Denise Mina

 3.8 Sterne bei 71 Bewertungen

Lebenslauf von Denise Mina

Denise Mina, geboren 1966 in Glasgow, studierte Jura und spezialisierte sich auf den Umgang mit psychisch gestörten Straftätern. 1998 erschien ihr erster Roman. Für ihr Werk wurde sie mit dem Dagger Award und dem Barry Award ausgezeichnet, 2012 und 2013 gewann sie den Theakstons Crime Novel of the Year Award.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Götter und Tiere

Erscheint am 07.09.2020 als Hardcover bei Argument Verlag mit Ariadne.

Alle Bücher von Denise Mina

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Cover des Buches Stieg Larsson - Millennium: Vergebung (ISBN: 9783957986337)

Stieg Larsson - Millennium: Vergebung

 (13)
Erschienen am 26.01.2016
Cover des Buches In der Stille der Nacht (ISBN: 9783453434905)

In der Stille der Nacht

 (10)
Erschienen am 08.06.2010
Cover des Buches Blut Salz Wasser (ISBN: 9783867542302)

Blut Salz Wasser

 (6)
Erschienen am 03.07.2018
Cover des Buches Stieg Larsson - Millennium: Vergebung (ISBN: 9783957986320)

Stieg Larsson - Millennium: Vergebung

 (5)
Erschienen am 26.01.2016
Cover des Buches Die tote Stunde (ISBN: 9783453434929)

Die tote Stunde

 (5)
Erschienen am 13.06.2016
Cover des Buches Der letzte Wille (ISBN: 9783453434424)

Der letzte Wille

 (4)
Erschienen am 10.06.2013
Cover des Buches Der Hintermann (ISBN: 9783426632123)

Der Hintermann

 (4)
Erschienen am 01.08.2007
Cover des Buches Refugium (ISBN: 9783426627181)

Refugium

 (5)
Erschienen am 01.12.2004

Neue Rezensionen zu Denise Mina

Neu

Rezension zu "Conviction: A Reese Witherspoon x Hello Sunshine Book Club Pick" von Denise Mina

Denise Mina – Conviction
miss_mesmerizedvor 3 Monaten

Just like every day, Anna McDonald gets up in the morning and turns on a podcast to relax before the usual commotion of her family starts. This morning, however, will be completely different. First, she learns in a true crime podcast that her former friend Leon has been murdered on a boat off the French coast, then, her husband tells her that he’s going to run away with her best friend Estelle taking their two girls with them. When Estelle’s husband Fin Cohen, a famous musician, turns up and a photo of the two of them goes viral, her carefully built life crumbles and falls. It will not be long before someone will recognise her, before those people that she has hidden from for years will finally find her, before it all will start again. She needs to run away again, but before, together with Fin, she will find out what happened to Leon and if the person she supposes behind it all is still looking for her.

 

Sometimes you start a novel, expecting it to be entertaining and gripping, but then you are literally dragged into it and cannot stop reading. That’s what happened to me with “Conviction”, once I began reading, I was spellbound and fascinated and absolutely wanted to know what all this was about. Due to Denise Mina’s clever foreshadowing and the high pace of the plot, you don’t get a second to relax and breathe deeply, as the protagonist runs, you are tagged along and eagerly follow.

 

Denise Mina does not waste any time, the story starts like a bull at the gate and before you are even the slightest oriented, you are already in the middle of the mess that Anna is experiencing. Choosing a first person narrator was some clever decision as thus, we only get her perspective, only what she wants to share and which leaves the reader in the dark for quite some time. At first, she seems to be totally overreacting until you realise that there is much more behind it all. The good and dutiful housewife obvious is entangled in some unbelievably big conspiracy with powerful people far beyond any law enforcement. 

 

A proper page-turner with unexpected twists and turns which also has some witty and comical bits and pieces to offer. 

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W

Rezension zu "Blut Salz Wasser" von Denise Mina

Eigentlich enttäuscht
WJ050vor 2 Jahren

Das war nicht so prall - davon war ich doch eher enttäuscht. Ich hatte mir mehr versprochen.

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Rezension zu "Blut Salz Wasser" von Denise Mina

Spitzenmäßiger Krimi!
Gwhynwhyfarvor 2 Jahren

Der Anfang: »Sie war in den zwei Tagen, in denen sie sie festgehalten hatten, so folgsam gewesen wie ein Kalb. Sie kam bereitwillig mit, als sie sie mit dem Transporter abholten. Sie bat um keinen Gefallen, bettelte nicht um Gnade …«

Iain Fraser stammt aus Helensburgh. Er ist er zurück aus dem Knast. »Lass sie da nicht einfach so liegen. Bring’s verdammt noch mal zu Ende.« Iain ist ein harter Kerl, doch eine wehrlose Frau abzumurksen, einfach so, weil es einer befielt, das bringt ihn an den Rand der Verzweiflung. Doch es muss es tun, seine Schulden begleichen, damit ein anderer seine Schulden begleichen kann. Die Tote wird im Loch Lomond versenkt, doch er wird sie nie wieder loswerden, diese Frau in seinem Kopf … Das Referendum steht an. Der Boss verlangt die No-Bändchen, denn »No« ist gut für das Geschäft. Immobiliengeschäfte sind im Trend, damit lässt sich Drogengeld waschen. »Yes« ist schlecht für das Geschäft.

»›Hey – machen Sie diesen ›Nein‹-Aufkleber ab. Sie sind im Einsatz.‹ Die Fotografin verdrehte die Augen. ›Es tut mir so leid. Mein Auto ist kaputt. Das ist der Wagen von meinem Vater.‹«

Alex Morrow, DI bei der Police Scotland, Glasgow, ist auf Roxanna Fuentecilla angesetzt, recherchiert in einem weitreichenden Geldwäschebetrug. Doch die Observation läuft schief, plötzlich ist Roxanna Fuentecilla verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Verschiedene Polizeistellen sind an dem Fall interessiert, denn sie wollen das Geld sicherstellen, um das eigene Budget ihrer Dienststelle aufzustocken, ihre klapprigen Büros ausstatten. In Großbritannien wird eingezogenes Kapital aus Verbrechen nicht dem Staat, sondern der Dienststelle zugestanden. DI Morrow bricht auf nach Helensburgh, wo Fuentecilla zuletzt per Funkauswertung geortet wurde, ein netted Dorf, wie es auf den ersten Blick scheint, Öko-Café inklusive. Doch hier kämpft jeder ums Überleben. Mark Barratt herrscht über das Dorf und jeder ist von diesem Ganoven abhängig.

»Sie fuhren auf den Ort zu, durch hübsche Küstendörfer mit Schildern, die auf Teestuben und Naturschutzgebiete hinwiesen, vorbei an winzigen Feinkostläden und Zeitungskiosken, die angesehene Blätter bewarben.«

Es geht nur ums Geld – um Macht. Denise Mina erzählt einerseits aus der Perspektive der Dörfler, der Täter, ebenso aus der Außensicht der Ermittler. Der Leser lernt das nette Touristenstädtchen Helensburgh durch die Einwohner kennen, Charityshops, Biocafé, gerade geschnittene Hecken, gepflegter Rasen. Die Postkartenidylle löst sich Stück für Stück auf. Im Dorf weiß jeder über alles Bescheid, kennt die Leichen von jedem im Keller. Eins hält sie zusammen: der Kampf ums Überleben und die Gier nach Geld. Denise Mina geht dabei in die Tiefe der Protagonisten, zeigt ihre Abgründe, ihre Begierden, Abhängigkeit und Schulden, die abzubezahlen sind, Verstrickungen im dörflichen System.

»Generationen von Kindern und Tanten, die lächelten, während Väter im Hintergrund Zeitung lasen, Väter in der Ferne rauchten, Väter abseits standen. Er war wie diese Fraser-Väter. Unaufmerksam. Unzufrieden. Unnahbar.«

Ein heulender Killer, eine Frau, skrupellos, die sich einfach nimmt, was sie begehrt. Bändchen hin oder her, Ja oder Nein, letztendlich geht es um Begierden und Geld. Legales und Illegales, Moral verschwimmt, wenn es dem Zweck der Menschen dient. Auch der Polizei geht es nur um das Budget, wer ist zuständig, wer kassiert am Ende die Kohle? Die moralische Instanz: Eine aufrechte DI Morrow, die ihren eigenen Bruder Danny ins Gefängnis brachte, weil er unaufhörlich gegen das Gesetz verstieß, eine alleinerziehende Frau, die aufgeblasene Typen nicht leiden kann, ob Gangster, Vorgesetzte oder sonstwer. Sie kann zuhören, ihre Schlüsse zwischen den Zeilen lesen, sie hat ein Gespür für Menschen. Wer schottische Idylle sucht, liegt mit diesem Buch falsch, ebenso, wer meint, das am Ende alles gut wird … 

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