Der Pate von Glasgow

von Denzil Meyrick 
4,5 Sterne bei37 Bewertungen
Der Pate von Glasgow
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Spannender zweiter Band der schottischen Krimi-Serie ...

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Viele Leichen, rasantes Tempo, spannende Cliffhanger. Diese Buch ist eine Reise nach Glasgow wert.

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Inhaltsangabe zu "Der Pate von Glasgow"

DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …

»Fesselnd und mitreissend.«
Wall Street Journal

»Gerade die richtige Menge Authentizität. Höchst Beachtenswert.«
The Herald

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959671903
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:02.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    MissNorgevor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannender zweiter Band der schottischen Krimi-Serie ...
    Der menschliche Köder

    ✿ Kurz zur Geschichte ✿
    DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
    Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet.
    (Quelle: Seite des Verlags)


    ✿ Meine Meinung ✿
    Wieder ein spannender und fesselnder Fall mit Jim Daley und seinem besten Freund DS Brian Scott. Band 1 "Tödliches Treibgut" hat mir schon gut gefallen. Im Prolog wird der Leser erst einmal nach Australien geführt und es geht auch gleich mit einer tödlichen Auseinandersetzung los. Gerrie Downie und seine Frau Marna werden brutal ermordet. Die beiden lebten im Zeugenschutzprogramm, mit neuer Identität in Australien, da Gerrie in seiner Heimat mehrere Berufsverbrecher ans Messer geliefert hatte. Nach diesen beiden Taten bleibt man erst einmal im Unklaren, denn das erste richtige Kapitel geht dann 5 Jahre später weiter, mit einem Überfall auf eine Gefängnisambulanz bei der ein Schwerverbrecher entkommen konnte. Hinter den Taten vermutet die Polizei den Machie-Klan. Alle Mitglieder der Gang kommen auf mehr als über 1000 Jahre die sie im Knast bis dahin verbracht haben. Taten: Mord, Erpressung, Geldwäsche und Drogen. Wie man sieht, keine Kleinigkeiten und nun folgt die Rache an denen, die damals "gesungen" haben. Der Mörder soll, laut Überwachungskameras James "JayMac" Machie sein, doch der wurde ermordet. Wie man sieht, haben es Daley und Scott mit einem Fall zutun, der ihnen alles abverlangen wird. Der Vorgesetzte von Daley und Co. geht ein hohes und gefährliches Risiko ein diesen großen Fall zu lösen. Hinzu kommen bei Daley noch private Probleme mit seiner Frau Liz, die sich leider bis zum Ende des Buches nicht aufklären. Der Charakter von Jim Daley gefällt mir richtig gut. Er ist ein cooler Typ, der loyal ist, der sich manchmal nicht an Vorschriften hält, aber der immer den Fokus auf den Fall legt um diesen ja zu lösen. Brian Scott hingegen kämpft oftmals mit sich selbst und seiner Vorliebe für den Alkohol. Scott kann froh sein, das Daley ihn oftmals an die Hand nimmt und ihm so den "Arsch rettet". Also zwei wie Feuer und Wasser, die aber am Ende immer gewinnen wollen.

    ✿ Fazit ✿
    Ein spannender Plot versehen mit einigen Überraschungen und eine Beschreibung der Landschaften von Kinloch die einfach die düstere Atmosphäre und die damit verbundene Stimmung gut einfängt.

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    MeSa_90s avatar
    MeSa_90vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnder, gut konstruierter Krimi von der ersten bis zur letzten Seite!
    Fesselnder Krimi mit fulminantem Ende

    DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow wird in das Küstenstädtchen Kinloch versetzt. Er glaubt, nicht viel zu tun zu haben da bekommt er aus der Zentrale in Glasgow das Video eines Mordes zugeschickt. Der Täter ist klar zu erkennen, es handelt sich um James Machie. Daley brachte ihn selbst ins Gefängnis und nun will Machie auch den letzten Kronzeugen töte. Doch wie kann Daley ihn vor einem Geist schützen, denn Machie wurde eigentlich vor fünf Jahren ermordet...


    Es ist erst mal schwer in die Geschichte hineinzukommen. Die ersten Kapitel werden nur aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Man weiß also nicht wer der Täter, wer das Opfer ist. Das ist manchmal verwirrend, auch wegen der vielen Namen. Doch die Spannung ist schon auf der ersten Seite greifbar. Die Morde werden sehr brutal beschrieben, überhaupt gibt es viele detaillierte Grausamkeiten in dem Buch. Darunter mischt Denzil Meyrick aber auch viel Humor, besonders wenn sich die Polizisten Donald und Scott gegenübertreten. Die Kleinstadt Kinloch und ihre Bewohner werden ebenso bildhaft beschrieben wie die atemberaubende Landschaft von Schottland. Abgesehen von den Morden, lädt Meyrick den Leser förmlich zu einem Besuch in die Region ein. Das Ende ist nicht nur extrem überraschend, sondern lässt auch sehnsüchtig auf einen weiteren Teil der Reihe hoffen. 

    Der Pate von Glasgow ist ein sehr spannender, gut konstruierter Krimi der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält.

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    nellsches avatar
    nellschevor 3 Monaten
    Sehr spannend

    DCI Jim Daley erhält ein Video eines brutalen Mordes. Der Täter ist James Machie, bekannt als der Pate von Glasgow, den Daley damals ins Gefängnis brachte. Das Opfer ist ein damaliger Kronzeuge. Doch wie kann das sein, denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet. Daley soll nun den zweiten Kronzeugen Frank MacDougall beschützen, denn auch er und seine Familie schweben in Gefahr.

    Dieser Krimi hat es wirklich in sich und hat mich total begeistert.
    Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, denn er war leicht verständlich und schaffte eine sehr dichte und fesselnde Atmosphäre. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich musste es in einem Rutsch fertig lesen.
    DCI Jim Daley fand ich sehr authentisch ausgearbeitet und ich mochte ihn sehr gerne. Er ist ein toller Ermittler, der als echter Schotte auch gerne mal Alkohol trinkt. Und auch der Humor findet einen passenden Anteil und lockert die harten Handlungen durchaus mal auf. Das alles gefällt mir an Daley, denn das macht ihn menschlich. Auch DS Brian Scott, der Daley unterstützt, war äußerst sympathisch. Ich habe beide sehr gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und mit ihnen mitgefiebert.
    Ebenso gut beschrieben sind die weiteren Charaktere, die entsprechend ihren Rollen sympathisch sind oder eben nicht. Allerdings weiß man als Leser häufig nicht, wem man trauen hier kann und wem nicht oder ob das Misstrauen begründet ist. Sehr gelungen.
    Der Plot war enorm dicht und warf viele sowie immer wieder neue Fragen auf. Ich war ständig am Grübeln, was dahintersteckt und wie alles zusammenhängen könnte. Diese Neugier und Spannung hielt bis zum Ende an. Das Ende ist in einigen Punkten offen gehalten und macht mich bereits jetzt neugierig auf den nächsten Band, den ich natürlich unbedingt lesen muss.
    Der Spannungsbogen wurde von Beginn an hoch angesetzt und steigerte sich stetig weiter. Ich fand das Buch enorm spannend und fesselnd.

    Ein gelungener und fesselnder Krimi, den ich absolut empfehlen kann. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    0_Lavender_0s avatar
    0_Lavender_0vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Actionreich, Spannung bis zur letzten Minute und jede Menge Blut
    Wie jagt man einen toten Mörder?

    Zum Cover:

    Das Kreuz im seitlichen Vordergrund und der wolkenverhangene graue Himmel bieten eine düstere Stimmung, die das einsame Haus (und seine Bewohner?) vor der Hügellandschaft zu bedrohen scheint.

    Zum Inhalt:

    DCI Jim Daley ermittelt zum zweiten Mal. Im schottischen Küstenort Kinloch musste er die Revierleitung übernehmen, dann taucht ein Video auf, das die brutale Ermordung eines Ehepaars in Australien zeigt, der Mann war ehemals Kronzeuge gegen Jamie Machie, dem Paten von Glasgow. Und das Mysteriöse daran? Der Täter sieht aus wie Jamie Machie, der jedoch bereits seit 5 Jahren tot sein soll. Nun soll der zweite Kronzeuge, Frank Mac Dougall, geschützt werden und auch Daley ist in Gefahr, schließlich war er es, der ihn damals hinter Gitter gebracht hat.

    Charakteristisch ist ein häufiger Wechsel zwischen Personen, Aktionen und Schauplätzen, sodass die Handlung ständig einen anderen Fokus bietet. Trotzdem war es nicht schwierig, sich in die Story hineinzuversetzen. Besonders drastisch werden die Morde geschildert, man braucht einen guten Magen um diese Schilderungen von Gewalt zu verdauen, lebhafte Vorstellungskraft kann hier zusätzlich verstärkend wirken, was das Lesevergnügen eher zu einem Lese-Grusel macht, bei dem man am liebsten die Augen schließen würde…wäre das Buch nicht soooo spannend.

    Für Maskenbildner wäre bei einer Verfilmung die Herstellung von Blut am laufenden Band gefragt, so häufig geschehen grauenhafte Morde.

    Die Protagonisten des Buches werden klar umrissen, man kann sich gut in sie hineinversetzen, die privaten und beruflichen Probleme mitempfinden und beinahe den Whisky, der in Strömen fließt, riechen.

    Es ist nicht immer alles so, wie es scheint – dieser Hinweis, den Daley erhält, trifft 100%ig auf das Buch zu. Der Leser hat Schwierigkeiten Gut und Böse zu unterscheiden, sein Urteil wird immer wieder umgestoßen, viele überraschende Wendungen halten die Spannung bis zuletzt aufrecht. Obwohl am Ende die Morde geklärt werden, bleiben einige Fragen offen, besonders im privaten Bereich scheint sich einiges an Veränderung für Daley anzubahnen, was ich erfreulich finde. Das lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

    Die Gewaltschilderungen haben mich eher abgestoßen, deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen, weil ich auch mit etwas weniger Blutrünstigkeit genug Spannung erlebt hätte.

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    wampys avatar
    wampyvor 4 Monaten
    Ein Noir wie er sein soll

    Buchmeinung zu Denzil Meyrick – Der Pate von Glasgow

    „Der Pate von Glasgow“ ist ein Kriminalroman von Denzil Meyrick, der 2018 bei HarperCollins in der Übersetzung von Peter Friedrich erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet „The last Witness“ und ist 2014 erschienen. Dies ist der zweite Fall für DCI Jim Daley.

    Zum Autor:
    Denzil Meyrick wurde in Glasgow geboren und wuchs an der schottischen Küste in Campbeltown auf. Nach einem Politikstudium arbeitete er als Polizist, freier Journalist und Geschäftsführer einer Whisky-Destille.

    Klappentext:
    DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
    Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
    Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat mich in weiten Teilen begeistert, vor allem die Figurenzeichnung hat es mir angetan. Keine der Figuren ist ein reiner Sympathieträger und jede Figur hat auch dunkle Anteile. DCI Jim Daley ist der Held der Handlung, auch wenn er oft nicht richtig zuhört, zu viel Alkohol konsumiert und sein Gewicht nicht in den Griff bekommt. Er leidet unter seinem Vorgesetzten, der seine Karriere gerne auch auf Kosten seiner Mitarbeiter weiter voran treiben möchte. Daley wird von seinem alten Freund DS Brian Scott unterstützt, der gemeinsan mit vielen der Gangster aufgewachsen ist, und für mich der heimliche Held des Buches gewesen ist.

    Der Gegenspieler der beiden Polizisten ist ein Phantom, denn James Machie ist vermeintlich vor fünf Jahren umgebracht worden. Nun ist er auf einem Rachefeldzug und geht mit extremer Gewalt gegen seine Gegenspieler vor. Daley und seine Kollegen sollen den damaligen Kronzeugen Frank MacDougall schützen. MacDougall und seine Familie leben im Umfeld des Küstenortes Kinloch, an dem auch Daley arbeitet.

    Es gibt mehrere Nebenhandlungen und auch private Aspekte spielen eine wesentliche Rolle. Die Spannung ist von Beginn an auf einem hohen Niveau. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, auch das Phantom lässt an seinen Gedanken teilhaben. Die Atmosphäre ist sehr düster und es wird nicht wesentlich heller. Zeitweilige Auflockerungen enden zumeist mit einer weiteren Gewalttat. Der Alkoholkonsum fast aller Beteiligten ist extrem und zeigt auch Auswirkungen im täglichen Dienst. Dazu erweist sich der Autor als ein Meister in der Darstellung von Situationen, deren erster Eindruck oft täuscht. Bei keiner der Figuren ist man über die Hintergründe ihres Tuns sicher und der Leser muss befürchten, einer weiteren Täuschung aufgesessen zu sein. Bei aller Gewalt spielen aber auch Liebe und Vertrauen eine wesentliche Rolle. In manchen Fällen erweist sich dieses Vertrauen aber nicht als gerechtfertigt.

    Die Sprache ist meist rau und passt zu den Beteiligten. Trotz diverser Nebenhandlungen geht es zügig voran und die Geschichte mündet in einen großen Showdown, der mir zu übertrieben war. Es gibt jede Menge Opfer und es trifft alle Seiten. So sollte es in einem reinrassigen Noir auch sein.

    Fazit:
    Ein gelungener Noir, der durch Spannung, Atmosphäre und einen durchdachten Plot überzeugt. Die hohe Spannung bleibt auch in ruhigeren Passagen erhalten. Die Figurenzeichnung hat mich begeistert, allein der überzogene Showdown und die ausufernde Gewalt trüben den sehr guten Eindruck ein wenig. Trotzdem gebe ich fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten). Dieses Buch kann ich all denen empfehlen, die spannende Handlung und undurchsichtige Figuren mögen und kein Problem mit sehr gewalttätiger Darstellung haben.

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    Sabine_Hartmannvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Krimi
    Spannender Krimi

    Detective Jim Daley muss sich mit einem alten Fall auseinandersetzen, den für abgeschlossen gehalten hat. Der „Pate von Glasgow“ wurde vor Jahren bei einer Überführung erschossen. Doch nun taucht sein Gesicht, selbstbewusst hochgereckt, auf einem Überwachungsvideo auf, das auch aufgezeichnet hat, wie eine Frau, deren Familie sich im Zeugenschutzprogramm befindet, brutal auf offener Straße ermordet wurde.

    Daley weiß, dass James Machie, der Pate, es nicht nur auf diese Frau, sondern viele weitere Menschen abgesehen hat. Auch sein Chef Donald ist alarmiert, und Brian, sein Kollege steht ebenso im Fadenkreuz. Gleichzeitig müssen sie verhindern, dass auch die zweite Familie im Zeugenschutzprogramm ermordet wird.

    Daley versteht nicht, wie Machie wieder auferstehen konnte. Zu allem Überfluss macht ihm ein zweiter Fall Sorgen, der mit Schmuggel beginnt und auch mit Leichen endet.

    Daleys Privatleben bietet gerade große Aufregung, trotzdem gibt er sein Bestes, wird aber von den Geschehnissen getrieben.

    Der Krimi erzählt atmosphärisch dicht von den Verhältnissen in dem kleinen Ort Kinloch, in den Daley versetzt wurde. Die Landschaft spielt eine große Rolle und wird nicht nur als Hintergrund gebraucht.

    Da Daley auch nicht mehr genau weiß, wem er trauen kann, wird das Buch mit jeder Seite spannender. Die verschiedenen Perspektiven tragen ebenfalls zum Spannungsaufbau bei.

    Die Figuren sind tiefgründig gezeichnet, ihre Handlungen nachvollziehbar. Man wankt gern mit Daley durch Schottland.

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 4 Monaten
    DCI Jim Daley ermittelt wieder

    Der Kriminalroman „Der Pate von Glasgow“ von Denzil Meyrick ist als Deutsche Erstausgabe 2018 im HarperCollins Verlag erschienen. Die englische Originalausgabe ist bereits 2014 unter dem Titel „The Last Witness“ erschienen und ist bereits der zweite Kriminalroman rund um Ermittler DCI Jim Daley.

    Der Ermittler DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow hat die Revierleitung in dem kleinen Küstenort Kinloch übernommen. Vom Hauptquartier bekommt er das Video eines Mordes geschickt. Den Täter, James Machie, hat er damals selbst hinter Gitter gebracht und der Pate von Glasgow, wie Machie genannt wird, ist mittlerweile eigentlich verstorben. Der Täter hat es auf die damaligen Kronzeugen abgesehen und DCI Daley soll nun Frank MacDougall, die ehemalige rechte Hand des Paten, beschützen.

    Denzil Meyrick schafft es den Spannungsbogen im ganzen Buch aufrecht zu erhalten und verstrickt die Handlung auch mit einer guten Menge an Humor. Immer wieder kommt es zu unerwarteten Wendungen und das Erzähltempo scheint stetig zu steigen.

    Der Autor hat mit DCI Jim Daley  von der Mordkommission Glasgow einen tollen Ermittler und somit auch eine tolle neue Krimireihe geschaffen. Dass der Autor selbst aus Schottland und als Polizist gearbeitet hat, kommt der Krimireihe dabei nur zu Gute. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, da „Der Pate von Glasgow“ mit einem ziemlichen Cliffhanger geendet hat.

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    crispin14s avatar
    crispin14vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Wer andern eine Grube gräbt
    Wer andern eine Grube gräbt

    Zwei Ganoven verpfeifen eine ganze mafiöse Struktur, kommen ins Zeugenschutzprogramm und fünf Jahre später war es das dann. Jemand aus der Vergangenheit macht Jagd auf sie. Nur, wer ist es, denn der Hauptangeklagte wurde auch schon längst erschossen oder doch nicht? Jim, ein sympathischer Ermittler, und Scott sein Kollege und Freund begeben sich auf Mörderjadg und versuchen einen Geist zu fassen. Leider ist alles nicht sonderlich leicht, so recht scheinen sie nicht vorwärts zu kommen. Dabei hilft natürlich nicht, dass Donald, der Vorgesetzte, sich als widerlich präsentiert. Auch privat läuft es irgendwie nicht rund.
    Nach einigen ereignisreichen Szenen laufen die Fäden dann doch zusammen. Das Ende lässt den Leser allerdings mit einem gewaltigen Cliffhanger zurück, sodass man sich auf den nächsten Teil gedulden muss, um diesen Roman vollständig verstehen zu können. Das finde ich immer ein bisschen schade, ein Cliffhanger ok, aber eigentlich sind es drei und deshalb gibt es von mir einen Punkt Abzug.
    Der Roman hat mir wirklich sehr gut gefallen. Man darf allerdings keinen Highland-Roman mit ein bisschen kriminalisieren vor malerischer Kulisse erwarten. Gezeigt wird ein heruntergekommenes Glasgow, das ich selbst glücklicherweise nicht ganz so düster erlebt habe.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, nicht zuletzt wegen eines doch sympathischen Jims.

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    Lavendel3007s avatar
    Lavendel3007vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der Spannungsbogen steigt & steigt. Mehr als ein gewöhnlicher Krimi, geht schon etwas in Richtung Thriller
    Können Leichen auferstehen?

    >> Im selben Moment wurden Schreie laut. Sie kamen aus dem Abschnitt der Zuschauer, die direkt unter dem Draht standen. Daley zupfte Scott am Ärmel und zog ihn an der Gruppe der Frauen vorbei, die inzwischen verstummt waren, und starrte hoch zu der herabsausenden Gestalt. Ein Mädchen kam auf Daley zugerannt. Es schrie und hielt die Hände vor sich ausgestreckt. Im orangefarbenen Licht der Straßenlaterne schien ihr Gesicht mit schwarzen Punkten gesprenkelt zu sein. (S. 234) <<

    DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
    Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
    Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …

    Dieser Roman ist zweite Fall von Jim Daley. Den ersten habe ich, leider, noch nicht gelesen. Dennoch hatte ich keine Probleme und konnte auch nicht feststellen das mir Informationen, ob zur Handlung oder Protagonisten, fehlen.

    Ich fing an zu lesen und schon hatte mich dieses Buch gefangen. Die Seiten flogen nur so dahin. Einer nach dem Anderen starb und es gab wenige Stellen zum Luft holen. Der Spannungsbogen zog sich nach oben und blieb in einer gewissen Höhe hängen, und fiel tatsächlich erst am Ende des Romans. Ich hatte das Gefühl alles von etwas weiterweg betrachten zu können, als Zuschauer. Zum Glück, denn die ein oder andere Situation hatte es ganz schön in sich. Die Protagonisten haben alle ihre ausgefeilten Charaktere. Durch die lockere Art zwischen Jim und Scott kann man aufatmen und auch etwas schmunzeln. Dazu trug die Beschreibung der Landschaft bei und ich war froh endlich mal NICHT in LA oder New York zu sein. Durch die Landschaft erhält all das noch viel mehr Dunkelheit und Atmosphäre.

    Dadurch das mit der Auferstehung der Toten gespielt wird, also einer Urangst, könnte man dies auch schon ein bisschen in Richtung Thriller einordnen.

    Das Cover passend düster und in matten Farben. Der Schreibstil flüssig und schnell zu lesen, trotzdem hat er eine gewisse Tiefe.

    Fazit: Ich hatte spannende Lesestunden mit diesem Buch, sowohl habe ich den Atem angehalten als auch Luft geholt, deshalb eine absolute Leseempfehlung.
    Und zum Ende :) Ja, das Ende lässt einen befriedigt zurück. Zum einen Teil geklärt, doch alles war das noch nicht :)

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    Bella5vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Schottland - Krimi!
    Der letzte Zeuge


    Tartan Noir at its best: 


    Denzil Meyrick hat mit seinen Erzählungen rund um DCI Jim Daley  von der Mordkommission Glasgow eine tolle neue Krimireihe ohne Schottlandkitsch vorgelegt. „Der Pate von Glasgow“ ist der zweite Band dieser Reihe, der erste Teil heißt „Tödliches Treibgut“, und es gibt auch noch eine Vorgeschichte – „Die  Mädchen von Strathclyde“.
    Meines Erachtens kann man den „Pate(n) von Glasgow“ aber relativ gut ohne Vorkenntnisse lesen, da der Roman über eine einigermaßen  klare Erzählstruktur verfügt.

    Worum geht’s? 

    - DCI Jim Daley brachte einst die gefürchtete Unterweltgröße James Machie zur Strecke. Machies kriminelles Imperium war weit verzweigt, es umfaßte neben dem Vereinigten Königreich auch das europäische Festland. Nach seiner Verhaftung und Verurteilung wurde Machie während eines Gefangenentransports erschossen. Oder etwa doch  nicht? Denn fünf Jahre nach dem Vorfall treibt ein brutaler Rächer sein Unwesen; er hat es auf die Kronzeugen abgesehen. 
    DCI Jim Daley schiebt seit seiner Versetzung ins kleine Kinloch eigentlich eine ruhige Kugel, das hektische Glasgow scheint vergessen. Doch mit der brutalen Mordserie ändert sich alles …

    Das Grundgerüst der Erzählung ist so neu nicht und die storyline Ein -eigentlich- tot -geglaubter - Gangster -begibt- sich -auf -einen- blutigen -Rachefeldzug kennt man auch aus anderen Reihen des Genres. Meyricks Geschichte konnte mich dennoch fesseln, denn der Autor legt ein hohes Erzähltempo vor, der Thriller ist auch unglaublich spannend. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, sie verfügen über street credibility, was sie in meinen Augen glaubwürdig macht.  Mein Favorit war aber das tolle setting; die Krimihandlung wird außerdem durch eine Prise Humor aufgelockert. Die Lektüre wird nie langweilig, durch raffinierte plot twists nimmt die Erzählung unerwartete Wendungen. Das Ende ist jedoch offen; dies muss man mögen. Mich hat es nicht gestört, dass noch Raum für Interpretationen und eine mögliche Fortsetzung blieb. 

    Fazit:  „Der Pate von Glasgow“ bietet spannende Unterhaltung. Ich konnte den Thriller kaum aus der Hand  legen. Der nächste Teil der Reihe steht schon auf meiner Wunschliste!



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HarperCollinsGermanys avatar

    »Gerade die richtige Menge Authentizität. Höchst Beachtenswert.«

    The Herald

     

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

     

    "Der Pate von Glasgow“ von Denzil Meyrick


    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 19.04.2018 für eines von 35 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension der Roman.


    Über den Inhalt:

    DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt. Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …


    Du möchtest "Der Pate von Glasgow“ von Denzil Meyrick lesen?

    Dann bewirb dich jetzt bis zum 19.04.2018 um eines der 35 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    Letzter Beitrag von  nellschevor 3 Monaten
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