Dennis McCort A Kafkaesque Memoir

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Inhaltsangabe zu „A Kafkaesque Memoir“ von Dennis McCort

A Kafkaesque Memoir ist diese Rarität der psychologischen Literatur: der Bericht eines Patienten über den kompletten Ablauf seiner Psychoanalyse, von der ersten Sitzung bis zur letzten. Es sind die Memoiren eines Literaturprofessors, der eines Tages die Praxis eines Psychotherapeuten betritt, auf der Suche nach einer schnellen hypnotherapeutischen Lösung für eine Autofahr-phobie, und schlussendlich für eine neunjährige Jung’sche Analyse bleibt, die ihn fundamental verändert. Zurückblickend auf seine gerade abgeschlossene Analyse bildet der Professor sein fast jahrzehntelanges Gespräch mit seinem Analytiker nach, ein Dialog, der graduell die Wurzeln eines tiefen Schuldempfindens über ein „verlassenes Kind“ aufdeckt. Dieses persönliche psychologische Drama entfaltet sich im Kontext von spezifischen kulturellen Themen, die sich über seine Lebenszeit tief in den Wertenexus des Professors verwoben und seine Weltansicht grundlegend geprägt haben. Darunter finden sich: die befremdlichen Parabeln von Franz Kafka, Zen Buddhismus in Amerika, die französische Dekonstruktion, die Wurzeln der Psychoanalyse in der deutschen Kultur und das Wesen und die philosophische Infragestellung der Analyse selbst. Die enigmatischen Schriften von Kafka, im Besonderen, werden zu einer Art fiktiven Code, den der Professor benutzt, um seine tiefsten Konflikte zu erforschen. Nach dem eröffnenden Kapitel „Introductions“, in dem es um das gegenseitig misstrauische erste Treffen geht, beginnt jedes Kapitel mit einem Bericht an den Analysten von einem entscheidenden Traum des Professors, der dann die Ausgangsbasis für den (oft temperamentvollen) Dialog der Sitzung bildet. Als die Geschichte einer langfristigen Analyse, die sich graduell durch die Stufen des verärgerten, defensiven Getue des Professors und des religio-philosophischen Fechtens zu einer tiefen gegenseitigen Sympathie zwischen Patient und Doktor bewegt, ist das Buch reich an intellektueller und emotionaler Substanz; zudem liefert es, in den Erinnerungen des Professors an Schlüsselmomente seines Lebens, eine vollmundige soziale Leinwand seiner Zeit: es gibt, zum Beispiel, Kapitel, die von einem gefährlichen Zusammentreffen mit der Mafia in der Red Hook Section von Brooklyn erzählen, dem uneingeladenen Teilnehmen an einer Party im Harlem der frühen 70er, und dem Navigieren der Untergrundgegenkultur der Mitte der 70er in Los Angeles. Persönliche Auseinandersetzung, der Tanz der Analyse und die zeitgenössischen Kulturkämpfe laufen zusammen in dieser fesselnden Geschichte von der Suche eines Mannes im späten Leben nach der Heilung eines tief gespaltenen Selbst.

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