Denzil Meyrick Tödliches Treibgut

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Inhaltsangabe zu „Tödliches Treibgut“ von Denzil Meyrick

Zerklüftete Felsen reichen bis in die Brandung hinein, eine entstellter Körper liegt verdreht dazwischen im Sand. Dieser Anblick bietet sich D.C.I. Jim Daley, den es von den rauen Straßen Glasgows an die sonst beschaulichen Strände der Kintyre-Halbinsel verschlägt: Mit seinem Partner DC Scott wird er in das Fischerdorf Kinloch beordert, da sich die örtliche Polizei mit der dort angespülten Frauenleiche überfordert zeigt. Während sie innerhalb der verschworenen Dorfgemeinschaft ermitteln, müssen die beiden feststellen, dass jemand bereit ist dafür zu töten, dass bestimmte Fragen ungestellt bleiben … "Die richtige Prise Authenzität … ein packender Stil … höchst beachtlich." The Herald "Meyrick versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen und noch der unwichtigsten Nebenfigur Leben einzuhauchen." Scots Magazine "Denzil Meyrick wird bald in einem Atemzug mit Alex Gray, Denise Mina und Stuart MacBride genannt. Sehr beeindruckend." Lennox Herald

Über weite Strecken gut, obwohl zu viel Privatleben des Inspektors vorkommt. Für das schematische Serienmördernende gibt es aber Abzüge.

— Gulan
Gulan

Ein Krimi mit Atmosphäre, authentischen Figuren und gutem britischen Humor. Lesenswert!

— Krimine
Krimine

Ein spannender, atmosphärisch dichter und vielversprechender Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe mit einem sympathischen Ermittler.

— BookHook
BookHook

Beste Krimiunterhaltung

— nellsche
nellsche

Atmosphärisch dichter Kriminalroman. Rau. Pur. Schottisch.

— Baerbel82
Baerbel82

Lesens- u. empfehlenswert für Fans schottischer Krimi, die erst eher Cosy-Charakter haben - und sich dann in einen Thriller verwandeln. 4,5*

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Eigentlich ein guter Krimi, der aber durch zu viele Nebensächlichkeiten und Wiederholungen langatmig wird. Dazu ein fieser Cliffhanger :-(

— talisha
talisha

Spannend und schottisch

— anke3006
anke3006

Sehr schöner Regiokrimi mit interessanten Charakteren aus Schottland.

— sinsa
sinsa

Solider Krimi mit viel schottischem Flair.

— miss_mesmerized
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  • Hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt

    Tödliches Treibgut
    KZoesche

    KZoesche

    26. June 2017 um 12:00

    Ich habe ein Reziexemplar vom Verlag über netgalley erhalten. Ich habe mich riesig gefreut, da ich von dem Autor schon das Prequel "Die Mädchen von Strathclyde" gelesen habe. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Zu Anfangs war ich Feuer und Flamme und habe das Buch verschlungen. Mit der Zeit jedoch ging mir der Schreibstil wirklich auf die Nerven. Dem Autor sei zugute zu halten, dass er dadurch vielleicht die Dialekte und Eigenheiten der einzelnen Charaktere verdeutlichen wollte. Aber in jedem zweiten Satz "aye" oder ähnliches, das hat bei mir einfach den Lesefluss gehemmt. Die Story an sich fand ich sehr interessant. Daher schade, dass es mich wirklich genervt hat. Ich bin auch nicht unbedingt ein Gegner von Alkohol, aber das war mir doch etwas zuviel. Ich hoffe, die Leute dort trinken nicht soviel wie im Buch! Zudem war mir relativ schnell klar, wer der Mörder sein musste. Auch das war sehr Schade gegen Schluss. Vielleicht wäre das Buch besser ein Film geworden, die Atmosphäre und die Dialekte könnte ich mir hier besser vorstellen.Mein Fazit: Wer sich durch die Dialoge und Gespräche nicht gestört fühlt, kann hier einen schönen Roman lesen. Leider jedoch nichts für mich.

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  • Ein wunderbar atmosphärischer und authentischer Kriminalroman

    Tödliches Treibgut
    Krimine

    Krimine

    09. June 2017 um 15:08

    An der zerklüfteten Westküste Schottlands wird eine weibliche Leiche angeschwemmt, die übel zugerichtet ist. Mit Würgemalen am Hals und Fesselspuren am Körper bietet sie einen Anblick, der selbst hartgesottene Polizisten erschreckt. Deshalb wird mit Detective Chief Inspector Jim Daley einen versierten Ermittler aus Glasgow eingeflogen, der das Verbrechen schnell aufklären soll. Aber die Frau, die in dem in dem kleinen Fischerdorf Kinloch einen zweifelhaften Ruf genießt, bleibt nicht das einzige Mordopfer mit dem sich Daley und sein nachgereister Partner Detective Constable Brian Scott herumplagen müssen. Schon bald gibt es eine weitere Tote und anstatt die Arbeit der Ermittler nach allen Kräften zu unterstützen, fängt die Dorfgemeinschaft zu mauern an und auch der der Leiter der Polizeidienstelle vor Ort zeigt sich nicht sehr hilfreich.„Tödliches Treibgut“ ist der erste Band der Kriminalreihe um den Glasgower Detective Chief Inspector Jim Daley, der während seines Einsatzes an der Westküste befördert wird und trotz problembehafteter Ermittlungen beweist, dass es zurecht geschehen ist. Doch bevor er mit seinem Team einem weitverzweigten Geflecht aus Korruption und Drogenhandel auf die Schliche kommt, muss er sich zunächst einmal mit der eigens angereisten Gattin um die kriselnde Ehe bemühen. Aber auch sein stetig wachsender Bauch und die damit enger werdenden Kleidungsstücke sowie der nervende Kleinstadtklatsch machen ihm zu schaffen, zumal die Küstenbewohner bei der Verbreitung von Neuigkeiten wesentlich redseliger sind, als bei den durchgeführten Befragungen. Doch zum Glück hat er mit Brian einen Kollegen an der Seite, auf den er sich einhundertprozentig verlassen kann und auch der junge Polizist Archie Fraser entwickelt sich trotz tollpatschiger Zwischenfälle während der notwendigen Zusammenarbeit ausnehmend gut.Der Schreibstil ist locker und lässt sich bis auf die mit der Zeit störende Verwendung des Wortes „Aye“ angenehm lesen. Die Beschreibungen von Land und Leute sind gelungen. Zwar geschieht es auch mal, dass die Schilderungen der Umgebung zu ausufernd geraten sind oder private Probleme mit einer nervenden Selbstverständlichkeit überhandnehmen, aber das tut dem gut konstruierten und überaus lebendig dargestellten Kriminalfall keinen Abbruch. Vor allem, weil die vorhandenen Dialoge authentisch sind und mit dem in Schottland üblichen Humor durchzogen wurden. Während die Figuren regelrecht zum Leben erwachen und mit angenehm schrulligen Eigenarten versehen sind, was deren Zusammenspiel umso interessanter werden lässt. Und eine Überraschung ganz zum Schluss rundet das wendungsreiche Geschehen gekonnt ab.Fazit:„Tödliches Treibgut“ ist ein wunderbar atmosphärischer Kriminalroman mit einer guten Portion Humor, authentischen Figuren und einem spannenden Fall. Bei dieser Reihe freut man sich als Leser schon auf die nächsten Verbrechen.

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  • Ein solider und atmosphärisch dichter Krimi mit tollem Setting

    Tödliches Treibgut
    BookHook

    BookHook

    09. June 2017 um 08:22

    Meine Meinung:„Tödliches Treibgut“ (OT: „Whisky From Small Glasses“) ist der erste „Fullsize“ Band der neuen Krimi-Reihe um den Ermittler D.C.I. Jim Daley des schottischen Autors und ehemaligen Polizisten Denzil Meyrick. Diesem Band ist das rd. 70seitige Prequel „Die Mädchen von Strathclyde“ vorangestellt, in dem der Autor seine beiden Protagonisten mit einem kleinen Fall einführt. Ich würde jedem empfehlen, zunächst dieses kleine ebook zu lesen, um einen einfacheren Start in die Geschichte von „Tödliches Treibgut“ zu erhalten.Ohne die Vorkenntnis des Prequels könnte es zu Beginn durchaus schwierig sein, die vielen Charaktere auseinanderzuhalten. Das Setting, das sich der Autor für diesen Fall erdacht hat, ist eigentlich ganz beschaulich und heimelig – Kinloch, ein (vermeintlich) ruhiges kleines Fischerdörfchen an der wild-romantischen Küste der schottischen Kintyre-Halbinsel. Doch der erste Schein trügt, werden die beiden Ermittler DCI Jim Daley und sein Partner DS Brian Scott doch dorthin beordert, weil eine entstellte Frauenleiche dort angespült worden ist. In dieser Fischerdorfidylle treffen die beiden auf eine enge und verschlossene Dorfgemeinschaft, die aus einem bunten Mix teilweise skurriler und kantiger Charaktere besteht, und die anscheinend ihre ganz eigenen Regeln und Hackordnungen zu haben scheint. Auch die örtliche Polizei macht es den beiden Ermittlern nicht leichter, denn insbesondere der schmierige Inspector MacLeod ist ein absolutes Klischee des „Bad Cops“ mit zweifelhaften eigenen Interessen. Damit ist dieser ein stilistisch sehr gut passender Gegenpol zu DCI Jim Daley, der mir von Beginn an sehr sympathisch war. Seine kleineren und größeren Alltagssorgen (erfrischender Weise mal kein Alkoholiker!) lassen ihn sehr menschlich und nahbar erscheinen. Der Fall an sich nimmt sukzessive an Spannung auf, überrascht stellenweise mit ungeahnten Wendungen und mündet in ein packendes und dramatisches Finale, wobei es sich der Autor nicht nehmen lässt, mit den Ereignissen ein Versprechen auf einen hoffentlich bald folgenden zweiten Band zu geben (Im Original ist diese Serie bereits bei Band 5!). Stilistisch sorgt Meyrick mit seinen Perspektiv- und Ortswechseln für ein ordentliches Tempo und viel Abwechslung, sodass ich persönlich beim Lesen keine wesentlichen Längen empfunden habe, auch wenn Daleys private Probleme teilweise schon breiten Raum einnehmen. Der Schreibstil des Autors hat mich ebenfalls überzeugt. Er schafft es sehr gut, seine Sprache und Wortwahl an den herben Charme der schottischen Küste anzupassen und transportiert mit seinen manchmal sehr bildlichen Vergleichen die Atmosphäre stets punktgenau, so dass ich mir die Szenerien immer gut vorstellen konnte. Auch der immer wieder aufblitzende, meist trockene Humor hat mir sehr gut gefallen.FAZIT:Ein spannender, atmosphärisch dichter und vielversprechender Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe mit einem sympathischen Ermittler.

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  • Tödliches Treibgut

    Tödliches Treibgut
    nellsche

    nellsche

    08. June 2017 um 17:02

    In dem kleinen Fischerdorf Kinloch wird eine entstellte Frauenleiche an Land gespült. DCI Jim Daley und sein Partner DS Brian Scott aus Glasgow werden nach Kinloch geschickt, um die dortige Polizei zu unterstützen und den Mordfall aufzuklären. Doch die Ermittlungen sind nicht gerade einfach, denn die eingeschworene Dorfgemeinschaft ist sehr verschlossen und es ist schwer, an brauchbare Informationen zu kommen.Dieser Krimi hat mir außerordentlich gut gefallen. Der Schreibstil war sehr gut lesbar und verständlich und hat mich von Beginn an bis zum Ende gefesselt. Die Umgebung wurde sehr bildhaft beschrieben und ich mochte den kleinen Fischerort sofort. Das dörfliche Flair wurde sehr echt und lebendig beschrieben, denn jeder wusste bereits von den Glasgower Polizisten, bevor diese sich überhaupt vorgestellt hatten. Ein Dorf eben.Die Personen waren sehr authentisch und ortstypisch gezeichnet, so dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Jim Daley und Brian Scott waren mir sehr sympathisch, ebenso wie der örtliche Polizist Archie Fraser. Auch die weiteren Charaktere wurden sehr gut beschrieben, wobei ich einige natürlich auch ihrer Rolle entsprechend eher unsympathisch fand. Genauso sollte es sein.Die Polizeiarbeit wurde sehr realistisch und detailliert beschrieben. Ich fühlte mich mittendrin im Geschehen und konnte die einzelnen Ermittlungsschritte stets nachvollziehen. Im Zuge der Ermittlungen wurde der Ton auch mal härter und rauer, was ich einfach passend zu den Charakteren fand. Das alles hat mich überzeugt und richtig gefesselt.Was ich auch sehr positiv fand, waren die Einblicke in das Privatleben, vorrangig von Jim Daley, der sein Päckchen mit seiner Ehefrau zu tragen hat. Seine Gedanken und Gefühle fand ich sehr gut ausgearbeitet, denn es machte ihn total menschlich.Der Plot war interessant und spannend. Wer hat die Frau umgebracht und weshalb? Im Laufe der Ermittlungen kommen immer wieder neue Aspekte ans Licht. Ich hatte genug Raum für meine eigenen Überlegungen zum möglichen Täter und dessen Motiv. Der Spannungsbogen wurde prima aufgebaut und gehalten.Ein großartiger Krimi, der meine vollste Leseempfehlung erhält. Ich vergebe fünf Sterne.

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  • Schaurige Morde vor idyllischer Schottland-Kulisse - tolles Début!

    Tödliches Treibgut
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    07. June 2017 um 23:58

    "Tödliches Treibgut" von Denzil Meyrick, ins Deutsche aus dem Englischen übersetzt von Peter Friedrich, erschien 2017 im Verlag HarperCollins Germany. Es handelt sich um den 1. Fall des Ermittlerduos DCI Jim Daley und seinem DS Brian Scott, die nach Kinloch, einem kleinen Dorf auf der Halbinsel Kintyre, beordert werden, da dort eine weibliche Leiche an den Strand gespült wurde, die allem Anschein nach ermordet wurde.Die ortsansässige Dienststelle ist überfordert und so übernimmt, nicht gerade zur Freude von Dienststellenleiter MacLeod, seines Zeichens ranggleich mit Daley, Letzterer die Kommandobrücke und zieht auf Anweisung seines Chefs Donald weitere Einheiten hinzu.Die Ermittlungsarbeit beginnt, die Ermordete muss identifiziert werden und im Zuge weiterer Befragungen, die sich äußerst schwierig gestalten, da die Bewohner des abgelegenen  Fischerdorfs Kinloch Fremden gegenüber sehr schweigsam sind, geschehen zwei weitere Morde: Diese geben Daley und Scott weitere Rätsel auf, scheinen jedoch mit der ersten Leiche in Verbindung zu stehen....Zu allen ermittlungstechnischen Schwierigkeiten gesellt sich noch die Tatsache, dass Lizzy, die Ehefrau Jim Daleys, mit dem ihm verhassten, aber sehr reichen und gutaussehenden Schwager nach Kinloch einfliegen will, um der Tristesse der gelangweilten Ehefrau eines ermittelnden Polizisten zu entgehen. Um die Ehe von Jim und Lizzy steht es nicht gut; ob die Schieflage ausgerechnet in Kinloch zu beheben ist und ihre Beziehung eine neue Chance bekommt?Die beiden nähern sich wieder an, während der Himmel über dem Fischerdorf sich ob diverser krimineller Machenschaften wie Drogenhandel, Prostitution und Geldwäsche sich mehr und mehr verdunkelt.... Während die Ermittlungsarbeit voranschreitet und Verdächtige alle Vorwürfe von sich weisen, entdeckt Lizzy ihre professionelle Leidenschaft für die Fotografie wieder und bucht Ausflüge, um möglichst nah Delfine oder Wale vor die Linse zu bekommen und ein berufliches come-back zu schaffen...Schmunzeln musste ich des Öfteren über die Beschreibung Daleys, der sehr selbstkritisch mit seinem Index, seine Körpermaße um die Bauchmitte herum umgeht und sich stets etwas schlanker wünscht; auch der Umgang zwischen Daley und Scott ist zuweilen recht humorig: Die beiden sind ein eingespieltes Team und nehmen auch einen jungen Polizisten unter ihre Fittiche, der als Neffe eines trunksüchtigen älteren Onkels, der ebenfalls Officer in Kinloch war, seinen Stempel (sprich Makel) weg hat: Archie Fraser. Der Stil des Autors ist atmosphärisch, gut lesbar und zuweilen humorvoll; die reizvolle Landschaft der schottischen Halbinsel und die Stimmung im Hafen von Kinloch sind sehr bildhaft dargestellt; anfangs mutet der Krimi wie ein Cosy-crime an, steigert sich jedoch besonders auf den letzten ca. 100 Seiten so sehr, dass er thrillerhafte Züge bekommt: Die Handlungssprünge werden kürzer und enden in einem recht brutalen, für Daley höchst gefährlichen show-down auf der winzigen Insel Abb's Kerry....Fazit:Ein spannender, anfangs ruhig und besonnen daherkommender Kriminalroman nach Cosy-Crime-Art, der jedoch an Fahrt aufnimmt und einen stimmigen Plot sowie ein fulminantes Ende findet. Im Deutschen liegt hier der 1. Fall des sympathischen Ermittlers Jim Daley vor, im Englischen gibt es bereits 4 Fälle dieses talentierten schottischen Autors zu lesen (ich hoffe, diese werden ebenfalls ihre Übersetzung finden und im deutschen Buchhandel erhältlich sein ;)"Whisky in small glasses" - Tödliches Treibgut ist jedenfalls ein gelungenes Début und lässt mehr von Jim Daley und Brian Scott erhoffen! Einzig an der Vorhersehbarkeit (für eingefleischte KrimileserInnen) könnte noch gefeilt werden.Von mir gibt es für diesen ansonsten stimmigen, unterhaltsamen Krimi mit viel schottischem Lokalkolorit 4,5 * und 91° auf der "Krimi-Couch" sowie eine Leseempfehlung.

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  • DCI Jim Daley ermittelt in Schottland

    Tödliches Treibgut
    Baerbel82

    Baerbel82

    07. June 2017 um 12:34

    „Die Leiche bewegte sich im selben Rhythmus wie der Seetang und das Treibgut,…“ so beginnt der Schottland-Krimi „Tödliches Treibgut“ von Denzil Meyrick. „Es handelte sich um den nackten Körper einer Frau,… Wer war die tote Frau? Was war ihr zugestoßen - und warum?“ D.C.I. Jim Daley und sein Partner DC Scott aus Glasgow ermitteln. Die Hauptrolle spielt die raue, schottische Landschaft. Das idyllische Fischerdorf Kinloch und die Strände der Kintyre-Halbinsel. Die Menschen leben seit Generationen in einer verschworenen Gemeinschaft. Die Ermittler stoßen schon bald auf ein Gespinst aus Lügen und Intrigen. Nichts ist, wie es scheint, keiner so unschuldig, wie er tut. Fast jeder in Kinloch hat ein dunkles Geheimnis. Jim, dessen Ehe in einer Krise steckt, bekommt Besuch von seiner Frau Liz. Weitere Menschen sterben. Und plötzlich wird der Fall für Jim sehr persönlich... „Tödliches Treibgut“ ist nicht einfach nur Krimi, sondern vor allem spannendes Drama. Der Tonfall ist (wie das Wetter) Moll. Der Plot ist angenehm vertrackt und wird sauber entwickelt, die Ermittlungen werden ausführlich und nachvollziehbar geschildert, die Schauplätze plastisch beschrieben, die Figuren wirken lebendig. Alles in allem ein erfreulich unblutiger Krimi, der mich gut unterhalten hat. Nichtsdestotrotz hat mir ein bisschen der (trockene) Humor gefehlt. Das können Stuart MacBride und Ian Rankin einfach besser. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Für Leser, die testen wollen, ob Story und Stil gefallen, gibt es ein Prequel, „Die Mädchen von Strathclyde“. Eine düstere Geschichte aus dem Glasgow der 80er Jahre um eine tote Prostituierte. Fazit: Atmosphärisch dichter Kriminalroman. Rau. Pur. Schottisch.

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    • 2
  • Tolle Charaktere, zu viele Wiederholungen

    Tödliches Treibgut
    talisha

    talisha

    05. June 2017 um 12:50

    In "Tödliches Treibgut" ermittelt DCI Jim Daley, den ich in der Kurzgeschichte "Die Mädchen von Strathclyde" kennen gelernt habe. Bekannte Figuren davon sind auch viele Jahre später wieder mit dabei. So wurde aus den beiden Polizeischülern Brian Scott und Jim Daley erfolgreiche Polizisten. Jim Daley hat nun einen höheren Dienstgrad als Brian, aber das hält ihre Freundschaft aus. Brian fühlt sich wohl damit, er mag gar nicht aufsteigen, hat nur - genau wie Jim - Angst, dass sie eines Tages nicht mehr im gleichen Team ermitteln könnten. Sie verstehen sich blind, obwohl sie sehr gegensätzlich sind. Jims Angebetete Liz ist mittlerweile seit Jahren seine Frau, in der Ehe kriselt es. Natürlich trägt Jims unplanbare Arbeitszeit bei der Polizei Mitschuld, aber zu seinem Leidwesen ist Liz nicht immer treu und verbringt mehr Zeit mit anderen Männern als mit ihm. John Donalds ist erneut Jims oberster Vorgesetzter. Mit der Zeit haben sie jedoch einen Weg gefunden einander möglichst aus dem Weg zu gehen. Um im ersten Band die Beziehungen besser zu verstehen, empfehle ich jedem die Vorgeschichte zu lesen. 200km von Glasgow entfernt, in einem kleinen Fischerdorf, wurde eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Kinloch fordert Hilfe an, und Jim übernimmt. Jim wird vom dortigen Dienststellenleiter nicht mit offenen Armen empfangen. Doch die Polizisten vertrauen Jim und arbeiten gut unter seiner Leitung. Leider ist es im Dorf nicht so einfach wie auf dem Polizeiposten, denn in Kinloch kennt jeder jeden und jeder weiss alles und noch viel mehr. Jetzt liegt es am Team von Jim mehr über die Leiche herauszufinden. Die Zeit eilt, weil es nicht bei dem einem Todesfall bleibt - daraus entspinnt sich eine weit verzweigte und verzwickte Korruptions- und Drogengeschichte.Bis zum dramatischen Finale vergeht viel Zeit, in der die toll gezeichneten Charaktere wie Jim viel Raum bekommen. Zuviel Platz nehmen leider die immer wieder erwähnten schlecht sitzenden Hosen und Figurprobleme von Jim ein. Um unzählig viele Seiten könnte man das Buch kürzen, wenn der Autor die ewigen "Aye"' und "Sohn" sowie "Söhnchen", die gefühlt bei jedem zweiten Satz vorne oder hinten anstehen, weglässt. Der Autor wollte wohl möglichst viel lokalen Slang einbringen, aber der Schuss geht nach hinten los, diese Platzhalter stören den Lesefluss und sind schlichtweg nichtssagend. Ebenfalls auf den Geist ging mir Liz oberflächliche und vergnügungssüchtige Art. Nach dem einen Streitgespräch mit Jim scheint ihr, zumindest vorläufig, einzuleuchten, dass seine Worte etwas Wahres beinhalten. Sehr negativ empfinde ich den Cliffhanger am Schluss - um den ersten Band und alle Taten darin komplett abzuschliessen, wird man somit fast gezwungen den zweiten Band zu lesen. Positiv aber bleiben mir neben Jim auch der junge Polizist Archie Fraser und Annie aus dem Hotel in bester Erinnerung. Die Beschreibung seiner Figuren hat der Autor wirklich gut gemeistert und der Krimi ist dadurch lesenswert trotz seiner vielen Schwächen. Fazit: Eigentlich eine gute Kriminalgeschichte, die durch zu viele Nebensächlichkeiten und Wortwiederholungen langatmig wird. Dazu ein fieser Chliffhanger und deshalb nur 3 Punkte. 

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  • Spannender schottischer Krimi

    Tödliches Treibgut
    anke3006

    anke3006

    05. June 2017 um 11:07

    Zerklüftete Felsen reichen bis in die Brandung hinein, eine entstellter Körper liegt verdreht dazwischen im Sand. Dieser Anblick bietet sich D.C.I. Jim Daley, den es von den rauen Straßen Glasgows an die sonst beschaulichen Strände der Kintyre-Halbinsel verschlägt: Mit seinem Partner DC Scott wird er in das Fischerdorf Kinloch beordert, da sich die örtliche Polizei mit der dort angespülten Frauenleiche überfordert zeigt. Während sie innerhalb der verschworenen Dorfgemeinschaft ermitteln, müssen die beiden feststellen, dass jemand bereit ist dafür zu töten, dass bestimmte Fragen ungestellt bleiben … Denzil Meyrick hat einen Schreibstil, der einen sofort in den Bann schlägt. Spannend und sehr detailgenau beschreibt er was seine Hauptcharaktere so sehen und erleben. Ob es das schottische Fischerdorf Kinloch ist, mit seinen Bewohnern und ihren Eigenheiten oder die Beschreibung des Tatortes. Man hat es sehr genau vor Augen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man erlebt den 43jährigen Jim Daley bei der Ermittlung. Mal total verbissen und dann wieder der ganz eigene Humor. Mir hat dieser Krimi gut gefallen. Und ich freue mich auf mehr Krimis aus dieser neuen Reihe.

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  • Toller Auftakt einer neuen Krimiserie

    Tödliches Treibgut
    Corsicana

    Corsicana

    02. June 2017 um 10:54

    Jim Daley ist DI bei der Mordkommission in Glasgow/Strathclyde, Anfang 40 und so langsam fängt er an zu altern, die Pfunde setzen sich am Bauch fest und auch in seiner Ehe läuft es nicht rund.Als Jim Daley zu einem Mordfall auf einem Außenposten der Polizei von Strathclyde in den kleinen Küstenort Kinloch gerufen wird, führt dies zwar zu einer Beförderung zum DCI - aber auch zu vielen Verwicklungen - und zu einer Auseinandersetzung mit seiner Ehefrau.Der Kriminalfall wird spannend erzählt, es gibt viele Verwicklungen, die alle gut aufgelöst werden. Lokalkolorit gibt es reichlich - und viele sehr schöne Landschaftbeschreibungen. Am liebsten würde man sofort nach Schottland reisen. Charmant eingebettet ist das Privatleben der Ermittler. Da ist einmal der wenig glamouröse (aber sehr fähige) Jim Daley, Seine sehr komplizierte Ehe. Sein langjähriger beruflicher Weggefährte Scott. Sein mehr als furchbarer Chef, der anscheinend auch mehr als korrupt ist... jedenfalls lässt der Cliffhanger am Ende dies vermuten...Tödliches Treibgut ist der erste Band einer Reihe um DCI Jim Daley, der jetzt auf Deutsch erschienen ist. Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch, weil ich eine Art Vorgeschichte dazu gewonnen hatte. Diese war nur ca. 80 Seiten stark: "Die Mädchen von Strathclyde" aber perfekt gestaltet. Deshalb wollte ich dann unbedingt weiterlesen. Und ich freue mich sehr auf weitere Bände aus der Serie.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2017

    LovelyBooks Spezial
    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und endet am 31.12.2017. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.11.2016 bis 31.12.2017 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2017 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2017 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2017-1400569386/ glanzente war wieder so lieb, und hat eine Liste mit Neuauflagen angelegt, die auch nach und nach ergänzt wird. Ihr findet sie hier: https://www.lovelybooks.de/thema/Neuauflagen-f%C3%BCr-die-Challenge-Krimi-gegen-Thriller-2017-1404878384/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Team Krimi:1. Postbote (2. Mercado)3. dorli 4. Bambisusuu 5. funny1 6. ChattysBuecherblog 7. faanie 8. hasirasi2 9. Lesezeichen16 10. janaka 11. buecherwurm1310 12. mabuerele 13. ChrischiD 14. mistellor 15. sommerlese 16. Bellis-Perennis 17. Katjuschka 18. danielamariaursula 19. claudi-1963 20. Michicorn 21. Wildpony 22. Wedma 23. Leserin71 24. clary999 25. saku 26. Barbara62 27. DaniB83 28. Caroas 29. Shanna1512 30. Traubenbaer 31. TheRavenking 32. Sabine_Hartmann 33. Schalkefan 34. Athene10077635. sophie20636. leaphelina37.Gelesene Bücher Januar: 21 Bücher Gelesene Bücher Februar: 69 BücherGelesene Bücher März: 68 BücherGelesene Bücher April: 92Gelesene Bücher Mai: 96Zwischenstand: 346 BücherTeam Thriller:1. BeaSurbeck 2. calimero8169 3. lenicool11 4. glanzente 5. wortgewand 6. zusteffi 7. BookfantasyXY 8. KruemelGizmo 9. Jisbon 10. Floh 11. marpije 12. melanie1984 13. Janosch79 14. Steffi1611 15. Argentumverde 16. Thrillerlady 17. MelE 18. Sarlis 19. Brixia 20. MeiLingArt 21. Luzi92 22. katrin297 23. Lisa0312 24. Insider2199 25. Landbiene 26. lesebiene27 27. MissRichardParker 28. Joolte 29. Inibini 30. svenskaflicka 31. ScheckTina 32. Schluesselblume 33. LunaLuo 34. Luischen2002 35. fredhel 36. kalestra 37. Katharina99 38. Meteorit39. Gelesene Bücher Januar: 29 Bücher Gelesene Bücher Februar: 41 BücherGelesene Bücher März: 35 BücherGelesene Bücher April: 30Gelesene Bücher Mai: 36Zwischenstand: 171 Bücher

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    • 626
    kubine

    kubine

    01. June 2017 um 17:14
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  • Mord an der schottischer Küste

    Tödliches Treibgut
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    30. May 2017 um 11:58

    In dem kleinen Ort Kinloch an der schottischen Küste wird eine Frauenleiche angespült. Die örtliche Polizei scheint überfordert und so wird Detective Chief Inspector Jim Daley aus Glasgow mit dem Fall betraut. Er und sein Partner Detective Constable Brian Scott haben aber nicht damit gerechnet, dass die Bewohner des Örtchens es ihnen so schwer machen. Den Ermittlern gegenüber sind sie sehr verschlossen, auch wenn es sonst ausgiebig Klatsch und Tratsch gibt. Irgendjemand scheint ein Interesse daran zu haben, den Ermittlern Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Dennoch finden Delay und Scott einige unschöne Dinge heraus, kommen aber bei den Mordermittlungen lange nicht wirklich weiter – und es bleibt nicht bei dem einen Mord. Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Mir hatte schon das Prequel „Die Mädchen von Strathclyde“ gut gefallen, so dass ich dieses Buch lesen musste. Es geht spannend zu und zum Ende hin wird es sogar rasant. Mir waren Jim Daley und Brian Scott gleich sympathisch. Sie bilden ein eingespieltes Team und ergänzen sich perfekt. Daher kommen sie auch gut mit den Eigenheiten der eingeschworenen Gemeinschaft von Kinloch zurecht. In Delays Ehe läuft es nicht mehr so recht, doch er möchte die Beziehung zu seiner Frau gerne beibehalten. Aber die Frau eines Polizisten zu sein, ist nicht einfach und Liz leidet auch darunter. Dann taucht sie auch noch in Kinloch auf, aber Delay muss sich erst mal um den Fall kümmern, bevor er seine persönlichen Schwierigkeiten in Angriff nehmen kann. Die Charaktere sind alles interessant und authentisch beschrieben. Sehr gut hat mir auch die Beschreibung der Örtlichkeiten gefallen. Obwohl man recht früh ahnen konnte, wer der Täter ist, hat mich das Motiv dennoch überrascht. Ein rasanter und spannender Krimi mit sympathischen Ermittlern, die ich gerne bei einem weiteren Fall begleiten möchte.

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  • Eine Leiche kommt selten allein

    Tödliches Treibgut
    sinsa

    sinsa

    29. May 2017 um 15:25

    DCI Daley wird in den Fischerort Kinlock geschickt, um dort den Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Mit seinem Partner DC Scott kommt er im Rahmen der Ermittlungen verschiedensten kriminellen Machenschaften auf die Spur, nur in dem Mordfall, zu dem sich schnell noch zwei weitere gesellen, gibt es lange keine heiße Spur.Als geübter Krimileser ahnt man es schon vor dem Kommissar, wer da Dreck am Stecken haben könnte, aber das schmälert das Lesevergnügen in keinster Weise. DCI Daley und sein Freund und Partner Scott sind beide interessante Persönlichkeiten, die sich perfekt ergänzen. Ein bisschen erscheint die Geschichte wie aus dem Leben gegriffen. Die Menschen in Kinloch verschließen einerseits die Augen vor dem offensichtlichen und sind dabei doch immer auf dem neuesten Stand, was den Klatsch und Tratsch angeht. Die Personen sind wunderbar beschrieben und man kann sich gut an den Ort und in die Ermittlungen hineinversetzen.Obwohl ich dem Mörder schon recht bald auf der Spur war, waren die Schritte, die Daley unternimmt, um ihn zu finden gut nachvollziehbar und realistisch. Und: Das Motiv hat mich dann wieder völlig umgehauen, da ich mir schon etwas ganz anderes zusammengereimt hatte. Mein Fazit: Weiter so!

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  • Mehr davon, please!

    Tödliches Treibgut
    dubh

    dubh

    28. May 2017 um 23:53

    Detective Chief Inspector Jim Daley aus Glasgow wird an die schottische Westküste beordert. Dort wurde der Körper einer Frau angespült und Daley soll - da die örtliche Polizei überfordert zu sein scheint - nun die Mordermittlungen aufnehmen.Doch so ganz einfach stellt sich das Ganze nicht dar: er und sein Partner Detective Constable Brian Scott werden in der verschworenen Gemeinschaft des Fischerdorfes Kinloch wenig offen empfangen. Und so gestalten sich die Befragungen auch nicht sonderlich einfach - zumal jemand augenscheinlich zu härteren Bandagen greift, um bestimmte Fragen zu unterbinden...So idyllisch die Küste sein mag, das Klima, in dem die Glasgower Kriminalpolizisten ermitteln, ist umso rauher. Klatsch und Tratsch verbreiten sich schnell, doch mit Daley und Scott sprechen die Dorfbewohner äußerst ungern und wenn, dann sehr schmallippig. Doch die beiden wissen sich zu helfen - in meinen Augen sind es handfeste, authentische und vor allen Dingen sympathische Kerle, die einen guten Sinn für (schottischen) Humor haben. Und das ist auch nötig, denn zusätzlich zu den zähen Ermittlungen taucht auch noch Liz, Jim Daleys Ehefrau, in Kinloch auf. Um die Ehe ist es nicht gut bestellt, doch Daley möchte dies unbedingt ändern. Ob dies der richtige Zeitpunkt ist?Es freut mich sehr, dass mit "Tödliches Treibgut" der Start einer Serie rund um DCI Daley vorliegt, denn im ersten Fall zeigt sich meines Erachtens reichlich Potential.Dies liegt vor allem an der Schreibe Denzil Meyricks, der sehr viel Elan in die Schilderung der Umgebung und der Atmosphäre des Fischerdörfchens legt und ein paar sehr glaubhafte Charaktere geschaffen hat. Zusammen mit einem wirklich spannenden Fall, hat mir diese Mischung sehr gefallen.Zum Glück gibt es im Englischen bereits einige Fälle, so dass ich mich schon jetzt auf die Fortführung der Serie freuen darf.Fazit: Spannung mit schottischem Lokalkolorit, schrulligen Dorfbewohnern und sympathischen Ermittlern... Mehr davon, please!

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  • Denzil Meyrick - Tödliches Treibgut

    Tödliches Treibgut
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    25. May 2017 um 17:32

    Eigentlich ist Glasgow sein Revier, aber im entlegen Küstendorf Kinloch wird eine abscheulich zugerichtete Frauenleiche angespült und vor Ort sind keine geeigneten beamten, um den Fall zu lösen. DCI Jim Daley wird also in die Provinz abkommandiert, wo man den Fremden scharf beäugt. Jeder scheint auf dem Laufenden zu sein und mehr als die Polizei zu wissen. Da es nicht bei einer Leichte bleibt, muss Verstärkung angefordert werden. Mehrere Leichen, ein internationales Drogenkartell, korrupte Beamte – bald schon weiß Danley nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Und da rauscht auch noch seine frustrierte Gattin mit dem blasierten Schwager an. Seine Eheprobleme sind nicht gerade förderlich bei der Lösung des komplexen Falles.Der erste Roman aus Meyricks Serie um DCI Jim Daley, die nun erstmals in deutscher Sprache erscheint. Zwei Dinge kann man ganz klar ehrauslesen: 1. Der Autor kennt seine Heimat und die Bewohner sehr gut. Akkurat zeichnet der die Figuren, die geprägt sind von ihrer Umgebung am Rande Großbritanniens. 2. Der Autor war selbst Polizist in Strathclyde, bevor er anfing zu schreiben und kann vor allem sehr plastisch darstellen, wie es den jungen Constables ergeht.Der Fall entwickelt ungeahnte Komplexität, die jedoch nach und nach sauber wieder aufgelöst und glaubwürdig zu Ende geführt wird. Ein paar Handlungspunkte waren etwas vorhersehbar, aber das ist in der Gesamtschau vernachlässigbar. Der Protagonist kann überzeugen, kein Superheld, sondern menschlich mit nachvollziehbaren Schwächen aber genauso liebenswerten Charakterzügen. Insgesamt lebt der Krimi ganz eindeutig von der Atmosphäre, die authentisch für einen kleinen Ort wirkt: jeder kennt jeden, alles spricht sich schnell rum, Unangenehmes wird unter den Teppich gekehrt, und ein Glas Alkohol mehr geht auch immer. Alles in allem eine durchaus ansprechende Serie, die vielleicht im Original durch die sprachliche Umsetzung des Schottischen Dialekts noch einen Tick besser sein dürfte. 

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  • Kinloch und seine Mörder

    Tödliches Treibgut
    birgitfaccioli

    birgitfaccioli

    22. May 2017 um 16:47

    Ein rasanter Thriller ,der für einige Überraschungen gesorgt hat.Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen.Schnelle Szenenwechsel sorgen für stete Spannung wobei das Ende wirklich rasant ist.Die Protagonisten sind sympathische Charaktere und man fiebert mit, trauert mit und kann sich gut amüsieren über die so typisch schottischen Gepflogenheiten. Etwas Verwirrung hat die plötzliche Vielfalt an Verbrechen gesorgt aber auch dort gab es zum Schluss noch eine deftige Überraschung mit der ich nicht gerechnet hätte.

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