Denise Sullivan The White Stripes

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Inhaltsangabe zu „The White Stripes“ von Denise Sullivan

Sie sind jung und blicken dennoch auf eine lange Tradition zurück. Mit nur wenigen Platten haben sie innerhalb einiger Jahre dazu beigetragen, das Gesicht von Rock und Blues aus Amerika zu verändern und diese in Ehren ergraute Musik für das 21. Jahrhundert mit neuem Leben zu erfüllen. Während der Blues knapp über hundert ist, erscheint es an der Zeit, die Geschichte dieses Duos zu erzählen, das sich wie Hänsel und Gretel im Märchenland des Musikbusiness seinen Weg suchte und dabei den Erfolg fand. Es ist eine Geschichte über Liebe und Tod, über einen Mann und eine Frau, über Heirat und Trennung, Bruder und Schwester, Rot und Weiss, Heimat und Ruinen. Und vor allem ist es eine Geschichte über Renitenz und Rock’n’Roll. Jack und Meg White sind angetreten, um das Überleben des Rock’n’Roll zu sichern. So wie Punk in den Siebzigern den Studioexzessen der Rockgruppen einen Riegel vorschob, so lautet ihre Botschaft: keine Boybands mehr, keine weissen Nu-Metal-Rapper, keine Pop-Lolitas, keine Samples. Wer braucht all diese Dinge, wenn es den Blues gibt? Die White Stripes wuchsen in Detroit auf, jener grauen, verfallenen Industriestadt in Michigan, die einst das pulsierende Herz der amerikanischen Automobilindustrie und später die Heimat des Plattenlabels Tamla Motown war. Nur mit Gitarre, Schlagzeug und Gesang kreierten Jack und Meg White mit dem sicheren Gespür des Geschichtenerzählers eine bonbonbunte musikalische Welt. So erschlossen sie Blues und Bluesrock für eine junge Generation und erschufen ihre eigene neue Rock-Mythologie. Und damit fanden sie bei Kollegen wie Loretta Lynn, Bob Dylan, Beck und Ryan Adams ebenso Zuspruch wie bei den Fans und Kritikern. Denise Sullivan erzählt die Geschichte des Duos mit scharfem Blick fürs Detail, mit dem Ohr der Musikenthusiastin für Einflüsse und Querverbindungen, mit der Begeisterung eines Fans für Zwischentöne und Hintergründe und mit dem Riecher des Journalisten für eine gute Story. Zudem liefert sie im Anhang neben der Diskografie eine Zitatensammlung, die bestimmte Formulierungen den jeweiligen Songs der White Stripes zuordnet – ein einmaliges Kompendium der Schlagworte für jeden Fan.

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  • Rezension zu "The White Stripes" von Denise Sullivan

    The White Stripes
    BlurOasis

    BlurOasis

    22. January 2011 um 18:07

    Abgesehen davon,das die White Stripes an sich schon eine verdammt gute Band sind,ist dieses Buch auch eine Studie über den Abstieg von Detroit von Detroit Rock City zur Heimat des Rap-und Automülls.Das Buch unterstreicht eindrucksvoll die Einzigartigkeit der White Stripes und lässt sich nicht auf die platten Verschwörungstheorien zum verwandschaftlichen Verhältnisse von Jack und Meg ein,es zeichnet vielmehr den musikalischen Werdegang einer der besten Bands weltweit nach.

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