Dela Kienle Ein Jahr in Rom

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr in Rom“ von Dela Kienle

Rom und die Römer zu verstehen ist keine leichte Aufgabe: Dela Kienle erzählt von Metro-Nahkampf und dem Wahnsinn der Bürokratie, italienischen Männern und römischen Hochzeiten, heißen Sommern und den Strandritualen der Römer in 'Ostia Lido'. Zwölf Monate zwischen Kolosseum und Petersdom, haarsträubendem Verkehr und magischen Sommerabenden, charmant und selbstironisch geschrieben.
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  • Humorvolle Reise durch die Ewige Stadt

    Ein Jahr in Rom
    CHRISSYTINA

    CHRISSYTINA

    03. September 2014 um 10:10

    Zum Inhalt: Dela Kienle besteigt eines Tages im Juni den Nachtexpress von München nach Rom. Sie möchte ein Jahr in der Stadt leben, zu der angeblich alle Wege führen. Sie muss ihre Abschlussarbeit für die Uni dort schreiben und außerdem möchte sie endlich mehr als nur ein paar Wochen in der Nähe ihres römischen Freundes Daniele verbringen: "Daniele, 27, waschechter Römer. Er hatte dunkle Wuschelhaare, einen verrosteten roten Renault Quattro und eine Abneigung gegen lange Telefonate, was unsere Fernbeziehung nicht gerade einfacher machte." Sie hatte ihn in einem deutsch-italienischen Theatercamp in Berlin kennengelernt. In der ersten Zeit zieht sie zu ihrem Freund, obwohl sie eigentlich gerne eine eigene Wohnung haben möchte. Die Wohnungssuche in einer großen Stadt wie Rom gestaltet sich jedoch gewohnt schwierig. Danieles Freunde und Familie nehmen sie herzlich auf. So kann sie viele Seiten der römischen Kultur kennenlernen: Hochzeiten, Weihnachten, Silvester. Als Ausgleich zu der Uni-Abschlussarbeit sucht Dela sich eine Arbeitsstelle und landet ausgerechnet bei Radio Vatikan. Selbstironisch wie sie ist, erzählt sie von mancherlei Begebenheiten, bei denen man sich das laute Auflachen kaum verkneifen kann. Dela Kienle beschreibt auch einen Ausflug nach Venedig, den sie während ihrer Zeit in Rom unternahm. Kochen stellt natürlich einen wichtigen Teil ihrer Erzählungen dar. Nicht, weil sie so ein Feinschmecker wäre - eher, weil sich das halbe Leben der Römer um Essen zu drehen scheint. Das waren oft erheiternde Einblicke. Meine Meinung: Ich habe Dela Kienles Reisebereicht verschlungen. Dela und Daniele waren mit sofort sympathisch und dieser Eindruck wurde das ganze Buch über aufrechterhalten. Ich konnte dieses humorvolle, informative Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Man erhält wirklich einen tollen Einblick in die römischen Gebräuche und die Kultur. Dela besucht in ihrer Zeit  in Rom viele Plätze und Restaurants und lässt uns an ihren Eindrücken teilhaben. Nach jedem Kapitel gibt es einen Kasten mit der Überschrift: "Nachhilfe im Römisch-Sein". Da werden Themen behandelt wie "Direkt am Brunnen trinken" oder "Einen neuen Papst bekommen". Wieder ironisch-informativ, genau mein Geschmack. Fazit: Allen, die gerne ein bisschen Rom-Nachhilfe auf der heimischen Couch hätten, kann ich diesen kurzweilige, intelligenten Bericht wirklich ans Herz legen.

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  • 'Wer einmal in Rom gelebt hat, hat an die Stadt sein Herz verloren. Und an die Römer.'

    Ein Jahr in Rom
    sabatayn76

    sabatayn76

    28. August 2014 um 16:04

    Inhalt: Dela Kienle möchte für ein Jahr in Rom leben, dort ihre Abschlussarbeit schreiben und nebenbei als Journalistin arbeiten. Zudem hat sie sich in den Römer Daniele verliebt und möchte in seiner Nähe leben. In 'Ein Jahr in Rom' erzählt die Autorin von der schwierigen Wohnungssuche, vom Essen und der Hitze, vom Vatikan und von Religion, von Armut, von Bürokratie, von öffentlichen Verkehrsmitteln. Mein Eindruck: Ich war schon häufig in Rom, zuletzt vor 2 1/2 Jahren, und zähle Rom zu meinen Lieblingsstädten. Mir hat die Art und Weise, wie Dela Kienle von ihrem Rom-Aufenthalt berichtet, sehr gut gefallen, denn das Buch hat sich flüssig lesen lassen, wurde mit viel Humor erzählt und hat mich öfters zum Lachen gebracht. Mich hat das Buch gedanklich wieder nach Rom gebracht, hat mich in eine Rom- bzw. Italien-Atmosphäre versetzt und Lust auf einen weiteren Aufenthalt in der Stadt gemacht. Ich habe hier viel Neues gelesen, aber auch Altbekanntes wiedergetroffen. Mein Resümee: Eine schöne Einstimmung auf einen Besuch in Rom bzw. ein stimmungsvolles Buch zum Auffrischen von Erinnerungen an eine Rom-Reise.

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  • Studentisches Alltagsleben in Rom

    Ein Jahr in Rom
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    Worum geht es:   Um ihre Magisterarbeit zu schreiben, beschließt Dela Kienle für 1 Jahr nach Rom zu ziehen, um sich auch vor Ort mit ihren Studien beschäftigen zu können. Allerdings ist es für sie kein Aufbruch in ein komplett fremdes Leben, denn dort warten bereits ihr Freund und einige Bekannte auf sie, die ihr den Start erleichtern und bei Anfangsprobleme zur Seite stehen. Gemeinsam mit ihnen entdeckt sie die ewige Stadt, stürzt sich in den Immobilienmarkt in dem nichts ohne Beziehungen geht, lernt die Stadt aus sämtliches Perspektiven kennen, schlägt sich durch den täglichen Metro-Dschungel und erfährt vor allem viel, viel italienisches Alltagsleben, das manchmal tatsächlich so klischeehaft ist, wie man sich das vorstellt. Vor allem aber ist ihr Leben von einer Sache geprägt: Essen. Meine Meinung:   Ich liebe Rom! Von der ersten Minute an, als ich das erste Mal diese Stadt gesehen habe, war ich zutiefst beeindruckt und habe mich direkt mit der Stadt verbunden gefühlt. Sie hat ihr ganz eigenes, besonderes Ambiente das ich so noch nirgendwo erlebt habe. Seitdem plagt mich eigentlich das Fernweh und ich wollte mir durch dieses Buch Abhilfe schaffen: Und das hat es getan. Auf diesen 192 Seiten bin ich wieder so richtig tief in meine Urlaubserinnerungen an Rom eingetaucht, wurde mitgenommen an Plätze die ich mit eigenen Augen gesehen habe, habe mich in Situationen wiedergefunden die ich auch so erleben konnte und war einfach wieder mitten drin. Es ist irgendwie etwas ganz besonderes von einem Ort zu lesen, dessen Plätze mir noch so präsent sind. Dennoch ist es schon ein eher außergewöhnliches Buch der Reihe - denn wer hier tolle Insidertipps erwartet oder sich erhofft dass die Autorin viel viel von der Stadt erzählt und uns ihr eigenes Bild davon präsentiert, wird enttäuscht werden. Zwar finden der Vatikan, Ostia, der Trevibrunnen oder die Villa Borghese hier und dort Einzug in das Buch, es geht aber - leider - vor allem um sie. Um ihre Erfahrungen mit ihrem Freund, mit der Katze ihrer Mitbewohner oder ihren "Schwiegereltern in spé". Sie erzählt viel privates, was mich persönlich nicht sonderlich interessiert hat, aber dennoch interessant geschrieben war und auch voller Anekdoten über das italienische Alltagsleben steckte. Man bekommt dafür viele Tipps was man kulinarisch ausprobieren sollte, und in welchen Restaurants man besonders italienisch speist. Ich gebe dem Buch dennoch 5 Sterne, auch wenn ich der Meinung bin dass es einfach viel zu viel um ihr Studentenleben und ihren Alltag ging (der so wohl auch in jeder anderen Stadt hätte statt finden können). Trotzdem aber war es ein toller Ausflug nach Rom, der ewigen Stadt, der in mir das Fernweh noch stärker entfacht hat, und der mich hat dahinschwelgen lassen in Erinnerungen und Wünschen neues zu entdecken.

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  • Rezension zu "Ein Jahr in Rom" von Dela Kienle

    Ein Jahr in Rom
    annikki

    annikki

    01. January 2010 um 11:23

    Rom und die Römer zu verstehen ist keine leichte Aufgabe: Dela Kienle erzählt von Metro-Nahkampf und dem Wahnsinn der Bürokratie, italienischen Männern und römischen Hochzeiten, heißen Sommern und den Strandritualen der Römer in »Ostia Lido«. Zwölf Monate zwischen Kolosseum und Petersdom, haarsträubendem Verkehr und magischen Sommerabenden, charmant und selbstironisch geschrieben.