Dreizehn Stunden

von Deon Meyer 
4,3 Sterne bei127 Bewertungen
Dreizehn Stunden
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Aleidas avatar

Ein sehr gelungener Krimi, der mich total überzeugt hat.

Arachn0phobiAs avatar

Zwar zu viele Straßennamen, die dem Ortsfremden eh nix sagen, liest sich aber wieder echt flott weg.

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Inhaltsangabe zu "Dreizehn Stunden"

Countdown in Kapstadt

5 Uhr 37. Ein Telefonanruf reißt Inspector Griessel aus dem Schlaf. Eine junge Amerikanerin ist ermordet aufgefunden worden, eine andere wird durch die Stadt gejagt, und eine berühmte Sängerin hat offenbar ihren Mann erschossen. Und dann ruft auch noch seine Frau an. Sie will ihn treffen, um ihm zu sagen, wie es mit ihnen weitergehen soll. Bennie Griessel hat dreizehn Stunden, die Morde aufzuklären – und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen.

Zwei Morde halten die Polizei von Kapstadt in Atem. Eine junge Amerikanerin wird gefunden – mit einem Messer tödlich verletzt. Offenbar eine Touristin, die möglicherweise Drogen geschmuggelt hat. Doch wo ist ihre Freundin Rachel, mit der sie am Tag zuvor aus Namibia gekommen ist? Inspector Griessel erfährt, dass Rachel durch die Stadt gejagt wird. Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus. In all dem Schlamassel ruft seine Frau Griessel an und bittet um ein Treffen: Sie will ihm endlich sagen, was aus ihrer Ehe werden soll.

„Deon Meyer erzählt atemlos und schnell, ohne oberflächlich zu werden.“ Stern

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746630496
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:467 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.02.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.03.2010 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

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    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Dreizehn Stunden

    5 Uhr 37. Ein Telefonanruf reißt Inspector Griessel aus dem Schlaf. Eine junge Amerikanerin ist ermordet aufgefunden worden, eine andere wird durch die Stadt gejagt, und eine berühmte Sängerin hat offenbar ihren Mann erschossen. Und dann ruft auch noch seine Frau an. Sie will ihn treffen, um ihm zu sagen, wie es mit ihnen weitergehen soll. Bennie Griessel hat dreizehn Stunden, die Morde aufzuklären – und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen. 

    Zwei Morde halten die Polizei von Kapstadt in Atem. Eine junge Amerikanerin wird gefunden – mit einem Messer tödlich verletzt. Offenbar eine Touristin, die möglicherweise Drogen geschmuggelt hat. Doch wo ist ihre Freundin Rachel, mit der sie am Tag zuvor aus Namibia gekommen ist? Inspector Griessel erfährt, dass Rachel durch die Stadt gejagt wird. Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus. In all dem Schlamassel ruft seine Frau Griessel an und bittet um ein Treffen: Sie will ihm endlich sagen, was aus ihrer Ehe werden soll. 
    Inhaltsangabe auf amazon


    Ein richtig guter Thriller, der dem Leser zeigt, was so alles in 13 Stunden passieren kann.
    Die Handlungen, Personen und Situationen sind alle gut nachvollziehbar und realistisch.
    Der Schauplatz Kapstadt und Südafrika ist ungewöhnlich, aber man kennt ihn schon von Deon Meyer.
    Leider habe ich erst jetzt mitbekommen, dass dieses Bich der 2. Teil der Benny-Griessel-Reihe ist, das habe ich vorher nicht gewusst.
    Ich hatte aber vorher aich schon Band 4 und 5 gelesen bzw gehört.
    Scheint also nicht ganz so schlimm zu sein. Denn die Fälle sind in sich abgeschlossen.

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    fredhels avatar
    fredhelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Superspannend und mal eine ganz fremde Welt, da nicht so viele Krimis in Südafrika spielen.
    Wem kann man trauen


    Mittlerweile bin ich ein Fan von Deon Meyer und seinen Bennie Griessel-Romanen geworden, obwohl ich normalerweise diese kaputten, alkoholkranken, beziehungsgestörten Ermittler in Kriminalromanen nicht leiden kann.
    Doch Bennie Griessel ist anders. Er ist hochsensibel mit einem ausgeprägtem Gespür, was in seinen Verdächtigen, aber auch in seinen Mitarbeitern vorgeht. Ständig zweifelt er an seinem Können, glaubt nicht daran, den Fall lösen zu können.
    So ist es auch im Roman "Dreizehn Stunden". Hier wird eine amerikanische Rucksacktouristin tot aufgefunden, eine andere ist auf der Flucht und wagt es nicht, sich jemandem anzuvertrauen, denn die Verfolger haben gute Kontakte zur Polizei. Zeitgleich wird auch ein prominenter Musikproduzent ermordet, was den Druck auf Bennie enorm erhöht.
    Mir hat gut gefallen, daß die Erzählperspektive oft wechselt, so daß man mit der Amerikanerin um sein Leben rennt, und dann im nächsten Moment folgt man wieder Bennies Gedankengängen. Auch erhält man Einblicke in sein trostloses Leben als trockener Alkoholiker und seine Bemühungen, seine Familie zurückzugewinnen. Das macht in meinen Augen den Roman sehr vielschichtig und lesenswert.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Spannende Zeugensuche unter großem Druck

    In Kapstadt geht der Tag für Kommissar Griessel 5 Uhr 37 mit einer Mordermittlung los. Eine Amerikanerin liegt ermordet auf einem Friedhof und ermordete Ausländer lösen immer mehr Ärger als sonst. Kurz darauf kommt die zweite Meldung, wieder ein Mord, diesmal ist ein Musikproduzent. In den folgenden dreizehn Stunden, die ihm der Buchtitel Zeit gibt, wird Griessel pausenlos zwischen diesen beiden Fällen wechseln, ermittelnd und beratend. Eine Pause kann er sich nicht leisten, denn seine Aufgabe ist ein Rennen gegen die Zeit: Die Freundin der toten Amerikanerin wird von Unbekannten durch Kapstadt gehetzt. Griessel und seine Kollegen müssen sie vor deren Jägern finden, wenn sie den Mord aufklären wollen.

    Meyers Thriller verbindet viele spannende Elemente. Der Countdown, der für die Suche nach der Amerikanerin Rachel gilt, sorgt für den großen Sog, der den Leser durch das Buch zieht: Schafft die Polizei es, Rachel rechtzeitig zu finden? Schafft Rachel es, ihren Häschern zu entkommen? Meyer wechselt immer wieder die Perspektive, geht mal mit Griessel Fragen stellen, mal mit Rachel ins Versteck hinter einen Holzstapel, grübelt mit den Verbrechern über deren Strategie. Man kann gar nicht anders als mitfiebern, hoffen und bangen. Die entsprechenden Abschnitte sind relativ kurz. Das entspricht der Rasanz der Handlung und nicht zuletzt auch der Lektüre, denn nach jedem Abschnitt möchte man dringend erfahren, wie und wann dieser oder jener Erzählstrang weitergeführt wird.

    Die Vermutung liegt nahe, dass die beiden Mordfälle zusammen hängen. Das ist schließlich oft so, wenn mehr als ein Toter im Buch auftaucht. Aber wer versucht, aus den Hinweisen das Puzzle korrekt zusammen zu setzen, wird ebenso lange rätseln wie die Ermittler. Am Ende könnte nur Rachel die entscheidenden Details erzählen. Doch die versteckt sich nicht nur vor den Kriminellen, sondern auch vor der Polizei. Sie hat gehört, dass die Polizei korrupt ist und traut sich nicht, in einer Wache um Hilfe zu bitten. Wie recht sie hat, zeigt Meyer auch: Die jungen Häscher werden von einem Geschäftsmann mit guten Beziehungen angewiesen und ein Kontaktmann bei der Polizei unterstützt sie, so gut er kann.

    Die Ermittlungen laufen schwierig, nicht nur aus fachlicher Sicht. Die Apartheid ist offiziell lange vorbei, aber Vorurteile und Diskriminierungen sind weiter an der Tagesordnung. Fransmann Dekker sieht sich oft wegen seiner Hautfarbe diskriminiert, versteht seine Position gar nur als "Quoten-Hotnot, um den vorgeschriebenen Prozentsatz vollzumachen". Inspekteur Mbali Kaleni wird unterschätzt, weil sie eine Frau ist. Dabei beweist sie Scharfsinn und die Bissigkeit, über die sich die Kollegen beschweren, ist eigentlich von ihnen mit blöden Sprüchen hausgemacht. Griessel interessiert sich herzlich wenig für Hautfarben und bemüht sich redlich, die Wogen zu glätten und den Kollegen ihre Aufgaben dem Knowhow entsprechend zuzuteilen. Es mag nach einer Fülle von Klischees klingen, es dürfte aber immer noch traurige Realität sein, wenn man sich mit den entsprechenden Schlagwörtern informiert.

    Für Griessel ist der Tag nicht nur hektisch, sondern auch aus persönlicher Hinsicht anstrengend. Er muss sich immer wieder daran erinnern, dass er nur als Mentor zugeteilt ist - und das fällt ihm nicht leicht, denn die Suche nach Rachel möchte er so gut wie nur irgend möglich erledigen. Schließlich hat er selbst eine Tochter in einem ähnlichen Alter. Außerdem sucht seine Frau ausgerechnet an jenem Tag das Gespräch mit ihm. Vor Monaten hatte sie eine Trennung auf Zeit durchgesetzt, um ihm Gelegenheit zum Alkoholentzug zu geben. Der geplante Termin am Abend wird zu einem weiteren Unsicherheitsfaktor. Was wird sie nach den all den Wochen sagen? Was wird sie wollen - und vor allem, was will Griessel selbst?

    Das Buch ist schwer aus der Hand zu legen. Es gehört zu den Titeln, die die versprochende Spannung auf voller Länge aufrecht erhalten. Es ist einer der Thriller, die an keiner Stelle ins Unglaubwürdige abdriften, mit Superhelden oder 'magischen' Fähigkeiten. Das gilt in gleichem Maß für das kriminelle Geschäft, das hinter allem steckt. Sollte jemand von Meyer dieses Buch als erstes in die Finger bekommen: Damit empfiehlt er sich als ausgezeichneter Erzähler.

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    Chimikos avatar
    Chimikovor 5 Jahren
    Mord in Südafrika - interessante Einblicke

    Ich bin immer etwas misstrauisch gegenüber Kriminalromanen, weil es einfach nicht mein bevorzugtes Genre ist, doch Deon Meyer hat mich mit seinem Roman komplett in den Bann gezogen. Nach nur wenigen Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und musste es so schnell wie möglich beenden. Schon das Prinzip der dreizehn Stunden - auch die einzelnen Abschnitte sind nach Uhrzeiten gegliedert - haben dafür gesorgt, dass meine Nerven immer angespannt waren und ich nur dachte: 'Die Zeit wird immer knapper.' Jedes Mal, wenn ich ein Buch oder eine Geschichte mit einem derartigen Aufbau finde, bin ich eigentlich immer recht fasziniert davon.

    Auch die Charaktere sind ein absoluter Pluspunkt: Deon Meyer beschreibt seine Polizisten sehr feinfühlig und detailliert. Dabei kommt besonders auch die Problematik Schwarze - Weiße - Farbige hervor. Auf diesen Konflikt geht er u.a. mit Hilfe des Farbigen Fransman Dekker ein. Für mich als relativ unbedarfter und unwissender Mensch war es dank dessen Gedanken und Gefühle nicht schwierig, einen Einblick in diese Welt zu erlangen und stellenweise war es dann doch überraschend bis schockierend. Rassismus gibt es nicht nur in den wohlhabenderen Ländern, auch in Südafrika ist er ein großes Thema.
    Natürlich ist der Protagonist Bennie Griessel. Er ist weiß, lebt gerade getrennt von seiner Frau und ist ein trockener Alkoholiker. Und insbesondere die Szenen, in denen er sich nach Alkohol sehnt, waren sehr eindrucksvoll geschrieben. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so erfahren zu haben, was ein trockener Alkoholiker empfindet. Doch auch seine Ermittlungen sind sehr interessant, er ist ein sehr spezieller Ermittlertyp und hängt sich komplett in seinen Fall hinein. Insbesondere die Entführung der jungen Amerikanerin macht ihm zu schaffen - hier wird wohl intertextuell auf ein Vorgängerbuch des Romanes, das ich nicht gelesen haben.
    Grundsätzlich ist jeder Charakter sehr durchdacht und einfühlsam dargestellt. Es sind vielfältige Charaktere, detailliert beschrieben, die einen in ihrer Handlung immer wieder überraschen.

    Die zwei Grundstränge der Geschichte sind auf der einen Seite die Jagd nach der Rucksacktouristin sowie der Mord an ihrer Freundin und auf der anderen Seite der Mord an einem bekannten Musikproduzenten. Es ist eine wirklich komplexe Story, die hier langsam aufgebaut wird, und ich als Leserin habe immer mitgerätselt und Vermutungen angestellt. Einige wenige haben sich als wahr herausgestellt, doch die meisten waren letztendlich ein Schuss in den Ofen. Es hat mir Spaß gemacht, mitzurätseln, doch gleichzeitig habe ich auch mitgefiebert, wenn wieder die Flucht thematisiert wurde.

    Das einzige, was mir ein bisschen Schwierigkeiten bereitet hat, waren die Afrikaansausdrücke, bzw. wenn die Charaktere sich in ihrer Sprache unterhalten haben. Beim Lesen auf dem Kindle habe ich nicht an ein Glossar gedacht und dies dann auch erst gegen Ende entdeckt. Doch trotzdem hat sich dieses Buch einfach nur so heruntergelesen und hat mich einfach in den Bann gezogen.

    Fazit

    Ein wirklich komplexer Kriminalroman, der mich sofort gefesselt hat und den ich unbedingt zu Ende lesen musste. Auch das Setting in Südafrika hat sicher seinen Teil dazu beigetragen, weil die ganze Polizeistruktur dort einfach faszinierend anders ist.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Südafrika Krimi

    Der kann es einfach. Selbst Steinbrück war begeistert. Und .. Bennie, halt durch Junge. Lass weiter die Finger vom Alkohol und von der Sängerin. Volle Konzentration auf den nächsten Fall.

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    KitKat88s avatar
    KitKat88vor 5 Jahren
    Volltreffer!

    Ein spannender, rasanter, fesselnder Krimi, der einen von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Durch und durch gelungen! 

    Faszinierend erzählt Deon Meyer von der Polizeiarbeit in Südafrika, von einer halsbrecherischen Flucht durch Kapstadt und einem Wettlauf gegen die Zeit. Logisch und wohldosiert lässt er die Puzzleteilchen an ihren Platz fallen, bis sie sich zu einem unerwarteten Gesamtbild zusammensetzen.

    Mein erstes Buch von Deon Meyer, aber sicher nicht mein letztes!!

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    RedRoses avatar
    RedRosevor 5 Jahren
    Wann kann ich endlich weiterlesen?

    Es gibt Bücher und Filme, die lassen einen mit dem Gefühl zurück, einen Marathon gelaufen zu sein.
    Bei diesem Buch erging es mir so.
    Ich war sofort mitten im Geschehen, erschrocken und fasziniert vom Geschehen und von der Welt, die mir da offenbart wurde.
    Die Polizeiarbeit auf der einen Seite, der Rassismus aller Parteien.
    Die Angst der Fliehenden, die Panik, die Resignation.
    Ich war mitten drin.
    Selten hat mich ein Buch so sehr in seinen Bann gezogen - zumindest in letzter Zeit.
    Es war ein kurzweiliges Vergnügen voller Spannung.

    Kommentare: 3
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    bs1958s avatar
    bs1958vor 5 Jahren
    Wirklich spannend ...

    ... fand ich das Buch nicht.

    Meiner Meinung nach werden auch nur die Klischees, die wir so im Hinterkopf über Südafrika haben, bedient. Da hätte ich mir mehr erwartet von einem Autor der in Südafrika lebt.

    Während des Lesens kann man auch unmöglich auf den Täter kommen, alles etwas verworren, das Ende nicht vorhersehbar und nicht wirklich passend zu den Ermittlungen. Die gingen ja in "tausend" Richtungen und nicht eine davon führte zum Ziel.

    Hatte mir leider durch die vielen positiven Rezensionen viel mehr von diesem Buch erhofft als ich dann erhalten habe.

    Die 3 Sterne gibt es für den schönen Schreibstil und den Verzicht auf blutrünstige Details.

    Kommentare: 2
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    Herbstroses avatar
    Herbstrosevor 6 Jahren
    Rezension zu "Dreizehn Stunden: Roman" von Deon Meyer

    Die Polizei von Kapstadt hat viel zu tun. Zwei Morde in einer Nacht. Ein junges Mädchen, amerikanische Touristin, wird mit durchschnittener Kehle aufgefunden - ihre Freundin ist auf der Flucht vor den Killern. Ein bekannter Musikproduzent liegt erschossen in seinem Wohnzimmer neben seiner total betrunkenen Frau. Inspector Bennie Griessel, der nebenbei noch mit privaten Problemen zu kämpfen hat, wird mit einigen ihm unterstellten jungen Polizisten mit der Klärung der Morde beauftragt. Doch zuerst muss er die junge Amerikanerin finden, bevor auch sie noch ermordet wird.
    „Dreizehn Stunden“ von Deon Meyer ist ein temporeicher spannender Thriller, rasant geschrieben und absolut schlüssig umgesetzt. Der Autor lässt Inspector Griessel in einer atemlosen Jagd durch Kapstadt hetzen. Die Schauplätze wechseln rasant, Tempo und Spannung steigern sich bis zum Schluss. Erst zuletzt erfolgt die Aufklärung, man erkennt die Zusammenhänge und ihre Hintermänner. Ganz nebenbei bekommt man Einblick in die politische und gesellschaftliche Lage Südafrikas und erfährt einiges über die immer noch vorhandene Rassendiskriminierung.

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    M
    micha_jentschvor 6 Jahren
    Rezension zu "Dreizehn Stunden" von Deon Meyer

    Mein erster südafrikanischer Krimi und ich habe ihn verschlungen.
    Eine amerikanische junge Frau rennt um ihr Leben und verliert. Eine alkoholabhängige Frau findet ihren Mann erschossen im eigenen Schlafzimmer. Und ein Inspektor, der langsam wieder zu sich findet und die Tage seiner Alkoholabstinenz zählt und so hofft, wieder von seiner Frau aufgenommen zu werden. Sowie eine weitere amerikanische junge Frau, die sich auf der Flucht befindet und welche schnellstens von den jungen angehenden Polizeimitarbeitern gefunden werden muss. Die zeitliche Abfolge, der Wechsel der Orte und immer wieder die Versuche den Rassismus zu umgehen und verschiedene politischen Einflüsse, welche, so hatte ich das Gefühl, ständig aus anderen Richtungen kamen, machten den Thriller sehr spannend. Das dann am Ende alles zusammen läuft und auch die Dreizehn Stunden abliefen, war fast bedauerlich, gaben aber dem Buch keine Möglichkeit sich an Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Man sollte Deon Meyer nicht aus den Augen verlieren.
    Volle Punkte für dieses Buch.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    L
    Hallo, ich habe mir gerade "Dreizehn Stunden" von Deon Meyer gekauft und jetzt erst gesehen, dass das wohl eine Serie ist. Kann mir jemand die Reihenfolge und alle Bücher der Reihe sagen, bitte? Ich würde nämlich schon gern mit dem ersten Band anfangen und sie dann der Reihe nach lesen.... :-) Danke! Miri
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