Dennis E. Taylor

 4.1 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Ich bin viele, Ich bin viele: Bobiverse 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dennis E. Taylor

Vom Leser zum Schreiber: Der Kanadier Dennis Taylor war von Beruf Programmierer, ist aber mittlerweile in Rente. Dass er sich zur Ruhe gesetzt hat, kann man dennoch nicht behaupten. Er ist glücklich, über die freie Zeit und nutzt diese nun zum Schreiben von Science-Fiction-Romanen. Taylor, der selbst immer begeisterter Leser von SciFi-Büchern war, setzt mit „Ich bin viele“ den Auftakt zu einer erfolgreichen Reihe, die den Fans als „Bobiverse“ bekannt ist. In Deutschland erschien der erste Band im Sommer 2018. Die Reihe entwirft das bekannte Genre neu: Bob unterschreibt gerade einen Vertrag darüber, dass sein Körper nach seinem Tod eingefroren werden soll, da ist sein Leben auch schon vorüber. Als er hundert Jahre später wieder erwacht, ist er jedoch kein Mensch mehr, sondern eine Künstliche Intelligenz! Und als solche muss er funktionieren, wenn er nicht abgeschalten werden will. Dennis Taylor, der selbst nie erwartet hätte, dass aus ihm einmal ein Autor wird, teilt seinen Namen mit verschiedenen anderen bekannten Persönlichkeiten und veröffentlicht seine Bücher deshalb unter dem Namen Dennis E. Taylor. Neben dem Schreiben ist Snowboarden sein größtes Hobby. Außerdem ist er immer noch ein unverbesserlicher Leser von Science-Fiction. Er lebt mit seiner Familie in Coquitlam in der kanadischen Provinz British Columbia.

Neue Bücher

Wir sind Götter

 (3)
Neu erschienen am 10.12.2018 als Taschenbuch bei Heyne. Es ist der 2. Band der Reihe "Bobiverse".

Wir sind Götter: Bobiverse 2

 (3)
Neu erschienen am 07.12.2018 als Hörbuch bei Random House Audio, Deutschland.

Alle Bücher von Dennis E. Taylor

Ich bin viele

Ich bin viele

 (22)
Erschienen am 09.07.2018
Wir sind Götter

Wir sind Götter

 (3)
Erschienen am 10.12.2018
Ich bin viele: Roman (Bobiverse 1)

Ich bin viele: Roman (Bobiverse 1)

 (1)
Erschienen am 09.07.2018
Alle diese Welten

Alle diese Welten

 (0)
Erschienen am 10.06.2019
Ich bin viele: Bobiverse 1

Ich bin viele: Bobiverse 1

 (8)
Erschienen am 06.07.2018
Wir sind Götter: Bobiverse 2

Wir sind Götter: Bobiverse 2

 (3)
Erschienen am 07.12.2018

Neue Rezensionen zu Dennis E. Taylor

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Rezension zu "Wir sind Götter" von Dennis E. Taylor

One man-show – Wir sind Götter
thursdaynextvor 7 Tagen

Bob Johansson, frisch getrennt, sowohl von seiner ertragreichen Softwarefirma, wie auch von seiner Freundin, deren Verlust ihm immer noch Panikattacken beschert, unterschreibt zu Beginn des ersten Bandes „ICH BIN VIELe"

einen Vertrag, der beinhaltet, dass CryoEterna ihm nach seinem Tod den Kopf abschneidet. Ein Hals abschneiderischer Vertrag wie aus dem Lehrbuch. Er ist jung, rechnet nicht damit, dass es demnächst dazu kommt, möchte aber für die Zukunft abgesichert sein.

Träumt, wie so viele aus seiner Branche den Silicon Valley-Traum der Unsterblichkeit. Ob er sein Vermögen gut investiert hat, wird sich schneller als gedacht zeigen, denn er verliert seinen Kopf recht schnell. Er wird hochgeladen als BOB 2.0 und macht die Bekanntschaft von Dr. Freud oder zumindest jemandem, der so aussieht wie der psychiatrische Urvater. Nicht gänzlich unerwartet ist die politische Situation auf der Erde leicht unerfreulich und verworren und so findet sich alsbald Verwendung für Bob 2.0. als Bemannung einer Raumsonde, die unter dramatischen Umständen den Kontakt zur Erde verliert und sich auf Erkundungsmission durch das All befindet. Zuviel Arbeit für einen und sehr einsam da draussen, also repliziert sich Bob in viele Bobs mit unterschiedlichen Aufgaben. „ICH BIN VIELE“ macht einen Heidenspaß zu lesen, was unter anderem auch an der fluffigen Schreibe und den ebenso guten Ideen von Dennis E. Taylor liegt, der Band zwei „Wir sind Götter“ all jenen widmet, die wie er „die gute alte Space-Opera lieben.“ Ein wenig mehr Tiefgang wäre drin gewesen, dafür liest sich diese KI-Space.Opera aber fluffig leicht und spannend weg wie nichts und mit dem zweiten Band kommt etwas mehr Tiefgang hinzu. Aus Sicht einer KI wirkt der Roman authentisch. Und wie bereits erwähnt, es macht einen Heidenspaß!

Daher war klar, dass diese SciFi Trilogie unbedingt weiter verfolgt werden muss. Die Originaltitel sind übrigens gefälliger: Band eins heißt „We are legion“ und Band zwei: „For we are many“. Um das erste Buch bin ich lange herumgeschlichen, das Cover sprach mich nicht an, bis ich endlich reingelesen und gekauft habe. Die Fortsetzung knüpft exakt an den milde gestalteten Cliffhanger des Vorgängers an und schon ist man wieder mit Elan im „Bobiversum“. Apropos, gäbe es da draussen nicht auch noch ein paar weibliche Wesen die Science Fiction lieben käme bei mir das Gefühl auf ich lebte im falschen Körper. Danke Mädels, ihr dürft euch angesprochen fühlen, ihr wisst schon wer! 

„For we are many“ greift die vielzähligen Handlungsstränge aus „We are Legion“ auf und die Space-Opera entwickelt sich ebenso wie die Charaktere des Bob, der sich mittlerweile als KI sowohl in der Virtuellen Realität aber auch in der faktischen zurechtfindet und wohlfühlt, weiter. Terraformung, effiziente Weiterentwicklung der technischen Systeme, Alienkontakt, Beobachtung der Evolution fremder Lebensformen, Leben in der VR , Kontakt zu den Kurzlebigen und Terroranschläge, es geht rasant und sehr spacig zur Sache. so dass der Cliffhanger am Ende von wir sind Götter deutlich mehr schmerzt als der vorige. Glücklicherweise gibt es für den dritten Band schon Cover und Titel: All diese Welten

soll im Juni 2019 erscheinen. SciFi Fans und solche die es mal gerne versuchen möchten sind bei dieser Reihe gut aufgehoben. Ich muss unbedingt wissen ob einer der BoBs Fortschritte bei der Whisky Produktion (yupp, ein gar nicht unerhebliches Detail wenn es darum geht die übriggeblieben Menschheit zu retten;) )macht.

„Wenn man allerdings die Augen zusammenkneift und das Getränk von der Seite ansieht, während man gleichzeitig laut Lalala schreit, könnte es vielleicht als Whisky durchgehen.“

In diesem Sinne, Slainté lasst es euch munden, ignoriert die missglückten Cover.

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Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Eher mäßig, trotzdem spaßig
Aeriavor 23 Tagen

Der Klappentext hat teilweise recht: Robert Johansson, genannt Bob, wird nach seinem Tod als Computerprogramm wiedererweckt. Er soll in einer Sonde ins All geschossen werden, um neue Planeten zu finden. Aber das mit dem Abschalten und dem Wettlauf gegen die Zeit, das spielt nach dem Start keine Rolle.

Der Klappentext klang so schräg, dass ich dem Hörbuch nicht widerstehen konnte. Es wird von Simon Jäger gelesen, der schon einmal einen Bobby gesprochen hat - "Bobby Dollar" von Tad Williams. Daher wusste ich: Das wird lustig!

Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist die Achterbahnfahrt eines Kindskopfs. Bob ist trotz seiner 31 Jahre nie richtig erwachsen geworden, dazu kommt noch, dass er ein totaler Sci-Fi-Nerd ist. Seine neue Aufgabe kommt wie gerufen, er ist sofort Feuer und Flamme beim Gedanken, ins All zu fliegen. Seine Gedanken, nicht ganz ernsthaft vertont von Simon Jäger, sorgen für Dauerschmunzeln.


Bobs Sonde ist eine Von-Neumann-Maschine, d. h. sie soll in einem neuen Sonnensystem die Lage auskundschaften und sich dann selbst replizieren, um Kopien von sich in andere Sternensysteme zu schicken. Anfangs ist er von der Idee der Duplizierung nicht begeistert, aber nach und nach gibt es dann doch mehrere Bobs, ein Bobiversum eben. Damit Bob und der Leser nicht den Überblick verlieren, sucht sich jede Bob-Kopie einen neuen Namen aus. Damit gibt es dann im Universum einen Commander Riker, Bender und Homer Simpson. Um nur einige zu nennen.

Den Überblick verliert man dann doch. Bob vielleicht nicht, aber ich als Leserin hab irgendwann nicht mehr so recht gewusst, wer wo warum ist. Zudem flitzen die Bobs nur so durch die benachbarten Systeme, es gibt keinen "roten Faden". Mir schien an einigen Stellen, als habe der Autor einfach zu viele Ideen ins Buch packen wollen, ohne sich vorher eine Handlung überlegt zu haben. Es gibt drei Bobs, zu denen der Autor immer wieder zurückkehrt, wobei ihre Entdeckungen mich nicht vom Hocker gehauen haben.

Das Buch lebt also von seinem "Schräg"-Faktor, dem Witz und den vielen "Aha!"-Effekten. Natürlich auch von der Stimme des Sprechers, aber dies gilt nur für das Hörbuch.

Den zweiten Band habe ich schon auf der Wunschliste, der dritte erscheint im Sommer 2019.


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Rezension zu "Ich bin viele" von Dennis E. Taylor

Unendliche Weiten - unendliche Bobs
Yolandevor 3 Monaten

Inhalt (Lovelybooks):

Bob kann es nicht fassen. Eben hat er noch seine Software-Firma verkauft und einen Vertrag über das Einfrieren seines Körpers nach seinem Tod unterschrieben, da ist es auch schon vorbei mit ihm. Er wird beim Überqueren der Straße überfahren. Hundert Jahre später wacht Bob wieder auf, allerdings nicht als Mensch, sondern als Künstliche Intelligenz, die noch dazu Staatseigentum ist. Prompt bekommt er auch gleich seinen ersten Auftrag: Er soll neue bewohnbare Planeten finden. Versagt er, wird er abgeschaltet. Für Bob beginnt ein grandioses Abenteuer zwischen den Sternen – und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit ...

Die Grundidee des Buches ist originell. Eine künstliche Intelligenz, die auf dem Bewusstsein eines echten Menschen basiert mit all seinen (menschlichen) Denkfehlern und moralischen Grundsätzen. Und im Gegensatz zu manch anderen KI in der Literatur oder Film und Fernsehen, sind die "Bobs" der Menschheit wohlgesonnen und nicht feindlich gesinnt, wie z.B. Skynet. Gut gefallen hat mir auch der humorvolle Ton.
Wenn allerdings im Verlauf des Buches immer mehr Bobs erscheinen, ist es manchmal etwas schwierig den Überblick zu behalten, zumal sich diese in mehrere Erzählstränge aufteilen und diese wiederum auch nicht chronologisch sind. 
Leider war ich, wie so oft bei Büchern dieses Genres, etwas überfordert mit den ganzen computertechnischen Begriffen und Vorgängen. Auch die Kampfszenen fand ich langweilig und sie erinnerten mich stark an ein Computerspiel. 
Das Buch ist auf Fortsetzungen angelegt, d.h. einige der Erzählstränge kommen zwar zu einem, zumindest vorläufigen, Ende, andere bleiben hingegen völlig offen. Aber auch wenn mich der Fortgang mancher Geschichten schon interessieren würde, werde ich die nächsten Teile nicht mehr lesen, dazu hat es mich zuwenig gefesselt.

Fazit: Originelle Idee, mir hat es aber nicht so viel gegeben. 


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