Dennis Lehane Regenzauber

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Inhaltsangabe zu „Regenzauber“ von Dennis Lehane

Was ist, wenn ein Fremder Sie auf Schritt und Tritt beobachtet? Wenn er Ihre Post liest, Ihre Telefonate hört, jedes Wort von Ihnen kennt, selbst wenn Sie es nur Ihrem engsten Freund anvertraut haben? Schlimmer noch, wenn er weiß, was Sie lieben und woran Sie hängen - und es Ihnen nimmt. Und sich dann zurücklehnt, um zuzusehen, wie Sie allmählich vor die Hunde gehen ...

Krimi-Schmöker vom Feinsten

— sweetpiglet

Spannend, ungewöhnlich, tolle geschrieben: Hat alles, was ein erstklassiger Krimi braucht!

— SaskiaFFM

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  • Regenzauber

    Regenzauber

    sweetpiglet

    25. November 2016 um 21:08

    Meine Meinung: Passend zum Jahreszeitenwechsel verschlinge ich Bücher mit düsterem und dunklem Inhalt. Was könnte da besser passen als ein Krimi-Schmöcker. Der Dennis Lehane ist vor allem bekannt für sein verfilmtes Buch "Shutter Island", weshalb letztendlich die Wahl in unserem Buchclub auf dieses Buch fiel. Der Einstieg fiel nicht so leicht, was aber nicht am Schreibstil oder der Geschichte lag, sondern daran, dass mir erst später auf gefallen ist, dass dieser Band bereits der fünfte innerhalb einer Reihe ist. Da ist es logisch, dass bestimmte Zusammenhänge nicht erklärt werden ider Rpotagonisten nicht sofort vorgestellt, denn der Autor setzt voraus, dass man sie kent. Nach diesem kleinen Hinderniss ging es aber dann gut los, der Einstieg war gefunden und es gab eine Richtung in die sich die Geschichte entwickeln sollte. Unser Hauptprotagonist Patrick ist ein recht seltsamer Kerl. Oft scheint es als wolle er die Gerechtigkeit selbst festlegen und an seinem Maßstab orientieren. Sicherlich liegt das vor allem daran, dass er Privatdetektiv ist, und somit ein eigenes empfinden für die Grenzen zwischen Menschen hat. Ab und an war die Brutalität im Buch wirklich hoch und als Leser ist man schockiert wie offen hier davon gesprochen wird, allerdings passiert das in amerikanischen Krimis ziemlich oft. Es stellt sozusagen das Pendant zu den amerikanischenYoung-Adult-Schmuddelbüchern dar, die auch oft und gern mal über das Zeil hinaus schnellen. Der Fall im Buch, es geht um einen verrückten Stalker, war spannend und interessant. Oftmals taten sich Wendungen auf, mit denen ich so nicht gerechnet hättet und die mich immer wieder aufs neue an das Buch gefesselt haben. Besonders amüsant fand ich den Nebenprotagonisten Bubba, der sozusagen der Gehilfe von Patrick ist. Ganz klar ist, dass er nicht perfekt ist, aber auf seine verschrobene Art hat er das Herz am richtigen Fleck. Obwohl das Buch fast 500 Seiten hat liest es sich weg wie nichts, was vor allem an dem angenehmen Schreibstil und dem einfachen Dialogen und Gedanken liegt. Leider habe ich bis zum Schluss nicht verstanden, wieso es "Regenzauber" heißt, obwohl mir der Titel als Wortkombination gefällt. Das Buch bietet Spannung und Unterhaltung ist jedoch nicht der beste Krimi den ich jemals gelesen habe, noch gab es etwas besonders Herausragendes. Fazit: "Regenzauber" ist keine hohe Literatur, die mit Wortspielerein und Zitaten glänzt. Es ist viel mehr ein Krimi-Schmöker für wunderbare Lesestunden, der Spannung bietet und ein packendes Finale. Man kann das Buch auch außerhalb der Reihe lesen, vermutlich ist es aber noch schöne die gesamte Kenzie-Reihe zu erlesen.

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  • Am Anfang war Stalking

    Regenzauber

    Duffy

    07. December 2015 um 12:00

    Die eigentlich unscheinbare Karen Nichols kommt zu Patrick Kenzie, weil sie gestalkt wird. Der löst das Problem ziemlich schnell und kann sich dabei auch auf die Hilfe seines Freundes Bubba Rogowski verlassen. Sechs Monate später begeht die junge Frau Selbstmord. Kenzie hat ein schlechtes Gewissen, weil er sich auf einen Anruf von ihr nicht gemeldet hat. Er versucht die Gründe des Freitods zu ermitteln und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten, die sich alle auf eine Person zentrieren. Es gibt keinen Grund mehr, Lehane nicht in die Riege der ganz großen Krimischriftsteller aller Zeiten einzusortieren. Diese Qualifikation hat er längst erworben und legt auch mit diesem Roman wieder ein Buch vor, dass vor Spannung nur so knistert. Viel Psychologie eingebettet in den ganz gewönlichen Schmutz der Kriminalität, knappe und authentische Dialoge, die neverending Lovestory mit Ange Gennaro, all das sind die Zutaten, mit denen er meisterhaft seine Fälle anrührt. Dass dabei keine Minute Langeweile aufkommt, die Überraschungen nicht abreißen, macht diesen Schreiber zu einem der ganz Großen, der es schafft, immer auf gleichbleibend hohem Niveau zu arbeiten. Ein Muss für alle Krimifans.

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  • Wenn der Schein trügt...

    Regenzauber

    Stefan83

    07. April 2013 um 15:56

    Erstklassige Spannungsautoren sind wahrlich keine Rarität in den Vereinigten Staaten – dennoch ragt der in Dorchester (einem Vorort von Boston) aufgewachsene Autor Dennis Lehane aus der durchaus namhaften Masse noch heraus. Haben sonst die auf dem Buchrücken gezogenen Vergleiche mit Raymond Chandler und Dashiell Hammett in erster Linie werbewirksamen Charakter, erweist Lehane sich dieser Gegenüberstellung mehr als würdig, führt er doch nicht nur stilistisch die Tradition des klassischen „Hardboiled“-Novels konsequent fort, sondern geht auch weit mehr auf das Arbeitsumfeld seiner Hauptprotagonisten ein, als es die Urväter des Genres zu ihrer Zeit getan haben. Es ist dieser „Milieustudien“-Charakter, der zum Wiedererkennungswert des Schriftstellers beiträgt und jeden seiner Romane auch in gewisser Weise zu einem sozialkritischen Wasserstandsbericht über die Verhältnisse der Stadt Boston macht. Als Schlüsselcharaktere zur Geschichte dienen dabei in „Regenzauber“ zum fünften Mal die Privatdetektive Patrick Kenzie und Angela Gennaro, welche, nach ihrem Zerwürfnis im Vorgänger „Kein Kinderspiel“, sowohl privat wie auch beruflich nun getrennte Wege gehen. Darunter leidet besonders ersterer, der sich seitdem von den großen Jobs ferngehalten und mit unspektakulären Überwachungsaufträgen finanziell über Wasser gehalten hat. Erneute moralische Zwickmühlen versucht er zu meiden – zumindest bis eines Tages die junge Karen Nichols sein Büro betritt und ihn um seine Hilfe bittet. Seit Tagen wird sie von einem Mann namens Cody Falk verfolgt und belästigt, der, so findet Kenzie nach kurzer Recherche heraus, bereits schon früher gegenüber Frauen übergriffig geworden ist. Angesichts der Verzweiflung Nichols', welche in Auftritt und Erscheinung ganz dem mustergültigen Schwiegertochter-Schema samt abgöttisch verehrtem Verlobten entspricht, nimmt sich der Detektiv ihres Falles an. Gemeinsam mit seinem leicht soziopathisch veranlagten Jugendfreund und Beirut-Veteranen „Bubba“ Rogowski, stattet er Falk einen kurzen, aber nachhaltig beeindruckenden Besuch ab. Danach scheint das Problem gelöst … Einige Monate später wartet eine Nachricht von seiner ehemaligen Mandantin auf Kenzies Anrufbeantworter, der jedoch, gelockt von den sexuellen Reizen einer umwerfenden Anwältin, auf das Abspielen des Geräts verzichtet. Das nächste und letzte Mal hört er von Karen Nichols dann in den Radio-Nachrichten. Offensichtlich ist sie vollkommen unbekleidet vom Dach eines Bostoner Gebäudes in den Tod gesprungen. Kenzie, geplagt von einem schlechten Gewissen, rollt den Fall neu auf und nimmt dabei schließlich sogar die Hilfe seiner Ex Angela Gennaro in Anspruch. Wie konnte diese tadellose Vorzeigefrau Karen Nichols in so kurzer Zeit zur drogenabhängigen, Prostitution betreibenden Selbstmörderin werden? Steckte wirklich Cody Falk hinter all den Belästigungen? Oder droht die Gefahr gar von einer ganz anderen Seite? Die Spur führt in Nichols' familiäres Umfeld. Und schon bald wird sie heißer, als es Kenzie und Gennaro lieb sein kann … Bezogen auf die Qualität von „Regenzauber“ schrieb Krimi-Couch-User „koepper“ im März des Jahres 2010: „Letztendlich keine Überraschung.“ Ich bin mehr als geneigt seine Aussage zu unterstreichen, wobei gerade dieser Aspekt meiner Ansicht nach noch betont werden muss, da es Dennis Lehane auch mit dem fünften Band seiner grandiosen Reihe gelingt, die qualitative Latte auf höchstes Niveau zu stemmen. Und das ist, angesichts der literarischen Höhen und der schwierigen Thematik, in welcher sich der Autor oft bewegt, bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Augenscheinlich träge und unspektakulär beginnend, verlässt auch „Regenzauber“ alsbald die von der übersättigenden Mainstream-Literatur ausgetretenen Pfade und führt den Leser mit eindringlicher Vehemenz die Folgen von „Psychoterror“ und „Stalking“ vor Augen. Dieses nur auf den ersten Blick so harmlose Verbrechenselement wird zum beklemmenden Faktor, der gerade durch seine Glaubwürdigkeit das Spannungsmoment hochhält und eine erfrischende Abwechslung zum durchgeknallten Serienmörder-Typus darstellt. Wie so häufig bei Lehane, so verliert man auch hier das Fiktive der Geschichte schnell aus den Augen, ist doch der Plot genauso bodenständig wie der Autor selbst. Kurz, hart, knapp und zielstrebig ist Lehanes Stil, lakonisch und trocken sein Humor. Es ist die Sprache des Arbeiterviertels Dorcheser, dem Kenzie und Gennaro entstammen. Und deren Vergangenheit wiederum ist getrübt von Gewalt, Misshandlung, Verlust und Enttäuschungen. Freunde seit Kindesbeinen an, hat sie ihr Umfeld, ihr „Milieu“ geprägt. Und damit letztlich auch ihre Arbeitsweise. So konsequent ihr Erschaffer schreibt, so unerbittlich geht das Detektivpaar auch seine Fälle an. Nicht selten müssen dabei die Grenzen der Gesetze gebogen oder übertreten, manchmal gar Straftaten begangen werden. Lehanes Boston ist dabei weit weg vom Glanz und Glamour der aus den Spielfilmen bekannten Großstädte. Einzelne Straßenzüge scheinen unüberwindbare Grenzen von Arm und Reich. Der Wechsel in einen anderen Stadtteil stellt nicht selten einen totalen Kulturschock dar. In „Regenzauber“ widmet sich Lehane, der einst als Parkplatzwächter und Limonadenausfahrer seinen Unterhalt verdingte, erstmals dieser anderen Welt, der reichen „Upper“-Class. Trotz Smokings, Westen und schicker Herrensitze entlarvt der Autor auch sie, als das, was sie wirklich ist: Eine mühsam konstruierte Fassade, hinter der die Bösartigkeit nicht minder lauert, als in den verdreckten Gassen der „Downtown“. Dennoch merkt man dem Roman an, dass Lehane hier eher unbekanntes Terrain betreten hat. Die übliche Stilsicherheit fehlt. Und das unwohle Gefühl, welches Kenzie bei den Besuchen von Nichols' Stiefvater befällt, scheint stellenweise fast autobiographische Züge zu haben. Das der Plot dennoch reibungslos funktioniert, liegt aber gerade an den Figuren. Fehlerbehaftet und menschlich, schlagen die Detektive nicht selten den falschen Weg ein. Und die moralischen Entscheidungen, die getroffen werden müssen, sind (hier ist wie schon in „Kein Kinderspiel“ besonders das Ende hervorzuheben) aus der Sicht des Lesers oft mehr als diskutabel. Gerade das macht aber diese Reihe auch besonders. So cool und flapsig die Sprache ist, so breitgrinsend man „Bubbas“ gewaltsame „Aufräumaktionen“ verfolgt – vom hollywoodschen Superhelden mit dicker Knarre und getönter Sonnenbrille ist man hier meilenweit entfernt. Garniert mit einigen gelungenen Wendungen und einer dicken Überraschung am Ende, bietet auch „Regenzauber“ einmal mehr spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau. Die ganz heißen, thematischen Eisen packt Dennis Lehane, der nach „Mystic River“ und „Im Aufruhr jener Tage“ langsam zum Chronist seiner Heimatstadt avanciert, im fünften Roman seiner Reihe aber nicht an, weshalb die Story in Punkto Tiefgang und Eindringlichkeit gegenüber den Vorgängern etwas an Anschluss verliert. Mir war es egal. Neue Lehane-Bücher werden auch in kommenden Jahren absolute Pflichtkäufe bleiben.

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Dennis Lehane

    Regenzauber

    Summer-green

    13. July 2011 um 14:23

    Ich habe dieses Buch durch Zufall entdeckt und losgelöst vom Rest der Reihe gelesen. Das hat ohne weiteres geklappt, also auch einzeln ist dies ein toller Krimi. Das Auffallende an diesem Buch ist für mich nicht unbedingt der Schreib- oder Erzählstil, (der ist zwar sehr angenehm, aber eben nicht außergewöhnlich) aber die Geschichte und ihre Charaktere sind auf jeden Fall besonders. Auf den ersten paar Seiten war ich mir gar nicht sicher wie ich beides einschätzen soll bzw. ob mir die Personen und die Geschichte überhaupt gefällt, da es schon ein bisschen anders ist als die meisten Bücher, aber ich wurde schnell überzeugt. Besonders gut gefiel mir, dass das Buch ohne lange Vorspiel zur „Story“ kommt. Die Spannung blieb für mich das ganze Buch über erhalten. Auch das Ende ist sehr spannend und bis zur letzten Seite ausgereizt. Man sollte sich in jedem Fall noch ein zweites Buch mit in den Urlaub nehmen, den dieses hier hat man schnell durch!

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Dennis Lehane

    Regenzauber

    mandarinpeach

    04. April 2011 um 19:22

    Karen Nicholas beauftragt Patrick Kenzie, um Belästigungen Einheit zu gebieten. Schnell ist der Verdächtige Cody Falk hinreichend “gewarnt”, zumindest nach Meinung von Patrick. Als Karen ihn einige Wochen später anruft, ignoriert er sie deswegen schlicht und ergreifend, um schnell in den Urlaub starten zu können. Sechs Monate später ist Karen tot. Sie sprang nackt von einem Gebäude. Von soetwas wie Schuldgefühlen geplagt und weil er Karens Selbstmord verstehen will, macht er sich auf die Suche nach den Hintergründen und durchforstet die letzten Monate ihres Lebens. Schnell stellt sich heraus, dass Karen nach dem Unfall ihres Freundes massiv abstürzte. Depressionen, Drogen und Prositution waren die Folge. Doch das alles passierte nicht durch Zufall. Jemand hatte systematisch Karens Leben zerstört. Und dieser jemand hat es auch auf Patrick abgesehen, als er merkt, dass dieser ihm auf den Fersen ist. Nach Shutter Island wollte ich unbedingt mehr von Dennis Lehane! Und auch der Text auf der Buchrückseite versprach intelligente und subtile Spannung. Doch darum geht es in Regenzauber nicht. Stattdessen hat man eine Aufarbeitung aus den Vorgängern der Reihe vor sich. Der Anfang des Buches versprach so viel, doch schnell verlor sich der eigentliche Inhalt schnell in merkwürdigen Dialogen und der irrsinnigen Jagd nach einem Phantom, das meiner Meinung nach viel zu früh enttarnt wird. Da ich Gone Baby Gone (auch bekannt unter dem Titel Kein Kinderspiel) noch in meinem Regal habe, werde ich es auch lesen. Ansonsten nehme ich aber vorerst Abstand von Lehanes Büchern. Die erwartete Spannungsfaktor war einfach gleich Null.

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Dennis Lehane

    Regenzauber

    Thrill

    07. January 2011 um 17:22

    Patrick Kenzie ist ein Privatdetektiv der mit seinem Freund Bubba auch aussergewöhnliche Fälle meistert. Als die junge, adrette Karen Nichols in sein Leben tritt, bekommt er mit ihr einen Fall der schnell gelöst scheint. Ein Mann verfolgt Karen und belästigt sie. Patrick stattet dem Herren einen kurzen Besuch ab und verdeutlicht ihm mit Bubbas Hilfe schnell das er die Finger von Karen lassen soll, da er sonst nicht mehr lang zu leben habe. Der Fall scheint gelöst, die Klientin glücklich. 6 Monate später springt diese jedoch nackt von einem Hochhaus und es sieht nach allem andren als nach Selbstmord aus. Patrick, seine Exfreundin Angie und Bubba geraten nun in eine haarsträubende Geschichte die sich an psychologischem Terror immerwieder aufs neue übertrifft. Alle Spuren verwischen, verschwinden und sobald etwas gelöst scheint, taucht ein neues Detail auf, welches wieder nicht dazu passt. Für mich ein absolut geniales Buch das einem keine Ruhe lässt. Es fährt voll auf psychologischer Schiene und selbst auf den letzten Seiten erfährt man noch Dinge mit denen man so nicht gerechnet hatte. Für mich gehören Dennis Lehane und Sebastian Fitzek in die gleiche Liga - nämlich die Oberliga!

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Dennis Lehane

    Regenzauber

    LEXI

    04. April 2010 um 13:40

    Zur Abwechslung nach langem wieder ein richtig guter Thriller – Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, überraschende Wendungen,gespickt mit einer kleinen Prise Humor. Die aufreibende Jagd nach einem überaus brutalen psychopathischen Killer, dessen Identität bis zuletzt ein Rätsel zu sein scheint, ist spektakulär und fesselnd – und Dennis Lehane sorgt bis zur allerletzten Seite immer wieder für erstaunliche Details, die den Verlauf der Geschichte ständig verändern. Ausgezeichnet!

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Dennis Lehane

    Regenzauber

    Xirxe

    08. March 2010 um 17:53

    Dies ist das erste Buch von Lehane das ich - dem Zufall sei Dank - in die Finger bekam, aber vermutlich nicht mein letztes. Im fünften Band der Reihe um den Privatdetektiv Kenzie läuft diesem die junge unschuldige Karen über den Weg, die ihn um Hilfe bittet. Diese Bitte ist schnell zu ihrer Zufriedenheit erfüllt, doch sechs Monate später stürzt sich Karen vom Dach eines Hochhauses, drogenabhängig, kurz vor der Obdachlosigkeit. Niemand kann sich diese Wesensveränderung erklären und Kenzie, der ein schlechtes Gewissen hat, da er ihre erneute Bitte um Hilfe vier Monate vor ihrem Tod vergaß, beginnt mit seinen zwei Freunden Angie und Bubba zu ermitteln. Sie finden heraus, dass ein Unbekannter Karens Leben systematisch zerstörte bis sie nur noch eine Lösung sah. Und dieser Unbekannte beginnt nun, Kenzies Freunde ins Visier zu nehmen... Die Charaktere sind wunderbar klischeefrei, Orginale die einem schnell ans Herz wachsen. Die Sprache ist herrlich schnoddrig und frotzelnd (aber auch vulgär), egal ob untereinander oder mit ihrer Klientel. Obwohl relativ schnell festzustehen scheint, wer für all das 'Unheil' verantwortlich ist, bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten, wofür eine Reihe unerwarteter Wendungen mit verantwortlich ist. Kleine Negativkritik zum Schluss: Manche der aufgenommenen 'Erzählfäden' enden im Nirgendwo bzw. lassen einen aufgrund der Unlogik doch etwas den Kopf schütteln. Doch dies kommt nicht allzu häufig vor, sodass man ohne große Problem leicht darüber hinweg lesen kann.

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Dennis Lehane

    Regenzauber

    thola

    25. May 2009 um 17:05

    Nun habe ich alle Bücher aus der Gennaro-Kenzie Reihe durch und bin sogar echt traurig, denn mit dem syphatischem Ermittlerduo hat Lehane eine super Reihe ins Leben gerufen. lehane überzeugt in diesem Buch mal wieder dass er einfach ein wahnsinnig guter Autor ist. Mit witz,spannung und super Protagonisten geht es hier weiter,und natürlich ist kenzies bester Freund Bubba auch wieder mit dabei. Die Bücher aus dieser Reihe kann man auch alle unabhängig von einander lesen... Aber im Endeffekt wenn man nur ein Buch aus dieser Reihe liest, will man einfach nur mehr...

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Dennis Lehane

    Regenzauber

    Wortklauber

    22. September 2008 um 20:57

    Es klingt nach einem ganz normalen Auftrag für Privatdetektiv Patrick Kenzie: eine junge Frau, Karen, bittet ihn um Unterstützung, da sie von einem Mann belästigt wird. Kenzie, nicht ganz gesetzeskonformen Methoden nicht abgeneigt, sucht den Kerl zusammen mit schlagkräftiger Unterstützung durch seinen Freund Bubba auf, und der Typ gibt Ruhe - scheint es. Trotzdem stürzt seine Auftraggeberin ein halbes Jahr später nackt von einem Hochhaus - Selbstmord. Kenzie erinnert sich an einen Anruf, den die junge Frau ihm ganz klar beunruhigt auf dem Anrufbeantworter hinterlassen hatte. Ihrer Bitte um Rückruf war er wegen privater Verwicklungen nie nachgekommen. Und jetzt ist die junge Frau tot. Von Schuldgefühlen ob seines Versäumnises gequält, beginnt Kenzie nachzuforschen. Er stellt bald fest, dass Karen sich innerhalb eines halben Jahres von einer ganz normalen jungen Frau, die bald heiraten wollte, in ein körperliches und psychisches Wrack verwandelt hatte. Freund weg, Job weg, Wohnung weg - sie hatte eine Talfahrt schlimmster Art hinter sich. Wer daran Schuld war und welches Interesse dieser Mann daran hatte, Karen zu zerstören, entblättert sich Kenzie und seinen Freunden und Kollegen Stück für Stück. Und das auf äußerst spannende Weise!Dazu kommt ein spannendes Ermittler-Team: durchaus nicht zimperlich, manchmal ordinär, oft am Rande des Gesetzes, aber immer äußerst pfiffig und gewitzt. Die Dialoge zwischen Kenzie, seiner Kollegin (und großer Liebe) Angela Gennaro und Bubba machen richtig Spaß! Beide Daumen hoch für diesen nicht umsonst mit Krimi-Preisen ausgezeichneten Roman! PS: Der Verlag wirbt mit großen Vorbildern: Chandler, MacDonald ... Tatsächlich habe ich mich beim Lesen an MacDonalds Privatdetektiv Lew Archer erinnert gefühlt.

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Dennis Lehane

    Regenzauber

    KleinNase20

    03. January 2008 um 19:32

    Ne Übelst wiztige und auch spannende Geschichte. Ist zu empfehlen,echt!

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