Dennis Ehrhardt Sonderberg & Co. und der Tote im Rhein

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(5)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Sonderberg & Co. und der Tote im Rhein“ von Dennis Ehrhardt

Düsseldorf, 1886. Einen Tag vor der Abgabe eines Gutachtens zum Bau einer neuen Rheinbrücke wird der Verfasser Wilfried Kerckhoven tot im Rhein aufgefunden. Ein Fall für Dr. Sonderberg und seine Assistentin Minnie Cogner! Die Ermittlungen führen das ungleiche Paar in die kriminellen Hinterstübchen der Stadt und weiter ins Rotlichtmilieu, wo Sonderberg pikanterweise seiner verflossenen Liebe begegnet. Aber die Wiedersehensfreude währt nicht lang, denn Sonderberg und Minnie Cogner sind bereits ins Visier des Mörders geraten ...

Stöbern in Historische Romane

Das Ohr des Kapitäns

Phenomenal!

KristinSchoellkopf

Die Legion des Raben

Eine geniale Fortsetzung von "Fortunas Rache" - fesselnd bietet das Buch einen Einblick in das Leben von Sklaven im Röm. Reich

Bellis-Perennis

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Rundherum gelungen würde ich zusammenfassend sagen, ich bin schon extrem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

HEIDIZ

Nachtblau

Ein etwas flacher Roman

Melli274

Belgravia

Ich finde das sollten Fans von Downton Abbey gelesen haben

Kerstin_Lohde

Die letzten Tage der Nacht

Hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Ein Werk, das ich nicht so schnell vergessen werde

HarIequin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Unterhaltsame historische Krimireihe

    Sonderberg & Co. und der Tote im Rhein
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2013 um 10:29

    Zwei Kinder finden beim Spielen die Leiche des Gutachters Kerckhoven, die im zugefrorenen Rhein feststeckt. Zum Fall für den Detektiv Dr. Sonderberg wird dieser Tote allerdings erst, als Franz Fuchs ihn um Hilfe ersucht: Er sei ein Verdächtiger in diesem Fall und müsse sich selbstverständlich gegen die Fehleinschätzung der Polizei absichern. Entgegengesetzte wirtschaftliche Interessen scheinen in diesem Todesfall eine große Rolle zu spielen: Der Reeder Fuchs wünscht sich eine Rheinbegradigung, die er selbst auch initiieren will, die Stadt interessiert sich mehr für eine Brücke. Allerdings wird Fuchs auch viel mit dem Bordell- und Spielhöllenbesitzer Ferdinand Rotmann gesehen und über den Bürgermeister kursieren Gerüchte über Korruption. Der erkältete Sonderberg müht sich redlich um Aufklärung in diesem Wirrwarr und macht sich dabei selbst zum Ziel eines Mörders. Desselben, der auch Kerckhoven auf dem Gewissen hat? Das Hörspiel positioniert ganz besonders die Assistentin Dr. Sonderbergs. Minnie Cogner. Ein Vorzimmerdrachen mit schneidender Stimme und energischem Auftreten. Sonderberg mag Kopf der Detektei sein, aber gegen Cogner bleibt er der nette, vermittelnde Chef. Gemäß Verlagsanagaben ist Sonderberg ein Mittsechziger, für den die Stimme aber viel zu jung klingt. Dafür punktet das Hörspiel mit Stimmen, die gut auseinanderzuhalten sind und einer musikalischen Gestaltung, die sicher keine Massenware aus dem Soundkatalog ist. Sonderberg löst den Fall ein wenig zu plötzlich. Die Lösung passt zu allem, was zuvor passierte und trotzdem fällt sie für den mitratenden Hörer ganz schön vom Himmel. Auch wer Fall 1 nicht kennt, kommt sehr gut zurecht. Man erfährt, warum die Serie "Detektei Sonderberg & Co" heißt und kann sich erschließen, dass das Team Sonderberg/Cogner sich auch erst seit im vorhergehenden Fall gefunden hat. Zuviel verrät das Hörspiel aber nicht, sodass ausreichend Neugier auf die anderen Fälle bleibt. Sonderbergs Ermittlungen werde ich sicher weiter verfolgen.

    Mehr
  • Rezension zu "Sonderberg & Co. und der Tote im Rhein" von Dennis Ehrhardt

    Sonderberg & Co. und der Tote im Rhein
    sabisteb

    sabisteb

    30. May 2011 um 13:09

    Düsseldorf, 1886. Wilfried Kerckhoven, ein Ingenieur, der ein Gutachten zum Bau einer Rheinbrücke erstellen soll, wird von zwei Kindern ertrunken im Rhein gefunden. Dr. Sonderberg und seine Assistentin Minnie Cogner werden von einem Bauunternehmer Engagiert, den Fall zu untersuchen, der sie ins Düsseldorfer Rotlichtmilieu führt. Bald schon scheinen die beiden Ermittler selber zu unliebsamen Zeugen zu werden, denn man hat es auch auf ihr Leben abgesehen. Als wäre das nicht genug Ärger ist da noch Dr. Sonderbergs Neffe, der schon wieder in Geldnöten ist und seinen Onkel anpumpt. Auch dieser zweite Teil der Sonderberg und Co Reihe ist ein eher klassisches, gemütliches historisches Kriminalhörspiel. Ermittelt wird noch auf die altbewährte Art, zu Fuß und per Kutsche. Insgesamt eine soweit solide Ermittlung, nur gegen Ende fragt sich der Hörer schon einige Male, wie Dr. Sonderberg diese Schlüsse ziehen konnte. Man muss deutlich auf einige Versprecher der Protagonisten hören und ein wenig um die Ecke denken, aber dennoch ist mir das ein wenig zu viel Deus-Ex-Machina. Die Sprecher in dieser Folge sind durchweg solide, auch wenn mir Jan-Gregor Kremp (Kommissar Keller, Polizeiruf 110) deutlich zu leblos spricht für ein Hörspiel besonders im Kontrast zu seiner Assistentin. Da mag seine Stimme noch so unverbraucht sein, man merkt ihm an, dass er bisher keine bis kaum Hörspielerfahrung hat. Das Hörspiel gibt es auch als Buch. Autor ist der Produzent des Hörspiels. Das Hörspiel basiert somit weniger auf dem Buch sondern das Buch ist wohl am ehesten ein Buch zum Hörspiel. Hierbei orientiert man sich wohl am Erfolg von Darkside Park, wo die Produzenten ganz ähnlich vorgingen. Fazit: Nett. Wer klassischer Krimis um die letzte Jahrhundertwende mit Lokalkolorit mag kommt hier voll auf seine Kosten

    Mehr