Dennis E. Taylor

 4 Sterne bei 97 Bewertungen
Autor von Ich bin viele, Ich bin viele: Bobiverse 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dennis E. Taylor

Vom Leser zum Schreiber: Der Kanadier Dennis Taylor war von Beruf Programmierer, ist aber mittlerweile in Rente. Dass er sich zur Ruhe gesetzt hat, kann man dennoch nicht behaupten. Er ist glücklich, über die freie Zeit und nutzt diese nun zum Schreiben von Science-Fiction-Romanen. Taylor, der selbst immer begeisterter Leser von SciFi-Büchern war, setzt mit „Ich bin viele“ den Auftakt zu einer erfolgreichen Reihe, die den Fans als „Bobiverse“ bekannt ist. In Deutschland erschien der erste Band im Sommer 2018. Die Reihe entwirft das bekannte Genre neu: Bob unterschreibt gerade einen Vertrag darüber, dass sein Körper nach seinem Tod eingefroren werden soll, da ist sein Leben auch schon vorüber. Als er hundert Jahre später wieder erwacht, ist er jedoch kein Mensch mehr, sondern eine Künstliche Intelligenz! Und als solche muss er funktionieren, wenn er nicht abgeschalten werden will. Dennis Taylor, der selbst nie erwartet hätte, dass aus ihm einmal ein Autor wird, teilt seinen Namen mit verschiedenen anderen bekannten Persönlichkeiten und veröffentlicht seine Bücher deshalb unter dem Namen Dennis E. Taylor. Neben dem Schreiben ist Snowboarden sein größtes Hobby. Außerdem ist er immer noch ein unverbesserlicher Leser von Science-Fiction. Er lebt mit seiner Familie in Coquitlam in der kanadischen Provinz British Columbia.

Neue Bücher

Outland - Der geheime Planet

Erscheint am 10.08.2020 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Dennis E. Taylor

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Cover des Buches Ich bin viele9783453319202

Ich bin viele

 (40)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Wir sind Götter9783453319219

Wir sind Götter

 (12)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Alle diese Welten9783453319325

Alle diese Welten

 (10)
Erschienen am 10.06.2019
Cover des Buches Die Singularitätsfalle9783453319349

Die Singularitätsfalle

 (9)
Erschienen am 10.02.2020
Cover des Buches Outland - Der geheime Planet9783453319332

Outland - Der geheime Planet

 (0)
Erscheint am 10.08.2020
Cover des Buches Ich bin viele: Bobiverse 1B07F339N77

Ich bin viele: Bobiverse 1

 (13)
Erschienen am 06.07.2018
Cover des Buches Wir sind Götter: Bobiverse 2B07KW2QJ28

Wir sind Götter: Bobiverse 2

 (8)
Erschienen am 07.12.2018
Cover des Buches Alle diese Welten: Bobiverse 3B07SD6NVX6

Alle diese Welten: Bobiverse 3

 (5)
Erschienen am 07.06.2019

Neue Rezensionen zu Dennis E. Taylor

Neu

Rezension zu "Die Singularitätsfalle" von Dennis E. Taylor

„(Fast) alles glänzt…“
losgelesenvor 18 Tagen

Dennis E. Taylor, Autor von „Wir sind alle“ hat ein neues Buch geschrieben und im Heyne Verlag ist der 496 Seiten dicke Science Fiction Roman „Die Singularitätsfalle“ erschienen.

Im Mittelpunkt steht Ivan Pritchard, der als Bergarbeiter auf einem Asteroiden-Kreuzer anheuert, um Geld für seine Familie zu verdienen. Doch dabei kommt es zu einem Erstkontakt mit einer außerirdischen Spezies und für Ivan Pritchard ändert sich absolut alles in seinem Leben.

Nach dem Lesen des Romans von Dennis E. Taylor bleibt ein zwiespältiges Gefühl zurück. Einerseits bietet der Roman einige überraschende Ideen, ist gut geschrieben und liest sich dadurch auch recht flüssig, andererseits verliert sich der Autor ein wenig in seiner Geschichte, so dass das Geschehen zwar stetig ansteigt, aber die eigentliche Erzählung dessen nicht mehr hinterher kommt. So ist der Anfang des Romans nachvollziehbar und vor allem recht spannend, aber im weiteren Verlauf und insbesondere zum Ende des Buchs lässt die Spannung immer mehr nach obwohl die beschrieben Bedrohung immer größer wird. Wäre die sich entwickelnde Gefahr lokaler gewesen, beispielsweise nur auf das Raumschiff bezogen und nicht (mal wieder) direkt auf die gesamte Menschheit hätte der Roman viel fokussierter erzählt werden können. So aber lässt einem die Geschichte beim Lesen doch irgendwann los und das ist doch schade, denn eigentlich beginnt sie mit allem was einen guten Science Fiction Roman ausmacht.

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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Spannende Hard Science Fiction
GAIAvor einem Monat

In Dennis E. Taylors Auftakt für eine ganze Romanreihe dreht sich alles um Bob... Klingt erstmal plump, ist es aber gar nicht unbedingt. Bob wirkt wie ein Alter-Ego des Autors und kommt Anfang 30jährig auf einer SF-Convention durch einen Autounfall ums Leben. Glücklicherweise hat er kurz vorher einen Vertrag bei einer Kryonik-Firma unterschrieben, sodass er mehr als 100 Jahre später wieder "aufgetaut" werden und als eine Art "Künstliche Intelligenz mit Nerd-Persönlichkeit(en)" und mehrfach kopiert (dadurch auch unfreiwilligerweise mit verschiedenen Charakterzügen versehen) nun den Weltraum unsicher machen kann, um für die unvernünftigen Erdenbewohner neuen Wohnraum zu finden. Übrigens eine vollkommen falsche Überschrift des Klappentextes lautet: "Ein einzelner Mann steuert eine Raumschiffflotte"... Für diesen Blödsinn sollte es gleich einen Stern Abzug geben. Egal, für Bob wird DER Traum für jeden SF-Fan wahr.

So erzählt Taylor seine mit größeren zeitlichen Sprüngen von mehreren Jahren gestaltete Geschichte auch: nämlich für Fans geschrieben. Überall strotzt es nur so vor Anspielungen auf verschiedenste mediale Auswüchse der Science Fiction. Das könnte man jetzt ganz kitschigen Fanservice nennen. Ist es auch, aber es macht Spaß! Der Plot bleibt stets über die 450 Seiten hinweg knackig und kurzweilig sowie abwechslungsreich. Die technischen Aspekte sind dabei nachvollziehbar und auch interessant zu lesen.

Rundum ein gelungener Auftakt zu einer neuen SF-Romanreihe, der Lust auf mehr macht, wobei ich noch nicht abschätzen kann, ab welchem Band der Fanservice dann doch zu sehr auf die Nerven gehen wird ;)

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S

Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Klasse Science Fiction
Streifivor 3 Monaten

Bob hat eigentlich alles erreicht, was man sich nur wünschen kann. Dumm nur, dass er kurz nach dem Verkauf seiner Software-Firma einen Unfall hat und so nichts vom neugewonnenen Reichtum. Allerdings hat er das Glück und erwacht hundert Jahre später als künstliche Intelligenz wieder und reist nun als von-Neumann-Sonde durchs All und erforscht fremde Planeten.

Ich bin durch Esthers Buecher Rezension zu "Wir sind Götter" auf diese Serie gestoßen und konnte sie auf skoobe auch gleich lesen. Am Ende der Leseprobe wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Man bekommt hier ein witziges und gut durchdachtes Konzept präsentiert, das durch das Klonen von Bob nie langweilig wird, weil alle Bobs ganz unterschiedliche Situationen erleben. So geht es vom Terraforming über die Entdeckung ausserirdischer Spezies bis zur Rettung der Menschheit. Und mittendrin immer Bob, bzw. seine Klone, die ja eigentlich wie er sein sollten, sich aber doch immer ein kleines bisschen unterscheiden. Und genau das macht sie so interessant.

Ich war sehr begeistert und besonders die Namensgebung der Bobs und seiner Hilfsprogramme hat ungemein geholfen, sich ein Bild zu machen. Man merkt, der liebe Bob ist ein großer Star Trek und Star Wars Fan :-) . Der Schreibstil war locker und flüssig, trotz der technischen Details, die nicht ausbleiben bei einem Science Fiction Roman.

Von mir also eine volle Empfehlung für dieses amüsante Buch, das einen für ein paar Stunden aus dem Alltag entführt.

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