Denise Linke

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen

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Nicht normal, aber das richtig gut

Nicht normal, aber das richtig gut

 (9)
Erschienen am 04.12.2018

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kassandra1010s avatar

Rezension zu "Nicht normal, aber das richtig gut: Mein wunderbares Leben mit Autismus und ADHS" von Denise Linke

Nicht normal sein ist völlig normal!
kassandra1010vor 2 Jahren

Ich habe schon viele Bücher über Autismus gelesen, bei denen die Hauptprotagonisten Autisten, die mit Tourette und ADHS etc. zusätzlich belastet waren. Hier jedoch gestaltet sich das ganz anders. Denise Linke schreibt über ihr bisheriges Leben, mit allen Höhen und Tiefen die meist sehr wechselhaft übereingehen. Wie liest man in dem Gesicht seines Gegenübers und warum lacht man über einen Witz?

Beeindruckend für mich war der „Selbstversuch“ mit einem Medikament, was zwar die Symptome des Autismus bekämpft aber irgendwie auch einen anderen Menschen aus der einnehmenden Person macht.

Für mich ein wirklich besonderes Buch über das „Nicht normal sein“, geschrieben in einer ehrlichen und sehr offenen Art, diese Krankheit ein klein wenig besser zu verstehen und den Menschen hinter dieser zu sehen.


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W

Rezension zu "Nicht normal, aber das richtig gut" von Denise Linke

Ein interessanter Einblick in ein etwas anderes Leben.
Waschbaerinvor 3 Jahren

Denise Linke fühlte sich ihr ganzes Leben nicht dazugehörig. Erst durch einen Hinweis eines Bekannten in den USA lässt sie sich testen und dabei wird erkannt, dass sie sowohl unter Autismus als auch HDHS leidet.

Das Buch ist in einem lockeren, fast flapsig zu nennenden Stil geschrieben. Wobei das Geschmacksache ist. Sie geht sehr offen damit um, welche Probleme sie infolge dieser Einschränkungen durch ihr bisheriges Leben begleiteten. Dazu gehört Mut.

Leser, für die diese Erkrankungen Neuland sind, werden viele Informationen darüber erhalten, weshalb jemand mit diesem Hintergrund so reagiert, wie er/sie reagiert. Für jemanden, der damit noch nie konfrontiert wurde, werden etliche Dinge, die in diesem Buch zur Sprach kommen, nicht auf Anhieb nachvollziehbar sein. Diese Leser werden eine Menge neue Einsichten bekommen und einiges zum Nachdenken haben.

Doch das Menschen mit solchen Diagnosen trotzdem ein erfülltes Leben führen können, dafür steht die Autorin.

An manchen Stellen war es doch etwas langatmig. Aber das kann man gut überlesen. 

Was mich etwas störte war, dass sie z. B. die Schulform, die ihr half, als das allgemein beste Schulmodell darstellt. Leider ist es nicht immer so einfach.  Was für eine Person ideal ist, funktioniert bei einer anderen weniger gut. Es war in diesem Fall die passende Schule für die Autorin.   

Trotz der kleinen Mängel, eine interessante Lektüre.   

 

 

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Nicht normal, aber das richtig gut" von Denise Linke

Denise Linke - Nicht normal, aber das richtig gut
miss_mesmerizedvor 3 Jahren

Ihr Leben lang schon war Denise irgendwie anders als die anderen. Aus Ermangelung an direkten Vergleichsmöglichkeiten hielt ihre Mutter das Einzelkind für speziell, aber doch im Rahmen des Normalen. Die Qualen, die sie als Jugendliche in der Schule durchleiden musste, werden erst verständlich, als sie bei einem Aufenthalt in Amerika zufällig von einem Mitbewohner auf eine Diagnose hingewiesen wird: Asperger. Ein weiterer Test ergibt später, dass dies auch noch mit ADHS kombiniert ist. Vieles, was sie sich nie erklären konnte, wird plötzlich glasklar – was das Leben mit den Neurotypischen aber noch nicht einfacher macht.

Die Autorin gibt sehr greifbare Beispiele aus ihrem Leben, die einen guten Einblick in das Leben der an Asperger Erkrankten geben. Es lässt sich nachvollziehen, weshalb sie so handeln, wie sie es tun und warum es unvermeidlicher immer wieder zu Konflikten kommen muss, da die Erwartungen zu weit auseinander liegen und das Antizipieren von sozial gewünschtem verhalten für Betroffene in einem sehr langen Prozess erlernt werden muss. Der Schreibstil der Autorin ist unterhaltsam, so dass man bisweilen auch wenn es sich um ein ernstes Thema handelt, doch schmunzeln muss, aber das macht die Begegnung mit der Erkrankung einfacher und öffnet sicherlich dem einen oder anderen Leser auch den Zugang.

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