Dennis Burmeister , Sascha Lange Depeche Mode : Monument

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Inhaltsangabe zu „Depeche Mode : Monument“ von Dennis Burmeister

»Depeche Mode sind göttlich und Monument ist ihre Bibel.« Welt Online 2017 kehren Depeche Mode zurück! Das neue Album Spirit kommt im Mai, anschließend die Tournee vor über 500.000 Besuchern in ganz Deutschland. Monument ist der Bestseller über eine der erfolgreichsten Bands weltweit. Die Limited Extended Version ist hochwertig ausgestattet, limitiert und enthält 40 neue Seiten. 100 Millionen verkaufte Platten, rasant ausverkaufte Touren, eine außergewöhnliche Fancommunity. Monument Limited Extended Version erzählt die grandiose Bandgeschichte so umfassend wie nie zuvor. Mit über 3.000 Abbildungen. Die Limited Extended Version enthält außerdem ein exklusives Interview mit dem MUTE-Gründer und Vater des Erfolgs Daniel Miller. Erstmals werden die Soloprojekte der Bandmitglieder vollständig gezeigt. Und natürlich wird das neue Album dokumentiert und besprochen. Depeche Mode Monument Limited Extended Version ist die umfassendste, die aktuellste und die schönste Bandgeschichte zu Depeche Mode weltweit. »Etwas Vergleichbares gab es noch nicht und wird ganz sicher nicht noch einmal möglich sein.« Sonic Seducer

Eine reich bebilderte Geschichte, eine der innovativsten Elektro-Pop Bands der Neuzeit

— rallus
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    Depeche Mode : Monument
    rallus

    rallus

    29. June 2017 um 10:51

    Mein erster Kontakt mit Depeche Mode war in der Zeit, als sie ihr Album Construction Time again veröffentlichten. 1983 hörte ich schon lange keine Chartmusik mehr – zu poppig und klebrig war mir die Musik. Die Musik der 60er-Jahre und 70er-Jahre warteten auf Entdeckung, und da gab es viel für mich nachzuholen. Eine Mitschülerin kam in das damalige Café meiner Wahl und hatte diese Platte mit einem Hammer schwingenden Schmied hinter einer Bergkulisse dabei, und ich fragte sie, wegen des Covers neugierig geworden, wer denn Depeche Mode sei. ‚Das ist nichts für Dich‘ meinte sie kurz angebunden und betrachtete den langhaarigen Hippie, der sie da angesprochen hatte. Nun, das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen, und so hörte ich interessehalber beim nächsten Plattenladen in die Scheibe hinein. Ehrlich? Nichts für mein damaliges Ich, zu elektronisch (keine Gitarren, nur ein Drum-Computer) viel Baustellen-Krach dazwischen, Melodien verzuckert, das war mir zu weit von dem entfernt, was ich damals hörte. Und so ordnete ich die Band unter modische elektronische Chartmusik ein, denn in den Charts waren sie in Deutschland gelandet. Erst später, als Violator 1990 auf den Markt kam, habe ich Depeche Mode hören und schätzen gelernt. Auch wenn ich ihre Alben erst seit Some Great Award so richtig mag. Nun habe ich dieses Buch, etwas prahlerisch mit Monument betitelt, in der Hand (oder in beiden Händen, für eine ist es doch zu schwer) und lese die, von Fans verfasste, reich bebilderte Biographie der Band. Der Werdegang von Depeche Mode ist eng verknüpft mit Daniel Miller und Mute Records. Mute Records wurde von Daniel Miller 1978 in der Punkzeit in London gegründet. Punk war zwar sehr hip zu der Zeit, doch das nächste große Ding sollte elektronische Musik werden. Die Jugendlichen Vince Clark, Andrew Fletcher, Martin Gore und Dave Gahan gründeten die Band Depeche Mode (benannt nach einem französischen Modemagazin) in einer Londoner Vorstadt, Basildon. Entdeckt wurden sie bei einem Konzert als Vorgruppe von Fat Gadget 1980 von Daniel Miller. Mit dieser Band begann auch Mute Records seinen kommerziellen und erfolgreichen Aufstieg. Insofern war das Zusammentreffen für beide Parteien sehr befruchtend. Die Band behielt ihre kreative Eigenständigkeit, Mute Records gewann einen hochkarätigen Act, wie sich im Laufe der Jahre herausstellte. „Auf der anderen Seite behalten die Bands die Kontrolle über ihr kreatives Schaffen. Und das ermöglicht etwas, das nicht nur für ein Indielabel unbezahlbar ist: Authentizität. Nicht Zielgruppen und Verkaufszahlen bestimmen das Programm, sondern die Musik. Das klingt unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten vielleicht naiv, aber nicht nur im Falle von Mute Records funktioniert es.“ Daniel Miller wurde so etwas wie der Ziehvater der Anfang 20-jährigen und begleitete die Band durch Höhen und Tiefen. Das Buch führt den Leser durch die verschiedenen Phasen: erste Erfolge, hauptsächlich in Westdeutschland, der Ausstieg ihres Songschreibers Vince Clark (der mit Alison Moyet Yazoo gründete) und die schwierige zweite Platte, die sehr erfolgreiche und innovative Zusammenarbeit mit Video- und Fotokünstlern. Depeche Mode haben sich in ihrer Bandgeschichte immer wieder neu erfunden und sind seit über 35 Jahren erfolgreich. Von Anfang an war nicht der kommerzielle Erfolg im Blick, sondern ein subkultureller Anspruch jenseits des Mainstreams. Mute Records und Depeche Mode waren im Grunde Independent, Mute Records war kein Major-Label und arbeitete eng mit Rough Trade zusammen. Ermüdend wirkt die Aufzählung der Veröffentlichungen von Depeche Mode im Buch. Die Single-Auskoppelungen wurden seit Mitte der 80er-Jahre mit Remixen versehen, und vor dem Leser verschwimmen die verschiedenen Colour Discs, seltenen Auflagen von Remixen, versehen mit Katalognummer, Vor- und Rückseite mit Farbbild, Kassetten-Bootlegs und und und. Für Sammler sicherlich eine unentbehrliche Information, für den normalen Musikfan verzichtbar. Zwar wird auch der Chronologie bis zum heutigen Album Genüge getan und auch auf manche Stimmungen in der Band eingegangen, doch so richtig Inside DM gehen die beiden Autoren nicht. Richtig gut wird es, wenn Weggefährten der Band interviewt werden. So ergibt sich doch ein halbwegs rundes Bild einer sympathischen Band, die immer einen engen Kontakt zu ihrer treuen Fan-Basis haben. Gerade in Deutschland, in der Depeche Mode am erfolgreichsten ist, haben nur noch die Beatles mehr Top-Ten-Platzierungen (28) in den deutschen Singlecharts erreicht, als Depeche Mode (26). Ein Buch für Fans von Depeche Mode und solche, die es werden wollen und gerade über die Anfangszeit noch etwas nachlesen möchten. Auch heute noch, nachdem sich bei den Veröffentlichungen langsam ein Vier-Jahres-Rhythmus eingependelt hat, bleibt sich die Band in jeder Hinsicht treu. Bodenständig und sich immer wieder musikalisch verändernd.

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  • Die Limited Extended Version

    Depeche Mode : Monument
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    26. June 2017 um 16:55

    Die Limited Extended VersionDas ist schon eine Kunst an sich. Eigentlich eben keine „Musik für die Massen“ zu gestalten, sondern über die fast 40 Jahre hinweg den ganz eigenen, kreativen Stil zu pflegen. Die ganz eigen Spannung zwischen zwei Ausnahmekünstler, Dave Gahan mit all seinen Eskapaden und gesundheitlichen Abstürzen und dieser einzigartigen Stimme und Martin Gore mit seiner breiten musikalischen Kreativität, die wie in so vielen anderen Bands mit ihren „Komplize-Feind“ Konstellationen das Rückgrat von Depeche Mode ist und war.Burmeister und Lange spüren dem nach. Gehen in die Tiefe. Führen die Geschichte der Band von Anfang an in Basilidon bis zu den heutigen triumphalen Konzerten durch alle Höhen (viele) und alle Tiefen (manche) in Wort und Bild prägnant und wunderbar zu lesen (und zu betrachten) vor Augen.Ein Werk, dass von der äußeren Form her und, vor allem, vom Inhalt tatsächlich ein „Monument“ der Band bildet. Wobei es, neben den natürlich vielfachen offiziellen Fotografien, Ablichtungen von goldenen Schallplatten und Eindrücke von Konzerten nicht zuletzt gerade die teils grobkörnigen schwarz-weiß Fotografien sind, in denen die eigentliche mysthisch-düstere Atmosphäre dieser Musik und dieser Personen dem Leser sehr nah gerückt werden.„Depeche Mode sind nie irgendwelchen Charttrends hinterhergelaufen, haben sich nie durch Kritiker von ihrem Weg abbringen lassen“.Und stehen mit ihrem Werk für das Lebensgefühl einer ganzen Zeit und einer ganz besonderen Lebenshaltung, die nicht nur bis heute, sondern gerade auch heute die Massen an Fans elektrisiert.So bildet das Buch ein Stück konkreter Kulturgeschichte ab, ist nicht für für eingeschworene Fans fast ein Muss, sondern bietet einen Gewinn für jeden Musik interessierten Leser.Angestoßen durch die Neubearbeitung und Veröffentlichung des Gesamtwerkes der Band nimmt „Monument“ dies zum Anlass, tief in de Archiven zu graben, alle deutschen Releases und ungewöhnliche Veröffentlichungen aus aller Welt im Buch aufzunehmen.Was auch natürlich Archive von ehemaligen und aktuellen Bandmitgliedern betrifft, was auch hinführt zur „Composition eines Sounds“, in dem die Autoren Schritt für Schritt die Geburt des „unverwechselbaren Sounds“ der Band vor Augen führen, der von der Stimme von Dave Gahan so hervorragend transportiert wird und von Martin Gore ebenso unverwechselbar gesetzt wurde.Eine „Gesamtkomposition“, die im Übrigen auch optisch sich eindeutig entfaltete. In „Fashion & Fame“ wird erläutert, wie lange es letztendlich brauchte, bis die Band neben musikalischen klaren Stil auch die Einheit zwischen Optik und Musik setzte.„Das Marketingkonzept von Sire in den USA ist der Band auch 1986 trotz des langsam steigenden Erfolges immer noch nein Rätsel“.Es ist eben auch eine langsame Selbstfindung mit manchen, auch harten Brüchen (bei Dave Gahan vor allem), die den Weg von Depeche Mode durch die Zeiten bestimmt. Eine Selbstfindung, die öffentlich stattfand und so die Fans immer wieder mitgenommen hat.Wie nicht zuletzt die triumphale, fast wie ein religiöses Ereignis gefierten aktuellen Shows der Band eindrucksvoll aufzeigt.Ein Bild- und Textband, der den Weg von Depeche Mode in vielen prägnanten Äußerlichkeiten und in den inneren Abläufen umfassend und in hoher Qualität nachzeichnet. Und immer wieder diese ganz spezielle Atmosphäre vor allem mit beeindruckenden Bildern in den Raum setzt.Ein hervorragendes Werk.

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