Delphine de Vigan Jours sans faim

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Inhaltsangabe zu „Jours sans faim“ von Delphine de Vigan

"Cela s'était fait progressivement. Pour en arriver là. Sans qu'elle s'en rende vraiment compte. Sans qu'elle puisse aller contre. Elle se souvient du regard des gens, de la peur dans leurs yeux. Elle se souvient de ce sentiment de puissance qui repoussait toujours plus loin les limites du jeûne et de la souffrance. Les genoux qui se cognent, des journées entières sans s'asseoir. En manque, le corps vole au-dessus des trottoirs. Plus tard, les chutes dans la rue, dans le métro, et l'insomnie qui accompagne la faim qu'on ne sait plus reconnaître. Et puis le froid est entré en elle, inimaginable. Ce froid qui lui disait qu'elle était arrivée au bout et qu'il fallait choisir entre vivre et mourir."

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  • Delphine de Vigan - Jours sans faim

    Jours sans faim
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    09. November 2014 um 08:45

    Kälte, Leere und Einsamkeit – das ist das einzige, das die junge Laure noch spürt als man sie völlig abgemagert ins Krankenhaus einweist. Sie kann gar nicht erkennen, wir kritisch ihr Zustand ist. Mit jedem Gramm Gewichtszunahme kehren mehr Empfindungen zurück und es entsteht wieder Leben in ihr. Normale Lebensmittel sind ein Kampf, ihr Körper ist es gar nicht mehr gewohnt, sie zu verarbeiten. Nach und nach kann sie auch andere Menschen wieder wahrnehmen und lernt, wie ihre Umwelt sie gesehen hat. Die Freundinnen, die ihren Anblick kaum mehr ertragen konnten, weil sie den Tod vor sich sahen. Die fremden auf der Straße, die sich an Konzentrationslager erinnert fühlten. Doch ihr Gegner – den sie fast liebevoll Lorex nennt – wohnt gnadenlos weiter in ihr und je näher der Tag der Entlassung zurück in die Welt außerhalb des Krankenhauses rückt, desto stärker wird Lorex auch wieder. Ein eindrucksvoller Einblick in diese Welt einer Anorexie-kranken jungen Frau. Laures Innenleben wird von Delphine de Vigan greifbar und spürbar geschildert. Das schrittweise Zurückkehren ins Leben, die Wahrnehmung des eigenen Körpers, Momente der Schwäche, der nicht enden wollende Kampf mit der Krankheit – all dies fasst sie in Worte, die den Leser immer wieder innehalten lassen. Auch die Schilderung der Familiensituation, die nicht unwesentlich für Laures Schicksal verantwortlich ist, wird aus Sicht des Mädchens mit all dem Schrecken geschildert, wie Kinder sie vermutlich erleben. Fazit: eine eindrückliche Schilderung, die einem bewegt zurücklässt.

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