Denise Mina Der letzte Wille

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Wille“ von Denise Mina

Ein Geheimnis, für das es sich lohnt zu töten. Paddy Meehans Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihr ehemaliger Liebhaber und Mentor Terry in einer schäbigen Hütte brutal hingerichtet wurde. Je mehr Nachforschungen Paddy anstellt, desto klarer wird, dass sie längst im Visier des Killers ist. Doch wer steckt dahinter: Die IRA oder Terrys Job als Auslandskorrespondent? Auf dem Dachboden in Terrys ehemaligen Haus scheint Paddy den Schlüssel zu allem zu finden.

Fazit: Ein wohldurchdachter, komplexer Krimi aus Schottland, der mit facettenreich und eigenwilligen Charakten überzeugt.

— Bellexr

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  • Düstere Zeiten in Schottland im Jahr 1990

    Der letzte Wille

    Kerry

    27. July 2013 um 12:54

    Terence "Terry" Hewitt wird sterben - das weiß er in dem Moment, als er nackt aus einem Kofferraum steigen muss und dabei hatte der Abend so schön begonnen. Zusammen mit Kevin Hatcher, mit dem er ein Buch veröffentlichen wollte, haben sie versucht, ihren Vorschuss auf das Buch auf den Kopf zu hauen, was nicht ganz gelang. Dass jedoch der Abend mit einer Kugel im Kopf in Glasgow enden wird, damit hat er nicht gerechnet. Er hat sich eindeutig einmal zu oft mit den Falschen angelegt. Die 27-jährige Journalistin Patricia "Paddy" Meerhan hat derweil ganz andere Probleme. Callum Ogilvy, ein verurteilter Totschläger, wird in nächster Zeit aus dem Gefängnis entlassen. Problem bei der Sache ist, Callum beging die Tat, als er selbst noch ein Kind war und hat die letzten 9 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht. Paddy ist hin und her gerissen, denn Callum ist nicht nur ein Straftäter, der mit seinem Komplizen ein Kleinkind umgebracht hat, sondern auch der Neffe ihres ehemaligen Verlobten. Als sie jedoch von der Polizei über den Tod von Terry, ihrem ehemaligen Geliebten, informiert wird, droht ihre Welt zusammen zu brechen, zumal der Verdacht im Raum steht, dass die IRA Terrys Tod in Auftrag gegeben hat.  Paddy hat zu allem Überfluss auch noch Terrys Besitz geerbt und damit eine dramatische Vergangenheit. Schnell steht für sie aber fest, wer auch immer Terry ermordet hat, die IRA ist es nicht gewesen und ihre Vermutung scheint sich zu bewahrten, als auch sie bedroht wird. Die Zeit rennt und Paddy muss unbedingt hinter das Geheimnis um Terrys Tod kommen, ansonsten ist sie die nächste auf der Abschussliste des Killers ... Düstere Zeiten in Schottland im Jahr 1990! Der Plot wurde sehr spannend und informativ erarbeitet. Ganz besonders gut haben mir hier die Hintergrundinformationen zur damaligen Zeit in Irland und Schottland gefallen, von denen ich hier (zumal ich zu dem Zeitpunkt auch noch Kind war), nicht wirklich allzu viel mitbekommen habe. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei hier natürlich ein besonderes Augenmerk auf Protagonistin Paddy gelegt wurde. Ich finde sie unheimlich gut gelungen, clever, unkonventionell zu bereit, für die, die sie liebt alles zu riskieren. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, ja ich bin förmlich ins Schottland der 1990er eingetaucht und habe mit Paddy recherchiert und ermittelt, bis ich des Rätsels Lösung hatte. 

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  • Terrys Vermächtnis

    Der letzte Wille

    Bellexr

    24. June 2013 um 19:25

    Der Auslandskorrespondent Terry Hewitt wird nach einem Casinobesuch verschleppt und hingerichtet. Die Journalistin Patricia „Paddy“ Meehan ist geschockt über den Mord an ihrem Freund aus Jugendtagen. Die Art des Mordes deutet auf die Tat der IRA hin, doch möglicherweise hat auch sein Beruf als Auslandskorrespondent in Krisengebieten etwas mit seinem Tod zu tun. Im Nachlass findet Paddy einen Hinweis, doch während die Journalistin in dieser Richtung Nachforschungen anstellt, hat der Killer sie längst ins Visier genommen. Eines vorneweg: Vom Verlag wird „Der letzte Wille“ als Thriller bezeichnet, meiner Meinung nach handelt es sich aber eher um einen Krimi in bester englischer Machart. Denise Mina erzählt die Geschichte von Paddy Meehan und ihre Suche nach dem Mörder ihres Jugendfreundes eher ruhig, nachdenklich, stellenweise regelrecht beklemmend, hervorragend recherchiert und mit viel Atmosphäre. Hochspannung baut sich während des gesamten Buches kaum auf, dennoch ist immer eine hintergründige Spannung zu spüren und die einnehmende, fesselnde Erzählweise der Autorin wie auch die komplex aufgebaute Geschichte sorgen durchweg für beste Krimiunterhaltung. „Der letzte Wille“ spielt im Jahr 1990, die Unruhen in Nordirland sind auch in Schottland immer gegenwärtig und spielen auch im vorliegenden Buch eine entscheidende Rolle. Denise Mina startet ihren Krimi zugleich mit dem Mord an Terry. Sehr eindringlich und bedrückend beschreibt die Autorin diese Szene. Die Verzweiflung und die Todesangst des Korrespondenten ist regelrecht greifbar wie auch seine Ungewissheit darüber, warum er nackt im Kofferraum des fahrenden Autos liegt. Terry stirbt, ohne zu wissen, warum. Danach lernt man erst einmal Paddy, ihr privates wie auch berufliches Umfeld und ihre äußerst komplizierte Beziehung zu Terry kennen. Die Geschichte wird immer komplexer und rätselhafter, zumal die Polizei in keiner Weise bereit ist, in Richtung IRA zu ermitteln. Und als ein weiterer Mord geschieht und ein mysteriöser Mann ganz offensichtlich Paddy und ihren kleinen Sohn Pete beobachtet, häufen sich die Fragen und Denise Mina versteht es sehr geschickt, die Neugier ihrer Leser immer mehr zu steigern. Ihre Protagonistin Paddy hat irische Wurzeln, lebt zusammen mit ihrem guten Freund Dub und ihrem Sohn Pete in Glasgow und schreibt eine wöchentliche, äußerst erfolgreiche Kolumne bei einer schottischen Tageszeitung. Aufgewachsen mit drei Geschwistern, darunter zwei Brüdern, hat Paddy das entsprechende Durchsetzungsvermögen und ein gesundes Selbstbewusstsein, ihre paar Pfunde zu viel trägt sie mit Humor, nimmt selten ein Blatt vor den Mund und kämpft wie eine Löwin für die Sicherheit ihres fünfjährigen Sohnes Pete.  Und auch die weiteren Charaktere sind äußerst facettenreich und stellenweise auch sehr undurchsichtig beschrieben, sodass Einige schwer einschätzbar bleiben. Fazit:  „Der letzte Wille“ ist ein wohldurchdachter, komplexer Krimi aus Schottland, der mit seinen facettenreich und eigenwilligen Charakteren und einer fundiert recherchierten Story überzeugt.  

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  • hat was

    Der letzte Wille

    loewe

    18. June 2013 um 19:19

    Verlagsinfo, Klappentext “Ein Geheimnis, für das es sich lohnt zu töten … Paddy Meehans Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihr ehemaliger Liebhaber und Mentor Terry in einer schäbigen Hütte brutal hingerichtet wurde. Je mehr Nachforschungen Paddy anstellt, desto klarer wird, dass sie längst im Visier des Killers ist. Doch wer steckt dahinter: Die IRA oder Terrys Job als Auslandskorrespondent? Auf dem Dachboden in Terrys ehemaligen Haus scheint Paddy den Schlüssel zu allem zu finden …” ISBN 978-3-453-43442-4 Heyne Was ich gelesen habe Für mich war es das erste Buch, welches ich von Denise Mina gelesen habe.  Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich wirklich gut weglesen. Die Hauptprotagonistein ist Paddy Meehan. Ihr Leben wird völlig durcheinander gewirbelt. Ihr ehemaliger Liebhaber wurde bestialisch ermordet. Eigentlich sind beide schon sehr lange getrennt. Sie hatten in letzter Zeit nicht wirklich viel Kontakt miteinander, aber Terry Hewitt hat Paddy als nächste Angehörige in seinem Pass notiert. Nun stürzt alles auf Paddy ein, sie muss Terry im Leichenschauhaus identifizieren  . Nun fängt Paddy mit den Nachforschungen an und lange ist nichtklar, wer hinter dem kaltblütigen Mord steckt. Hat es etwas mit Terrys Job als Auslandskorrespondent zu tun oder sollte gar die IRA dahinter stehen? Noch während sich Paddy diese Fragen stellt, wird ihr langsam klar, dass Paddy selber immer mehr ins Visier des Killers gerät. Eigentlich ist “Der letzte Wille” schon der dritte Band um die Journalistin Paddy Meehan. Man kann diesen Band ganz sicher unabhängig von den Vorgängern lesen, allerdings habe ich für mich das Gefühl, das mir Paddy näher wäre, wenn ich ihre Geschichte von Anfang an kennen würde. Sie scheint eine sehr starke Frau zu sein, die sich in ihrer Heimat recht gut durchsetzt. Sie kommt ganz natürlich ohne Schmuck und Tand daher. Der Anfang des Buches ist ein wenig schwierig, da doch eine  recht große Rahmenhandlung aufgebaut wird, aber wenn die ersten Seiten weg sind und man als Leser schon den einen oder anderen Zusammenhang versteht, kommt der Thriller ins rollen. Auch der zweite Handlungsstrang ist gut durchdacht und stimmig aufgebaut. Der junge Callum ( ein Kindesmörder) wird aus dem Gefängnis entlassen. Nun soll er sich wieder zurecht finden. Da Paddy eine Freundin von Callums Familie ist, soll sie dafür sorgen, dass Callum nicht von der Presse ausgenommen wird. Insgesamt erinnerte mich dieses Buch an einige Bücher die ich von Val MC Dermid gelesen habe. Ich vergebe 4 Sterne

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