Delphine de Vigan Nach einer wahren Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Nach einer wahren Geschichte“ von Delphine de Vigan

Ein raffiniert literarisches Spiel mit Fiktion, Wirklichkeit und Identität

Delphine ist eine gefeierte Schriftstellerin, doch der Erfolg ihres letzten, überaus erfolgreichen Romans stürzt sie in eine Schaffenskrise. Da lernt sie scheinbar zufällig eine Frau kennen, die sie fasziniert: L. Völlig selbstlos nimmt L. ihr Erledigungen und Pflichten ab – und einen immer größeren Teil ihres Lebens ein. Als Delphine entdeckt, dass L. sogar ihre intimsten Notizen liest, spitzt sich die Situation zu: Ist Delphine paranoid oder liegt der wahre Stoff für ihren nächsten, großen Roman direkt vor ihren Augen?

Martina Gedeck leiht de Vigans preisgekröntem Meisterwerk ihre unverwechselbare Stimme.

(8 CDs, Laufzeit: 10h 20)

Nach einer wahren Geschichte vn Delphine De Vigan ist einer der besten Roman, die jemals geschrieben wurden.

— chochi_rain

Raffiniert, geschickt und fesselnd. Man denkt noch lange nach Beenden des Buches darüber nach.

— halloundaufwiedersehen_

Delphine des Vigan versteht es den Leser zu fesseln, zum nachdenken zu bringen und schließlich verwirrt wieder sich selbst zu überlassen.

— himbeerbel

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  • Nach einer wahren Geschichte: Ein Hörbuch über die Wahrheit

    Nach einer wahren Geschichte

    chochi_rain

    14. March 2017 um 19:37

    Mit Nach einer wahren Geschichte ist Delphine de Vigan ein wahres Meisterwerk gelungen, welches sich mit zwei großen Fragen der Literatur auseinandersetzt. Zum einen thematisiert der Roman den Roman als solches. Er fragt danach was ein Roman leisten kann, was er über einen Autoren aussagt und vor allem wie viel Wahrheit ein Roman enthalten kann. Selbst bei einem autobiographischen Roman schwingt immer die Perspektive des Autors mit und wird uns niemals ein objektives oder wahres Bild liefern können. Zum anderen fragt Nach einer wahren Geschichte was überhaupt „wahr“ ist. Wann wird etwas zur Wahrheit oder Wirklichkeit? Wenn genug Menschen an etwas glauben, wird es dann wahr? Und wenn dieses Wahre von einem Autor festgehalten wird, entspricht es dann immer noch der Wahrheit oder wird es lediglich zu einer Geschichte, wie jede andere? Vollständige Rezension auf Chochi in Wonderland lesen

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  • Beängstigendes Verwirrspiel - Realitätsverlust oder Wirklichkeit

    Nach einer wahren Geschichte

    Gela_HK

    08. January 2017 um 23:11

    Der schriftstellerische Erfolg ist für Delphine ein zweischneidiges Schwert. Ihre Leser erwarten einen neuen Bestseller von ihr, doch ihr bleiben die Ideen aus. Gerade in diesem Moment der Krise taucht L. in ihrem Leben auf. Ganz selbstverständlich und scheinbar uneigennützig kümmert sie sich um Delphine, wird ihre Vertraute und beste Freundin. Doch Delphine entdeckt Ungereimtheiten an deren Identität und erste Zweifel kommen ihr an L.'s Aufrichtigkeit. Sie versucht sich zu lösen, Abstand zu gewinnen, aber L. übernimmt die Kontrolle, bis es fast zu spät ist. Delphine de Vigan spielt gekonnt mit der menschlichen Vorstellungskraft. Schon bevor man die ersten Szenen erlebt, beginnt das Spiel. Zufall, dass die Hauptprotagonistin den gleichen Vornamen wie die Autorin trägt oder erzählt sie ihre eigene Geschichte? Ist es möglich, dass man fremd bestimmt gegen den eigenen Willen gesteuert wird, ohne es zu merken, es sogar als Hilfe ansieht? Unvergleichlich gut gesprochen von Martina Gedeck erlebt man im Hörbuch das facettenreiche Spiel um Fiktion und Wirklichkeit. Schon zu Beginn erfährt man, dass L. - im französischen ausgesprochen "elle" also "sie" - von Delphine für ihre Schreibblockade verantwortlich gemacht wird. Das Warum steht hier im Vordergrund.       "Heute weiß ich, dass einzig und allein L. der Grund für meine        Schreibunfähigkeit war. Und dass mich die beiden Jahre, in denen        wir in Beziehung standen, fast endgültig zum Schweigen gebracht        hätten."Delphine erzählt in der Ich-Form von ihrer Begegnung mit L., einer Ghostwriterin. Anfänglich harmlos entsteht ein Disput der Frauen, über den Inhalt des neuen Romans. Dabei wird gekonnt die Autor-Leser-Beziehung betrachtet. Wie viel darf ein Autor von sich selbst aufgeben, um die Erwartungshaltung seiner Leser nicht zu enttäuschen. Dann fassungslos, verfolgt man den Wandel der beiden Frauen. Die anfänglich zurückhaltende L., die Delphine als Autorin schätzt, übernimmt mehr und mehr deren Rolle. Kopiert ihr Aussehen, übernimmt als Doppelgängerin Lesungen und beantwortet deren E-Mails oder ist dies nur eine Erfindung von Delphine, die mit ihrem Erfolg nicht zurechtkommt. Man stellt sich die Frage, ob dies eine Erfindung von Delphines Krise sein kann oder dies alles wirklich geschehen ist? Der Roman wandelt sich zum Psychothriller, der Steven Kings Kapitelüberschriften immer ähnlicher wird. Ein kluges Verwirrspiel beginnt, an dessen spannungsgeladenem Ende man nicht sagen kann, welcher Version man nun Glauben schenken soll. Dieser Roman hat mich nicht von Anfang an in seinen Bann gezogen, am Ende aber alle Register gezogen, um mich sprachlos zurückzulassen.

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    • 2
  • [Rezension Hörbuch] Nach einer wahren Geschichte

    Nach einer wahren Geschichte

    Mone80

    11. December 2016 um 10:15

    Jetzt möchte ich euch ein Hörbuch vorstellen, welches mir sehr ans Herz gewachsen ist. Ein Hörbuch, wo ich jede Minute "inhaliert" habe, welches einen ungewöhnlich hohen Sog auf mich hatte. "Nach einer wahren Geschichte" von Delphine de Vigan. Die Schriftstellerin Delphine ist mitten in einer Schreibblockade. Ihr fällt es nicht nur schwer, ein neues Buch anzufangen, sie kann keinen Stift zur Hand nehmen, keine Überweisungen ausfüllen. Sie kann nicht mehr schreiben. In dieser Zeit trifft sie auf L.. Es scheint eine zufällige Begegnung zu sein und L. ist ganz anders. Sie ist offen, sie packt die Dinge an und sie schleicht sich immer mehr in Delphines Leben ein. Sie bezieht ein Zimmer in deren Wohnung, nimmt vieles in die Hand und bestimmt das Leben von Delphine. Doch mit der Zeit wird das Verhältnis immer angespannter. L. ist überall und L. nimmt sich Dinge heraus, die man als gute Freundin nicht macht. Aber ist es wirklich so, oder spinnt sich Delphine etwas zusammen? Die Geschichte um die Schriftstellerin Delphine hat mich mitgenommen und gefangen gehalten. Es ist ein großer Sog, den das Hörbuch auf mich auslöste und mich faszinierte. Und immer stand irgendwie die Frage im Raum, was ist Realität, was ist Fiktion. Wie viel von der Schriftstellerin Delphine de Vigan steckt in der Figur Delphine aus ihrer Geschichte. Als Hörer hat man schon recht früh heraus, dass mit L. irgendwas nicht stimmt. Sie ist auf einmal da, es scheint ein Zufall zu sein, aber ihr Verhalten, das ist schon sehr zweifelhaft. Für Delphine ist es in dem Moment ein Segen. Da ist jemand der er zur Seite steht, der ihr Helfen möchte. Aber nach und nach kommt es ihr komisch vor. Denn L. beginnt nach und nach sich immer mehr in ihr Leben einzumischen. Und die Geschichte wird dann nach und nach zu einem Thriller. Sehr packend und spannend. Martina Gedeck hat die passende Stimme für dieses Hörbuch gehabt. Ruhig und ohne große Emotionen liest sie das Buch. Sie trägt die Geschichte in die Welt hinaus. Schon von der Stimme her, konnte ich nicht aufhören, dieses Hörbuch zu hören. Ich kann es kaum in Worte fassen, Martina Gedeck und das Buch passen zusammen. "Nach einer wahren Geschichte" von Delphine de Vigan ist mein Hörbuchhighlight in diesem Jahre. Mich hat schon lange kein Buch mehr so berührt, meinem Atem anhalten lassen und mich immer wieder vor die Frage gestellt: Was ist Fiktion und was ist vielleicht doch so passiert. Mit der Stimme von Martina Gedeck ist es eine perfekte Umsetzung des Buches.

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  • Der Klang der Wahrheit

    Nach einer wahren Geschichte

    YukBook

    06. December 2016 um 17:37

    Ich habe mich schon immer gefragt, wer sich bloß für die ganzen Reality-Shows und Doku-Soaps interessiert, von denen es in den Fernsehprogrammen nur so wimmelt. Dieses Hörbuch von Delphine de Vigan könnte Aufschluss geben. Die Protagonistin heißt ebenfalls Delphine, ist Schriftstellerin und befindet sich in einer Schaffenskrise. In ihrem letzten erfolgreichen Buch, das vom Selbstmord ihrer Mutter handelt, gab sie zu viel preis und hat seitdem keine Zeile geschrieben. Ihr Leben erfährt eine Wende, als sie auf einer Party eine Frau kennenlernt, die sie fortan L. nennt. Sie ist fasziniert von der hübschen und intelligenten Frau, die richtig Anteil an Delphines Leben und Krise nimmt. Das glaubt sie zumindest und lässt es zu, dass L. nicht nur in ihre Wohnung zieht und Aufgaben für sie übernimmt, sondern auch immer mehr Kontrolle über Delphines Leben gewinnt. L. ist Ghostwriterin für Prominente und gibt ihrer neuen Freundin zu verstehen, dass die Leser nicht an Fiktion, sondern an Geschichten mit Echtzeitszertifikat, am Klang der Wahrheit interessiert sind. Als Delphine allmählich begreift, welche Gefahr von L. ausgeht, reißt sie das Ruder herum. Die Geschichte hat eine unglaubliche Sogkraft, allein durch die Verschmelzung zwischen Konstruktion und Inhalt. Beide Frauen beschäftigen sich mit den Grenzen zwischen Fiktion und Realität und experimentieren mit Erzählformen. Erst macht sich L. in Delphines Leben breit, um sie zu manipulieren, später taucht Delphine in das Leben von L. ein, um einen Roman über sie zu schreiben. Sie spiegeln sich zunehmend in der anderen Person und als Leser ist man sich nicht mehr sicher, ob es sich um zwei Identitäten handelt oder ob L. eine fiktive Figur, eine Wunschprojektion oder auch Delphines Gewissen darstellt. Martina Gedeck ist perfekt für die Rolle der Sprecherin und trägt durch ihren mal energischen, mal feinfühligen Ton einiges dazu bei, dass man sich in Delphines Gedankenwelt begeben und die beängstigenden und bedrohlichen Schwingungen mitfühlen kann. Ich habe schon einige Bücher gelesen, die von Schriftstellern, ihren Krisen und dem Schreibprozess handeln, doch dieses ragt durch seine originelle Idee und experimentellen Umsetzung besonders heraus. Es wirft viele Fragen auf, zum Beispiel, was es heißt, mit der eigenen Geschichte in der Öffentlichkeit zu stehen oder wie viel Fiktion und Realität die Leser erwarten. Manche Biografien werden vielleicht erst lesenswert, wenn sie ein wenig ausgeschmückt werden. Dann fiel mir der Roman „Die Fotografin“ von William Boyd ein, der reine Fiktion ist, aber so authentisch erzählt wird, als hätte es die Figur Armory Clay tatsächlich gegeben. Delphine de Vigan hat auf jeden Fall alles richtig gemacht und mit ihrer spannend konstruierten und ausdrucksstark erzählten Geschichte, ob wahr oder unwahr, meine Erwartungen übertroffen. 

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    • 2
  • Lieblingsbuch

    Nach einer wahren Geschichte

    Gwhynwhyfar

    24. November 2016 um 13:42

    Der erste Satz: »Einige Monate nach dem Erscheinen meines jüngsten Romans hörte ich auf zu schreiben. Fast drei Jahre lang schrieb ich keine Zeile.«Die Bestsellerautorin Delphine de Vigan, die zuletzt ein Buch über ihre Mutter geschrieben hatte, schreibt ein Buch, indem die Hauptprotagonistin die Bestsellerautorin Delphine de Vigan ist, die zuletzt ein Buch über ihre Familie geschrieben hatte, die eine Schreibblockade bekommt. Sie ist überwältigt über die Reaktion ihrer Leser, die genau wissen wollen, ob alles wahr ist, was in ihrem Buch steht. Sie suchen die Orte aus dem Roman auf, recherchieren im Internet über ihre Familie, saugen Delphine in Lesungen über Privates aus. Nicht alle Familienmitglieder sind mit diesem Buch ein-verstanden. Delphine verarbeitet den Triumph für ihr letztes Buchs, hadert Neues anzufangen. Was muss sie jetzt schreiben, um an den Erfolg anzuknüpfen? Lesungen und Interviews lassen sie nicht zur Ruhe kommen, der Verlag macht Druck, fragt nach dem neuen Manuskript. Die Autorin beschreibt auch optisch sich selbst, ihre Kinder ziehen aus, wechseln ins Studium. Soweit stimmen Autorin und Protagonistin über-ein.Delphine de Vigan spielt mit ihrem Leser, was ist Fiktion, was ist Realität? Genau da-rum geht es unter anderem, das Schreiben einer wahren Geschichte, der Leser hat es satt, fiktiven Stoff zu lesen, er will Reales lesen, sagt L.. Und wer ist L., die in das Leben der Autorin tritt?Eines Tages trifft Delphine auf einer Party L.. Elle, gesprochen L bedeutet sie im Französischen: Sie. Die beiden Frauen sind sich auf Anhieb sympathisch und treffen sich ein paarmal, telefonieren, mailen. L. ist Journalistin, als hochkarätige Ghostwriterin für Prominente tätig, schreibt deren Autobiografien. Delphine erhält Hassmails auf ihr letztes Buch, indem sie pikante Details über ihre Familie veröffentlichte, sich vor dem Leser ausblätterte. Die Mails bringen sie aus dem Gleichgewicht. Auch leidet sie unter einer leichten Schreibblockade. Nur L. berichtet sie davon. Sie diskutiert mit L. ihre Ideen für ein neues Buch. L. verhöhnt Delphines fiktive Entwürfe, sie soll über sich selbst schreiben, ihre Seele öffnen, der Leser will die Wahrheit lesen. Delphine hat genug von der Wahrheit, genug von den Reaktionen des letzten Buchs. Doch L. gibt nicht nach. »Ihre Worte zwangen mich, über das nachzudenken, worüber ich nie hatte theoretisieren wollen. Ihre Überzeugungen stießen heftig gegen das minimale Gebäude, das ich errichtet hatte, um meiner Arbeit einen Sinn zu geben oder wenigstens über sie sprechen zu können. Und ihre Worte schlichen sich ins Herz des Zweifels, den ich nicht mehr zu formulieren vermochte.«Delphine fühlt sich beobachtet, L. meldet sich stets zur richtigen Zeit, um Delphine zu helfen. Manipulativ, auf freundliche Art und Weise dringt L. in das Leben von Delphine ein, sie sucht Gemeinsamkeiten mit Delphine und da gibt es eine Menge. Delphine fällt in ein tiefes psychisches Loch. L. ist verständnisvoll, mitfühlend, behilflich, wobei sie subtil immer weiter in Delphines Leben eindringt, in ihre Seele. L. manipuliert Delphine, sie ist der Verursacher der Schreibblockade. Delphines Schreibblockade weitet sich aus, nicht einmal Mails kann sie beantworten, einen Einkaufzettel schreiben. L. sieht, wie die Freundin in eine Krise stürzt, ist unterstützend, die einzige wahre Freundin. Sie zieht bei ihr ein, geht einkaufen, kocht, beantwortet Delphines Mails, schreibt Artikel für sie, überweist für sie Rechnungen, übernimmt Delphine. Sie fängt an, sich zu kleiden wie Delphine. Die Soziopathin übernimmt. Delphine ist nur noch ein psychisches Wrack, lebensunfähig. Doch wer ist L.?»Ja, Schreiben ist eine Waffe... eine Rakete, ein Flammenwerfer, eine Kriegswaffe. Es kann alles zerstören, aber es kann genauso gut alles wieder aufbauen. »Es geht nicht nur um Delphine und L. in diesem Roman. Es geht um das Schreiben an sich. Die Nöte, eines Bestsellerautors, der unter enormen Druck steht. Von einem Tag auf den anderen ist man weltberühmt und die Welt verlangt Nachschlag von dir. Es geht in diesem Roman um die Wahrheit. Was ist wahr, von dem, was du schreibst, will der Leser wissen. Die typische Frage an Autoren: Wie viel Autobiografisches steckt in ihrem Buch? Der voyeuristische Leser, der alles wissen will, in deinem Leben wühlt. Kann er sich nicht schlicht mit einer guten Geschichte zufriedengeben? Doch was passiert, wenn ein Schriftsteller wirklich Autobiografisches niederschreibt? Wie heftig reagiert seine Umwelt? Hat der Autor damit gerechnet? Wer fängt ihn auf? Wem muss er nun Rede und Antwort stehen? Wie tief verletzen Hassmails den Auto-ren, die er auf seinen Roman erhält? Lesungen, Anfragen, Interviews, Fans, die be-drängen. Wie findet man in dieser Anspannung die Ruhe, ein neues Werk zu beginnen? Themen gehen durch den Kopf. Sind das die richtigen Geschichten, die ein Bestsellerautor schreibt? Werden sie dem Publikum genügen? Was bedeutet schreiben? Wie weit zieht man sich aus? Wo vermischt sich Fiktion mit Wahrheit? Der Protagonist denkt, handelt, hat eine Meinung. Ist das die Meinung des Schriftstellers oder der Figur? Delphine de Vigan hat ein Buch nach dem Buch geschrieben, nach der Veröffentlichung der Autobiographie ihrer Mutter. Diesen Roman hätte es nicht ohne den ersten gegeben. Sie verarbeitet mit dem Schreiben ihre eigene Geschichte. Somit ist die Story wahr. Oder auch nicht. Gibt es L.?Dieser spannende Roman spiegelt nicht nur die Innenansicht einer Schriftstellerin, es ist ein Spiegel für den Leser. Ihr wollt die Wahrheit wissen? Sucht euch eine aus! In dem Roman geht es um die Wahrheit, um nichts als die Wahrheit. Ein Buch, das nicht loslässt, bis man auf der letzten Seite angekommen ist. Das Jahr ist noch nicht ganz zu Ende, aber dies Buch ist für mich bisher die TOP 1.

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  • Was ist Wahrheit, was ist Fiktion?

    Nach einer wahren Geschichte

    halloundaufwiedersehen_

    05. November 2016 um 13:17

    Delphine de Vigans neuester Roman „Nach einer wahren Geschichte“ lässt den Leser bzw. Hörer an die Grenzen von Wahrheit und Fiktion gehen bis beides verschwimmt und nicht mehr klar auszumachen ist: Was ist echt und was nicht? In „Nach einer wahren Geschichte“ trifft die angesehene Schriftstellerin Delphine auf die Ghostwriterin L. Beinahe sofort entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Sie tauschen sich aus, fühlen einander verbunden. Sie führen Diskussionen über den Wahrheitsgehalt von Geschichten. L. ist der Ansicht, dass Geschichten immer wahr sein müssten. Das irritiert Delphine und lässt sie an sich zweifeln. So sehr, dass sie in eine schwerwiegende Schaffenskrise gerät, in der ihr kein Text mehr gelingen will, ja, es sogar soweit geht, dass sie nicht einmal mehr ihren Computer anschalten kann, um einfache Mails zu beantworten. Da ist L. zur Stelle. Sie hört ihr nicht nur zu und versteht sie, sondern hilft ihr auch, indem sie ihr viele Dinge im Haushalt, aber auch ihrer künstlerischen Tätigkeit abnimmt. Sie beantwortet Mails, sagt Interviews ab und bittet den Verlag um zeitlichen Aufschub. Delphine ist erleichtert und sieht in L. eine Verbündete, wie es ihre bisherigen Freunde und Freundinnen nie waren. L. fasziniert sie. L. ist immer da. L. kann sie vertrauen und L. kennt sie besser als Delphine sich selbst, aber irgendetwas ist da, was sie stört, was ihr merkwürdig vorkommt. Ist L. die eine Person, der sie vertrauen kann? Martina Gedeck verleiht Delphine eine ausdrucksvolle Stimme, wodurch die Lesung an Kraft und Stärke und die Personen an Authentizität gewinnen. Die ruhige, aber doch bestimmende Tonart der Sprecherin unterstreicht den Inhalt und die Aussage des Buches auf gekonnte Art und Weise, weshalb ich es nicht bereue, mich für die Hörbuchversion entschieden zu haben. Der Roman selbst kommt ohne Ausschmückungen daher, ist klar und präzise erzählt, wenn nicht sogar ein wenig unterkühlt. Dennoch handelt es sich um einen Psychothriller, den man so schnell nicht mehr vergisst. Es sind die Kleinigkeiten im Geschehen, die auf den Leser/Hörer bedrückend und mitreißend zugleich wirken. Zum Beispiel der Name, L., der nie im Ganzen genannt wird und ihr dadurch eine Art mystischen, unnahbaren, aber doch interessanten Charakter verleiht. Bis zum Schluss und vielleicht sogar darüber hinaus wird eine beinahe unerträgliche Spannung aufgebaut und aufrechterhalten, die einen letzten Endes an allem Zweifeln lässt. Was ist Wahrheit, was ist Fiktion? Diese Frage lässt sich auch nach Beendigung des Buches nicht beantworten, das ist aber auch gar nicht gewollt. Vielmehr hat die „wahre“ Geschichte die Intension den Leser etwas verwirrt, aber vor allem nachdenklich zu hinterlassen. Er soll sich fragen, ist die Geschichte wahr oder ist sie es nicht? Das ist de Vigan auf höchst unspektakuläre, aber sehr intensive Art und Weise gelungen. Man wird sich noch lange fragen: Spricht sie von sich selbst oder ist es doch bloß Fiktion?

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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    • 2951
  • Durch die halbe Wahrheit wird die ganze Wahrheit verhüllt

    Nach einer wahren Geschichte

    himbeerbel

    30. September 2016 um 15:40

    Delphine de Vigan versteht es in ihrem atmosphärisch dichten Roman "Nach einer wahren Geschichte" den Leser zu fesseln, zum nachdenken zu bringen und schließlich verwirrt wieder sich selbst zu überlassen.Die erfolgreiche, aber zurückhaltende Autorin Delphine lernt auf einer Party die faszinierende L. kennen, die als Ghostwriterin arbeitet. Delphine ist glücklich über die Gemeinsamkeiten und fühlt sich verstanden wie schon lange nicht mehr. Ungewöhnlich schnell entwickelt sie ein freundschaftliches Verhältnis zu der klugen eleganten Frau. Als sie L. gegenüber die Idee für ihr nächstes fiktives Buch preisgibt, reagiert diese ablehnend und fordert immer vehementer, dass Delphine über die Wahrheit schreiben müsse. Bald darauf gerät Delphine in eine massive Schreibblockade, in der ihr L. nicht von der Seite weicht und immer mehr Bereiche ihres Lebens übernimmt.Ich entschied mich für das Hörbuch-Version dieses Romans und habe es nicht bereut. Gelesen wurde es von der Schauspielerin Martina Gedeck, die mit ihrer Stimme eindrucksvoll die immer dichter und bedrückender werdende Stimmung verdeutlichen konnte und die Protagonisten in den Dialogen authentisch lebendig werden ließ.Das Cover zeigt auf rotem Hintergrund das stilvolle Profil einer jungen Frau, von der man sich fragt, ob dies eine echte Fotografie zu der laut Titel erwähnten "wahren Geschichte" ist. Da es sich bei diesem Buch jedoch ausgewiesenermaßen um einen Roman handelt, kann dies nur eine Vermutung sein, die im Laufe des Buches allerdings aufgrund des andersartigen Aussehens der im Buch agierenden Personen jedoch entkräftigt wird. So ist bereits das Cover ein erstes Verwirrspiel, das die Autorin hier beginnt.Da die Protagonistin des Buches jedoch ihren Namen trägt, erweckt dieser Roman schnell den Eindruck, dass Delphine de Vigan hier auf eine sehr ruhige und unaufgeregte Weise von ihrem großen Erfolg „Das Lächeln meiner Mutter“ und ihrem Leben als Autorin, aber auch als Privatperson berichtet. Das alles geschieht in nachvollziehbarer und interessanter Weise, so dass man als Leser viel übers Schreiben erfährt und das Gefühl hat, die sympathische Autorin tatsächlich etwas besser kennenzulernen.So ist es auch tragisch mitzuerleben, wie sich aus der scheinbar hilfsbereiten und vertrauenswürdigen L. immer mehr eine übergriffige, seltsame, besitzergreifende und neurotische Frau entwickelt, die von der faszinierenden Freundin schließlich zur unberechenbaren Kontrahentin wird.Gleichzeitig erwecken Diskussionen zwischen Delphine und L., bei denen es um die Erwartungshaltung der Leser gegenüber dem Wahrheitsgehalt von Büchern geht, irgendwann Skepsis gegenüber des Buches, das man gerade liest und bei dem man von vornherein automatisch einen großen Wahrheitsgehalt vorausgesetzt hatte. So gerät man nebenher immer mehr ins Nachdenken und glaubt diesem Buch immer weniger, obwohl man mit Delphine mitfiebert. Die Autorin spielt hier gekonnt mit dem Leser, lässt schließlich auch noch an Delphine zweifeln und entwickelt dadurch einen Spannungsbogen, der einen unbedingt wissen lassen will, wie sich diese ganze Situation auflöst.

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  • Eine ideale Sprecherin

    Nach einer wahren Geschichte

    WinfriedStanzick

    07. September 2016 um 16:34

    Nachdem die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan vor über drei Jahren mit dem autobiographisch geprägten Roman „Das Lächeln meiner Mutter“ auch in Deutschland der Durchbruch gelang, schrieb ich in meiner Rezension begeistert:„Delphine de Vigan ist mit ihrer literarischen Suche nach dem Lächeln ihrer Mutter ein Familienroman gelungen, der über drei Generationen wie in einer romanhaften Familienaufstellung ein Bild von einer französischen Großfamilie des Bürgertums der 50 er und 60 er Jahre zeichnet, aber auch ihre dunkle Seiten, ihre Familiengeheimnisse und die Ängste der einzelnen Mitglieder offenlegt. Es herrscht in dieser Familie, geprägt auch durch viele unbearbeiteten Schicksalsschläge eine tiefe Verzweiflung am Leben, eine Familienstruktur, die sich für Einzelne anfühlt wie ein Fluch.“Ein ganz anderer Fluch beginnt für die Autorin nur wenige Monate, nachdem „Das Lächeln meiner Mutter“ in Frankreich erschienen war, und stark beachtet wurde. Als Delphine de Vigan nach bewusst kurz gehaltenen Lesereisen und öffentlichen Auftritten wieder schreiben will, hat sie eine Blockade. Ein Schreibblockade, die sich über drei Jahre hinzieht, und für die sie lange Zeit auch gegenüber ihrem Partner, ihren Kindern und ihren Freunden schweigt, und die sie sich nach dem schmerzhaften Ende nur so im Vorwort zu ihrem neuen Buch erklären kann:„Die Wahrheit ist, dass ich in dem Augenblick, wo ich mit dem Schreiben hätte anfangen müssen, und zwar gemäß einem Zyklus, in dem sich Latenz-, Inkubations- und Phasen des eigentlichen Schreibens abwechseln – einen quasi chronobiologischen Zyklus, in dem ich seit mehr als zehn Jahren lebte-, in dem Augenblick also, wo ich das Buch, für das ich bereits eine gewisse Anzahl Notizen gemacht hatte und eine umfangreiche Dokumentation zusammengestellt hatte, L. begegnete.“Sie lernt L. auf einer Party kennen, ist sofort wie gefangen und tief berührt von einer Empathie und einem Verständnis, das sie so noch nie erlebt hat. Auch L. ist Schriftstellerin, und schreibt als Ghostwriterin für sehr berühmte Menschen Biographien. Sehr schnell entwickelt sich eine immer tiefere Freundschaft zwischen den beiden, bis am Ende L. sogar bei der Autorin  in der Wohnung wohnt. De Vigan hat L. in die Pläne für ihr neues Buch eingeweiht, diese jedoch rät auf eine sehr heftige Weise davon ab, und will unbedingt, dass de Vigan weiter  nur real geschehene Erlebnisse in ihren Büchern beschreibt. Die Begründungen werden literaturwissenschaftlich und philosophisch ausgeführt und man gerät in eine aktuelle Debatte über Sinn und Zweck von Literatur, speziell Romanen.Delphine wird durch diese heftige Kritik aus ihrer gewohnten Sicherheit geworfen und am Ende kann sie noch nicht einmal mehr eine Tastatur anschauen. Immer mehr gleitet sie in eine Depression ab, wobei ihr L. immer mehr abnimmt. Fühlt sich Delphine zu Beginn noch tief verstanden, nimmt sogar literarische Hilfe von L. an, um drängende und schon zugesagte Aufträge auszuführen, beginnt sie zunehmend zu erkennen, dass L. auf die Zerstörung ihrer Identität hinarbeitet, an manchen Stellen deren ursprüngliche sogar übernimmt.Delphine beginnt langsam, sich dagegen zu wehren, bespricht Audiodateien auf ihrem Handy, die sie in ihrem PC speichert, um sie später vielleicht verwenden zu können. Doch L. spürt genau, was vor sich geht, und ergreift Gegenmaßnahmen. Nun beginnt sich eine Handlung, die zuvor von einer zunehmend schwierigen Frauenfreundschaft und von literarisch-philosophischen Debatten handelte, zu einem regelrechten Thriller zu entwickeln.Natürlich ist die Tatsache, dass Delphine de Vigan ein neues Buch geschrieben hat, für den Leser schon zu Beginn der Hinweis darauf, dass sie schlussendlich ihre Blockade überwinden wird. Nun ist es aber dennoch eine persönlich erlebte Romangeschichte geworden. Hinweis auf den immer noch bestehenden Einfluss von L., oder überlebensnotwendige Befreiung von ihm, wie beim vorhergehenden Buch?Unabhängig davon, wie viel Fiktion Delphine de Vigan dieser real erlebten Geschichte verliehen hat, ist das Buch ein literarischer Wurf um Freundschaft und Vertrauen, Macht und Machtmissbrauch. Immer mehr nimmt sie den Leser mit hinein in die Suche nach der wahren Identität von L. Die bleibt im Dunkel, aber es scheint sie weiter zu geben. Vielleicht taucht sie im nächsten Roman wieder auf. Oder ist sie eine geniale Erfindung von Delphine de Vigan, um ihre Schreibblockade zu erklären, wie de Vigans Partner an einer Stelle vermutet?Ein hervorragendes Buch, das dem Leser einiges abverlangt ihn aber auch von Anfang bis Ende mit einem selten anspruchsvollen Leseerlebnis belohnt.Was für das Leseerlebnis gilt, gilt erst recht für das Hörerlebnis der von der Schauspielerin Martina Gedeck eingelesenen ungekürzten Hörbuchfassung. Sie selbst sagt zu diesem Buch: „Ein kluges und geheimnisvolle Spiel um Literatur und Wahrheit, Identität und Künstlertum. Ein  wunderbarer Text.“ Den sie auf wunderbare Weise gelesen, sich regelrecht in diese Figuren hineinbegeben hat. Hört man ihre Stimme und stellt sich eine Verfilmung vor – Martina Gedeck wäre für beide weiblichen Hauptfiguren eine Idealbesetzung.

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