Deirdre Purcell Perlmuttsommer

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Inhaltsangabe zu „Perlmuttsommer“ von Deirdre Purcell

Ein gebrochenes Herz. Ein lang gehütetes Geheimnis. Ein Traum, der niemals starb …

Irland in den 20er-Jahren. Pearl Somers lebt mit ihren Eltern und Geschwistern im Torhaus des Kilnashone Castle, wo ihr Vater als Chauffeur von Lord und Lady Areton arbeitet. Die Familie ist glücklich. Doch eines Nachts kommt es zu dramatischen Ereignissen, die das Leben aller Bewohner für immer verändern.

Mehr als 40 Jahre später, Pearl ist eine erfolgreiche Autorin geworden, wird sie durch Zufall mit den Ereignissen von damals konfrontiert. Sie versucht, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch ist es für Pearl bereits zu spät, ihr Glück noch zu finden?

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  • Eine Liebesgeschichte in Irland

    Perlmuttsommer

    winter-chill

    31. August 2014 um 20:59

    Eine schicksalhafte Nacht, eine nie vergessene erste Liebe: In ihrem Roman „Perlmuttsommer“ erzählt Purcell die Geschichte von Pearl Somers, die als erfolgreiche Autorin recht zurückgezogen in Dublin lebt. Pearl ist unverheiratet und hat nie so wirklich einen Mann an sich herangelassen. Warum das so ist, darüber schweigt sie. Ihrer jungen Cousine Catherine gelingt es schließlich die Tür zu Pearls Vergangenheit aufzustoßen. Vor mehr als 40 Jahren lebte Pearl nämlich mit ihrer Familie im Kilanshone Castle, wo ihr Vater als Chauffeur arbeitete. Die Familie führte ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Bis zu einer Nacht, die das Leben aller Beteiligten verändern sollte. Angesiedelt ist die Geschichte in den 1920er und 1960er Jahren, historisch ist der Roman aber nur marginal. Im Grunde ist „Perlmuttsommer“ ein klassischer Liebesroman. Und da fängt das Problem schon an: Ich bin nämlich eigentlich so überhaupt nicht der Liebesroman-Typ und hab mir unter dem Roman etwas anderes vorgestellt; mehr etwas in Richtung Kate Morton. Dazu kommt noch, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um in den Roman reinzukommen. Der Schreibstil ist am Anfang sehr schleppend und stellenweise auch langatmig. Erst im späteren Verlauf entwickelt sich die Geschichte, sie wird dann auch emotionaler und lockerer erzählt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht dreier Protagonistinnen in Ich-Form erzählt. Einerseits fand ich das ganz gut, weil jede der drei Frauen die Dinge anders wahrnimmt. Allerdings wiederholen sich so viele Szenen auch und man liest vieles einfach doppelt. Die Geschichte an sich ist in Ordnung, aber kein Highlight. Spannung darf man in diesem Roman, in dem hauptsächlich die Sehnsucht nach einer verflossenen Liebe im Vordergrund steht, nicht erwarten. Zumal auch schon das Ende recht vorprogrammiert ist. Mein Fall war das Buch nicht, Fans von Liebesgeschichten können ja mal einen Blick drauf werfen.

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