Dennis Kohlmann Libellenfrühling

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Inhaltsangabe zu „Libellenfrühling“ von Dennis Kohlmann

Als seine Schwester Mia unter mysteriösen Umständen in ein Koma fällt, ist Julien so entsetzt, dass sich in seinem Kopf eine Idee festsetzt, die ihn einfach nicht mehr loslassen will: Dieses Mädchen kann niemals seine Schwester sein. Das Gesicht zu fahl, die Haare zu zerzaust und den Augen scheint jegliche Farbe gewichen. Julien ist sich sicher: Der Wald hat sich Mias Seele geholt und diese leere Hülle wieder ausgespuckt.

eine schöne Fantasygeschichte um Geschwisterliebe und Libellen

— Norskehex

nahegehend, mitfühlend und herzzereißende Geschichte

— SilVia28

Ein kurzes aber wundervolles Buch über die Wichtigkeit von Fantasy und Mut in schweren Zeiten, das berührt.

— wordworld

Ein äußerst talentierter junger Autor - Verlage schnappt ihn Euch ;-)

— FrauTinaMueller

Schöne fantasievolle Geschichte mit einer schönen Botschaft

— xxnickimausxx

Schöne Geschichte, schade das sie so schnell endet

— Mari-P

Super tiefgründige und emotionale Geschichte. Hier und da ein paar Kanten, aber ansonsten schön.

— buecherschlucker

Unglaubliches Kinderbuch welches einen nicht nur in seine Kindheit zurück versetzt.

— Chelly2511

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  • Libellenfrühling

    Libellenfrühling

    Norskehex

    30. September 2017 um 10:48

    Unter mysteriösen Umständen fällt Mia ins Koma. Ihre Eltern und ihr kleiner Bruder Julien sind entsetzt. Doch in Juliens Kopf setzt sich ein Gedanke fest: Das Mädchen, das im Krankenhaus liegt, kann nicht seine Schwester sein. Er ist sich sicher, dass der Wald ihre Seele verschluckt und ihre leere Hülle zurückgelassen hat. Julien ist fest entschlossen Mias Seele zu retten. Dazu braucht er auch die Hilfe der Libellen. Und was weiß der geheimnisvolle Einsiedler, der zurückgezogen im Wald lebt? Die Geschichte wird aus Sicht des kleinen Bruders Julien erzählt, der sich teilweise für die Geschehnisse verantwortlich macht. Er hatte seiner Schwester versprochen die Eltern abzulenken, während sie zu einer Séance in den Wald geht. Leider ist er eingeschlafen und so sind alle schwer geschockt, als Mia vor der Haustür zusammenbricht und ins Koma fällt. Julien hat wenig Freunde, aber dafür viel Fantasie. Das ist auch der Grund warum seine Eltern – typisch Erwachsene – natürlich nicht seiner Theorie folgen, dass der Wald Mias Seele verschluckt hat. Die Beziehung zwischen den Geschwistern ist sehr eng, obwohl sich Mia durch ihren neuen Freundeskreis stark verändert hat. Julien lässt sich jedoch nicht davon abbringen Mia zu helfen und im Wald ihre Seele zu suchen. Dabei bekommt er unerwartet Hilfe von der „Mumie“, einem Einsiedler, der im Wald lebt, nachdem er durch schwere Verletzungen entstellt wurde. Einst waren Mia und er Freunde, doch seit Mia sich verändert hat, ist der Einsiedler schwer enttäuscht von ihr. Trotzdem hilft er Julien, denn der Einsiedler kann die Sprachen der Tiere hören und so erfahren die beiden von den Libellen wie sie Mia helfen können. Die Geschichte lebt von den fein eingesponnenen Fantasyelementen und der kindlichen, aber bestimmten Art von Julien, der sich allen Widerständen zum Trotz nicht von seinem Plan abbringen lässt. Dem Autor gelingt es gut herauszuarbeiten wie sich Julien fühlt, als die Eltern seine Idee als Fantasie abtun. Ich denke, dass die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen sich gut mit Julien identifizieren können und so schnell einen Einstieg in die Geschichte finden. Da die Zielgruppe Kinder und Jugendliche sind, ist die Geschichte nicht zu dramatisch und der Focus wird auf die Rettung ihrer Seele gelegt und die Behandlung von Mia nur am Rande besprochen. Der Schreibstil ist flüssig und locker, sodass man gut in die Geschichte reinfinden kann und Julien leicht folgen kann, während er eine schwere Zeit durchmacht. Die Geschichte ist kurz und knackig erzählt, sodass jüngere Leser sie als Einstieg ins Lesen bewältigen können. Es ist eine zauberhafte Geschichte über Vertrauen, Geschwisterliebe und den Glauben an sich selbst.

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  • bewegende Geschichte

    Libellenfrühling

    SilVia28

    30. August 2017 um 12:50

    Julien soll seiner Schwester Mia helfen und die Eltern ablenken, da Mia heimlich sich mit Ihren Freunden treffen möchte, doch Julien schläft ein. Trotzdem schafft Miaes heimlich aus dem Haus zu kommen, doch damit beginnt die eigentliche Geschichte. Mia taucht in der Nacht zu hause wieder auf, aber ist das Mia, Julien zweifelt daran, er ist überzeugt das es nur die Hülle von seiner Schwester ist und begibt sich auf die Suche nach Ihrer Seele, die in seinen Augen der Wald verschlungen haben muss.   Eine sehr mitfühlende Geschichte um Julien und seine Suche, es war sehr gut nachvollziehbar was er während dessen Empfunden hat und warum er wie gehandelt hat, dadurch wurde die Geschichte beim Lesen sehr lebendig. Der Autor hat durch seinen flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil, eine ans Herz des Leser gehende Geschichte geschrieben, bei der mir mehr wie einmal die Tränen kamen. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, es trifft den Leser mitten ins Herz.

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  • Magisch, tragisch und einfach nur berührend!

    Libellenfrühling

    wordworld

    24. August 2017 um 11:56

    Allgemeines: Titel: LibellenfrühlingAutor: Dennis KohlmannVerlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (27. Juni 2017)Genre: FantasyISBN-10: 1548276634ISBN-13: 978-1548276638Seitenzahl: 158 SeitenPreis: 4,99€ (Taschenbuch)0,99€ (Kindle-Edition)  Inhalt: "Für mich war Mia gar nicht wirklich hier. Das hier war bloß ein leerer Körper. Ohne Inhalt. Ohne Seele." Als seine Schwester Mia unter mysteriösen Umständen in ein Koma fällt, ist Julien so entsetzt, dass sich in seinem Kopf eine Idee festsetzt, die ihn einfach nicht mehr loslassen will: Dieses Mädchen kann niemals seine Schwester sein. Das Gesicht zu fahl, die Haare zu zerzaust und den Augen scheint jegliche Farbe gewichen. Julien ist sich sicher: Der Wald hat sich Mias Seele geholt und diese leere Hülle wieder ausgespuckt. Bewertung: Die erste Strophe meines Lobliedes an dieses Buch widme ich dem Cover. Vom dunkelblauem Grund, der mit vielen leuchtenden Sternen durchzogen ist und so echt wie ein Nachthimmel wirkt, dass man am liebsten nach den Sternen greifen möchte, hebt sich weiß der Titel im Mittelpunkt des Bildes ab. Etwas darunter ist ebenfalls in hellen Farben die Silhouette einer Libelle zu sehen, die über den dunklen Umrissen einer Wiese mit Baum zu schweben scheint. Das Bild nimmt den Leser mit seiner funkelnden, geheimnisvollen Ausstrahlung sofort in den Bann und passt von den Motiven her perfekt zum Inhalt. Auch der Titel weckt gleich das Interesse und passt gut. Insgesamt eine wunderschöne, magische Gestaltung, die besser nicht hätte sein können. Großes Lob! Erster Satz: "Ihrem Blick nach zu urteilen, war Mama entweder der Überzeugung, ich sei ein verwaistes Straßenkind, oder gar ein ausgereiftes Sumpfmonster." Mia ist im Wachkoma -sagen die Ärzte-, ein geheimnisvoller, verhüllter Mann im Wald, der mit Libellen spricht ist da anderer Meinung. Sie habe ihre Seele verloren, die nun im Wald umher irre. Julien ist hin und her gerissen zwischen Unglauben und Magie und dem unbändigen Wunsch, seine Schwester zu retten. So macht er sich mit der Hilfe der "Mumie" auf den Weg, seine Schwester zu suchen und folgt dem Ruf der Libellen... Dennis Kohlmann hat eine unglaubliche und berührende Geschichte geschaffen. Eigentlich ist sie eher an ein etwas jüngeres Publikum adressiert, kann aber auch sehr gut von Erwachsenen gelesen werden. Man begleitet Julien sehr gerne auf sein Abenteuer im Wald und fiebert mit ihm, ob er seine Schwester nun retten kann, oder nicht. Dabei bliebt bis zum Ende als Beigeschmack die Frage, ob er sich das nicht doch nur alles einbildet, den Zustand seiner Schwester einfach nicht verkraftet und somit etwas erfindet um sich besser zu fühlen, oder ob dieses Buch tatsächlich ein Fantasy-Roman sein soll. Haben seine Bemühungen, die Seele seiner Schwester zu finden tatsächlich ein Sinn, oder werden so nur die Schuldgefühle und Überforderung deutlich gemacht, die ihn plagen. Wenn man dieses Buch als Kind liest, wird wohl das Fantasy-Abenteuer im Vordergrund stehen, doch als Erwachsener bekommt die Handlung noch mal eine ganz andere Dimension. Man steht ein kleines bisschen darüber und kann nachdenken, in Frage stellen, während man mit fiebert und gespannt auf den Ausgang der Geschichte hofft. Und ich finde genau das macht ein gutes Kinder-/Jugendbuch aus. Dass man ein Werk je nach Lebenssituation anders betrachten kann und ein bisschen Spielraum für Interpretation gelassen wird - ganz nach unserem Blogmotto "A writer only starts a book, a reader finishes it". ;-) Und egal ob er seine Schwester nun am Ende wirklich gerettet hat, oder ob alles nur eine große Metapher war, seine Fantasy-Geschichte hat Julien geholfen, über seine Schuld hinwegzukommen, sich besser zu fühlen. Durch seine Fantasie und der Glaube an sich selbst konnte er die schwere Zeit überstehen und das finde ich eine wichtige Aussage. So wird das eher beklemmende, nachdenkliche Buch zu einem Roman, der in schweren Zeiten Mut machen kann. "Wie sie dort lag, mit aufgerissenen Augen und einem Gesicht, das so weiß und leer war wie eine Schneewüste im Winter. Verblasste Sommersprossen. Keine Farbe auf den Lippen. Alles schattiert in Weiß und Grau und Blau. Nur ihr Haar loderte. So wie das von Mia." Der Stil, in dem das Ganze gehalten ist, ist einfach wunderbar - erfrischend, humorvoll, bildreich, schlicht aber träumerisch. Gut verständlich und greifbar sind die Situationen geschildert, die Dialoge knapp und stimmig für die Altersgruppe, hin und wieder kann man ein wenig Ironie und versteckter Humor durchblitzen sehen, welche wohl für die Erwachsenen bestimmt sind. Es wird eine magische, Großteils eher traurige Atmosphäre kreiert, durch die aber immer wieder Lichtblicke und schöne Erinnerungen durchscheinen, sodass die Grundstimmung leicht melancholisch aber dennoch positiv erscheint. Ein angenehmes Lesegefühl!In der Handlung wie auch im Stil passt alles wunderbar zusammen, ist sowohl auf Kinder als auch auf etwas älteres Publikum abgestimmt und super ausgearbeitet. Dafür ein riesengroßes Lob an den jungen Autor! Der zehnjährige Julien, der wegen seiner hochgewachsenen, dürren Statur nur die Libelle genannt wird - ein wunderbarer Querverweis - hat mich als Erzähler wirklich überzeugt! Aus der Ich-Perspektive bekommen wir die Geschehnisse aus seiner Sicht erzählt und können ganz genau mit verfolgen, was er fühlt. Wirklich viele Freunde hat er nicht und auch so ist er mit seinen Brandnarben an den Händen eher ein Außenseiter. In vielerlei Hinsicht ist er noch ein richtiges Kind, abenteuerlustig, voller kindlichem Tatendrang, was man an seiner Art zu beschreiben und erzählen schön sehen kann. Aber manchmal blitzt ein wenig reiferes Verständnis durch und gerade weil er mit der Situation so alleingelassen wird, muss er sich selbst eine Erklärung suchen, sich damit beschäftigen und wächst daran. Man kann ihm eine deutliche Entwicklung anmerken. In seiner Verzweiflung, für den Zustand seiner Schwester mitverantwortlich zu sein und seinem Bemühen, sie zu retten erscheint er sehr sympathisch und beharrlich, gibt nicht auf, auch wenn andere ihn für verrückt halten und im Steine in den Weg legen. Das hat mir sehr gut gefallen. Was ich aber besonders toll fand, ist die Tatsache, dass Julien niemals aufhört und er sich immer wieder seinen Eltern widersetzt, die relativ schwach wirken und ihn alleine lassen, selbst vom Verlust mitgenommen. Er ist der einzige, der daran glaubt, dass Mia als leere Hülle zurückgekehrt ist und er weiß, wer ihm dabei helfen kann, die Seele seiner Schwester zur retten - die Mumie! "Ich streichelte das hölzerne Kleid, das von nun an nicht mehr makellos sein würde. Er war gezeichnet, so wie ich und so wie Gabriel. Gabriel, der alles verstand, aber nicht helfen wollte, weil er ein verrückter Spinner war. Wieso war ihm Mia so egal?" Mein absoluter Liebling in diesem Buch ich jedoch Gabriel alias "die Mumie". Bei seiner Suche nach Spuren von Mia im Wald stößt Julien auf den gruseligen Mann, der von Kopf bis Fuß verhüllt einen Spaziergang durch den Wald unternimmt und wird von ihm vor einer wütenden Wildschweinmutter gerettet. Insgeheim hat er viel Angst vor dem geheimnisvollen Mann, besinnt sich aber seiner Manieren und geht sich bei ihm bedanken. So beginnt eine wunderbare Freundschaft, die sich über die Realität und viele Vorurteile hinwegsetzt. Mir war auch der arme, von Schicksal gezeichnete Mann in seiner einsamen Hütte im Wald sehr sympathisch. Vielleicht ein bisschen verschroben aber gutmütig nimmt er sich des Jungen an und begibt sich mit ihm auf die Suche nach seiner Schwester, um eine alte Rechnung zu begleichen. Denn Gabriel hat ein Geheimnis, dass mehr mit Mias Verschwinden zu tun hat, als Julien ahnt... Im Endeffekt müsste ich die Genre-Angabe oben bei den Fakten nochmal ändern und eher "Jugendroman" daraus machen. Denn der Fantasy-Teil ist verschwindend gering und wird vor allem durch das Motiv der Libelle geprägt. Sie tauchen immer wieder auf. Julien wird die Libelle genannt, die Drachenflieger, die ihn zu seiner Schwester führen, sind auch Libellen und nachdem er die Idee bekam, seine Schwester hätte ihre Seele verloren, flog auch eine Libelle gegen seine Fensterscheibe. "Ich spürte wie sich der Tropfen einer Idee in meinem Kopf formte und zu fließen begann: Was wäre wenn Mia sich verlaufen hätte? Ein Tropfen, der auf andere Tropfen stieß. Tropfen, die sich zu einem großen Ganzen verbanden: Was, wenn Mia sich so tief im Wald verloren hatte, dass sie selbst etwas verlor, dass sie nicht verlieren durfte? (...) Ich hörte den Tropfen auf den Boden schlage, wie der erste regen gegen eine Fensterscheibe. Meine Fensterscheibe(....)Auf Augenhöhe schwebte eine Libelle. Ihre Flügel schlugen so schnell, dass ich sie kaum wahrnahm. Der Körper jedoch glänzte im Licht des Mondes. Wie feinstes Perlmutt." Das Ende hat mir nochmal sehr gut gefallen. Magisch, tragisch und einfach nur berührend, genau wie das ganze Buch! Der einzige Punkt, der mir negativ aufgefallen ist, ist die Länge des Buches. Mit gerade mal 158 Seiten ist die doch recht komplexe Story meiner Meinung nach noch nicht vollends ausgeschöpft. Da hätte ich mir gewünscht, einige Szenen nochmal ein wenig zu vertiefen. Aber das nur am Rande. "Später lag ich im Bett und wartete, während sich draußen dunkle Wolken vor den sichelförmigen Mond schoben. Ich starrte aus dem Fenster in der Dachschräge über mir und schaute den Sternen beim Verschwinden zu." Fazit: Ein kurzes aber wundervolles Buch über die Wichtigkeit von Fantasy und Mut in schweren Zeiten, das berührt und dazu bringt, ein wenig aufmerksamer durchs Leben zu gehen. Kann ich nur empfehlen!Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Libellenfrühling

    Libellenfrühling

    FrauTinaMueller

    18. August 2017 um 18:10

    Liebe Verlage, ich möchte Euch von Herzen bitten, Dennis Kohlmann unter Vertrag zu nehmen. Der junge Mann ist äußerst talentiert und ich prophezeie ihm eine großartige Zukunft als Autor und Geschichtenerzähler. Dennis Kohlmann hat mich vor einigen Wochen kontaktiert, ob ich nicht einmal sein Buch "Libellenfrühling" lesen möchte. Und da mein Herz ganz arg für all die wunderbaren Selfpublisher da draußen schlägt und mich als Libellenfan ;-) und Liebhaber von Büchern unter 150 Seiten dieses Buch absolut perfekt war - habe ich es mir schicken lassen (lieber Dennis, vielen Dank an dieser Stelle für die wundervolle blaue Stoff-Libelle, die hier an meinem Schreibtisch einen Ehrenplatz hat). UND KEINE SEKUNDE BEREUT. Das Buch hat mich von Anfang verzaubert und ich versank tief in diese wunderbare und zu Herzen gehende Geschichte. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Julien. Julien ist ein Junge voller Fantasie, mit wenig Freunden (außer dem unzertrennlichen Duo Hannes und Manuel), doch er ist sehr liebevoll, während seine pubertierende Schwester Mia merkwürdig geworden ist, seit sie neue Freunde gefunden hat. Julien, auch oft Libelle (und die Libellen werden später im Buch dann auch noch eine Rolle spielen ) genannt,  liebt seine Schwester über alles und würde alles für sie tun. Seine Schwester Mia hingegen hat viele Faxen im Kopf und ist ein Pubertier und lehnt sich gegen alles auf, was von den Eltern kommt. Und als sie sich eines Abends trotz Hausarrestes doch mit ihren Freunden im Wald zu einer Seance trifft, verrät Julien sie nicht. Er schläft ein und als er am nächsten Morgen erwacht, ist alles nicht mehr so wie es gestern noch war. Julians Eltern finden ihre Tochter merkwürdig verändert vor der Haustür. "Wie sie dort lag, mit aufgerissenen Augen und einem Gesicht, das so weiß und leer war wie eine Schneewüste im Winter. Verblasste Sommersprossen. Keine Farbe auf den Lippen. Alles schattiert in Weiß und Grau und Blau. Nur ihr Haar loderte. So wie das von Mia." (Seite 11) Mia ist nicht mehr sie selbst, jegliches leben ist aus ihren Augen verschwunden und Julien weiß, dass dies nur die Hülle seiner Schwester. Doch wo ist der Rest von Mia? Ist sie noch zu retten und was kann er tun, um seine Schwester zurückzuholen, wo auch immer sich ihre Seele gerade befindet? Seine Mutter erklärt ihm auf der Intensivstation, dass Mia in einem Wachkoma liegt und ihr Zustand sehr kritisch ist. "Für mich war Mia gar nicht wirklich hier. Das hier war bloß ein leerer Körper. Ohne Inhalt. Ohne Seele." (Seite 23) Niemand glaubt ihm, als er erzählt, dass er seine Schwester eines Nachts im Mondlicht eingehüllt in ein bläuliches Licht im Garten gesehen hat. Julien weiß, dass viel mehr hinter dem schrecklichen und auch sehr mysteriösen Zustand seiner Schwester Mia steckt. Doch niemand will ihm glauben. Und so begibt sich Julien mit seinem Hund Charlie auf die Suche nach seiner Schwester Mia, die er irgendwo im Wald vermutet - jedenfalls ihre Seele! Er glaubt, dass der Wald sie sich geschnappt hat ... Kein Wunder, Julien ist schockiert, von dem, was mit Mia geschehen ist und er möchte sie retten und herausfinden was in jener Nacht mit seiner geliebten Schwester geschehen ist. Bei seinen Suchtouren trifft er auch auf einen Fremden, der in einer Hütte im Wald lebt und  in seinem Mantel aussieht wie eine "Mumie".  Julien hat große Angst vor dem unheimlichen Fremden, ist aber gleichzeitig auch sehr neugierig, warum dieser so alleine im Wald wohnt und sich auch so merkwürdig verhält. Und so versucht Julien in der Hütte des Fremden mögliche Spuren von Mia zu finden und auch herauszufinden, was es mit dem mysteriösen Fremden, der im Trenchcoat etc. durch den Wald schleicht, auf sich hat. Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht schreiben, denn ihr möchtet das Buch ja sicherlich noch selbst lesen ;-).Der erste Satz: "Ihrem Blick nach zu urteilen, war Mama entweder der Überzeugung, ich sei ein verwaistes Straßenkind, oder gar ein ausgereiftes Sumpfmonster." (Seite 1)Noch zwei herrliche Sätze (ich muss aufpassen, dass ich nicht das ganze Buch zitiere, erstens bekäme ich dann Ärger mit Dennis ;-) und zweitens wäre das nicht fein ;-)): "Später lag ich im Bett und wartete, während sich draußen dunkle Wolken vor den sichelförmigen Mond schoben. Ich starrte aus dem Fenster in der Dachschräge über mir und schaute den Sternen beim Verschwinden zu." (Seite 9) Fazit: Dennis Kohlmann hat eine wundervolle, äußerst spannend und sehr mystisch-fantastische Geschichte über wahre Freundschaft, bedingungslose Geschwisterliebe und Dinge, zwischen den Zeilen geschrieben. Die Geschichte lebt von der ersten Zeile an und es haben sich mir beim Lesen wundervolle Bilder im Kopf gezeigt. Das sehr flüssig und sehr schön geschriebene Buch ist gleichermaßen für Jugendliche und Erwachsene geeignet. BITTE LEST DIESES BUCH UNBEDINGT und liebe Verlage nicht vergessen, den Autor unbedingt im Auge zu behalten ... ;-)!

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  • Libellenfrühling

    Libellenfrühling

    Ninasan86

    15. August 2017 um 16:15

    Zum Inhalt:Als seine Schwester Mia unter mysteriösen Umständen in ein Koma fällt, ist Julien so entsetzt, dass sich in seinem Kopf eine Idee festsetzt, die ihn einfach nicht mehr loslassen will: Dieses Mädchen kann niemals seine Schwester sein. Das Gesicht zu fahl, die Haare zu zerzaust und den Augen scheint jegliche Farbe gewichen. Julien ist sich sicher: Der Wald hat sich Mias Seele geholt und diese leere Hülle wieder ausgespuckt.Über den Autor: Dennis Kohlmann, geboren 1990 in Bonn, lebt und schreibt in Uppsala, Schweden. Die Liebe zum Schreiben entdeckte er während seines Ingenieurstudiums, als er zwischen trockener Mathematik und sperriger Technik nach einer kreativen und erfüllenden Abwechslung suchte.Mehr über den Autor erfahrt auf seiner Homepage oder auf Instagram.Mein Fazit und meine Rezension: Julien ist jung und voller Fantasie, warum auch nicht, immerhin ist er noch ein Kind! Seine große Schwester Mia hingegen scheint wie ausgewechselt seit sie einen neuen Freundeskreis hat. Doch Julien liebt seine Schwester und tut alles für sie. So ist es auch kein Wunder, dass er sie deckt, als sie eines Abends gemeinsam mit ihren Freunden im Wald eine Seance abhalten möchte - trotz des angeordneten Hausarrests. Doch Julien schläft ein und schon am nächsten Morgen ist alles anders: seine Eltern finden Mia vor der Haustür vor, doch ist sie nicht mehr sie selbst. Das Leuchten in ihren Augen ist verschwunden und auch ansonsten scheint für Julien klar zu sein, dass lediglich die Hülle seiner Schwester nach Hause zurückgekehrt ist, aber ein wesentlicher Bestandteil ihrer Selbst ist im Wald geblieben: ihre Seele. Kann Julien seine Schwester retten? Julien ist ein fantasievoller Junge, hat wenige Freunde, aber davon zwei sehr gute. Und trotzdem kann Julien auch auf sich selbst aufpassen und sich selbst beschäftigen. Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist, den Wald nahe des Hauses zu erkunden. Dabei entgeht ihm kein Abenteuer und eines Tages sogar, trifft er auf "die Mumie", den stets in einen Mantel gehüllten Fremden, der in einer einsamen Hütte im Wald wohnt. Wie all die Kinder hat er zunächst einmal Angst vor dem Fremden und das verwundert auch uns Leser nicht, denn auch ich habe ihm gegenüber zunächst Respekt empfunden, doch gleichermaßen auch Neugierde. Wie kommt es, dass jemand ganz allein im Wald wohnt? Fernab von der Gesellschaft und dann auch noch stets in einen Mantel gehüllt ist? Was es mit der Bezeichnung "Mumie" auf sich hat, erfahren wir allerdings schnell, denn er Mann ist von Bandagen bedeckt. Was mag ihm wohl passiert sein? Auch Julien ist von dem zunächst Fremden fasziniert, bis die Beiden mehr miteinander verbindet. Und dann passiert das Schreckliche und seine geliebte Schwester Mia kehrt eines Morgens wie im Schockzustand nach Hause zurück. Auf der Intensivstation erfährt man, dass sie in einem Wachkoma liegt und ihr Zustand kritisch ist, doch Julien weiß, dass mehr dahinter steckt, denn er hat seine Schwester eines Nachts gesehen - in einem hellen Licht eingehüllt stand sie dort. Doch niemand glaubt ihm. Einzig und allein mit dem Fremden im Wald kann Julien über seine Vermutung wegen dem Zustand seiner Schwester sprechen. Er ist sich sicher, dass der Wald sich die Seele seiner Schwester geholt und nur noch die leere Hülle von ihr ausgespuckt hat! Im ersten Moment habe ich geschmunzelt, als ich diese Theorie gelesen habe. Doch - je tiefer ich in die Geschichte eingetaucht bin - und je mehr ich über die Protagonisten erfahren habe, desto wahrscheinlicher wurde es auch für mich. Julien ist dabei ein liebevoller Bruder, der nicht so schnell aufgibt und für seine Schwester kämpf und das, obwohl ihm seine Eltern Einhalt gebieten wollen. Warum auch nicht? Der Junge scheint ja wohl eine traumatische Erfahrung zu durchleben, in einem Schockzustand verfallen zu sein, immerhin ist seine Schwester in einer Zwischenwelt gefangen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Julien niemals aufhört und er sich immer wieder seinen Eltern widersetzt. Er ist der einzige, der daran glaubt, dass Mia als leere Hülle zurückgekehrt ist und er weiß, wer ihm dabei helfen kann, die Seele seiner Schwester zur retten - die Mumie! So hart Kinder mit ihrer Meinung und in ihrer Ausdrucksweise sein können, so aufmerksam geht Julien mit seinem neuen Bekannten um, denn auch er fühlt sich missverstanden und ist Gezeichnet. Im Laufe der Geschichte erfahren wir also nicht nur mehr über Julien und dessen Vergangenheit, sondern auch über den Fremden im Wald und über Mia, die im Wachkoma liegt. Alle Drei verbindet etwas und eben diese Verbindung ist es, die diese Geschichte so einzigartig macht. Wir haben es hier mit einem Jugendbuch zu tun, welches im Fantasy-Genre spielt und doch werden wir hier nicht von unglaublichen Fabelwesen verfolgt, sondern eher mit Gefühlen konfrontiert, die tiefer gehen als bloße Sympathie: hier geht es um Geschwisterliebe und um wahre Freundschaft. Aufgrund des leichten und flüssigen Schreibstils des Autors konnte ich sehr gut in die Geschichte rein finden. Er hat mit Worten einen Film vor meinem inneren Auge entstehen lassen, der farbenfroher und fabelhafter nicht sein kann: eine Wunderwelt voller flüsternder Libellen und wahren Freunden, die man nur einmal im Leben findet. Ich kann diese wundervolle Geschichte guten Gewissens weiterempfehlen und lade euch hiermit alle dazu ein, selbst in den Libellen Frühling einzutauchen, um eure Wahrnehmung zu erweitern und vielleicht sogar das ein oder andere Wunder zu erleben.

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  • traurig, beklemmende Geschichte, die aber Mut macht

    Libellenfrühling

    Buchfeeling

    04. August 2017 um 08:04

    Das Buch ist, anders als erwartet, recht poetisch-anspruchsvoll geschrieben.Der Junge Julien soll seine große Schwester bei einem nächtlichen Ausflug decken, doch er versagt. Als Mia am nächsten Morgen wieder auftaucht, ist nichts mehr so, wie es mal war. Mia fällt ins Wachkoma und niemand kann sich erklären, was in der Nacht passiert ist.Julien hingegen zweifelt daran, dass dieses blasse Mädchen mit den leblosen Augen im Krankenbett tatsächlich seine Schwester sein soll. Und so macht er sich auf die Suche nach der wahren Mia…Die Story ist unerwartet ernst, denn das Koma von Mia verändert das Familienleben gewaltig. Auch Juliens Handlungen werden davon stark beeinflußt, macht er sich doch insgeheim Vorwürfe, dass er Mia in der Nacht hat gehen lassen.Weil Julien nach wie vor glaubt, dass Mia nicht in dem Krankenhausbett liegt sondern irgendwo im Wald verloren gegangen ist, macht er sich Tag für Tag auf, um die wahre Mia zu suchen. Er durchkämmt den Wald und stößt dabei auf den seltsamen Mann, den alle nur „die Mumie“ nennen. Was hat es mit ihm und seinen eigenartigen Gewohnheiten auf sich?Die Geschichte ist anders als erwartet, sehr traurig, nachdenklich, ernst. Der Fantasyanteil an der Story ist verschwindend gering. Im Wesentlichen geht es um das traumatische Ereignis des Jungen Julien, der mit allen Mitteln seine Schwester retten möchte. Sein Weg dorthin ist mit Vorurteilen und Mißverständnissen gepflastert. Julien muß feststellen, dass man sich Vertrauen erarbeiten muß und dass echte Freundschaft gepflegt werden muß.Ich bin hin und her gerissen, was meine Meinung zu dem Buch als Jugendbuch angeht. In meinen Augen ist dies ein Buch für Jugendliche ab 13-14 Jahre. Allerdings sind die Gedanken von Julian seinem Alter (10 Jahre) entsprechend „einfach“ gehalten. Der übrige Buchtext aber sehr poetisch-anspruchsvoll.Ich selbst fand das Buch eher traurig und beklemmend… sicher kein Buch für eine Gute-Nacht-Geschichte… aber eine Geschichte, die in schweren Zeiten Mut machen soll…

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  • Eine Geschichte, die verzaubert

    Libellenfrühling

    buecherschlucker

    15. July 2017 um 13:43

    Vollständig: https://buecherschlucker.blogspot.de/2017/07/libellenfruhling-dennis-kohlmann.htmlMeine Meinung:Mir gefiel die Geschichte von Anfang an richtig gut und ich habe mich überraschend schnell ins das Buch eingelesen. Das blieb nicht nur am Anfang so, sondern zog sich bis hin zum Ende. Der Schreibstil war total angenehm und mir gefällt es unheimlich, wie der Autor seine Wörter und Ausdrücke wählt - nämlich mit der viel Bedacht, so kam es mir zumindest vor. Dadurch, dass die Kapitel nicht allzu lang waren, hatte man zwischendrin genug Zeit, um auch mal durchzuatmen. Mit den Kapiteln verbinde ich jedoch auch eine kleine Schwachstelle, bzw. ein Kritikpunkt. Manchmal hat es sich nämlich so angefühlt, als wären die Kapitel nicht ganz vollständig und rund gewesen. Als ich dann nach einem Kapitel weitergelesen habe, habe ich mich oft gewundert, weil es sich einfach nicht so angefühlt hat, als sollte dieses Kapitel jetzt schon Enden. Da hat mir einfach oft ein runder Abschluss gefehlt, einen thematischen Abschluss, dass man das Gefühl bekommt, bereit zu sein, den nächsten Meilenstein, sozusagen, zu lesen. Leider habe ich manchmal auch nicht ganz den Sinn von einzelnen Kapiteln-Reihenfolgen verstanden. Ein Kapitel war "fertig" und in dem nächsten Kapitel wurde dann etwas erzählt, worauf nie wider so richtig angeknüpft worden ist und dann ging es auch schon wieder mit der eigentlichen Geschichte weiter. Es waren also ab und zu ein paar Seitensprünge dabei, die ich persönlich nicht ganz nachvollziehen konnte. Ansonsten ist man wirklich wie mit Libellenflügeln durch die Geschichte geflogen, also leicht und angenehm. Es waren unglaublich viele emotionale und tiefgründige Aspekte dabei, die mich zum nachdenken gebracht haben und die auch einen Appell mit sich ziehen, was ich sehr wichtig und schön finde, gerade für das Alter, für das dieses Buch gedacht ist. Vor allem wurden auch Charaktere gewählt, die man so auch in der Realität findet, gerade die "Mumie" wäre auch heutzutage ein Gesprächsthema und vielleicht leider auch ein Mensch, der eher vermieden und dumm angeschaut wird. Während der Geschichte wird eben gezeigt, dass es wichtig ist, nicht immer nur alles Oberflächlich zu sehen, denn solche Personen sind oft unsere Helden oder Vorbilder. Die Mischung aus Fantasy und Gegenwartsliteratur hat mir wirklich total gut gefallen. Ich mag beide Genres unheimlich gerne und eine Mischung davon ist dann natürlich perfekt. Man konnte Fantasy, Mystik, aber auch gegenwärtige Dinge auffinden. Es zeigt einem, dass es auch besondere Momente im echten Leben geben kann, wenn man nur genug an Wunder glaubt und sich auch mal kleineren, unscheinbaren Details oder Gegebenheiten widmet, wie z.B. in der Geschichte, den Libellen! Außerdem gab es ab und zu auch bestimme Wendepunkte, mit denen man vorher nicht gerechnet hätte, was natürlich auch eine gute Geschichte ausmacht. Das Ende war für mich wie ein Nadelstich ins Herz, aber warum genau, werde ich nicht erzählen, denn ich möchte nicht zu viel verraten! Ich kann euch nur sagen, dass es sich unheimlich lohnt, diese Geschichte gelesen zu haben, wenn man Ecken und Kanten akzeptieren kann.Fazit:Wie gerade schon erwähnt, hat die Geschichte ein paar Ecken und Kanten, die einem auffallen, aber vollkommen zu akzeptieren sind. Wer Tiefgründiges, gemischt mit Fantasy  mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen - es verzaubert einen, auch in der Wirklichkeit.

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  • Schöne fantasievolle Geschichte mit einer schönen Botschaft

    Libellenfrühling

    xxnickimausxx

    13. July 2017 um 11:11

    Der gebürtige Deutsche Dennis Kohlmann lebt in Schweden. Während seines eher sperrigen Studium entdeckte er seine Liebe zum Schreiben und nutze seine kreative Ader um seine Fantasie freien Raum zu lassen. In Libellenfrühling geht es um einen den kleinen Julien auf der Suche nach seiner Schwester. Julien, genannt die Libelle, versucht seiner Schwester zu helfen, als die eines nachts ohne Vorwarnung ins Koma fällt. Er merkt aber, dass die Mia im Krankenhaus, nicht seine Schwester ist, nur ihre Hülle. Er versucht auf eine rührende Weise seine Schwester zurück zu holen. Libellenfrühling ist in der Ich-Form aus Sicht des Jungen Julien verfasst. Dadurch gelingt der Einstieg sehr schnell und einfach. Man kann sich vor allem mit dem Hauptprotagonisten sofort identifizieren, weil er sympathisch und empathisch ist. Die allgemeine Grundstimmung ist eher traurig, dann aber zugehend neugierig und von fantasievollen aber auch resignierenden Elementen durchtränkt. Es herrscht teilweise ein Chaos der Stimmungen, aber es ist authentisch verpackt und passend in Szene gesetzt. Der Schreibstil des Autors ist einfach und schlicht, damit ist es kindlich verständlich ist. Vor allem seine Schilderungen sind träumerisch und malerisch sowie auf metaphorische Weise versetzt der Autor einen in eine scheinbare Fantasiewelt. Die Dialoge sind eher kurz und gut gewählt – stimmig für die Altersgruppe. Subtil versteckter Humor und Ironie sind eher für die Erwachsenen bestimmt, da ein Kind oder Jugendlicher dies eher nicht als solches erkennen würde. Die Gefühle werden sehr anschaulich erläutert, damit selbst Kinder fühlen, worum es geht. Die Spannung steigt sofort ab Kapitel 2, weil man wissen möchte, was mit Mia passiert ist. Die Geschichte bereitet durch den schönen fließenden Erzählstil ein wahres Lesevergnügen. In der Mitte flaut es dann etwas durch Eintönigkeit ab. Außerdem werden die Begebenheiten auf einer kindlich basalen Ebene erklärt – finde ich passend, da so auch die jüngere Generation die Fremdwörter versteht. Die Szenen sind in sich immer geschlossen und vor allem Julien mit seiner kindlichen Naivität lässt das Leserherz höherschlagen. Der Blick der Dinge aus der kindlichen Perspektive ist schön, einfach, simple und vor allem rein und ehrlich. Julien durchlebt in der Geschichte eine schöne Entwicklung, er wächst über sich selbst hinaus und lernt auf sich selbst sowie auf andere zu Vertrauen. Ebenso das Ende ist spannend und mit einer unvorhersehbaren Wendung versehen. Fazit: Libellenfrühling ist ein herrlicher Fantasieroman für die jüngere Generation, der aber vor allem mit seiner Botschaft durchaus etwas für Erwachse ist. Dennis Kohlmann zeigt aufspannende Weise wie wichtig die Macht der Fantasie und der Glaube an sich selbst schon in jungen Jahren ist. Ich kann das Buch jedem Kinder- und Jugendbuchliebhaber empfehlen, der auf fantasiereiche Geschichten steht.   Libellenfrühling erhält von mir 3,5 von 5 Sternen. (Ein Dank an Dennis Kohlmann für das Rezensionsexemplar.)

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  • Eine Geschichte die Jung und Alt überzeugen kann!

    Libellenfrühling

    Booknerd1307

    11. July 2017 um 21:47

    Mein Dank geht an den Autor Dennis Kohlmann für das Rezensionsexemplar von „Libellenfrühling“Meine Meinung:Eine schöne Jugend- / Kindergeschichte für zwischendurch, dachte ich mir und habe die Anfrage von Dennis Kohlmann direkt angenommen! Ob sich meine erste Vermutung bestätigt hat erfährt ihr jetzt!Cover:Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich auch direkt angesprochen. Es sieht ein bisschen zauberhaft aus und wirkt durch die helle Schrift auch nicht zu dunkel! Sowohl der Titel, als auch der Autorenname ist sehr gut lesbar und die Libelle am Cover finde ich sowieso toll!Der Schreibstil:Der Autor, Dennis Kohlmann, schreibt in einem sehr rasanten Schreibstil. Immer wieder passieren die Dinge Schlag auf Schlag, ohne wirklich gehetzt zu wirken. Libellenfrühling lässt sich als lockeres Buch auch für ältere Leser sehr gut zwischendurch lesen und beinhaltet gute Beschreibungen, so dass man sich die Geschichte sehr gut vorstellen kann.Die Charaktere:Im Buch geht es um Mia und ihren Bruder Julien. Der Einstieg in die Geschichte hat mir schon sehr gut gefallen und zwar hauptsächlich durch die Charaktere. Julien ist ein süßer, naiver Junge und genau so behandeln ihn seine Eltern auch. Trotzdem konnte er mich überzeugen, weil er einfach so ein hartnäckiger Bursche ist. Er lässt nicht locker obwohl ihn alle von seinen Ideen abbringen wollen und das finde ich toll! Außerdem ist die Darstellung von Julien als jungen Buben sehr gut gelungen.Von Mia erfährt man zwar viel, jedoch eher was ihr Benehmen und ihre „Abenteuer“ betrifft. Ich finde sie ist ziemlich leichtsinnig, aber ich denke viele Mädchen in ihrem Alter könnten sich gut mit ihr identifizieren.Die Geschichte:Wie oben schon erwähnt ist der Einstieg in die Geschichte sehr gut gelungen. Ich konnte mich sofort ein bisschen in die Welt hineintasten die der Autor geschaffen hat und wollte eigentlich auch kaum aufhören zu lesen. Die Story ist auf jeden Fall für mich etwas komplett Neues gewesen und sie hat mir auch sehr gut gefallen. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und ich hatte dann doch noch den gewissen Überraschungseffekt. Trotzdem werde ich in der Wertung ein paar kleine Abstriche machen, weil mir das Ende zu plötzlich kam. Die Spannung wurde zwar immer weiter gesteigert, aber als es dann so weit war ging es mir zu schnell und wirkte dann ein bisschen gestresst. Ansonsten eine tolle Geschichte die mich durchaus überzeugen konnte!Empfehlung:Natürlich eine Empfehlung für eine eher jüngere Zielgruppe (bis 13/14 Jahre), aber auch Leser die schon älter sind werden bestimmt nicht gelangweilt!Mein Fazit:Das Ende ein wenig zu abrupt, aber ansonsten durchaus überzeugend!

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  • Eine mystisch schöne Geschichte zum nachdenken

    Libellenfrühling

    Mari-P

    07. July 2017 um 15:02

    Meine Zusammenfassung:Julien und Mia sind Geschwister die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit sehr gerne mögen. Sie verbindet eine tiefe Verbundenheit, umso mehr trifft es Julien als Mia plötzlich ins Koma fällt. Mia kam aus dem Wald zurück und lag bewusstlos auf der Schwelle ihres Elternhauses, alle denken an einen schrecklichen einen Unfall, nur Julien merkt, dass mehr hinter Mias Schicksal steckt. Für Julien ist die Mia im Koma nur eine seelenlose Hülle und er vermutet, dass der Wald etwas damit zu tun hat. Er beschließt sich auf die Suche nach seiner Schwester zu machen und trifft im Wald einen eigenbrötlerischen Mann, den er nur die "Mumie" nennt.Dieser Mann heißt eigentlich Gabriel und er wurde durch einen Unfall schwer verbrannt, außerdem scheint er etwas über Juliens Schwester zu wissen. Julien freundet sich mit Gabriel an und langsam führt dieser ihn in seine Geheimnisse ein. Denn Gabriel kann mit Libellen, sogenannten Drachenfliegen sprechen und diese wissen etwas über Mias Verbleib. Doch während Julien fest an seine Behauptungen glaubt sehen seine Eltern das anders und versuchen Mia medizinisch wieder aus dem Koma zu holen, außerdem verbieten sie Julien den Umgang mit Gabriel. Aber Julien lässt sich nicht unterkriegen und ist fest entschlossen seine Schwester zu retten. Wird ihm das Gelingen bevor er Mia für immer verliert?Bewertung:Es ist wirklich schade, dass dieses Buch so wenig Seiten hat, ich hätte noch viel mehr von dieser Geschichte lesen können. Aber man kann sagen, Dennis Kohlmann hat sich auf das beste beschränkt und dieses gut zu Papier gebracht. Ich mag seinen Schreibstil, der ist natürlich und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Er nutzt gerne Umgangssprache, das macht die Geschichte lebendiger. Julien der Held der Geschichte scheint ein liebevoller Bruder zu sein, auch wenn er selbst einige Probleme mit sich rumträgt und seine Schwester nicht so einfach zu sein scheint.Gabriel kommt in diesem Buch eine besondere Rolle zu und ich finde diese am mystischen. Was schade ist, das die Geschichte so schnell endet, leider wird viel im Dunklen gelassen, da hätte man durchaus noch etwas ausschmücken können. Vielleicht ist es auch Absicht und der Autor möchte seinen Lesern hier Raum lassen, um selber über dieses Ende nachzudenken. Auch ist dieses Buch christlich angehaucht. Das finde ich nicht schlimm, da es sehr dezent eingesetzt wurde. Vielleicht könnte man das Buch auch gut im Religionsunterricht als Leselektüre nehmen, weil man halt sehr viel darüber nachdenken kann :-) Insgesamt kann ich sagen das man mit Libellenfrühling ein schönes Buch für einen guten Preis bekommt. Ich würde noch weitere Bücher vom Autor lesen.

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  • Kinderbuch für Jung und Alt

    Libellenfrühling

    Chelly2511

    26. June 2017 um 22:09

    „Libellen Frühling“ von Dennis Kohlmann ist ein Kinder- und Jugendbuch.Das Buch wird in der ersten Person erzählt, was meiner Meinung nach gut gewählt wurde, da der Autor dadurch die Geschehnisse aus der Sicht des Jungen Julien darstellt, der mit seiner liebevolle Art, sicherlich auch viele Erwachsene verzücken wird. Dem Leser werden zudem die Gefühle und Eindrücke des Jungen nahegelegt, welche durch das kindliche Verhalten einen sofort wieder in seine Vergangenheit zurückschickt, bzw. den Kindern die dieses Buch lesen, das Lesen leicht und verständlich macht.Der Schreibstil ist dabei auch sehr flüssig und ohne Fachvokabular geschrieben, welches besonders Kindern hilft Leserergebnisse leicht zu erlernen und am Lesen Spaß. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass Kinder ihre Freude an diesem Buch haben werden. Das Cover mit dem nächtlichen Hintergrund und der großen, weißen Libellen ist dabei auch ein exzellenter Blickfang und verlockt den Leser somit sich dieses Buch genauer anzusehen.Fazit:Das Buch „Libellen Frühling“ ist sowohl für Jung und Alt geeignet. Es hilft den Jungen dabei ihre Lesebereitschaft zu steigern und regt zur Fantasie an, während es den etwas erfahreneren Lesern einen Blick in ihre eigene Vergangenheit ermöglicht und sie in mancherlei Hinsicht in ihre Kindheit zurückversetzt. Zudem kann der Leser das Buch kaum an die Seite legen, da dieser gerne wissen möchte wie das Buch endet und ob Schlussendlich alles gut wird. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine ausgezeichnete Möglichkeit Kindern das Lesen näher zu bringen und diese in ihrer geistigen Entwicklung zu fördern. Daher gebe ich diesem Kinderbuch 5 von 5 Sternen

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