Dennis Lehane Shutter Island

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Inhaltsangabe zu „Shutter Island“ von Dennis Lehane

US-Marshal Teddy Daniels setzt von Boston über nach Shutter Island. Aus dem dortigen Ashecliffe Hospital für psychisch kranke Straftäter ist eine Patientin verschwunden. Gerade als Daniels und sein Partner mit den Ermittlungen beginnen, bricht ein verheerender Hurrikan los. Die Verbindung zum Festland reißt ab, die Insel versinkt im Chaos.

Packend, voller Überraschungen und unerwarteten Wendungen

— Anneja

Ganz nett, aber auch ziemlich wirr.

— QueenDebby

Spannend bis zum Schluss

— Even

So ein packendes Buch, dass man es wirklich überhaupt nicht mehr aus der Hand legen kann. Bis zum Schluss einfach nur spannend!

— claudeste

Überragend! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen...

— SaskiaFFM

Was ein Buch! Langsamer Einstieg, doch was einen erwartet, ist bahnbrechend und spannend!

— BlueSargent

Verdammt stark und spannend. Intelligenter Plot!

— Dora74

Tolles Buch. Richtig gut!

— Michaelis80

hab´s verschlungen, besser geht nicht.

— Tanja_Litschel

Der Film war schon klasse, das Buch ist überragend!

— MSteinhausen

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BookHook

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  • Willkommen auf Shutter Island

    Shutter Island

    Anneja

    Willkommen auf Shutter Island, einer Insel auf der die schlimmsten, psyschichinstabilen Gefangenen von ganz Amerika einsitzen. Wer dort unterkommt ist meist eine Gefahr für seine Umgebung und für sich selbst. Als schließlich eine Gefangene entkommt, werden die US-Marshalls Teddy Daniels und Chuck Aule gerufen um die Flüchtige wieder einzufangen. Schon während der Überfahrt zur Insel spekulieren sie über die äußerst fragwürdige Einrichtung und werden, je länger ihr Aufenhalt dauert, immer misstrauischer. Werden hier Operationen am Menschen getätigt und das Gehirn aufs bestialische erforscht? Und lebt Andrews Laeddis hier, der Teddy´s Vergangenheit prägte? Und wer ist eigentlich Patient 67? Fragen über Fragen, die am Ende nur eines haben, eine Antwort die schockierender nicht sein könnte.Herr Lehane wusste ganz genau wie er seine Charaktere gestalten musste um die richtigen Eindrücke bei den Lesern zu wecken. So waren Teddy Daniels und Chuck Aule die Guten, die nur Recht und Ordnung durchsetzen wollten, wobei Chuck Aule mir um einiges sympatischer war. Wir erfahren zwar kaum etwas über seine Vergangenheit, dafür von Teddy´s um so mehr, was es teilweise ganz schön in sich hatte. Der Direktor, die Ärtze, die Schwestern und die Pfleger wirken allesamt sehr verschlossen. Gerade dies machte aber alle um so interessanter. Besonders Dr. John Cawley spielt eine große Rolle bei all dem. Denn hinter seine Fassade zu sehen ist fast unmöglich. Er gibt viel preis und doch hat man das Gefühl das er um so mehr verheimlicht. Die Gefangenen/Patienten wurden ausgezeichnet dargestellt und weckten nicht selten Mitleid. Gerade die Patienten aus Station C taten mir unheimlich leid obwohl sie zugleich sehr angsteinflößend wirkten. Wir erleben vieles aus der Sicht von Teddy und manchmal als würden wir über ihn kreisen. Spannung, Überraschungsmomente und unerwartete Wendungen, genau diese Aspekte machten das Buch so gut. Zudem kam man sehr gut in die Geschichte hinein und war nach ein paar Seiten, schon von der Geschichte gefangen. Der Schreibstil war leicht und verständlich weshalb man sehr schnell im Buch voran kam. Mir fiel es sehr schwer das Buch aus der Hand zulegen da man einfach wissen wollte was alles nächstes passierte. Leider habe ich vom Buch nur die Filmausgabe ergattern können, welche aber glücklicherweise die selbe Geschichte, wie die normale Ausgabe, enthielt. Auf meinem Cover wird Shutter Island gezeigt, als gerade der Sturm über die Insel fegt. Darüber sieht man Leonardo DiCaprio welcher gerade ein brennendes Streichholz hält. Das Rot der Schriftfarbe erweckte in mir das Gefühl von Gefahr. So muss ein Thriller sein. Packend, voller Überraschungen und einem Ende das man nicht erwartet hat. Wer den Film zum Buch noch nicht gesehen hat, sollte sich zuerst das Buch vornehmen, um sich selbst einen Eindruck von der Geschichte rund um Shutter Island zu bilden. Eine eindeutige Leseempfehlung.

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    • 2
  • Grandioser Plot - Schwächen in Sprache und Atmosphäre beim Buch

    Shutter Island

    awogfli

    Da ich den Film schon vorher gesehen habe, und die Meinung bzw. das Vorwissen sich durchaus auf meine Bewertung des Romans auswirkte, ist eine Book2movie-Rezension in diesem speziellen Fall unerlässlich.Buch: 3,5 SterneSehr wohlwollend aufgerundet auf 4 Sterne Dieser Roman hat von der Atmosphäre und der Sprache enorme Schwächen. Die Insel, die Anstalt und die Szenen werden mit einer relativ großen Spracharmut und in sehr klinisch-sterilem Stil beschrieben. Solche Umgebungen passen zwar durchaus zum Ambiente einer sehr gut geführten Irrenanstalt, aber einfach nicht zum mysteriösen Verwirrspiel des Plots, in dem viele Geheimnisse und Hintergründe sich dem Leser in diesem Krankenhaus, in dem irgendetwas nicht stimmen kann, einfach nicht offenbaren. Hier bin ich schon bei der eigentlichen Stärke des Romans: Der Plot und die Auflösung des Rätsels sind grandios und suchen ihresgelichen in der Literatur, konnten von mir aber nicht mehr so ausführlich genossen werden, da ich die Handlung durch den Film schon kannte. Film: 4,5-5 SterneMartin Scorsese märzt die atmosphärischen Schwächen des Romans komplett aus und lässt den Cineasten in einem optisch opulenten Meisterwerk des Suspense im Kreis stolpern. Kameraeinstellungen, Effekte und Symbolik geben immer wieder Hinweise auf den Plot und das überraschende Ende, werden aber vom Zuschauer genauso wie von der Hauptfigur ignoriert, da Sie mit der vorgefassten Meinung nicht übereinstimmen. Erst nach der Auflösung schlägt man sich auf den Kopf, dass man so blind hatte sein können - ein wundervoller psychologischer Trick. Die Hauptdarsteller, allen voran Leo di Caprio, spielen grossartig. Der einzige Kritikpunkt den ich gelten lasse ist, dass Scorsese manchmal mit den Effekten und Symbolen ein bisschen zu sehr übertrieben hat, aber das ist Jammern auf höchstem Niveau, was zwar einem Kino-Profi den Verdienst einer Oscarnominierung kosten möge, aber mich persönlich noch immer sehr erfreut hat.Fazit: Der Film ist wesentlich besser als das Buch.

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    • 18
  • Der Lehane-Klassiker

    Shutter Island

    Duffy

    06. November 2016 um 10:22

    Die Geschichte von Shutter Island, der Insel für die Betreuung und Verwahrung schwerer psychischer Fälle, ist hinlänglich bekannt und auch verfilmt worden. Das Buch zeigt Lehanes ganze Klasse, eine Spannung zu schaffen, die bis zum Ende buchstäblich zum Zerreißen ist. Vor allem dieses Ende und die Auflösung ist ein Geniestreich und katapultierte den Autor an die Spitze der Krimiliga.Diogenes wirbt bei seiner Neuauflage mit neuer Übersetzung. Das lässt sich natürlich nur im direkten Vergleich bewerten und dürfte auch nur für die Hardcore-Fans von Interesse sein. In meiner Ausgabe habe ich allerdings mindestens drei Druckfehler entdeckt, die meiner Meinung nach aufgefallen sein müssten.

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  • Sehr Spannend

    Shutter Island

    AliceNoWonder

    01. February 2016 um 19:01

    Mich hat in erste Line das Buch Interessiert, weil ich den Film kenne und wissen wollte wie sich beides unterscheidet. Überraschender weise musst ich feststellen, das kein großer Unterschied herrscht und so ziemlich alles, was im Buch vorkommt auch im Film vorkam. Alle wichtigen Details sind drin. Man kann beinahe sagen, dass der Film 1:1 vom Buch übernommen wurde. Wunderbar, hat mich sehr gefreut. Nun aber zum Buch an sich.  Im Groben geht es in der Story um Teddy - US. Marshal - welcher mit seinem Partner nach Shutters Island gebracht wird und dort eine verschwundene Patientin wieder finden soll. Dabei muss er sich immer wieder seiner Vergangenheit stellen und hegt eigene Pläne.  Nur um Grob, die Story zu erklären. Das schöne an diesem Buch ist, dass man erst am Ende, wenn man das komplette Buch durch hat, versteht worum es geht und merkt, dass das Buch eine ganz andere Wendung einnimmt, als es vorher angedeutet wird.  Der Schreibstil von Mister Lehane ist angenehm. Man kann locker dem Geschehen folgen und bekommt eine Menge von Teddys Leben und Gefühlen mit. Man leidet richtig mit ihm und kann so ziemlich jede Handlung von ihm nachvollziehen.  Das Cover finde ich passt ganz gut zum Buch. Es ist zwar nicht so außergewöhnlich, dass es einem sofort in seinem Bann zieht, aber schon passend.  Fazit: Das Buch ist wirklich spannend und eine Wendung am Ende, die man nicht erwartet. Das ganz macht es Besonders.  Wer den Film gesehen hat, kann gerne das Buch lesen, es sind kaum Unterschiede zu bemerken. Man bekommt lediglich ein bisschen Hintergrund wissen über seinen Vater. Auch wenn man das Ende schon weiß, so bleibt das Buch doch sehr spannend. Vor allem wegen seinen lockeren Schreibstil kann man die Geschichte sehr gut verfolgen. 

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  • Shutter Island

    Shutter Island

    angeltearz

    "Shutter Island" ist eine Geschichte, die viele von euch sicherlich kennen. Sie wurde bereits mit namenhaften Schauspielern verfilmt. Solch Psychothriller schaue ich gar nicht. Ich bin da ein ziemlicher Angsthase bei Filmen. Aber bei Büchern kann es gerne mal so eine durchgeknallte Geschichte sein. In meinen Vorstellungen kann ich es dann noch ein wenig verharmlosen. Aber meistens ist es in Büchern ja eh ein wenig anders als im Film. Im Film müssen ja die gruseligen Szenen extrem gruselig sein. ;) Das es sich bei diesem Buch wirklich um das Buch handelt, das verfilmt wurde, habe ich erst später begriffen. Asche auf mein Haupt! Aber es war mir sowieso recht egal, wenn der Klapptext hat mich begeisert. Ich würde auch wirklich nicht enttäuscht! Der Autor hat es geschafft mich in eine ganz andere Richtung zu leiten. Als die Geschichte eine Wendung nahm, mit der ich so überhaupt nicht gerechnet hatte, saß ich mit offenen Mund da. Also mit der Wendung hatte ich nun so überhaupt gar nicht gerechnet! Man erfährt einiges über die Charaktere, was aber im nächsten Moment wieder umgeworfen wird.  Psycho ist das Buch auf jeden Fall. Auch nachdem ich es beendet hatte, habe ich weiter darüber nachgedacht. War das jetzt alles echt oder nicht? Vorallem was war echt und was nicht?  Das Cover ist schlicht, wie alle Bücher des Verlages. Finde ich klasse. Das Bild auf dem Cover ist ein Ausschnitt des Filmplakats. Fazit: Das Buch hat mich magisch angezogen und ich konnte es gar nicht mehr weglegen. Ich hätte unheimlich gerne mehr gelesen.

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    • 7
  • Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie ...

    Shutter Island

    Stefan83

    Sehr geehrter Mr. Lehane – einmal mehr sind Sie dafür verantwortlich, dass ich meinen üblichen Leserhythmus über Bord geworfen und mir einem ihrer Werke zuliebe die halbe Nacht um die Ohren geschlagen habe, nur um am nächsten Morgen völlig übermüdet zur Arbeit zu taumeln. Und, war es das wert? Nun, das ist keine Frage, die sich bei diesem Autor stellt, der es sogar immer wieder und wieder schafft, mit elegant-wirkungsvoller Feder das familiäre Umfeld für die Dauer der Lektüre in den Rang der absoluten Nichtigkeit zu degradieren und dabei gleichzeitig eine dauerhaft präsente, aber eben nie fassbare Bedrohung im Kopf des Lesers entstehen zu lassen, wie das selbst der Meister des Horror himself, Stephen King, nicht besser könnte. „Nicht aus der Hand zu legen“ - Es gibt wohl kaum eine Phrase in Buchbesprechungen, welche mir persönlich mehr auf den Wecker geht. Und doch – im Falle von „Shutter Island“ trifft sie zu, ist sie die einzig bildlich korrekte Beschreibung für ein Buch, das selbst mein übliches Ausleseverfahren bezüglich konstruierter Thriller-Baustein-Literatur ganz einfach ausgehebelt hat. Denn, lieber Mr. Lehane, sind wir mal ehrlich: Sie wollten hier doch einfach mal die Sau rauslassen und ein bisschen mit den Klischees spielen, oder nicht? Fakt ist jedenfalls: Ein kurzer Blick auf die Kurzbeschreibung der Geschichte reicht schon, um zu erkennen, dass Lehane sein gängiges Sujet komplett über Bord geworfen hat, um stattdessen den guten, alten Schauerroman wieder zu Leben zu erwecken und nebenbei Hollywoods klassischer schwarzer Serie die gebührende Ehre zu erweisen – mit allem was dazu gehört: Im Sommer des Jahres 1954 führt ein seltsamer Fall die US-Marshals Edward „Teddy“ Daniels und Charles „Chuck“ Aule auf die kleine Insel Shutter Island, welche unweit des Hafens von Boston gelegen, das Ashecliffe Hospital beherbergt. Eine Hochsicherheits-Klinik für nervenkranke Straftäter. Hier soll die dreifache Kindsmörderin Rachel Solando aus einer fest verschlossenen Zelle ausgebrochen und danach einfach verschwunden sein. Wo hält sie sich versteckt? Und wie konnte sie überhaupt fliehen? Hat ihr jemand geholfen? Teddy und Chuck müssen recht schnell erkennen, dass nichts auf der Insel so ist wie es scheint. Sicherheitsvorkehrungen werden nicht eingehalten, das Personal ist auffällig verschwiegen und auch Anstaltsarzt Dr. Cawley behindert die Ermittlungen, indem er ihnen die Einsicht in die Personalakten der Patienten verwehrt. Ist die ganze Einrichtung vielleicht nur eine Fassade? Was geht wirklich auf Shutter Island vor? Bald kommen den beiden Marshals Gerüchte von weiteren verschwundenen Patienten zu Ohren. Es sollen illegale Lobotomien durchgeführt, Nervenkranke zu Testzwecken unter Drogen gesetzt werden. Als einzige mögliche Spur dient ein kryptischer Abschiedsbrief Solandos, welcher, von Teddy entschlüsselt, zum streng bewachten und gesperrten Block C weist – der Teil der Klinik, der nur den besonders gefährlichen und als unheilbar eingestuften Insassen vorbehalten ist. Gemeinsam suchen die beiden Ermittler einen Weg, um hineinzugelangen, doch die Zeit ist knapp, denn ein gewaltiger Hurrikan schneidet Shutter Island vom Festland ab – und die Telefonleitung ist tot. Was Chuck noch nicht ahnt: Es ist kein Zufall, dass Teddy die Nachforschungen leitet, denn neben den registrierten 66 Patienten vermutet er noch einen weiteren auf der Insel. Und mit diesem hat er eine ganz persönliche Rechnung offen … Der verschlossene Raum. (Ja, lieber John Dickson Carr, genau der) Die einsame Insel. Der Hochsicherheitstrakt für Schwerverbrecher (Wer „Arkham Asylum“ gezockt hat, hat gleich das passende Bild dazu) Der Sturm. Die Ratten. Die alte Festung. Die mysteriöse Botschaft. Der Friedhof. Die merkwürdigen Ärzte („Dr. Mabuse“, Dr. Moreau“, „Dr. No“ und „Dr. Caligari“ lassen grüßen). Der abgelegene Leuchtturm. Dennis Lehanes Darstellung des Settings ist so bizarr wie unwirklich, und doch für jeden aufmerksamen Leser eindeutig als Reminiszenz auf ein ganzes Genre zu erkennen. Eine Reminiszenz, die jedoch nie zum Selbstzweck verkommt, weil der Autor eben all die Elemente so zu verwenden weiß, dass sie trotz ihrer schon künstlichen Anhäufung innerhalb der Handlung – eben aufgrund ihrer zeitlosen Wirkung – funktionieren. Und das obwohl man „so etwas“ wohl schon in dutzenden Gruselfilmen auf ähnliche Art und Weise auf der Leinwand gesehen hat. Wo aber andere Schriftsteller einen lahmen Aufguss abgeliefert hätten, zeigt Lehane einmal mehr, warum er zu den Besten seiner Zunft zählt, in dem er alte Ideen so erfrischend neu verarbeitet, dass man, zuweilen schon abgestumpft von der Blut triefenden Konkurrenz und Splatter-Filmen der Moderne, die archaische Seite der Angst wieder für sich entdeckt. Man hat Spaß am Unwohlsein, genießt den Schauer, lugt um jede Seite herum, als wäre diese die dunkle Ecke in einem finsteren Korridor voller seltsamer Geräusche. Kurzum: Man ist mittendrin. So mittendrin, dass man gar nicht merkt, mit wie viel Spaß an der Freude und welchem Maß an Unverfrorenheit uns Lehane am Ring durch die Manege zieht, dem während der Arbeit an seinem Buch sicherlich zu jeder Zeit bewusst war, wie absurd das von ihm auf Papier gebrachte Konstrukt im Kern eigentlich ist. Ein Hauch von Ironie, ein schmunzelnder Unterton deutet das zwischendurch immer wieder an. Und doch ist bei all dem Lob natürlich auch Kritik angebracht, denn so zielsicher Lehane die Spannung auch schürt, in dem er die finstere Präsenz mit steigender Tendenz auf seine Protagonisten und deren Geisteszustand wirken lässt: Diese angenehme Ungewissheit, sie muss sich irgendwie und vor allem irgendwann den Gesetzen der Unterhaltung beugen, will heißen, der Auflösung Vorschub leisten, welche wiederum das weiße Kaninchen aus dem Hut ziehen soll. All diejenigen, die aber gerade die Anspielungen und Zitate von „Shutter Island“ erkannt haben, werden wohl schon lange vor dem finalen Akt die Ohrenbüschel über die Krempe haben hängen sehen, da letztlich einfach zu viel in diese Richtung gedeutet hat. Darunter leidet natürlich der Überraschungseffekt, der, wäre er anders inszeniert worden, vielleicht den Roman in noch höhere Gefilde emporgehoben hätte. Am Lesevergnügen ändert dies nichts. Im Gegenteil: Lehane hat diese Abstriche ganz sicher bewusst gemacht, kannte den Preis („Shutter Island“ taugt für eine 2. Lektüre nur bedingt) und nahm ihn in Kauf, um uns Lesern über knapp 350 Seiten äußerst atmosphärisch (unbedingt zur Herbstzeit lesen!) an der Nase herum zu führen. Die Leichtigkeit und Sicherheit mit der er das tut, der Esprit und Witz der Dialoge – sie sind, und ich muss erneut sagen „mal wieder“, ein Beweis der großen Klasse dieses hervorragenden Autors, der wohl nicht mal ein schlechtes Buch abliefern könnte, wenn er es müsste. „Shutter Island“ ist in jedem Fall ein richtig gutes geworden, neben dem viele Kollegen mit ähnlichen Ambitionen (man nehme z.B. Beckett mit seinen Hunter-Romanen) reumütig zu Boden blicken müssen. In diesem Sinne: Danke für viel zu wenig Schlaf und den steifen Nacken. Das war es wert.

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    • 6
  • mysteriös

    Shutter Island

    dominona

    23. October 2014 um 14:26

    Ein Krimi mit richtig gruseliger Atmosphäre. Dazu trägt sicherlich in erster Linie das Setting bei: eine Irrenanstalt auf einer Insel und dann bricht auch noch ein Hurricane los. Zwei Cops sollen das Verschwinden einer Insassin klären und schnell wird klar: irgendwas stimmt da nicht. Auch bei den beiden Cops liegen einige Dinge im argen. Teddy kommt nicht über den Tod seiner Frau hinweg, die bei einem Brand ums Leben kam und wie der Zufall so will, befindet sich der Brandstifter irgendwo in der Anstalt... Im übrigen ist das Buch 2010 nahezu 1:1 wunderbar verfilmt worden, lohnt sich sehr,sowohl Buch als auch Film zur Hand zu nehmen.

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  • Nervenspannung

    Shutter Island

    Monika_Grasl

    Ich muss sagen, ich habe das Buch vor dem Film gelesen. Aber eines steht fest, der Inhalt deckt sich bis zum kleinsten Detail. Die ganze Zeit über ist man mit Rückblenden des Hauptprotagonisten und somit mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Spoiler: Bis zum Schluss kann man nicht sagen ist das was er erlebt real oder doch nur seinem verrückten Verstand entsprungen. Wenn man also bereit ist sich auf die Abgründe des menschlichen Daseins einzulassen ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Und sogar der Film lässt einem eine Gänsehaut hochsteigen.

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    • 4
  • über den film zum buch

    Shutter Island

    Stonewall

    tatsache. ich habe erst den film gesehen und war so begeistert, dass ich unbedingt noch das buch lesen wollte. eine kombination, die sonst schlecht bis gar nicht funktioniert - hier aber tadellos. was im film der dramatik geschuldet ist, wird im buch ausführlicher behandelt. man erfährt einige facts über die protagonisten. die schreibe ist angenehm und schnell zu lesen, ohne jetzt trocken zu wirken. der plot ist hervorragend gelöst und wo der film endet, gibts im buch nochmal einen nachschlag! daher: empfehlenswert!

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    • 2
  • Shutter Island

    Shutter Island

    RueSar

    05. August 2014 um 12:17

    Inhalt Us-Marshal Teddy Daniels setzt von Boston über nach Shutter Island. Aus dem dortigen Ashecliffe Hospital für psychisch kranke Straftäter ist eine Patientin verschwunden. Gerade als Daniels und sein Partner mit den Ermittlungen beginnen, bricht ein verheerender Hurrikan los. Die Verbindung zum Festland reißt ab, die Insel versinkt im Chaos… Meine Meinung Da ich gerne das Buch lese, bevor ich den Film sehe, habe ich mir vor kurzem “Shutter Island” von Dennis Lehane gekauft. Den Schreibstil fand ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber schon nach kurzer Zeit war der Thriller flüssig zu lesen. Eines Abends, als ich ca auf Seite 100 vom Buch war, dachte ich mir, dass ich noch ein paar Seiten lese und mich dann zu Bett begebe. So sah zumindest der Plan aus. Ich konnte ja nicht ahnen, dass “Shutter Island” genau ab diesem Zeitpunkt so richtig spannend wird. Das Resultat war, dass einige Stunden später der Thriller ausgelesen neben mir lag. Und jetzt kommt auch schon der, für mich, größte Kritikpunkt: das Ende. Ich mag keine “Nachdenk-Enden”, aber in “Shutter Island” bekommt der Leser am Ende genau das. Ich habe, mitten in der Nacht, wirklich noch einmal meinen Laptop gestartet und nachgesehen, ob es irgendeine “offizielle Interpretation” vom Ende gibt. Fazit “Shutter Island” von Dennis Lehane ist ein absolut genialer und spannender Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Obwohl mich das Ende noch immer ärgert und beschäftigt, bekommt der Thriller von mir trotzdem 5 von 5 Sternen.

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  • Fesselnd und überraschend

    Shutter Island

    PaperPrincess

    23. January 2014 um 23:26

    „Hier gibt's keine Typen mit Schlafstörungen oder welche, die Angst vor Löchern im Bürgersteig haben. Soweit ich das aus den Akten ersehen konnte, sind die Leute hier, nun ja, richtig plemplem." (Seite 32) Zum Inhalt: US-Marshal Teddy Daniels soll eine verschwundene Patientin finden. Sie war Insassin der Heilanstalt für psychisch kranke Straftäter auf der Insel Shutter Island. Angekommen will er zusammen mit seinem neuen Partner ermitteln, doch die Mitarbeiter sind alles andere als hilfsbereit. Schon nach kurzer Zeit kommt es ihnen so vor, als stimme etwas nicht, als gebe es etwas, dass vor ihnen verheimlicht wird. Was hat es mit der verschlüsselten Nachricht auf sich, die die Patientin hinterlassen hat? Warum wird der Leuchtturm, angeblich zuständig für die Wasserversorgung, so streng bewacht? Mit der Zeit scheint sich der Fall außerdem immer mehr mit Daniels Vergangenheit zu verweben, denn der hat noch eine persönliche Rechnung offen. Meine Meinung: Nach längerer Zeit habe ich mal wieder einen Thriller hervorgeholt und da war „Shutter Island” eine gute Wahl. Das Buch hat mich wirklich gefesselt. Wenn man drin ist, kann man nicht mehr aufhören zu lesen und die Spannung steigert sich bis zum großen Finale. Zwischendrin gibt es immer wieder Rückblicke auf Daniels Vergangenheit, in denen man etwas über seine Frau erfährt. Das waren eher nicht meine Lieblingsstellen, doch für die weitere Handlung sind sie unerlässlich. Der Schreibstil ist leicht und sehr flüssig lesbar. Er schafft es, dem Leser einen gute Einblick in Daniels Gefühls- und Gedankenwelt zu geben. Ich persönlich lese lieber Thriller, die mehr die psychische Schiene statt der blutigen fahren. In diesem Buch baut man eine gewisse Bindung zu Daniels auf. Man scheint so viel über ihn zu wissen und möchte genau wie er unbedingt des Rätsels Lösung kennen. Genau deshalb schafft es Lehane einem sozusagen den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Die ganze Geschichte ist wirklich gut durchdacht und logisch, aber… MINI-SPOILER: … nichts für Leute, die keine „Nachdenk-Enden" mögen. Ich bin auch eher ein Fan von einem richtigen Abschluss, aber da kann man wohl nichts machen ;) Fazit: Ein sehr gutgemachter Thriller, den ich fast uneingeschränkt (siehe Spoiler) weiterempfehlen kann und auch werde.

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  • Leserunde zu "In der Nacht" von Dennis Lehane

    In der Nacht

    DieBuchkolumnistin

    In der Nacht - ein atemloses, literarisches Gangster-Epos vom Autor von "Shutter Island" und "Mystic River"! Dennis Lehane ist einer der besten amerikanischen Kriminalautoren der Gegenwart und nun erscheint endlich sein neuer Roman "In der Nacht": Und plötzlich kam ihm der Gedanke, dass alles Bemerkenswerte in seinem Leben – im positiven wie im negativen Sinne – seinen Anfang an jenem Morgen genommen hatte, als er das erste Mal mit Emma Gould zusammentraf.« Und von diesem Moment an, bis sich Joe Coughlin auf einem Schiff im Golf von Mexiko wiederfindet, die Füße in einem Zementblock, wird alles, was er tut, für Emma sein. Aus dem Boston der zwanziger Jahre, aus einem Wirbel von Liebe und Gewalt, Hass und Rache führt Joes Weg in den Süden Amerikas und bis nach Kuba. Er wird vom kleinen Handlanger zum mächtigsten Rum-Schmuggler seiner Zeit – doch was ihn umtreibt, ist nicht nur die zweifelhafte Berühmtheit eines Gesetzlosen, das schnelle Geld und das Leben in der Nacht. Es sind Emma Goulds Dezemberaugen, die ein kaltes Feuer in ihm entfacht haben... Leseprobe Gemeinsam mit dem Diogenes Verlag vergeben wir 25 Testleseexemplare für eine gemeinsame Leserunde (eine Beteiligung an der Diskussion sowie eine zeitnahe Rezension werden vorausgesetzt) für den neuesten Kriminalroman des Bestsellerautors Dennis Lehane. Bewerbt Euch bis einschliesslich 20. November 2013! Dennis Lehane ist irischer Abstammung und wurde 1966 in Dorchester, Massachusetts geboren. Er arbeitete als therapeutischer Berater für geistig behinderte und sexuell missbrauchte Kinder, als Kellner, Limousinenchauffeur, Parkplatzwächter, in Buchläden und als Erntehelfer, bevor er Creative Writing an der Florida International University studierte. Sein erster Roman entstand 1990 noch auf dem College und wurde 1994 unter dem Titel "A Drink Before The War"/"Streng vertraulich" veröffentlicht. Er ist der Auftakt der Serie um das Bostoner Ermittlerduo Patrick Kenzie und Angela Gennaro. Es folgten viele weitere Kriminalromane, die teilweise preisgekrönt und mit großen Schauspielern verfilmt worden - "Shutter Island" und "Mystic River" sowie die Serie "The Wire". Dennis Lehane lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Los Angeles und Boston.

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    • 380
  • Rezension zu "Shutter Island" von Dennis Lehane

    Shutter Island

    mandarinpeach

    Im Sommer 1954 werden der US-Marshal Teddy Daniels und sein Kollege Chuck auf die Insel Shutter Island gerufen. Hier befindet sich eine Nervenheilanstalt für die gefährlichsten Menschen des Landes, aus der eine Patientin geflohen sein soll. Einfach so, vorbei an Pflegern und Wachen, unentdeckt am Schwesternzimmer vorbei und irgendwie durch den Zaun soll sie verschwunden sein. Doch schnell erhärtet sich bei Teddy der Verdacht, dass es eigentlich um mehr geht als um eine verschwundene Patientin. Alle scheinen etwas vor ihm zu verschweigen, Direktor, Ärzte und das gesamte weitere Personal hüllen sich in Schweigen und merkwürdigem Verhalten. Nur ein Rätsel der verschwundenen Rachsel Solando scheint sie auf die richtige Fährte bringen zu können: Das Gesetz der vier. Wer ist Patient Nummer 67, wenn es offiziell nur 66 Patienten auf der Insel gibt? Mitten in ihren Ermittlungen bricht ein Hurricane über die Insel herein und mit ihm das Chaos. Also viel kann ich eigentlich nicht sagen, weil ich sonst zu viel verraten würde. Der Schreibstil ist für einige sicher etwas gewöhnungsbedürftig, ich find ihn aber eigentlich ziemlich gut und kam super damit zurecht. Aus anderen Rezessionen ging hervor, dass das Ende des Buches ziemlich verwirrend für einige zu sein scheint. Ich fand es allerdings sehr eindeutig und interessant. Man lässt sich nochmal die gesamte Geschichte durch den Kopf gehen und sucht nach Hinweisen. Stopp an dieser Stelle, sonst verrate ich wirklich noch alles.

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    • 6

    Cloodia

    12. November 2013 um 00:17
  • Durchschnittliche Mischung aus Realiät und Wahnsinn

    Shutter Island

    Thommy28

    20. July 2012 um 16:50

    Im Ashecliffe Hospital für psychisch kranke Straftäter wird eine gewalttätige Patientin vermisst. Rachel Solando ist unerklärlicherweise aus ihrer verschlossenen Zelle entkommen, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. US-Marshall Teddy Daniels ist deshalb von Boston nach Shutter Island übergesetzt, wo das Ashecliffe Hospital für psychisch kranke Straftäter angesiedelt ist. Gerade als Teddy Daniels mit seinem Partner Chuck die Ermittlungen aufnimmt, bricht ein ungeheurer Hurrikan los, sie sind von der Aussenwelt abgeschnitten. Gegen den zunehmend offener werdenden Widerstand von Ärzten, Pflegern und Wachpersonal und unter einem schwer greifbaren, aber ständig zunehmenden Gefühl einer Bedrohung aus dem Hintergrund arbeiten beide an der Lösung des Rätsels. Das Buch ist gut und spannend geschrieben, aber auch sehr verwirrend. Sicher, das ist wohl so gewollt, dass sich hier Realiät und Wahnsinn mischen und überschneiden. Für meinen Geschmack etwas zu sehr. Trotz durchaus spannender Momente ist das Buch für mich in letzter Konsequenz nur guter Durchschnitt.

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  • Rezension zu "Shutter Island" von Dennis Lehane

    Shutter Island

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. May 2012 um 11:10

    Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt. Ich kam ja nicht umhin, auf den Film aufmerksam zu werden, als der vor nicht allzu langer Zeit mit Leonardo DiCaprio verfilmt wurde. Den Film habe ich mir noch nicht angesehen, aber ich war mir bis zu dem Zeitpunkt auch noch nicht bewusst, dass es sich um eine Buchverfilmung handelt. Bis ich dieses Exemplar bei uns im Laden sah. Da hab ich doch mal direkt zugegriffen und habe erst das Buch gelesen. Der US Marschall Teddy kommt mit seinem Kollegen Chuck auf eine Insel wo sich die Nervenheilanstalt Ashecliffe befindet. Die Geschichte spielt in den 50er Jahren und somit sind die Methoden mit denen hier anscheinend gearbeitet wird noch ziemlich rückständig. Teddy und Chuck wurden gerufen um das Verschwinden einer Patientin aufzuklären. Rachel - eine junge Frau, die wegen Mordes an ihren Kindern in der Klinik sitzt, ist verschwunden. Angeblich soll sie ganz ohne Hilfe das Gelände verlassen haben und nun irgendwo auf der Insel sein. Dem Leser ist schnell klar, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. Die Ärtze und Pfleger scheinen etwas zu verheimlichen und irgendwie ähneln sich alle Antworten, als seien sie einstudiert. Auch der US Marshall Teddy spürt schnell, dass in Ashecliffe ein abgekatertes Spiel getrieben wird und setzt alles daran die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch je tiefer er in die Geschichte und den Fall einzutauchen versucht, desto mysteriöser wird die Insel und er selbst. Es scheint nichts so zu sein, wie es auf den ersten Blick scheint und Dennis Lehane schafft es eine gruselige und atmosphärisch dichte Stimmung zu schaffen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte endlich wissen, was mit Teddy und dieser Insel nicht stimmt. Auch wenn ich durch die Vorschauen und Besprechungen des Filmes im Fernsehen, dass Ende schon kannte, war das Buch nicht minder spannend. Dennis Lehane hat einen sehr einfachen und umgangssprachlichen Schreibstil. Die Marshalls reden schon nicht ohne und die Sprache ist manchmal schon recht derbe formuliert. Aber es passt zur Geschichte und macht die ganze Sache wirklich authentisch. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und es war nach langer Zeit endlich mal wieder ein Thriller der mich wirklich gepackt hat, auch wenn ich vorbelastet war, durch das Wissen wie es ausgeht. Aber trotz allem gab es vieles was ich so nicht geahnt hatte.

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