Denis Johnson Jesus' Sohn

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Inhaltsangabe zu „Jesus' Sohn“ von Denis Johnson

Zwischen Rausch und Religion – Denis Johnsons legendäre Erzählungen Frei nach Lou Reed – „When I’m rushing on my run, and I feel like Jesus’ son“ – muss dieses Buch gelesen werden. Denis Johnsons Storysammlung “Jesus’ Son”, 1992 in den USA erschienen, berichtet von Verwirrung, Leiden und Heilung eines jungen Drifters und hat den Autor zur lebenden Legende gemacht. Dies ist eines der herausragendsten Bücher der jüngeren amerikanischen Literatur; es schuf einen Ton, der in zuvor nie gehörter Weise Grauen und Komik, Schrecken und Zärtlichkeit einschließt. „Eine Prosa von erstaunlicher Kraft und Schönheit… Wir erkennen und finden hier eine neue Stimme.“ (Philip Roth)

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  • Kraftvoll, kompakt und schonungslos

    Jesus' Sohn
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    09. July 2015 um 22:23

    Drogen, Gelegenheitsjobs, Zweckgemeinschaften, Liebe ohne Verbindlichkeiten, in elf Episoden driftet der Protagonist durch Tage und Jahre. Ein zwanghafter Griff nach dem Leben folgt dem nächsten. Beim Versuch sich selbst zu spüren, reale Empfindungen zu generieren und diese auszuleben, verliert er sich selbst und das Gefühl für Maß und Raum. Drogen werden unrationiert konsumiert, wenn sie verfügbar sind, ein Rausch unterdrückt den anderen. Im Rausch selbst sind die Handlungen unkritisch und fragwürdig, alles wird auf eine Karte gesetzt. Freunde werden als Verluste verzeichnet, die Abtreibung eines Kindes hingenommen, das ersehnte Leben mit seinen guten und weniger guten Seiten verkommt zur Negativbilanz. Nach dem Drogen- und Alkoholentzug folgt das Leben am Rande der eigenen Existenz. Denis Johnson beschreibt mit diesen elf Episoden unter dem Titel „Jesus‘ Sohn“ sehr konkret und unverhüllt diese ungebärdige Sehnsucht des Protagonisten. Seine Hoffnungen aus dem Gleichklang seines Daseins auszubrechen und dies mit exzessiven Handlungen zu erreichen bleiben selbstverständlich unerfüllt, wecken jedoch auf grausige Weise eine erschreckende Traurigkeit. Diese spürbare Einsamkeit des Einzelnen, der trotz seinen Freundschaften, die an Zweckgemeinschaften erinnern, der trotz seiner lieblosen Beziehungen isoliert im emotionsleeren Raum exisitiert. Kraftvoll, kompakt und schonungslos realistische Prosa.

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  • Rezension zu "Jesus' Sohn" von Denis Johnson

    Jesus' Sohn
    Holden

    Holden

    04. December 2010 um 18:18

    Roh, rauh, ungeschliffen.

  • Rezension zu "Jesus' Son" von Denis Johnson

    Jesus' Sohn
    Moni

    Moni

    06. January 2008 um 20:16

    Hab ich zum Anlass genommen, unsere alten Velvet Underground Platten auszugraben. Mensch, waren das Zeiten!