Denny van Heynen

 3.2 Sterne bei 16 Bewertungen

Alle Bücher von Denny van Heynen

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Cover des Buches Depressiva (ISBN: 9783742785572)

Depressiva

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Erschienen am 06.06.2017
Cover des Buches Cryptal City 2: Die Verschwörung (ISBN: B017ZACOW4)

Cryptal City 2: Die Verschwörung

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Erschienen am 13.11.2015
Cover des Buches The Maniac Street- Band 1 (ISBN: 9783742785565)

The Maniac Street- Band 1

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Erschienen am 06.06.2017
Cover des Buches Tommy´s Rache (ISBN: B06XQWWQ7K)

Tommy´s Rache

 (2)
Erschienen am 16.06.2017
Cover des Buches Gefahr an Halloween (ISBN: 9783742785824)

Gefahr an Halloween

 (1)
Erschienen am 01.06.2017
Cover des Buches The Maniac Street- Band 2 (ISBN: 9783742785817)

The Maniac Street- Band 2

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Erschienen am 01.06.2017
Cover des Buches Helldog (ISBN: 9783742785848)

Helldog

 (0)
Erschienen am 01.06.2017

Neue Rezensionen zu Denny van Heynen

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Rezension zu "Tommy´s Rache" von Denny van Heynen

Nuja....
Wuschelvor 5 Monaten

Ob das Buch ein Lektorat durchlaufen hat, ist fraglich. Ich bin wirklich nicht perfekt und bekomme auch regelmäßig eine (nette) Rüge für meine Tippfehler, dennoch hatte ich nach dem Buch einen dezente Überlastung im Hirn mit dem Diakritika Akut - auch die korrektere Verwendung des Apostroph hätte es nicht besser gemacht, da es einfach zu oft falsch verwendet wurde. Was soll ich sagen, stilistisch fand ich das Buch wirklich nicht schön und hätte es nicht nur knapp 70 Seiten gehabt, weiß ich nicht ob ich es beendet hätte. Der braunhaarige, der 31 jährige, der blauäugige - alles ganz nette Umschreibungen, aber dann bevorzuge ich auf Dauer doch lieber Namensnennungen.

Der Autor weist bereits im Vorwort darauf hin, dass er mit dieser Geschichte etwas verarbeitet und ich will ihm da auch gar nicht rein reden oder zu nahe treten, jedoch sehe ich es sehr zwiegespalten aus der Sicht des Lesers. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, dass es verständlich klingt. Für meinen Teil wurde beispielsweise zu oft erwähnt, wie gut und toll Tommy jetzt aussieht; das er ja so sehr darauf achtet, und überhaupt. Da konnte ich eher noch mit der Art der Antagonisten leben, wenngleich diese ebenfalls etwas überspitzt dargestellt wurden - bei Tommy schwang für mich einfach eine gewisse Arroganz mit, die ich als deplatziert empfand.

Das Element mit der besonderen Gabe empfand ich als ganz unterhaltsam. Doch schlussendlich saß mir beim Lesen oft der Satz im Nacken: "Man treibt Kindesmissbrauch nicht dadurch aus, dass man missbrauchte Kinder literarisch noch einmal missbraucht.", welchen ich bereits zu früherer Zeit aus der Welt zitiert habe. Zwar ein anderes Buch, andere Thematik, jedoch meiner Meinung nach sehr passend, denn viele Dinge aus Tommys Kindheit darf der Leser mit erleben. Ebenso wie die Rache doch sehr extrem ausfällt. Wie gesagt, weist der Autor auf seine Beweggründe hin und es ist nichtsdestotrotz eine fiktive Geschichte, aber dennoch finde ich das Gesamtkonzept nicht ganz so passend. In der Summe fühlte es sich einfach nicht richtig an.

Fazit:

Als Verarbeitungsmethode für den Autor sicher eine gute Sache, für mich als Leser leider nicht unbedingt, da es einfach schon allein von der Art her nicht wirklich schön zu lesen ist.

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Rezension zu "Cryptal City: Vier Jugendliche gegen eine Stadt" von Denny van Heynen

Unglaubwürdig durch ausgereiften Schreibstil
SofiaMavor 8 Monaten

Das Cover ist in Ordnung.

Man sieht die Skyline einer Großstadt am Abend; da es im Buch um die Stadt „Cryptal City“ geht, passt es ganz offensichtlich. Mir gefällt die Farbgestaltung, aber ich bin auch ein Fan von lila und Lichtern. Was mir nicht ganz so gut gefällt, ist, dass ein Teil des Untertitel „Vier Jugendliche gegen eine Stadt“ hinter dem großen Wolkenkratzer verschwindet.

Ich kann mir vorstellen, dass das vielleicht so gedacht war, dass der Untertitel im Himmel eingeblendet wird (?), aber auf mich wirkt es etwas so, als wäre bei MS Paint etwas nicht so gelaufen, wie geplant…


Also, ich weiß leider nicht so ganz, wo ich anfangen soll…

Ihr kennt ja bestimmt alle das Gefühl, das man hat, wenn man gerade ein Buch beendet hat: Man schaut auf, denkt etwas über die Geschichte nach, und so langsam kehrt man in die Realität zurück. Wenn ich wirklich in eine Geschichte versinke, brauche ich erst einmal ein paar Sekunden, bis ich wieder in der Wirklichkeit angekommen bin. Hier hatte ich dieses Gefühl gar nicht.

Mir war stets bewusst, dass ich „nur“ ein Buch lese, wirklich mitreißen konnte mich Cryptal City allerdings nicht. Es ist nicht so, dass das Buch jetzt irgendwie grottig gewesen wäre oder so, das würde ich nicht behaupten. Allerdings musste ich bereits, nachdem ich meinen ereader ausgeschaltet und mich an meine Notizen gesetzt hatte, wirklich über den Plot nachdenken. Es ist nicht viel hängengeblieben, was wirklich schade ist.

Vielleicht liegt das auch an dem Schreibstil, der meiner Meinung nach noch nicht wirklich ausgereift ist. Teilweise wirkt das, was die Charaktere sagen, denken und erleben sehr gezwungen und gestelzt – man merkt eben, wie gesagt, dass es ein Buch ist, und hat nicht wirklich das Gefühl, dass das, was man liest, real sein soll. Aber genau das erwünsche ich mir von den Geschichten, die ich lese.

Wenn Jake und seine Freunde untereinander reden, ist das stellenweise zu korrekt, zu lebensfern, als dass ich dem Autor wirklich abkaufen könnte, hier unterhielten sich Teenager. Wenn man mal ganz ehrlich ist: Niemand unterhält sich mit seinen Freunden auf grammatikalisch einwandfreie Weise: Insbesondere Kasus werden vertauscht und Tempora stimmen auch oft nicht überein. Ich kenne eigentlich keine Person, die immer korrekt den Genitiv da verwendet, wo er hingehört (nicht umsonst sagt man ja „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“), und die meisten Menschen benutzen auch den Perfekt, obwohl eigentlich das Präteritum richtig wäre (manche sind sogar so grauenhaft und benutzen das Plusquamperfekt, aber da wissen Gott sei Dank die meisten Leute, dass das falsch ist).

Insbesondere Teenager achten (gerade untereinander) nicht auf die richtige Grammatik, ich spreche aus eigener Erfahrung (ich bin zwar strenggenommen kein Teenager mehr, aber so lange ist das auch nicht her). Die Dialoge zwischen Jake und seinen Freunden könnten allerdings glatt aus einem Schulaufsatz stammen, so korrekt sind sie. Ich liebe Grammatik, aber das finde ich doch etwas schade, da ich dem Autor die Unterhaltungen so nicht wirklich abkaufen konnte – es ist eben nicht besonders realistisch. Und wenn ich nicht gerade völlig verrückte Fantasy lese, lege ich schon einigen Wert auf Realismus, vor allem was die Charaktere und deren Verhalten angeht. Ich möchte mich ja schließlich in sie hineinversetzen können. 


Hier sind die Handlungen und die Aussagen der Figuren aber in meinen Augen wenig glaubwürdig; Vieles ist überzogen, sodass ich Schwierigkeiten hatte, die Aktionen der Protagonisten nachzuvollziehen. Beispielsweise habe ich nicht verstanden, wieso John etwas von Jake wollte? Das ist zwar irgendwie vorhersehbar, aber ich habe doch darauf gehofft, dass nicht das eintritt, was man die ganze Zeit befürchtet. Immerhin ist John 22 und Jake erst 16. Das muss nicht sein. Wäre John 42 und Jake 36, wäre das eine ganz andere Nummer oder von mir aus auch schon, wenn Jake 18 oder 19 wäre oder John drei oder vier Jahre jünger, aber so ist das zu krass. Jake ist ein Kind und John ist erwachsen. Um Himmels Willen, ich bin 20 und meine Schwester 16, und sie und ihre Freunde könnten in meinen Augen auch 12 sein. Das hat nichts mit ihrem Verhalten zu tun, ich bin einfach erwachsen und sie sind Kinder. Ich glaube, ihr versteht, worauf ich hinauswill.

Noah hat mich übrigens auch die ganze Zeit genervt. Der Junge hat sich verhalten wie ein bockiges vierjähriges Kind, also auch wenn er genau wie Jake strenggenommen noch ein Kind ist, hätte ich mir schon gewünscht, dass er sich seinem Alter entsprechend verhalten hätte. Ich bin immer für Diversität unter den Charakteren, und ich freue mich, wenn ich sie nicht in irgendwelche Schubladen stecken kann, daher unterstütze ich es, wenn manche Charaktere manchmal etwas übertreiben. Immerhin ist jeder Mensch aus anderem Holz geschnitzt und reagiert anders auf Situationen. Aber es wäre schon nett, wenn er nicht immer so übertreiben würde. Was mich auch etwas irritiert hat, ist, dass man als Leser jetzt einfach glauben sollte, dass er plötzlich gut mit Karten umgehen kann, ohne dass irgendwer das irgendwie infrage stellt.

Wo kam das her? Das wird nicht erklärt, genau wie vieles andere auch einfach so dahingestellt wird.

Es ist also schwierig in ein Buch zu finden, bei dem man sich überhaupt nicht in die Figuren hineinversetzen kann. Aber ich möchte nicht nur meckern, mir haben auch einige Aspekte sehr gut gefallen.


Zum einen nämlich der Plot, der wirklich potenzial hat. Ich finde die Vorstellung, dass eine ganze Stadt Geheimnisse hat und deshalb hinter vier jungen Menschen her ist, die sich alleine dagegen behaupten müssen, sehr spannend. Dieses Vorhaben scheint aufgrund der Übermacht des Gegners aussichtslos zu sein, man möchte, dass die Protagonisten einen Ausweg finden und fiebert mit ihnen mit.

Die Geschichte an sich hat also sehr viel Potenzial.


Auch wirklich gut gefallen hat mir, dass der Autor Homosexualität in seinem Buch normalisiert hat – er hat LGBTQ+ nicht bloß angesprochen oder irgendwie problematisiert oder am Rande erwähnt, er hats einfach gemacht. Das passiert meiner Meinung nach immer noch viel zu selten. Ich habe sehr viele Bücher, aber ich glaube, ich könnte die, in denen die LGBTQ+-Community auch nur etwas erwähnt wird, an beiden Händen abzählen. So selten wie diese Thematik in der Literatur auftaucht, könnte man meinen, Leute, die nicht hetero sind, seien Special Snowflakes, die es nur im Internet auf Tumblr oder Twitter gibt, aber das stimmt eben nicht. Man muss richtig nach Büchern suchen, die zumindest eine LGBTQ+-Nebenfigur haben, ganz zu schweigen von Protagonisten. Und wenn es solche Bücher gibt, werden sie nicht selten mit dem Genre „LGBTQ+“ betitelt, aber unter dem Genre „Fantasy“ (oder jedes andere Genre) sind die Protas – quasi als „Default“ – hetero. Das sollte nicht sein. LGBTQ+-Charaktere sollten Normalität sein, und ich feiere jeden Autor, der das genauso sieht.



Im Groben und Ganzen überzeugt das Buch eher weniger. Insbesondere der Schreibstil ist wenig ausgereift, sodass man Schwierigkeiten hat, in der Geschichte zu versinken, und die Charaktere sind nicht wirklich glaubwürdig oder sogar nervig.

Die Idee, die dahintersteckt, ist allerdings gar nicht mal so schlecht, und vor allem, wie der Autor mit LGBTQ+ umgegangen ist, hat mir auch sehr gut gefallen.

Nichtsdestotrotz bleiben es bei 2/5 Lesehasen.

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Rezension zu "Cryptal City: Vier Jugendliche gegen eine Stadt" von Denny van Heynen

Schönes Jugendbuch für zwischendurch mit Luft nach oben
binesbuecherweltvor einem Jahr

Das Cover zum Buch finde ich zwar optisch sehr ansprechend, aber wenn ich an Cryptal City denke so wie ich es mir vorstelle, dann ist es nicht so eine bunte Metropole wie auf dem Bild.

 

Das Buch wird aus Sicht von Hauptprotagonist Jake in der 1. Person erzählt. Jake sowie seine Freunde Noah, Brenda und Linda haben ihre Eltern am 31. Juli 2000 durch ungeklärte Umstände verloren. Die Polizei hielt sich nach dem Unglück damals sehr bedeckt. Die vier Waisenkinder lebten daraufhin im selben Heim, bis sie schließlich alt genug waren um in ihre bis dahin verlassenen Elternhäuser zurückzukehren.

 

Das alles finde ich sehr schön und auch mit viel Fantasie erzählt. Die mysteriösen Todesumstände der Eltern aufzuklären hielt das Buch am Leben, es machte es interessant.

 

Vom Schreibstil her gab es nichts zu meckern. Alles einfach und leicht lesbar geschrieben, man kann das Buch wirklich schnell und ohne Probleme lesen. Der Spannungsbogen wurde durch die Recherchen über die Mordfälle zwar aufrechterhalten, trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass es sich etwas zog. Man darf zwischendurch auch nicht aus den Augen verlieren, dass es sich bei Cryptal City um eine fiktive Stadt handelt, da es sonst von der Logik her einige Ungereimtheiten gibt (zum Beispiel, dass die Stadt die Häuser für die vier Kinder so lange instand hält, bis sie alt genug sind um dort einzuziehen).


Etwas zum Kritisieren habe ich aber auch: Leider ähnelt die Geschichte vom Prinzip her sehr einer anderen Buchreihe des Autors. Es geht um eine homosexuelle Liebe, um die alles aufgebaut wird und es gibt Tarotkarten. In beiden Geschichten steht mehr die sich anbahnende Liebe der Hauptprotagonisten im Vordergrund, wie die Geschichte selbst.

 

Fazit

 

Wie schon erwähnt fehlt mir ein bisschen die Vielfältigkeit in Bezug auf andere Bücher des Autors, die ich bereits kenne. Aber wenn man davon mal absieht fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Der Aufbau war geschickt gewählt, so dass die Spannung nicht zu sehr abfiel und durch interessante Wendungen wurde es auch unvorhersehbar. Ich freue mich darauf zu erfahren, wie es mit den Jugendlichen weitergeht und empfehle das Buch für Leser von Jugendbüchern gerne weiter.

 

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