Delilah J Mätresse auf Italienisch

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Inhaltsangabe zu „Mätresse auf Italienisch“ von Delilah J

Eine gefährliche Affäre. Rache für Gerechtigkeit. Macht & Kontrolle. Eingebettet in mafiöse Machenschaften der schönen und reichen italienischen Welt auf der Insel Ponza, in Ferrara und London. Korruption. Die Größten Italiens sind involviert: die Industrie, der Clan. Mode, Automobilindustrie, Formel-1-Rennen, Alkohol. Sie sind es, die große Vermögen kontrollieren. Überall. Die Liebesgeschichte von Aelita und Amos, die nie einen richtigen Anfang noch ein wahres Ende fand. Er wird ermordet im Hafen von Neapel. Auf dem Weg zur Fähre nach Procida. Sie erzählt über ihn, über sich, über ihre Liebe. Kämpft gegen ihn für ihren gemeinsamen Sohn in England und Italien. Eine Geschichte, die in Berlin, London, Neapel, Rom, Emilia Romagna, Monte Carlo spielt. Emotional. Erotisch. Liebe und Revanche. Intelligent – kurz und scharf geschrieben. Kreativ. Rasant und witzig. Ein Mord zu Beginn, der am Ende aufgedeckt und gerächt wird. Eine neue Definition Italiens: sie beschreibt die korrupten Machenschaften der wenigen gefeierten Größen Italiens und lässt selbst Berlusconi im Vergleich charmant dastehen. Ein Ende, das auf ein neues Italien hoffen lässt?

Ein spannende und traurige Geschichte...Es geht um eine große Liebe die sehr viel aushalten muss. Was kann diese Liebe noch alles ertragen?

— Vero-KAa

Ach Mensch, dabei war der Anfang so vielsprechend.

— ChattysBuecherblog

Leider nicht so märchenhaft wie beschrieben...

— Traenenherz

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  • Mätresse auf Italienisch

    Mätresse auf Italienisch

    Vero-KAa

    11. February 2016 um 15:28

    Ein spannende und traurige Geschichte...Es geht um eine große Liebe die sehr viel aushalten muss. Was kann diese Liebe noch alles ertragen?

  • Leserunde zu "Mätresse auf Italienisch: Ein modernes Märchen" von Delilah J

    Mätresse auf Italienisch

    delilah_jay

    Die "Maetresse auf italienisch" ist ein modernes Maerchen - freigegeben ab 18! Rasant, kriminell, mafioes, intelligent, international - sexy verfuehrt sie ihre Leser von Berlin nach Ferrara, von Rom nach London. Es ist eine gefaehrliche Liebe zwischen Aelita und Amos, eine Menage a Trois, ein juristischer Kampf um ein Kind in England und Italien. Es beginnt mit einer brutalen Hinrichtung im Hafen von Neapel und endet mit der Aufklaerung des Mordes. Involviert sind die Maechtigen Italiens - Silvio Berlusconi sieht charmant gegen Sie aus! Ich freue mich auf Eure Bewerbung fuer die 25 Buecher bis zum 31. Januar 2013! Viel Spass beim Lesen! Delilah J

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  • Kein Lesegenuss

    Mätresse auf Italienisch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. May 2013 um 15:30

    Mätresse auf Italienisch (Ein modernes Märchen, freigegeben ab 18) ist ein Buch von Delilah J. Es ist am 08. Oktober 2012 bei epubli GmbH erschienen. Das Buch umfasst 252 Seiten. Inhalt Eine gefährliche Affäre. Rache für Gerechtigkeit. Macht & Kontrolle. Eingebettet in mafiöse Machenschaften der schönen und reichen italienischen Welt auf der Insel Ponza, in Ferrara und London. Korruption. Die Größten Italiens sind involviert: die Industrie, der Clan. Mode, Automobilindustrie, Formel-1-Rennen, Alkohol. Sie sind es, die Große Vermögen kontrollieren. Überall. Die Liebesgeschichte von Aelita und Amos, die nie einen richtigen Anfang noch ein wahres Ende fand. Er wird ermordet im Hafen von Neapel. Auf dem Weg zur Fähre nach Procida. Sie erzählt über ihn, über sich, über ihre Liebe. Kämpft gegen ihn für ihren gemeinsamen Sohn in England und Italien. Eine Geschichte, die in Berlin, London, Neapel, Rom, Emilia Romagna, Monte Carlo spielt. Emotional. Erotisch. Liebe und Revanche. Intelligent – kurz und scharf geschrieben. Kreativ. Rasant und witzig. Ein Mord zu Beginn, der am Ende aufgedeckt und gerächt wird. Eine neue Definition Italiens: sie beschreibt die korrupten Machenschaften der wenigen gefeierten Größen Italiens und lässt sich selbst Berlusconi im Vergleich charmant dastehen. Ein Ende, das auf ein neues Italien hoffen lässt? (Klappentext) Erster Satz Sie konnten ihn nicht mehr zeigen. Meinung Das Cover ist mir persönlich etwas zu langweilig. Die Frau auf dem Bild soll sicherlich die Geschichte selbst widerspiegeln, da eine Pistole abgebildet ist. Jedoch weiß ich nicht, was die Rosen bedeuten sollen. Vom Aussehen her hat es mich jedenfalls nicht überzeugt. Der Schreibstil der Autorin war mir zu schwer zu lesen. Sie springt zwischen den Kapiteln auch in der Schreibweise Hin und Her, so dass man sich immer wieder umgewöhnen muss. Insgesamt muss man sich hier extrem an den Stil gewöhnen, der sehr abgehackt wirkt. Viele kurze Sätze, die teilweise nicht mal Verben oder ähnliches beinhalten. Ich selbst habe sehr lange gebraucht, um das Buch zu lesen, weil es mir schlicht zu schwer war. Das Buch ist größtenteils in der Ich-Form geschrieben. Die weibliche Hauptperson erzählt, was sie erlebt hat und beschreibt diese Erlebnisse in der Gegenwart. Ein einziges Kapitel ist anders geschrieben. Hier hat die weibliche Hauptperson eine Art Tagebuch für ihr Kind geführt, das aus diversen Einträgen besteht. Diese sind mit dem jeweiligen Datum betitelt und beginnen mit einer Begrüßung wie „Liebes Kind“ und enden mit „Mamma“. Die Handlung habe ich bis jetzt noch immer nicht wirklich verstanden. Es wird ständig Hin und Her gesprungen. Ich als Leser wusste nie, wo sich die Hauptcharakterin gerade befand oder was genau wirklich passierte. Gegen Ende war ich so verwirrt, dass ich eben dieses überhaupt nicht mehr verstehen konnte und nicht nachvollziehen konnte, wie das Buch nun wirklich ausgegangen ist. Die Zeitsprünge waren immer unterschiedlich und nicht gut genug gekennzeichnet. Außerdem kamen mir persönlich viel zu viele Orte und Personen ins Spiel, die ich nachher nicht mehr auseinanderhalten konnte. Die Charaktere sind mir genauso unklar wie die Handlung selbst. Die weibliche Hauptperson – Aelita – war mir definitiv zu naiv und wirkte auf mich sehr unsympathisch. Oft habe ich mich gefragt, warum sie so handelt und wieso sie selbst nicht sieht, dass sie Mist baut. Ähnlich erging es mir auch mit Amos. Beide habe ich nicht verstehen können und konnte mich absolut nicht in sie hineinversetzen. Außerdem wirkte sie nicht sonderlich authentisch auf mich. Fazit Das Buch war eigentlich mehr eine Qual für mich als ein Lesegenuss. Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich definitiv etwas anderes erwartet, wurde jedoch leider enttäuscht. Die Charaktere waren mir zu unsympathisch und undurchschaubar, die Handlung zu kompliziert. Außerdem konnte ich mich bis zum Ende des Buches nicht an den Schreibstil der Autorin gewöhnen. Es bekommt von mir trotzdem noch zwei Sterne, da die Idee an sich sicherlich gut war, aber die Umsetzung eher negativ.

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  • Rezension

    Mätresse auf Italienisch

    101Elena101

    05. May 2013 um 15:34

    Inhalt: Aelita hat alles,was ein italienischer Macho sich wünscht:Sie ist jung,hübsch und sie würde alles für Amos tun.Amos gehört eben zu jenen erfolgreichen Männern,die die derzeitige Lebengefährtin mit verschiedenen Frauen betrügen und dem man die Geld- und Machtgier an den Augen ansieht.Trotzdem lässt Aelita sich auf ihn ein und wird schwanger.Doch damit werden ihr Probleme immer größer,da hilft auch nicht gerade der Tod von Amos... Meine Meinung: Anfangs war es wirklich sehr schwer für mich,mich in das Buch einzulesen.Kurze,abgehackte Sätze,viele Einschübe und Gedankensprünge haben mir das Lesen erschwert.Ich war verwirrt und wusste nichts mit dem Text anzufangen.Nach und nach wurde es besser,auch wenn man sich einfach an Schreibstil gewöhnen muss.Das Buch fordert den Leser,denn man muss sich genau konzentrieren,um sich Zusammenhänge,zeitliche abfolgen und die verschiedenen Handlungen bewusst zu machen,da oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt wird,ohne dass der Leser es genau mitbekommt.Die Protagonistin Aelita ist eine äußerst abgehobene Person,die sehr auf Aussehen und materiellen Besitz achtet,auf der anderen Seite jedoch ihren Son Feliciano fürsorglich aufzieht.So lassen auch ihre ichbezogenen Monologe nicht lange auf sich warten,in denen sie langatmig von ihrem Auto,ihrem Pferd,ihrem Geld und teuren Freizeitaktivitäten redet.Die macht sie einerseits unsympathisch und andererseits doch sehr realitätsnah.Ich meine,wer wehrt sich schon gegen Reichtum und Besitz? ;) Die Personenkonstellationen des Buches sind weitestgehend spannend,ich finde nur schade,dass zahlreiche Personen auftauchen,die mit einem Nebensatz kommen und durch ein paar Wörter wieder verscchwinden ohne eine wichtigere Rolle zu spielen.Man hat sie praktisch schon nach drei Seiten vergessen.Auch die Kulisse Italiens in Zusammenhang mit der Korruption,die eigentlich diesen Krimi bestimmen sollte,wäre gut gewählt gewesen,wenn der Klappentext und die ,,über 18-Angabe'' nicht irreführend gewesen wären.Das Buch ist weder erotisch noch kriminalistisch ausgeklügelt,man weiß von Anfang an,dass Amos ermordet wurde und im Verlauf der Handlung passiert nichts weiter Spannendes,das einen Krimi ausmachen würde.Das macht das Ganze etwas langweilig und langatmig,da einfach keine Spannung mehr auftaucht. Fazit: Hinter dem Buch steckt eine gute Idee,die meiner Meinung nach leider nicht so gut umgesetzt wurde.

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  • Leider sehr verwirrend

    Mätresse auf Italienisch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. April 2013 um 15:20

    Der Inhalt ist mehr oder weniger schnell erklärt. Es geht um die Beziehung von Aelita und Amos. Amos ist ein dicker Fisch, was das italienische Verbrechen betrifft und mit einer reichen und einflussreichen Frau verheiratet. Dennoch beginnt er eine Affäre mit Aelita uns sie bekommen auch einen gemeinsamen Sohn. Das Cover und der Inhalt des Buches haben mich wirklich sehr angesprochen und der Titel auch.  Das sehr gegensätzliche Cover, zum einen mit den Rosen und zum anderen mit der Waffe, als auch der Untertitel "Erotisches Märchen ab 18" haben mich in diesem Falle wirklich fehlgeleitet. Gut, Aelita mag Amos Mätresse gewesen sein - aber mir fallen jetzt im nachhinein keine jugendfreien Szenen auf oder ähnliches. Ich hätte mit einer tiefsinnigeren und berührenden Geschichte gerechnet, geht es doch um das Leben und das Schicksal einer eigentlich sehr klugen Frau. Und was habe ich bekommen? Eine schwer zu genießenden Schreibstil und permanente Verwirrung. Ich hatte ja noch Hoffnung, dass ich mich an den Stil und auch an die Charaktere gewöhnen würde - aber leider ist nichts davon eingetroffen. Es wurde für mich wirklich schwierig dem Schreibstil konzentriert zu folgen, deshalb habe ich auch etwas länger für das gebraucht. Am Ende war es so, dass ich wirklich nur noch froh war, dass Buch endlich zuschlagen zu können und mich nciht mehr mit Aelita und Amos rumschlagen zu müssen. Leider nur 2 Sterne!

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  • Etwas verwirrend

    Mätresse auf Italienisch

    conneling

    02. April 2013 um 21:37

    "Mätresse auf Italienisch - Ein modernes Märchen freigegeben ab 18" lautet der Titel des Buchdebüts von Delilah J, welches mich schon allein wegen des Titels interessiert hat. Meine Erwartungen waren hoch, ich hatte Schwierigkeiten mich einzulesen und dabei zu bleiben. Eigentlich dachte ich dass nun eine Geschichte kommt, die es nur so in sich hat, so wie in der Inhaltsangabe versprochen rund um Macht und Gewalt, Liebe und Sex, mit Geheimnissen und Ereignissen. Die Mätresse auf Italienisch war jedoch anders, der Stil machte es für mich anstrengend zu lesen und dabei zu bleiben, denn die Geschichte um Aelita und Amos hat eigentlich alles, was ein gutes Lesevergnügen ausmacht. Nur leider konnte es mich nicht fesseln, immer wieder wurde ich abgelenkt und war draussen aus dem Geschehen.

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  • Leider nur ein vielversprechender Anfang

    Mätresse auf Italienisch

    ChattysBuecherblog

    02. April 2013 um 19:31

    *COVER* Durch die roten Rosen wirkt das Cover sehr verspielt, romantisch und vielversprechend. *STORY* Amos, ein kaltblütiger Mafioso, wird auf offener Straße ermordet. Zurück bleibt seine Witwe, die er jedoch schon seit vielen Jahren betrügt. Nämlich mit Aelita, die ein Kind von ihm hat. Amos bekennt sich jedoch nicht zu dem Kind. Aelita setzt alles daran, dass Amos die Vaterschaft anerkennt, ihre Ehre wieder zu erhalten und Gerechtigkeit zu kriegen. *FAZIT* Was als interessante Geschichte beginnt, flacht im Laufe der Zeit immer weiter ab. Spannung - na ja. Irritiert hat mich der Zusatz,dass es sich um ein moderne Märchen, freigegeben ab 18 Jahren. Ich habe mich während des Lesens die ganze Zeit gefragt, warum wohl dieses Buch erst ab 18 Jahren freigegeben ist. Keine perversen Stellen, noch nicht einmal annährend! Oder sollte dieser Hinweis einfach nur das Buch interessanter erscheinen lassen? Schade, aber ich bin leider sehr enttäuscht von diesem Buch. Eine Weiterempfehlung wird meinerseits für dieses Buch nicht erfolgen.

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  • “Mätresse auf Italienisch” von Delilah J

    Mätresse auf Italienisch

    Traenenherz

    02. April 2013 um 08:23

    Klappentext: Eine gefährliche Affäre. Rache für Gerechtigkeit. Macht & Kontrolle. Eingebettet in mafiöse Machenschaften der schönen und reichen italienischen Welt auf der Insel Ponza, in Ferrara und London. Korruption. Die Größten Italiens sind involviert: die Industrie, der Clan. Mode, Automobilindustrie, Formel-1-Rennen, Alkohol. Sie sind es, die große Vermögen kontrollieren. Überall. Die Liebesgeschichte von Aelita und Amos, die nie einen richtigen Anfang noch ein wahres Ende fand. Er wird ermordet im Hafen von Neapel. Auf dem Weg zur Fähre nach Procida. Sie erzählt über ihn, über sich, über ihre Liebe. Kämpft gegen ihn für ihren gemeinsamen Sohn in England und Italien. Eine Geschichte, die in Berlin, London, Neapel, Rom, Emilia Romagna, Monte Carlo spielt. Emotional. Erotisch. Liebe und Revanche. Intelligent – kurz und scharf geschrieben. Kreativ. Rasant und witzig. Ein Mord zu Beginn, der am Ende aufgedeckt und gerächt wird. Eine neue Definition Italiens: sie beschreibt die korrupten Machenschaften der wenigen gefeierten Größen Italiens und lässt selbst Berlusconi im Vergleich charmant dastehen. Ein Ende, das auf ein neues Italien hoffen lässt? Leseprobe: Hier. Covergestaltung: Das Buch hat einen weißen Hintergrund, es hat eine fotoartige Griffigkeit, und es ist glänzend. Auf dem Bild soll man wohl die Hauptprotagonistin Aelita sehen, mit Rosen und schwerem Geschütz. Zu dem Inhalt passt das Cover ganz gut denke ich. Die Buchseiten sind ganz weiß, das fiel mir sofort positiv auf, und deswegen halte ich es auch für erwähnenswert. Mir hat es gefallen. Meine Meinung: Mätresse auf Italienisch ist nicht grad ein Buch, was man einfach so bewerten kann. Mit dem Hinweis auf ein Märchen, meint man, hier kommt ein Buch, in dem man etwas Wunderbares geboten bekommt, aber was man hier lesen kann ist alles andere als märchenhaft. Eine Protagonistin die weder an ein Märchenelement, noch an eine wundersame Begebenheit erinnert. Aelita ist eine Frau, die der Meinung ist, dass sie die Allerschönste ist, ihr Leben im Vorbeiflug meistert, und sowieso alle verarschen kann. Da liegt es doch nur nah, dass auch sie von ihrem Liebsten, für den sie nicht mehr als ein Abenteuer und eine F***beziehung ist, nicht so traumhaft behandelt wird. Sie lebt im großen Stil, auch wenn sie eigentlich nicht die finanziellen Mittel für diese Art von Leben hat. Das ist für mich kein Märchen, das ist für mich einzig eine Illusion und Dummheit. Aber seltsamer Weise fällt sie ja immer wieder auf die Füsse, egal was sie macht. Ist man eine Mätresse, wenn der Mann gar nicht verheiratet ist, und der mit der "angeblichen" Hauptfrau nur aus einem bestimmten Grund, und zwar nicht der Liebe, nicht einmal richtig zusammen wohnt? Ich muss gestehen, bei Titel und Klappentext habe ich mir von diesem Buch etwas ganz anderes versprochen, als es dann letzten Endes hielt. Meine Freude auf das Buch wandelte sich in Verwirrung, als die stakkato artigen Salven von Text in meinen Kopf schossen. Die ersten Seiten verstand ich nicht viel, außer das Amos beerdigt wurde. Was da genau geschrieben stand? Ich weiss es nicht, es ist mir zu kompliziert geschrieben, nicht meine Art des Textes. Später wurde es dann zwar im Laufe des Buches besser, immerhin habe ich dann den Inhalt wahrnehmen können, aber der Schreibstil wird nicht mein Lieblingsstil werden. Unter "schnell" in Beziehung auf ein Buch hatte ich mir eher vorgestellt das die Spannung hochgehalten wird, leider ist das aber nicht wirklich gelungen, denn es ist ein einziges Jeten über den Erdball, und Kämpfen um Geld. Was das aber mit Spannung zutun hat? Ich weiss es nicht. Wir befinden uns in Italien, Deutschland, England, und noch in einigen anderen Ländern, nur hauptsächlich eben in diesen dreien. Wirklich viel erfährt man nicht über die Länder, aber das ist auch gar nicht gewollt, Inhalt ist Macht, Korruption, Mafia und viel Geld. Dann gibt es da aber auch noch Felix, den Sohn von Aelita und Amos, der zwischen diesem ganzen Kampf hängt. Grundgedanke ist zwar, dass Aelita das alles für ihn macht, aber ich glaube, die Rache ist hier führendes Schwert. Keiner der Protagonisten ist mir auch nur in irgendeiner Art sympathisch, für mich sichtbar gab es nur die negative Seite, die positive fehlt hier gänzlich. Was mich noch mehr verwirrt, im Gespräch mit der Autorin hatte sie natürlich Erklärungen für meine Fragen, allerdings konnte sie nicht verstehen, dass ich das alles gar nicht "lustig" fand. In England, soweit ich weiss, müssen die Menschen wohl anders reagiert haben, aber in Deutschland scheint das Buch allgemein nicht so anzukommen, was mir wirklich sehr leid tut. So ziemlich alle der Leserunde hatten die gleichen Probleme mit dem Buch, was bedeutet, bei einer Fortsetzung sollte sie sich vielleicht unsere Gedanken diesbezüglich ein kleines bisschen zu Herzen nehmen, auch wenn sie sonst an dem Stil fest hält. Auch das ständige hin und her springen der Zeiten, und Variationen von Kapitelarten hat nicht sonderlich zu meinem Verständnis beigetragen. Ich fand es allerdings interessant, dass das Ergebnis am Anfang stand, diese Art ist mir in letzter Zeit sogar öfter mal in Büchern begegnet. Was mir sehr gefallen hat, war die Idee hinter dem Ganzen, die Umsetzung ist leider nur schlecht gelungen. Die ab 18 Anmerkung ist allerdings auch wie alles andere nicht unbedingt nötig, es gab keine großartigen Sexszenen, oder sonst etwas was dazu nötig wäre. Zum Nachmachen ist das Buch natürlich nicht gedacht, vielleicht würde da die Anmerkung passen, aber das sollte man ja bei Büchern ja auch für niedrigere Altersgruppen nicht. Mein Fazit: Wenn man mit diesem Schreibstil gut kann, dann kann ich dieses Buch empfehlen, ansonsten eher nicht. Und man muss sich halt bewusst sein, dass die Autorin ihr eigenes Verständnis von ihren Angaben auf dem Buch hat. Meine Bewertung: Ursprünglich hatte ich drei Herzchen gewählt, aber das wäre einfach nicht fair gegenüber anderen Büchern. Zur Autorin: Geboren in Berlin. Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsakademie Berlin. Sie war tätig als Sales Managerin, Country Manager für internationale Softwarefirmen, MTV – Music Television, Sales Consultant für Privatjets. Spricht Deutsch, Englisch und Italienisch. Sie lebte und arbeitete in Berlin, Frankfurt, Zürich, Milano, Rom, London. Zur Zeit kümmert sie sich in erster Linie um ihren zwölfjährigen Sohn und dessen kreative Entwicklung. Basierend auf ihrer ersten Fiction MÄTRESSE AUF ITALIENISCH, schreibt sie demnächst das Drehbuch. Altersangabe: laut Autorin ab 18, ich denke aber auch früher ist kein Problem, vorausgesetzt man kommt mit dem Schreibstil klar Ich bedanke mich hiermit bei der Autorin für das Leseexemplar, und für die Leserunde.

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  • Es hätte so schön sein können...

    Mätresse auf Italienisch

    Queenelyza

    24. March 2013 um 17:48

    Es hätte so schön sein können. Eine Geschichte über Liebe und Leidenschaft, Macht und Mafia, Korruption und Kontrolle, das klingt doch gut! Ja, klingt es, aber es muss auch noch entsprechend umgesetzt werden. Leider ist das bei diesem Buch nicht wirklich gut gelungen. Die Autorin erzählt in ihrem Buch "Mätresse auf Italienisch" die (Liebes-)Geschichte von Amos und Aelita, die ihre Affäre und ihr Luxusleben rund um den Globus ausleben. Höher, schneller, weiter und reicher, kein Gedanke an Morgen, an die Zukunft, Leben auf der Überholspur. Was am Anfang noch wie ein Spiel aussieht, wird zusehends komplizierter und gefährlicher. Aelita wird schwanger, Amos erkennt seinen Sohn nicht an, er bekennt sich auch nicht zu dessen Mutter. Sie kann und mag weiterhin nicht auf den gewohnten Luxus verzichten, wird nirgendwo richtig sesshaft und versucht, Amos so viel Geld wie möglich abzuknöpfen. Das Buch - oder zumindest der Klappentext - verspricht intelligente Unterhaltung mit Erotik und Witz. Leider konnte ich weder das Eine noch das Andere im Buch finden. Der anfangs noch ungewohnte stakkatoartige Erzählstil, Maschinengewehrsalven gleich, machte es schwierig, ins Buch zu finden, er war aber mal etwas Anderes, Ungewohntes. Nur wird er leider auf Dauer nicht durchgehalten und durch Satzstrukturen wie aus einem Grammatikbaukasten abgelöst. Es entsteht kein Erzählfluss, kein roter Faden, willkürliche Episoden werden aneinandergereiht, sodass man überhaupt keinen Bezug zu den Personen aufbauen kann - und will. Mir ist auch klar, dass eine Autorin, die ihr Buch in Eigenregie veröffentlicht, kein orthographisch perfektes Werk abliefert, aber die nicht nur vereinzelt zu findenden Rechtschreibfehler und sogar falsch verwendete Wortbedeutungen störten mich nach einer Weile doch sehr. Hier hätte es gut getan, wenn noch jemand drübergeschaut hätte. Storytechnisch gesehen hatte ich von der ständig nur jammernden und nach Luxus gierenden Aelita bald die Nase voll, trotz Nachwuchs konnte man keinerlei Entwicklung erkennen. Und auch Amos, der ewige Liebhaber, blieb durchweg der unangenehme Kotzbrocken schlechthin. Ja, es mag bei den Schönen und Reichen so zugehen, aber irgendwann ist das so ganz ohne Twist einfach nur noch ermüdend und langweilig. Für ein Gesellschaftsporträt fehlt es einfach an zu vielem, da immer nur an der Oberfläche gekratzt wird. Schade, denn die Idee der Story fand ich eigentlich gut. Die Umsetzung hingegen, darüber sollte man wie über die Mafiamorde besser das Mäntelchen des Schweigens decken. Schade. So bleibt mir nur, dem Roman magere zwei Sterne zu verleihen. Der eine betrifft die Story, die durchaus Potential gehabt hätte. Der zweite geht an die Autorin, die mit viel Mut und Elan ihr Projekt verwirklicht hat. Um mich anzusprechen oder aber gar zu begeistern, hat es allerdings nicht gereicht.

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  • Rezension zu "Mätresse auf Italienisch" von Delilah J

    Mätresse auf Italienisch

    101Elena101

    06. March 2013 um 18:36

    Inhalt: Aelita hat alles,was ein italienischer Macho sich wünscht:Sie ist jung,hübsch und sie würde alles für Amos tun.Amos gehört eben zu jenen erfolgreichen Männern,die die derzeitige Lebengefährtin mit verschiedenen Frauen betrügen und dem man die Geld- und Machtgier an den Augen ansieht.Trotzdem lässt Aelita sich auf ihn ein und wird schwanger.Doch damit werden ihr Probleme immer größer,da hilft auch nicht gerade der Tod von Amos... Meine Meinung: Anfangs war es wirklich sehr schwer für mich,mich in das Buch einzulesen.Kurze,abgehackte Sätze,viele Einschübe und Gedankensprünge haben mir das Lesen erschwert.Ich war verwirrt und wusste nichts mit dem Text anzufangen.Nach und nach wurde es besser,auch wenn man sich einfach an Schreibstil gewöhnen muss.Das Buch fordert den Leser,denn man muss sich genau konzentrieren,um sich Zusammenhänge,zeitliche abfolgen und die verschiedenen Handlungen bewusst zu machen,da oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt wird,ohne dass der Leser es genau mitbekommt.Die Protagonistin Aelita ist eine äußerst abgehobene Person,die sehr auf Aussehen und materiellen Besitz achtet,auf der anderen Seite jedoch ihren Son Feliciano fürsorglich aufzieht.So lassen auch ihre ichbezogenen Monologe nicht lange auf sich warten,in denen sie langatmig von ihrem Auto,ihrem Pferd,ihrem Geld und teuren Freizeitaktivitäten redet.Die macht sie einerseits unsympathisch und andererseits doch sehr realitätsnah.Ich meine,wer wehrt sich schon gegen Reichtum und Besitz? ;) Die Personenkonstellationen des Buches sind weitestgehend spannend,ich finde nur schade,dass zahlreiche Personen auftauchen,die mit einem Nebensatz kommen und durch ein paar Wörter wieder verscchwinden ohne eine wichtigere Rolle zu spielen.Man hat sie praktisch schon nach drei Seiten vergessen.Auch die Kulisse Italiens in Zusammenhang mit der Korruption,die eigentlich diesen Krimi bestimmen sollte,wäre gut gewählt gewesen,wenn der Klappentext und die ,,über 18-Angabe'' nicht irreführend gewesen wären.Das Buch ist weder erotisch noch kriminalistisch ausgeklügelt,man weiß von Anfang an,dass Amos ermordet wurde und im Verlauf der Handlung passiert nichts weiter Spannendes,das einen Krimi ausmachen würde.Das macht das Ganze etwas langweilig und langatmig,da einfach keine Spannung mehr auftaucht. Fazit: Hinter dem Buch steckt eine gute Idee,die meiner Meinung nach leider nicht so gut umgesetzt wurde.

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  • Rezension zu "Mätresse auf Italienisch" von Delilah J

    Mätresse auf Italienisch

    mabuerele

    03. March 2013 um 20:22

    Durch 5 gezielte Schüsse wird Amos erschossen. Amos gehörte zu den reichsten Geschäftsleuten Italiens. Amos ist verstrickt in Korruption und Mafia, abhängig von seiner Geschäftspartnerin Bellarosa und Vater von Feliciano. Aelita, die Geliebte von Amos, erzählt die Geschichte. Es ist eine Geschichte um Geld und Gier. Anfangs habe ich Aelita für eine selbstbewusste Frau gehalten. Sie selbst schätzt sich so ein. Aufgewachsen unter einfachen Verhältnissen hat sie für ihre Eltern und Großeltern nur Verachtung. Ihr Streben geht nach Reichtum. Dazu ist ihr die Liebesbeziehung zu Amos gerade recht. Sie will ein Kind von ihm. Sehr schnell wurde mir Aelita unsympathisch. Erstaunt war ich über ihre Naivität. Obwohl Amos keinen Unterhalt zahlt, genießt sie das Leben der Schönen und Reichen. Es erscheint mir völlig unrealistisch, dass sie mit einem Säugling wechselnde Arbeitsplätze in verschiedenen Orten Europas wahrnehmen konnte und teure Urlaubsreisen damit finanzierte, dass sie sich hohe Abfindungen zahlen ließ, obwohl sie den Arbeitgeber betrog und belog. Der Roman zeichnet ein Gesellschaftsbild, dass ich nicht nachvollziehen kann, weil es meinen Erfahrungen widerspricht. Mit Amos und Aelita haben sich zwei gefunden, die über gleiche kriminelle Energie verfügen. Der gemeinsame Sohn ist nichts weiter als ein Spielball für ihre Interessen. Der Untertitel „Ein modernes Märchen“ trifft nicht den Kern. Ein Märchen beinhaltet normalerweise den Sieg des Guten über das Böse. Der Part des Guten aber kommt in der Geschichte nicht vor. Der Text und der Inhalt des Romans haben nur wenig gemeinsam. Erotik fehlt ebenso wie die Beschreibung der mafiösen Strukturen. So rasant wie Aelitas Leben ist der Schreibstil der Autorin. Er ist gewöhnungsbedürftig, passt aber zur Handlung. Einzig in die Briefe, die Aelita für ihren Sohn schreibt, wurde der Stil gewechselt. Ich hatte von dem Buch etwas anderes erwartet. Mich hat vor allem der fehlende Realismus gestört. Ich glaube nicht, dass sich Firmen in Deutschland, England oder der Schweiz so über den Tisch ziehen lassen, wie das Aelita gelingt. Hinzu kommt, dass sie mit 36 Jahren zu Beginn der Geschichte kein junges Mädchen mehr ist. Doch scheinbar trifft sie nie auf jüngere Konkurrenz.

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  • Rezension zu "Mätresse auf Italienisch" von Delilah J

    Mätresse auf Italienisch

    irismaria

    03. March 2013 um 09:21

    "Mätresse auf Italienisch - Ein modernes Märchen freigegeben ab 18" lautet der Titel des Debüts von Delila J, das ich in einer Leserunde gelesen habe. Erwartet habe ich eine Geschichte rund um Macht und Korruption, Liebe und Gewalt mit märchenhaften Zügen und etwas Erotik. Doch das Buch war ganz anders. Die Autorin erzählt in rasantem Tempo stakkatoartig von der schönen erfolgreichen Aelita und ihrer Liebe zum italienischen Mafioso Amos und ihrerm Kampf um die Anerkennung des gemeinsamen Kindes. Mich konnte die Geschichte nicht packen, da ich lieber Bücher lese, die auf klassische Art eine Geschichte erzählen.

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  • Rezension zu "Mätresse auf Italienisch" von Delilah J

    Mätresse auf Italienisch

    Leseratz_8

    02. March 2013 um 09:27

    "Sie konnten ihn nicht mehr zeigen. Nicht mehr aufbahren. Zu viele Schüsse." So beginnt "Mätresse auf italienisch" Ein modernes Märchen freigegeben ab 18 Der Klappentext verheißt eine gefährliche Affäre aber auch eine Liebesgeschichte zwischen Aelita und Amos. Das Buch beginnt mit dem Mord an Amos am Hafen von Neapel und damit endet also die Affäre/Liebe. Wer nach diesem kurzen Einstieg eine erotische Kriminalgeschichte erwartet, wird enttäuscht werden.Die Geschichte wird aus der Perspektive von Aelita erzählt und beschreibt ihr "Leben" mit Amos. Die Beiden lernen sich kennen, sie Mitte Dreißig, er fünf Jahre älter und dass was man sich unter einem italienischen Macho vorstellt. Die Affäre beginnt und die beiden haben zu jeder Tages- und Nachtzeit Sex in wechselnden Hotels. Alles was darüber gesagt wird ist, der Sex hat stattgefunden, er war großartig. Damit ist die Freigabe ab 18 so sinnlos wie irreführend. Während dessen verliebt sich Aelita in Amos und wünscht sich ein Kind von ihm, er lässt sie in dem Glauben sich über Kinder (am liebsten viele) zu freuen, und es gelingt ihr schwanger zu werden. Jetzt freut er sich gar nicht mehr und der Streit beginnt. Gleichzeitig wird im Klappentext eine Beschreibung der korrupten Machenschaften in den höchsten Kreisen der italienischen Gesellschaft versprochen. Auch hier leider Fehlanzeige. Da Aelita in diesen Kreisen nicht verkehrt sondern nur beschreibt, was sie darüber denkt, (und meistens denkt sie nur über Amos als Liebhaber und Vater ihres Kindes nach) werden hier keine Zusammenhänge deutlich. Wer korrumpiert wen, wer hat warum welche Macht konnte ich aus der Lektüre nicht entnehmen. Alles in allem ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, Es beginnt mit einem Staccato an Worten die Zusammenhänge vermissen lassen, erst nach etwa 40 Seiten wird es ein wenig flüssiger und erzählender. Aelita ist eine Frau, die ständig um sich selbst kreist, eine Reflektion, über ihr Handeln und die verbundenen Konsequenzen gibt es nicht. Wenn es gar nicht mehr weitergeht, geht sie in die Kirche, betet und siehe es wird ihr geholfen. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wo hier das Märchen ins Spiel kommt, aber vielleicht muss ich es so begreifen: Das ganze Buch ist deshalb ein Märchen, weil es so niemals passieren wird. Die Nebenpersonen bleiben einem seltsam fern, wie ein Bühnenbild, das nur der Hauptperson als Spiegelfläche dient. Selbst Amos ist reduziert und auch der gemeinsame Sohn läuft nebenher. Wer jetzt ratlos vor dieser Rezension steht, Herzlich willkommen im Club, ich stehe ratlos vor diesem Buch. Hätte ich es nicht zum rezensieren erhalten, hätte ich die Lektüre nach etwa 10 Seiten beendet.

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  • Rezension zu "Mätresse auf Italienisch" von Delilah J

    Mätresse auf Italienisch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Hauptperson des Romans von Delilah J. ist Aelita, stark, schön, erfolgreich und begehrt. Dann trifft sie Amos. Aus einer Affäre, die beginnt wie viele Affären zuvor, entsteht ein Kind, Feliciano. Von Aelita gewünscht und doch irgendwie das Ende ihrer Affäre mit Amos. Dieser verliert nur all zu schnell sein Interesse an ihr und ihrem gemeinsamen Kind. Er will dieses weder anerkennen, noch für dessen Unterhalt aufkommen. Seiner langjährigen Begleiterin, Bellarosa, würde die Existenz des Kindes keinen Falls gefallen, da es eine Bedrohung für sie, ihre Macht und ihr Geld darstellt mit dem sie Amos über Jahre finanziert. Zwischen ihm und Aelita entsteht ein jahrelanger Gerichtsstreit in dem es vordergründig vor allem um Geld geht. Viel wichtiger ist allerdings die Macht und der Triumph über den jeweils anderen. Aelita ist in dieser Zeit wie in den Jahren davor getrieben, wechselt von einem Job in den nächsten und zieht unzählige Male um. Ein rastloses Leben auf der Überholspur. Genauso rasant wie Aelitas Leben gestaltet sich auch der Schreibstil der Autorin. Jahre, Episoden und Ereignisse ziehen am Leser wie in einem Daumenkino vorüber und bleiben oftmals zusammenhangslos. Die Tiefe der Geschichte kann dadurch nur sehr schwer erfasst werden, was den Lesefluss stark ins Stocken bringt. Trotz dessen spiegelt es sehr gut Aelitas Lebensstil wider und unterstreicht ihre Rastlosigkeit. Jedoch bleiben am Ende der Geschichte viele Fragen offen, so dass man nicht wirklich weiß, was eigentlich am Ende passiert ist. Auch das Wesen der Protagonistin bleibt Geschmackssache und kann zu gespaltenen Meinungen führen. Sie ist gewohnt das zu bekommen, was sie haben will und fasst trotz vieler Kündigungen und ständigen Umzügen immer wieder Fuß. Die Konsequenzen ihres Handelns sind ihr dabei weder bewusst noch wichtig. Sympathie kann sie damit wahrscheinlich nur bei wenigen Lesern gewinnen. Jedoch entwickelt man zwangsläufig Respekt davor, wie sie immer wieder auf die Füße fällt. Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, gestaltete sich das Lesen eigentlich angenehmer als nach den ersten Seiten vermutet. Was ich allerdings wirklich schade finde, ist dass der Text auf der Rückseite des Buches inhaltlich mehr verspricht als gehalten wird. Für mich persönlich hätte es gern noch mehr Einblick in Amos Geschäfte geben können. Den Aspekt der italienischen Geschäftswelt hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht. Trotz einer interessanten Protagonistin und vielversprechender Thematik leider nicht das was ich erhofft hatte.

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  • Rezension zu "Mätresse auf Italienisch" von Delilah J

    Mätresse auf Italienisch

    thenight

    02. March 2013 um 07:34

    Erwartet habe ich einen erotischen Krimi, Krimi stimmt , der Anfang des Buches beinhaltet das Ende, Amos' der Geliebte von Aelita wird erschossen , die Erotik sucht man vergebens aber gut jeder hat andere Maßstäbe warum er ein Buch erst ab 18 Jahren freigeben will und die Autorin wird ihre Gründe gehabt haben. Das Grundthema des Buches, Aelitas Kampf um Amos Liebe und vor allem um sein Geld, das sie braucht um ihren gemeinsamen Sohn Felix einen ihrer Meinung nach angemessenen Lebensstandard zu sichern, birgt eine interessante Geschichte die leider nicht ganz glücklich umgesetzt wurde, was meiner Meinung nach einzig und allein am Schreibstil lag, kurze, harte Sätze, rasant wie es im Klappentext heißt , mich aber eher an Maschinengewehrfeuer erinnernt. Bam Bam Bam, zu schnell zu hektisch.

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