Die Zukunft Gottes

von Deepak Chopra 
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Die Zukunft Gottes
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Für Suchende eine durchaus inspirierende Lektüre. Ob jeder das "Ziel" erreicht, ist fraglich. Dennoch: lesenswert.

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Inhaltsangabe zu "Die Zukunft Gottes"

FROM THE NEW YORK TIMES BESTSELLING AUTHOR DEEPAK CHOPRA

Kann Gott in einem skeptischen Zeitalter wiederbelebt werden? Was wäre nötig, um den Menschen ein spirituelles Leben zu geben, kraftvoller als alles, was es in der Vergangenheit je gab? Deepak Chopra greift diese Fragen mit Eloquenz und Tiefe in seinem neuen Buch auf. Sein überzeugender Rat: Gott an der Quelle des menschlichen Bewusstseins zu suchen. Er findet sich in jedem von uns selbst und mit ihm auch die Kraft, das eigene Leben zu verwandeln.

Gott ist in Schwierigkeiten. Mit dem Aufstieg des militanten Atheismus, einer aggressiv-polemischen Bewegung angeführt von Richard Dawkins, haben viele Menschen resigniert und sich der Idee gebeugt, dass Gott ein überholter Mythos in der modernen Welt sei. Die Argumente scheinen zu stark. Doch tief in sich spüren sie eine andere Wahrheit und die unerschütterliche Sehnsucht nach höherem Sinn, nach einer Gegenwart Gottes.

Deepak Chopra widerspricht den Argumenten jener atheistischen Bewegung mit Kompetenz und Leidenschaft. Vielmehr sieht er im Hier und Jetzt die perfekte Zeit für eine neue Spiritualität, die vor allem eines sein sollte: verlässliche Erkenntnis einer höheren Wirklichkeit. Indem er einen Weg zu Gott skizziert, der den Unglauben zu einem ersten Schritt des Erwachens macht, zeigt Chopra uns, dass die Krise des Glaubens wie Feuer ist, durch das wir hindurch müssen auf dem Weg zur Kraft, Wahrheit und Liebe.

Auch in der Wissenschaft haben sich längst Dogmen etabliert, an denen zu rütteln das Ende der eigenen Karriere bedeuten kann. „Doch im Gegensatz zu religiösen Fundamentalisten sind sich wissenschaftliche Ideologen nicht bewusst, dass ihre Weltsicht allein auf Glauben basiert. Sie meinen, sie kennen die Wahrheit. Sie glauben, die Wissenschaft habe die wesentlichen Fragen bereits gelöst.“ So hat Szientismus die schädliche Wirkung, jede Art von Denken und Forschung zu unterdrücken, die nicht den etablierten Richtlinien entspricht.

„Der Glaube muss zum Wohle aller bewahrt werden“, schreibt Chopra. „Vom Glauben entspringt eine Leidenschaft für das Ewige, die noch stärker als die Liebe ist. Viele von uns haben diese Leidenschaft verloren oder gar nie gekannt.“ Zu jeder Zeit war und ist der Glaube ein Schrei aus dem Herzen. Gott ist das höhere Bewusstsein und die Antwort darauf. „Glaube allein holt Gott nicht ins eigene Leben zurück, aber er hat etwas zeitgemäßeres: Er macht Gott möglich.“

Deepak Chopra hat in den letzten drei Jahrzehnten Millionen durch seine Schriften und Lehren inspiriert. Mit Die Zukunft Gottes lädt er uns ein auf eine Reise des Geistes, die ein gangbarer Weg zum Verständnis Gottes und unserer eigenen Stellung im Universum ist. Jetzt ist der Moment der Wiederbelebung gekommen, schreibt er. Jetzt ist die Zeit der Erneuerung. Jetzt ist die Zukunft.

„Als Kernphysiker, der sich mit grundlegender Quantenfeldtheorie befasst, stelle ich fest, dass meine Weltanschauung mit Deepak Chopra übereinstimmt. Das allumfassende, ganzheitliche Quantenfeld ist ein Schritt vorwärts, heraus aus unserer klassischen reduktionistischen Interpretation einer festgelegten ‚Realität‘. Sie legt einen dynamischen, lebendigen Kosmos oder eine ‚Wirklichkeit‘ nahe. Über Doktor Chopras Arbeit wird noch lange gesprochen werden.“
Prof. Dr. HANS PETER DÜRR, ehem. wissenschaftliches Mitglied und
Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik

„In einer Zeit, in der die Umwälzungen der Naturwissenschaften unser Verständnis des menschlichen Bewusstseins verändern, ist Die Zukunft Gottes ein Buch, das geschrieben werden musste, und niemand hätte es besser schreiben können als Deepak Chopra.“
LOTHAR SCHÄFER, emeritierter Professor
für physikalische Chemie an der Universität von Arkansas

„Eine glänzende und meisterhaft vorgebrachte Darstellung, warum Zufälligkeit niemals das große Mysterium des Lebens auf der Erde erklären kann. Dieses wunderbar verständliche Buch ist eine Pflichtlektüre für jeden, der, ganz wie es Einstein und anderen Pionieren der neuen Physik geschah, ein Gefühl äußerster Demut erfährt, wenn er über die Erhabenheit des Kosmos nachsinnt.“
P. MURALI DORAISWAMY, Professor für Psychiatrie
und Mitglied des Duke Instituts für Neurowissenschaften

„Wie Deepak darlegt, ist Dawkins’ Materialismus die eigentliche Wahnvorstellung und nicht Gott. Östliche Spiritualisten, westliche Konstruktivisten und Quantenphysiker sind sich einig – der Geist formt die Welt, wenn er sie nicht gar erschafft. Materialismus ist ein Trugbild der Quantenrealität auf tieferer Ebene, eines, welches in lebenden Systemen, richtungsweisendem Bewusstsein und Evolution zutage tritt. Der ‚Uhrmacher‘ ist nicht blind, Dawkins ist es.“
STUART HAMEROFF, M. D., Professor für Anästhesiologie und
Psychologie, Direktor des Center for Consciousness Studies an der Universität von Arizona

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783932130403
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Driediger Verlag
Erscheinungsdatum:16.01.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Schneeflammevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Bewiesen wurde hier nichts...
    Brötchen ohne Ghee..

    Nun zu meiner Rezi von Deepak Chopras neustem Buch aus dem Driediger Verlag mit der ISBN 9783932130403. Das Cover mit der Muschel in Anlehnung an die Fibonacci-Folge als Zeichen einer höheren, allumfassenden Intelligenz, finde ich ganz passend.  Was weniger passend ist, ist der deutsche Veröffentlichungstitel "Der Gottesbeweis".  Bewiesen wird hier nichts und zieht meiner Meinung auch eher Fanatiker an. Im Buch geht es jedoch um den freien Glauben und die Bedeutung des Glaubens für den Menschen. Der Originaltitel lautet "The Future of God: A practical approach to Spirituality for our time. Dies empfinde ich passender und nicht so stark polarisierend. Chopra beschäftigt sich eingehend mit dem Atheismus, seinen Vertretern und den fanatischen Blüten dessen. Teilweise wirkt es wie eine Streitschrift . Chopra thematisiert auch das Dilemma vieler Gläubige, warum geschehen so viele schlechte Dinge auch wenn man an Gott glaubt? Heilige in Existenzkrisen werden dargestellt. Hier bietet Chopra Lösungswege an und erläutert die Buddha Natur. Er geht auf die Bedeutung des Zweifelns, der Skepsis ein, welche auch einen Weg zu Gott darstellen. Das Buch versucht Gott neu zu zeichnen als „Alles was ist“, weg von den bärtigen, alten Mann.

    Das Buch bietet durchaus Impulse und eigene Übungen, sowie Nachdenkliches für einen selbst. Wer sich also ein wenig mit Theologie, östlichen Religion und deren Glaubensvorstellungen sowie dem Thema Glauben allgemein auseinandersetzen möchte, kann sich dieses Buch mal anschauen.

    Persönlich wurde ich jedoch nicht mit dem Buch „warm“. Das Buch ist für mich wie ein Brötchen mit viel Belag, welches doch trocken ist. Der Autor springt in seiner Argumentationskette viel herum von Naturwissenschaft, Psychologie, Religionslehre dabei werden die Beispiele wiederholt und nochmals durchgekaut. Es ist teilweise wirklich mühselig zu lesen und hatte an manchen Stellen auch mehr Tiefe erwartet. Ob das Buch mir Gott näher gebracht hat? Nein.

    Hier meine Rezensionen

    https://www.esoterikforum.de/threads/2643447-the-future-of-god?p=4353133#post4353133

    https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/der_gottesbeweis/deepak_chopra/EAN9783932130403/ID41035118.html?jumpId=7364129

    https://www.hugendubel.de/de/buch/deepak_chopra-der_gottesbeweis-23397037-produkt-details.html

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Hat viel von einem Psychoratgeber...
    Glaube - oder eben nicht

    So viele Thesen, Widerlegungen und andere Ansichten. Mir schwirrt der Kopf... Wirklich interessant fand ich hingegen die Rubrik über die Reinkarnation. Im hinteren Teil gibt es einige Übungen, welchen den Leser dazu bringen sollen, „in sich“ zu gehen. Dinge wie einfach mal hinzunehmen, was man bereits hat, aber auch das man Liebe weitergeben soll. Irgendwann hatte ich das Gefühl einen „Psychoratgeber“ zu lesen.s

    Wirklich warm bin ich mit dem Buch leider nicht geworden. Es gab nette Ansätze, letzten Endes fühlte ich mich am Ende dann aber doch ein wenig belehrt.

    Getreu dem Motto: „Jeder soll glauben, was er glaubt, glauben zu müssen. Nur soll er nicht glauben, dass andere das auch glauben müssen. Dann haben wir kein Problem!“ [K. Eberhartinger]

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    ElisabethBulittas avatar
    ElisabethBulittavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Für Suchende eine durchaus inspirierende Lektüre. Ob jeder das "Ziel" erreicht, ist fraglich. Dennoch: lesenswert.
    Auf der Suche nach Glauben und Spiritualität in einer von Wissenschaften beherrschten Welt

    In seinem Buch „Der Gottesbeweis“ versucht Chopra darzustellen, dass auch heute noch ein Leben mit Gott, oder besser: Spiritualität, möglich und nötig ist.

    Dabei lässt er schon zu Beginn den taditionellen Gott jüdisch-christlichen Glaubens hinter sich (Gott 1.0) und wendet sich Gott 2.0 zu: Der Mensch begegnet Gott in sich selbst, Gott ist nicht mehr eine „außenstehende“ Größe, sondern das Allumfassende, die Wirkichkeit an sich – und der Mensch hat daran Teil.

    Auf dem Weg dorthin, durchläuft der Mensch drei Stufen: Auf dem Weg über den Unglauben und den Glauben gelangt er zur Erkenntnis, wobei diese Stufen nicht stringent nacheinander durchlaufen werden (müssen), sondern es durchaus zu Wechselwirkungen, Fort- und Rückschritten kommt, bis das Ziel erreicht wird.

    Auf der Stufe des Unglaubens widerlegt der Autor die Thesen des „militanten Atheismus“, dem er u.a. – meiner Meinung nach zu Recht – vorwirft, nicht genügend zwischen Glauben und Gläubigen auf der einen Seite und Fanatismus auf der anderen Seite zu unterscheiden. Außerdem führt er namenhaft Wissenschaftler, wie z.B. Einstein, heran, um zu zeigen, dass es zwischen Wissenschaft und Glauben keinen Widerspruch geben muss: Den endgültigen Grund des Lebens kann die Wissenschaft trotz all ihrer Fortschritte nicht erklären. Und jede Erkenntnis, die wir erlangen, für uns noch mehr dazu, die gesamte Welt, das Universum als Wunder zu verstehen.

    Dass das Leben nicht so einfach zu meistern und analysieren ist, wie die Wissenschaft es den Menschen gerne weismachen möchte, legt der Verfasser auf der Stufe des Glaubens dar. Dabei verschweigt er nicht, dass es auch schlechten Glauben gibt, und dass der Mensch sich mitunter auch von Gott verlassen fühlt und anfängt, an ihm zu zweifeln. Letztendlich aber führt die Suche nach Sinn den Menschen dahin, hinter die „Dinge“ zu schauen. Auch ist die Welt viel zu komplex, als dass wir sie einfach aus dem, was wir um uns herum wahrnehmen, verstehen könnten.

    Auf der Stufe der Erkenntnis kommen dann auch die drei Welten zur Geltung, in denen der Mensch lebt/leben kann: die materielle (entspricht dem Unglauben), die subtile (Glaube, hinter dem Materiellen gibt es noch etwas, was wir so nicht fassen können) und die transzendente. In letzterer verschmilzt der Mensch sozusagen mit dem Universum – und damit mit Gott. Der Mensch glaubt nicht mehr an (einen) Gott, sondern er ist eins mit ihm.

    Ein durchgängiges Prinzip des Buches ist, dass sich Chopra immer wieder mit dem Atheismus auseinandersetzt und ihn (meiner Meinung nach zu Recht) widerlegt. Ein weiteres Prinzip ist, dass sich Chopra nicht nur auf den Gott der Juden und Christen bezieht, sondern oft auch fernöstliche Religionen sowie antike Philosophie zu Rate zieht – ein Vorgehen das gerechtfertigt und sinnvoll ist, wenn man als Ziel der Reise nicht die Religionen mit ihrem jeweiligen Glauben, sondern das Spirituelle, Transzendente sieht. Letztendlich sind ja diese grundlegenden Fragen und Einsichten das, was alle Menschen vereint.

    Gerade im Hinblick auf den letzten Punkt ist der Titel des Buches meiner Meinung nach schlecht gewählt, wobei das englische Original (The Future of God. A Practical Approach to Spirituality for Our Times) diesem Gedanken schön näher kommt: Es geht weniger darum, die Existenz Gottes zu beweisen, sondern eher darum, gerade auch in unserer Zeit mit Spiritualität und „dem Göttlichen“ zu leben, sich selbst als Teil der einen Wirklichkeit, losgelöst von der rein irdischen Welt, zu erkennen. Und zu sehen, dass dieses das Leben lebenswert(er) macht. Religiöse Schranken werden damit durchbrochen.

    Am Ende des Buches fasst Chopra seine Thesen in einem Epilog noch einmal zusammen.

    Die Dreistufigkeit hat mir persönlich sehr gut gefallen, jedoch glaube ich, dass die Stufe der „Erkenntnis“ nicht allen Menschen zugänglich sein wird. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass Chopra Übungen anbietet, die dieses erleichtern sollen. Letzten Endes bin ich selbst aber auch der Meinung, dass es gar nicht so wichtig ist. Der Glaube selbst kann schon helfen, sein Leben zu meistern.

    Die Argumente des Autors gegen den Unglauben fand ich sehr gut nachvollziehbar und habe mich in Vielem wiedererkannt.

    Das Buch ist jedem „Suchenden“ gewidmet. Und für jeden, der auf der Suche nach dem Spirituellen, Göttlichen ist, ist es auch eine lohnenswerte Lektüre. Jedoch glaube ich, dass man schon eine Affinität dazu besitzen muss, um sich von Chopra „überzeugen“ lassen zu können.

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    tob82s avatar
    tob82vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Appell zu einer wahrhaft spirituellen Suche
    Appell zu einer wahrhaft spirituellen Suche

    Zuallererst möchte ich sagen, dass ich es schade finde, dass der dt. Titel "Der Gottesbeweis" gewählt wurde. Dieser ist zwar deutlich kontroverser, aber der Originaltitel ist nun mal "The Future of God: A practical approach to Spirituality for our times".

    Nach eigenen Angaben ist Chopras Ausgangspunkt für dieses Buch der "militante Atheismus" nach Dawkins. Dieser wird vom Autor an vielen Stellen des Buches aufgegriffen und kritisiert. Gleichzeitig werden auch die negativen Konsequenzen von "blindem" Glauben immer wieder thematisiert. Chopra postuliert ein Modell der "3 Bewusstheitszustände" (Unglaube, Glaube, Erkenntnis), zwischen denen wir im Leben oft hin und her pendeln.
    Sein Hauptanliegen  ist ein Plädoyer für einen spirituellen Weg: er beginnt mit Neugier und unserem Bedürfnis nach Verbundenheit und führt zu Klarheit in der Gotteserkenntnis.

    Im finalen Abschnitt des Buches ("Erkenntnis") zeigt Chopra einen Weg zu tiefer und ganzheitlicher Spiritualität. Dieser basiert hauptsächlich auf Erkenntnissen altindischer und chinesischer Weisheitslehren, wobei aber auch regelmäßig Bezug auf Passagen der Bibel genommen wird. Dabei versucht der Autor auch, mystische Vorstellungen dem Leser näher zu bringen: "Die Reise zu Gott beginnt dort, wo Worte versagen" (192). Gott als geistiges Konzept führt zu Illusionen, der Dualismus von Subjekt und Objekt muss überwunden werden. Gott umfasst alles, was existiert, und stellt das Eine hinter dem Vielen dar. Chopra postuliert 3 Welten: materiell, subtil und transzendent. "Alle Welten werden im Bewusstsein geschaffen" (210). "Suchen ist schwieriger als Glauben" (217). Die Befreiung von Illusionen benötigt den Sturz herkömmlicher Religion (264). Gott hat alles geschaffen und ist zum Universum geworden: "Alle Eigenschaften entstanden, damit der universelle Geist sich selbst erfahren konnte" (281). Als Suchende müssen wir uns "auf die Ganzheit ausrichten" (292) und die "5 Gifte" (294) überwinden. Zuletzt geht er näher auf das Problem des "Bösen" in der Welt ein und beschreibt 7 Stufen der Wandlung (312).

    Insgesamt stellt für mich das Buch eine anspruchsvolle und lohnenswerte Lektüre dar. Der Autor zeigt überzeugend auf, dass auch im heutigen Zeitalter Spiritualität ein Kernanliegen des Menschen bleibt. Er verurteilt Extreme (sowohl im Atheismus als auch im Fanatismus) und plädiert für eine wahrhaft spirituelle Suche jedes Einzelnen. Ich kann ihm zwar nicht in allen Bereichen zustimmen, aber das ist bei einer solch grundlegenden Thematik wohl auch nicht zu erwarten.

    Vom letzten Abschnitt des Buches hatte ich noch mehr erwartet. Da ich mich schon recht viel mit östlicher und antiker Philosophie befasst habe, sind mir die meisten der Ideen Chopras nicht neu. Die Praxis kommt mir trotz der Übungen für 7 Tage (247ff.) eher zu kurz.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 3 Jahren
    Die Zukunft Gottes

    Der Autor glänzt mit extremen Wissen, aber leider kommt das nicht beim Leser an. Das Buch ist ohne roten Faden und Orientierung...
    Leider war das Buch mein Fall obwohl das Thema eigentlich interessant ist.
    Falls es eine Neuauflage von dem Buch geben sollte bitte das COver überdenken, dies ist leider schrecklich.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 3 Jahren
    hat mich nicht überzeugt

    Was für ein furchtbares Cover. Das ist tatsächlich eines der schlimmsten, die ich je gesehen habe. Aber: never judge a book by its cover - und ich habe es natürlich wegen des Inhalts gelesen.
    Themen wie Gott, Religion und Spiritualität faszinieren mich seit jeher, doch dieses Buch konnte mich nicht überzeugen.

    Der Autor Deepak Chopra, 1946 geboren, befasst sich seit langer Zeit mit Themen wie Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda.

    Ich finde, man merkt auch, dass er großes Wissen besitzt, dennoch ist das Buch nicht wirklich nach meinem Geschmack.
    Das liegt nicht am Thema, das hat mich schon interessiert. Vor allem die Stelle über Dawkins war extrem spannend zu lesen.
    Es wirkt auf mich etwas orientierungslos, ohne roten Faden. Es kommen viele Aspekte zur Sprache, die ich kenne und auch nachvollziehen kann, und auf der anderen Seite weiß ich manchmal nicht, wo mich das Buch hinführen will.

    Fazit:
    Für mich war es leider nichts, aber damit will ich nicht sagen, dass es schlecht ist.

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    gsts avatar
    gstvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch für Menschen, die nicht von Illusionen getäuscht werden wollen, aber das Bedürfnis haben, nicht nur materiell erfüllt zu sein.
    Die Reise zu Gott beginnt dort, wo Worte versagen

    „Warum haben die Menschen die Religion im Stich gelassen, aber nicht Gott?“, fragt Deepak Chopra in seinem lesenswerten Buch. Gleich zu Beginn stellt er die Thesen aus „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkin, einem militanten Atheisten, auf den Prüfstand, um sich anschließend mit Albert Einstein den Erkenntnissen von Wissenschaftlern zu nähern. Besonders beeindruckt haben mich Chopras Gedanken zu „Suchenden“, denen er Hilfestellungen bei der Suche nach Gott gibt.

    Sein Weg beginnt mit dem Unglauben und führt über den Glauben zur Erkenntnis. Auf diesem Weg holt sich der Autor Buddha und den persischen Dichter Haifz ebenso zu Hilfe, wie den Glauben seiner indischen Mutter. Für ihn ist es eine weise Entscheidung, an Gott zu glauben, weil der Glaube das Leben besser macht. Das Ziel ist jedoch ein höheres Bewusstsein darüber, dass Gott grenzenlos ist. Chopra bezeichnet die göttliche Liebe als ein „natürliches Kraftfeld“.

    Um sie zu finden, müssen Suchende zuerst die „materielle Welt“ hinter sich lassen und sich in die „subtile Welt“ begeben. Wie das vonstatten gehen kann, zeigt Chopra an sieben Arbeitsschritten auf. Damit kommt er von der Theorie in die Praxis, wodurch sein gesamtes, von vielen Fremdworten durchzogenes Buch besser verständlich wird. Ist man in der „subtilen Welt“ angekommen, steht der nächste Schritt in die „transzendentale Welt“ an ...

    Nachdem ich mich zur Zeit als Suchende empfinde, habe ich unterschiedliche Bücher mit ähnlicher Thematik gelesen. Chopras Werk hat mir mit Abstand am meisten gegeben. Deshalb vergebe ich gern fünf Sterne. 

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    3iax3s avatar
    3iax3vor einem Jahr
    S
    Schianvor 4 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    driedigers avatar
    Liebe Leserinnen und Leser,

    wir möchten mit Ihnen eine weitere Leserunde starten. Diesmal verlosen wir Deepak Chopras Bestseller "Der Gottesbeweis" und möchten vorab darauf hinweisen, dass damit nicht nur religiöse Leser angesprochen werden. Vielmehr liefert Chopra eine Analyse der Religion als Phänomen in der modernen Welt und zeigt dabei ihre Abhängigkeit vom Zeitgeist. Denn:

    Gott ist in Schwierigkeiten. Jedes Zeitalter, jede Religion erschafft sich einen eigenen Gott als Projektion eigener Bedürfnisse wie Schutz und Gerechtigkeit, Gemeinschaft und Verständnis, Geheimnis und Inspiration oder Einheit. Dabei stellt unser Zeitalter die geringsten Anforderungen an den Geist: Wir wollen eine Gottheit, die wir offen ignorieren können. Sind Gott und Glaube überhaupt noch notwendig in einer modernen und aufgeklärten Welt? Und wenn Gott eine Projektion ist, bedeutet dies, dass Gott gar nicht existiert?
    Chopra erklärt die Logik des Glaubens und liefert gleichzeitig eine Kritik an der als Wissenschaft getarnten Mythologie des Materlialismus.

    Wer mit Spiritualität etwas anfangen kann und sich für das Wesen der Religion interessiert, ist herzlich eingeladen, an dieser Leserunde teilzunehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Driediger Verlag
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    Die Zukunft Gottes


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    „Eine glänzende und meisterhaft vorgebrachte Darstellung, warum Zufälligkeit niemals das große Mysterium des Lebens auf der Erde erklären kann. Dieses wunderbar verständliche Buch ist eine Pflichtlektüre für jeden, der, ganz wie es Einstein und anderen Pionieren der neuen Physik geschah, ein Gefühl äußerster Demut erfährt, wenn er über die Erhabenheit des Kosmos nachsinnt.“
    P. Murali Doraiswamy, Professor für Psychiatrie und Mitglied des Duke Instituts für Neurowissenschaften


    Inhalt:

    In einer Zeit, wo wir täglich mit Religionskonflikten konfrontiert werden, legt Deepak Chopra ein Buch über die Zukunft Gottes und der Religion vor. Weg von konkurrierenden Gottesbildern und hin zur Verbindung des eigenen tiefen Bewusstseins mit einem allumfassenden Bewusstsein.
    Über diese Fragen bis hin zur Behandlung des Materialismus als Gegensatz zum Glauben, stellt das Buch eine praktische Annäherung an die Spiritualität in unserer Zeit dar.

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    Zum Autor:

    Deepak Chopra, geboren 1946 in Neu-Delhi, Indien, studierte Medizin, bevor er 1970 nach Kalifornien, USA, auswanderte. Er zählt als Verfechter alternativer Heilmethoden und einer neuen Spiritualität zu den einflussreichsten Gelehrten, Autoren und Denkern, ist gefragter Redner und Autor zahlreicher Bücher, darunter mehrerer New-York-Times-Bestseller. Seine Werke erreichen weltweit Millionenauflagen und wurden in über 40 Sprachen übersetzt.



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