Deirdre Purcell Ein Turm am Meer

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Inhaltsangabe zu „Ein Turm am Meer“ von Deirdre Purcell

Ein hinreißend schöner und bewegender Frauenroman Große Gefühle vor der eindrucksvollen Kulisse der irischen Küste … Die junge Immobilienmaklerin Claudine Armstrong wittert in einem angeblich verlassenen Herrenhaus an der irischen Küste ein profitables Geschäft – doch was sie dort erwartet, geht viel tiefer: Die alte Besitzerin, Violet Shine, lässt sie an ihrer tragischen Liebesgeschichte teilhaben. Sie erzählt der Besucherin von den verschlungenen Wegen ihres Lebens – und Violets sorgsam gehütetes Geheimnis wird Claudines Schlüssel, der sie an einem Scheidepunkt ihres eigenen Lebens von den Fesseln der Vergangenheit befreit …

Ich habe das Buch auf Seite 58 abgebrochen.

— fraeulein_lovingbooks
fraeulein_lovingbooks

Relativ viel Lärm um nichts mit ein paar Längen am Ende, aber sehr schön geschrieben.

— FabAusten
FabAusten

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  • Ein Turm am Meer

    Ein Turm am Meer
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    23. June 2017 um 20:51

    Inhalt Die junge Immobilienmaklerin Claudine Armstrong wittert in einem angeblich verlassenen Herrenhaus an der irischen Küste ein profitables Geschäft – doch was sie dort erwartet, geht viel tiefer: Die alte Besitzerin, Violet Shine, lässt sie an ihrer tragischen Liebesgeschichte teilhaben. Sie erzählt der Besucherin von den verschlungenen Wegen ihres Lebens – und Violets sorgsam gehütetes Geheimnis wird Claudines Schlüssel, der sie an einem Scheidepunkt ihres eigenen Lebens von den Fesseln der Vergangenheit befreit …(Quelle: Amazon )  Meine Meinung Ich habe das Buch auf Seite 58 abgebrochen. Das Buch beginnt aus der Sicht von Violet, die 1944 / 1945 von ihrem Zuhause, ihrer Familie und ihrem Leben erzählt. Sie kommt aus einer gut betuchten Familie, die ihren kleinen Reichtum nicht offen zeigt. Violet muss die Kleidung ihrer Geschwister auftragen, hat dafür aber eine Nanny, die sich um die Kinder kümmert. In der Schule wird sie als eine der Reichen behandelt und Violet ist irritiert, weil sie sich nicht reich fühlt.Zu Violet konnte ich mir auf den ersten Blick keine Meinung bilden, weil man zu wenig von ihr als erwachsende Frau sieht. Ich kenne sie nur als Kind und da finde ich sie etwas komisch. Claudia arbeitet als rechte Hand von einem bekannten Immobilienmaklers  und macht sich für diesen oft auf zu Hausbesichtigungen, um neue Objekte zu finden. Das aktuelle Projekt liegt ihr am Herzen, denn ihr Vater wollte es einst kaufen, hat sich aber dagegen entschieden. Inzwischen kennt Claudia auch die Geschichten, die sich um ein ganz bestimmtes Zimmer drehen, und ihre Neugierde ist geweckt.Ich bin mit Claudia nicht warm geworden, auch wenn sie wie ein sympathischer Charakter gewirkt hat. Ihre Geschichte hätte mich wirklich interessiert, aber es reicht nicht als „Weiterlese-Anreiz“ aus. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Claudia und Violet – zusätzlich spielen die einzelnen Kapitel in unterschiedlichen Zeiten. Ich bin mit dem Erzählstil der Autorin leider nicht klar gekommen. Für mich zogen sich die einzelnen Seiten wie zähes Kaugummi und ich langweilte mich beim Lesen.Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen und ich möchte meine Lesezeit lieber für Bücher nutzen, die mir gefallen und die ich gerne lese. Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.  Stern

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  • Ein Turm am Meer

    Ein Turm am Meer
    FabAusten

    FabAusten

    23. March 2017 um 00:46

    Immobilienmaklerin Claudine soll Erkundigungen über das verfallene Anwesen Whitecliff einholen. Ihr Chef hat Gerüchte gehört, dass es bald zum Verkauf stehen könnte. Als Claudine das Grundstück betritt, trifft sie auf einen alten Mann. Der Landstreicher hat sich offensichtlich häuslich eingerichtet, ist erst skeptisch, führt sie dann jedoch herum. Im Salon des Hauses fällt der Maklerin die außergewöhnliche Form des Kamins auf. Sie hat ihn schon einmal gesehen. Auf einem Foto, das ihre Mutter auf einer Party zeigt. Welche Verbindung hatte diese zu den ehemaligen Besitzern, der Familie Shine? Claudine hat ihre Mutter nie kennengelernt, da die bei ihrer Geburt gestorben ist, und hofft auf eine Chance, mehr über sie zu erfahren. Wenig später trifft sie Violet Shine, die betagte Besitzerin von Whitecliff, und hört nicht nur Erstaunliches über ihre eigene Mutter, sondern auch Violets unglaubliche Lebensgeschichte.Es gibt zwei Erzählstränge, die zwischen Claudines und Violets Sicht wechseln. Während der erste in der Gegenwart liegt, führt Violets tragische Jugend zurück in die Vierziger Jahre. Sie bildet den eigentlichen und spannenden Kern des Romans. Beide Stränge beinhalten ganz unterschiedliche Situationen und Themen. Das ist recht abwechslungsreich und auch interessant gestaltet. Unterhaltung während des Lesens ist garantiert. Im Rückblick fragt man sich allerdings, ob das Ganze nicht mehr „Schein als Sein“ war. Der Spannungsbogen ist nämlich keineswegs ausgefeilt. Das eigentliche Geheimnis muss gar nicht entschlüsselt werden, da es schon im ersten Kapitel preisgegeben wird. Die Frage, wie es dazu kommt, hält den Leser zwar bei Laune, fällt aber letztlich leider recht gewöhnlich aus. Und auch die Lösung des "Rätsel" um Claudines Mutter ist im Grunde mehr als unspektakulär. Erschwerend hinzukommt, dass sich die letzten Kapitel etwas ziehen und auch das Romanende (inklusive einer zusätzlichen typischen "Offenbarung") wenig zufriedenstellend gestaltet ist. Sprachlich überzeugt der Roman auf ganzer Linie. Auch in diesem Fall übertrifft Violets Erzählung die von Claudine. Sie bringt dem Leser nicht nur ihre Umgebung und Mitmenschen nahe, sondern auch ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Zwar trifft dies in etwas abgeschwächter Form auch auf Claudine zu, doch Violets Erzählung vermittelt weitaus stärker Zeitkolorit, ist blumig und sehr bildhaft. Auch dieser Aspekt lenkt vom etwas mauen Spannungsbogen ab. Deirdre Purcell erschafft außerdem sehr lebendige und lebensnahe Figuren, deren Persönlichkeit, Motivationen, Hoffnungen und Ziele sehr klar herausgearbeitet werden. Auch der Handlungsort Irland wird auf jeder Zeitebene realistisch ausgestaltet.Ein Turm am Meer ist ein unterhaltsamer Schmöker, der allerdings weniger Inhaltlich als stilistisch überzeugen kann. Auf der Kate-Morton-Skala der "Familiengeheimnisse, die Jahrzehnte später erforscht werden" erreicht Deirdre Purcells Roman leider nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Ein Turm am Meer" von Deirdre Purcell

    Ein Turm am Meer
    EiskalteHand

    EiskalteHand

    20. March 2011 um 01:17

    Violet Shine wächst wohl behütet in Irland auf. Sie ist das jüngste von sieben Geschwistern. Sie lebt auf Whitecliff, einen großen Herrenhaus welches direkt an den Klippen liegt. Ihr Vater ist Händler und besitzt den Dorfladen. Alle halten die Familie für reich. Ihre Mutter spart aber wo sie nur kann und der Vater sitzt ständig über den Geschäftsbüchern. Einer ihre Brüder starb im Alter von sechs Jahren. Violet wird älter und nach und nach verlassen ihre Geschwister das große Haus, sei es um zu studieren, oder weil ihre zwei verbliebenen Brüder, Zwillinge, sich freiwillig der britischen Armee anschließen und in den Krieg ziehen. Es ist 1944 und Violet fühlt sich mit ihren Eltern und einer ihrer Schwestern Johanna sehr eingeengt in dem großen Haus. Der Tagesablauf ist immer der gleiche und die Eltern sind eher zurückhaltende Menschen, die nicht gern Gefühle zeigen. Also unternimmt Violet Spaziergänge an der frischen Luft um sich frei zu fühlen und trifft auf einem ihre Spaziergänge auf Coley Quinn dem Nachbarsjungen und Pächterssohn. Sie verliebt sich in ihn als sie gerade sechzehn ist. Sie treffen sich immer heimlich und tauschen erste scheue Küsse aus, es dauert nicht lange und sie schlafen miteinander. Bevor ihre Brüder in den Krieg ziehen beschließt ihre Mutter ein Fest zu veranstalten, um die beiden zu verabschieden und gleichzeitig den einundzwanzigsten Geburtstag von Violets Bruder Samuel zu feiern. Die Kinder dürfen alle Freunde zum Fest einladen, natürlich fällt auch die Wahl auf Coley. Violet ist sich der Gefahr bewusst aufzufliegen und versucht vorsichtig zu sein. Als sie sich am nächsten Abend nach dem Fest nackt auf einer Wiese nach dem Liebesakt in den Armen halten, werden sie von ihrem Vater entdeckt. Eine Strafe folgt natürlich prompt und sie bekommt erst mal Hausarrest und wird wie Luft behandelt. Sie musste auch auf die Familienbibel schwören sich nie wieder mit Coley zu treffen. Auch Coley wird bestraft, was Violet nicht mitbekommt, da sie das Haus nicht verlassen darf. Er muss das von seinem Vater gepachtete Land der Shines verlassen und sich allein in England durschlagen, was sie bei einem nächtlichen Ausbruch von seiner Schwester erfährt. Nach ihrem Ausbruch wird es schlimmer für Violet, auch wenn sie im ersten Moment keinen Verdacht schöpft als ihre Eltern sie zusammen mit ihrer Schwester Johanna ein neunes Gästezimmer mit Bad auf dem Dachboden einrichten ließen, welches ein vergittertes Fenster hat. Violet wird dort anschließend eingesperrt, bekommt dort ein Kind, welches ihr gleich weggenommen wird und wird erst 35 Jahre später befreit. Weitere 25 Jahre später erbt sie das inzwischen stark verfallene Whitecliff von ihrer Schwester Johanna, bei der sie seit ihrer Befreiung lebte und eine Immobilienmaklerin (Claudine) versucht das Vorkaufsrecht zu erlangen. Allerdings sieht Claudine bei einer heimlichen Besichtigung des Hauses einen Kamin, den sie von einem der vier Fotos kennt, die ihre Mutter zeigen. Ihre Mutter starb bei Ihrer Geburt und ihr Vater hat ihr nie etwas über ihre Mutter oder deren Familie gesagt, so hofft sie das die alte Dame, der das Haus gehört, ihr etwas mehr erzählen kann und macht sich auf den Weg. Wer jetzt glaubt Claudine sei ihre Tochter, der irrt. Hier wartet noch so mache Überraschung. * Fazit: Dieser Roman hat mich umgehauen. Allein diese Ungerechtigkeit und Gefühlskälte sein Kind so lange für eine Jugendsünde büßen zu lassen und die Gelassenheit mit der Violet das Ganze erträgt und wie sie sich über ein vorbeihüpfendes Kaninchen freut, welches sie von ihrem vergittertem Fenster aus auf den Klippen sieht. Das Fenster kann sie übrigens nur über einen Stuhl erreichen. Man weiß gar nicht was man zuerst denken oder fühlen soll. Wut? Hass? Mitleid? Es ist schwer zu beschrieben. Und dann im Gegensatz dazu das Leben von Claudine. Es wird immer zwischen der Erzählung von Violet und Claudine gewechselt, bis sich ihre Wege kreuzen und so langsam Licht ins Dunkel kommt was die beiden verbindet. Danach geht es quasi gemeinsam weiter, allerdings immer noch mal aus Claudines Sicht und mal aus Violets.

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  • Rezension zu "Ein Turm am Meer" von Deirdre Purcell

    Ein Turm am Meer
    Claudie

    Claudie

    20. August 2009 um 15:35

    Eins meiner Lieblingsbücher! Denn mal wieder kann man sich sehr gut in die Hauptpersonen hineinversetzen. Man fühlt mit. Es ist ähnlich wie "Der Kuss meiner Schwester". Eine verbotene Liebe, die man von außen versucht, gewaltsam zu trennen, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Weiterhin faszinierte mich der Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ein ganzes Leben zusammengefasst in einem Roman. Wunderbar!

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