Denis Diderot

 3.6 Sterne bei 57 Bewertungen
Autor von Die Nonne, Jacques der Fatalist und sein Herr und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Denis Diderot

Denis Diderot, einer der bedeutendsten Vertreter der französischen Aufklärung, wurde am 5. Oktober 1713 in Langres/Haut-Marne in Frankreich geboren. Gegen den elterlichen Willen entschied er sich für eine Schriftstellerexistenz. Ab 1746 übersetzte er Ephraim Chambers englische Enzyklopädie, die er mit d'Alembert zu einem Unternehmen von epochaler Bedeutung erweiterte. 1749 wurde er wegen der Verbreitung atheistischer Ideen inhaftiert. 1773 reiste er auf Einladung Katharinas II. nach Russland. Diderot war nicht nur ein überaus vielseitiger Philosoph und Schriftsteller, sondern auch Musiker. Er starb am 30. Juli 1784 in Paris.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Denis Diderot

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Cover des Buches Die Nonne (ISBN:9783745089516)

Die Nonne

 (19)
Erschienen am 29.01.2018
Cover des Buches Jacques der Fatalist und sein Herr (ISBN:9781502363237)

Jacques der Fatalist und sein Herr

 (10)
Erschienen am 13.09.2014
Cover des Buches Jakob und sein Herr (ISBN:9783745089714)

Jakob und sein Herr

 (7)
Erschienen am 29.01.2018
Cover des Buches Rameaus Neffe (ISBN:9783745089523)

Rameaus Neffe

 (3)
Erschienen am 29.01.2018
Cover des Buches Diderots Enzyklopädie (ISBN:9783847700135)

Diderots Enzyklopädie

 (1)
Erschienen am 09.09.2013
Cover des Buches Schriften zur Kunst (ISBN:9783865724120)

Schriften zur Kunst

 (1)
Erschienen am 01.04.2005

Neue Rezensionen zu Denis Diderot

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Rezension zu "Jacques der Fatalist und sein Herr" von Denis Diderot

Rezension zu "Jacques der Fatalist und sein Herr" von Denis Diderot
Sokratesvor 9 Jahren

Also hier bin ich ernsthaft gescheitert. Gleichzeitig tue ich mich unglaublich schwer, diesem wichtigen Buch der Aufklärungszeit wegen meinem individuellen Scheitern nur einen Punkt zu geben... Deshalb der Fairness halber drei Punkte.
-
Diderot, Herausgeber der Enzyklopädie, schrieb dieses Buch am Ende seines Le-bens, nachdem er wegen seiner verlegerischen Tätigkeit bereits 102 Tage im Gefängnis gesessen hatte. Seine fatalistische Lebensauffassung bringt er Jacques dem Fatalisten aufs Papier. Der Roman ist in seltsamer Art und Weise geschrieben: einzelne Textpassagen erfolgen als Flusstext, anderen werden die Namen der jeweils sprechenden Personen vorangestellt; gleichsam wie in einem Drehbuch. Die Formulierung entspricht der Zeit, etwas altertümlich. Daneben versteht man oft den Sinn der Dialoge nicht. Und genau hier habe ich sehr schnell alle Geduld verloren: ein Buch muss sich angenehm und relativ verständlich lesen; man muss neugierig darauf werden, sobald man die ersten Seiten angefangen hat zu lesen. Hier war es ein einziges Wirschen und Quälen.

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Rezension zu "Die Nonne" von Denis Diderot

Rezension zu "Die Nonne" von Denis Diderot
Laxvor 9 Jahren

„Die Nonne“ ein Buch, das im achtzehnten Jahrhundert der Aufklärung diente und für einen Skandal gesorgt hat, ist heutzutage einfach nur noch ein leidlich interessant geschriebenes Buch.

Denis Diderots (1713-1784) Lebenswerk ist eine Enzyklopädie der Wissenschaften, Künste und Gewerbe in achtundzwanzig Bänden, die er zusammen mit Jean d´Alembert als Herausgeber veröffentlichte. Im Vorwort des Buches heißt es: „Das Zeitalter der Religion und der Philosophie ist dem Jahrhundert der Wissenschaften gewichen.“
In seinem Buch „Die Nonne“ wird die Geschichte von Marie-Suzanne Simonin erzählt. In Briefform berichtet sie, wie sie als sechzehnjähriges Mädchen dazu gezwungen wird, in ein Nonnenkloster zu gehen. „...für mich ist das Kloster sogar noch tausendmal schrecklicher als ein für Verbrecher bestimmtes Gefängnis.“ Das Mädchen muss die furchtbarsten Strafen auf sich nehmen, Hungerleiden, Kasteiungen, Ausschluss aus der Gemeinschaft, weil sie sich nicht zu dem Stand einer Nonne berufen fühlt, gegen die strengen Klosterregeln rebelliert und die Bigotterie, des christlichen Glaubens anprangert. „Ich fand es recht sonderbar, dass die gleiche Sache von Gott oder vom Teufel stammen sollte, ganz wie es ihnen passte.“ Doch nicht nur sadistischer Quälerei ist das Mädchen ausgesetzt, auch gegen machen Avancen anderer Schwestern muss sich das unschuldige und bildhübsche Mädchen wehren.
In dem Buch schildert Diderot – er war selber gegen seinen Willen im Kloster -, den Kampf des Mädchens gegen die Kirche in einem beständigen auf- und ab der Gefühle und der äußeren Umstände. Das Mädchen wird mal von der einen Klostervorsteherin geliebt, dann von der anderen gehasst. An einem Tag bewundert, am anderen Tag gemieden. Etwas was sich in verschiedenen Klostern mehrfach wiederholt. Hier wäre ein bisschen weniger, mehr gewesen. Auch stellt Diderot das Mädchen, als etwas ganz besonderes dar, „an geistigen und körperlichen Vorzügen, an Charakter und Begabung überlegen“, vermutlich um die Verdorbenheit der damaligen Kirche besonders grausam darzustellen, doch wirkt es heute arg übertrieben.
Mit diesem Buch ist Diderot vor mehr als zweihundert Jahren ein wichtiges Buch gelungen, welches die Zustände der damaligen Klöster beschreibt und mit seiner groben und freizügigen Schilderung einen notwendigen Skandal auslöste und die Kirche allgemein in Frage stellte. „Sind denn die Klöster so wichtig für die Verfassung eines Staates?“

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Rezension zu "Die Nonne" von Denis Diderot

Rezension zu "Die Nonne" von Denis Diderot
Molksvor 9 Jahren

Ein Klassiker der Weltliteratur über eine junge Frau, die von ihren Eltern dazu getrieben wird in ein Kloster einzutreten. Sie kann sich mit ihrem Dasein als Nonne allerdings nicht abfinden und es kommt erschwerend hinzu, dass ihr das Leben durch ihre Mitmenschen wahrlich zu Hölle gemacht wird.

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