Deirdre Purcell

 3.4 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor von Tränen aus Stein, Ein Turm am Meer und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Deirdre Purcell

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Deirdre PurcellTränen aus Stein
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Tränen aus Stein
Tränen aus Stein
 (26)
Erschienen am 10.12.2007
Deirdre PurcellEin Turm am Meer
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Ein Turm am Meer
Ein Turm am Meer
 (12)
Erschienen am 16.01.2009
Deirdre PurcellPerlmuttsommer
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Perlmuttsommer
Perlmuttsommer
 (7)
Erschienen am 15.11.2011
Deirdre PurcellFlammen der Erinnerung
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Flammen der Erinnerung
Deirdre PurcellHeimkehr nach Beara
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Heimkehr nach Beara
Deirdre PurcellJesus & Billy auf dem Weg nach Barcelona (Mini Ausgabe 2003)
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Jesus & Billy auf dem Weg nach Barcelona (Mini Ausgabe 2003)
Deirdre PurcellJesus & Billy auf dem Weg nach Barcelona
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Jesus & Billy auf dem Weg nach Barcelona
Deirdre PurcellDie Marmorgärten
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Die Marmorgärten
Die Marmorgärten
 (2)
Erschienen am 01.01.2005

Neue Rezensionen zu Deirdre Purcell

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Anasas avatar

Rezension zu "Tränen aus Stein" von Deirdre Purcell

Düstere Atmosphäre
Anasavor 8 Monaten

Es geht um das Schicksal zweier Familien, die durch einen Flugzeugabsturz auf tragische Weise miteinander verbunden werden. Susanna, das Baby, der Familie Smith aus Amerika, die unterwegs zu einer Europareise war, überlebt den Absturz und wird von einem Fischer an der Küste einer irländischen Insel gefunden. So wächst sie als „Molly“ in Irland mit zwei Brüdern auf ohne das Wissen um ihre wahre Herkunft. Auch ihre Brüder wissen nicht, dass sie nicht ihre leibliche Schwester ist. Die Gefühle, die zwischen ihr und ihrem „vermeintlichen Bruder“ Conor entstehen, versuchen beide über Jahre zu unterdrücken. Molly wird schließlich zu einer begehrten Schauspielerin und begegnet dem amerikanischen Journalisten Christian, der sich sogleich in sie verliebt. Die beiden heiraten und erst Jahre nach dem Tod ihrer „irländischen Eltern“ erfährt Molly von ihrer wahren Identität.

Das Buch ist nicht wirklich meins, obwohl die Geschichte den Leser durchaus fesselt, da man der Aufklärung von Molly’s wahrer Identität und dessen Bedeutung für ihre Beziehung zu Conor entgegenfiebert. Vermutlich ist es gerade das Bizarre und Tragische der Geschichte, das sie einen lesen lässt, obwohl die Atmosphäre des Romans m.M. zu düster ist und mir die Darstellung an sich nicht zusagt. Mindestens drei Personen ertränken ihre Probleme im Alkohol, der eine enorme Rolle im Roman einnimmt und ständig hervorgeholt wird. Das Leben der meisten Figuren des Romans wirkt trostlos, sinnlos. Probleme werden verdrängt und vor sich her geschoben.

Es wird aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben. Die Übergänge von der einen zur anderen Figur sind dabei maximal durch einen Absatz gekennzeichnet. Man kann als Leser zwar folgen, aber ich empfinde es dennoch als etwas unstrukturiert. Zudem stolpert man über einige Tippfehler (Personalpronomen, Verbformen, …), die den Lesefluss stören.

Die Handlung ist teilweise vorhersehbar. So ahnt man beispielsweise, dass sich Priester Morahan Tod fahren wird. Sowohl seinen, als auch den Tod des Christian finde ich fast ein bisschen grotesk dargestellt. Romantisch wird es auch nicht wirklich (der Roman ist auf keinen Fall schnulzig oder kitschig) und das Ende ist mir zu banal. Gerade am Ende fehlt ausgerechnet die Perspektive des Conor, als er die Wahrheit erfährt. Berührend traurig wird es, als Molly ihr Kind bekommt und es schließlich wieder hergeben muss. Mich überzeugt das „Innenleben“ der Figuren teils nicht. Die Euphorie, mit welcher Molly, schon so kurz nachdem sie von ihrer wahren Identität erfahren hat, erfüllt ist beispielsweise.

Die Dialoge sind teilweise „platt“, manchmal aber auch humorvoll. Über Gefühle wird an sich im Roman nicht viel zwischen den einzelnen Charakteren gesprochen. Die teilweise großen Zeitsprünge sind der Autorin gut gelungen, sprich sie fallen nicht ins Gewicht, wirken nicht störend o.ä. Teils beschreibt die Autorin zu weitgehend nebensächliche Dinge (und obwohl sie das wiederrum so gut macht, dass man das meiste davon trotzdem liest, habe ich mich hin und wieder dabei ertappt einige Zeilen übersprungen zu haben.)

Fazit: Ob man das Buch gut findet oder nicht, ist vielleicht Geschmackssache.

 

 

 

 

 

 

 


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Minjes avatar

Rezension zu "Tränen aus Stein" von Deirdre Purcell

etwas fürs Herz
Minjevor einem Jahr

"Tränen aus Stein" von Deirdre Purcell erschien 1995 im Weltbild Verlag. 1991 erschien das Original in England.

Deirdre Purcell (*1945) ist gebürtig aus Dublin.

Inhalt
Aufgrund eines Flugzeugabsturzes an der irischen Küste ist die Familie von Christian ausgelöscht. Was er nicht weiß: seine Schwester Susanna, die noch ein Baby war, hat überlebt und wird von einem Fischer (Michael) der Insel Inisheer aufgezogen, da seine gleichaltrige Tochter Molly verstorben ist.
Nun nimmt das Schicksal seinen Lauf: Conor, Michaels Sohn verliebt sich in "seine" Schwester...und "Molly" lernt durch Zufall Christian kennen und heiratet ihn.

Meinung
Cover
ein Cover, das typisch für Irland/ Schottlandromane ist, mir gefällt es
Charaktere
Mit Christian und Conor hat Purcell gleich zwei Charaktere erschaffen, die mir unsympatisch sind.
Christian wird zum Alkoholiker. Der schlimmste Moment für mich: als er seine Frau "Molly" im Stich lässt...
Conor ist ziemlich lange auf der Flucht. Doch am Ende, als Christian "Molly" im Stich lässt, wird er wach und kümmert sich.
Spannung
Wenn man den Klappentext liest, denkt man "alles ist klar, die Auflösung kenne ich bereits". Doch trotzdem ist das Buch spannend. Man wird immer unruhiger, gerade als Christian "Molly" kennenlernt, man wird immer zappeliger...man kann es nicht mehr erwarten, dass der Fall aufgeklärt wird. Es ist am Ende eine Erlösung, zu wissen, dass alle nun die Wahrheit wissen.

Fazit
Ein Buch für die Abendstunden, leichte Kost, was fürs Herz

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fraeulein_lovingbookss avatar

Rezension zu "Ein Turm am Meer" von Deirdre Purcell

Ein Turm am Meer
fraeulein_lovingbooksvor einem Jahr

Inhalt

Die junge Immobilienmaklerin Claudine Armstrong wittert in einem angeblich verlassenen Herrenhaus an der irischen Küste ein profitables Geschäft – doch was sie dort erwartet, geht viel tiefer: Die alte Besitzerin, Violet Shine, lässt sie an ihrer tragischen Liebesgeschichte teilhaben. Sie erzählt der Besucherin von den verschlungenen Wegen ihres Lebens – und Violets sorgsam gehütetes Geheimnis wird Claudines Schlüssel, der sie an einem Scheidepunkt ihres eigenen Lebens von den Fesseln der Vergangenheit befreit …
(Quelle: Amazon )

 

Meine Meinung

Ich habe das Buch auf Seite 58 abgebrochen.

Das Buch beginnt aus der Sicht von Violet, die 1944 / 1945 von ihrem Zuhause, ihrer Familie und ihrem Leben erzählt. Sie kommt aus einer gut betuchten Familie, die ihren kleinen Reichtum nicht offen zeigt. Violet muss die Kleidung ihrer Geschwister auftragen, hat dafür aber eine Nanny, die sich um die Kinder kümmert. In der Schule wird sie als eine der Reichen behandelt und Violet ist irritiert, weil sie sich nicht reich fühlt.
Zu Violet konnte ich mir auf den ersten Blick keine Meinung bilden, weil man zu wenig von ihr als erwachsende Frau sieht. Ich kenne sie nur als Kind und da finde ich sie etwas komisch.

Claudia arbeitet als rechte Hand von einem bekannten Immobilienmaklers  und macht sich für diesen oft auf zu Hausbesichtigungen, um neue Objekte zu finden. Das aktuelle Projekt liegt ihr am Herzen, denn ihr Vater wollte es einst kaufen, hat sich aber dagegen entschieden. Inzwischen kennt Claudia auch die Geschichten, die sich um ein ganz bestimmtes Zimmer drehen, und ihre Neugierde ist geweckt.
Ich bin mit Claudia nicht warm geworden, auch wenn sie wie ein sympathischer Charakter gewirkt hat. Ihre Geschichte hätte mich wirklich interessiert, aber es reicht nicht als „Weiterlese-Anreiz“ aus.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Claudia und Violet – zusätzlich spielen die einzelnen Kapitel in unterschiedlichen Zeiten.

Ich bin mit dem Erzählstil der Autorin leider nicht klar gekommen. Für mich zogen sich die einzelnen Seiten wie zähes Kaugummi und ich langweilte mich beim Lesen.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen und ich möchte meine Lesezeit lieber für Bücher nutzen, die mir gefallen und die ich gerne lese.

Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.

 Stern

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