Dennis E. Taylor

 4,2 Sterne bei 153 Bewertungen
Autor von Ich bin viele, Wir sind Götter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dennis E. Taylor

Vom Leser zum Schreiber: Der Kanadier Dennis Taylor war von Beruf Programmierer, ist aber mittlerweile in Rente. Dass er sich zur Ruhe gesetzt hat, kann man dennoch nicht behaupten. Er ist glücklich, über die freie Zeit und nutzt diese nun zum Schreiben von Science-Fiction-Romanen. Taylor, der selbst immer begeisterter Leser von SciFi-Büchern war, setzt mit „Ich bin viele“ den Auftakt zu einer erfolgreichen Reihe, die den Fans als „Bobiverse“ bekannt ist. In Deutschland erschien der erste Band im Sommer 2018. Die Reihe entwirft das bekannte Genre neu: Bob unterschreibt gerade einen Vertrag darüber, dass sein Körper nach seinem Tod eingefroren werden soll, da ist sein Leben auch schon vorüber. Als er hundert Jahre später wieder erwacht, ist er jedoch kein Mensch mehr, sondern eine Künstliche Intelligenz! Und als solche muss er funktionieren, wenn er nicht abgeschalten werden will. Dennis Taylor, der selbst nie erwartet hätte, dass aus ihm einmal ein Autor wird, teilt seinen Namen mit verschiedenen anderen bekannten Persönlichkeiten und veröffentlicht seine Bücher deshalb unter dem Namen Dennis E. Taylor. Neben dem Schreiben ist Snowboarden sein größtes Hobby. Außerdem ist er immer noch ein unverbesserlicher Leser von Science-Fiction. Er lebt mit seiner Familie in Coquitlam in der kanadischen Provinz British Columbia.

Alle Bücher von Dennis E. Taylor

Cover des Buches Ich bin viele (ISBN: 9783453319202)

Ich bin viele

 (53)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Wir sind Götter (ISBN: 9783453319219)

Wir sind Götter

 (20)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Alle diese Welten (ISBN: 9783453319325)

Alle diese Welten

 (17)
Erschienen am 10.06.2019
Cover des Buches Outland - Der geheime Planet (ISBN: 9783453319332)

Outland - Der geheime Planet

 (13)
Erschienen am 10.08.2020
Cover des Buches Die Singularitätsfalle (ISBN: 9783453319349)

Die Singularitätsfalle

 (11)
Erschienen am 10.02.2020
Cover des Buches Himmelsfluss (ISBN: 9783453321663)

Himmelsfluss

 (0)
Erscheint am 08.03.2022
Cover des Buches Ich bin viele: Bobiverse 1 (ISBN: B07F339N77)

Ich bin viele: Bobiverse 1

 (17)
Erschienen am 06.07.2018
Cover des Buches Wir sind Götter: Bobiverse 2 (ISBN: B07KW2QJ28)

Wir sind Götter: Bobiverse 2

 (11)
Erschienen am 07.12.2018

Neue Rezensionen zu Dennis E. Taylor

Cover des Buches Ich bin viele (ISBN: 9783453319202)lauravonedens avatar

Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Ich bin viele
lauravonedenvor 5 Monaten

Auch wenn ich eigentlich die meiste Zeit Thriller lese, so packt mich mich doch in unregelmäßigen Abständen die Lust auf Science-Fiction. Und so griff ich 2018 ganz impulsiv zu “Ich bin viele”, welches der Auftakt einer nun schon vierteiligen Reihe ist. Nun haben wir inzwischen 2021 und offensichtlich war meine Lust auf Science-Fiction schnell wieder verraucht. Ich muss zugeben, dass ich das Buch angefangen hatte, ihm jedoch wohl nicht die nötige Aufmerksamkeit hatte zukommen lassen. So legte ich das Buch beiseite, um es nun in tatsächlich 2 Tagen zu verschlingen.

So locker leicht wie das Buch anfängt, so komplex wird es im Laufe der Zeit. Wir steigen schnell in Bobs Leben ein, der scheinbar einiges richtig gemacht hat und deswegen gut Geld verdient und nun für seine Zukuft “vorsorgen” möchte. Nun lesen wir hier halt ein Science-Fiction Buch und deswegen geht es nicht einfach nur um eine nette Rentenanlagemöglichkeit, sondern darum, dass Bob sich nach dem Tod einfrieren lassen möchte. Tja, wer hätte gedacht, dass der Tod so schnell an Bobs Tür klopft, denn kaum ist der Vertrag unterschrieben, wird er auch schon bei einem Verkehrsunfall getötet. Über 100 Jahre später wird Bob tatsächlich “aufgetaut”, allerdings hat er nun keinen Körper mehr, sondern ist eine Künstliche Intelligenz. Obendrein wurde ihm alle Besitze entzogen und er ist Staatseigentum. Im Auftrag des Staates soll er sich nun auf die Reise begeben und für die Menschheit neue bewohnbare Planeten finden…

Anfangs noch leicht zugänglich und mit viel Humor durchzogen, wird die Geschichte schnell sehr viel komplexer und man muss sich schon sehr konzentrieren, um am Ball zu bleiben. Der gute Bob kann sich außerdem natürlich reproduzieren, deswegen gibt es bald viele neue Bob-Abkömmlinge, die alle einen neuen Namen verpasst bekommen und mit der Zeit wird es etwas unübersichtlich. Außerdem befinden wir uns natürlich im Weltall und da bleiben auch ein paar explosive Weltraumschlachten nicht aus. Leider war ich davon noch nie ein großer Fan, zumindesten in geschriebenen Worten. Das möchte ich allerdings nicht dem Buch ankreiden, mir fehlt es da wohl einfach ein wenig an Fantasie und Vorstellungskraft.

Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt überzeugen. Nicht alle Stränge waren gleicham interessant, doch die Mischung war durchaus gelungen. Was sich durch das ganze Buch gezogen hat, war der wirklich tolle Humor. Sarkastisch und trocken – also genau meins, noch dazu oftmals gespickt mit Verweisen auf die Popkultur der 80er und 90er.

Wer damals schon nichts mit dem Thema anfangen konnte, der wird mit dem “Bobbiverse” sicherlich auch nicht glücklich. Wer jedoch gerne mal Science-Fiction liest und eine humorvolle Erzählweise zu schätzen weiß, der könnte mit dieser Reihe durchaus glücklich werden.

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Cover des Buches Alle diese Welten (ISBN: 9783453319325)P_Gandalfs avatar

Rezension zu "Alle diese Welten" von Dennis E. Taylor

Gelungener Abschluss der Trilogie
P_Gandalfvor 10 Monaten

Bobiversum 3.0

Nachdem ich Teil 1 und Teil 2 bereits verschlungen habe, war die Freude auf Teil 3 riesengroß. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Taylor führt die verschiedenen Handlungsstränge zu einem würdigen Ende. Dabei ist der Spannungsbogen in der ersten Hälfte des überraschend dünnen Wälzers noch überschaubar. Danach konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:

Das einzige was man Mr. Taylor und seinem Bobiversum vorwerfen kann, ist, dann zu kurz.

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Cover des Buches Outland - Der geheime Planet (ISBN: 9783453319332)Thomas_Lawalls avatar

Rezension zu "Outland - Der geheime Planet" von Dennis E. Taylor

"Blockbuster"
Thomas_Lawallvor einem Jahr

Wie kann einem so etwas nur gefallen? Diese Frage stellt sich der Rezensent durchaus auch selbst. Da hat man sich nun kreuz und quer durch sämtliche verfügbaren Bücherregale gelesen und mitunter gequält, war oft ebenso entsetzt wie begeistert, und glaubt inzwischen, "gut" und "schlecht", intensiv und oberflächlich unterscheiden zu können, doch ausgerechnet ein Science-Fiction-Roman kann dann wieder (fast) restlos begeistern.

Gründe dafür gibt es auf den ersten Blick eher weniger, denn was Dennis E. Taylor hier, im wahrsten Sinne des Wortes, zusammengeschraubt hat, ist ebenso lächerlich wie an den Haaren herbeigezogen.

Nun sind tektonische Verschiebungen, massive Erdbeben und Vulkanausbrüche nichts Neues, doch wenn sich Ereignisse dieser Art häufen und zeitgleich auftreten, dann eher schon. Selbstverständlich muss der Autor von "Ich bin viele" übertreiben und gleich die ganze Menschheit in Gefahr sehen, wenn da nicht prompt eine Lösung zur Hand wäre.

Studenten entwickeln eine Versuchsreihe, in welcher sich ein "Portal" in eine andere Welt öffnen lässt. Die dazu notwendige "Hardware" wird nicht genauer beschrieben und scheint sowieso nicht allzu kompliziert zu sein. Das ist prima, denn umgehend lassen sich größere "Interdimensionale Tore" basteln und mühelos mit dem "Portal-Generator" verbinden.

Das funktioniert tadellos und sofort ist man bereit, auf der anderen Seite einen kurzen Spaziergang zu unternehmen. Nachdem man Bekanntschaft mit einigen wilden Tieren gemacht hat, wird im Handumdrehen eine größere Expedition gestartet, da die verschworene Gemeinde u. a. Goldadern plündern möchte, die auf der "zweiten Erde" noch nicht entdeckt worden sind. Von wem auch, denn Menschen scheint es dort nicht zu geben ...

Das ist alles ein großer Schmarren, aber erstaunlicherweise dennoch spannend zu lesen. Es ist einfach der Gegenentwurf zur ausgeklügelten Romanvorlage. Man beschäftigt sich mit allerlei fertigen Zutaten, ohne sich ständig die Mühe machen zu müssen, diese zu hinterfragen. Lässt man also unzählige Fragen, die zu den Themen "Portal-Generierung", "Wahrscheinlichkeitsräume", "Weltenlinien" oder der "Viele-Welten-Theorie" zu stellen wären, weg, kann man sich tatsächlich auf ein halbwegs spannendes Abenteuer einlassen. Schließlich muss ja die Menschheit irgendwie überleben.

Merkwürdig, dass man den Leseabend sogar kaum noch erwarten kann. Outland muss so eine Art Blockbuster des Genres sein. Hanebüchen und doch irgendwie unterhaltsam. Sobald man das Hirn aber wieder einschaltet, folgt umgehend die Ernüchterung. Wie einem so etwas nur gefallen kann? Das wissen eben nur SF-Fans.

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