Denzil Meyrick Tödliches Treibgut

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Inhaltsangabe zu „Tödliches Treibgut“ von Denzil Meyrick

Zerklüftete Felsen reichen bis in die Brandung hinein, eine entstellter Körper liegt verdreht dazwischen im Sand. Dieser Anblick bietet sich D.C.I. Jim Daley, den es von den rauen Straßen Glasgows an die sonst beschaulichen Strände der Kintyre-Halbinsel verschlägt: Mit seinem Partner DC Scott wird er in das Fischerdorf Kinloch beordert, da sich die örtliche Polizei mit der dort angespülten Frauenleiche überfordert zeigt. Während sie innerhalb der verschworenen Dorfgemeinschaft ermitteln, müssen die beiden feststellen, dass jemand bereit ist dafür zu töten, dass bestimmte Fragen ungestellt bleiben … "Die richtige Prise Authenzität … ein packender Stil … höchst beachtlich." The Herald "Meyrick versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen und noch der unwichtigsten Nebenfigur Leben einzuhauchen." Scots Magazine "Denzil Meyrick wird bald in einem Atemzug mit Alex Gray, Denise Mina und Stuart MacBride genannt. Sehr beeindruckend." Lennox Herald

Rasanter Thriller mit einigen Überraschungen

— birgitfaccioli
birgitfaccioli

Ein spannender Krimi, der in Schottland spielt!Mit einem Ermittler, der weiss was er will und das auch sagt !

— Igela
Igela

Spannender Schottlandkrimi, handfest, realistisch, solide - Old School eben!

— Bibliomarie
Bibliomarie

Ein guter spannender erster Krimi mit dem Ermittler Jim Daley.

— Lerchie
Lerchie

Ein spannender detailreicher schottischer Krimi mit einer Prise trockenen Humor und guter Unterhaltung!

— clary999
clary999

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  • Kinloch und seine Mörder

    Tödliches Treibgut
    birgitfaccioli

    birgitfaccioli

    22. May 2017 um 16:47

    Ein rasanter Thriller ,der für einige Überraschungen gesorgt hat.Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen.Schnelle Szenenwechsel sorgen für stete Spannung wobei das Ende wirklich rasant ist.Die Protagonisten sind sympathische Charaktere und man fiebert mit, trauert mit und kann sich gut amüsieren über die so typisch schottischen Gepflogenheiten. Etwas Verwirrung hat die plötzliche Vielfalt an Verbrechen gesorgt aber auch dort gab es zum Schluss noch eine deftige Überraschung mit der ich nicht gerechnet hätte.

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  • Toller Krimi in Schottland!

    Tödliches Treibgut
    Igela

    Igela

    20. May 2017 um 14:13

    In Kinloch wird eine Leiche angespült und der junge Polizist , Detective Constable Archie Fraser, ist völlig überfordert mit der Bergung der Leiche und der Planung der Ermittlungen. Sein Chef schickt DCI Jim Daley und seinen Partner DC Brian Scott zur Unterstützung von Paisley nach Kinloch. Kaum dort angekommen stellt sich bei der Autopsie heraus, dass die junge Frau ermordet wurde. Ihre Identität ist nicht bekannt und bedeutet ein Stück Arbeit für die ermittelnden Beamten. Zudem haben sie grosse Probleme in der eingeschworenen Gemeinschaft des Dorfes an brauchbare Informationen zu kommen. Schon auf Seite 1 die erste Leiche...der Autor lässt es ordentlich krachen! Er geizt zudem nicht mit grausigen Beschreibungen der Leiche, ihrem Zustand und bei der pathologischen Untersuchung. Meiner Meinung wäre gerade wegen diesen Details die Genreeinteilung „Thriller „ angebrachter gewesen. Die Ermittlungsarbeit wurde hervorragend ausgearbeitet und ist fantastisch real beschrieben. Es macht richtig Spass den Beamten über die Schulter zu sehen.  DCI Daley hat grosse Probleme in seiner Ehe, muss befürchten, dass Ehefrau Liz ihn verlässt. Als dieses Thema zum ersten Mal zur Sprache kam, habe ich befürchtet, dass die privaten Probleme überhand nehmen könnten. Doch der Autor macht es wie sein Protagonist : die Ermittlungen im Mordfall haben oberste Priorität. So fügt sich auch Ehefrau Liz dieser Regel und taucht nur ab und zu in der Geschichte auf. Der Schreibstil ist sehr detailliert...so manches Mal musste ich Sätze zwei mal lesen um alles richtig einordnen zu können. Gerade die langen und verschachtelten Sätze sind eine Herausforderung. Mit der Zeit hatte ich den Dreh raus nicht relevante Informationen, wie die Frisur von Daleys Chef oder die Wohnungseinrichtung des Mordopfers von für die Handlung wichtigen Details zu unterscheiden. Denn teilweise verliert sich Denzil Meyrick etwas in den Details. Sehr gelungen ist die Beschreibung des kleinen Kaffs Kinloch, einem Dorf in Schottland. Die Atmosphäre ,die dort herrscht in den Pubs , in denen Bier und Whiskey in Strömen fliesst kommt sehr authentisch rüber! Die Figur DCI Jim Daley ist die Person, der alles am Laufen hält. Zutiefst menschlich mit Gewichts und Eheproblemen , sagt er was er denkt. Und geigt auch mal einem Vorgesetzten die Meinung...und das auf eine witzig-ironische Art und Weise. Ich empfand die Geschichte als sehr spannend und durchdacht und habe sie mit viel Freude gelesen!

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    • 3
  • Klasse Krimi

    Tödliches Treibgut
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    19. May 2017 um 15:11

      DCI Jim Daley wird zu einem Leichenfund an der Küste der Kintyre-Halbinsel gerufen. Eine Frauenleiche, entstellt von Tierfraß und Strömung ist in Kinloch an Land gespült worden. Statt in Glasgow zu ermitteln, findet er sich in einem Fischerdörfchen wieder, dass seine besten Zeiten schon hinter sich hat. Die Dorfgemeinschaft ist verbittert und hält zusammen, da wird kein Wort zu viel gesagt, vor allem, da die junge Ermordete einen denkbar schlechten Ruf hatte. Keine einfache Situation für Daley und seinen Partner Scott, vor allem, da Kinlochs Polizisten ihnen gern Knüppel zwischen die Beine werfen. Was wie ein Mord an einer Gelegenheitsprostituierten aussieht, scheint nicht ganz so klar zu sein, wie es die örtliche Polizei gern hätte.„Tödliches Treibgut“ ist ein Krimi der wirklich „Old School“ ist. Die Polizei ermittelt in einer rauen Männerwelt und die Glasgower Polizisten müssen mit stürmischen Seegang und widrigen Bedingungen zurechtkommen. Eine sehr spannende und sehr stringente Handlung machen den Reiz des Krimis aus. Die Figuren, vor allem Scott und Daley sind toll gezeichnet, ihre Charaktere wirken absolut lebensecht. Manchmal hätte mir es mir etwas weniger Privatprobleme zwischen Daley und seiner Liz sein können, die ich in ihrer ständigen Wiederholung ein bisschen anstrengend fand. Dagegen ist die Landschaft, der schottische Menschenschlag und die harte Welt der Fischer ausgezeichnet eingefangen.Der Krimi macht durch sein Tempo und die mitreißende Handlung Spaß und Lust auf mehr Fälle, vor allem da der letzte Abschnitt des Buches ein echter Cliffhanger ist und der Geschichte nochmal rückwirkend einen Drive versetzt.

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  • Guter Auftakt

    Tödliches Treibgut
    Lerchie

    Lerchie

    15. May 2017 um 17:22

    Prolog. Eine Frau erlebt die letzten Momente ihres Lebens….In einer felsigen Bucht wird eine verwesende Leiche gefunden. Detective Constable Archie Fraser war zu dem Fundort geschickt worden. Es handelte sich um eine junge Frau…Detective Inspector Jim Daley war gerade beim Kauf einer neuen Hose, als seine Frau anrief und ihm eröffnete, dass sie zu einer Freundin fahren würde. Leider ließ sie sich nicht umstimmen, bis zum nächsten Morgen zu warten….Im Auf dem Revier wurde er sogleich zu seinem Vorgesetzten befohlen. Er musste bei der Autopsie einer Leiche in Glasgow anwesend sein… Mit dem ersten Flug am nächsten Morgen sollte er nach Kinloch fliegen, wo die Leiche gefunden worden war…In Kinloch schien seltsamerweise schon jeder zu wissen wer Jim Daley war… Als sie endlich wussten wessen Leiche geborgen worden war, erfuhren sie praktisch durch ein Hintertürchen, dass es da eine Freundin gab, die diese Frau zuletzt gesehen haben musste...Doch weder die Freundin noch ein Mann namens Mulligan waren zu finden…Dann gab es da noch einen korrupten Beamten, der seinen Kopf nicht mehr aus der Schlinge bekam…Wie erlebte die Frau ihre letzten Lebensmomente? An was dachte sie? War diese verwesende Leiche die dieser Frau? Warum ließ Liz sich nicht umstimmen, bis zum nächsten Morgen zu warten? Was kam bei der Autopsie der Leiche heraus? Musste Jim Daley allein nach Kinloch fliegen? Wieso wussten in Kinloch alle, wer Jim war? Wie erfuhren sie, wer die Tote war? Und wer war die Freundin, die sie suchten? Ebenso wie Mulligan? Wer war der korrupte Beamte? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.Meine MeinungDas Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist so geschrieben, dass man sich nicht fragen muss, was manche Worte oder gar ganze Sätze zu bedeuten haben. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Jim Daley tat mir leid, musste er sich doch mit einer Ehefrau plagen, die anscheinend nicht das nötige Verständnis für seinen Beruf aufbrachte. Doch er ließ sich in seiner Liebe zu ihr auch nicht beirren. Letztendlich kam sie ja sogar nach Kinloch. Doch ob das gut war? Das soll der Leser selbst herausfinden. Auf jeden Fall bietet das Buch am Ende noch eine Überraschung, so ganz auf den letzten Seiten. Ich bin gespannt, ob der Autor noch weitere Bücher mit diesem Ermittler – Jim Daley – schreibt. Ich könnte mir das gut vorstellen, und dann möchte ich diese Bücher sehr gerne lesen. Denn das Buch war spannend. Es gab zwischendurch mal kleine Atempausen, was aber der Spannung insgesamt keinen Abbruch tat. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und das Buch hat mir sehr gut gefallen. És ist eine Lese-/Kaufempfehlung durchaus wert.

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  • Tödliches Treibgut...

    Tödliches Treibgut
    clary999

    clary999

    „Die Leiche bewegte sich im selben Rhythmus wie der Seetang und das Treibgut, die sich in der Biegung der niedrigen felsigen Bucht wiegten. … Auffallend und beinahe unheimlich wirkten die beiden knallroten Bänder, mit denen die Haare zu zwei Pferdeschwänzen zusammengebunden waren….“ Zitat aus dem Buch, Seite 9 Zum Inhalt: An einem Strand der Kintyre-Halbinsel wird die Leiche einer Frau gefunden, offensichtlich brutal ermordet. Die örtliche Polizei braucht für die Aufklärung Hilfe aus Glasgow. Von dort kommt Detective Inspector Jim Daley mit seinem Partner Detective Sergeant Brian Scott. Im Fischerdorf Kinloch kennt jeder Jeden. Klatsch und Tratsch verbreitet sich sofort. Umso bedenklicher ist, dass zunächst scheinbar niemand die Tote vermisst. Mordmotiv und Verdächtige sind somit auch nicht greifbar. Ein schwieriger Mordfall für Daley und der Mörder hat schon sein nächstes Opfer im Visier… „Ihr ganzes Ich, alles, was sie je gewesen war, sickerte langsam aus ihr heraus: ihre Liebe, ihre Sehnsüchte, ihre Vorlieben und Abneigungen. Die Dinge, die sie wütend machten, die sie deprimierten, zum Lachen oder zum Weinen brachten, schrumpften dahin. Ihre allerletzten Augenblicke versanken in einem dunkler werdenden Abgrund – in der unwirklichen Distanziertheit eines Verstandes, der sich den eigenen Weg ins Vergessen zu erleichtern versuchte.“ Zitat aus dem Buch, Seite 7 Meine Meinung: Der Schreibstil vom Autor Denzil Meyrick ist fließend. Er geht sehr gern ins Detail! Ich konnte mir ein gutes Bild von dem abgelegenen schottischen Fischerdorf Kinloch machen. Eine trügerische Idylle am Strand… Die Dorfbewohner verhalten sich grundsätzlich misstrauisch und ablehnend gegenüber nicht einheimischen Personen. Jim Daley und Brian Scott finde ich sympathisch. Daley, 43 Jahre alt, ist ein erfahrener hartnäckiger Ermittler. Ihm fällt es relativ leicht, dass Vertrauen anderer zu gewinnen (zumindest bei den meisten). Er reagiert bedacht und entschlossen, kann aber durchaus auch wütend und aufbrausend werden. Er und Scott besitzen einen trockenen Humor! Scott ist gerade heraus und lässt sich durch fast nichts beeindrucken. Überrascht hat er mich, als ihm auch mal die Worte fehlten. Mit seinen sarkastischen Kommentaren lockert er auch hin und wieder beklemmende Situationen auf. Die beiden sind ein tolles Team! Es gibt ziemlich viele Personen, aber jeder wurde überzeugend herübergebracht. Der junge unerfahrenen DC Archie Fraser, der hochnäsige unsympathische Inspector MacLeod, Daleys Ehefrau Liz u.v.m.. „„Irgendwelche Ideen, Sir?“ Fraser sah so irritiert aus, wie Daley sich fühlte.“ Zitat aus dem Buch, Seite 82 „Etwas nur anzunehmen heißt, Sie und mich zu Narren zu machen.“ Zitat aus dem Buch, Seite 158 Im Prolog werden die letzten Gedanken der sterbenden Frau erzählt. Sehr ergreifend! Dann der Wechsel. Die Leiche wird gefunden und die Ermittlungen beginnen. Zunächst ist es relativ ruhig, aber trotzdem unterhaltsam. Schon bald wird es rätselhafter und spannender!... Ein weiteres Mordopfer wird gefunden… Die Toten wurden schonungslos beschrieben! Der Mörder geht äußerst brutal vor! Der Autor spricht verschiedene Themen an. Ich fand es sehr interessant mehr über das Land und die schottischen Fischer, Polizisten etc. zu erfahren. Daleys Eheprobleme nehmen einen gewissen Raum in der Geschichte ein, aber er verliert nie sein Ziel, den Mörder zu finden, aus den Augen. Für manche Leser sind diese Details aus dem Privatleben vielleicht zu ausführlich, aber für mich war es genau richtig! Dadurch konnte ich ihn noch mehr verstehen. Zum Ende hin stieg die Spannung nochmal höher an! Hier waren die Wechsel der verschiedenen Perspektiven und Handlungsorte noch fließender und kürzer. Ich wusste vor Daley, wer der Mörder war, aber dadurch wurde es für mich noch nervenaufreibender. Würde er den Mörder noch rechtzeitig stellen, bevor dieser sein nächstes Opfer umbringt?... Der Abschluss des Buches deutet auf einen weiteren mysteriösen Kriminalfall für Daley und Scott! Fazit: Ein spannender detailreicher schottischer Krimi mit einer Prise trockenen Humor und guter Unterhaltung! Klare Leseempfehlung! 4,5 Sterne

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    • 9
  • Solider Krimi mit Humor

    Tödliches Treibgut
    heinoko

    heinoko

    13. May 2017 um 17:47

    DCI  Jim Daley, normalerweise in Glasgow tätig, hat ein äußerst kompliziertes Verhältnis zu seiner Frau, ein sehr angespanntes zu seinem Chef und ein durchaus freundschaftliches zu seinem  Partner DC Scott. Als eine Flugstunde von Glasgow entfernt in einem kleinen Fischerdorf eine grausam entstellte Frauenleiche gefunden wird und die Ortspolizei mit den notwendigen Ermittlungen überfordert ist, werden Daley und Scott dorthin beordert und müssen unter den wachsamen Augen der Dorfeinwohner eine sehr mühsame Ermittlungsarbeit aufnehmen.  Dass es weitere Leichen gibt, macht die Aufgabe nicht einfacher… Das Buch macht Spaß zu lesen, nicht weil es besonders spannend wäre, sondern weil man Daley einfach mögen muss, diesen Ermittler mit Bauch, der immer zu kleine Hosen kauft, teuren Whisky liebt und zum Jähzorn neigt. Er ist kein Held, er hat viele Macken und Kanten, aber er verfügt über einen untrüglichen Instinkt. Man verlässt sich als Leser auf Daley und folgt ihm unverdrossen. Auch wenn die Geschichte hoffnungslos verworren erscheint: Daley wird es richten. Spaß machen auch die witzig-derben Dialoge und die ausführlichen, bildhaften Schilderungen der wunderschönen Landschaft und der Eigenheiten der Einwohner. Spannung ist stets gegeben, ganz besonders gegen Ende. Mit anderen Worten: Ein grundsolider Krimi, liebenswert, humorvoll und gut zu lesen.

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  • Raue Küste

    Tödliches Treibgut
    walli007

    walli007

    13. May 2017 um 07:40

    Die Polizeistation von Kinloch an der schottischen Westküste scheint nicht ausreichend mit Personal und Material ausgestattet zu sein, um die Ermittlungen in einem Mordfall bewältigen zu können. Eine weibliche Leiche in desolatem Zustand wurde angespült und schon die Bergung gestaltet sich schwierig. DCI Jim Daley wird von Glasgow an den kleinen Küstenort beordert, um die Untersuchung zu unterstützen. Zunächst gilt es die Tote zu identifizieren und erste Informationen zu sammeln. Schnell stellt sich heraus, dass die Bewohner des kleinen Städtchens Fremden gegenüber nicht unbedingt offen sind. Daley scheint ungeachtet dessen doch Kontakt zu den Einheimischen zu finden. Nach dem kleinen Teaser „Die Mädchen von Strathclyde“ ist dies nun Jim Daleys erster großer Fall, von dem Denzil Meyrick berichtet. Jahre sind vergangen und Daley hat sich in der Hierarchie hochgearbeitet, so dass er nun als leitender Ermittler in diesem schrecklichen Mordfall fungiert. Seine Ehe hat sich im Laufe der Jahre nicht ganz so positiv entwickelt wie erhofft, aber er kämpft um ihren Fortbestand. Treu an seiner Seite steht weiterhin DC Scott, der es vorgezogen hat an der Front zu ermitteln und so auf eine echte Karriere verzichten musste. Zu Beginn gestalten sich die Nachforschungen schwierig. Widersprüchliche Informationen geben kein schlüssiges Bild, doch Daley und Scott lassen nicht locker. Intrigen und Ränke in den Rängen der Polizei, mäßig funktionierende Partnerschaften, humorvolle Szenen, eine gehörige Portion schottische Kultur und von Lokalkolorit geprägter Zungenschlag - aus diesen und anderen Zutaten strickt der Autor einen spannenden Krimi, bei dem man das Filmpotential sofort aufblitzen sieht. Allerdings wirken die verschiedenen Inhaltsstoffe mitunter etwas zusammengewürfelt und ergeben so nicht immer ein stimmiges Gesamtbild, entweder als habe Denzil Meyrick sich nicht entscheiden können, ob dieser Roman mehr von des Autors eigener Erfahrung als Polizist habe profitieren sollen oder von seiner Kenntnis von Land und Leuten, sollte es ein Lokalkrimi werden oder sollten die privaten Lebensumstände der Beamten ein wichtiger Bestandteil der Ermittlungen sein. Was in der oben erwähnten Vorgeschichte noch stimmig wirkte und nur wegen der Kürze zwangsweise etwas oberflächlich anmuten musste, erweckt hier den Eindruck als sei es das Bestreben gewesen jeden ansprechen zu wollen. Und so wechseln sich humoristische Szenen mit ausführlichen Beschreibungen des britischen Polizeiapparates. Schottisch geprägte Gespräche, die wahrscheinlich schwierig zu übersetzen sind, bilden einen Gegensatz zu den Beschreibungen. Und so bleibt man etwas unschlüssig, was für eine Art Krimi man hier hat. Zwar muss ein Roman nicht unbedingt einem bestimmten Genre zuordenbar sein, jedoch könnte hier der Eindruck entstehen, dass die die Teile nicht geschmeidig ineinander fließen, sondern einzelne Brocken zusammengestellt wurden. Dennoch gelingt es dem Autor sehr gut die raue Schottische Küste vor dem Auge des Lesers erstehen zu lassen und große Sympathie für den Menschenschlag zu wecken. Das Interesse an Jim Daley und seinen Mannen weckt dieser erste Band der Reihe mit Sicherheit und man darf gespannt sein, was die weiteren Bände bringen. Im englischen Original durfte DCI Daley immerhin bereits fünf Ermittlungen leiten. 3,5 Sterne

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  • Jetzt kostenlos lesen für eure Chance auf Denzil Meyricks Krimi "Tödliches Treibgut"

    Die Mädchen von Strathclyde
    TanjaMaFi

    TanjaMaFi

    20. April 2017 um 08:27

    Jetzt kostenlos lesen für eure Chance auf Denzil Meyricks Krimi "Tödliches Treibgut" Habt ihr Lust auf einen faszinierenden, spannenden und packenden neuen Krimiautor? Dann solltet ihr euch Denzil Meyrick nicht entgehen lassen! Er nimmt euch mit ins Glasgow der späten 1980er Jahre und zieht einen nichts ahnenden Streifenpolizisten mitten hinein ins dunkle Herzen des Verbrechens.Schon bald erscheint Denzil Meyricks erster Kriminalroman "Tödliches Treibgut" in Deutschland. Und ihr habt hier die Chance, eines von 30 Exemplaren des schottischen Krimis zu gewinnen.Was ihr dafür tun müsst?Bewerbt euch jetzt hier und erhaltet eines von 200 Exemplaren des Prequels "Die Mädchen von Strathclyde". Verratet uns eure Meinung zur Geschichte und schon seid ihr im Lostopf für eines der 30 Exemplare von "Tödliches Treibgut"!Mehr zu "Tödliches Treibgut"Zerklüftete Felsen reichen bis in die Brandung hinein, eine entstellter Körper liegt verdreht dazwischen im Sand. Dieser Anblick bietet sich D.C.I. Jim Daley, den es von den rauen Straßen Glasgows an die sonst beschaulichen Strände der Kintyre-Halbinsel verschlägt: Mit seinem Partner DC Scott wird er in das Fischerdorf Kinloch beordert, da sich die örtliche Polizei mit der dort angespülten Frauenleiche überfordert zeigt. Während sie innerhalb der verschworenen Dorfgemeinschaft ermitteln, müssen die beiden feststellen, dass jemand bereit ist dafür zu töten, dass bestimmte Fragen ungestellt bleiben …Mehr zu "Die Mädchen von Strathclyde"Glasgow, 1986: Constable Jim Daley ist in seinem zweiten Jahr als Streifenpolizist bei der Starthclyde Police. Von der traurigen Berühmtheit Glasgows als Mord-Hauptstadt Europas bekommt er nur wenig mit: Betrunkene Obdachlose, eingeschlagene Schaufenster und rachsüchtige Vorgesetzte bestimmen seinen Dienstalltag. Dies ändert sich schlagartig, als er eine tote Prostituierte auffindet und daraufhin mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt …Ihr seid neugierig auf mehr geworden? Dann geht es hier zur Leseprobe!Mehr zum AutorDenzil Meyrick wurde in Glasgow in Schottland geboren. Er studierte Politikwissenschaften und hat unter anderen als freier Journalist und Geschäftsführer einer Whisky-Destille gearbeitet. Bei seinem ersten Roman "Tödliches Treibgut" konnte er sich außerdem seinen Erfahrungen als Polizist bedienen.Verratet uns bis einschließlich 25.04., warum ihr die Bücher unbedingt lesen möchtet und die ersten 200 Bewerber erhalten ein kostenloses E-Book zu "Die Mädchen von Strathclyde" und damit die Chance auf eines von 30 Exemplaren von "Tödliches Treibgut".Aufgepasst: Unter allen, die bis zum 01.05.2017 eine Kurzmeinung zu "Die Mädchen von Strathclyde" veröffentlichen und den Link dazu ins entsprechende Unterthema posten, vergeben wir außerdem 30 Exemplare von "Tödliches Treibgut"! Mitmachen lohnt sich.

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