Deon Meyer Der traurige Polizist

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Inhaltsangabe zu „Der traurige Polizist“ von Deon Meyer

Aufruhr in Kapstadt Seit dem Tod seiner Frau Lara ist Polizist Mat Joubert auf dem Weg nach unten. Er hat Übergewicht, er raucht zuviel, und neuerdings beschweren sich sogar die Kollegen über ihn. Als aus England ein neuer Chef nach Kapstadt kommt, erhält Joubert eine ernste Warnung: Entweder geht er zu einem Psychologen und lässt sich betreuen, oder er muss den Dienst quittieren. Während er noch zögert, was er tun soll, beginnt ein Serienmörder mit einer alten deutschen Pistole sein Unwesen zu treiben – und plötzlich steckt Joubert in seinem schwierigsten Fall. Für die Morde an mehreren weißen Männern gibt es scheinbar kein Motiv. Deon Meyer versteht es, einen gierig Seite um Seite umblättern zu lassen.“ Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein tolles Buch mit einer völlig überraschenden Auflösung.

— rokat
rokat

Spannung bis zum absolut überraschenden und unerwarteten Ende. Deon Meyer versteht sein Fach!

— karinka
karinka

Spannender Thriller mit echt überraschendem Ende! Mein zweites Buch von Deon Meyer. Für mich einer der richtig guten Thriller Autoren!

— Snordbruch
Snordbruch

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  • Ein realistischer Polizeiroman, man kann ihn einen Krimi nennen…

    Drachenmann
    Joachim_Tiele

    Joachim_Tiele

    17. July 2016 um 20:47

    Ich besitze Garry Dishers Drachenmann, seit er 2001 im Züricher Unionsverlag in der gebundenen deutschen Erstausgabe erschienen war. Er hätte aus heutiger Perspektive gut in die Metro-Reihe gepasst, in der der Unionsverlag seine Spannungstitel untergebracht hat, die es bereits gab, und in der die Taschenbuchausgabe des Romans inzwischen auch erschienen ist. Seinerzeit war er ein Titel der Allgemeinen Reihe, denn, wie es Thomas Wörtche in einem kurzen Nachwort beschreibt, ist der Drachenmann eher ein realistischer Roman, in dem ein Polizist die Hauptfigur ist, als ein Krimi oder gar ein Psychothriller über einen Serienmörder in der seinerzeit üblichen Machart. Die sprichwörtliche Zeit ist auch an diesem Roman nicht vorbeigegangen, und so ist heute das, was den Drachenmann bei seinem Erscheinen von den damaligen Serienmörderromanen abgegrenzt hat, zu einem der Hauptcharakteristika späterer Psychothriller über Serienmörder geworden, nämlich dass der Täter von Anfang an, wenn vielleicht auch nicht immer namentlich und in seiner vollständigen Identität, dem Leser bekannt ist, sei es weil er im Roman bereits eine Rolle spielt oder in aktive Interaktion mit den ermittelnden Polizisten tritt, und nicht erst gegen Ende als deus ex machina aus dem Hut gezaubert wird. Ein realistischer Roman um einen Polizisten also, den der Verlag nicht in seiner renommierten Krimireihe unterbringen wollte. Seltsam…? Oder doch nicht? Heute ist der Drachenmann natürlich als Krimi anerkannt, sein Protagonist Hal Challis als Held einer inzwischen fünfbändigen Reihe wohletabliert, und – dies ist der Grund dafür, dass ich ihn jetzt und hier rezensiere – gerade eben bekam ich ein Werbemail von eBook.de, dass er aktuell zu einem Schnäppchenpreis (1) erhältlich ist. Dass mit dem Krimi als Genre insgesamt etwas passiert ist, pfeifen sogar auf LovelyBooks die Spatzen von den Dächern, wenn auch häufig dergestalt, dass einigen Büchern das Recht abgesprochen wird, sich Krimis nennen zu dürfen, wenn sie nicht den gerade gängigen Genrevorurteilen der jeweiligen Leser entsprechen (2). Zu den Rennern hier bei LovelyBooks zählt der Drachenmann eher nicht, was die geringe Anzahl an Rezensionen zeigt, und ich denke, dass die große Mehrheit der Krimi- und Thrillerfreunde hier bei LovelyBooks wohl besser die Finger davon lassen sollte, denn er erzählt von der Wirklichkeit, und die Wirklichkeit hat es nun einmal an sich, dass sie nicht eindimensional ist. Zunächst ist also wohl zu befürchten, dass für Einige hier bei LovelyBooks in diesem Roman wohl viel zu viele Personen und Schauplätze vorkommen, die man auseinanderhalten muss (das Glück, mit den Sagen des klassischen Altertums, darunter die Ilias des Homer, oder auch mit den Märchen der Gebrüder Grimm aufzuwachsen, in denen auch ziemlich viele verschiedene Personen auftreten, konnte natürlich nicht jeder haben). Ein Sympathieträger, mit dem man sich sofort und positiv identifizieren kann? Fehlanzeige, denn dieser Polizist ist nicht nur traurig (3), sondern ein depressiver Unsympath. Und dann geht es noch um die Lebensumstände und seelischen Zustände der beteiligten Personen; und der Autor erspart es uns nicht, die Gründe dafür zu darzustellen. In Australien hatte bereits kurz vor der Jahrtausendwende das stattgefunden, was hierzulande später als Agenda 2010 bekannt wurde, und, wie man weiß, zu einem Kaputtsparen des Öffentlichen Dienstes sowohl auf Seiten der Sozialarbeit als auch auf Seiten der Polizei geführt, reihenweisen Pleiten und entsprechende Entlassungen bei Klein- und Mittelunternehmen, und dort wie hier konnten Einzelne das regierungsseitige Schönsprechen von vorne herein entlarven, denn nur Wenige profitierten davon, und die große Mehrheit eher nicht: Aber obwohl mehr Geld in Umlauf war, verteilte es sich nicht zwangsläufig auf mehr Menschen. Eine befreundete Sozialpädagogin in der Stadtverwaltung hatte Challis von der wachsenden Anzahl obdachloser, drogenabhängiger Jugendlicher berichtet, mit denen sie zu tun hatte. Industriebetriebe und Geschäfte wurden aufgegeben, gleichzeitig zogen immer mehr Familien in die billigen Wohnsiedlungen, die sich an den Rändern der größten Orte (…) ausbreiteten. Die Regionalverwaltung, einst einer der größten Arbeitgeber, kürzte die Ausgaben auf das Allernotwendigste (…). ‚Freistellungen‘ erfolgten ohne Vorwarnung (…). Die Sozialpädagogin verkaufte jetzt hausgemachte Pickles und Marmeladen auf den Märkten der Gegend. – Das geschah jetzt überall, und mit den Folgen muss sich die Polizei herumschlagen. Dies ist sozusagen das Setting, in dem sich der Fall eines Serienmörders auf einer überwiegend touristischen Halbinsel in der Nähe von Melbourne abspielt. Neben den Touristen gibt es auf dieser Halbinsel auch eine Reihe Einheimischer, im australischen Hochsommer in der Weihnachtszeit eher in der Minderheit, aber diese führen ein ganz normales Leben, das, soweit sie Polizisten sind, auch Polizeiarbeit einschließt. Die Polizisten in diesem Roman haben alle ein Privatleben, ihre Geschichten und Marotten, und der Protagonist hat seinen Spitznamen Drachenmann daher, dass er seit Jahren daran arbeitet, ein historisches Militärflugzeug zu restaurieren, Modell Dragon (Drache)… Die Polizeiarbeit ist durch die Veränderungen im Öffentlichen Dienst ziemlich durcheinandergebracht. Es gibt keine eigenständige Mordkommission, sondern so etwas wie ein Mordbeauftragter (man kann ihn sich etwa wie einen Daten- oder Brandschutzbeauftragten in einer Firma vorstellen) arbeitet mit einzelnen Polizeirevieren zusammen, die einige ihrer Beamten zur Zusammenarbeit mit diesem abstellen müssen. So etwas wie eine Sonderkommission oder auch nur eindeutige Zuständigkeit für die Mordserie gibt es nicht, und alle Polizeibeamten arbeiten auch an allen anderen Fällen, die zur gleichen Zeit zu lösen sind, seien es Diebstähle durch eine Wahrsagerin, von Jugendlichen angezündete Briefkästen oder der Fall einer Neuseeländerin, die im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms in Australien lebt und glaubt, von denjenigen, gegen die sie ausgesagt hat, enttarnt worden zu sein. Im Grunde verstößt der Drachenmann damit gegen alle Erwartungen eines Psychothrillers um einen Serienmörder. Spannung, im Sinne der aktuellen überwiegenden Lesererwartung (wenn man sich an den Rezensionen und Leserunden hier bei LovelyBooks orientiert): eher keine. Hier haben wir einen Roman, der bei seinem Erscheinen weder als Thriller, noch auch nur als Kriminalroman aufgetreten ist, der es dennoch geschafft hat, die Zukunft beider Genres zu prägen, zumindest soweit sie als literarische Krimis beziehungsweiseThriller angesehen werden. Wer sich für Gesellschaft interessiert, und dafür wie sie funktioniert, und darüber hinaus vielleicht so etwas wie die Fähigkeit zu analytischem Denken hat und diese auch auf einen Text übertragen kann, wird dennoch ein spannendes Leseerlebnis haben. Und er wird auch etwas über Literatur lernen können, nämlich wie aus schnöder Wirklichkeit Kunst entstehen kann. Und über die Genres Krimi und Thriller kann man natürlich auch etwas lernen, nämlich dass sie sich nicht auf die Kolportageliteratur (@Wikipedia) gleichen Namens beschränken, aber natürlich auch über die eine oder andere Leserunde hier bei LovelyBooks auf dem Niveau einer Tupperparty für Gedrucktes. Hier hat man aktuell für wenig Geld die Gelegenheit, einen großartigen Roman kennenzulernen und dabei herauszufinden, ob man mit Literatur etwas anfangen kann, also mit jenen Druckerzeugnissen, die zu lesen ein wenig mehr erfordert als die Fähigkeit, Buchstabieren zu können. Zu Shakespeares Zeiten – im aktuellen Jubiläumsjahr anlässlich seines 400. Todestages im Jahr 1616 kann man es vielleicht sagen – ging es bei seinen Stücken und Sonetten darum, sie einem breiten Publikum anzubieten, To the great Varity of Readers, wie es im Vorwort zum berühmten First Folio, nach seinem Tode im Jahr 1623 erschienen, hieß, Dem Fähigsten ebenso wie Demjenigen, der gerade mal buchstabieren kann (From the most able, to him that can but spell, zitiert nach dem Faksimile des Vorworts im Riverside-Shakespeare, Boston, 1974, übersetzt von J. T.). Glückliche Zeiten damals, was das Lesen ebenso angeht, wie das Verlegen von Büchern; denn sogar im Buchstabieren müssen sie vor vierhundert Jahren besser gewesen sein –, sonst hätte es nicht geklappt mit Shakepeares Weltruhm. Shitstorms welcome (von denjenigen, die eine Ironie auch dann nicht erkennen, wenn sie sie von vorne anspringt)! Joachim Tiele – 17.07.2016 ________________ (1) http://www.ebook.de/de/product/25325252/garry_disher_drachenmann.html?adCode=932Q20X41B10F&utm_source=al&utm_medium=em&utm_campaign=al_preishit_KW28&emst=J7JP76wvC2_179553_930079_4437 – wie lange dieses Angebot gilt, weiß ich natürlich nicht; am 17.07.2016, dem Tag des Verfassens dieser Rezension, galt für das Ebook ein Preis von € 4,99, regulär sind wohl € 8,99, das Taschenbuch kostet unverändert € 12,95. (2) Leserunde und der Krieg der Rezensionen um Sylvia B. Lindströms Inselfeuer sind ein gutes Beispiel dafür, wie Genre- und Leseinkompetenz bei Lesern und Rezensenten zu Fragen des Geschmacks verniedlicht werden und damit teilweise in die Richtung verbaler Bücherverbrennungen führen können: http://www.lovelybooks.de/autor/Sylvia-B.-Lindstr%C3%B6m/Inselfeuer-1205383714-w/. Das ist ja gar kein Krimi, sondern ein Roman, ist ein von mir gelegentlich zitiertes Highlight aus dieser Leserunde. Andererseits kann man natürlich feststellen, dass der Unionsverlag seinerzeit Skrupel hatte, den Drachenmann unter dem Rubrum Krimi segeln zu lassen, die der Aufbau Verlag bei Inselfeuer nicht hatte. Dritterseits, wiederum, gelten die Kriminalromane von Georges Simenon und Barbara Vine als Krimis, obwohl Milieu und Psychologie in ihnen eine mindestens so große Rolle spielen, wie die Verbrechen, die ihn ihnen aufgeklärt werden. Stendhals Rot und Schwarz, vierterseits, gilt gemeinhin nicht als Krimi, obwohl es dort um einen nach heutigen begriffen psychopathischen Mörder geht, der dafür hingerichtet wird (und auf Tatsachen beruht der Roman auch). Dass Rot und Schwarz nicht naturalistisch, aber dennoch realistisch ist, gilt Vielen als Ausweis seiner literarischen Qualität. Im gleichen Sinne konstruiert zu sein, ohne konstruiert zu wirken, war wohl noch im Jahr 2001 für den Unionsverlag Grund genug, den Drachenmann nicht als Kriminalroman anzubieten. (3) Witzig, ist mir gerade eingefallen: Als Deon Meyers Der traurige Polizist gerade auf Deutsch erschienen und noch lange kein Bestseller war, konnte sich mein damaliger Buchhändler meines Vertrauens noch daran erinnern, dass ich auch den Drachenmann bei ihm gekauft und ihn gut gefunden hatte. Heute, inzwischen ist er pensioniert, macht der gleiche Buchhändler beim Nennen des Namens Deon Meyer eine wegwerfende Handbewegung und spricht von Mainstream-Schrott… Nichts scheint aktuell auf dieser Welt mehr sehr sicher zu sein, nicht einmal, was ein guter Krimi ist (oder auch nicht).

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  • Out of Africa ...

    Der traurige Polizist
    engineerwife

    engineerwife

    09. April 2015 um 09:58

    Ich bin ein bisschen enttäuscht aber nicht wirklich überrascht, dass mir dieser Krimi nicht so gut gefallen hat. Ich glaube, Südafrika ist einfach nicht mein Land. Ich habe mit dem Land keinerlei persönliche Erfahrung und kann mir vieles einfach nicht so vorstellen. Grundsätzlich war das Buch flüssig zu lesen und auch die Aufklärung war gelungen. Was mir weniger gefiel, war die durchgängig negative Stimmung. Der deprimierte Polizist Mat Joubert, der alkoholkranke Kollege Benny Griessel etc. Ein deprimierendes Gefühl zieht sich durch den Roman wie ein roter Faden. Bin mir noch nicht sicher, ob der hochgelobte Autor Deon Meyer noch eine zweite Chance von mir bekommen wird.

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  • Besser als erwartet

    Der traurige Polizist
    Bine1970

    Bine1970

    Deon Meyer Der traurige Polizist Klappentext: Seit dem Tod seiner Frau Lara ist Polizist Mat Joubert auf dem Weg nach unten. Er hat Übergewicht, er raucht zuviel, und neuerdings beschweren sich sogar die Kollegen über ihn. Als aus England ein neuer Chef nach Kapstadt kommt, erhält Joubert eine ernste Warnung: Entweder geht er zu einem Psychologen und läßt sich betreuen, oder er muß den Dienst quittieren. Während er noch zögert,was er tun soll,beginnt ein Serienmörder mit einer alten deutschen Pistole sein Unwesen zu treiben- und plötzlich steckt Joubert in seinem schwierigsten Fall. Für die Morde an mehrere weißen Männern scheint es kein Motiv zu geben. Joubert 34 wirkt anfangs eher als wäre ihm alles fürchterlich egal, sein Job als Polizist, der neue Chef, er säuft und raucht und lässt sich von der Nachbarstochter, welche gerade mal 18 ist, anbaggern . Jedoch setzt ihm sein neuer Chef de Wit ziemlich zu. Also versucht er sich am Riemen zu reißen, fängt wieder an zu schwimmen,beginnt eine Diät und reduziert das rauchen. Innerhalb von wenigen Tagen werden mehrere weiße Männer mit einer Mauser ermordet und zusätzlich noch mit einer Kleinkalibrigen Pistole beschossen, einer der Männer direkt in den Schritt.  Wo liegt das Motiv, haben die Toten etwas gemeinsam? Eine Frau fällt aus dem Fenster, war es ein Unfall oder ebenfalls Mord? Die Mordkommision tappt im dunkeln und der neue Chef zieht eine Hellseherin aus England zu rate.Kann sie weiterhelfen?Parallel zu den Mordfällen gibt es eine Reihe von Bankräuben. Joubert und sein Team bekommen von ganz oben Druck und da Joubert in psychologisxher Behandlung ist soll er von dem Mauserfall abgezogen werden. Joubert kann seinen Chef überreden weitermachen zu dürfen und kniet sich noch mehr in den Fall Ich habe das Buch vor 3jahren von einer Zimmerkollegin geschenkt bekommen. Ihre Meinung dazu fiel eher schlecht aus, was ich gar nicht verstehen kann. Mir hat die Geschichte, der Schreibstil von Deon Meyer und die Protagonisten sehr gut gefallen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, und der Leser bliebt bis kurz vor Schluss ihm Ungewissen, was Motiv und Täter betrifft. Das war mit Sicherheit nicht das letzte Buch welches ich von Deon Meyer gelesen habe

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  • Leserunde zu "Sieben Tage" von Deon Meyer

    Sieben Tage
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Deon Meyer - sein Herz gehört Südafrika, seine Leidenschaft sind Mozart, Rugby und Motorräder, seine Stärke fesselnde Krimis.  Obwohl Deon Meyer keine Serienkrimis schreibt, begegnet man einigen Figuren immer wieder – unter anderem Bennie Griessel, der nicht nur das Verbrechen bekämpft, sondern auch seine Dämonen und die Alkoholsucht. Seine Versuche, die Ehe zu retten, trocken zu bleiben und sein Leben in den Griff zu bekommen, sind mehr oder weniger erfolgreich. Was Griessel aber stets gelingt, ist, den Täter zu schnappen. Wie den kaltblütigen Heckenschützen in »Sieben Tage«. »Ich schieße jeden Tag auf einen Polizisten – bis sie den Mörder von Hanneke Sloet anklagen«, lautet eine E-Mail an die Polizei von Kapstadt. Und dann beginnt der Heckenschütze, seine Drohung wahrzumachen. Bennie Griessel steht vor einem Rätsel. Er findet kein Motiv für den Mord an der jungen Anwältin. Man gibt ihm sieben Tage, um den Erpresser zu stoppen und ein Blutbad zu verhindern. Die Zeit läuft. Eine atemberaubende Jagd durch Cape Town beginnt – geschrieben von einem Meister der Spannung. Hier geht´s zur Leseprobe. Kurz zum Autor: Deon Meyer, Jahrgang 1958, gilt seit dem Ende der Apartheid als Begründer des südafrikanischen Kriminalromans – und zwar mit weltweitem Erfolg. Seine Romane erscheinen heute in mehr als 25 Ländern. Er wurde mit dem ATKV Prose Prize, dem begehrten südafrikanischen Literaturpreis, ausgezeichnet und stand mit »Das Herz des Jägers« in den USA unter den Top-Ten-Thrillern des Jahres. Als 2006 sein Roman »Tod vor Morgengrauen« in Südafrika als Serie im Fernsehen läuft, wird Deon Meyer in seiner Heimat berühmt. Hierzulande erhielt er sowohl für »Das Herz des Jägers« (2006) als auch für »Weißer Schatten« (2009) den deutschen Krimipreis. Weitere Informationen zum Autor, zu seinen Büchern und ein lukratives Gewinnspiel findet Ihr unter Deon Meyer - Ein Special - reinschauen lohnt sich. Deon Meyer zählt zu den Besten seines Genres - überzeugt Euch selbst davon und bewerbt Euch bis einschließlich 12. März für die Leserunde zu »Sieben Tage«. Wir stellen 25 Freiexemplare zur Verfügung. Solltet Ihr zu den Mitlesenden zählen, setzen wir eine Teilnahme am Austausch in den einzelnen Leseabschnitten sowie eine abschließende Rezension voraus. Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf die Leserunde. Euer Team vom Aufbau Verlag

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  • Der traurige Polizist

    Der traurige Polizist
    Angel10

    Angel10

    08. May 2013 um 19:04

    Mat Jourbat ist der "traurige Polizist", er trauert um seine Frau, auch eine Polizistin, die im Dienst erschossen wurde und kann kaum noch einen Fall aufklären, ihm ist so ziemlich alles egal. Sein neuer Vorgesetzter steht unter enormen Erfolgsdruck und stellt an seine Mitarbeiter strenge Forderungen, z. Bsp. fit bleiben körperlich und psychisch. Mat bekommt also Ernährungsberatung, psychologische Betreuung und ein Ultimatum: der nächste Fall muss ohne Pannen aufgklärt werden. Jemand erschießt scheinbar ohne jeden Zusammenhang Menschen. Schnell stellt sich heraus, dass eine sehr alte Pistole benutzt wurde, die noch dazu selten ist. Die Presse ist kaum zu bändigen, die die Abstände der Morde immer kürzer werden. Dann entdeckt Mat eine Liste der Opfer, alle sind bereits tot, bis auf... Spannend, wobei auch die persönlichen Probleme des Polizisten besprochen werden.

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  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    Elocin

    Elocin

    11. December 2011 um 14:08

    Mat Joubert ist Captain bei der Polizei in Kapstadt. Sein Leben befindet sich gerade auf einem Tiefpunkt, nachdem seine Frau im Polizeidienst erschossen wurde. Er soll eine Mordserie aufklären, bei der mehrere Personen mit der gleichen alten Waffe ermordet wurden. Die Opfer scheinen keine Gemeinsamkeiten zu haben. Ein aus mehreren Gründen wirklich gelungener Krimi. Die Handlung ist spannend und die Auflösung des Falls ging mir sehr nah. Der Captain ist ein interessanter, sympathischer Charakter mit Ecken und Kanten. Man lernt einiges über Südafrika nach der Apartheid. Sicher nicht mein letztes Buch von Deon Meyer.

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  • Ein neuer Stern am südafrikanischen Krimi-Himmel

    Der traurige Polizist
    Stefan83

    Stefan83

    30. October 2011 um 16:28

    Wirklich ganz großes Kino, was hier aus Südafrika kommend bei uns auf dem deutschen Buchmarkt aufgeschlagen ist. Da mag so mancher ruhig skeptisch die Augenbraue heben, wenn er auf dem Cover-Aufkleber vom "Mankell Südafrikas" liest. Sehr weit hergeholt ist diese Verbindung nicht. Und auch in Punkto Qualität schenken sich der schwedische Autor und sein Kollege Deon Meyer nicht viel. Im Gegenteil. "Der traurige Polizist" kann meiner Auffassung nach sogar das Rennen für sich entscheiden, denn trotz zweimaliger Übersetzung (Vom Afrikaans ins Englische, vom Englischen ins Deutsche) bleibt ein außergewöhnlich guter, eindringlicher und vor allem fesselnder Spannungsroman, in dessen Mitte zwar auch ein "kaputter" Ermittler steht, der durch seine Erzählweise aber weniger zäh als der Schwede daherkommt. Mat Joubert, Polizist bei der Mordkommission der South African Police, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Tod seiner Ehefrau vor gut zwei Jahren hat ihn völlig aus der Bahn geworfen, seinen Elan erstickt und droht ihn nun auch beruflich zu erledigen. Ein neuer schwarzer Abteilungsleiter will nach Ende der Apartheid frischen Wind ins Revier bringen, für Gleichheit sorgen und nebenbei auch noch unliebsame Mitarbeiter aussortieren. Mat, mit mittlerweile miserabler Aufklärungsquote, Raucherlunge und Übergewicht, ist ihm besonders ein Dorn im Auge und wird sofort in die Behandlung durch eine Psychologin geschickt. Während er mit den eigenen Suizidgedanken ringt und der Schmerz übermächtig zu werden droht, versetzt eine mysteriöse Mordserie ganz Kapstadt in Aufregung. Mit einer alten deutschen Mauser aus dem 19. Jahrhundert tötet ein Unbekannter gleich eine ganze Reihe von Menschen, die auf den ersten Blick keine Verbindung miteinander aufzuweisen scheinen. Ein allerletztes Mal rappelt Mat sich auf, versucht den Fall zu lösen und nebenbei mit einem Lebenswandel einen Neustart hinzulegen... Ein weiterer alkoholabhängiger, von Verlusten getroffener, depressiver Ermittler? Kenn ich alles schon? Denkste. Deon Meyer umschifft meisterhaft die Klischeebehafteten Werke der nordischen Autoren und lässt den Leser stattdessen einen Blick in den Kopf des Hauptprotagonisten werfen. Mit einem eigenen Ton weckt er unsere Sympathie, stellt er einen Zugang zu Mat Joubert her, dessen Leiden man plötzlich nicht nur versteht, sondern auch mitzufühlen beginnt. Selten hat mich ein "schlichter" Krimi so berührt, eine Personendarstellung derart überzeugt wie hier. Eine preisverdächtige Leistung, die Deon Meyer da abliefert. Hinzu kommt ein sehr intelligenter, spannender Plot, der gegen Ende hin mit jeder Seite mehr an Tempo gewinnt und in einem Finale mündet, dass im Vergleich zum ruhigen Beginn für geschockte Stille und Verstörung sorgt. Ein Hammer-Ende, das mich das Schlucken hat vergessen lassen und das lange nachwirkt. Insgesamt ist "Der traurige Polizist" ein melancholischer, aber dennoch extrem kurzweiliger Krimi-Thriller-Mischling mit Tiefgang, der die Veränderungen im neuen Südafrika perfekt abbildet und Fans anspruchsvollerer Spannungsliteratur nur ans Herz gelegt werden kann. Für mich persönlich eine der Entdeckungen dieses Jahres. Und die nächsten Meyer-Bücher warten bereits im Regal.

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  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    10. November 2010 um 11:16

    Schade Herr Meyer. Hatte ganz gut angefangen, eine Reihe von schönen fiesen Morden und dann fängt er an penetrant zu Wallandern. Alle 50 Seitemn eine Steele, immer hart am Rande des guten Geschmacks und das ganze kumuliert als er, unser Prootagonist die Tochter des Nachbarn nach allen Regeln der Kunst.... da steht dann der betrunkene beste Freund in der Tür... kennt man... störe ich... die Auflösung von das ganze??? schaut doch mal bei Gunnar Staalessen: Gefallen Engel... Klassenziel nicht erreicht. schade dumm gelaufen

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  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    sabatayn76

    sabatayn76

    06. November 2010 um 20:36

    Über das Alkoholentzugssyndrom, sexuelle Enthaltsamkeit und alte Schusswaffen Inhalt: Mat Joubert hat seine Frau verloren und ist seitdem depressiv und nahezu unfähig, sein Leben und seinen Job zu bestreiten. Sein neuer Chef schickt ihn zu einer Psychologin, zwingt ihm ein Gesundheitsprogramm auf und droht ihm mit Entlassung. In der Zwischenzeit halten zwei Personen Kapstadt in Atem: ein Bankräuber und ein Mörder, der eine alte deutsche Waffe benutzt und Männer umbringt, die scheinbar nichts miteinander verbindet. Mein Eindruck: 'Der traurige Polizist' ist keines der Bücher, die viel Blut und detailreiches Gemetzel brauchen, um spannend zu sein, sondern besticht durch sehr gut charakterisierte Protagonisten, einen spannenden und cleveren Plot sowie komplexe Zusammenhänge. Das Ganze liest sich zudem äußerst flüssig und unterhaltsam, so dass man Seite um Seite umblättert, ohne dass das Buch Längen aufweist. Insgesamt handelt es sich um einen atmosphärischen und ausgeklügelten Roman, der bis zum Ende glaubwürdig und nachvollziehbar ist, obwohl ich mir bisweilen detailliertere Einblicke ins südafrikanische Leben und in geschichtliche Hintergründe gewünscht hätte. Mein Resümee: Ein anspruchsvoller und spannender Krimi, der mein Interesse an Deon Meyer geweckt hat.

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  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. October 2010 um 22:03

    Auch wenn Südafrika eine enorm hohe Mordrate hat: Weiße Männer sind eher seltener die Opfer. Umso mehr stellt eine Mordserie in Kapstadt die dortige Mordkommission unter Leitung von Mat Joubert vor ein Rätsel: Die erschossenen Männer scheinen außer ihrer Hautfarbe keinerlei Berührungspunkte miteinander zu haben. Ein erfolgreicher Geschäftsmann ist darunter, aber auch ein klassischer Verlierer und Taugenichts. Ein heterosexueller Frauenheld ist ebenso Opfer wie ein Schwuler und ein Pfarrer. Doch alle werden mit der gleichen alten und entsprechend seltenen Pistole erschossen. Ernstzunehmende Zeugen gibt es nicht, Hinweise auf den Täter fehlen. Zu allem Überfluss treibt zur gleichen Zeit auch noch ein Bankräuber am Kap sein Unwesen, der die Kassiererinnen immer „Süße“ nennt und nach ihrem Parfum fragt – oder sollte es vielleicht doch eine Verbindung geben zwischen ihm und dem Mörder? Es scheint mittlerweile Standard bei Krimis zu sein, dass die Ermittler so ihre Problemchen mitschleppen. Mat Joubert hat da auch sein Päckchen zu tragen: Seine Frau Lara, wie er Polizistin, wurde vor zwei Jahren im Einsatz erschossen – ihren Tod hat Mat noch nicht ansatzweise verarbeitet. Dies und sein ungesunder Lebensstil führen zu einem Ultimatum seines Chefs: Entweder, er lebt gesünder und lässt sich psychologisch betreuen, oder er könnte seinen Job verlieren. Dieser Deon Meyer hat mich damals angefixt, wenn man so sagen will. Auch wenn ich mich beim zweiten Lesen noch dran erinnern konnte, wer der Täter war, hat das doch nichts von der Spannung rausgenommen. Und das spricht ja eigentlich schonmal für sich. Die Krimihandlung, die privaten Probleme Jouberts sowie vereinzelte Anspielungen auf die Realität im Südafrika nach der Apartheid ergänzen sich ziemlich gut, wie ich fand – nichts lenkt zu sehr vom anderen ab, und die Grundspannung bleibt immer erhalten. Leseempfehlung für alle, denen auch nach der WM das Thema Südafrika nicht zum Hals raushängt!

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  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    Büchermona

    Büchermona

    01. August 2010 um 14:23

    Kurzbeschreibung: Seit Mat Joubert seine Frau verloren hat, ist er kaum noch fähig, seinen Dienst zu verrichten. Doch dann bekommt er einen Chef, der ihm mit Entlassung droht, und gleichzeitig beginnt eine mysteriöse Mordserie, die ganz Kapstadt in Aufregung versetzt. Mit einer alten deutschen Waffe werden Weiße umgebracht, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Hochspannung pur… Mat Joubert ist am Tiefpunkt seines Lebens. Er hat seine Frau verloren und ist jetzt depressiv, übergewichtig und unmotiviert. Seine Aufklärungsquote geht den Bach hinunter und ihm ist das alles egal. Er droht in einem Sumpf aus Selbstmitleid und Verzweiflung unterzugehen. Doch dann tritt ein neuer Vorgesetzter in sein Leben. Dieser unterbreitet seinem verwahrlosten Team strenge Auflagen. Fit werden, Trinken und Rauchen beenden, mit voller Konzentration und mehr als 100% an einem Fall tüfteln. Außerdem schickt er Joubert zusätzlich noch zu einer Psychologin. Ganz langsam tritt das unvermeidliche ein: Mat findet wieder einen Weg ins Leben. Was er erst nicht wahrhaben möchte, wogegen er unterschwellig sogar kämpft, fällt seinem Umfeld auf. Besonders dem weiblichen Umfeld. Doch gerade das lässt auch die Erinnerung an seine verstorbene Frau wieder unerbittlich hochkochen. Als dann auch noch 2 Fälle gleichzeitig seine Aufmerksamkeit fordern, muss Mat sein Leben endgültig wieder auf die Reihe kriegen. Sonst wird er die Täter nicht finden können, die unbemerkt direkt vor seiner Nase sitzen… Dieses Buch war ein kribbelnder Mix aus Leben, Selbstfindung und Spannung. Zu Beginn habe ich die Sprünge und abgehackten Sätze noch als sehr verwirrend und störend empfunden, doch ganz schnell war ich dann in der Geschichte drin. In verschiedenen Kapiteln wird zum einen das Privatleben von Mat Joubert geschildert, es gibt verschiedene Erinnerungsrückblenden, Erzählteile aus Sicht der Opfer und des Täters. Das macht die Handlung sehr interessant, weil man einen Einblick in alle Sichtweisen bekommt. Auch ist dieser langwierige Prozess sehr gut geschildert, in welchem die harte Schale vom verzweifelten Mat Joubert aufbricht und er langsam wieder in sein Leben zurückfindet. Es gibt aber auch die Teile, in welchen er sich über sich selbst wundert und dagegen ankämpft. Das hat auf mich als Leser eine sehr authentische Wirkung. Nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen. Es sind die Abgründe in all seiner Form, die dahinterstecken und der Handlung eine zusätzliche Würze geben. An sich hat der Autor einige sehr interessante Ideen geschickt in diesen Roman eingebunden und es sogar geschafft, 2 Fälle in einem Roman zu behandeln. Und das nebeneinander. Die vielen Fäden, welche er da beim Schreiben in der Hand hatte, hat er jedenfalls nie verloren. Respekt! Ein sehr spannender Krimi und ich bin jetzt schon neugierig, ob Deon Meyer diese Schiene in seinen Folgeromanen beibehalten hat.

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  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    07. July 2010 um 09:38

    Mat Joubert, Captain bei der Südafrikanischen Polizei, hat es schwer getroffen. Seine Frau wurde im Dienst getötet, er trinkt zuviel und hat Übergewicht. Seine neuer Chef will, dass er abnimmt und zu einem Psychiater geht, ansonsten droht die Kündigung. Dann übernimmt er die Ermittlungen im Fall eines ermordeten Mannes, und hat es bald mit einer ganzen Mordserie zu tun. Der Fall ist kompliziert: Alle wurden mit einer Mauser ermordet, mehr Gemeinsamkeiten gibt es nicht.. Ich habe das erste mal von Deon Meyer gehört, als lovelybooks sein neues Buch „13 Stunden“ verlost hat.. Da ich ein riiießen Südafrika-Fan bin, hab ich mir mal seinen ersten Krimi zugelegt und war positiv überrascht.. (: Ein Krimi mit viel psychologischer Tiefe, Spannung und Gänsehaut puuur..!! Es warten schon 2 weitere Bücher auf mich.. ;)

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  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    mausimotte

    mausimotte

    12. June 2010 um 13:14

    am anfang hat mich das buch etwas verwirrt. da es zwei fälle auf einmal erzählt.
    es dauerte eine ganze zeit bis ich mich eingelesen hatte, dann aber (leider recht spät) wurde das buch der art spannend das ich es nicht mehr aus der hand legen konnte.
    aber mehr als 3 sterne sind nicht drin, dafür ist die gesichte einfach zu lang gezogen

  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    abuelita

    abuelita

    31. May 2010 um 18:54

    Der traurige Polizist - das ist Mat Joubert, Mitarbeiter bei der Mordkommission in Kapstadt. Seit dem Tod seiner Frau Laura, die ebenfalls bei der Polizei arbeitete und ihr Leben im Dienst ließ - die genauen Hintergründe dazu erfährt man erst am Schluss des Buches - ging es stetig mit ihm bergab. Er denkt an Selbstmord, raucht, trinkt und ißt zuviel und Kollegen wollen nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten... Als ein neuer Polizeichef das Kommando übernimmt, bekommt auch Mat eine ernste Warnung: entweder lebt er ab sofort gesünder und geht zu einer Psychologin, oder aber er muss den Dienst quittieren. Während er noch zögert und überlegt, was er tun soll, beginnt ein Mörder mit einer deutschen alten Pistole sein Unwesen zu treiben und gleichzeitig gibt es noch den "Süsse" Bankräuber - gehören die Fälle zusammen? Wohl eher nicht, vermutet Mat, aber ganz sicher kann er sich nicht sein. Die einzige Gemeinsamkeit bei den Morden ist -außer der Mauser- dass es - scheinbar - keine Gemeinsamkeiten gibt.... Deon Meyer gelingt es vortrefflich, die Psyche seines Protagonisten schonunglos offen zu legen - und das ist auch das eigentlich faszinierende an dem Buch. Wie Mat Joubert notgedrungen anfängt, sich "am Riemen zu reißen", gegen Nikotinsucht und Alkohol kämpft, mühsam versucht, sich an eine gesunde Ernährung zu halten, mehr oder weniger mutlos feststellt, dass er kaum noch Kondition hat, seine Sitzungen bei der Psychologin, seine Gedanken und Gefühle zu all dem - - - und wie er es schafft, wieder zu dem Mann zu werden, der er wohl vor dem Tod seiner Frau war - all dies schildert Deon Meyer eindringlich und gut verständlich. Die eigentliche Krimi-Handlung kommt dabei etwas zu kurz. Hier geht es oft zäh voran, die Ermittlungen treten nicht nur auf der Stelle, sondern sind auch öfters langatmig und damit nicht sonderlich spannend. Das Finale dann bietet eine ziemliche Überraschung... Trotzdem,ich konnte das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen und hab es in einem Zug durchgelesen. Nicht nur, um zu erfahren, wer nun hinter all dem steckte, sondern vor allem eben auch, um zu sehen, ob Mat Joubert es schafft .....

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  • Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Der traurige Polizist
    Rheinzwitter

    Rheinzwitter

    15. November 2009 um 15:06

    Guter Kriminalroman fernab von Serienkiller-Klischees. Mat Joubert, ein riesenhafter tapsiger Bär von Polizist, muss sich auf der Kap-Halbinsel Peninsula in Südafrika gleich mit zwei Fällen auseinandersetzen: den von einem bizarr verkleideten und charmanten Räuber begangenen Banküberfällen und der Mordserie an scheinbar unbescholtenen Bürgern mit einer antiken Waffe. Dass sich Polizist Joubert - wie der Titel schon andeutet - auch noch mit seinen inneren Dämonen herumplagen muss, wirkt wie ein Zugeständnis ans Massenpublikum, das anscheinend nicht genug bekommen kann von seelisch, mental oder sonstwie derangierten Bullen, nur - hier funktioniert es, weil es der Figur Tiefe verleiht ohne in Sentimentalität oder langatmiger Psychologisierung abzuschweifen, und weil Jouberts Verfassung den Fortgang der Ermittlungen beeinflusst - es bedingt sich wechselseitig, ergibt also Sinn. Angenehm ist, dass der Schauplatz nicht zur exotischen Kulisse verkommt, sondern die Befindlichkeiten der Afrikaner (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) fünf Jahre nach Ende der Rassentrennung unaufdringlich behandelt werden ohne in Betroffenheitsbildern abzugleiten. Spannender Krimi, der mich bis zuletzt fintenreich auf falsche Fährten gelockt hat.

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