Denis Guedj Das Theorem des Papageis

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Inhaltsangabe zu „Das Theorem des Papageis“ von Denis Guedj

Aufregung in der Rue Ravignan am Montmartre, in der Buchhandlung von Monsieur Ruche. Nicht nur, dass die illustre Lebensgemeinschaft im ersten Stock durch einen höchst eigenwilligen und sprechenden Papagei namens Nofutur aufgemischt wird, nein, etwas Mysteriöses bahnt sich an: Elgar Grosrouvre, ein ehemaliger Studienfreund Ruches, schickt nicht nur seine einzigartige mathematische Bibliothek von Brasilien nach Paris. Er schreibt in einem Brief, dass er eines der größten Rätsel der Mathematik gelöst habe - eine tödliche Bedrohung, denn Grosrouvre weiß, dass er tot sein wird, wenn der Brief Paris erreicht ...

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  • Rezension zu "Das Theorem des Papageis" von Denis Guedj

    Das Theorem des Papageis
    axel_pohle

    axel_pohle

    12. December 2012 um 11:27

    Ich fand es großartig!

  • Rezension zu "Das Theorem des Papageis" von Denis Guedj

    Das Theorem des Papageis
    rumble-bee

    rumble-bee

    03. September 2010 um 19:25

    Warnung! Dieses Buch ist gefährlich. Es ist gefräßig, und beansprucht die Aufmerksamkeit des Lesers bis zum Äußersten. Es stiehlt Lebenszeit, bis hin zur letzten seiner über 500 Seiten. Außerdem ist es eitel. Denn es lässt sich bei weitem nicht von jedem lesen! (Denn dafür verlangt es zuviel.) Schrill und exzentrisch ist es auch noch, aber das war ja vermutlich zu erwarten - kommt es doch aus Frankreich, und wurde von einem "schriftstellernden Mathematik-Professor" verfasst. Wer nun sagt, da lasse ich mal besser die Finger von, der hat vermutlich Recht. Das Buch nimmt es ihm jedenfalls nicht übel - es findet so oder so seine interessierten Leser. Inhaltsangabe? Hier würde das Buch vermutlich dezent hüsteln, um zu verstehen zu geben, dass es sich anhand eines so plumpen Hilfsmittels nur unzureichend beschreiben lässt. Facetten, Seiten, Aspekte? Schon eher! Derer gibt es nämlich zwei, und die werden in aller Gemütsruhe und französischem "savoir faire" auf 500 Seiten ausgekostet. meine Damen und Herren Leser, es stehen sich gegenüber: auf der einen Seite eine recht skurrile Hausgemeinschaft um einen ältlichen Buchhändler, Monsieur Ruche, die vervollständigt wird durch seine Angestellte Perrette mit ihren drei Kindern, sowie im weiteren Verlauf der Handlung einem sprechenden Papagei. Auf der anderen Seite, voilà, die Gesamtheit aller berühmten Mathematiker der Geschichte! Diese beiden Fraktionen werden nun sozusagen ins Rennen geschickt. Monsieur Ruche will ja eigentlich gar nicht, doch er muss wohl oder übel. Die Dinge überrollen ihn geradezu: zuerst erhält er ominöse Briefe von einem alten Jugendfreund, und wenige Wochen später eine ganze Wagenladung wertvoller und seltener Bücher aus dem brasilianischen Urwald - die mathematische Bibliothek eben dieses Freundes, die dieser ihm anvertraute. Parbleu, Monsieur Ruche wäre kein echter Buchhändler, wenn ihn das Schicksal dieser Bücher und seines alten Freundes nicht interessieren würde. Diese Neugier greift im Laufe des Buches auf alle Beteiligten über: Perrette, die Kinder, den Leser, und sogar auf den Papgei! alle beteiligen sich an der Erforschung der Geschichte der Mathematik, da sich offenbar nur so verstehen lässt, warum der alte Freund von Monsieur Ruche so mathematikversessen war - und warum er unter mysteriösen Umständen starb. Ja, und genau hier, lieber Leser, hört der "erzählbare" Teil dieses Buches auf. Ab hier musst du mir wohl oder übel vertrauen - jetzt kommen nur noch persönliche Eindrücke und Wertungen. Die du zur Kenntnis nehmen kannst, aber nicht musst. Wer sich noch nicht hat entmutigen lassen, den verweise ich auf eine andere Rezension von mir - "die Pythagoras-Morde" von Guillermo Martinez. Jenes Buch landete bei mir leider nur mehr schlecht als recht im Mittelfeld. Und jetzt, im Vergleich zum Buch von Denis Guedj, kann ich endlich sagen, warum! DAS HIER ist es, was ich will, wenn ich schon einen Roman inklusive Sachinformation lesen will! Ich will pralle Schmöker. Ich will einen Haufen skurriler Leute. ich will gerne auch eine ausufernde Handlung, die so manche Überraschung bereithält. Vor allem will ich LEBEN, und nicht nur seitenlange Monologe. ich will Charaktere, die diesen Namen verdienen! ( Und diesen Monsieur Ruche vergisst man wirklich nicht so leicht.) Und ich will ab und zu auch lachen! All das ist mir mit Denis Guedj wunderbar gelungen. Gut, der französische Humor ist wirklich ein wenig speziell. Aber wer zu diesem Buch greift, wird / sollte das vorher wissen. Dann droht für den Lesegenuss keine Gefahr. Muss man ferner alles "verstehen", das sich in einem Buch abspielt? He, ich lese natürlich auch, um unterhalten zu werden. Und das gelingt bei mir besser, wenn ich von manchen Wendungen überrascht werde. Es ist einfach köstlich, man weiß nie so recht, was sich im nächsten Kapitel ereignen wird! Das liegt nicht zuletzt an den bis in die Nebenfiguren liebevoll ausgesuchten Personen-Haushalt. (ich sage da nur: "GutGekleideterGroßerTyp" (GGGT)....) Und ja, sicher sind die in diesem Buch enthaltenen mathematischen Informationen teils recht deftig und überbordend. Aber, der Autor hat es geschafft, dass sie im Zusammenhang nicht sinnlos wirken! Monsieur Ruche liest und forscht nach, und lässt den Leser teilhaben an seinen Entdeckungen. Das ist letztlich immer schlüssig. Und selbst auf die Gefahr hin, ein wenig pedantisch zu wirken, wiederhole ich mein Argument von vorhin: das wird / sollte man dann schon vorher wissen, wenn man zu diesem Buch greift! So richtig französisch wird das Buch aber erst durch das Ende. Eigentlich ist es nämlich keines. So richtig im mathematischen Sinne "unendlich" ist es. Man rauft sich als Leser ein wenig die Haare, aber es ist eher eine Art komischer Verzweiflung. Hat der Freund von Monsieur Ruche nun diesen mathematischen Beweis erbracht oder nicht?? Tja, das weiß nur der.... zut! Tonnerre de Brest! so etwas verrät man doch nicht den Lesern, die dieses Buch noch gar nicht kennen! Verzeihung, ich habe mich anstecken lassen. Aber es ist eine Ansteckung, die ich gerne an euch weitergebe. Nämlich das unsagbare Vergnügen, nach der Lektüre eines Romanes nicht nur fröhlicher, sondern auch noch schlauer zu sein als vorher.

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  • Rezension zu "Das Theorem des Papageis" von Denis Guedj

    Das Theorem des Papageis
    coimbra

    coimbra

    09. July 2009 um 14:36

    Mathematikgeschichte,auch hinter mathematischen Erkentnissen stecken Menschen und menschliche Geschichten. Sei es die Bibliothek aus dem Urwald, in der die Bücher über die Mathematik gesammelt worden sind, oder bei der Literaturstudie die Höhen und Tiefen der Mathematikgeschichte Thales, Pythagoras,Euklid, Euler treten uns als menschliche Figuren entgegen und lassen uns an ihrem Wissen teilhaben.Alexandria und Bagdad,Syrakus , aber auch Brescia sind die farbigen Schauplätze der Entwicklung dieser Wissenschaft. Eine lebendige Welt zeigt die Mathematik in anderen Zusammenhängen Anscheinend ist leider die Übersetzung nicht optimal- die französische Sprache bietet in Bezug auf Eleganz, spielerischen Elementen, etc. natürlich ganz andere Möglichkeiten...

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  • Rezension zu "Das Theorem des Papageis" von Denis Guedj

    Das Theorem des Papageis
    euleila

    euleila

    17. June 2008 um 11:33

    Wer hätte gedacht, dass man über einen Roman endlich die tieferen Zusammenhänge der Mathematik blickt, die einem während der gesamten Schulzeit verschlossen blieben? Und ich wollte kein Buch über Mathematik lesen, ich fand nur das Cover gut!!!

  • Rezension zu "Das Theorem des Papageis" von Denis Guedj

    Das Theorem des Papageis
    Moni

    Moni

    17. October 2007 um 23:37

    Ein schöner Überblick über die Geschichte der Mathematik