Delia Sherman Die Blume der Diener.

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Inhaltsangabe zu „Die Blume der Diener.“ von Delia Sherman

Der junge William Flower kommt als Unbekannter an den Hof von Albia und bewirbt sich um eine Anstellung in der Küche des Königs. Innerhalb kürzester Zeit gelingt es ihm, sich bis zur begehrten Stelle des königlichen Haushofmeisters hochzuarbeiten. Seine Besonnenheit und Weisheit sind es, die ihn bei der Dienerschaft beliebt machen und ihm sogar die Achtung des Königs einbringen, der ihn zu seinem persönlichen Berater ernennt. Dennoch liegt ein Schatten über der Seele des jungen William und hinter der Maske seiner Ernsthaftigkeit scheint sich ein dunkles Geheimnis zu verbergen.<p> Der König von Albia steht derweil vor großen Problemen. Ein aus jugendlichem Leichtsinn begonnener Krieg hat Albias Schatztruhen geleert, und so bleibt dem König nichts anderes übrig, als einen Pakt mit dem benachbarten Königreich zu schließen und dessen Thronerbin Prinzessin Lissaude zur Frau zu nehmen. Die Vorstellung der Ehe will dem König jedoch nicht recht behagen -- umso mehr, da er verwirrt feststellen muss, dass er sich eher zu den jungen Männern bei Hofe hingezogen fühlt, insbesondere zu seinem Haushofmeister William. Zu allem Überfluss mehren sich die Zeichen, dass eine geheimnisvolle Zauberin einen Fluch über das Land gelegt hat und Albia mit Katastrophen und Krankheiten heimsucht.<p> Auf der Grundlage einer alten englischen Ballade entwirft <i>Die Blume der Diener</i> das farbenreiche Bild eines mittelalterlichen Königshofes, das vor allem durch seinen Detailreichtum an Lebendigkeit gewinnt. Mit viel erzählerischem Geschick und Sinn für Humor verknüpft die Autorin die drei Handlungsstränge des Romans zu einem dichten Gewebe aus Magie, Poesie und spannenden Konflikten, die bis zur letzten Seite Überraschungen für den Leser bereithalten.<p> Delia Sherman erzählt von starken Frauen, die sich in einer männlich dominierten höfischen Welt durchsetzen und Männern, die sich zu ihrer eigenen Emotionalität bekennen müssen und thematisiert damit auf ebenso mutige wie ungewöhnliche Weise weibliche und männliche Geschlechterrollen und die Vorurteile, aus denen sie entstehen. <i>Die Blume der Diener</i> ist großartig erzählte Fantasy-Literatur vor einem historischen Hintergrund, die nicht zuletzt zum Nachdenken über allzu gewohnte Klischees anregen will. Es ist jedoch zu empfehlen das Vorwort des Buches zum Schluss zu lesen, da hier bereits einige wesentliche Handlungspunkte verraten werden. <i>--Sara Schade</i>
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