Dennis Lehane Kein Kinderspiel

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Inhaltsangabe zu „Kein Kinderspiel“ von Dennis Lehane

Das Bostoner Detektivpärchen Patrick Kenzie und Angela Gennaro wird beauftragt, ein verschwundenes vierjähriges Mädchen wiederzufinden. Der schwierige Fall entwickelt sich in mehr als einer Hinsicht zu einer Zerreißprobe für das bewährte Duo, denn je länger sich die zähen Ermittlungen hinziehen, desto undurchsichtiger wird das Ganze ...

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  • Unfassbare Verbrechen

    Kein Kinderspiel
    Duffy

    Duffy

    09. September 2015 um 16:40

    Die Privatdetektive Kenzie und Gennaro übernehmen den Fall der entführten vierjährigen Amanda. Die war von ihrer nicht gerade perfekten Mutter circa 4 Stunden in der Wohnung allein gelassen worden und dann einfach verschwunden. Die Polizei, die alle Hebel in Bewegung gesetzt hat um das Kind zu finden, ist ratlos. Auch deshalb laufen die Ermittlungen diesmal zusammen mit den Beamten. Schon bald stoßen die beiden Detektive auf erste Spuren. Im Verlaufe der Suche kommt immer mehr Unglaubliches zum Vorschein. Ein sehr düsterer Thriller, der keinen noch so tiefen Abgrund auslässt. Lehane bekommt das Thema des Kindsmissbrauchs und -entführung aber stilsicher in den Griff, obwohl es so nah an der Realität beklemmend und äußerst senisbel ist. Mit den psychologischen Aspekten schlagen sich die Ermittler genauso herum wie mit einer schier unmenschlichen Gewalt. Lehane kann aber auch hier Kontraste einbauen, selten hat man die Balance zwischen fiktivem Gewaltverbrechen und Emotionalität so nah beieinander beschrieben. Der Autor ist und bleibt ein Meister seines Fachs und so schnell wird ihm auch keiner das Wasser reichen können. Der Stoff ist mit einer hochkarätigen Schauspielerbesetzung erfolgreich verfilmt worden. Das Buch ist packend und man will es kaum aus der Hand legen. Trotz des Umfangs keine Sekunde ohne Spannung.

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  • Leserunde zu "In der Nacht" von Dennis Lehane

    In der Nacht
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    In der Nacht - ein atemloses, literarisches Gangster-Epos vom Autor von "Shutter Island" und "Mystic River"! Dennis Lehane ist einer der besten amerikanischen Kriminalautoren der Gegenwart und nun erscheint endlich sein neuer Roman "In der Nacht": Und plötzlich kam ihm der Gedanke, dass alles Bemerkenswerte in seinem Leben – im positiven wie im negativen Sinne – seinen Anfang an jenem Morgen genommen hatte, als er das erste Mal mit Emma Gould zusammentraf.« Und von diesem Moment an, bis sich Joe Coughlin auf einem Schiff im Golf von Mexiko wiederfindet, die Füße in einem Zementblock, wird alles, was er tut, für Emma sein. Aus dem Boston der zwanziger Jahre, aus einem Wirbel von Liebe und Gewalt, Hass und Rache führt Joes Weg in den Süden Amerikas und bis nach Kuba. Er wird vom kleinen Handlanger zum mächtigsten Rum-Schmuggler seiner Zeit – doch was ihn umtreibt, ist nicht nur die zweifelhafte Berühmtheit eines Gesetzlosen, das schnelle Geld und das Leben in der Nacht. Es sind Emma Goulds Dezemberaugen, die ein kaltes Feuer in ihm entfacht haben... Leseprobe Gemeinsam mit dem Diogenes Verlag vergeben wir 25 Testleseexemplare für eine gemeinsame Leserunde (eine Beteiligung an der Diskussion sowie eine zeitnahe Rezension werden vorausgesetzt) für den neuesten Kriminalroman des Bestsellerautors Dennis Lehane. Bewerbt Euch bis einschliesslich 20. November 2013! Dennis Lehane ist irischer Abstammung und wurde 1966 in Dorchester, Massachusetts geboren. Er arbeitete als therapeutischer Berater für geistig behinderte und sexuell missbrauchte Kinder, als Kellner, Limousinenchauffeur, Parkplatzwächter, in Buchläden und als Erntehelfer, bevor er Creative Writing an der Florida International University studierte. Sein erster Roman entstand 1990 noch auf dem College und wurde 1994 unter dem Titel "A Drink Before The War"/"Streng vertraulich" veröffentlicht. Er ist der Auftakt der Serie um das Bostoner Ermittlerduo Patrick Kenzie und Angela Gennaro. Es folgten viele weitere Kriminalromane, die teilweise preisgekrönt und mit großen Schauspielern verfilmt worden - "Shutter Island" und "Mystic River" sowie die Serie "The Wire". Dennis Lehane lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Los Angeles und Boston.

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    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    14. November 2013 um 20:47
  • Where the streets have no name

    Kein Kinderspiel
    Stefan83

    Stefan83

    15. March 2013 um 10:21

    Keine Regel ohne Ausnahme. Und das bedeutete im Fall von „Kein Kinderspiel“, dem vierten Band aus der Reihe um das Bostoner Detektivpaar Patrick Kenzie und Angela Gennaro, dass ich mir diesmal Ben Afflecks Verfilmung „Gone Baby Gone“ vor der literarischen Vorlage zu Gemüte geführt habe. Etwas, das ich sonst immer vermeide, wird doch die oftmals komplexe Handlung auf der Leinwand auf vergleichsweise wenige Minuten reduziert und verrät dabei gleichzeitig aber soviel, dass das im Anschluss gelesene Buch kaum mehr mit Überraschungen aufwarten kann. Vielleicht ist dies ein Grund dafür, dass mir „Kein Kinderspiel“ nicht ganz so gut gefiel wie noch der Vorgänger. Ein anderer ist schlichtweg die Thematik, welche mir als jungem Vater schon mittels bewegter Bilder auf den Magen schlug. Die Art und Weise wie Lehane sie jedoch auf Papier niedergeschrieben hat – dies ist mitunter fast nicht mehr zu ertragen. Ich kann mich nicht erinnern, wann mich ein Buch zuletzt so emotional ergriffen, wann sich meine Kehle bei der Lektüre derart fest zugeschnürt hat. So spannungsarm der Roman dann streckenweise auch ist – mit der gnadenlosen, die tiefste Seele berührenden Geschichte, dringt Dennis Lehane in Bereiche des Kriminalromans vor, welche auf solch literarisch überzeugende Art und Weise noch keiner zuvor betreten hat. Den Anfang nimmt alles mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens. Amanda McCready, vier Jahre alt, ist einfach aus ihrem Bett entführt worden, während die drogen- und alkoholabhängige Mutter Helen laut eigener Aussage mitsamt Freundin im Nachbarshaus vor den Fernseher gesessen hat. Ganz Boston beschäftigt sich mit der Kindesentführung. Suchgruppen werden aufgestellt, Sonderkommissionen gebildet, ganze Stadtteile mit Bildern des Mädchens tapeziert – ohne Ergebnis. Auch nach ein paar Tagen gibt es weder Zeugen noch irgendwelche Spuren. Während Helene die mediale Aufmerksamkeit zu genießen scheint, wendet sich die Tante von Amanda an die Detektive Patrick Kenzie und Angela Gennaro. Sie sollen sich ihrerseits auf die Suche nach dem Kind machen. Anfangs nur widerwillig nehmen die beiden, welche befürchten im Verlauf ihrer Ermittlungen auf eine Leiche stoßen zu müssen, den Auftrag an. Doch ihre unkonventionellen Methoden scheinen dort Erfolg zu haben, wo die Polizei versagt hat. Schon bald stoßen sie auf mögliche Gründe für das Verschwinden Amandas. Gemeinsam mit den zwei Detectives Poole und Broussard dringen sie tief in die kriminelle Drogenszene Bostons ein. Und mit jedem neuen Hinweis ergibt sich ein düsteres Bild von Amandas Mutter Helen. Doch wer hat wirklich ein Motiv für die Entführung? War es das Werk von zwei Pädophilen, die inzwischen wieder auf freiem Fuß sind? Oder der Racheakt einer örtlichen Drogenbande? Und die schlimmste Frage von allen: Lebt das Kind überhaupt noch oder ist es schon längst tot? Für Patrick Kenzie und Angelda Gennaro werden die Nachforschungen zu einer persönlichen Belastungsprobe, welche sie letztlich mit einer Situation konfrontiert, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse bis ins unkenntliche miteinander verschmolzen sind … Auch wenn schon die ersten drei Titel der Serie im Stile des „Hardboiled“ mit düsteren Szenen aufwarteten - „Kein Kinderspiel“ macht seinem Namen alle Ehre und konfrontiert den Lesern mit den schlimmsten Abgründen des Verbrechens. Und Lehane tut dies, ohne dafür übermäßig schlachten oder metzeln zu müssen. Stattdessen sind es die leisen, ruhigen Töne, mit denen der Autor die Abartigkeiten beschreibt, welche umso lauter und über das Ende des Buches hinaus nachhallen. Soviel sei hier gleich vorweg gesagt: Zart besaitet und sensibel darf man keinesfalls sein, ist es doch gänzlich unmöglich der beklemmenden Thematik aus dem Weg zu gehen. „Kein Kinderspiel“ ist nicht einfach nur ein nachtschwarzer, knallharter „Hardboiled“-Thriller – es ist eine explizite, detaillierte Auseinandersetzung mit Kindesmisshandlungen und Pädophilie, die jedem Menschen, der noch einen Funken Gefühl in sich hat, schwer an die Nieren gehen wird. Wo sonst eine Distanz zwischen der fiktiven Geschichte und dem nach Unterhaltung lechzenden Leser Bestand hat, fallen diese Schranken hier schnell weg, zwingen uns die bildreichen, unheimlich traurigen Passagen förmlich in die Geschichte. Wenn Patrick Kenzie mit erhobener Waffe durch die verdreckten Hausflure eines dunklen Hauses schleicht, zitternd vor Angst, weil ihn nicht der Tod sondern schlimmeres erwartet – dann stellt sich Gänsehaut ein, ist man mit ihm dort. Und was man schließlich in diesem winzig kleinen Raum unter dem alten Dach lesen und auch im Geiste sehen muss, das brennt sich ein. All das widerliche, perverse, ekelhafte greift auf den Leser über, der lediglich zwischen Trauer und Wut wählen kann und doch weiß, dass beide Gefühle keinerlei Ventil bieten. Dass es keine Erklärung für das Böse gibt, das Patrick Kenzie und uns vorgesetzt wird. Dass es sich nicht um eine künstlich für spätere Hollywood-Verfilmungen inszenierte Situation handelt, sondern um etwas das tagtäglich passiert. Überall, nicht nur in den USA. Wie Lehane diese Hoffnungslosigkeit auszudrücken versteht, wie er an Gefühlen rührt, ohne Gefahr zu laufen, ins Pathetische oder Kitschige zu abzugleiten – das ist die große Stärke und gleichzeitig die große Last dieses Romans, dem man, aufgrund dieser Grausamkeiten, sicherlich überdrüssig werden, aber doch auch irgendwie nie wirklich aus der Hand legen kann. Bei all dem Leid, dass die Figuren erfahren, gerät die typische Coolness, welche die Reihe bisher ausgezeichnet und die auch diesmal ihre Momente hat, beinahe gänzlich in den Hintergrund. Und auch der eigentliche Fall, dessen Konstruktion man mit dem Wort genial wohl nur unzureichend beschreibt, bewegt am Ende dann weniger, als die offenen Fragen und ethisch-moralischen Wegscheiden vor denen man steht. Wie würden wir handeln? Muss man das Gesetz brechen, um das Wohl eines Kindes zu sichern? Bis zu welchem Punkt kann Gewalt mit der Rettung von kindlicher Unschuld legitimiert werden? Antworten bietet „Kein Kinderspiel“ nicht. Nur ein schlechtes Gefühl, einen faden Nachgeschmack, eine beängstigende Hilflosigkeit angesichts des hier erlebten, welches nicht nur die Beziehung zwischen Kenzie und Gennaro nachhaltig verändert, sondern auch den Leser in Nachdenklichkeit zurücklässt. Wenn das die Aufgabe war, wenn es Lehanes Ansatz war, uns eine egoistische, gleichgültige Mutter hassen und die Ratlosigkeit angesichts solchem Bösen spüren zu lassen, dann hat er sie vortrefflich gemeistert. Der vierte Band der Reihe ist, trotz vergleichsweise ruhigen Tempos und mancher Länge, der bis hierhin eindringlichste. Ein bitteres, trauriges Meisterwerk, das man, egal wie die persönliche Meinung ausfällt, nur schwer wird vergessen können.

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  • Rezension zu "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" von Dennis Lehane

    Kein Kinderspiel
    Lesefee86

    Lesefee86

    08. July 2011 um 09:22

    Wie verhält man sich, wenn das eigene Kind plötzlich verschwindet? Welche Gefühle steigen in einem auf, wenn man sich umblickt und die Hand die man eben noch aus Liebe in seiner eigenen hielt, nicht mehr da ist? Genau dies passiert der jungen, drogenabhängigen Mutter Helene McCready. Denn plötzlich ist ihre Tochter nicht mehr da. Es ist aber nicht sie, die das privater Ermittlerteam Patrick Kenzie und Angie Gennaro zu dem Fall ziehen. Nein das ist die Tante von der kleinen Amanda, denn Helene scheint sich nicht einmal große Sorgen zu machen und verkriecht sich in einem Alkohol- und Drogenrausch. Die Suche nach der Kleinen zieht immer weitere Kreise, bis Patrick und Angie mit den ermittelnden Polizisten zusammen arbeiten. Patrick entdeckt nach und nach Ungereimtheiten und es wird klar, dass die Entführer ganz in der Nähe sind. Und warum das Mädchen entführt worden ist, wird auch schnell klar, nämlich um sie zu retten - vor ihrer Mutter und einem Leben im Dreck. Angie die plötzlich auf der Seite der Entführer steht möchte der kleinen Amanda die grausame Zukunft ersparen, doch Patrick will Gerechtigkeit und das die Familie wieder zusammen geführt wird. Das er damit seine Beziehung zu Angie zerstört und auch das Leben Amandas für immer verändert kann er dabei nich berücksichtigen.. Ein fesselndes Buch, welches Fragen in einem aufwirft. Denn ist es wirklich immer die richtige Entscheidung eine Familie wieder zusammmen zu führen, wenn man doch schon sehen kann, was das für die Zukunft bedeuten würde? Sollte man immer der Gerechtigkeit folgen? Ein Buch das traurig macht und zeigt, dass nicht jede Mutter, die Liebe zu einem Kind schätzt und nicht immer bereit ist alles für das Kind zu geben. Ein Buch das aufweckt und im Kopf und Herz hängen bleibt. Und am Ende stellt man sich nur eine Frage: Wie würde ich selbst entscheiden?

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  • Rezension zu "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" von Dennis Lehane

    Kein Kinderspiel
    mandarinpeach

    mandarinpeach

    15. April 2011 um 01:10

    Die vierjährige Amanda McCready verschwindet eines nachts spurlos und scheint wie von Erdboden verschluckt. Ihre Mutter war in besagter Nacht nicht zuhause und ließ ihre Tochter in der unverschlossenen Wohnung zurück. Amandas Tante Beatrice hat das Gefühl, dass sich niemand wirklich um diesen Fall kümmern will, weshalb sie entgegen der Meinung aller anderen die Privatdetective Patrick Kenzie und Angela Gennaro engagiert. Zuerst wollen auch sie den Fall nicht übernehmen, doch das kleine Mädchen lässt sie einfach nicht mehr los. Zusammen mit der Polizei suchen sie neue Spuren und stoßen bald auf Hinweise, die in die organisierte Drogenszene führen. Helene McCready, Amandas Mutter, scheint sich mit den falschen Leuten angelegt zu haben, deshalb vermutet Patrick, dass Amanda aus Rache entführt wurde. Er weiß jedoch nicht, wie falsch er mit seiner Vermutung liegen soll. Dieses Buch ist Teil einer Reihe. Aus der Beschreibung auf dem Buchrücken geht das leider nicht hervor, was mich im Nachhinein ein wenig gestört hat. Denn obwohl man es durchaus auch als Einzelband lesen kann, gibt es immer wieder Rückblicke, die zwar kurz erklärt werden, aber mich hätte manchmal die detaillierte Geschichte dahinter doch mehr interessiert. Nachdem ich von Regenzauber ziemlich enttäuscht fahr, gefiel mir Gone, Baby, Gone – Kein Kinderspiel wieder besser! Zwar konnte ich auch hier einige Verhaltenswendungen nicht ganz nachvollziehen und manche Charaktere waren auch diesmal irgendwie undurchsichtig, dennoch hatte die Geschichte einen gewissen Charme. Ich fand es beinahe faszinierend, welche Kette so eine “Kleinigkeit” wie das Verschwinden eines Kindes mit sich ziehen kann, wobei die Auflösung des Falls fast schon wieder banal war. Ich bin Dennis Lehane nun also wieder etwas gnädiger gestimmt und freue mich fast schon, dass dieses Jahr ein neues Buch der Kenzie-Gennaro-Reihe erscheinen wird, das sich ebenfalls mit dem Fall um Amanda McCready befasst.

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  • Rezension zu "Kein Kinderspiel" von Dennis Lehane

    Kein Kinderspiel
    Winterzauber

    Winterzauber

    05. August 2010 um 13:45

    War schon ein bisschen enttäuscht - ist ein typischer amerikanischer Thriller, gegen die ja nichts einzuwenden ist - aber das war so weit hergeholt, fand ich. Das Ermittlerteam ist sympathisch und gut rübergebracht - spannend ist es auch - aber ich glaube nicht, dass ich nochmal etwas von dem Autore lesen werde, es sei denn, er hat sich gesteigert, aber das weiß man ja immer erst hinterher !!!

  • Liebe Lesende, gibt es Bücher, die euch richtig wütend gemacht ha...

    DaniM

    DaniM

    Liebe Lesende,
    gibt es Bücher, die euch richtig wütend gemacht haben? Nicht weil sie so schlecht geschrieben sind oder weil die Geschichte so langweilig war, sondern wegen des Inhalts ?

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  • Rezension zu "Kein Kinderspiel" von Dennis Lehane

    Kein Kinderspiel
    Penelope1

    Penelope1

    02. September 2009 um 21:10

    Ich kannte das Detektivduo Kenzie/Gennaro bisher noch nicht und es war reiner Zufall, der mit dieses Buch in die Hände fallen liess... Ein 4-jährige Mächen wird entführt, niemand hat etwas gehört oder gesehen. Das obige Detektivpärchen wird angeheuert, um Amanda zu finden. Doch dies erweist sich mehr als schwierig, zu weit reichen die Arme der Polizei, zu verwirrend sind die Verwicklungen zwischen Polizei, Drogendealern und anderen Verbrechern... Der Fall scheint gelöst, doch als ein weiteres Kind entführt wird, kommen Angela Gennaro erneut Zweifel und die weiteren Ermittlungen bringen Unfassbares zutage... Ein sehr spannender, in seinen Details teilweise recht grausamer Krimi, der unter die Haut geht... Das Ende hat mich noch eine ganze Weile beschäftigt. Wirklich empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" von Dennis Lehane

    Kein Kinderspiel
    thola

    thola

    28. April 2009 um 17:51

    Es ist das 4.te Buch aus der Kenzie/Gennaro Reihe, doch nichts desto trotz kann man die Bücher sehr gut unabhängig voneinander lesen. Patrick Kenzie und Angela Gennaro sind ein symphatisches,witziges Ermittlerduo, daß mittlerweile auch ein Paar ist. Amanda McCready,ein vierjähriges Mädchen, verschwindet einfach so aus ihrem Kinderbettchen.Ihre drogen und alkoholabhängige Mutter Helene geht mitten in der Nacht aus dem Haus und schließt dabei die Haustür nicht. Nachdem die Polizei im dunklen tappt, angagiert Amandas Tante das Ermittlerduo. Helenes Vergangenheit wird gründlich unter die Lupe genommen und schon finden die Ermittler eine Spur die zu einem Drogendealer führt, der bereits im Gefängnis sitzt... Aber kann man einem Knacki denn glauben? Ein rasantes Abenteuer beginnt... Dennis Lehane ist ein wahnsinnig guter Autor, seine Bücher lassen sich nicht aus der Hand legen. Dieses Buch ist jedoch nix für zarte Gemüter, denn die Details lassen einen Erschaudern.

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  • Rezension zu "Kein Kinderspiel" von Dennis Lehane

    Kein Kinderspiel
    Rheinzwitter

    Rheinzwitter

    10. July 2007 um 02:34

    Ein grandioser 4. Teil nach "In tiefer Trauer". Die Geschichte ist eine emotionale Tour de Force für die Protagonisten und den Leser. Manchmal hätte ich fast aufgeschrien vor Zorn und Trauer. Dabei hält Lehane eine perfekte Balance zwischen Spannung, Humor und abgründiger Tiefe. Ein Kriminalroman, ja, aber auch eine markerschütternde Geschichte von einem begnadeten Erzähler. Wurde von Ben Affleck verfilmt unter dem Original-Titel "Gone Baby Gone".

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