Der Atem des Jägers

von Deon Meyer 
4,0 Sterne bei53 Bewertungen
Der Atem des Jägers
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TanyBees avatar

Ein guter Krimi, aber noch steigerungsfähig. Interessanter Schauplatz (Südafrika)

Jellybabys avatar

Extrem spannend! Die ganzen Verknüpfungen sind der Hammer!!

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Inhaltsangabe zu "Der Atem des Jägers"

Der Killer von Cape Town. Bennie Griessel war der beste Mann der Polizei Kapstadts - bis er zu trinken begann. Nun ist er am Ende, seine Frau hat ihn hinausgeworfen. Einzig sein Chef glaubt noch an ihn und übergibt ihm seinen größten Fall: Jemand läuft durch die Stadt und tötet Kinderschänder, die vor Gericht freigekommen sind. In der mysteriösen Christine, die ihr Kind bedroht sieht, findet Griessel eine Verbündete.

Thobela, ein ehemaliger Befreiungskämpfer, hat mit seinem Ziehsohn ein stilles Glück gefunden - bis der kleine Pakamile an einer Tankstelle erschossen wird. Thobela wird zum Rächer all der Kinder, denen Gewalt angetan worden ist. Die Polizei Kapstadts steht vor einem Rätsel. Doch dann übernimmt Detective Griessel den Fall: Er ist ein erfahrener Polizist - und ein Alkoholiker, den seine Frau nach einem handfesten Streit hinausgeworfen hat. Aber Griessel will es sich beweisen. Wenn er diesen Fall aufklärt, hat er noch eine Chance, seine Frau zurückzugewinnen. In seiner Not versucht er, Thobela eine Falle zu stellen. Plötzlich aber nimmt der Fall ungeahnte Dimensionen an.

"Hochspannend - nicht nur, weil die Handlung atemberaubend ist und weil man sich in die Charaktere verlieben muss, sondern auch, weil es jeden dazu bringt, sein Verständnis von Recht und Gerechtigkeit zu hinterfragen." WDR

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746630526
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:428 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.02.2014
Das aktuelle Hörbuch ist bei Delta Music & Entertainment Hörbücher erschienen.

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    KitKat88s avatar
    KitKat88vor 4 Jahren
    Spannung in Südafrika

    Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, nachdem ich den zweiten Teil der Reihe (13 Stunden) von einer Freundin empfohlen bekommen hatte und absolut begeistert gewesen war. Ich erhoffte mir einen genaueren Einblick in die Charaktere und einen ebenso spannenden Krimi. Ich wurde nicht enttäuscht.

    Das Buch dreht sich um drei Protagonisten. Die Prostituierte Christine, die mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen kämpft, den ehemaligen Soldaten Thobela, der nach dem Tod seines Sohnes zum Rächer wird, und Benny Griessel, ein erfahrener, früher gefeierter, Detektive, der sich durch sein Alkoholproblem zur Lachnummer der ganzen Abteilung gemacht hat und nun die Morde eines selbsternannten Rächers aufklären soll.

    Die Handlung springt immer wieder, oft schnell wechselnd, zwischen diesen Dreien hin und her, wobei sie nicht immer unbedingt zeitgleich eingeordnet werden können. Sowohl diese Abwechslung in der Erzählperspektive, als auch die nicht immer chronologische Erzählweise haben mir sehr gut gefallen und das Buch sehr abwechslungsreich und spannend gehalten. Auch wenn ich zugeben muss, dass die Handlung in meinen Augen etwas brauchte um wirklich in die Gänge zu kommen, oder ich um mit dem Buch richtig warm zu werden. Was daran lag, dass sich das erste Drittel des Buches in großen Teilen darum dreht, wie Christine ihre Geschichte erzählt und Griessel mit dem Alkoholismus kämpft und ich einen Krimi lesen wollte und kein Sozialdrama. Dies änderte sich aber schnell und das Buch war bald schwer aus der Hand zu legen.

    Je besser man die Charaktere kennen lernt, desto sympathischer und auch nachvollziehbarer wurden sie für mich und das, obwohl man gleichzeitig auf zwei Seiten ein und derselben Ermittlung stand. Eine Interessante Idee, die gekonnte umgesetzt wurde. Wie nicht anderes zu erwarten spielte auch Christines Geschichte bald in diesen Fall ein, so dass sich, was als drei einzelne Handlungsstränge begann, zu einer einzigen Ermittlung verwob, die bis zur letzten Seite nicht an Spannung verlor.

    Alles in allem ein toller Auftakt zu einer Krimireihe, die schon durch ihren Schauplatz in Südafrika abseits von festgefahrenen Wegen liegt, und von der ich schon weiß, dass sie grandios weitergeht. 

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    Sabine17s avatar
    Sabine17vor 5 Jahren
    Interessante Charaktere

    Dieses Buch habe ich auf dem Wühltisch mit preisreduzierten Büchern gefunden.
    Da läuft man oft Gefahr an irgendwelche Ladenhüter zu geraten. Dieses Buch war jedoch alles andere als ein Ladenhüter.

    Der Krimi spielt in Kapstadt und beginnt mit drei Erzählsträngen, die im Laufe des Buches zusammengeführt werden. Da ist zum einen Benny Griessel, vormals einer der besten Polizisten, den seine langjährige Alkoholsucht ganz nach unten gebracht hat: seine Frau hat ihn vor die Tür gesetzt, seine beiden Kinder darf er nur noch am Wochenende sehen und seine Kollegen belächeln ihn als betrunkenen Deppen. Doch sein alter Chef glaubt an ihn und übergibt ihm einen wichtigen Fall.

    Dann ist da noch Thobela, ein ehemaliger Befreiungskämpfer, der mit dem Sohn seiner verstorbenen Frau, ein bescheidenes glückliches Leben führt. Als sein Ziehsohn bei einem Tankstellenüberfall erschossen wird, besorgt sich Thobela ein Assegai, ein traditionelles Schwert, und wird zum Rächer misshandelter und getöteter Kinder.

    Und schließlich ist da noch Christine. Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen und schließlich als "Edelnutte" in Kapstadt gestrandet. Sie erträgt alles, um ihrer kleinen, heißgeliebten Tochter, ein besseres Leben bieten zu können. Doch dann gerät sie an Carlos Ssngrenegra, einen kolumbianischen Drogenhändler. Als er sich immer mehr in ihr Leben einmischt und dann noch ihre Tochter aufspürt, handelt sie.

    Zu Beginn des Buches musste ich mich erst an die ständigen Szenenwechsel zwischen den drei Erzählsträngen gewöhnen, da es manchmal schlagartig hin und her ging. Aber schnell wurden alle Geschichten immer spannender und die Hauptcharaktere so vielschichtig und interessant beschrieben, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

    Ich hatte von dem Buch nicht viel erwartet, aber es hat mich sehr positiv überrascht.
    Ein krönender Abschluss meines Lesejahres 2011.

     

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    TanteGhostvor 5 Jahren
    0ha, ein Buch sogar nicht nach meinem Geschmack!

    Der Klappentext jedenfalls, klang um Längen besser, als es der Inhalt dann am Ende war.


    Ein dunkles Cover. Alles ist in Blautönen gehalten. Zu sehen ist nur ein Baum. Zumindest der Schatten eines Baumes der von hinten beleuchtet ist. Der Himmel darüber wirkt bewölkt und düster.

    Im Himmel ist groß und blau der Name des Autors abgedruckt. Darunter, etwas kleiner, der Titel. Ansonsten gibt es noch den Hinweis auf den Verlag und das Genre "Roman“.


    Ein wildes Durcheinander verschiedener Handlungsstränge. Die zwei Wichtigsten handeln von einer Frau, die als Nutte gearbeitet hat. Dabei hat sie sich wohl mit einem Falschen Klienten eingelassen. Der erhebt Besitzansprüche und sie muss da raus.

    Dann haben wir einen Polizisten. Alkoholiker der mit Mordermittlungen bedraut wird. Kurz zuvor wurde er von seiner Frau raus geworfen, weil er trinkt.


    Also irgendwie hat mich das Buch total angenervt. Es wollte und wollte sich mir keine Handlung erschließen. Da waren 3 Stränge, die aber irgendwie gar nichts miteinander zu tun zu haben schienen. Immer wenn ich in der Handlung halbwegs drin war und das Kopfkino in Gang kam, brach die Handlung ab und machte woanders weiter. Der Film hatte nen Riss und ich war wieder eine Weile verwirrt. Erst ganz zum Schluss konnte ich einen Zusammenhang zum Anfang herstellen. Und das aber auch erst nach einer geraumen Verdauungszeit im Bett. Der Rest waren im Prinzip nur die Probleme des Polizisten. Bunt gemixt mit privaten und beruflichen Schwierigkeiten.

    An sich war der Schreibstil in Ordnung. Einzig die Sprünge in der Handlung waren doch mächtig verwirrend.

    Freud und Leid haben sich beim lesen hübsch artig abgewechselt. Im Großen und Ganzen allerdings, bin ich ganz froh, dass ich das Buch nun durch habe. Und noch eins von diesem Autor kommt mir sicher so schnell nicht mehr in die Finger. Deon Meyer ist dann wohl doch nicht mein Ding.

    Eine Leseempfehlung gebe ich in diesem Fall mal an eingefleischten Krimifans. Denn als einen Solchen würde ich dieses Werk am Ehesten einschätzen.

    Ich will es mal so sagen: Dieses Buch war für mich ein Reinfall und ich stürze mich deshalb mit Freuden auf das Nächste in meiner Leseliste.

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    angelinagoesculturalvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Atem des Jägers" von Deon Meyer

    deon meyer ist ein total netter und unprätentiöser typ (hab ihn mal in frankfurt zeitens der buchmesse kennengelernt) und zudem mittlerweile auch der erfolgreichste thrillerautor südafrikas. einige seiner titel stehen schon seit langem lektürebereit in meinem regal rum, irgendwie hat mich allerdings das südafrikanische setting immer wieder abgeschreckt.

    nun hab ich aber doch endlich mal einen anfang gemacht und mir „der atem des jägers“ zu gemüte geführt. in dessen zentrum stehen zwei protagonisten, einerseits der versoffene superbulle benny griessel, dem sein alkoholismus nun langsam trotz aller ermittlerischer genialität den boden unter den füssen wegzuziehen droht und andererseits thobela mpayipheli, einem ehemaligen söldner, der mit einer frau und deren sohn ein neues leben beginnen wollte, in welchem ihm zuerst durch krankheit die frau und durch eine dumme schießerei schließlich auch noch der geliebte stiefsohn abhanden kommt.

    und dann gibts da noch die ominöse christine, die im hinterzimmer einer kirche sitzt und dem dortigen priester in hoffnung auf irgendeine art von absolution ihr leben schildert.

    natürlich müssen sich nun die leben dieser drei gescheiterten existenzen irgendwie verweben und das gelingt meyer ziemlich gut, wenngleich die einzige bis ziemlich zum schluß undurchschaubare rolle christine zufällt. ziemlich schnell ist klar, daß es sich bei jenem kriminellen, der seit kurzem die justiz in die eigenen hände genommen und vom gesetzt nicht bestrafte vermeintliche kinderschänder ihrer vermeintlich gerechten strafe zuführt, um thobela handelt, der seinem in seinen augen seit dem tod des sohnes wertlosen leben einen letzten sinn verleihen will. für benny stellt dieser fall die letzte chance dar, sich zu rehabilitieren und seine familie zurück zu gewinnen.

    spannend gemacht das alles und natürlich gibts auch noch ein bißchen einblick in das leben in südafrika, welches kein zuckerschlecken zu sein scheint.

    mich hats trotz allem nicht so irre angesprochen, was allerdings vor allem daran liegen mag, daß mir die handlung zu „männlich“ und zu trist angelegt ist: thobela mit seiner brutalen vergangenheit auf brutalem rachefeldzug, der seine frau schlagende, sich nicht um seine kinder kümmernde und versoffene griessel und zu guter letzt die einzige frau christine, die ihren unterhalt mit prostitution bestreitet. und der afrikanische kontinent ist für mich auch nicht wirklich ein sehnsuchtsort.

    für den, ders mag sicher ein glücksgriff, für mich persönlich nicht wirklich ein volltreffer.

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    BeautyBooksvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Atem des Jägers" von Deon Meyer

    Das Buch gliedert sich in drei recht unterschiedliche Abschnitte. Im ersten Teil lernt man die drei Protagonisten kennen: eine Prostituierte, die auf der Flucht einen Priester aufsucht und bei ihm ihre bewegte Lebensgeschichte abladen kann; ein alkoholkranker, dennoch außerordentlich fähiger Polizist, der am Abgrund seines Lebens zu stehen scheint; schließlich ein ehemaliger südafrikanischer Agent, der durch den Verlust seines Stiefsohnes jeden Glauben an Gerechtigkeit verliert und zur Selbstjustiz greift.
    Der mittlere Teil dürfte am ehesten dem entsprechen, was man von einem Krimi erwartet. Dieser widmet sich in erster Linie der Polizeiarbeit und konzentriert sich fast ausschließlich auf die Person des Polizisten, dienstlich wie auch privat.
    Das Ende zeigt schließlich auf, wie die Schicksale der drei Hauptfiguren miteinander verknüpft sind und gipfelt in einem äußerst spannenden Finale, dessen moralische Beurteilung dem Leser überlassen wird.. (:

    Kaum ein anderes Land dürfte sich mit all seinen Gegensätzen so gut als Krimihintergrund eignen wie Südafrika. Deon Meyer spielt genau diese Unterschiede nahezu perfekt aus, seine Figuren stammen aus den verschiedensten Schichten und haben derart gegenläufige Vorgeschichten und Mentalitäten, die es kaum für möglich erscheinen lassen, dass letztlich nicht doch Kontinente zwischen ihnen liegen müssten. Fast schon nebensächlich erscheint manchmal die eigentliche Handlung, obwohl diese gerade zum Ende hin immer kontroverser wird. Wenn Grenzen überschritten werden, spielt die Moral irgendwann auf beiden Seiten keine Rolle mehr..
    Der Autor zeichnet das Bild einer desillusionierten, korrupten und hoffnungslosen Gesellschaft, stört sich folglich auch nicht an einem menschlich verständlichen, aber politisch inkorrekten Ende. Mit anderen Worten, Deon Meyer gewährt dem Leser einen kleinen Einblick in die südafrikanische Seele. Und übersieht dabei dennoch nicht das Wichtigste in diesem Genre: Spannung..
    Für alle die Krimis lieben, eine absolute Leseempfehlung.. =D

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    Lerchies avatar
    Lerchievor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Atem des Jägers" von Deon Meyer

    Inspektor Benny Griessel von der SAPS ist von seiner Frau aus dem Haus geworfen worden, weil er sie im Suff geschlagen hatte. Er ist ein Alkoholiker, und sie hat ihm gesagt, er könne wiederkommen, wenn er sechs Monate trocken sei.
    Eine Tankstelle wurde überfallen, und auf der Flucht schossen die Verbrecher auf Thobela und erwischten seinen kleinen Sohn Pakamile. Da Thobela wechselnde Berufe gehabt hatte, war er anscheinend kein zuverlässiger Zeuge. Beim Prozess konnten die Mörder fliehen. Ab diesem Zeitpunkt tötete Thobela alle ihm bekannt gewordenen Kinderschänder, mit einem Assegai.
    Benny Griessel bekam den Fall übertragen. Ihm fiel es immer wieder schwer, der Gier nach Alkohol nicht nachzugeben. Doch er wollte seine Kinder wieder sehen, und er bekam sie nur am Wochenende, wenn er nüchtern war. Wenn er arbeitete, konnte er den Alkohol zeitweise vergessen.
    Christine van Rooyen saß im Arbeitszimmer eines Priesters und packte aus. Sie hatte keine abgeschlossene Ausbildung, jobbte in einem Catering-Center, und bekam von ihrem Freund ein Kind. Sie wurde Prostituierte, weil sie damit viel Geld verdienen konnte für sich und Sonia, ihre kleine Tochter. Doch dann kam eines Tages Carlos als Kunde zu ihr. In seinem Haus fand sie heraus, dass er ein Drogenschmuggler/-dealer war. Er beanspruchte sie schließlich ganz für sich, und Christine wusste zunächst nicht, wie sie sich wehren sollte.
    Wird Griessel den Kampf gegen den Alkohol gewinnen? Und was passiert mit Carlos? Und wohin ist Bennys Tochter plötzlich verschwunden? Thobela, der Rächer, wird er erwischt werden? All dies kann man in diesem Buch erfahren.

    Es ist das zweite Deon-Meyer-Buch, das ich gelesen habe. Es ist nicht schlecht, aber die plötzlichen Sprünge von einem Handlungsstrang zum anderen haben mich oft sehr irritiert. Außerdem leidet darunter die Spannung ernorm, denn die Abschnitte sind oft viel zu kurz. Ich habe kürzlich Deon Meyers Dreizehn Stunden gelesen, und das fand ich um Längen besser.

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    Schiller-Buchhandlungvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Atem des Jägers" von Deon Meyer

    Thobela führt mit seinem Ziehsohn Pakmile inzwischen ein bürgerliches, zurückgezogenes Leben in Kapstadt. Dieses wird jäh zerstört, als Pakmile bei einem Überfall auf eine Tankstelle erschossen wird. Die beiden Täter werden zwar verhaftet, können jedoch aus dem Gefängnis fliehen und bleiben unauffindbar. Thobela beschließt zurückzuschlagen und wird zum Rächer: Er beginnt all die Täter zu jagen, von denen er erfährt, dass sie trotz begangener Verbrechen an Kindern ungestraft davon kamen.
    Benny Griessel, alkoholabhängiger Polizist, den seine Frau vor die Türe gesetzt hat, wird mit der Aufklärung der Morde betraut. Er weiß, das ist seine letzte Chance. Während er verzweifelt versucht, den Entzug durchzuhalten, tappt er über lange Zeit im Dunkeln. Bis der Mörder zum ersten Mal ein falsches Opfer erwischt. Und als Benny ihm eine Falle stellt, gerät der Fall außer Kontrolle. Plötzlich steht Benny einem Drogenkartell gegenüber, das vor nichts zurückschreckt…….
    Deon Meyers Thriller erzählen viel über das heutige Südafrika. Auch in seinem neuen vielschichtigen und düsteren Roman verknüpft er die Schicksale verschiedener Personen zu einem verhängnisvollen Beziehungsgeflecht. Meyer wechselt häufig die Erzählperspektiven, was einerseits die Spannung steigert. Mich hat gerade das manchmal allerdings gestört, da ich dadurch hin und wieder etwas den Faden verloren habe. (Susanne Martin)

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    Ekas avatar
    Ekavor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Atem des Jägers" von Deon Meyer

    Detectiv Griessel - Polizist in Kapstadt - ist Alkoholiker. Seine Frau Anna hat ihn aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen, nachdem er sie im Alkoholrausch geschlagen hat. Sie will ihn erst dann wieder aufnehmen, wenn er "trocken" ist.
    Griessel unterzieht sich einer Therapie, die ihm sehr schwer fällt und er ist oft kurz davor, rückfällig zu werden.
    Dabei hat er einen Fall zu lösen, der seine ganze Aufmerksamkeit erfordert. Ein Mörder hat es auf Kinderschänder abgesehen, zwei Morde gehen schon auf sein Konto und es gibt keine Spuren. Er will aber diesen Fall aufklären, da er darin eine Chance sieht, zu seiner Frau und seinen Kindern zurückzukehren. Er will dem Mörder eine Falle stellen.
    Der Fall nimmt jedoch ungeahnte Dimensionen an und Griessel hat ein ganzes Drogenkartell hinter sich. Auf seiner Seite stehen nur eine verzweifelte Prostituierte und ein Mörder.
    Deon Meyer schreibt packend, ergreifend, spannend und überraschend und schafft es auch, das ganze Panorama Südafrikas zu erfassen.

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    TanyBees avatar
    TanyBeevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein guter Krimi, aber noch steigerungsfähig. Interessanter Schauplatz (Südafrika)
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    Jellybabys avatar
    Jellybabyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Extrem spannend! Die ganzen Verknüpfungen sind der Hammer!!
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