Der traurige Polizist

von Deon Meyer 
4,1 Sterne bei55 Bewertungen
Der traurige Polizist
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Neue Kurzmeinungen

engineerwifes avatar

Südafrika ist einfach nicht wirklich mein Krimiland ... ich habe einfach zu wenig Berührungspunkte. Konnnte mich nicht begeistern.

rokats avatar

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein tolles Buch mit einer völlig überraschenden Auflösung.

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Inhaltsangabe zu "Der traurige Polizist"

Aufruhr in Kapstadt

Seit dem Tod seiner Frau Lara ist Polizist Mat Joubert auf dem Weg nach unten. Er hat Übergewicht, er raucht zuviel, und neuerdings beschweren sich sogar die Kollegen über ihn. Als aus England ein neuer Chef nach Kapstadt kommt, erhält Joubert eine ernste Warnung: Entweder geht er zu einem Psychologen und lässt sich betreuen, oder er muss den Dienst quittieren. Während er noch zögert, was er tun soll, beginnt ein Serienmörder mit einer alten deutschen Pistole sein Unwesen zu treiben – und plötzlich steckt Joubert in seinem schwierigsten Fall. Für die Morde an mehreren weißen Männern gibt es scheinbar kein Motiv.

Deon Meyer versteht es, einen gierig Seite um Seite umblättern zu lassen.“

Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746630502
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:452 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.02.2014
Das aktuelle Hörbuch ist bei Delta Music & Entertainment erschienen.

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Südafrika ist einfach nicht wirklich mein Krimiland ... ich habe einfach zu wenig Berührungspunkte. Konnnte mich nicht begeistern.
    Out of Africa ...

    Ich bin ein bisschen enttäuscht aber nicht wirklich überrascht, dass mir dieser Krimi nicht so gut gefallen hat. Ich glaube, Südafrika ist einfach nicht mein Land. Ich habe mit dem Land keinerlei persönliche Erfahrung und kann mir vieles einfach nicht so vorstellen.

    Grundsätzlich war das Buch flüssig zu lesen und auch die Aufklärung war gelungen. Was mir weniger gefiel, war die durchgängig negative Stimmung. Der deprimierte Polizist Mat Joubert, der alkoholkranke Kollege Benny Griessel etc. Ein deprimierendes Gefühl zieht sich durch den Roman wie ein roter Faden. Bin mir noch nicht sicher, ob der hochgelobte Autor Deon Meyer noch eine zweite Chance von mir bekommen wird.

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    Bine1970s avatar
    Bine1970vor 4 Jahren
    Besser als erwartet

    Deon Meyer Der traurige Polizist

    Klappentext:
    Seit dem Tod seiner Frau Lara ist Polizist Mat Joubert auf dem Weg nach unten.
    Er hat Übergewicht, er raucht zuviel, und neuerdings beschweren sich sogar die Kollegen über ihn.
    Als aus England ein neuer Chef nach Kapstadt kommt, erhält Joubert eine ernste Warnung: Entweder geht er zu einem Psychologen und läßt sich betreuen, oder er muß den Dienst quittieren.
    Während er noch zögert,was er tun soll,beginnt ein Serienmörder mit einer alten deutschen Pistole sein Unwesen zu treiben- und plötzlich steckt Joubert in seinem schwierigsten Fall.
    Für die Morde an mehrere weißen Männern scheint es kein Motiv zu geben.

    Joubert 34 wirkt anfangs eher als wäre ihm alles fürchterlich egal, sein Job als Polizist, der neue Chef, er säuft und raucht und lässt sich von der Nachbarstochter, welche gerade mal 18 ist, anbaggern .
    Jedoch setzt ihm sein neuer Chef de Wit ziemlich zu. Also versucht er sich am Riemen zu reißen, fängt wieder an zu schwimmen,beginnt eine Diät und reduziert das rauchen.
    Innerhalb von wenigen Tagen werden mehrere weiße Männer mit einer Mauser ermordet und zusätzlich noch mit einer Kleinkalibrigen Pistole beschossen, einer der Männer direkt in den Schritt. 
    Wo liegt das Motiv, haben die Toten etwas gemeinsam? Eine Frau fällt aus dem Fenster, war es ein Unfall oder ebenfalls Mord?
    Die Mordkommision tappt im dunkeln und der neue Chef zieht eine Hellseherin aus England zu rate.Kann sie weiterhelfen?Parallel zu den Mordfällen gibt es eine Reihe von Bankräuben.
    Joubert und sein Team bekommen von ganz oben Druck und da Joubert in psychologisxher Behandlung ist soll er von dem Mauserfall abgezogen werden.
    Joubert kann seinen Chef überreden weitermachen zu dürfen und kniet sich noch mehr in den Fall

    Ich habe das Buch vor 3jahren von einer Zimmerkollegin geschenkt bekommen. Ihre Meinung dazu fiel eher schlecht aus, was ich gar nicht verstehen kann.
    Mir hat die Geschichte, der Schreibstil von Deon Meyer und die Protagonisten sehr gut gefallen.
    Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, und der Leser bliebt bis kurz vor Schluss ihm Ungewissen, was Motiv und Täter betrifft.
    Das war mit Sicherheit nicht das letzte Buch welches ich von Deon Meyer gelesen habe

    Kommentare: 1
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    A
    Angel10vor 5 Jahren
    Der traurige Polizist

    Mat Jourbat ist der "traurige Polizist", er trauert um seine Frau, auch eine Polizistin, die im Dienst erschossen wurde und kann kaum noch einen Fall aufklären, ihm ist so ziemlich alles egal.

    Sein neuer Vorgesetzter steht unter enormen Erfolgsdruck und stellt an seine Mitarbeiter strenge Forderungen, z. Bsp. fit bleiben körperlich und psychisch. Mat bekommt also Ernährungsberatung, psychologische Betreuung und ein Ultimatum: der nächste Fall muss ohne Pannen aufgklärt werden.

    Jemand erschießt scheinbar ohne jeden Zusammenhang Menschen. Schnell stellt sich heraus, dass eine sehr alte Pistole benutzt wurde, die noch dazu selten ist. Die Presse ist kaum zu bändigen, die die Abstände der Morde immer kürzer werden. Dann entdeckt Mat eine Liste der Opfer, alle sind bereits tot, bis auf...

    Spannend, wobei auch die persönlichen Probleme des Polizisten besprochen werden.

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    Elocins avatar
    Elocinvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Mat Joubert ist Captain bei der Polizei in Kapstadt. Sein Leben befindet sich gerade auf einem Tiefpunkt, nachdem seine Frau im Polizeidienst erschossen wurde. Er soll eine Mordserie aufklären, bei der mehrere Personen mit der gleichen alten Waffe ermordet wurden. Die Opfer scheinen keine Gemeinsamkeiten zu haben.

    Ein aus mehreren Gründen wirklich gelungener Krimi. Die Handlung ist spannend und die Auflösung des Falls ging mir sehr nah. Der Captain ist ein interessanter, sympathischer Charakter mit Ecken und Kanten. Man lernt einiges über Südafrika nach der Apartheid.
    Sicher nicht mein letztes Buch von Deon Meyer.

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    Stefan83s avatar
    Stefan83vor 7 Jahren
    Ein neuer Stern am südafrikanischen Krimi-Himmel

    Wirklich ganz großes Kino, was hier aus Südafrika kommend bei uns auf dem deutschen Buchmarkt aufgeschlagen ist. Da mag so mancher ruhig skeptisch die Augenbraue heben, wenn er auf dem Cover-Aufkleber vom "Mankell Südafrikas" liest. Sehr weit hergeholt ist diese Verbindung nicht. Und auch in Punkto Qualität schenken sich der schwedische Autor und sein Kollege Deon Meyer nicht viel. Im Gegenteil.

    "Der traurige Polizist" kann meiner Auffassung nach sogar das Rennen für sich entscheiden, denn trotz zweimaliger Übersetzung (Vom Afrikaans ins Englische, vom Englischen ins Deutsche) bleibt ein außergewöhnlich guter, eindringlicher und vor allem fesselnder Spannungsroman, in dessen Mitte zwar auch ein "kaputter" Ermittler steht, der durch seine Erzählweise aber weniger zäh als der Schwede daherkommt.

    Mat Joubert, Polizist bei der Mordkommission der South African Police, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Tod seiner Ehefrau vor gut zwei Jahren hat ihn völlig aus der Bahn geworfen, seinen Elan erstickt und droht ihn nun auch beruflich zu erledigen. Ein neuer schwarzer Abteilungsleiter will nach Ende der Apartheid frischen Wind ins Revier bringen, für Gleichheit sorgen und nebenbei auch noch unliebsame Mitarbeiter aussortieren. Mat, mit mittlerweile miserabler Aufklärungsquote, Raucherlunge und Übergewicht, ist ihm besonders ein Dorn im Auge und wird sofort in die Behandlung durch eine Psychologin geschickt. Während er mit den eigenen Suizidgedanken ringt und der Schmerz übermächtig zu werden droht, versetzt eine mysteriöse Mordserie ganz Kapstadt in Aufregung. Mit einer alten deutschen Mauser aus dem 19. Jahrhundert tötet ein Unbekannter gleich eine ganze Reihe von Menschen, die auf den ersten Blick keine Verbindung miteinander aufzuweisen scheinen. Ein allerletztes Mal rappelt Mat sich auf, versucht den Fall zu lösen und nebenbei mit einem Lebenswandel einen Neustart hinzulegen...

    Ein weiterer alkoholabhängiger, von Verlusten getroffener, depressiver Ermittler? Kenn ich alles schon? Denkste. Deon Meyer umschifft meisterhaft die Klischeebehafteten Werke der nordischen Autoren und lässt den Leser stattdessen einen Blick in den Kopf des Hauptprotagonisten werfen. Mit einem eigenen Ton weckt er unsere Sympathie, stellt er einen Zugang zu Mat Joubert her, dessen Leiden man plötzlich nicht nur versteht, sondern auch mitzufühlen beginnt. Selten hat mich ein "schlichter" Krimi so berührt, eine Personendarstellung derart überzeugt wie hier. Eine preisverdächtige Leistung, die Deon Meyer da abliefert.

    Hinzu kommt ein sehr intelligenter, spannender Plot, der gegen Ende hin mit jeder Seite mehr an Tempo gewinnt und in einem Finale mündet, dass im Vergleich zum ruhigen Beginn für geschockte Stille und Verstörung sorgt. Ein Hammer-Ende, das mich das Schlucken hat vergessen lassen und das lange nachwirkt.

    Insgesamt ist "Der traurige Polizist" ein melancholischer, aber dennoch extrem kurzweiliger Krimi-Thriller-Mischling mit Tiefgang, der die Veränderungen im neuen Südafrika perfekt abbildet und Fans anspruchsvollerer Spannungsliteratur nur ans Herz gelegt werden kann. Für mich persönlich eine der Entdeckungen dieses Jahres. Und die nächsten Meyer-Bücher warten bereits im Regal.

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    Pashtun Valley Leader Commanders avatar
    Pashtun Valley Leader Commandervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Schade Herr Meyer. Hatte ganz gut angefangen, eine Reihe von schönen fiesen Morden und dann fängt er an penetrant zu Wallandern. Alle 50 Seitemn eine Steele, immer hart am Rande des guten Geschmacks und das ganze kumuliert als er, unser Prootagonist die Tochter des Nachbarn nach allen Regeln der Kunst....

    da steht dann der betrunkene beste Freund in der Tür... kennt man... störe ich... die Auflösung von das ganze??? schaut doch mal bei Gunnar Staalessen: Gefallen Engel...

    Klassenziel nicht erreicht. schade dumm gelaufen

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 8 Jahren
    Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Über das Alkoholentzugssyndrom, sexuelle Enthaltsamkeit und alte Schusswaffen

    Inhalt:
    Mat Joubert hat seine Frau verloren und ist seitdem depressiv und nahezu unfähig, sein Leben und seinen Job zu bestreiten. Sein neuer Chef schickt ihn zu einer Psychologin, zwingt ihm ein Gesundheitsprogramm auf und droht ihm mit Entlassung. In der Zwischenzeit halten zwei Personen Kapstadt in Atem: ein Bankräuber und ein Mörder, der eine alte deutsche Waffe benutzt und Männer umbringt, die scheinbar nichts miteinander verbindet.

    Mein Eindruck:
    'Der traurige Polizist' ist keines der Bücher, die viel Blut und detailreiches Gemetzel brauchen, um spannend zu sein, sondern besticht durch sehr gut charakterisierte Protagonisten, einen spannenden und cleveren Plot sowie komplexe Zusammenhänge. Das Ganze liest sich zudem äußerst flüssig und unterhaltsam, so dass man Seite um Seite umblättert, ohne dass das Buch Längen aufweist. Insgesamt handelt es sich um einen atmosphärischen und ausgeklügelten Roman, der bis zum Ende glaubwürdig und nachvollziehbar ist, obwohl ich mir bisweilen detailliertere Einblicke ins südafrikanische Leben und in geschichtliche Hintergründe gewünscht hätte.

    Mein Resümee:
    Ein anspruchsvoller und spannender Krimi, der mein Interesse an Deon Meyer geweckt hat.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Auch wenn Südafrika eine enorm hohe Mordrate hat: Weiße Männer sind eher seltener die Opfer. Umso mehr stellt eine Mordserie in Kapstadt die dortige Mordkommission unter Leitung von Mat Joubert vor ein Rätsel: Die erschossenen Männer scheinen außer ihrer Hautfarbe keinerlei Berührungspunkte miteinander zu haben. Ein erfolgreicher Geschäftsmann ist darunter, aber auch ein klassischer Verlierer und Taugenichts. Ein heterosexueller Frauenheld ist ebenso Opfer wie ein Schwuler und ein Pfarrer. Doch alle werden mit der gleichen alten und entsprechend seltenen Pistole erschossen. Ernstzunehmende Zeugen gibt es nicht, Hinweise auf den Täter fehlen.

    Zu allem Überfluss treibt zur gleichen Zeit auch noch ein Bankräuber am Kap sein Unwesen, der die Kassiererinnen immer „Süße“ nennt und nach ihrem Parfum fragt – oder sollte es vielleicht doch eine Verbindung geben zwischen ihm und dem Mörder?

    Es scheint mittlerweile Standard bei Krimis zu sein, dass die Ermittler so ihre Problemchen mitschleppen. Mat Joubert hat da auch sein Päckchen zu tragen: Seine Frau Lara, wie er Polizistin, wurde vor zwei Jahren im Einsatz erschossen – ihren Tod hat Mat noch nicht ansatzweise verarbeitet. Dies und sein ungesunder Lebensstil führen zu einem Ultimatum seines Chefs: Entweder, er lebt gesünder und lässt sich psychologisch betreuen, oder er könnte seinen Job verlieren.

    Dieser Deon Meyer hat mich damals angefixt, wenn man so sagen will. Auch wenn ich mich beim zweiten Lesen noch dran erinnern konnte, wer der Täter war, hat das doch nichts von der Spannung rausgenommen. Und das spricht ja eigentlich schonmal für sich. Die Krimihandlung, die privaten Probleme Jouberts sowie vereinzelte Anspielungen auf die Realität im Südafrika nach der Apartheid ergänzen sich ziemlich gut, wie ich fand – nichts lenkt zu sehr vom anderen ab, und die Grundspannung bleibt immer erhalten. Leseempfehlung für alle, denen auch nach der WM das Thema Südafrika nicht zum Hals raushängt!

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    Büchermonas avatar
    Büchermonavor 8 Jahren
    Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Kurzbeschreibung:
    Seit Mat Joubert seine Frau verloren hat, ist er kaum noch fähig, seinen Dienst zu verrichten. Doch dann bekommt er einen Chef, der ihm mit Entlassung droht, und gleichzeitig beginnt eine mysteriöse Mordserie, die ganz Kapstadt in Aufregung versetzt. Mit einer alten deutschen Waffe werden Weiße umgebracht, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben.

    Hochspannung pur…

    Mat Joubert ist am Tiefpunkt seines Lebens. Er hat seine Frau verloren und ist jetzt depressiv, übergewichtig und unmotiviert. Seine Aufklärungsquote geht den Bach hinunter und ihm ist das alles egal. Er droht in einem Sumpf aus Selbstmitleid und Verzweiflung unterzugehen.
    Doch dann tritt ein neuer Vorgesetzter in sein Leben. Dieser unterbreitet seinem verwahrlosten Team strenge Auflagen. Fit werden, Trinken und Rauchen beenden, mit voller Konzentration und mehr als 100% an einem Fall tüfteln.
    Außerdem schickt er Joubert zusätzlich noch zu einer Psychologin.
    Ganz langsam tritt das unvermeidliche ein: Mat findet wieder einen Weg ins Leben. Was er erst nicht wahrhaben möchte, wogegen er unterschwellig sogar kämpft, fällt seinem Umfeld auf. Besonders dem weiblichen Umfeld. Doch gerade das lässt auch die Erinnerung an seine verstorbene Frau wieder unerbittlich hochkochen.
    Als dann auch noch 2 Fälle gleichzeitig seine Aufmerksamkeit fordern, muss Mat sein Leben endgültig wieder auf die Reihe kriegen. Sonst wird er die Täter nicht finden können, die unbemerkt direkt vor seiner Nase sitzen…

    Dieses Buch war ein kribbelnder Mix aus Leben, Selbstfindung und Spannung.

    Zu Beginn habe ich die Sprünge und abgehackten Sätze noch als sehr verwirrend und störend empfunden, doch ganz schnell war ich dann in der Geschichte drin.
    In verschiedenen Kapiteln wird zum einen das Privatleben von Mat Joubert geschildert, es gibt verschiedene Erinnerungsrückblenden, Erzählteile aus Sicht der Opfer und des Täters. Das macht die Handlung sehr interessant, weil man einen Einblick in alle Sichtweisen bekommt.

    Auch ist dieser langwierige Prozess sehr gut geschildert, in welchem die harte Schale vom verzweifelten Mat Joubert aufbricht und er langsam wieder in sein Leben zurückfindet. Es gibt aber auch die Teile, in welchen er sich über sich selbst wundert und dagegen ankämpft.
    Das hat auf mich als Leser eine sehr authentische Wirkung. Nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen. Es sind die Abgründe in all seiner Form, die dahinterstecken und der Handlung eine zusätzliche Würze geben.

    An sich hat der Autor einige sehr interessante Ideen geschickt in diesen Roman eingebunden und es sogar geschafft, 2 Fälle in einem Roman zu behandeln. Und das nebeneinander. Die vielen Fäden, welche er da beim Schreiben in der Hand hatte, hat er jedenfalls nie verloren.
    Respekt!

    Ein sehr spannender Krimi und ich bin jetzt schon neugierig, ob Deon Meyer diese Schiene in seinen Folgeromanen beibehalten hat.

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    BeautyBookss avatar
    BeautyBooksvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der traurige Polizist" von Deon Meyer

    Mat Joubert, Captain bei der Südafrikanischen Polizei, hat es schwer getroffen. Seine Frau wurde im Dienst getötet, er trinkt zuviel und hat Übergewicht. Seine neuer Chef will, dass er abnimmt und zu einem Psychiater geht, ansonsten droht die Kündigung. Dann übernimmt er die Ermittlungen im Fall eines ermordeten Mannes, und hat es bald mit einer ganzen Mordserie zu tun. Der Fall ist kompliziert: Alle wurden mit einer Mauser ermordet, mehr Gemeinsamkeiten gibt es nicht..
    Ich habe das erste mal von Deon Meyer gehört, als lovelybooks sein neues Buch „13 Stunden“ verlost hat.. Da ich ein riiießen Südafrika-Fan bin, hab ich mir mal seinen ersten Krimi zugelegt und war positiv überrascht.. (: Ein Krimi mit viel psychologischer Tiefe, Spannung und Gänsehaut puuur..!! Es warten schon 2 weitere Bücher auf mich.. ;)

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