Dennis E. Taylor

 4.1 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Ich bin viele, Ich bin viele: Bobiverse 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dennis E. Taylor

Vom Leser zum Schreiber: Der Kanadier Dennis Taylor war von Beruf Programmierer, ist aber mittlerweile in Rente. Dass er sich zur Ruhe gesetzt hat, kann man dennoch nicht behaupten. Er ist glücklich, über die freie Zeit und nutzt diese nun zum Schreiben von Science-Fiction-Romanen. Taylor, der selbst immer begeisterter Leser von SciFi-Büchern war, setzt mit „Ich bin viele“ den Auftakt zu einer erfolgreichen Reihe, die den Fans als „Bobiverse“ bekannt ist. In Deutschland erschien der erste Band im Sommer 2018. Die Reihe entwirft das bekannte Genre neu: Bob unterschreibt gerade einen Vertrag darüber, dass sein Körper nach seinem Tod eingefroren werden soll, da ist sein Leben auch schon vorüber. Als er hundert Jahre später wieder erwacht, ist er jedoch kein Mensch mehr, sondern eine Künstliche Intelligenz! Und als solche muss er funktionieren, wenn er nicht abgeschalten werden will. Dennis Taylor, der selbst nie erwartet hätte, dass aus ihm einmal ein Autor wird, teilt seinen Namen mit verschiedenen anderen bekannten Persönlichkeiten und veröffentlicht seine Bücher deshalb unter dem Namen Dennis E. Taylor. Neben dem Schreiben ist Snowboarden sein größtes Hobby. Außerdem ist er immer noch ein unverbesserlicher Leser von Science-Fiction. Er lebt mit seiner Familie in Coquitlam in der kanadischen Provinz British Columbia.

Neue Bücher

Alle diese Welten

 (4)
Neu erschienen am 10.06.2019 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle diese Welten: Bobiverse 3

 (1)
Neu erschienen am 07.06.2019 als Hörbuch bei Random House Audio, Deutschland.

Alle Bücher von Dennis E. Taylor

Cover des Buches Ich bin viele (ISBN:9783453319202)

Ich bin viele

 (33)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Wir sind Götter (ISBN:9783453319219)

Wir sind Götter

 (7)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Alle diese Welten (ISBN:9783453319325)

Alle diese Welten

 (4)
Erschienen am 10.06.2019
Cover des Buches Die Singularitätsfalle (ISBN:9783453319349)

Die Singularitätsfalle

 (0)
Erscheint am 10.02.2020
Cover des Buches Ich bin viele: Bobiverse 1 (ISBN:B07F339N77)

Ich bin viele: Bobiverse 1

 (11)
Erschienen am 06.07.2018
Cover des Buches Wir sind Götter: Bobiverse 2 (ISBN:B07KW2QJ28)

Wir sind Götter: Bobiverse 2

 (7)
Erschienen am 07.12.2018
Cover des Buches Alle diese Welten: Bobiverse 3 (ISBN:B07SD6NVX6)

Alle diese Welten: Bobiverse 3

 (1)
Erschienen am 07.06.2019
Cover des Buches Ich bin viele (ISBN:9783837142471)

Ich bin viele

 (0)
Erschienen am 09.07.2018

Neue Rezensionen zu Dennis E. Taylor

Neu
W

Rezension zu "Alle diese Welten" von Dennis E. Taylor

Solider Abschluss.
wsnheliosvor 3 Tagen

Inhalt: Hundert Jahre nachdem Bob Johansson ausgezogen ist, um auf fremden Planeten eine neue Heimat für die Menschheit zu finden, kann man sagen, dass er seine Mission erfüllt hat. Unzählige Kolonien haben er und seine Kopien in der Galaxis gegründet und die Menschen vor dem Aussterben bewahrt. Dabei haben sie sich allerdings einen mächtigen Feind in Form einer hoch entwickelten Alien-Zivilisation gemacht, die nun die Menschheit bedroht. Um den Kampf gegen die Aliens zu gewinnen, müssen die Bobs alles riskieren.
Das Buch stellt sicherlich alle zufrieden, die bereits die ersten beiden Bände gelesen haben, interessant fanden und auf den Abschluss gespannt waren. Das Ende ist zufriedenstellend, durchaus gelungen. Natürlich können bei dieser Art von Geschichten immer weitere Fortsetzungen folgen, doch das ist nicht nötig und das Buch lädt wunderbar dazu ein, einfach selbst ein bisschen von den unendlichen Möglichkeiten dort draußen zu träumen.
Was ich schade fand und weshalb ich nicht in Begeisterungsstürme ausbreche, ist die Tatsache, dass das Element des Entdeckens und Erforschens hier viel zu kurz kommt, also das, weshalb mir die ersten beiden Bände so gut gefallen haben. Das ist jedoch verständlich, denn der Autor wollte sämtliche Handlungsstränge zu Ende bringen nicht noch neue eröffnen, weshalb das voll in Ordnung geht.
Fazit: Die gesamte Trilogie ist sehr zu empfehlen.

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Rezension zu "Ich bin viele: Bobiverse 1" von Dennis E. Taylor

Ich bin viele
vormivor 5 Tagen

Bob kann es nicht fassen. Eben hat er noch seine Software-Firma verkauft und einen Vertrag über das Einfrieren seines Körpers nach seinem Tod unterschrieben, da ist es auch schon vorbei mit ihm. Er wird beim Überqueren der Straße überfahren. Hundert Jahre später wacht Bob wieder auf, allerdings nicht als Mensch, sondern als Künstliche Intelligenz, die noch dazu Staatseigentum ist. Prompt bekommt er auch gleich seinen ersten Auftrag: Er soll neue bewohnbare Planeten finden. Versagt er, wird er abgeschaltet. Für Bob beginnt ein grandioses Abenteuer zwischen den Sternen - und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit...

Inhaltsangabe auf amazon

Schade, denn das , was mir am Anfang besonders gut gefunden habe, hat sich irgendwann ins Gegenteil verkehrt und mich leider dann genervt.
Denn am Anfang hat mir der lockerleichte Plauderton und der kleine Schuß Selbstironie besonders gut gefallen.
Aber an diesem Ton hat sich dann stundenlang nichts mehr geändert.
Immer wieder die gleiche Betonung, die gleiche joviale Stimme - irgendwann war mir das dann doch viel zu viel.
Und nachdem ich an mir selber bemerkt hab, dass ich immer weniger Lust hatte in das Hörbuch reinzuhören. Weder die Erzählstimme noch die Story konnten mich noch reizen.
Das ist dann leider ein Punkt an dem ich abbrechen muss.

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J

Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

SF-Unterhaltung für Nerds, Spannung nachlassend
Julia_Kathrin_Matosvor 6 Tagen

Die Handlung ist verfasst aus der Perspektive des jungen Ingenieurs, Nerds und Self-Made-Millionärs Bob, dessen Bewusstsein man 117 Jahre nach seinem Unfalltod in digitaler Form wiederauferstehen lässt, um ihn - geistig und persönlich herausfordernd - als Von-Neumann-Sonde Planetensysteme erforschen zu lassen.

Adressatenkreis:
Um alle Namensgebungen und Anekdoten verstehen zu können, ist es sicherlich vorteilhaft, Fan diverser älterer Serien wie z. B. „Star Trek“, „Raumschiff Enterprise“, „Star Wars“ zu sein. Wer obendrein technisches und physikalisches Hintergrundwissen hat, kann entsprechende Erläuterungen zu Funktionsweisen und Abläufen (Antriebssysteme, Ortung, Reparaturen, etc.) besonders gut nachvollziehen und den Lesegenuss noch steigern. In meinem Fall muss es ausreichen, mit einem solchen verheiratet zu sein, nebenher viel aufgeschnappt zu haben und gern SF zu lesen.

Die Vorzüge:
Stark ist das erste Drittel. Der lockere Sprachstil des Protagonisten ist voller Humor und lässt einen durch die Seiten fliegen. Schnell und sehr gern habe ich diesen Abschnitt gelesen. Ich war wissbegierig, wie Bob lernt, sich mit seinem Schicksal engagiert, mit Konkurrenz fertigwird, was seine Erkundungen des Weltraums ergeben und wie es vor politischer Drohkulisse mit der zurückbleibenden Erde weitergeht. Der faszinierenden Handlung konnte ich gut folgen. Vor meinem inneren Auge bildeten sich lebhafte Filmszenen.
Die psychologischen Reflektionen sind kurz und vergleichsweise oberflächlich, dafür treffend formuliert und bieten reizvolle Denkanstöße.

Die Nachteile:
So richtig emotional mitgehen konnte ich mit der Hauptfigur nicht. Ab dem zweiten Drittel flachen Spannung und Dramaturgie ab. Dass Bob über drei Bände fortbesteht, sich vervielfältigt und immer mächtiger wird, ist (u. a. durch den Klappentext) vorgezeichnet. Im Ergebnis wird auch bei gefährlichen Szenen die Laune angehoben. Das mag für manche Leser ein Vorteil sein, ich für meinen Teil mag es durchaus, mitzubangen und mitzuleiden, um Szenen des Erfolgs und Glücks dann umso mehr zu genießen. Aber die x-beliebigen Klone sind Mittel zum Zweck und wachsen mir als Leserin nicht ans Herz. Kampfhandlungen sind gefühlt eintönig und vorhersehbar, reißen nicht mehr mit. Getragen wird die Handlung durch Neugierde um die Weiterexistenz der Menschheit, Forschung rund um intelligentes Leben und den nerdigen Humor.
Bei wissenschaftlichen und technischen Ausführungen verschwimmt für mich als Laie die Grenze zwischen gesicherten Erkenntnissen, fundierten Theorien und experimentellen Ansätzen. Zweifellos habe ich etwas gelernt, tue mich aber schwer damit, das richtig einzuordnen. Selbst die Hauptfigur nimmt vieles nicht ernst, sodass der Eindruck verbleibt, vorrangig der Popcorn-Kino-Unterhaltung zu dienen.

Rechtschreibung und Interpunktion sind in Ordnung, aber nicht fehlerfrei. Bei der Übersetzung sind mehrere falsche Ausdrücke aufgefallen, z. B. „etwas steht und fehlt“. Die Titelgebung finde ich im Original besser.

Fazit: Tolle Idee. Aufregender Beginn. Nerdig-lustig. Mittelfristig mangelt es an Herz und Dramaturgie.

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