Dennis E. Taylor

 4.5 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Ich bin viele, Ich bin viele: Bobiverse 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dennis E. Taylor

Vom Leser zum Schreiber: Der Kanadier Dennis Taylor war von Beruf Programmierer, ist aber mittlerweile in Rente. Dass er sich zur Ruhe gesetzt hat, kann man dennoch nicht behaupten. Er ist glücklich, über die freie Zeit und nutzt diese nun zum Schreiben von Science-Fiction-Romanen. Taylor, der selbst immer begeisterter Leser von SciFi-Büchern war, setzt mit „Ich bin viele“ den Auftakt zu einer erfolgreichen Reihe, die den Fans als „Bobiverse“ bekannt ist. In Deutschland erschien der erste Band im Sommer 2018. Die Reihe entwirft das bekannte Genre neu: Bob unterschreibt gerade einen Vertrag darüber, dass sein Körper nach seinem Tod eingefroren werden soll, da ist sein Leben auch schon vorüber. Als er hundert Jahre später wieder erwacht, ist er jedoch kein Mensch mehr, sondern eine Künstliche Intelligenz! Und als solche muss er funktionieren, wenn er nicht abgeschalten werden will. Dennis Taylor, der selbst nie erwartet hätte, dass aus ihm einmal ein Autor wird, teilt seinen Namen mit verschiedenen anderen bekannten Persönlichkeiten und veröffentlicht seine Bücher deshalb unter dem Namen Dennis E. Taylor. Neben dem Schreiben ist Snowboarden sein größtes Hobby. Außerdem ist er immer noch ein unverbesserlicher Leser von Science-Fiction. Er lebt mit seiner Familie in Coquitlam in der kanadischen Provinz British Columbia.

Neue Bücher

Wir sind Götter
Erscheint am 10.12.2018 als Taschenbuch bei Heyne. Es ist der 2. Band der Reihe "Bobiverse".

Alle Bücher von Dennis E. Taylor

Dennis E. TaylorIch bin viele
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Ich bin viele
Ich bin viele
 (15)
Erschienen am 09.07.2018
Dennis E. TaylorIch bin viele: Roman (Bobiverse 1)
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Ich bin viele: Roman (Bobiverse 1)
Ich bin viele: Roman (Bobiverse 1)
 (1)
Erschienen am 09.07.2018
Dennis E. TaylorWir sind Götter
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Wir sind Götter
Wir sind Götter
 (0)
Erschienen am 10.12.2018
Dennis E. TaylorIch bin viele: Bobiverse 1
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Ich bin viele: Bobiverse 1
Ich bin viele: Bobiverse 1
 (5)
Erschienen am 06.07.2018

Neue Rezensionen zu Dennis E. Taylor

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Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Unendliche Weiten und neue Welten
ConnySchvor einem Monat

Das Buch „Ich bin viele“ von Dennis E. Taylor ist der Auftakt einer neuen Reihe und bringt den Leser in unendliche Weiten und in neue Welten. :)

 

Der etwas nerdige Bob beschließt sich nach seinem Tod einfrieren zu lassen. Kaum ist die Tinte auf dem Vertrag trocken, wird er auch schon von einem Auto überfahren und stirbt.

Über 100 Jahre später erwacht Bob und stellt fest, dass er nun ein Computerprogramm ist und Eigentum der Vereinigung FAITH ist. Soweit so gut. Bob lernt in den nächsten Wochen seiner Existenz was er so alles kann und wird auf eine besondere Mission vorbereitet: In den unendlichen Weiten des Weltraums nach bewohnbaren Planeten Ausschau halten.

Diese Aufgabe begeistert Bob sehr. Nicht jeder Bewohner der Erde teilt jedoch diese Begeisterung. So kommt es zu mehreren Angriffen auf die FAITH und auch auf Bob. Sein Start wird vorverlegt und als seine Sonde angegriffen wird, muss er schnell handeln, um überleben zu können.

Im Laufe seiner Reise entwickelt sich Bob weiter und erschafft weitere Bobs - seine Klone. Sie entdecken die verschiedensten Sonnensysteme und deren Eigenheiten sowie auch Planeten. Doch die Klone sind nicht allein… Feinde der FAITH haben ebenfalls eine Sonde mit einem personalisierten Computersystem gestartet und dieses ist auf Krieg und Zerstörung aus. Der ein oder andere Bob-Klon begegnet ihm auch.

Zwischenzeitlich hat sich auf der Erde auch einiges getan. Es gibt nach einigen Kriegen nur noch 15 Millionen Menschen. Können die Bob-Klone diese retten und auf geeigneten Planten unterbringen?

 

Ich mag den Charakter von Bob und seinen Klonen. Toll finde ich es, dass obwohl sie alle von einer Person abstammen, sie doch sehr unterschiedlich sind. Die Geschichte wird aus Sicht der Bobs erzählt. Ich mag auch die Anspielungen auf Star Trek. :)

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losgelesens avatar

Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Bob, Bob, Bob und Bob.
losgelesenvor einem Monat

Das Buch „Ich bin viele“ von Dennis E. Taylor ist der Auftakt zur Bobiverse Reihe, einer Science Fiction Geschichte, die mit tollen Ideen zu gefallen weiß.

Bob Johansson ist Software-Unternehmer und beschließt, dass sein Kopf nach seinem Tod eingefroren werden soll. Bereits kurze Zeit darauf verstirbt er und erwacht einhundert Jahre später als eine Computerintelligenz, die an Bord eines Raumschiffs in den Weltraum fliegen soll um neue bewohnbaren Planeten zu entdecken.

Mit „Ich bin viele“ hat Dennis E. Taylor einen interessanten und humorvollen Science Fiction Roman geschrieben. Insbesondere der Beginn der Geschichte ist gelungen. Bob gewöhnt sich zwar beeindruckend schnell an seine neue Identität, aber als IT-Nerd und Science Fiction Kenner erkennt er umgehend die Vorteile der prinzipiellen Unsterblichkeit und die sagenhaften Möglichkeiten seines Auftrages. Als die Entdeckung des Weltraums beginnt, zeigt sich, dass es sich bei dem Buch eigentlich um einen klassischen Science Fiction Roman handelt, aber dadurch wird es trotzdem nicht langweilig. So ist es beispielsweise spannend, wenn Bob beginnt Kopien von sich anzufertigen: Eine Welt voller Bobs - das Bobiverse.

Das Buch enthält eine Vielzahl an Anspielungen an Filme, Serien und Comics aus der Gegenwart und gewinnt dadurch noch einmal an Reiz. Kritikpunkte sind, dass Bob und seine Klone einerseits sich zu unterschiedlichen Charakteren entwickeln und beginnen in einer virtuellen Realität zu agieren. Dadurch geht der besondere Reiz der Beschreibung des Lebens als Computerprogramm und als identische Klone schon verloren.

Zusammenfassend handelt es sich bei „Ich bin viele“ aber um einen gelungenen Science Fiction Roman. Hoffentlich kann zweite Band „Wir sind Götter“, der ebenfalls im Heyne Verlag erscheint, daran anschließen.

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Ceciliasophies avatar

Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Überraschend gut, toller Protagonist, interessantes Setting
Ceciliasophievor einem Monat

Bob Johanssons Leben findet nach einem Unfall ein schnelles Ende. Doch glücklicher Weise hat er sich kurz vor seinem plötzlichen Tod dazu entschieden, eingefroren zu werden. Etwa hundert Jahre später erwacht Bob und tritt ins Leben zurück. Doch besitzt er keinen Körper mehr, sondern existiert von nun an als KI-Einheit, die der Regierung gehört. Und diese schickt ihn auf eine Mission ins All

Für mich war „Ich bin viele“ durchweg eine sehr positive Überraschung. Zu Beginn der Lektüre habe ich mich auf eine große, epische Weltraumgeschichte eingestellt, war jedoch schon nach den ersten Seiten erstaunt, wie humorvoll und witzig die Handlung doch beschrieben war. 
Bob gefiel mir als Protagonist wirklich sehr gut. Er brachte viel Witz in die Geschichte, konnte mich von sich überzeugen und regte dank seiner Gedanken zur politischen Lage der Welt in hundert Jahren durchaus zum Nachdenken an.
Auch die Nebencharaktere waren toll beschrieben und besaßen ihre ganz eigenen Charakterzüge, wodurch sie an Tiefe gewannen. Nicht einer wirkte flach auf mich oder so, als sei er nur ein Mittel zum Zweck.   
Auch die vom Autor gezeichnete Welt gefiel mir. Sie war toll durchdacht und bot mit einer Theokratie mal ein (zumindest für mich) vollkommen neues Herrschaftsgebilde im dystopischen Bereich. 
Ich muss gestehen, dass ich wahrscheinlich noch nicht einmal die Hälfte der technischen Details verstanden habe. Doch ist das für mich vollkommen in Ordnung, denn für mich wurde die Geschichte durch die vielen Begriffe und Erklärungen viel authentischer. Außerdem boten Bobs Gedankengänge immer wieder abwechslungsreiche Ausflüchte von den technischen Fragen, so dass mir beim Lesen nie langweilig wurde. Es ist also durchaus eine sehr vielschichtige Geschichte mit hohem Sci-Fi Anteil, viel „Nerdwissen“, doch auch Pop-Kultur-Anspielungen und einem sarkastischem Protagonisten, der nicht immer alles gleich ernst nimmt. 
Der Schreibstil gefiel mir gut. Die abgefragten Protokolle waren toll vom Rest des Textes abgehoben, die Kapitel hatten eine sehr angenehme Länge. Auch gut gefallen hat mir, dass vor jedem Beginn eines neuen Kapitels Datum und Ort abgedruckt waren, so dass ich als Leser immer gleich zuordnen konnte, was im folgenden Kapitel geschah beziehungsweise wo sich Bob befand. 
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich nicht zu sehr vom Cover abschrecken zu lassen. Das deutsche Cover gefällt mir erstaunlicher Weise einmal um Längen besser als das Originalcover, doch gehen in Verbindung von Klappentext und Cover leider die humoristischen Aspekte der Geschichte verloren, die für mich doch einen großen Charme des Buches ausmachen. 
Ansonsten bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, der glücklicher Weise schon Ende diesen Jahres erscheinen wird.

Ich vergebe 4 Sterne. 

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