Denis Johnson Engel

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Inhaltsangabe zu „Engel“ von Denis Johnson

Sommer 1990: Dichter Nebel liegt über den steilen Kliffs und den Redwoods in Nordkalifornien, wo die Aussteiger und Paranoiker hausen. Der Ex-Matrose Van Ness will hier seinem ziellosen Leben ein Ende setzen, doch ein Drogenfarmer fischt den Lebensmüden aus dem See und schlägt ihm einen Deal vor: Van Ness räumt seine Frau aus dem Weg; als Lohn winken 10.000 Dollar und der elektrische Stuhl. Doch der "schon Tote" durchkreuzt den Plan.

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  • Rezension zu "Engel" von Denis Johnson

    Engel
    Xirxe

    Xirxe

    03. March 2010 um 08:06

    Puh, wahrlich kein Buch für trübe Tage. Die betrogene Jamie verlässt mit ihren beiden kleinen Mädchen ihren Mann und fährt mit dem Greyhound-Bus quer durch die USA, um bei einer Verwandten Zuflucht zu finden. Unterwegs lernt sie Bill kennen, einen charmanten Tunichtgut, der sich mit Diebstählen, Überfällen u. ä. über Wasser hält. Sie verlieben sich und reisen gemeinsam weiter, sich immer knapp am Rande des Existenzminimums befindend. Als sie alle bei seiner Familie halt machen, kommt es bei der Durchführung von Bills Plan eines großen Coup zu einer Katastrophe. Wie schon geschrieben, dies ist wirklich kein Buch für schlechte Tage. Der komplette Roman schildert das Leben am Abgrund bzw. kurz davor, gekennzeichnet durch die ständige Suche nach Geld und Glück, geprägt durch Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Warum man so etwas dennoch lesen sollte? Weil es ein Stück großartige Literatur ist. Johnson gelingt es die ganze trostlose Atmosphäre überdeutlich zu vermitteln, das langsame Abrutschen bis zum Bodensatz der Gesellschaft und die verzweifelten Bemühungen, daraus wieder hervorzukommen. Bereits 1983 erschien dieses Buch in den USA, doch es wirkt so aktuell wie eh und je.

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  • Rezension zu "Engel" von Denis Johnson

    Engel
    Nele

    Nele

    14. February 2010 um 17:59

    Denis Johnsons "Engel" geht um Jamie, die gerade ihren Mann verlassen hat und nun mit ihren zwei Kindern im Greyhound-Bus Richtung Cleveland unterwegs ist. Auf dieser Reise trifft sie den charmanten Gauner Bill, mit der sie ein paar aufregende Tage verbringt. Bill nimmt Jamie und ihre Kinder mit nach Phoenix zu seiner Familie, er möchte gerne mit seinen Brüdern ein wenig Geld verdienen. ... Aufmerksam bin ich auf "Engel" geworden, da es in einer großen Sonntagszeitung als eins der besten Bücher des letzten Jahrzehnts angepriesen war. Mir hat dieses Buch überhaupt nicht viel gegeben. Zwei Punkte verdient es allerdings, weil es sich durchaus flüssig lesen lässt. Auch die verkorksten Leben von Bill und Jamie sind durchaus das Lesen wert. Dennoch war mir die Geschichte zu flach und nicht so tiefgründig wie ich sie erwartet hätte.

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  • Rezension zu "Engel" von Denis Johnson

    Engel
    Haeddl

    Haeddl

    19. December 2008 um 12:53

    Die Geschichte um die alleinerziehende Mutter Jamie und den Ganoven Bill zieht sämtliche Register in Sachen Trostlosigkeit. In diesem Buch sind nahezu alle Figuren entweder psychisch völlig am Ende, drogen- und alkoholabhängig, kriminell, einfältig und verwirrt oder einfach nur abgewrackt - meistens jedoch eine Mischung aus allem. Jeder Anflug von Freude oder Hoffnung wird im Keim erstickt, jede Perspektive auf eine bessere Zukunft erlischt beim nächsten Absatz. Einzig die Kinder bleiben unschuldig; in einer Welt wie Denis Johnson sie hier jedoch beschreibt, weiß der Leser nach Buchende, dass das nicht so bleiben wird - nicht so bleiben kann. Der mit 250 Seiten relativ kurze Roman schlägt stilistisch auf etwa der Hälfte um: Während die ersten Kapitel (Pittsburgh, Chicago) sehr trocken geschrieben sind und eher den Charakter eines Tatsachenberichts aufweisen, wird es ab dem Handlungsstrang in Arizona literarisch doch anspruchsvoller, metaphorischer, man könnte fast sagen poetisch. Das Buch entlässt den Leser in eine gewisse Niedergeschlagenheit. Es ist wahrscheinlich nicht die richtige Lektüre für frohe Gemüter, Liebhaber von Autoren wie etwa Charles Bukowski werden hier jedoch sicher fündig.

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  • Rezension zu "Engel" von Denis Johnson

    Engel
    LeGrandGris

    LeGrandGris

    24. January 2007 um 13:59

    Denis Johnson, der Meister der "Literatur der dunklen, schmuddeligen Seite Amerikas, schildert in seinem eindringlichsten Buch den Gang einer Randexistenz bis zur Todesspritze - große Literatur, bewegend und erschütternd.