So frei bin ich nur hier

von Deena 
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So frei bin ich nur hier
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Interessante Einblicke in Deenas Leben

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Eine kurzweilige Geschichte rund um eine junge Frau, die ihren vorgezeichneten Weg verlässt. Unterhaltsam.

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Inhaltsangabe zu "So frei bin ich nur hier"

Von der Sozialarbeiterin zum afrikanischen Superstar

Eine junge Deutsche geht nach dem Abitur für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Ostafrika, verliebt sich in die Region, wird als Sängerin entdeckt und über Nacht zum Star. Sie zeichnet in ihrem Buch ein realistisches und facettenreiches Bild der Menschen und der Kultur Ostafrikas abseits von Stereotypen und schildert ihren überraschenden Aufstieg zum Popstar.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783710900259
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Benevento
Erscheinungsdatum:23.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Flattervor 9 Monaten
    Interessante Einblicke


    Über die Autorin:

    Sabrina Herr, Künstlername Deena, geb. 1993 in Baden-Baden, lebt als Musikerin und Studentin für Soziale Arbeit in Berlin und Kampala, Uganda. Sie fördert die Verbreitung von afrikanischer Musik und setzt sich ein gegen Rassismus, Stereotypen und Postkolonialismus.


    Zum Inhalt: Klappentext

    Eine junge Deutsche geht nach dem Abitur für ein freiwilliges soziales Jahr nach Ostafrika, verliebt sich in die Region, wird als Sängerin entdeckt und über Nacht zum Star. Sie zeichnet in ihrem Buch ein realistisches und facettenreiches Bild der Menschen und der Kultur Ostafrikas abseits von Stereotypen und schildert ihren überraschenden Aufstieg zum Popstar.


    Meine Meinung:

    Gerade das Abitur gemacht und schon wenige Zeit später Ruanda erkunden. Hier fühlt sie sich von Beginn an unbeschreiblich wohl. Sabrina geht auf die Menschen zu, versucht die Landessprache zu lernen und wird unglaublich schnell Teil dieser für sie neuen Welt. Es war sehr berührend zu lesen, wie sie mit den Kindern im Heim singt und versucht, ihnen Gitarrespielen beizubringen. Sie hat schon in Deutschland die Bühne geliebt und immer gerne gesungen. So braucht es bei ihrer Reise nach Kampala auch keine Überredungskunst, in einer Bar ein paar Lieder zu singen. Was dann passiert gleicht einem Traum. Sie wird als Deena über Nacht zum Star. Aber mit dem Erfolg kommen auch Schattenseiten. In diesem Buch lässt sie uns sehr anschaulich an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben. Es war sehr spannend in ihre Geschichte einzutauchen, die sie sehr eindrucksvoll schildert. Ihre Message: Deena plädiert stark dafür auf die Gemeinsamkeiten zu schauen und somit die gedanklichen Grenzen zu überwinden. Sie beschreibt das Leben und die Menschen dort mit einer großen Faszination, der man sich nicht entziehen kann. 


    Cover:

    Das Cover spricht mich persönlich jetzt nicht so an, es wirkt auf mich etwas "langweilig" für diese turbulente Geschichte eines jungen Mädchens.


    Fazit:

    Die Geschichte eines starken Mädchens, das in die Welt zieht um sie zu verändern.

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    Jashrinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Einblicke in Deenas Leben
    Interessante Einblicke in Deenas Leben

    Als Sabrina Herr nach dem Abitur für ein freiwilliges soziales Jahr nach Ruanda fliegt, hätte sie niemals erwartet, in welcher Weise dieses Jahr ihr Leben umkrempeln wird. Die Arbeit in einem Projekt für Straßenkinder und die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, mit der sie in Ostafrika aufgenommen wurde, haben sie nachhaltig beeindruckt. Doch eine Reise nach Uganda bietet ihr eine unglaubliche Chance. Als sie in einer Bar zum Spaß ein Lied auf Kiswahili singt, wird Faizel Bashir von Ruff ´n´ Tuff Records auf sie aufmerksam. Inzwischen ist Sabrina in Popstar in Uganda, das von Faizel für sie geschriebene Mumulete – in der Landessprache Luganda – machte sie quasi über Nacht zum Star. Unter dem Künstlernamen Deena singt Sabrina auch weiterhin in ostafrikanischer Landessprache und füllt Stadien mit mehreren 10.000 Leuten.

    Als ich vom Benevento Verlag ein Rezensionsexemplar zugesendet bekam, hatte ich nur einen vagen Gedanken im Kopf, dass ich irgendwann mal etwas von einer deutschen Sängerin gehört hatte, die in Afrika berühmt ist. Entsprechend neugierig und ohne vorab nach ihr zu googeln, habe ich Deenas Buch „So frei bin ich nur hier - Mein zweites Leben in Afrika“ begonnen.

    Gerade noch hat sie ihr Abitur gefeiert, wenige Wochen später ist sie in Ruanda und fühlt sich von Beginn an unglaublich wohl. Schnell merkt sie, dass ihr westeuropäisch geprägtes Denken und ihre Art Dinge angehen zu wollen, zwar gut gemeint, aber für ihre Arbeit in Ruanda nicht immer hilfreich sind. Offen geht sie auf die Menschen zu, versucht aktiv die Landessprache zu lernen und wird schnell Teil ihrer neuen Welt.

    Musik hat sie schon immer gemacht und auch im Kinderheim freuen sich die Kinder, wenn sie mit ihnen singt oder versucht, ihnen das Gitarrespielen beizubringen. Bühnen und Auftritte hat sie schon in Deutschland in verschieden Projekten geliebt und so bedarf es auch bei ihrer Reise nach Kampala wenig Überredungskunst, um sie für zwei, drei Lieder auf die Bühne einer Bar zu locken. Was danach geschieht, liest sich teilweise wie ein Märchen. Ein Star über Nacht. Doch so sehr Sabrina auch ihr Leben als Deena liebt, der plötzliche Erfolg bringt auch Schattenseiten mit, über die sie auch in ihrem Buch nicht schweigt.

    Der Stil ist sehr persönlich. Deena lässt uns teilhaben an ihren Gedanken und Befürchtungen und schildert verschiedene Stationen aus ihrem Leben in Afrika. Vor allem ein Punkt, der ihr sehr wichtig ist, wird immer wieder deutlich: so weit entfernt Ostafrika für uns auch scheint, viele Dinge sind dort gar nicht so anders als hier. Statt immer nur die Unterschiede und das Schlechte zu suchen, plädiert Deena eindrucksvoll dafür, auf die Gemeinsamkeiten zu schauen und so auch gedankliche Grenzen zu überwinden und nicht noch zu verstärken.

    Inzwischen habe ich im Internet auch nach Deena gesucht, in ihre Lieder hineingehört und zwei kurze Interviews mit ihr gesehen. Ob man ihre Musik nun mag oder nicht, ihre Geschichte ist spannend und sie selbst eine sehr interessante Persönlichkeit.

    Mein Fazit: Auch ohne ein Fan von ihr zu sein, ist Deenas Buch interessant zu lesen und neben ihrer Liebe zur Musik, wird in ihrem Buch vor allem auch ihre Liebe zu Ostafrika und zu den Menschen dort deutlich. Sollte es mich jemals nach Uganda verschlagen, hoffe ich, dass es Mama Jamilah und ihr Restaurant noch gibt, denn so, wie Deena von ihr schreibt, müsste das einfach eine Station sein.

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    Sikalvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine kurzweilige Geschichte rund um eine junge Frau, die ihren vorgezeichneten Weg verlässt. Unterhaltsam.
    Deena geht ihren Weg …

    … und der führt sie nach Ostafrika. Als Sabrina Herr nach dem Schulabschluss ein soziales Jahr in Ruanda macht, um sich über ihre weiteren Schritte klar zu werden und ein Studium anzusteuern, denkt sie nicht im Entferntesten daran, wohin das letztendlich führt … Doch Sabrina ist verzaubert – von der Freundlichkeit der Menschen, von der Sprache und vor allem von der Musik. Sie beginnt die Lieder der Einheimischen zu singen, erst nur im Geheimen und plötzlich wird sie von Freunden einfach so auf eine Bühne gestellt und Sabrina macht genau das, was sie am meisten begeistert: sie singt! Und noch dazu auf Luganda, der Sprache der Einheimischen, welche erst skeptisch, später überrascht davon sind. Als sie nach ihrem Jahr in Afrika nach Deutschland zurück muss, fehlt ihr etwas Entscheidendes in ihrem Leben, sie fühlt sich leer und setzt einen gewagten Schritt.

     

    Sabrina (Künstlername Deena) ist eine tolle junge Frau, mit viel Mut und Entschlossenheit. Sie erzählt von ihrer Musik, ihren Auftritten mit einer solchen Begeisterung, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Sie macht sich viele Gedanken, um die Menschen und das Land, beschreibt mit Respekt das leckere Essen und fühlt sich einfach wohl dort.

     

    „Hier erfuhr ich zum ersten Mal, dass Musik keine Grenzen kennt. Sie hat auch keine Hautfarbe oder Klasse. Es ist egal wer ich bin und wer die Kinder sind. Wenn wir zusammen Musik machten oder sangen, dann waren wir einfach nur wir selbst. Akzeptiert und fröhlich.“

     

    Eingeflochten in die Geschichte rund um Deena sind einige Informationen über Ostafrika fernab vom Mainstream und man merkt genau, dass hier die Werte ganz anders gelegt werden als hier in Europa – oder wer kann noch behaupten, genügend Zeit zur Verfügung zu haben …

     

    „… diese Region ist reich an Lebensmitteln, reich an Natur, reich an Kultur, reich an Musik, reich an Kindern und Familie. Reich an Ideen, reich an Lebhaftigkeit, reich an Humor, reich an Wissen, reich an Zeit. Die Liste ist endlos.“

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