Denise Hunter Eines Tages werden wir tanzen

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Inhaltsangabe zu „Eines Tages werden wir tanzen“ von Denise Hunter

Noch vor wenigen Monaten träumte Jade McKinley von einem Neuanfang. Sie zog nach Chicago und arbeitete an ihrem Durchbruch als Musikerin. Nun kehrt sie nach Hause zurück – zerbrochen, desillusioniert, schwanger. In ihrer Verzweiflung schmiedet sie einen aberwitzigen Plan: Sie will heiraten, damit ihr Kind nicht ohne Vater aufwachsen muss, aber ihr Herz plant sie nie wieder zu verschenken. Zu sehr ist es ihr gebrochen worden … Aber wo soll sie einen passenden Heiratskandidaten hernehmen? Jade bittet ausgerechnet Daniel um Hilfe, den besten Freund ihres Bruders. Sie ahnt nicht, dass sie ihn damit vor eine unmögliche Herausforderung stellt. Denn Daniel ist seit Jahren heimlich in sie verliebt.

Ein berührender 2.Teil mit Jade und Daniel. Sehr empfehlenswert

— pallas
pallas

Tragisch, zum Verzweifeln und doch unglaublich leicht und lebensbejahend! Eine herzerwärmende Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen

— Lainybelle
Lainybelle

Die Angst, zu lieben und zu verlieren, ist sehr gross. Das Herz für andere zu öffnen, ist sehr schwierig, denn dadurch sind wir verletzlich.

— peedee
peedee

Süße, romantische Liebesgeschichte, die man kaum noch aus der Hand legen mag. Suchtgefahr!

— Smilla507
Smilla507

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    Eines Tages werden wir tanzen
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    07. October 2016 um 18:00

    Jade McKinley kehrt nach einem Jahr Chicago  in ihren Heimatort Chapel Springs zurück, um sich dort ein beständiges Leben aufzubauen. Keiner der Familie ahnt, dass Jade schwanger ist und ein dunkles Geheimnis zu verbergen hat. Um ihrem Kind eine heile Familie zu ermöglichen beschließt Jade, einen Mann zu suchen. Ihre Kriterien wie „finanziell abgesichert“ und „über dreißig“ stehen bereits fest und haben eher mit Vernunft als mit Liebe zu tun. Um möglichst schnell Erfolg zu haben, bittet Jade Daniel, einen langjährigen Freund der Familie um Hilfe. Doch der ist nicht gerade begeistert… Genau so stelle ich mir ein Buch vor. Eine sympathische Hauptperson, ein Schicksalsschlag, der verarbeitet werden muss, viele weitere Herausforderungen und trotzdem jede Menge Hoffnung, Liebe und Geborgenheit. Das Buch lässt sich schnell lesen. Der Schreibstil ist flüssig und durch 45 relativ kurze Kapitel kann man das Buch auch zur Hand nehmen, wenn man nur sehr kurz Zeit hat. Dadurch, dass Jade sehr aktiv ist und sich ein neues Leben aufbaut, sind in dem Buch relativ viel Handlung und viele Dialoge statt Beschreibungen. Der Glaube an Gott fließt relativ selbstverständlich in der Buch mit ein. Die Familie betet in verschiedenen Situationen zu Gott. Ansonsten ist der Glaube nicht besonders dominant in dem Buch. Christliche Werte spielen zwar eine Rolle, wobei hier die Liebe aber der wichtigste Wert ist. Das Buch ist der zweite Band der Reihe „Chapel Springs“. Der erste Band „Barfuß am See“, in dem es um Jades Schwester Madison geht, ist ebenfalls schon beim Francke-Verlag erschienen. Madison taucht immer wieder in dem Roman auf, so dass auch ihre Geschichte noch ein wenig weiter verfolgt werden kann. Die anderen beiden Bände, in denen es um zwei weitere Geschwister von Jade geht, sind derzeit noch nicht ins Deutsche übersetzt worden. Ein wenig schade fand ich, dass das Ende des Buches ein wenig zu dramatisch war. Dort hätte ich mir eine ruhigere und weniger spannende Lösung gewünscht. Insgesamt ein sehr schönes Buch, das neben guter Unterhaltung auch ernste Themen wie die Frage nach dem Vertrauen in Bewahrung und der wahren Grundlage einer Beziehung behandelt. Ich hoffe sehr, dass auch die anderen beiden Bände der Serie noch auf Deutsch erscheinen, denn dieses Buch habe ich in vollen Zügen genossen.

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  • Gottes Plan für Jade McKinley

    Eines Tages werden wir tanzen
    LEXI

    LEXI

    10. September 2016 um 18:44

    Die dreiundzwanzigjährige Jade McKinley hatte ihrer Heimatstadt Chapel Springs den Rücken gekehrt und lebte in einer Wohngemeinschaft mit ihrer besten Freundin Izzy in Chicago. Sie arbeitete als Kellnerin in einem Café, komponierte Lieder und spielte in einem Bistro Gitarre. Eine unvorsichtige Einladung einer Zufallsbekanntschaft änderte das Leben der jungen, vertrauensseligen Frau grundlegend. Völlig am Boden zerstört beschloss sie, nach Hause zurück zu kehren und sich der Situation zu stellen. Ihr erster Besuch galt ihrem ältesten Freund und Vertrauten, Daniel Dawson, den sie als besten Freund ihres Bruders Ryan nun ebenfalls als Familienmitglied betrachtet. Daniel, inzwischen Bürgermeister von Chapel Springs, war bereits seit langem in Jade verliebt, hatte ihr seine Liebe jedoch bislang niemals gestanden. Es brach dem großzügigen und liebevollen Mann beinahe das Herz, als Jade ihn darum bat, einen Ehemann für sie auszusuchen. Jade wollte eine Zweckehe, einen Vater für ihre Kinder – aber keine Liebe. Das Dilemma, in welches Daniels sich nach und nach hinein manövrierte, schien ausweglos, doch Denise Hunter erdachte eine wundervolle Geschichte mit überraschenden Wendungen und einem romantischen Happy End für ihre Leserschaft.Angesichts des Klappentextes und des Coverfotos fällt es wohl kaum unter den Begriff „Spoiler“, wenn ich verrate, dass diese Geschichte einen für alle Beteiligten zufriedenstellenden Ausgang nimmt. Interessant ist jedoch die Art und Weise, wie die Autorin es anstellt, das Verwirrspiel von Freundschaft, Familie und Liebe in die richtigen Bahnen zu lenken. Sie stellt zwei sehr gut gezeichnete Protagonisten ins Zentrum des Geschehens, umhüllt die beiden mit der familiären Zuneigung und dem unerschütterlichen Zusammenhalt der sympathischen Sippschaft der Dawsons, und lässt ihre Leserschaft regen Anteil am Geschehen nehmen. Man begegnet den Figuren aus dem ersten Teil wieder, kann die Geschichte aber meiner Meinung nach getrost auch ohne Kenntnis des Vorgängerbuches lesen. Ich hätte in diesem zweiten Band zu gerne noch ein wenig mehr über die Nebenfiguren der Handlung erfahren, nehme aber an, dass die Autorin diese bewusst ein wenig im Hintergrund hielt. Angesichts der Tatsache, dass diesem Band noch mindestens zwei weitere folgen werden, gehe ich davon aus, dass in diesen wohl jeweils abwechselnd andere Mitglieder der Dawson-Familie die Hauptrolle spielen werden. Die Schilderungen von Denise Hunter wirken authentisch, manchmal sogar regelrecht mitreißend, der flüssige Schreibstil und eine kleine Prise Spannung runden das Ganze ab. Dem Glauben wird in diesem Buch aus einem christlichen Verlag eher wenig Raum gegeben – Gottes Plan für Jade spielt darin jedoch eine Rolle. Obgleich mit Sicherheit auch einige Klischees bedient werden, hat die Autorin mich vollends überzeugt und emotional mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle genommen. „Eines Tages werden wir tanzen“ war ein wunderschönes Leseerlebnis, das ich keinesfalls missen möchte. Meines Erachtens hat dieses Buch seinen Vorgänger „Barfuß am See“ noch übertroffen. Ich freue mich bereits auf den nächsten Band!Das Coverfoto dieses Buches erscheint mir zwar in seiner farblichen Gestaltung ein wenig blass und verwaschen, das abgebildete Paar drückt durch seine Haltung und Mimik jedoch innige Zuneigung aus und verspricht bereits vorab ein romantisches Leseabenteuer.

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    • 2
  • Eine großartige Fortsetzung der Chapel-Springs-Reihe!

    Eines Tages werden wir tanzen
    Danny

    Danny

    02. September 2016 um 11:50

    Noch vor wenigen Monaten träumte Jade McKinley von einem Neuanfang. Sie zog nach Chicago und arbeitete an ihrem Durchbruch als Musikerin. Nun kehrt sie nach Hause zurück – zerbrochen, desillusioniert, schwanger. In ihrer Verzweiflung schmiedet sie einen aberwitzigen Plan: Sie will heiraten, damit ihr Kind nicht ohne Vater aufwachsen muss, aber ihr Herz plant sie nie wieder zu verschenken. Zu sehr ist es ihr gebrochen worden … Aber wo soll sie einen passenden Heiratskandidaten hernehmen? Jade bittet ausgerechnet Daniel um Hilfe, den besten Freund ihres Bruders. Sie ahnt nicht, dass sie ihn damit vor eine unmögliche Herausforderung stellt. Denn Daniel ist seit Jahren heimlich in sie verliebt.***"Eines Tages werden wir tanzen" ist der zweite Band der Chapel Springs-Reihe, der im Francke-verlag erscheint. Da ich bereits den ersten band gelesen und sehr genossen habe, hat mich nun auch brennend interessiert, wie es mit Jade weitergeht, nachdem sie in "Barfuß am See" Chapel Springs so übereilt verlassen hat. Das Cover passt stimmlich gut zum Cover des ersten Bandes und ist ansprechend gestaltet. Als Charaktere sprechen mit Jade und Daniel noch mehr an, als Madison und Beckett aus dem ersten Band. Jade ist eine etwas chaotische, aber durch einen Gewaltakt gezeichnete junge Frau. Mit dem Verlauf der Geschichte hatte ich so nach dem Klappentext garnicht gerechnet. Aber die Geschichte entwickelt sich zwischen den beiden Protagonisten wirklich ansprechend und mitreißend. Es ist eine zauberhafte Liebesgeschichte mit ernsten Tönen. Fokus liegt hier vor allem auf der Entwicklung der Charaktere. Jade, die einen Mann und Vater für ihr Kind sucht, ohne jedoch eine starke Gefühlsbindung einzugehen. Vor dem Hintergrund dessen, was Jade erlebt hat, kann man diesen Wunsch sicher nachvollziehen. Daniel ist schon lange in Jade verliebt. Seine Liebe zu gestehen kommt für ihn jedoch nicht in Frage. Es war spannend, die beiden Charaktere auf ihrer reise zu begleiten und Hunter schafft es gut ihre Leser am Ball zu halten. Man fiebert mit, ob die beiden es nun doch endlich schaffen, sich ihre wahren gefühle einzugestehen und über ihren Schatten zu springen.Der christliche Aspekt ist hierbei nur eine Notiz am Rande. Es ist sehr dezent gestaltet, was ich hier sehr gelungen finde.

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    • 2
  • Leider etwas enttäuschend

    Eines Tages werden wir tanzen
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    02. September 2016 um 10:11

    Jade kehrt in ihre Heimatstadt zurück, desillusioniert und schwanger. Sie möchte nur noch eines: Einen guten Vater für ihr Baby finden. Für diese Suche bittet sie ihren alten Freund Daniel um Hilfe, wobei sie nicht ahnt, in welche Zwangslage sie ihn damit bringt. Dieses Buch ist flüssig und leicht zwischendurch zu lesen, ein typischer Unterhaltungsroman. Jade und ihre Familie und auch die anderen Charaktere sind nett und sympathisch. Die Geschichte hat durchaus auch eine gewisse Spannung zu bieten. Die sich entwickelnden Gefühle zwischen Jade und Daniel sind gut beschrieben, das Hin und Her lässt den Leser an der einen oder anderen Stelle auch einmal beim Lesen schmunzeln. Auch Jades schwierige Situation ist überzeugend geschildert. Mehr war es aber an einigen Stellen leider nicht. Für mich waren die Personen teilweise zu flach und oberflächlich. Manche erschienen mir auch einfach verschwommen, weil von ihnen nichts Nennenswertes gesagt oder getan wurde, ober aber etwas Klischeehaftes. Überhaupt hat auch der Verlauf der Geschichte mich etwas enttäuscht. Sehr Vieles ist vorhersehbar, einiges passt nicht so richtig zusammen, zumindest nach meinem Gefühl. Da wurde scheinbar etwas eingefügt, um die Story voranzutreiben, was aber unlogisch erscheint. Insgesamt erfüllt das Buch wohl den Anspruch eines Unterhaltungsromans, da gibt es aber nach meinem Dafürhalten auch deutlich bessere.

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  • Leserunde zu "Eines Tages werden wir tanzen" von Denise Hunter

    Eines Tages werden wir tanzen
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Francke-Verlag stellt drei Exemplare des Buches "Eines Tages werden wir tanzen" von Denise Hunter zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Noch vor wenigen Monaten träumte Jade McKinley von einem Neuanfang. Sie zog nach Chicago und arbeitete an ihrem Durchbruch als Musikerin. Nun kehrt sie nach Hause zurück – zerbrochen, desillusioniert, schwanger. In ihrer Verzweiflung schmiedet sie einen aberwitzigen Plan: Sie will heiraten, damit ihr Kind nicht ohne Vater aufwachsen muss, aber ihr Herz plant sie nie wieder zu verschenken. Doch wo soll sie einen passenden Heiratskandidaten hernehmen? Jade bittet ausgerechnet Daniel bei der Suche um Hilfe, den besten Freund ihres Bruders. Sie ahnt nicht, dass sie ihn damit vor eine unmögliche Herausforderung stellt ..." Bitte bewerbt euch bis zum 6. August hier im Thread und beantwortet die Frage, wo ihr für Jade einen passenden Heiratskandidaten suchen würdet. Hier ist der Link zur Leseprobe. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Eure Rezensionen könnt ihr sehr gerne auch auf anderen Internetseiten veröffentlichen.

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    • 86
    peedee

    peedee

    30. August 2016 um 13:02
    Traeumerin109 schreibt Vielleicht einfach nicht das richtige Buch für mich :)

    Auch das ist möglich, jede/r empfindet es halt anders, und das ist ja auch gut so.

  • Brillant umgesetzte, emotionale Liebesgeschichte

    Eines Tages werden wir tanzen
    Lainybelle

    Lainybelle

    25. August 2016 um 16:02

    Worum geht's? Von dem fröhlichen, lebensfrohen Mädchen, das im Garten mit den Glühwürmchen getanzt hat, ist nicht viel geblieben - als Jade McKinley nach Hause nach Chapel Springs zurückkehrt, ist sie von tiefem Verlust und zerbrochenen Träumen gekennzeichnet. Noch dazu gibt es etwas, das sie ihrer Familie bisher verheimlicht hat: Sie ist schwanger. Weil sie niemals wieder den Schmerz eines gebrochenen Herzens erleben will, fasst Jade einen Plan. Sie will heiraten, einen Vater für ihr Kind finden, doch verlieben wird sie sich nicht. Sie bittet Daniel, den besten Freund ihres Bruders, ihr bei der Suche zu helfen - kein leichtes Unterfangen für ihn, da er schon lange Gefühle für Jade hat ... Was mich neugierig gemacht hat: Ich wollte schon länger mal ein Buch von Denise Hunter lesen und entdecke außerdem wegen meines Praktikums nächstes Jahr gerade das Francke-Programm für mich. Als ich gesehen habe, dass es zu "Eines Tages werden wir tanzen" eine Leserunde gab und man das Buch auch als Standalone lesen kann, habe ich mich beworben und hatte Glück. Von der Geschichte her weicht das Buch auf jeden Fall von meinem üblichen Beuteschema ab - es ist ganz klar ein typischer Frauenroman mit Liebesgeschichte im absoluten Fokus. Doch auch wenn diese Erwartung zum Teil zutrifft, hat mich das Buch richtig überraschen können. Wie es mir gefallen hat: Ja, ich habe mich auf dieses Buch gefreut, aber mir war nicht klar, dass ich es derart verschlingen würde! Meine Befürchtungen, es könnte sich damit, dass Jade Daniels Gefühle für sie nicht erkennt, etwas in die Länge ziehen, haben sich nicht bewahrheitet. Da die Geschicht personal aus Jades, aber auch passagenweise aus Daniels Perspektive geschrieben ist, weiß man von Anfang an, wo die beiden stehen, und fiebert ununterbrochen mit. Die Charaktere sind toll. Die McKinley-Familie hat auf mich einen sehr sympathischen und herzlichen Eindruck gemacht, Jade ist trotz ihrer schlimmen Erfahrungen eine sehr starke Frau und Daniel - na ja, bei dem frage ich mich, ob es so jemanden auch im realen Leben geben kann :D Das Buch behandelt ernste Themen, aber bevor ich begonnen habe, war mir nicht klar, dass es mich auch so oft zum Lachen bringen würde. An anderen Stellen wiederum will man sich als Leser einfach nur die Haare raufen. Das Ganze ist sehr einfühlsam und emotional erzählt - großes Lob an die Autorin! Christliche Werte spielen eine Rolle, drängen dem Leser aber nichts auf und fließen mehr automatisch als explizit mit ein. Das Einzige, was ich persönlich ein bisschen zu viel war, war die Dramatik am Ende, und an einigen Stellen ist die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu stark ins Kitschige gerutscht. Die große Aussprache wirkte ein wenig konstruiert - so ein Gespräch könnte ich mir in der Wirklichkeit kaum vorstellen. Insgesamt konnte ich das Buch kaum weglegen und habe das Lesen sehr genossen. Das Buch steht für sich; in den anderen Bänden der Reihe, die hoffentlich bald weiter übersetzt wird, geht es jeweils um ein anderes Geschwisterkind aus der McKinley-Familie. Ich freue mich schon sehr auf weitere Geschichten dieser Art! (Für wen) Lohnt es sich? Das beantworte ich mit einem großen JA! Wer Geschichten wie Cecelia Aherns "Für immer vielleicht" ("Love, Rosie") oder "Zwei an einem Tag" von David Nicholls mag, in denen die Protagonisten durch aberwitzige und manchmal tragische Umstände einfach nicht zusammenzufinden scheinen, ist hier an der richtigen Adresse. Auch sonst kann ich das Buch jedem empfehlen, der Lust auf einen realistischen Liebesroman hat, der einen immer wieder zum Schmunzeln bringt. In einem Satz: "Eines Tages werden wir tanzen" ist eine unglaublich gut umgesetzte Liebesgeschichte, die in ihrer emotionalen Bandbreite alles zu bieten hat und mich sehr neugierig auf die weiteren Bände der "Chapel Springs"-Reihe zurücklässt, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist.

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    • 2
  • Die Angst, zu lieben

    Eines Tages werden wir tanzen
    peedee

    peedee

    22. August 2016 um 23:12

    Chapel Springs, Band 2: Jade McKinley ist vor ein paar Monaten nach Chicago gezogen, um dort als Musikerin zu arbeiten; stattdessen kellnert sie, um die Miete zu bezahlen. Als ein Mann ihr K.O.-Tropfen ins Getränk mischt und sich dann an ihr vergeht, kann sie nicht länger dortbleiben und kehrt zurück nach Chapel Springs – schwanger! Nun will sie unbedingt heiraten, damit das Kind nicht ohne Vater aufwachsen muss. Sie selbst will nie wieder lieben, zu viel Negatives hat sie erlebt. Jade bittet ausgerechnet Daniel, ihr bei der Männersuche zu helfen. Sie weiss nicht, dass er seit Jahren in sie verliebt ist…Erster Eindruck: Das Cover wirkt sommerlich, fröhlich, entspannt, wie bei einem Sommerfest. Das Foto passt sehr gut zum gewählten Titel. Auch die Farbgebung ist für mich stimmig.Ich habe mich sehr gefreut, dass es mit der Chapel-Springs-Reihe endlich weitergeht. Schön, dass Madison und Beckett nun geheiratet haben. Die Protagonisten Jade und Daniel haben mir sehr gefallen: Jade ist eine sehr starke Frau, die schon viel Negatives erlebt hat. Sie ist immer sehr rücksichtsvoll und besorgt um das Wohlergehen anderer. Traurig, aber auch verständlich, dass sie ihr Herz nicht wieder für die Liebe öffnen will. Sie hadert mit Gott und fragt sich immer wieder, ob er wirklich einen Plan für ihr Leben habe. Daniel, Freund der Familie und Bürgermeister von Chapel Springs, hat mir sehr gut gefallen. Er liebt seine Arbeit als Bürgermeister und die Kontakte mit den Bewohnern der Kleinstadt. Zudem ist er, ebenso wie Jades Bruder Ryan, in der freiwilligen Feuerwehr engagiert – er will Menschen helfen. Sein Herz schlägt schon sehr lange für Jade, die in ihm aber nur einen „Bruder“ sieht.Jade kommt aus einer ganz anderen Familie, als Daniel. Bei Jade ist der Familienzusammenhalt sehr gross, bei Daniel hingegen zählt – aus der Sicht der Mutter – jedoch in erster Linie das Image, die Karriere; schliesslich wollen die Eltern Daniel als nächsten Kongressabgeordneten in Washington D.C. sehen. Im Verlauf des Buches machen die Eltern eine Veränderung durch, was mir sehr gut gefallen hat.Mit jeder gelesenen Seite tat es mir mehr weh, Daniel so zu sehen: Er liebt Jade und tut alles für sie, wagt es aber nicht, ihr seine Liebe zu gestehen. Zu gross ist seine Angst, sie dann endgültig zu verlieren. Wirklich berührend, als bei einem Treffen bei Jades Familie ihre Mutter mit Daniel spricht und ihm sagt, dass sie von seinen Gefühlen wisse und er schauen müsse, dass sich das offene Fenster nicht für ihn schliesse… schluck.Die Angst, zu lieben und zu verlieren, ist sehr gross. Das Herz für andere zu öffnen, ist sehr schwierig, denn dadurch sind wir verletzlich. Das Buch liess sich sehr flüssig lesen und es hatte sehr viele emotionale Momente. Ein wirklich toller christlicher Roman, der mir sogar noch besser als Band 1 gefallen hat – volle 5 Sterne. Ich freue mich schon auf Band 3.

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  • Romantische Liebesgeschichte mit Suchtgefahr !

    Eines Tages werden wir tanzen
    Arwen10

    Arwen10

    18. August 2016 um 19:14

    Schon länger habe ich keinen christlichen Roman mehr gelesen und dieser hat sich angeboten, weil er mich vom Thema direkt angesprochen hat. Jade McKinley kehrt in den Ort zurück, den sie vor knapp einem Jahr Hals über Kopf verlassen hat. Damals war sie voller Hoffnung, nun hat sie keine Illusionen mehr und ist zudem noch schwanger. Jade sucht einen Vater für ihr Kind und bittet dabei ausgerechnet Daniel um Hilfe, den besten Freund ihres Bruders, der schon lange mehr als freundschaftliche Gefühle für Jade hegt....Zuersteinmal muss ich sagen, gefällt es mir ausgesprochen gut, dass die Protagonisten nicht direkt im Geld schwimmen und in Luxuslimosinen durch die Gegend fahren. Zwar kommt Daniel aus betuchtem Elternhaus, lässt das Geld aber ganz links liegen, bis auf seine Pläne in die Politik zu gehen, wofür man schließlich auch Geld braucht. Jade ist nahezu pleite und muss zeitweise sogar im Laden der Eltern nächtigen. Sehr gut und nachvollziehbar erfährt man als Leser einiges über Jades Situation, die alles andere als rosig ist. Daniel ist für sie erstmal ein guter Freund von früher, der für sie da ist, wenn sie ihn braucht. Schon zu Anfang erfährt man, dass Daniel schon lange in Jade verliebt ist und als Leser ist man schnell von der Situation gefesselt. Die Autorin versteht es ausgezeichnet die Gefühle , Gedanken und Probleme der Protagonisten dem Leser nahe zu bringen. Man steckt mittendrin und muss natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Geschichte entwickelt einen Sog, so dass man nur so durch die Seiten fliegt und am Ende das Buch mit einem Seufzen schließt. Es gibt christliche Aspekte, die immer wieder mal dezent vorkommen. Die Stärke dieses Romans liegt aber eindeutig in der Schilderung des Gefühlslebens der beiden Hauptpersonen. Zwischendurch fliegen ganz schön die Funken und das ohne dass es zu heute üblichen Bettszenen kommt. Romantikfans werden also voll auf ihre Kosten kommen. Dieses Buch ist der zweite Band einer 4 teiligen Serie. Ich hoffe stark, dass die anderen zwei Bände noch erscheinen und muss den ersten Band "Barfuß am See" bald lesen ! In jedem Buch steht einer der Geschwister der McKinley Familie im Vordergrund und man erfährt seine/ihre  Geschichte. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich werde mich von nun an auf weitere Bücher der Autorin stürzen. Und das, obwohl ich sonst wenig Liebesromane lese und die üblichen gar nicht mag. Aber diese Autorin hat es geschafft, dass ich sogar überlege, ihre Bücher im orginal zu lesen, wobei ich dafür sehr lange brauchen würde. Meine Leseempfehlung für alle Leser, die romantische und gefühlvolle Geschichten mögen.

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  • Suchtgefahr!!! (Band 2 der Chapel Springs Serie)

    Eines Tages werden wir tanzen
    Smilla507

    Smilla507

    13. August 2016 um 16:06

    Jade McKinley hat gerade mal ein Jahr in Chicago gelebt, als sie sich – unverhofft schwanger - dazu gezwungen sieht zurück in ihre Heimatstadt Chapel Springs zu kehren. Auf der Suche nach einem geeigneten Vater für ihr ungeborenes Kind vertraut sie sich ausgerechnet Daniel an, der für sie immer wie ein Bruder war. Jade hat klare Kriterien für die Vatersuche und Liebe bzw. Verliebtheit gehört definitv nicht zu ihrer Liste, denn die Vergangenheit hat sie gelehrt, dass Liebe sie verletzlich macht... Daniel hingegen hilft Jade gerne – doch was Jade nicht weiß: Auch er hat mit Gefühlen zu kämpfen, die gar nicht mehr so brüderlich sind.Ich bin innerhalb eines Tages durch dieses Buch gerauscht, deswegen fehlen mir ein wenig die Worte. Erst während des Lesens merkte ich, dass es sich um den zweiten Band der „Chapel Springs Romance“ Serie handelt. Ich konnte mich zwar sehr gut in die Handlung einlesen und die Bezüge zu dem Vorgängerband wurden immer erklärt, aber in mir kam immer stärker der Wunsch auf den ersten Band auch zu kennen. Also werde ich mir demnächst auch „Barfuß am See“ gönnen. Die Handlung ist sehr romantisch und ich habe es genossen über Jade und Daniel zu lesen, über die Angst sich zu verlieben bzw. die Liebe zu gestehen, das Umeinanderschleichen und die Vergangenheit, die aufgearbeitet werden muss. Die christlichen Bezüge sind anfangs leider recht verhalten. Das Milieu ist christlich, aber erst gegen Ende kam der Glaube erst zum Tragen. Etwas schade, aber der Rest des Buches begeisterte mich vollkommen. Denise Hunters Schreibstil erinnerte mich stark an Dani Pettreys Alaska-Serie (allerdings ohne das Krimihafte), weil pro Buch immer ein Geschwisterkind der McKinley-Familie im Fokus steht. Aber auch Fans von Lisa Wingate und Karen Kingsbury kommen hier auf ihre Kosten. Das Cover ist absolut stimmig und passt sehr gut zum Inhalt. Es verspricht lockere, romantische Unterhaltung und das hält es auch.Fazit: Nehmt Euch besser nichts vor, wenn Ihr das Buch lesen wollt. Wenn man es nämlich einmal angefangen hat möchte man nicht mehr aufhören zu lesen.

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