Delphine de Vigan

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Delphine de Vigan

Lebenslauf von Delphine de Vigan

Mutter, Schriftstellerin, Forscherin, Power-Frau: Die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan kommt 1966 in Paris zur Welt. Neben ihrer Rolle als Mutter und Schriftstellerin ist sie an einem soziologischen Forschungsinstitut tätig. Ihr Romandebüt "Jours sans faim" (dt. „Tage ohne Hunger“) veröffentlichte Delphine de Vigan noch unter dem Pseudonym Lou Delvig. Es folgen weitere Veröffentlichungen und ihr dritter Roman "Un soir de décembre" wird 2006 mit dem renommierten Literaturpreis Saint-Valentin ausgezeichnet. Der endgültige Durchbruch als Schriftstellerin gelingt ihr mit ihrem Roman "No et moi", der das Leben eines dreizehnjährigen obdachlosen Mädchens schildert. Der Roman erhält den Prix des Libraires 2008 und den Prix Rotary International 2008 und wird in 11 Sprachen übersetzt, im Deutschen erscheint er unter dem Titel "No & ich". De Vigan ist Mutter von einer Tochter und einem Sohn und lebt mit beiden in Paris.

Bekannteste Bücher

  • Rezensionen
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  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Stark, realistisch & emotionsgeladen ...

    Loyalitäten

    SharonBaker

    23. September 2018 um 11:48 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Théo ist ein unauffälliger Schüler, still, selbstständig und schreibt gute Noten und doch hat seine Lehrerin ein komisches Gefühl bei Ihm. Auch die Mutter von seinem besten Freund beäugt die Freundschaft kritisch und misstrauisch. So ganz unbegründet ist der Verdacht auch nicht, denn hinter Théo stehen zwei zerstrittene Eltern, eine schlimme Scheidung und Kontakt untereinander schon lange nicht mehr. Théo muss so zwischen einer unglücklichen Mutter und einen depressiven Vater hin und her pendeln. Keiner will von anderen was ...

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  • Berührend

    Loyalitäten

    DaniB83

    21. September 2018 um 16:20 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Was schon am Klappentext über allem anderen prangert, gilt für das gesamte Werk von Delphine de Vigan: Liebe ist alles.Der Schüler Théo ist ein guter Schüler, verlässlich und selbständig. Irgendwann beschließt er, mit seinem besten Freund Mathis immer und immer mehr Alkohol in ihrem Schulversteck zu trinken. Die aufmerksame Lehrerin Hélène merkt etwas, schafft es aber nicht, Théo auszuliefern, sondern versucht, ihm irgendwie selbst zu helfen. Dabei gerät sie auch mit dessen Mutter in einen Konflikt und Mathis hat mit seiner ...

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  • Alkohol, ein falscher Freund ...

    Loyalitäten

    Herbstrose

    Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Der 13jährige Théo hat gewaltigen Stress. Seine Eltern sind geschieden, und deshalb lebt er, laut Abmachung, eine Woche beim Vater und eine Woche bei der Mutter. Diese Umstellung ist für ihn kaum zu verkraften, dazu kommen noch die Anforderungen in der Schule. Um alles einigermaßen zu bewältigen hat er zwei Freunde, Klassenkamerad Mathis - und den Alkohol. Schon seit einiger Zeit trinkt er regelmäßig und hat sich mittlerweise so daran gewöhnt, dass er ohne Hochprozentigem beinahe nicht mehr funktioniert. Er sucht darin die Wärme, ...

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    • 4

    awogfli

    20. September 2018 um 13:58
  • Rezension Loyalitäten von Delphine de Vigan

    Loyalitäten

    LesenistLuxus

    20. September 2018 um 09:34 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Kurzbeschreibung Loyalitäten von Delphine de Vigan Der Lehrerin Hélène fällt das ungewöhnliche Verhalten des zwölfjährigen Théo auf – sie macht sich Sorgen, dass er zuhause misshandelt werden könnte. Immer wieder sitzt Théo müde und teilnahmslos im Unterricht, zuckt bei jeder Kleinigkeit zusammen und scheint verwirrt. Was Hélène jedoch nicht erahnt, ist der wahre Grund für Théos Verhalten. Der sitzt zwischen allen Stühlen, versucht, seinen getrennt lebenden Eltern alles recht zu machen und weiß sich nicht anders zu helfen, als ...

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  • Man kann das Buch und vor allen Dingen die Personen lange nicht vergessen

    Loyalitäten

    WinfriedStanzick

    20. September 2018 um 07:55 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Das neue Buch von Delphine de Vigan hat mich tief beeindruckt und bewegt. Sie erzählt daran von Menschen, die allesamt eine Bürde mit sich herumtragen, die aber nicht offensichtlich werden darf. Ihr Leiden am Leben und ihrem Schicksal, ihre Scham, ihre Lügen anderen gegenüber und die Geschichten, die sie erzählen, um andere nicht zu verletzen, sie zu schützen und um selbst irgendwie zu überleben –all das sind „Loyaliäten“, denen sie sich unausgesprochen verpflichtet wissen und die sie an den Rand ihrer Kräfte bringen.Die ...

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  • Bedrückende Geschichte

    Loyalitäten

    Adina13

    19. September 2018 um 22:13 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Im neuen Buch „Loyalitäten“ von Delphine de Vigan geht es um den 12jährigen verschlossenen Theo. Er sucht Wärme und Trost indem er seine Ängste und Sorgen in Alkohol ertränken will. Seine Eltern bemerken es nicht., zu sehr sind Sie mit sich selbst beschäftigt. Sein bester Freund Mathis erkennt das Problem aber er will ihn nicht verraten. Seiner Lehrerin Helene fällt auf, dass etwas nicht stimmt mit ihrem Schüler, schafft es aber nicht zur Mutter oder zu Theo durchzudringen. Die Autorin beschreibt wunderbar und einfühlsam in ...

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  • Ein so kleines Büchlein mit so einer geballten Macht an Emotionen- vollste Leseempfehlung

    Loyalitäten

    Buchraettin

    19. September 2018 um 08:43 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Das Buch bewirkt einen gewissen Lesesog bei mir als Leser, man ist gefesselt, obwohl es eigentlich keine schöne Geschichte ist.  Es wird abwechselnd von verschiedenen Personen erzählt, die sich alle kennen und auch verbunden sind. Hier passt wieder der Titel sehr gut.  Es gibt die Lehrerin von Theo, die als Kind geschlagen wurde und da sehr sensibel auf Veränderungen der Schüler, insbesondere Theo, reagiert. Mathis ist Theos Freund. Er macht bei den Unternehmungen mit, spürt aber, dass er nicht weitergehen will.  Mathis Mutter, ...

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  • Starkes Buch zu den Unwägbarkeiten unserer Gesellschaft

    Loyalitäten

    Girdie

    18. September 2018 um 20:47 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Entsprechend des Titels ihres Romans „Loyalitäten“ zeigt die Französin Delphine de Vigan die innere Verbundenheit des zwölfjährigen Theo mit seinen geschiedenen Eltern. Auch das Cover zeigt Verbindungen. Die Farbstreifen, jeder in einer anderen Farbe und vor den Überschneidungspunkten eine Weile für sich laufend, bringen die Persönlichkeit des Individuums zum Ausdruck.Théos Eltern sind schon einige Jahre geschieden und haben das gemeinsame Sorgerecht. Eine Woche lebt Theo bei seinem Vater, in der folgenden Woche bei seiner ...

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  • Unsichtbare Verbindungen

    Loyalitäten

    milkysilvermoon

    18. September 2018 um 11:24 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Théo Lubin ist erst zwölfeinhalb Jahre alt und hat bereits ein Alkoholproblem. Seine Eltern haben sich scheiden lassen. Nun kümmert sich der Junge um die unglückliche Mutter und den vereinsamten Vater. Théos Lehrerin Hélène bekommt mit, dass etwas mit dem stillen Schüler nicht stimmt. Doch ihre Beobachtungen nimmt niemand so richtig ernst. Auch Thèos Freund Mathis Guillaume weiß nicht, was er tun soll, denn sein eigener älterer Bruder besorgt den Alkohol und plant ein gefährliches Spiel, das Théo das Leben kosten ...

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  • Sensibles Thema, hervorragend dargestellt     

    Loyalitäten

    Lumicerca

    17. September 2018 um 19:54 Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

    Hier der Autor ein sensibles Thema hervorragend dargestellt. Viele Trennungskinder leiden unter den Streitigkeiten der Eltern und oft wird es auf ihren "noch jungen" Schultern ausgetragen. Keiner hört einem zu und jeglicher Hilfeschrei wird ignoriert. So auch bei Théo, er sucht Trost und Wärme in dem er Alkohol trinkt. Er möchte wissen wie es sich anfühlt wohl behütet zu sein. Seine Freund Mathis steht ihm bei. Beide werden von Mathis Mutter beim Trinken erwischt. Es folgen keine klärenden Gespräche und der Kontakt zu Théo wird ...

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