Dennis E. Taylor

 4,2 Sterne bei 191 Bewertungen
Autor von Ich bin viele, Wir sind Götter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dennis E. Taylor

Vom Leser zum Schreiber: Der Kanadier Dennis Taylor war von Beruf Programmierer, ist aber mittlerweile in Rente. Dass er sich zur Ruhe gesetzt hat, kann man dennoch nicht behaupten. Er ist glücklich, über die freie Zeit und nutzt diese nun zum Schreiben von Science-Fiction-Romanen. Taylor, der selbst immer begeisterter Leser von SciFi-Büchern war, setzt mit „Ich bin viele“ den Auftakt zu einer erfolgreichen Reihe, die den Fans als „Bobiverse“ bekannt ist. In Deutschland erschien der erste Band im Sommer 2018. Die Reihe entwirft das bekannte Genre neu: Bob unterschreibt gerade einen Vertrag darüber, dass sein Körper nach seinem Tod eingefroren werden soll, da ist sein Leben auch schon vorüber. Als er hundert Jahre später wieder erwacht, ist er jedoch kein Mensch mehr, sondern eine Künstliche Intelligenz! Und als solche muss er funktionieren, wenn er nicht abgeschalten werden will. Dennis Taylor, der selbst nie erwartet hätte, dass aus ihm einmal ein Autor wird, teilt seinen Namen mit verschiedenen anderen bekannten Persönlichkeiten und veröffentlicht seine Bücher deshalb unter dem Namen Dennis E. Taylor. Neben dem Schreiben ist Snowboarden sein größtes Hobby. Außerdem ist er immer noch ein unverbesserlicher Leser von Science-Fiction. Er lebt mit seiner Familie in Coquitlam in der kanadischen Provinz British Columbia.

Alle Bücher von Dennis E. Taylor

Cover des Buches Ich bin viele (ISBN: 9783453319202)

Ich bin viele

 (62)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Wir sind Götter (ISBN: 9783453319219)

Wir sind Götter

 (26)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Alle diese Welten (ISBN: 9783453319325)

Alle diese Welten

 (22)
Erschienen am 10.06.2019
Cover des Buches Outland - Der geheime Planet (ISBN: 9783453319332)

Outland - Der geheime Planet

 (15)
Erschienen am 10.08.2020
Cover des Buches Die Singularitätsfalle (ISBN: 9783453319349)

Die Singularitätsfalle

 (11)
Erschienen am 10.02.2020
Cover des Buches Himmelsfluss (ISBN: 9783453321663)

Himmelsfluss

 (10)
Erschienen am 08.03.2022
Cover des Buches Außerirdisch (ISBN: 9783453322721)

Außerirdisch

 (0)
Erscheint am 14.06.2023
Cover des Buches Ich bin viele: Bobiverse 1 (ISBN: B07F339N77)

Ich bin viele: Bobiverse 1

 (19)
Erschienen am 06.07.2018

Neue Rezensionen zu Dennis E. Taylor

Cover des Buches Himmelsfluss: Bobiverse 4 (ISBN: B09WRR41T6)
Flaventuss avatar

Rezension zu "Himmelsfluss: Bobiverse 4" von Dennis E. Taylor

Besser, aber nicht gut
Flaventusvor 2 Monaten

Der Autor selbst hatte seine ersten drei Bücher als Trilogie bezeichnet. Erstaunlich, dass es nun einen vierten Teil gibt, in dem er wieder einiges besser macht als noch im dritten Teil. Aber eines fehlt weiterhin: Der Witz und der Humor. Der erste Teil aus dem Bobiversum war voll von Ideen und kam mit viel Witz und Humor daher. Dieser ist vollständig entschwunden und Taylor konzentriert sich mehr auf die politischen Verhältnisse und auf eine neue Spezies. Immerhin werden im vierten Teil neue Figuren ins Bobiversum eingeführt. Und ich kann gleich zu Beginn sagen, dass der Autor das Buch so enden lässt, dass ein fünfter Teil zu erwarten ist.

Im Grunde genommen gibt es zwei Haupterzählstränge. Zum einen die Suche nach Bender, der sich vor hundert Jahren aufgemacht hat, um neue Welten zu entdecken. Nun zumindest das kann ich sagen: Er war erfolgreich. Nur nicht so, wie erwartet, so dass sich dieser Erzählstrang ein wenig wie ein Abenteuerroman in einer fremden Gesellschaft liest. Taylor konnte hier wieder dahingehend überzeugen, als dass er einige Ideen hat einfließen lassen. Aber auch hier waren nur zaghafte humorvolle Ansätze zu verzeichnen. Schade.

In der zweiten Handlung geht es um die Bobs selbst, die sich in der 24. Generation befinden und sich nach und nach auseinander entwickelt haben. Klar, dass es irgendwann zu Spannungen kommen musste, wobei der Autor an vielen Stellen des Buchs andeutet, dass jemand anderes für die Unruhe verantwortlich sein könnte. Aber das kommt dann wohl im fünften Teil. Ansonsten ist dieser Handlungsstrang etwas langatmig und verblasst ein wenig vor der anderen Handlung.

Dieses Buch hat ein halboffenes Ende. Die Suche nach Bender wird zu Ende erzählt, wobei einige Dinge geschehen, die weitreichenden Einfluss auf das Bobiversum haben werden. Wo und wie das endet wird, lässt der Autor vollkommen offen. Hier kann der Leser andere Serienteile erwarten.

Fazit

Ich fand die Ideen mit den ganzen Bobs einfach klasse und war neugierig, wie und ob der Autor neue Ideen einführen konnte (nachdem ich den dritten Teil sehr enttäuschen fand). Immerhin wurde ich angesichts dessen nicht enttäuscht. Sehr wohl aber bei den Aspekten Humor und Langatmigkeit. Dem Part mit den unterschiedlichen Bob-Gruppen fehlte es einfach an Pfiff. Das Buch ist zwar besser als noch die letzte Ausgabe, aber so richtig vom Hocker reißen, konnte mich der Autor damit leider nicht.

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Cover des Buches Ich bin viele (ISBN: 9783453319202)
scherzerfloris avatar

Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Verwirrend und gut
scherzerflorivor 4 Monaten

Es ist so verwirrend. Die ganzen Personen und Persönlichkeiten. Aber wenn man nicht mehr versucht, die Ordnung im Kopf zu behalten, wird es immer besser. ich hätte mir gewünscht, dass ein wenig mehr auf die neu entdeckten Spezies eingegangen wird. Mir werden die zu schnell mit "sie sind so ähnlich wie Lemuren auf der Erde" abgetan. Mehr Liebe zur Fantasie.

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Cover des Buches Outland - Der geheime Planet (ISBN: 9783453319332)
einz1975s avatar

Rezension zu "Outland - Der geheime Planet" von Dennis E. Taylor

Dennis E. Taylor - Outland: Der geheime Planet
einz1975vor 5 Monaten

Noch ist es nicht bewiesen, aber was wäre, wenn ein Multiversum wirklich existieren würde? Eine Handvoll Studenten in den USA befindet sich mitten in ihrem Studium. Als Leser folgen wir zum Anfang einer Geologiestudentin. Ein Ausflug zum Yellowstone Park steht bevor, obwohl es aktuell sehr seltsame Anzeichen von Aktivitäten in der Region gibt. Ihr Freund, ein Programmierer, trifft sich indessen mit ein paar Mitstudenten. Da er noch kein Projekt eingereicht hat, stimmt er zu, mit ihnen an ihrer Idee zu arbeiten. Er soll lediglich eine Steuerungssoftware schreiben, doch wofür? Ab jetzt wird der Roman richtig interessant, denn einer der Studenten hat dank Quantencomputern einen Weg gefunden, die Brücke zu anderen Welten zu schlagen. Es wird gut erklärt, wie die Technik dahinter funktionieren soll.

Es handelt sich weder um eine Zeitreise, noch um Teleportation. Vielmehr geht es darum, dass verschiedene multiple Welten nebenher existieren und diese in Echtzeit zu betrachten und möglicherweise sogar zu betreten sind. Die Heisenbergsche Unschärferelation - Was für eine Erfindung! Ganz ehrlich, allein bis hier hin liest sich die Story wirklich gut. Die Recherche des Autors hat sich gelohnt, denn er schafft es, mit recht einfachen Worten zu beschreiben, wie all die hochwissenschaftlichen Dinge funktionieren. Doch die jungen Studenten wollen mehr, als nur plumpe Anerkennung für ihre Erfindung. Leider geht es wie immer ums Geld. Da sie jetzt die Möglichkeit haben in andere Welten zu gelangen, kommt ihnen eine recht einfach und logisch nachvollziehbare Idee.

Sie schlüpfen einfach in eine der Welten und holen sich das dort befindliche Gold. Auf der anderen Seite haben wir immer noch die Nebenstory mit dem Yellowstone Park. Mitten im Schutzgebiet befindet sich ein Supervulkan und was wäre, wenn dieser plötzlich ausbricht? Wäre die Welt noch dieselbe wie zuvor oder wären wir mitten im jüngsten Gericht? Schade, wie schnell der Autor das Ende herunterrasselt. Sehr vorhersehbare Ergebnisse wechseln sich und die Studenten sind zwar unerkannte Retter, benehmen sich aber immer noch, als sei alles ein Witz. Hier ein lustiger Spruch und da eine so eindeutige Wendung, dass man schon selbst weiterschreiben könnte ohne zu lesen.

Allerdings schafft es Taylor jederzeit die Kontrolle zu behalten. Die Figuren gehen immer voran, werden etwas fester, ihre Eigenart lässt einen auch mal schmunzeln, nur die Spannung fällt rapide ab. Genau hier macht der Autor für mich Fehler. Die Idee der andren Welten ist großartig. Wie sie gefunden werden auch. Die ersten Schritte sind ebenfalls unglaublich... doch dann. Vielleicht wäre der Weg einfach gewesen, wenn man gleich mit der Regierung zusammengearbeitet hätte. Warum die Studenten so lange mit der Preisgabe ihrer Entdeckung gewartet haben, selbst als sie schon mitbekommen haben, dass die Erde durch den Vulkan bedroht wird, ist auch nicht logisch nachvollziehbar. Denn was nützt all das Gold und Geld der Welt, wenn diese nicht mehr existiert?

Fazit:
Die längst vergesse Welt... Wenn jemand irgendwann so eine Erfindung wie hier machen würde, was wäre das für eine Sensation. So viele Welten, alle anders und doch so gleich. Warum die Studenten in dieser Geschichte so agieren wie beschrieben, nun, vielleicht ist der Eigennutz größer als das Gemeinwohl. Ein Fakt, der auch der Story viel abnimmt. Die Wege der Studenten werden sehr vorhersehbar, auch wenn nicht alle nachvollziehbar. Viel zu verkopft versuchen sie die Entdeckung des Jahrtausends zu verschleiern und scheitern an ihrer eigenen Vorsicht. Taylor fängt wirklich sehr stark an und man klebt förmlich an den Seiten, doch leider fällt die Spannung, als alles zusammenbricht. Die Erklärung hinter dem Multiversum ist dennoch stark und eine Welt in der Mammuts noch leben, wer würde das nicht sehen wollen?

Matthias Göbel

Autor: Dennis E. Taylor
Übersetzung: Urban Hofstetter
Taschenbuch: 461 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Veröffentlichung: 10.08.2020
ISBN: 9783453319332 

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