Denise Mina The Girl With the Dragon Tattoo 1

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Inhaltsangabe zu „The Girl With the Dragon Tattoo 1“ von Denise Mina

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    The Girl With the Dragon Tattoo 1
    sabisteb

    sabisteb

    20. October 2013 um 15:31

    Der schwedische Industrielle Henrik Vanger erhält zu jedem Geburtstag Post von einer Toten. Jedes Jahr schickt ihm jemand anonym gerahmte, gepresste, wie er sie früher stets von seiner Nichte Harriet bekam, bis diese im Sommer 1966 verschwand. Nun, 82 Jahre alt, will Vanger endlich herausfinden, wer seine Nichte umgebracht hat und warum. Er engagiert dafür den WIrtschaftshournalisten Mikael Blomkvist, der gerade zu einem längeren Gefängnisaufenthalt verurteilt wurde, weil er dem Unternehmer Wennerström aufgrund gefälschte Beweise durch Verleumdung geschadet hat. So hat Blomkvist im Gefängnis etwas zum Nachdenken   Stieg Larssons Millenium Trilogie dürfte mittlerweile jeder auf die eine oder andere Art kennen, sei es tatsächlich als Roman oder als Hörspiel, Hörbuch oder Verfilmung. Nun gibt es den Roman aus als Comic, wobei die Geschichte auf zwei Comicbände aufgeteilt wurde. Band 1 endet mit Blomkvists Haftantritt bzw. Lisbeths Befreiungsschlag. Ich habe das Gefühl, dass die Autoren sich stark an der schwedischen Verfilmung orientiert haben, sie haben nicht wirklich eigenständige Figuren geschaffen. Einige Personen sind sich in den Zeichnungen auch so ähnlich (Blomquist und einer der Vangers, dessen Name mir nicht einfällt), dass es schwer fallen würde, die alleine in einem Bild zuzuordnen. Insgesamt hat der Comic das gleiche Problem, das für mich auch die Hörspiele und Verfilmungen haben: Es fehlt ein Stammbaum. Ich kann die ganzen Vangers nicht auseinanderhalten, ihre Verwandtschaftsbeziehungen sind mir zu konfus, dass sie sich in diesem Comic teils auch noch sehr ähnlich sehen, macht es nicht besser. Der Zeichenstil ist unterhaltsam, gut, teils fast fotorealistisch, aber ohne wirklichen eigenen Stil. Ein stimmungsvoller, schöner Unterhaltungscomic mit ansprechenden, wenn auch nicht anspruchsvollen Zeichnungen. Da das Bändchen so dünn ist, ist mir unbegreiflich, warum die Geschichte in zwei Bände geteilt wurde, nur Gewinnmaximierung würden mir da einfallen.

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