Dela M.A. Kienle

 4,3 Sterne bei 15 Bewertungen

Lebenslauf

Dela Kienle, geb. 1976, lebt mit ihrem römischen Mann in den Niederlanden. Sie schreibt Kindersachbücher und arbeitet als freie Journalistin u.a. für Geo Kompakt, Geolino und Merian. 

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Dela M.A. Kienle

Cover des Buches Ein Jahr in Rom (ISBN: 9783451811470)
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Rezension zu "Ein Jahr in Rom" von Dela M.A. Kienle

MissRose1989
Ein bisschen mehr Rom dürfte es sein...

Das Cover schaut total schön aus, man schaut auf eine Strasse in Rom im untergehenden Sonnenlicht, so kommt man gleich richtig in Stimmung auf die "ewige Stadt" Rom. 

Dela Kienle möchte für ihre Magisterarbeit ihre Studien vertiefen und geht deswegen für ein Jahr nach Rom, allerdings ist sie nicht komplett fremd in der Stadt, da ihr Freund und einige Bekannte schon auf sie warten und so kann sie sich den Start etwas erleichtern. 

Zusammen mit ihren Freunden erlebt sie nun die ewige Stadt, bemerkt viele Ecken und Kanten des Alltags in Rom und erlebt die klassischen Touristensachen, erlebt aber auch Weihnachten oder eine Hochzeit in Rom, was natürlich etwas anders gefeiert wird als in Deutschland. 

Leider muss man sagen, dass man in dem Buch keinen typischen Reisebericht hat, es geht vor allem um die Autorin selber, natürlich hält die Stadt hier und da mit ihren Wahrzeichen Einzug in das Buch, aber wirkliches Rom-Feeling vermisst man leider etwas. Viel mehr erfährt man über die Autorin, ihr Studentenleben und ihre Beziehungen, dabei rückt Rom an sich leider etwas in den Hintergrund. 

Dela Kienle ist als Protagonistin und Autorin sehr sympathisch und auch ihren Freund Daniele mag man sofort, aber trotzdem dreht sich das Buch mehr um die kleine Studienwelt von ihr, was zwar auch nett zu lesen ist, aber man erwartet irgendwie etwas anderes und etwas mehr von der Stadt. 

Was allerdings echt super ist, sind die kleinen "Nachhilfe im Römisch-sein", die es zwischen den Kapiteln gibt und sich wirklich gut lesen lassen.


Fazit:

"Ein Jahr in Rom" ist sicher kein typischer Reisebericht, es geht mehr um die Autorin und ihr Studentenleben in Rom und man sollte da eben nicht so viele Rom-Tipps oder wirkliche Reiseerlebnisse erwarten. Trotzdem liest sich das Buch nett, auch die Aufmachung ist nett gemacht, aber das ist auch schon alles. 


Cover des Buches Ein Jahr in Rom (ISBN: 9783451059940)
Vanillezimtzaubers avatar

Rezension zu "Ein Jahr in Rom" von Dela M.A. Kienle

Vanillezimtzauber
Nachhilfe im Römisch-Sein

"Ein Jahr in Rom" ist meine drittes Buch der Reihe und ganz anders als die, die ich zuvor gelesen habe.


Cover/Gestaltung: 
Wenn ich ehrlich bin, finde ich das Cover nicht wirklich gut gelungen... Für Rom gibt es wirklich bessere Motive... Aber das ist nur meine persönliche Meinung :-)

Schreibstil:
Das Buch lässt sich super lesen und macht Spaß. Dela und Daniele sind super sympathisch und das Jahr mit ihnen bereitet Freude.
Besonders gut gefallen haben mir die Kapitelanhänge "Nachhilfe im Römisch-Sein", die sehr humorvoll geschrieben sind.

Rom:
Ich war selbst schon zweimal in der Stadt und wollte aus diesem Grund das Buch lesen. Man begleitet die Autorin in den Vatikan, auf eine Römische Hochzeit und zu einem italienischem Weihnachtsfest. Es wird über einen Obdachlosen und adoptierte Straßenkatzen berichtet. Das Buch wird durch die gute Mischung von städtischen Informationen, römischem Alltag und persönlichen Beziehungen abwechslungsreich.

Fazit:
Eine schöne Lektüre für den Sommer.

Cover des Buches Ein Jahr in Rom (ISBN: 9783451059940)

Rezension zu "Ein Jahr in Rom" von Dela M.A. Kienle

Ein LovelyBooks-Nutzer
Humorvolle Reise durch die Ewige Stadt

Zum Inhalt:

Dela Kienle besteigt eines Tages im Juni den Nachtexpress von München nach Rom.

Sie möchte ein Jahr in der Stadt leben, zu der angeblich alle Wege führen. Sie muss ihre Abschlussarbeit für die Uni dort schreiben und außerdem möchte sie endlich mehr als nur ein paar Wochen in der Nähe ihres römischen Freundes Daniele verbringen: "Daniele, 27, waschechter Römer. Er hatte dunkle Wuschelhaare, einen verrosteten roten Renault Quattro und eine Abneigung gegen lange Telefonate, was unsere Fernbeziehung nicht gerade einfacher machte." Sie hatte ihn in einem deutsch-italienischen Theatercamp in Berlin kennengelernt.

In der ersten Zeit zieht sie zu ihrem Freund, obwohl sie eigentlich gerne eine eigene Wohnung haben möchte. Die Wohnungssuche in einer großen Stadt wie Rom gestaltet sich jedoch gewohnt schwierig.

Danieles Freunde und Familie nehmen sie herzlich auf. So kann sie viele Seiten der römischen Kultur kennenlernen: Hochzeiten, Weihnachten, Silvester.

Als Ausgleich zu der Uni-Abschlussarbeit sucht Dela sich eine Arbeitsstelle und landet ausgerechnet bei Radio Vatikan. Selbstironisch wie sie ist, erzählt sie von mancherlei Begebenheiten, bei denen man sich das laute Auflachen kaum verkneifen kann.

Dela Kienle beschreibt auch einen Ausflug nach Venedig, den sie während ihrer Zeit in Rom unternahm.

Kochen stellt natürlich einen wichtigen Teil ihrer Erzählungen dar. Nicht, weil sie so ein Feinschmecker wäre - eher, weil sich das halbe Leben der Römer um Essen zu drehen scheint. Das waren oft erheiternde Einblicke.


Meine Meinung:

Ich habe Dela Kienles Reisebereicht verschlungen. Dela und Daniele waren mit sofort sympathisch und dieser Eindruck wurde das ganze Buch über aufrechterhalten. Ich konnte dieses humorvolle, informative Buch gar nicht mehr zur Seite legen.

Man erhält wirklich einen tollen Einblick in die römischen Gebräuche und die Kultur. Dela besucht in ihrer Zeit  in Rom viele Plätze und Restaurants und lässt uns an ihren Eindrücken teilhaben.

Nach jedem Kapitel gibt es einen Kasten mit der Überschrift: "Nachhilfe im Römisch-Sein". Da werden Themen behandelt wie "Direkt am Brunnen trinken" oder "Einen neuen Papst bekommen". Wieder ironisch-informativ, genau mein Geschmack.

Fazit:

Allen, die gerne ein bisschen Rom-Nachhilfe auf der heimischen Couch hätten, kann ich diesen kurzweilige, intelligenten Bericht wirklich ans Herz legen.


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