Delphine de Vigan

 4.3 Sterne bei 823 Bewertungen
Autorin von No & ich, Loyalitäten und weiteren Büchern.
Delphine de Vigan

Lebenslauf von Delphine de Vigan

Mutter, Schriftstellerin, Forscherin, Power-Frau: Die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan kommt 1966 in Paris zur Welt. Neben ihrer Rolle als Mutter und Schriftstellerin ist sie an einem soziologischen Forschungsinstitut tätig. Ihr Romandebüt "Jours sans faim" (dt. „Tage ohne Hunger“) veröffentlichte Delphine de Vigan noch unter dem Pseudonym Lou Delvig. Es folgen weitere Veröffentlichungen und ihr dritter Roman "Un soir de décembre" wird 2006 mit dem renommierten Literaturpreis Saint-Valentin ausgezeichnet. Der endgültige Durchbruch als Schriftstellerin gelingt ihr mit ihrem Roman "No et moi", der das Leben eines dreizehnjährigen obdachlosen Mädchens schildert. Der Roman erhält den Prix des Libraires 2008 und den Prix Rotary International 2008 und wird in 11 Sprachen übersetzt, im Deutschen erscheint er unter dem Titel "No & ich". De Vigan ist Mutter von einer Tochter und einem Sohn und lebt mit beiden in Paris.

Alle Bücher von Delphine de Vigan

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No & ich

No & ich

 (392)
Erschienen am 21.08.2017
Loyalitäten

Loyalitäten

 (134)
Erschienen am 12.10.2018
Nach einer wahren Geschichte

Nach einer wahren Geschichte

 (123)
Erschienen am 22.08.2017
Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

 (48)
Erschienen am 02.04.2013
Tage ohne Hunger

Tage ohne Hunger

 (41)
Erschienen am 13.09.2018
Das Lächeln meiner Mutter

Das Lächeln meiner Mutter

 (38)
Erschienen am 03.11.2014
Nach einer wahren Geschichte

Nach einer wahren Geschichte

 (15)
Erschienen am 22.08.2016
No & Ich

No & Ich

 (8)
Erschienen am 01.07.2010

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Delphine de Vigan

Neu

Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

Intensiv, leider kurz
Leserattenmamavor 20 Tagen

Loyalität- laut Klappentext geht es in dem Buch über die Freundschaft zwischen den 12-jährigen Jungen Théo und Mathis, aber im Verlauf werden auch noch weitere Beziehungen beleuchtet ; die zwischen Ehefrau und Ehemann sowie Vater und Sohn. Über diesen Aspekt der Beziehungen habe ich nie bewusst nachgedacht, werde es jetzt aber tun. So klingt das Buch, das sehr bewegend und eindringlich geschrieben ist, bei mir noch nach - gelesen war es leider sehr schnell, da die Kapitel, die abwechselnd aus der Sicht der vier Hauptpersonen geschildert sind, eher kurz sind. So konnten mir die Hauptpersonen, die in dem kurzen Verlauf gut charakterisiert wurden, auch gar nicht zu sehr ans Herz wachsen. Das Ende kam mit einem schlüssigen Ereignis, aber eben doch zu früh und plötzlich .


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Rezension zu "Loyalitäten" von Delphine de Vigan

Aufwühlend, mit kleineren Schwächen
Nina287vor 24 Tagen

Mir hat dieser kurze, aber dennoch wahnsinnig dichte Roman insgesamt gut gefallen. Wir erfahren hier die Geschichte aus vier Perspektiven: Théo, Mathis, Mathis Mutter und der Lehrerin, wobei die Erwachsenen in der Ich-Perspektive und die Kinder in der 3. Person geschrieben sind.
Ich bin beim Lesen den Charakteren sehr nahe gekommen und konnte die Konflikte der einzelnen Personen zwischen Loyalität und Verrat sehr gut nachempfinden. Mit Théo und Mathis hatte ich besonders großes Mitgefühl, da die Beiden die Opfer der Erwachsenen sind, die über ihren eigenen Problemen ihre Rolle als Eltern vollkommen vergessen bzw nicht mehr ausüben können. Phasenweise hat mich diese Tatsache richtig wütend gemacht - hier nehmen Eltern ihre Verantwortung nicht wahr und selbst Mathis Mutter, die an einer bestimmten Stelle die Chance hätte einzugreifen, lässt diese im Grunde ungenutzt verstreichen.
Geärgert hat mich der Umgang der Erwachsenen mit dem Thema Alkohol bei Minderjährigen bzw Kindern in diesem Buch. Ein 16/17 jähriger, der scheinbar problemlos an hochprozentigen Alkohol herankommt, Mathis Mutter, die zwar schimpft und ihrem Sohn den Umgang mit Théo verbietet, aber die wirklichen Gründe nicht hinterfragt bzw sehr schnell wieder aufgibt und sich mit ihren Problemen beschäftigt und nicht zuletzt Théos Eltern, die nur noch sich selbst bzw den Anderen als Feind sehen, nicht aber ihr Kind, das leidet.
Mir hat hier ein handlungsfähiger Erwachsener als Gegenpol gefehlt. Für mich bleibt das Buch so leider in der Hilflosigkeit und Unfähigkeit zu Handeln etwas stecken. Die Lehrerin hat zwar eine Ahnung, aber wirklich ins Handeln kommt sie erst ganz am Ende, was der Leser nicht mehr verfolgen kann.
Mehr als bedenklich finde ich die Darstellung französischer Schulpädagogik. Es wird eine Szene im Sportunterricht geschildert, die für mich überhaupt nicht geht und eine sofortige Suspendierung der Lehrkraft zur Folge haben müsste. Es mag sein, dass diese Szene als Übertreibung von Delphine de Vigan gewollt war, dennoch sehe ich diese Darstellung sehr kritisch.
Alles in allem ein aufwühlendes und nachdenklich machendes Buch mit kleineren Schwächen. Sehr bewundernswert finde ich die Präzision und Kürze, in der die Autorin alles Wesentliche schildert und auf den Punkt bringt.

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Rezension zu "Tage ohne Hunger" von Delphine de Vigan

Tage ohne Hunger
katzenminzevor einem Monat

Laure ist magersüchtig. Als sie endlich ins Krankenhaus geht, ist sie mehr tot als lebendig. Zum stehen zu schwach, zum sitzen zu wenig Fleisch auf den Knochen. Dafür ist ihr kalt, furchtbar kalt. Ihr Körper kämpft ums überleben, ihr Geist will weiter abnehmen.

Doch dank Dr Brunel macht sich Laure daran zuzunehmen. Ihr Überlebenswille ist stärker als die Krankheit. Wie unsagbar schwer ihr das allerdings fällt, wie sie mit jedem Gramm kämpft, wie sie das Essen ekelt, wie sie mit unter 40 Kilogramm an "all das Fett" an ihrem Körper denken muss, das hat De Vigan ausgesprochen anschaulich beschrieben. Laures Krankheit in ihrer Absurdität und ihrer Widersprüchlichkeit wird für dem Leser ein Sück weit verständlich.

Mit wenigen Worten skizziert De Vigan auch Laures Hintergrund. Deutet die familiären und emotionalen Probleme an, die zu ihrer Anorexie geführt haben. Obwohl kurz ist das vollkommen ausreichend. Mit ihren 19 Jahren hat Laure ein ordentliches Päckchen zu tragen.

Trotzdem dieser Roman sprachlich wirklich sehr gut ist, habe ich mich damit etwas schwer getan. Obwohl man so tief in Laures Gedankenwelt einsteigt, obwohl ihre Krankheit so exakt beschrieben ist, blieb sie mir immer etwas fremd. De Vigans Stil ist zu distanziert, sodass Laures Geschichte mich weniger berührt hat, als sie das eigentlich hätte tun müssen. Nach beenden des Buches gab es für mich kein "Wow", kein "Schade, dass es zu Ende ist". Sondern eigentlich nur ein "Ok." Aber auch wenn es mich nicht berühren könnte, habe ich zumindest das Gefühl einiges über Magersucht gelernt zu haben. Immerhin.


3,5 / 5 Sterne

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Gespräche aus der Community

Neu

»Er hat mir das Leben gerettet.«

Immer wieder wird Laure genau das sagen, auch dann noch, als sie ihre Lebensfreude längst wiedergefunden hat. Mit neunzehn gibt sie ihre lebensgefährliches Bedürfnis nach Kontrolle auf, überlässt sich der Obhut eines Arztes, der ihr hilft, ihre Magersucht zu besiegen.

Was können eurer Meinung nach Gründe für Magersucht sein?

Unter allen Antworten verlosen wir 20 Exemplare von »Tage ohne Hunger«

Zur Leserunde

Zwei Frauen – Ein raffiniertes Spiel mit Fiktion, Wirklichkeit und Identität

Stell dir vor, du bist ein eher schüchterner Mensch, dem es nicht leicht fällt, auf andere zuzugehen. Bis du eines Tages plötzlich auf deine Seelenverwandte triffst und meinst, mit ihr alles teilen zu können. Doch dann scheint euch etwas zu entzweien. Und damit fängt es an … 

Hast du Lust auf ein literarisch raffiniertes Spiel, bei dem die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion zu verschwimmen drohen? Das auf einer wahren Begebenheit beruht und demnächst von Roman Polański verfilmt wird? Dann lass dir die Leserunde zu "Nach einer wahren Geschichte" von Delphine de Vigan nicht entgehen!

Zum Inhalt
Zwei Frauen lernen sich auf einer Party kennen. Die zurückhaltende Delphine, die sich mit fremden Menschen meist sehr schwer tut, ist sofort fasziniert von der klugen und eleganten L., die als Ghostwriter arbeitet. Aus gelegentlichen Treffen werden regelmäßige, man erzählt einander das eigene Leben, spricht über Familie und Freunde. Und natürlich über Bücher und Filme, die man liebt und bewundert. Delphine ist glücklich über die Gemeinsamkeiten und fühlt sich verstanden wie schon lange nicht mehr. Bis sie eines Tages feststellt, dass L. ihr immer ähnlicher wird.

Hört sich gut an? Hier geht es zur Leseprobe!

Mehr über die Autorin
Delphine de Vigan, geboren 1966, gelang mit ›No & ich‹ (2007) der Durchbruch als Schriftstellerin. Seit dem Roman ›Das Lächeln meiner Mutter‹ (2010), der wochenlang die französische Bestsellerliste anführte, zählt sie zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren Frankreichs. Sie lebt mit ihren Kindern in Paris

Zusammen mit Dumont vergeben wir im Rahmen dieser Leserunde 25 Exemplare von "Nach einer wahren Geschichte" von Delphine de Vigan. Bewirb dich bis zum 24.08.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantworte folgende Frage:

Mit welcher Person kannst du all deine Geheimnisse und Ideen teilen?

Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg!


Bitte beachte auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen & Leserunden.

Zur Leserunde

*******VOLL VOLL VOLL************
Hallo ihr Lieben, 

ich möchte gerne mal wieder ein Buch auf die Reise schicken, welches ich sehr schön finde und ich denke dass es euch auch gefallen wird. Es handelt sich hierbei um den Roman "No & ich" von Delphine de Vigan. Hier zunächst der Klappentext:

" 'Die Dinge sind, wie sie sind.'
Wenn wir irgendwann nur noch diese Antwort parat haben - sind wir dann erwachsen? Lou ist hochbegabt und eine Einzelgängerin. Am liebsten beobachtet sie die Menschen und stellt dabei gewagte Theorien auf, um das zu verstehen, was tagtäglich mit uns geschieht. Bis sie auf die achtzehnjährige No trifft, die in Paris auf der Straße lebt. No mit den dreckigen Klamotten und dem müden Gesicht. No, deren Einsamkeit die Welt in Frage stellt. Und Lou stürzt sich in ihr neues Projekt: Sie will No retten - und sich und der Welt beweisen, dass sich alles ändern lässt ..."

Da das Buch kein dicker Schinken ist, würde ich sagen, dass 10 Leseratten mitmachen können. Ansonsten gelten die üblichen Wanderbuchregeln: 
Ich bitte darum, dass jeder Leser das Buch so behandelt, als wäre es das Eigene. Jeder Leser hat circa 2–3 Wochen Zeit zum Lesen und wenn es verloren geht, teilen sich Empfänger und Sender den Preis für eine Neuanschaffung :) 
Ihr erfragt selbstständig die Adresse eures Nachfolgers und schickt das Buch dann weiter.
Im Buch liegt eine Karte/ Lesezeichen es wäre lieb, wenn jeder von euch einen kleinen Gruß reinschreibt :)

Also wer mitmachen will, einfach posten, das Buch kann schon bald auf die Reise gehen.

Teilnehmer:

1. Rilana -- fertig gelesen
2. lexxi2k -- fertig gelesen
3. rosebud -- fertig gelesen
4. Bellchen -- fertig gelesen
5. Mikki -- fertig gelesen
6. LeseJulia -- fertig gelesen
7. lemmy69 -- fertig gelesen
8. Michaela_Sanders -- fertig gelesen
9. Moni-Que -- fertig gelesen
10. Bücherwurm -- fertig gelesen
11. Nefertari35 -- fertig gelesen
12. liiilaa -- fertig gelesen
13. manu-83 ???
14.  The iron butterfly -- fertig gelesen
15. janaka -- fertig gelesen
16. justitia <-- liest gerade

Letzter Beitrag von  janakavor 6 Jahren
Das freut mich, viel Spaß beim Lesen. :-)
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Delphine de Vigan wurde am 28. Februar 1966 in Boulogne-Billancourt. (Frankreich) geboren.

Community-Statistik

in 1.064 Bibliotheken

auf 178 Wunschlisten

von 18 Lesern aktuell gelesen

von 8 Lesern gefolgt

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