Dela Kienle

 4.9 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf von Dela Kienle

Die freie Journalistin Dela Kienle lebt und arbeitet in der holländischen Grachtenstadt Leiden. Seit ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg schreibt sie für verschiedene Zeitschriften, unter anderem für Geolino, Geo Kompakt und Merian. Vor allem aber ist sie die Autorin zahlreicher Kindersachbücher.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Frauen, die die Welt veränderten

Erscheint am 01.10.2020 als Taschenbuch bei Carlsen.

Alle Bücher von Dela Kienle

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Plastik? Probier´s mal ohne!9783551252654

Plastik? Probier´s mal ohne!

 (2)
Erschienen am 30.08.2019
Cover des Buches Explorer, Band 2: Pferde9783551250827

Explorer, Band 2: Pferde

 (1)
Erschienen am 01.07.2013
Cover des Buches Ägypten9783440108031

Ägypten

 (0)
Erschienen am 01.03.2007
Cover des Buches Haie, Wale und Delfine9783473329397

Haie, Wale und Delfine

 (0)
Erschienen am 20.06.2018
Cover des Buches Erde9783473329588

Erde

 (0)
Erschienen am 15.04.2019

Neue Rezensionen zu Dela Kienle

Neu

Rezension zu "Mittelalter" von Dela Kienle

Kurzweiliger Zeitsprung!
danielamariaursulavor 8 Tagen

Die vier Freunde von der Schülerzeitung Jette (11), Lilli (9), Ben (10) und Finn (11) sollen diesmal als Wissensprofis alles über das Mittelalter herausfinden. Wann war das eigentlich nochmal und warum heißt es eigentlich so? Um mehr über diese mehrere hundert Jahre dauernde Epoche herauszufinden, ziehen die vier Kinder erst einmal in ein Museumsdorf. Jette ist ganz schön erstaunt, dass sie dort vor der Tür alles abgeben müssen, was nicht in die Zeit gehört. Armbanduhr o.k. aber ihr Tablet, das ist verdammt hart! Zum Glück finden sie gleich ein Mädchen in ihrem Alter, das sie herumführt und auch erst einmal einkleidet. Sie gehört zur großen Gruppe der Bauern und das freiwillig! Sie erklärt den Wissensprofis die Stände. Finn staunt nicht schlecht, dass der Klerus, also die Angehörigen der Kirche, von ihrem Ansehen her noch über dem Adel standen. Das wäre auch was für ihn gewesen, der studierte, gebildete Stand! Ben wäre aber lieber der König und hätte das Sagen. Natürlich schleichen sie sich auch ins Kloster und bestaunen die Schreibstube und die ersten gedruckten Bibeln, dank Johannes Gutenberg. Eine Erfindung, die quasi das Ende des Mittelalters einleitete: die Erfindung des Buchdrucks. Doch solange sie dort im Museumsdorf sind, müssen sie sich als Bauernkinder unterordnen und hart arbeiten! Nach diesem beeindruckenden Erlebnis zieht es sie nicht nur in die Bibliothek, sondern auch auf ein trubeliges Mittelalterfest! 


Meine Große (13) liebt diese Reihe für wissbegierige Kinder von 8 – 12 Jahren, die ein wirklich umfangreiches Grundwissen vermittelt, perfekt für Grundschule und Unterstufe! Wer nicht gerne liest, aber dennoch neugierig ist, kann hier eine Menge lernen. In Hörspielform, mit Kindersprechern, die als junges Reporterteam den Dingen auf den Grund gehen! Auch wenn sie sich mal mit ihren Fragen an erwachsene Experten wenden, sprechen diese stets auf Augenhöhe mit ihnen. Dadurch ist das Wissen für Kinder nie belehrend, sondern spannend und kann aufgesogen werden! Mit vielen Geräuschen versehen, klingt es richtig lebensnah und kurzweilig. So wird Geschichte für Kinder erlebbar! Die die Erwachsenen haben jeder ihre eigene Stimme und meine Große freute sich besonders mal wieder ihren Lieblingssprecher Robert Missler zu hören. 


Meiner Jüngsten gefällt es sehr gut, dass die Wissensprofis in dieser Folge noch frecher sind und auch mal Unsinn machen und sich in Bereiche schleichen, in denen sie nichts zu suchen haben und dann auch noch Unfug anrichten! Da hatte sie gleich mehr Spaß beim Zuhören und hat gerne im Auto mitgehört. 


Die CD ist wieder sehr schön gestaltet, mit Illustrationen aus der beliebten Sachbuchreihe aus dem Ravensburger Verlag. So ist in der linken CD-Klappe ein Ritterdorf beim Ritterturnier zu sehen und rechts, unter der CD eine Ritterburg. Hier hätte ich mir allerdings beides Mal eine Beschriftung gewünscht, damit man das Gesehene besser zum Gehörten zuordnen kann. Das finde ich bei den übrigen Bänden besser. Im Booklet gibt es natürlich wieder eine Nachmachaktion: Butter zum Selbstmachen! Fast so wie im Mittelalterdorf mit dem Butterfass. Kommentar meiner Kinder: Das kann Mama auch so, mit dem Mixer! Tja, im Sommer passiert das gerne mal unfreiwillig. 


Wieder ein kurzweiliges Abenteuer der Wissensprofis, bei dem wieder jede Menge Wissen hängen geblieben ist und Zusammenhänge erfasst werden. 

Kommentare: 1
3
Teilen

Rezension zu "Wieso? Weshalb? Warum? Profiwissen - Bedrohte Tiere" von Dela Kienle

Artenschutz für Kinder
SternchenBlauvor 20 Tagen

Mit dieser Buchreihe wächst man mit. „Wieso? Weshalb? Warum?“ aus dem Ravensburger Verlag begleitet uns schon seit rund 7 Jahren, von der Junior- über die „normale“ bis seit einiger Zeit hin zur „Profi“-Reihe. Den Band „Bedrohte Tiere“ haben mein 8jähriger Sohn und ich wieder sehr gerne gelesen.

Jede Doppel- (oder bei den ausklappbaren vierfach) Seite behandelt einen Aspekt, wie z.B. die Überfischung der Meere, die mit eine kindgerechten Frage übertitelt wird: „Landen zu viele Fische auf unseren Tellern?“ Die Fotos sind oft sehr groß und zeigen die Schönheit der bedrohten Tierarten. So machte das Buch zum Blättern genauso Spaß wie zum intensiven Lesen.

Uns gefällt die kompakte Form, die einen Überblick über das Thema gibt. Nicht nur bekannte gefährdete Tiere werden vorgestellt, vom Kakapo in Neuseeland habe ich z.B. vorher noch nicht gehört. Und es wird auch die Auswirkung einer Art auf das jeweilige Ökosystem immer wieder erklärt.

Dazu stellt „Bedrohte Tiere“ den Bezug zu aktuellen Tierschutzprojekten und zur Forschung her, so dass das Buch Lust auf Wissenschaft macht. Mein Sohn fand z.B. das Interview mit einem Biologen spannend, der in einem Team die letzten chinesischen Flussdelfine aufspüren wollte – leider erfolglos. Dazu gibt es Infokästen zu den Tierinfos und mit Spezialwissen auf fast jeder Seite. In diesem Band findet sich unter der Rubrik „Probier’s aus“ die Bauanleitung für ein Wildbienen-Hotel und zwei Experimente: Eines macht den Treibhauseffekt sichtbar, das zweite die Isolierfähigkeit vom Fett des Wal-Blubbers.

Die Texte sind prägnant und lassen sich gleichzeitig gut lesen. Es werden ausreichend Querverweise gemacht (wie bspw. zur Klimakrise) und bleibt für die Zielgruppe von 8 bis 12 Jahren dabei gut verständlich.

Es gab aber drei Aspekte, weswegen ich bei diesem sehr guten Kindersachbuch dann doch nur 4 Sterne vergebe:

Bei dem Thema Müll in den Meeren fehlte mir aber ein ganz wichtiger Aspekt. „Auch vor unserer Haustür weggeworfenes Plastik kann somit irgendwann versehentlich von Schildkröten und Seevögeln gefressen werden.“ Bei solchen Sätzen denken Erwachsene wie Kinder schnell: Ich werfe meinen Müll ja immer in den Abfall, also betrifft mich das nicht. Da mit Müll aber gehandelt wird, und unser „europäischer“ Müller oftmals den aus jenen Ländern verdrängt, in der dieser exportiert wird, sollten wir eben auch Müll vermeiden, wo das geht. Auch bei der Abschlussseite „Was kannst du für den Tierschutz tun“ wird auf Plastikvermeidung nicht eingegangen.

Artenschutz von exotischen Tieren findet ja auch durch BIPoC statt. Da ist es schade, dass die drei interviewten Expert:innen ausschließlich weiß sind. 

Richtig gestört hat mich bei der „Besitzen tote Tiger Wunderkräfte“ das Bild: Da wird ein Tigerfell so präsentiert, als wäre es eine Werbung dafür, welche Körperteile welche Heilkräfte haben. Das wird leider nicht mal im Text nicht aufgefangen.

Fazit

Ein spannender Einblick in den Artenschutz, den mein Sohn und ich sehr gerne gelesen haben. 4 von 5 Sternen.

Kommentare: 7
46
Teilen

Rezension zu "Erfindungen" von Dela Kienle

Macht neugierig!
danielamariaursulavor 25 Tagen

Die Wissensprofis entdecken den Aushang für einen Forschungswettbewerb in ihrer Stadt und Finn beschließt daran teilzunehmen. Dummerweise hat er überhaupt keine Idee, was er denn erfinden soll? Aber als Thema für ihre nächste Schülerzeitung ist es doch richtig spannend. Da ihr Geschichtslehrer Mitinitiator des Wettbewerbs ist, suchen sie erst einmal ihn auf und lassen sich von ihm seine liebsten Erfindungen der Geschichte erzählen. Natürlich gehen sie später wieder in ein Museum, eine Bücherei und natürlich auf eine Erfindermesse. Vor Ort treffen sie immer wieder spannende Experten, die ihnen geduldig ihre Fragen rund um das Thema beantworten. Als pfiffige Kinder ihrer Zeit nutzen sie natürlich auch die Möglichkeiten des Internets und regen so zu eigenen Recherchen an. 


Sehr interessant finde ich, dass bei diesem Wissenshörbuch auch auf Patente eingegangen wird. Sowohl an aktuellen Beispielen, als auch historischen, was besonders spannend ist. Es wird nämlich erklärt, warum es so wenige Patente und Erfindungen von Frauen gibt. Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit! Spätestens seit Bertha Benz weiß man ja, dass hinter einem genialen Erfinder oft auch eine Frau mit Mut und Motivation steckt. Oder man denke an Margarethe Steiff, deren Name noch heute weltbekannt ist und die sich durch große Beharrlichkeit auszeichnete! Allerdings wird in dem Hörspiel als Preis für die beste Erfindung die Übernahme der Kosten für das Patent angeboten. Das dürfte nicht gehen, da nur patentiert werden kann, was zuvor noch nicht veröffentlicht wurde. So bekam der Schwimmlehrer meiner Tochter einen großen Schreck, als er sich von meinem Bruder wegen der Patentanmeldung seines Projektes für Jugend forscht beraten ließ und er erfuhr, dass er nur noch 5 Tage Zeit zur Patentanmeldung hatte, weil dann bei dem Wettbewerb die Erfindung vorgestellt werden sollte. Sie gewann, und qualifizierte sich, doch der Landesentscheid wurde wegen Corona abgesagt. Wie gut, dass er wenigstens die Patentanmeldung geschafft hatte. Man sieht, dass die Idee alleine nicht reicht, man muss sie umsetzen können und benötigt dann noch die nötige Kleingeld und Know How...


Damit die Hürden einfacher sind und man mehr Ansprechpartner hat, erzählen Finn (11), Jette (11), Lilli (9) und Ben (10) auch von Erfinderclubs, die auch schon sehr junge Mitglieder aufnehmen. Dort treffen Interessierte aufeinander und können sich auch gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber man muss natürlich immer vorsichtig sein, dass einem die Ideen nicht geklaut werden. Auch von einigen legendären Erfindungsdiebstählen und Rechtsstreitigkeiten erfährt man hier.


Natürlich gibt es auch wieder ein Mitmachexperiment: Kunststoff zur eigenen Herstellung. Es ist sehr einfach und ungefährlich. Man kann es in jedem Haushalt ohne weiteres nachmachen, doch benötigt man etwas Geduld, weil man die Masse auf dem Herd einkocht. Das fand meine große Tochter nicht so spektakulär, wie sie es sich vorstellt hat, weswegen unser Kunststoff auch ziemlich krümelig wurde, aber interessant. Im Cover findet man den Aufbau der modernen Offset-Druckmaschinen und Ben „Motorwagen Nr.1“ von 1886, dadurch wird das Gehörte gleich noch anschaulicher. 


Meine Jüngste ist von dem Erfinderwettbewerb allerdings sehr angetan und nun auch immer auf der Suche nach der großen Alltagserleichterung. Es soll verschiedene Designvarianten geben und die Preise stehen auch schon fest... 


Wieder wird hier Wissen von Kindern, an Kinder vermittelt. Natürlich stammt der redaktionelle Teil von Erwachsenen. Aber die Handlung dreht sich um wissensinteressierte Schüler, die auch von Kindersprechern gesprochen werden. So erfolgt die Wissensvermittlung auf Augenhöhe und die Informationen kommen viel besser und nachhaltiger bei der Zielgruppe von 8 – 12 Jahren an. Man bekommt einen guten Überblick über die ersten und wichtigsten Erfindungen der Menschheit vom Faustkeil, über den Fallschirm bis zum Buchdruck oder Telefon. Dabei kommen werden auch die wichtigsten Erfinden angesprochen und auf Universalgelehrte wie Leonardo DaVinci eingangen. Rundum gelungen und sehr interessant. 


Auch wenn deutsche Patente immer weniger werden, es lohnt sich dennoch, man muss nicht im stillen Kämmerchen arbeiten, es geht auch prima im Rahmen eines großen Forscherteams. Dieses Hörspiel macht Lust auf Forschen und Entdecken!


Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 15 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks