Dennis Kohlmann Libellenfrühling

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Inhaltsangabe zu „Libellenfrühling“ von Dennis Kohlmann

Als seine Schwester Mia unter mysteriösen Umständen in ein Koma fällt, ist Julien so entsetzt, dass sich in seinem Kopf eine Idee festsetzt, die ihn einfach nicht mehr loslassen will: Dieses Mädchen kann niemals seine Schwester sein. Das Gesicht zu fahl, die Haare zu zerzaust und den Augen scheint jegliche Farbe gewichen. Julien ist sich sicher: Der Wald hat sich Mias Seele geholt und diese leere Hülle wieder ausgespuckt.

Ein äußerst talentierter junger Autor - Verlage schnappt ihn Euch ;-)

— FrauTinaMueller
FrauTinaMueller

Schöne fantasievolle Geschichte mit einer schönen Botschaft

— xxnickimausxx
xxnickimausxx

Schöne Geschichte, schade das sie so schnell endet

— Mari-P
Mari-P

Super tiefgründige und emotionale Geschichte. Hier und da ein paar Kanten, aber ansonsten schön.

— buecherschlucker
buecherschlucker

Unglaubliches Kinderbuch welches einen nicht nur in seine Kindheit zurück versetzt.

— Chelly2511
Chelly2511

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    Libellenfrühling
    FrauTinaMueller

    FrauTinaMueller

    18. August 2017 um 18:10

    Liebe Verlage, ich möchte Euch von Herzen bitten, Dennis Kohlmann unter Vertrag zu nehmen. Der junge Mann ist äußerst talentiert und ich prophezeie ihm eine großartige Zukunft als Autor und Geschichtenerzähler. Dennis Kohlmann hat mich vor einigen Wochen kontaktiert, ob ich nicht einmal sein Buch "Libellenfrühling" lesen möchte. Und da mein Herz ganz arg für all die wunderbaren Selfpublisher da draußen schlägt und mich als Libellenfan ;-) und Liebhaber von Büchern unter 150 Seiten dieses Buch absolut perfekt war - habe ich es mir schicken lassen (lieber Dennis, vielen Dank an dieser Stelle für die wundervolle blaue Stoff-Libelle, die hier an meinem Schreibtisch einen Ehrenplatz hat). UND KEINE SEKUNDE BEREUT. Das Buch hat mich von Anfang verzaubert und ich versank tief in diese wunderbare und zu Herzen gehende Geschichte. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Julien. Julien ist ein Junge voller Fantasie, mit wenig Freunden (außer dem unzertrennlichen Duo Hannes und Manuel), doch er ist sehr liebevoll, während seine pubertierende Schwester Mia merkwürdig geworden ist, seit sie neue Freunde gefunden hat. Julien, auch oft Libelle (und die Libellen werden später im Buch dann auch noch eine Rolle spielen ) genannt,  liebt seine Schwester über alles und würde alles für sie tun. Seine Schwester Mia hingegen hat viele Faxen im Kopf und ist ein Pubertier und lehnt sich gegen alles auf, was von den Eltern kommt. Und als sie sich eines Abends trotz Hausarrestes doch mit ihren Freunden im Wald zu einer Seance trifft, verrät Julien sie nicht. Er schläft ein und als er am nächsten Morgen erwacht, ist alles nicht mehr so wie es gestern noch war. Julians Eltern finden ihre Tochter merkwürdig verändert vor der Haustür. "Wie sie dort lag, mit aufgerissenen Augen und einem Gesicht, das so weiß und leer war wie eine Schneewüste im Winter. Verblasste Sommersprossen. Keine Farbe auf den Lippen. Alles schattiert in Weiß und Grau und Blau. Nur ihr Haar loderte. So wie das von Mia." (Seite 11) Mia ist nicht mehr sie selbst, jegliches leben ist aus ihren Augen verschwunden und Julien weiß, dass dies nur die Hülle seiner Schwester. Doch wo ist der Rest von Mia? Ist sie noch zu retten und was kann er tun, um seine Schwester zurückzuholen, wo auch immer sich ihre Seele gerade befindet? Seine Mutter erklärt ihm auf der Intensivstation, dass Mia in einem Wachkoma liegt und ihr Zustand sehr kritisch ist. "Für mich war Mia gar nicht wirklich hier. Das hier war bloß ein leerer Körper. Ohne Inhalt. Ohne Seele." (Seite 23) Niemand glaubt ihm, als er erzählt, dass er seine Schwester eines Nachts im Mondlicht eingehüllt in ein bläuliches Licht im Garten gesehen hat. Julien weiß, dass viel mehr hinter dem schrecklichen und auch sehr mysteriösen Zustand seiner Schwester Mia steckt. Doch niemand will ihm glauben. Und so begibt sich Julien mit seinem Hund Charlie auf die Suche nach seiner Schwester Mia, die er irgendwo im Wald vermutet - jedenfalls ihre Seele! Er glaubt, dass der Wald sie sich geschnappt hat ... Kein Wunder, Julien ist schockiert, von dem, was mit Mia geschehen ist und er möchte sie retten und herausfinden was in jener Nacht mit seiner geliebten Schwester geschehen ist. Bei seinen Suchtouren trifft er auch auf einen Fremden, der in einer Hütte im Wald lebt und  in seinem Mantel aussieht wie eine "Mumie".  Julien hat große Angst vor dem unheimlichen Fremden, ist aber gleichzeitig auch sehr neugierig, warum dieser so alleine im Wald wohnt und sich auch so merkwürdig verhält. Und so versucht Julien in der Hütte des Fremden mögliche Spuren von Mia zu finden und auch herauszufinden, was es mit dem mysteriösen Fremden, der im Trenchcoat etc. durch den Wald schleicht, auf sich hat. Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht schreiben, denn ihr möchtet das Buch ja sicherlich noch selbst lesen ;-).Der erste Satz: "Ihrem Blick nach zu urteilen, war Mama entweder der Überzeugung, ich sei ein verwaistes Straßenkind, oder gar ein ausgereiftes Sumpfmonster." (Seite 1)Noch zwei herrliche Sätze (ich muss aufpassen, dass ich nicht das ganze Buch zitiere, erstens bekäme ich dann Ärger mit Dennis ;-) und zweitens wäre das nicht fein ;-)): "Später lag ich im Bett und wartete, während sich draußen dunkle Wolken vor den sichelförmigen Mond schoben. Ich starrte aus dem Fenster in der Dachschräge über mir und schaute den Sternen beim Verschwinden zu." (Seite 9) Fazit: Dennis Kohlmann hat eine wundervolle, äußerst spannend und sehr mystisch-fantastische Geschichte über wahre Freundschaft, bedingungslose Geschwisterliebe und Dinge, zwischen den Zeilen geschrieben. Die Geschichte lebt von der ersten Zeile an und es haben sich mir beim Lesen wundervolle Bilder im Kopf gezeigt. Das sehr flüssig und sehr schön geschriebene Buch ist gleichermaßen für Jugendliche und Erwachsene geeignet. BITTE LEST DIESES BUCH UNBEDINGT und liebe Verlage nicht vergessen, den Autor unbedingt im Auge zu behalten ... ;-)!

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  • Libellenfrühling

    Libellenfrühling
    Ninasan86

    Ninasan86

    15. August 2017 um 16:15

    Zum Inhalt:Als seine Schwester Mia unter mysteriösen Umständen in ein Koma fällt, ist Julien so entsetzt, dass sich in seinem Kopf eine Idee festsetzt, die ihn einfach nicht mehr loslassen will: Dieses Mädchen kann niemals seine Schwester sein. Das Gesicht zu fahl, die Haare zu zerzaust und den Augen scheint jegliche Farbe gewichen. Julien ist sich sicher: Der Wald hat sich Mias Seele geholt und diese leere Hülle wieder ausgespuckt.Über den Autor: Dennis Kohlmann, geboren 1990 in Bonn, lebt und schreibt in Uppsala, Schweden. Die Liebe zum Schreiben entdeckte er während seines Ingenieurstudiums, als er zwischen trockener Mathematik und sperriger Technik nach einer kreativen und erfüllenden Abwechslung suchte.Mehr über den Autor erfahrt auf seiner Homepage oder auf Instagram.Mein Fazit und meine Rezension: Julien ist jung und voller Fantasie, warum auch nicht, immerhin ist er noch ein Kind! Seine große Schwester Mia hingegen scheint wie ausgewechselt seit sie einen neuen Freundeskreis hat. Doch Julien liebt seine Schwester und tut alles für sie. So ist es auch kein Wunder, dass er sie deckt, als sie eines Abends gemeinsam mit ihren Freunden im Wald eine Seance abhalten möchte - trotz des angeordneten Hausarrests. Doch Julien schläft ein und schon am nächsten Morgen ist alles anders: seine Eltern finden Mia vor der Haustür vor, doch ist sie nicht mehr sie selbst. Das Leuchten in ihren Augen ist verschwunden und auch ansonsten scheint für Julien klar zu sein, dass lediglich die Hülle seiner Schwester nach Hause zurückgekehrt ist, aber ein wesentlicher Bestandteil ihrer Selbst ist im Wald geblieben: ihre Seele. Kann Julien seine Schwester retten? Julien ist ein fantasievoller Junge, hat wenige Freunde, aber davon zwei sehr gute. Und trotzdem kann Julien auch auf sich selbst aufpassen und sich selbst beschäftigen. Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist, den Wald nahe des Hauses zu erkunden. Dabei entgeht ihm kein Abenteuer und eines Tages sogar, trifft er auf "die Mumie", den stets in einen Mantel gehüllten Fremden, der in einer einsamen Hütte im Wald wohnt. Wie all die Kinder hat er zunächst einmal Angst vor dem Fremden und das verwundert auch uns Leser nicht, denn auch ich habe ihm gegenüber zunächst Respekt empfunden, doch gleichermaßen auch Neugierde. Wie kommt es, dass jemand ganz allein im Wald wohnt? Fernab von der Gesellschaft und dann auch noch stets in einen Mantel gehüllt ist? Was es mit der Bezeichnung "Mumie" auf sich hat, erfahren wir allerdings schnell, denn er Mann ist von Bandagen bedeckt. Was mag ihm wohl passiert sein? Auch Julien ist von dem zunächst Fremden fasziniert, bis die Beiden mehr miteinander verbindet. Und dann passiert das Schreckliche und seine geliebte Schwester Mia kehrt eines Morgens wie im Schockzustand nach Hause zurück. Auf der Intensivstation erfährt man, dass sie in einem Wachkoma liegt und ihr Zustand kritisch ist, doch Julien weiß, dass mehr dahinter steckt, denn er hat seine Schwester eines Nachts gesehen - in einem hellen Licht eingehüllt stand sie dort. Doch niemand glaubt ihm. Einzig und allein mit dem Fremden im Wald kann Julien über seine Vermutung wegen dem Zustand seiner Schwester sprechen. Er ist sich sicher, dass der Wald sich die Seele seiner Schwester geholt und nur noch die leere Hülle von ihr ausgespuckt hat! Im ersten Moment habe ich geschmunzelt, als ich diese Theorie gelesen habe. Doch - je tiefer ich in die Geschichte eingetaucht bin - und je mehr ich über die Protagonisten erfahren habe, desto wahrscheinlicher wurde es auch für mich. Julien ist dabei ein liebevoller Bruder, der nicht so schnell aufgibt und für seine Schwester kämpf und das, obwohl ihm seine Eltern Einhalt gebieten wollen. Warum auch nicht? Der Junge scheint ja wohl eine traumatische Erfahrung zu durchleben, in einem Schockzustand verfallen zu sein, immerhin ist seine Schwester in einer Zwischenwelt gefangen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Julien niemals aufhört und er sich immer wieder seinen Eltern widersetzt. Er ist der einzige, der daran glaubt, dass Mia als leere Hülle zurückgekehrt ist und er weiß, wer ihm dabei helfen kann, die Seele seiner Schwester zur retten - die Mumie! So hart Kinder mit ihrer Meinung und in ihrer Ausdrucksweise sein können, so aufmerksam geht Julien mit seinem neuen Bekannten um, denn auch er fühlt sich missverstanden und ist Gezeichnet. Im Laufe der Geschichte erfahren wir also nicht nur mehr über Julien und dessen Vergangenheit, sondern auch über den Fremden im Wald und über Mia, die im Wachkoma liegt. Alle Drei verbindet etwas und eben diese Verbindung ist es, die diese Geschichte so einzigartig macht. Wir haben es hier mit einem Jugendbuch zu tun, welches im Fantasy-Genre spielt und doch werden wir hier nicht von unglaublichen Fabelwesen verfolgt, sondern eher mit Gefühlen konfrontiert, die tiefer gehen als bloße Sympathie: hier geht es um Geschwisterliebe und um wahre Freundschaft. Aufgrund des leichten und flüssigen Schreibstils des Autors konnte ich sehr gut in die Geschichte rein finden. Er hat mit Worten einen Film vor meinem inneren Auge entstehen lassen, der farbenfroher und fabelhafter nicht sein kann: eine Wunderwelt voller flüsternder Libellen und wahren Freunden, die man nur einmal im Leben findet. Ich kann diese wundervolle Geschichte guten Gewissens weiterempfehlen und lade euch hiermit alle dazu ein, selbst in den Libellen Frühling einzutauchen, um eure Wahrnehmung zu erweitern und vielleicht sogar das ein oder andere Wunder zu erleben.

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  • traurig, beklemmende Geschichte, die aber Mut macht

    Libellenfrühling
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    04. August 2017 um 08:04

    Das Buch ist, anders als erwartet, recht poetisch-anspruchsvoll geschrieben.Der Junge Julien soll seine große Schwester bei einem nächtlichen Ausflug decken, doch er versagt. Als Mia am nächsten Morgen wieder auftaucht, ist nichts mehr so, wie es mal war. Mia fällt ins Wachkoma und niemand kann sich erklären, was in der Nacht passiert ist.Julien hingegen zweifelt daran, dass dieses blasse Mädchen mit den leblosen Augen im Krankenbett tatsächlich seine Schwester sein soll. Und so macht er sich auf die Suche nach der wahren Mia…Die Story ist unerwartet ernst, denn das Koma von Mia verändert das Familienleben gewaltig. Auch Juliens Handlungen werden davon stark beeinflußt, macht er sich doch insgeheim Vorwürfe, dass er Mia in der Nacht hat gehen lassen.Weil Julien nach wie vor glaubt, dass Mia nicht in dem Krankenhausbett liegt sondern irgendwo im Wald verloren gegangen ist, macht er sich Tag für Tag auf, um die wahre Mia zu suchen. Er durchkämmt den Wald und stößt dabei auf den seltsamen Mann, den alle nur „die Mumie“ nennen. Was hat es mit ihm und seinen eigenartigen Gewohnheiten auf sich?Die Geschichte ist anders als erwartet, sehr traurig, nachdenklich, ernst. Der Fantasyanteil an der Story ist verschwindend gering. Im Wesentlichen geht es um das traumatische Ereignis des Jungen Julien, der mit allen Mitteln seine Schwester retten möchte. Sein Weg dorthin ist mit Vorurteilen und Mißverständnissen gepflastert. Julien muß feststellen, dass man sich Vertrauen erarbeiten muß und dass echte Freundschaft gepflegt werden muß.Ich bin hin und her gerissen, was meine Meinung zu dem Buch als Jugendbuch angeht. In meinen Augen ist dies ein Buch für Jugendliche ab 13-14 Jahre. Allerdings sind die Gedanken von Julian seinem Alter (10 Jahre) entsprechend „einfach“ gehalten. Der übrige Buchtext aber sehr poetisch-anspruchsvoll.Ich selbst fand das Buch eher traurig und beklemmend… sicher kein Buch für eine Gute-Nacht-Geschichte… aber eine Geschichte, die in schweren Zeiten Mut machen soll…

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  • Eine Geschichte, die verzaubert

    Libellenfrühling
    buecherschlucker

    buecherschlucker

    15. July 2017 um 13:43

    Vollständig: https://buecherschlucker.blogspot.de/2017/07/libellenfruhling-dennis-kohlmann.htmlMeine Meinung:Mir gefiel die Geschichte von Anfang an richtig gut und ich habe mich überraschend schnell ins das Buch eingelesen. Das blieb nicht nur am Anfang so, sondern zog sich bis hin zum Ende. Der Schreibstil war total angenehm und mir gefällt es unheimlich, wie der Autor seine Wörter und Ausdrücke wählt - nämlich mit der viel Bedacht, so kam es mir zumindest vor. Dadurch, dass die Kapitel nicht allzu lang waren, hatte man zwischendrin genug Zeit, um auch mal durchzuatmen. Mit den Kapiteln verbinde ich jedoch auch eine kleine Schwachstelle, bzw. ein Kritikpunkt. Manchmal hat es sich nämlich so angefühlt, als wären die Kapitel nicht ganz vollständig und rund gewesen. Als ich dann nach einem Kapitel weitergelesen habe, habe ich mich oft gewundert, weil es sich einfach nicht so angefühlt hat, als sollte dieses Kapitel jetzt schon Enden. Da hat mir einfach oft ein runder Abschluss gefehlt, einen thematischen Abschluss, dass man das Gefühl bekommt, bereit zu sein, den nächsten Meilenstein, sozusagen, zu lesen. Leider habe ich manchmal auch nicht ganz den Sinn von einzelnen Kapiteln-Reihenfolgen verstanden. Ein Kapitel war "fertig" und in dem nächsten Kapitel wurde dann etwas erzählt, worauf nie wider so richtig angeknüpft worden ist und dann ging es auch schon wieder mit der eigentlichen Geschichte weiter. Es waren also ab und zu ein paar Seitensprünge dabei, die ich persönlich nicht ganz nachvollziehen konnte. Ansonsten ist man wirklich wie mit Libellenflügeln durch die Geschichte geflogen, also leicht und angenehm. Es waren unglaublich viele emotionale und tiefgründige Aspekte dabei, die mich zum nachdenken gebracht haben und die auch einen Appell mit sich ziehen, was ich sehr wichtig und schön finde, gerade für das Alter, für das dieses Buch gedacht ist. Vor allem wurden auch Charaktere gewählt, die man so auch in der Realität findet, gerade die "Mumie" wäre auch heutzutage ein Gesprächsthema und vielleicht leider auch ein Mensch, der eher vermieden und dumm angeschaut wird. Während der Geschichte wird eben gezeigt, dass es wichtig ist, nicht immer nur alles Oberflächlich zu sehen, denn solche Personen sind oft unsere Helden oder Vorbilder. Die Mischung aus Fantasy und Gegenwartsliteratur hat mir wirklich total gut gefallen. Ich mag beide Genres unheimlich gerne und eine Mischung davon ist dann natürlich perfekt. Man konnte Fantasy, Mystik, aber auch gegenwärtige Dinge auffinden. Es zeigt einem, dass es auch besondere Momente im echten Leben geben kann, wenn man nur genug an Wunder glaubt und sich auch mal kleineren, unscheinbaren Details oder Gegebenheiten widmet, wie z.B. in der Geschichte, den Libellen! Außerdem gab es ab und zu auch bestimme Wendepunkte, mit denen man vorher nicht gerechnet hätte, was natürlich auch eine gute Geschichte ausmacht. Das Ende war für mich wie ein Nadelstich ins Herz, aber warum genau, werde ich nicht erzählen, denn ich möchte nicht zu viel verraten! Ich kann euch nur sagen, dass es sich unheimlich lohnt, diese Geschichte gelesen zu haben, wenn man Ecken und Kanten akzeptieren kann.Fazit:Wie gerade schon erwähnt, hat die Geschichte ein paar Ecken und Kanten, die einem auffallen, aber vollkommen zu akzeptieren sind. Wer Tiefgründiges, gemischt mit Fantasy  mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen - es verzaubert einen, auch in der Wirklichkeit.

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  • Schöne fantasievolle Geschichte mit einer schönen Botschaft

    Libellenfrühling
    xxnickimausxx

    xxnickimausxx

    13. July 2017 um 11:11

    Der gebürtige Deutsche Dennis Kohlmann lebt in Schweden. Während seines eher sperrigen Studium entdeckte er seine Liebe zum Schreiben und nutze seine kreative Ader um seine Fantasie freien Raum zu lassen. In Libellenfrühling geht es um einen den kleinen Julien auf der Suche nach seiner Schwester. Julien, genannt die Libelle, versucht seiner Schwester zu helfen, als die eines nachts ohne Vorwarnung ins Koma fällt. Er merkt aber, dass die Mia im Krankenhaus, nicht seine Schwester ist, nur ihre Hülle. Er versucht auf eine rührende Weise seine Schwester zurück zu holen. Libellenfrühling ist in der Ich-Form aus Sicht des Jungen Julien verfasst. Dadurch gelingt der Einstieg sehr schnell und einfach. Man kann sich vor allem mit dem Hauptprotagonisten sofort identifizieren, weil er sympathisch und empathisch ist. Die allgemeine Grundstimmung ist eher traurig, dann aber zugehend neugierig und von fantasievollen aber auch resignierenden Elementen durchtränkt. Es herrscht teilweise ein Chaos der Stimmungen, aber es ist authentisch verpackt und passend in Szene gesetzt. Der Schreibstil des Autors ist einfach und schlicht, damit ist es kindlich verständlich ist. Vor allem seine Schilderungen sind träumerisch und malerisch sowie auf metaphorische Weise versetzt der Autor einen in eine scheinbare Fantasiewelt. Die Dialoge sind eher kurz und gut gewählt – stimmig für die Altersgruppe. Subtil versteckter Humor und Ironie sind eher für die Erwachsenen bestimmt, da ein Kind oder Jugendlicher dies eher nicht als solches erkennen würde. Die Gefühle werden sehr anschaulich erläutert, damit selbst Kinder fühlen, worum es geht. Die Spannung steigt sofort ab Kapitel 2, weil man wissen möchte, was mit Mia passiert ist. Die Geschichte bereitet durch den schönen fließenden Erzählstil ein wahres Lesevergnügen. In der Mitte flaut es dann etwas durch Eintönigkeit ab. Außerdem werden die Begebenheiten auf einer kindlich basalen Ebene erklärt – finde ich passend, da so auch die jüngere Generation die Fremdwörter versteht. Die Szenen sind in sich immer geschlossen und vor allem Julien mit seiner kindlichen Naivität lässt das Leserherz höherschlagen. Der Blick der Dinge aus der kindlichen Perspektive ist schön, einfach, simple und vor allem rein und ehrlich. Julien durchlebt in der Geschichte eine schöne Entwicklung, er wächst über sich selbst hinaus und lernt auf sich selbst sowie auf andere zu Vertrauen. Ebenso das Ende ist spannend und mit einer unvorhersehbaren Wendung versehen. Fazit: Libellenfrühling ist ein herrlicher Fantasieroman für die jüngere Generation, der aber vor allem mit seiner Botschaft durchaus etwas für Erwachse ist. Dennis Kohlmann zeigt aufspannende Weise wie wichtig die Macht der Fantasie und der Glaube an sich selbst schon in jungen Jahren ist. Ich kann das Buch jedem Kinder- und Jugendbuchliebhaber empfehlen, der auf fantasiereiche Geschichten steht.   Libellenfrühling erhält von mir 3,5 von 5 Sternen. (Ein Dank an Dennis Kohlmann für das Rezensionsexemplar.)

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  • Eine Geschichte die Jung und Alt überzeugen kann!

    Libellenfrühling
    Booknerd1307

    Booknerd1307

    11. July 2017 um 21:47

    Mein Dank geht an den Autor Dennis Kohlmann für das Rezensionsexemplar von „Libellenfrühling“Meine Meinung:Eine schöne Jugend- / Kindergeschichte für zwischendurch, dachte ich mir und habe die Anfrage von Dennis Kohlmann direkt angenommen! Ob sich meine erste Vermutung bestätigt hat erfährt ihr jetzt!Cover:Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich auch direkt angesprochen. Es sieht ein bisschen zauberhaft aus und wirkt durch die helle Schrift auch nicht zu dunkel! Sowohl der Titel, als auch der Autorenname ist sehr gut lesbar und die Libelle am Cover finde ich sowieso toll!Der Schreibstil:Der Autor, Dennis Kohlmann, schreibt in einem sehr rasanten Schreibstil. Immer wieder passieren die Dinge Schlag auf Schlag, ohne wirklich gehetzt zu wirken. Libellenfrühling lässt sich als lockeres Buch auch für ältere Leser sehr gut zwischendurch lesen und beinhaltet gute Beschreibungen, so dass man sich die Geschichte sehr gut vorstellen kann.Die Charaktere:Im Buch geht es um Mia und ihren Bruder Julien. Der Einstieg in die Geschichte hat mir schon sehr gut gefallen und zwar hauptsächlich durch die Charaktere. Julien ist ein süßer, naiver Junge und genau so behandeln ihn seine Eltern auch. Trotzdem konnte er mich überzeugen, weil er einfach so ein hartnäckiger Bursche ist. Er lässt nicht locker obwohl ihn alle von seinen Ideen abbringen wollen und das finde ich toll! Außerdem ist die Darstellung von Julien als jungen Buben sehr gut gelungen.Von Mia erfährt man zwar viel, jedoch eher was ihr Benehmen und ihre „Abenteuer“ betrifft. Ich finde sie ist ziemlich leichtsinnig, aber ich denke viele Mädchen in ihrem Alter könnten sich gut mit ihr identifizieren.Die Geschichte:Wie oben schon erwähnt ist der Einstieg in die Geschichte sehr gut gelungen. Ich konnte mich sofort ein bisschen in die Welt hineintasten die der Autor geschaffen hat und wollte eigentlich auch kaum aufhören zu lesen. Die Story ist auf jeden Fall für mich etwas komplett Neues gewesen und sie hat mir auch sehr gut gefallen. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und ich hatte dann doch noch den gewissen Überraschungseffekt. Trotzdem werde ich in der Wertung ein paar kleine Abstriche machen, weil mir das Ende zu plötzlich kam. Die Spannung wurde zwar immer weiter gesteigert, aber als es dann so weit war ging es mir zu schnell und wirkte dann ein bisschen gestresst. Ansonsten eine tolle Geschichte die mich durchaus überzeugen konnte!Empfehlung:Natürlich eine Empfehlung für eine eher jüngere Zielgruppe (bis 13/14 Jahre), aber auch Leser die schon älter sind werden bestimmt nicht gelangweilt!Mein Fazit:Das Ende ein wenig zu abrupt, aber ansonsten durchaus überzeugend!

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  • Eine mystisch schöne Geschichte zum nachdenken

    Libellenfrühling
    Mari-P

    Mari-P

    07. July 2017 um 15:02

    Meine Zusammenfassung:Julien und Mia sind Geschwister die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit sehr gerne mögen. Sie verbindet eine tiefe Verbundenheit, umso mehr trifft es Julien als Mia plötzlich ins Koma fällt. Mia kam aus dem Wald zurück und lag bewusstlos auf der Schwelle ihres Elternhauses, alle denken an einen schrecklichen einen Unfall, nur Julien merkt, dass mehr hinter Mias Schicksal steckt. Für Julien ist die Mia im Koma nur eine seelenlose Hülle und er vermutet, dass der Wald etwas damit zu tun hat. Er beschließt sich auf die Suche nach seiner Schwester zu machen und trifft im Wald einen eigenbrötlerischen Mann, den er nur die "Mumie" nennt.Dieser Mann heißt eigentlich Gabriel und er wurde durch einen Unfall schwer verbrannt, außerdem scheint er etwas über Juliens Schwester zu wissen. Julien freundet sich mit Gabriel an und langsam führt dieser ihn in seine Geheimnisse ein. Denn Gabriel kann mit Libellen, sogenannten Drachenfliegen sprechen und diese wissen etwas über Mias Verbleib. Doch während Julien fest an seine Behauptungen glaubt sehen seine Eltern das anders und versuchen Mia medizinisch wieder aus dem Koma zu holen, außerdem verbieten sie Julien den Umgang mit Gabriel. Aber Julien lässt sich nicht unterkriegen und ist fest entschlossen seine Schwester zu retten. Wird ihm das Gelingen bevor er Mia für immer verliert?Bewertung:Es ist wirklich schade, dass dieses Buch so wenig Seiten hat, ich hätte noch viel mehr von dieser Geschichte lesen können. Aber man kann sagen, Dennis Kohlmann hat sich auf das beste beschränkt und dieses gut zu Papier gebracht. Ich mag seinen Schreibstil, der ist natürlich und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Er nutzt gerne Umgangssprache, das macht die Geschichte lebendiger. Julien der Held der Geschichte scheint ein liebevoller Bruder zu sein, auch wenn er selbst einige Probleme mit sich rumträgt und seine Schwester nicht so einfach zu sein scheint.Gabriel kommt in diesem Buch eine besondere Rolle zu und ich finde diese am mystischen. Was schade ist, das die Geschichte so schnell endet, leider wird viel im Dunklen gelassen, da hätte man durchaus noch etwas ausschmücken können. Vielleicht ist es auch Absicht und der Autor möchte seinen Lesern hier Raum lassen, um selber über dieses Ende nachzudenken. Auch ist dieses Buch christlich angehaucht. Das finde ich nicht schlimm, da es sehr dezent eingesetzt wurde. Vielleicht könnte man das Buch auch gut im Religionsunterricht als Leselektüre nehmen, weil man halt sehr viel darüber nachdenken kann :-) Insgesamt kann ich sagen das man mit Libellenfrühling ein schönes Buch für einen guten Preis bekommt. Ich würde noch weitere Bücher vom Autor lesen.

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  • Kinderbuch für Jung und Alt

    Libellenfrühling
    Chelly2511

    Chelly2511

    26. June 2017 um 22:09

    „Libellen Frühling“ von Dennis Kohlmann ist ein Kinder- und Jugendbuch.Das Buch wird in der ersten Person erzählt, was meiner Meinung nach gut gewählt wurde, da der Autor dadurch die Geschehnisse aus der Sicht des Jungen Julien darstellt, der mit seiner liebevolle Art, sicherlich auch viele Erwachsene verzücken wird. Dem Leser werden zudem die Gefühle und Eindrücke des Jungen nahegelegt, welche durch das kindliche Verhalten einen sofort wieder in seine Vergangenheit zurückschickt, bzw. den Kindern die dieses Buch lesen, das Lesen leicht und verständlich macht.Der Schreibstil ist dabei auch sehr flüssig und ohne Fachvokabular geschrieben, welches besonders Kindern hilft Leserergebnisse leicht zu erlernen und am Lesen Spaß. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass Kinder ihre Freude an diesem Buch haben werden. Das Cover mit dem nächtlichen Hintergrund und der großen, weißen Libellen ist dabei auch ein exzellenter Blickfang und verlockt den Leser somit sich dieses Buch genauer anzusehen.Fazit:Das Buch „Libellen Frühling“ ist sowohl für Jung und Alt geeignet. Es hilft den Jungen dabei ihre Lesebereitschaft zu steigern und regt zur Fantasie an, während es den etwas erfahreneren Lesern einen Blick in ihre eigene Vergangenheit ermöglicht und sie in mancherlei Hinsicht in ihre Kindheit zurückversetzt. Zudem kann der Leser das Buch kaum an die Seite legen, da dieser gerne wissen möchte wie das Buch endet und ob Schlussendlich alles gut wird. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine ausgezeichnete Möglichkeit Kindern das Lesen näher zu bringen und diese in ihrer geistigen Entwicklung zu fördern. Daher gebe ich diesem Kinderbuch 5 von 5 Sternen

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