Denis Avey , Rob Broomby Der Mann, der ins KZ einbrach

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Inhaltsangabe zu „Der Mann, der ins KZ einbrach“ von Denis Avey

Unter den Augen der SS-Wachen passierte ich das Tor, ging unter dem Torbogen mit den kalten, metallischen Buchstaben und dem schrecklichen Versprechen "Arbeit macht frei" durch. Es war ein früher Abend im Frühling 1944, als ich Auschwitz III betrat - aus freien Stücken und freier Entscheidung. Als Millionen alles getan hätten, um herauszukommen, schlich sich ein englischer Soldat ins KZ Auschwitz ein. Denis Avey wollte mit eigenen Augen sehen, was hinter den Lagermauern geschah. Jahrzehntelang konnte er nicht darüber sprechen. Jetzt, am Abend seines Lebens, erzählt er gemeinsam mit dem BBC-Reporter Rob Broomby seine Geschichte. Eine unglaubliche Überlebensgeschichte voller jugendlicher Waghalsigkeit und echtem Mut. Seine Geschichte ist ein Vermächtnis.

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  • Der Mann, der ins KZ einbrach - EIne Atemberaubende Geschichte

    Der Mann, der ins KZ einbrach
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. December 2014 um 13:12

    In meiner ersten Rezension möchte ich über das Buch "Der Mann der ins KZ einbrach" von Rob Broomby sowie Denis Avey dem Hauptprotagonisten des Buches reden. In dem 341 Seiten langem Buch erzählt Denis Avey seine Geschichte. Er spricht darüber wie er in Afrika im Krieg war und über seine Gefangennahme. Als er in ein Kriegsgefangenenlager dicht neben Auschwitz-III oder auch Auschwitz -Monowitz eingeliefert wird um dort zu arbeiten, lernt er ein Paar KZ-Häftlinge kennen. Er kommt zu der Entscheidung einem von ihren zu helfen und für eine Nacht mit ihm den Platz zu tauschen. Er gibt für kurze Zeit seine sichere Position als Kriegsgefangener auf und wird kurzer Hand zum KZ-Häftling. Ich bin begeistert von diesem Buch. Als ich das Buch im Bücherregal meiner Mutter stehen sehen hatte und nur den Titel gelesen hatte, wusste ich, dass ich genau dieses Buch lesen muss. Jetzt. Schon von der ersten Seite an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich bin nicht mehr davon los gekommen. Es ist sehr spannend erzählt und man kann sich gut in Denis Avey hinein versetzen. Er erzählt seine gesamte Geschichte ziemlich detailreich und man hat das Gefühl, dass man das alles selber miterlebt hat wie ich finde. Ich habe dem Buch keine vollen 5 Sterne gegeben, da ich persönlich FInde, dass das ganze ein bisschen in die Länge gezogen wurde. Meines Erachtens nach erfährt man mehr über die Geschehnisse in Afrika sowie von denen welche nach der "Befreiung" aus dem Gefangenenlager passiert sind. Das war mein einziger Kritikpunkt an dem Buch und deshalb habe ich nur 4 Sterne bzw 4,5 St gegeben. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass dies ein sehr gelungenes Buch ist. Es ist schön, dass man so mehr über die damalige Zeit erfahren kann. Meines Erachtens ist das Buch für Personen geeignet, die sich für Geschichte interessieren. Jedoch würde ich sagen, dass dieses Buch erst ab 13 oder 14 zu emfehlen ist, wenn nicht sogar für noch ältere, da teilweise schon ziemlich krasse Geschehnisse daran geschildert werden. Diese werden dabei nicht zensiert und alles wird so geschrieben, wie Denis Avey es damals erlebt hat. Ich hoffe ich konnte einigen mit meiner Rezension die Entscheidung, dieses Buch zu kaufen oder nicht erleichtern.

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  • Rezension zu "Der Mann, der ins KZ einbrach" von Denis Avey

    Der Mann, der ins KZ einbrach
    Demona

    Demona

    07. September 2011 um 11:25

    In Der Mann, der ins KZ einbrach schildert Denis Avey seine Lebensgeschichte, die geprägt ist durch einen gewissen jugendlichen Leichtsinn, durch welchen er im Stande ist, größten Mut aufzubringen, anderen zu helfen, selbst zu überleben und trotz aller Grauen um ihn herum menschlich zu bleiben. Das Buch ist ein wichtiges Zeugnis über eine Zeit, die so nicht wieder geschehen darf; wie schnell es geschehen kann, zeigt Avey auf. Das Buch hinterlässt beim Leser eine beklemmte, bedrückte Stimmung und dieser Erfahrungsbericht dient hoffentlich dazu, dass der Holocaust nie in Vergessenheit gerät oder gar heruntergespielt bzw. bestritten wird. Ein solches Vermächtnis sollte von jedem gelesen werden, es spiegelt die Wirklichkeit einer grausamen Zeit wieder und ich kann es nur jedem ans Herz legen, vor dieser nicht die Augen zu verschließen.

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  • Rezension zu "Der Mann, der ins KZ einbrach" von Denis Avey

    Der Mann, der ins KZ einbrach
    svanni89

    svanni89

    27. August 2011 um 17:10

    In diesem Buch beschreibt ein Mann seine wahren Erlebnisse im 2.Weltkrieg. Es fängt an wie er zur Britischen Arme kommt und dann in den Krieg muss. Dort gerät er in Gefangenschaft, die Ihn über Umwege in ein Gefangenen Lagen neben dem KZ Ausschwitz führt. Um sich ein besseres Bild von dem Leid zu machen plant er einen "Einbruch" in das KZ. Es ist unglaublich was ein einzelner Mann alles im Krieg durch machen musste und doch überleben konnte. Für alle die auch mal eine andere Seite des Krieges kennen lernen wollen ist das Buch ein absolutes muss!

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  • Rezension zu "Der Mann, der ins KZ einbrach" von Denis Avey

    Der Mann, der ins KZ einbrach
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    16. July 2011 um 11:03

    KZ Buna /Monowitz - 1944.... Ein zum Stammlager Auschwitz gehörendes Arbeitslager für jüdische Häftlinge. Eine Nacht in der Mitte des Jahres 1944. Der mörderische Zählappell ist beendet, die ausgemergelten Körper schleppen sich mit letzter Kraft in die menschenunwürdigen Baracken, um dort am Ende eines der Vernichtung jüdischen Lebens angedachten Arbeitstages nur eine dünne Suppe vorzufinden. Keine Hoffnung – nur Hilflosigkeit und Zermürbung kennzeichnet die Menschen, die sich eng aneinander kauern und frierend und hungernd einschlafen oder einfach sterben. In dieser Nacht jedoch ist nichts so wie es scheint. Ein Fremder liegt in ihrer Mitte, teilt für wenige Stunden ihr Schicksal, um mit eigenen Augen zu sehen, was er schon lange ahnte – um am eigenen Leib zu fühlen und der Welt davon zu erzählen. Um den Schleier des Grauens zu lüften und den Genozid an den Juden zu bezeugen. Um Zeugnis abzulegen. Denis Avey heißt der Eindringling, der sich in dieser Nacht Zutritt zu einem Ort verschafft hat, den ansonsten nur Opfer und Täter gesehen haben. Niemals zuvor jedoch ein Zeuge, der dies überleben sollte. Niemals zuvor. Avey, britischer Kriegsgefangener im unmittelbar angrenzenden Lager 715, kommt auf der Buna-Baustelle der IG-Farben in Kontakt mit den jüdischen KZ-Insassen und realisiert schrittweise, dass deren Zwangsarbeit einen anderen Zweck verfolgt. Täglich sieht er neue Gesichter, immer wieder häuften sich die Aussagen über entkräftete Tote, zahllose willkürliche Morde und Avey erfährt, dass die nicht arbeitsfähigen Verwandten der jüdischen Häftlinge im Stammlager Auschwitz “durch den Schornstein” gegangen sind. Immer offensichtlicher wird der wahre Zweck dieses Teils einer umfassenden Vernichtungsmaschine. Denis Avey fasst einen einsamen Entschluss, findet in Hans einen jüdischen Häftling, der ihm rein von der Statur her ähnelt und in Ernst einen Freund auf der anderen Seite des Zauns. Denis und Hans tauschen ihre Kleidung – Häftlingsdrillich gegen britische Uniform – und ein einzigartiger Rollentausch beginnt. Ein bewegendes und emotionales Buch mit einer wesentlichen und zentralen Botschaft: Eine kleinen menschliche Geste, eine mutige Handlung - nennen wir es Zivililcourage - kann Leben verändern. Ein kleiner Schritt eines Einzelnen kann zum Sprung über die Hürde der Unmenschlichkeit werden und manchmal schließen sich die Kreise solcher Taten erst sehr spät im Leben - aber sie schließen sich. Mehr über die Hintergründe zu diesem Buch in meiner Recherche zur Plausibilität der Geschichte auf dem Blog. Lovelybooks in einem Plädoyer für Denis Avey und seine nicht unumstrittenen Lebenserinnerungen: http://blog.lovelybooks.de/2011/07/15/der-mann-der-ins-kz-einbrach-pladoyer-fur-ein-umstrittenes-buch/

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