Denise Schlichting

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Das Hexenquartett

Das Hexenquartett

 (2)
Erschienen am 08.11.2010

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Rezension zu "Das Hexenquartett" von Denise Schlichting

Hexenwelt, Zaubererwelt und ein gutes Jugendfantasybuch!
SelinaMarievor 5 Jahren

Die Protagonistin Sonja lernt ihre drei Freundinnen kennen, als sie mit ihrer Familie nach Berlin zieht. Die vier Mädchen teilen dasselbe Schicksal: Sie sollen gemeinsam als Hexen auf ein Internat, um dort mehr über ihre Kräfte zu erfahren. Im Kampf gegen eine böse Hexe müssen sie sich auch gegen andere magische Wesen verteidigen und die junge Freundschaft der Vier wird immer wieder auf eine harte Probe gestellt.

„Das Hexenquartett“ ist ein Jugendbuch mit viel Charme, weil man die Hauptcharaktere schnell ins Herz schließt und mit ihnen fühlt. Die erste Verliebtheit, Streit unter Freundinnen oder der ganz normale Schulstress – doch das alles spannend erzählt in der Hexenwelt!

Mein Lieblingscharakter ist Blue, die freche Junghexe, die auf gar keinen Fall auf den Mund gefallen ist. Mit ihrer draufgängerischen Art und ihren vorlauten Sprüchen ist sie einem sofort sympathisch.

Ich würde das Buch Lesern im Alter von 12 bis 16 Jahren empfehlen, die Geschichten wie die Harry-Potter-Bücher oder andere Fantasy-Bücher gemocht haben. Vielleicht ist die Grundidee nicht neu, doch sie wird mit vielen neuen interessanten Elementen erzählt, die das Buch auf jeden Fall lesenswert machen (und zu einem guten Geschenk, besonders in der Weihnachtszeit! :D).

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Rezension zu "Das Hexenquartett" von Denise Schlichting

Rezension zu "Das Hexenquartett" von Denise Schlichting
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Es geht in die Hexenwelt
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"Rose, Blue und Tanja warteten schon ungeduldig am Bahnhof. "Da bist du ja endlich!", sagte Blue. "Ich kann es nicht glauben, dass wir uns für die nächsten Wochen nicht sehen. Aber in den Ferien verbringen wir die ganze Zeit im Baumhaus. Versprochen", meinte Rose und ich grinste. "Gerne, aber wir können auch schon gemeinsam Sachen unternehmen, wenn wir in Paris sind."
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Sonja zieht mit ihrer Familie von Frankreich nach Berlin. Dort lernt sie dann an ihrem Geburtstag Rose, Blue und Tanja kennen. Und dann findet sie auch noch Benny, einen Hundewelpen, der sich als Zauberer entpuppt und ihr sagt, dass sie und ihre Freundinnen, das Hexenquartett, gegen SIE kämpfen müssen...
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"Das Hexenquartett - Von Leben und Tod" ist das Erstlingswerk von Denise Schlichting. Die Autorin ist 17 Jahre alt, und somit eine sehr junge Autorin mit einer Menge Potential zur Weiterentwicklung.
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Ihr Schreibstil ist an einigen Stellen noch sehr holprig, und es fällt dem Leser auf, dass sie sich oft in ihrer Wortwahl wiederholt. Hier denke ich aber, dass in den Folgebänden bestimmt schon Weiterentwicklungen zu bemerken sind. Obwohl, wie gesagt - an einigen Stellen holprig, ist das Buch sehr flüßig zu lesen.
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Die Grundidee zum "Hexenquartett" ist nicht neu, aber dass muss diese auch nicht sein, wenn individuelle Ideen gekonnt umgesetzt werden. Dennoch wirkt vieles altbekannt und auch die Handlung nimmt kaum Spannung auf. Alles wirkt etwas langsam und abgehackt und spannende Szenen kann man an einer Hand abzählen.
Aber nun wenden wir uns den positiven Punkten zu: mir gefällt das Hexenquartett und ihre elementaren Mächte, mir gefällt die Hexenwelt, in die man mit dem Überschallzug fährt und auch die Trennung zwischen der Hexenwelt und der Welt der Zauberer.
Denise Schlichting hält sich einige Optionen und Ansatzpunkte warm, mit denen sie in ihren Fortsetzungen arbeiten kann.
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Nun zu den Charakteren: Leider sind ihr auch diese nicht wirklich geglückt. Der einzige Protagonist auf den näher eingegangen wird ist Sonja Sonnenschein. Doch kommt sie dabei gar nicht gut weg. Viel zu oft bemitleidet sie sich selbst, wirkt dadurch nervig und übergeht andere, wie z.B. ihre Familie und ihre Freunde.
Von den restlichen Charakteren erfährt erfährt man kaum etwas, sie geht nicht näher auf sie ein und so bleiben sie eher flach, ohne Tiefgang, Ecken oder Kanten.
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Das Cover des Buches zeigt Sonja Sonnenschein auf dem Friedhof. Leser werden das Coverbild direkt in die Geschichte einordnen können.
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Eingefleischte Hexenfans, die aus der Bibi Blocksbergphase herausgewachsen sind, könnten sehr viel Spaß mit diesem Buch haben. Für ältere Leser ist dieses Buch eher ungeeignet. Meine Hoffnung liegt, wie eben schon angemerkt darauf, dass Denise Schlichting sich schreibtechnisch in den nächsten Jahren und Büchern weiterentwickelt, denn Potenzial ist vorhanden.

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