Deon Meyer Fever

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Inhaltsangabe zu „Fever“ von Deon Meyer

»Ich will vom Fieber erzählen, von unserer Stadt Amanzi – und von dem Mord an meinem Vater Willem.«

Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. Das Land ist in einem Zustand der Gesetzlosigkeit. Gangs ziehen schwerbewaffnet umher, wilde Tiere bedrohen die Menschen. Schließlich aber finden Vater und Sohn einen Platz für eine Siedlung. Andere Menschen stoßen zu ihnen – Abenteurer, elternlose Kinder, ehemalige Soldaten. Sie alle müssen die Gesetze des Überlebens neu lernen. Nico wird zum Schützen ausgebildet. Er verliebt sich in Sofia, die wildeste Frau, die jemals ihre kleine Stadt betreten hat, und er beginnt wieder an eine Zukunft zu glauben. Bis die Katastrophe passiert – und sein Vater ermordet wird.

»Einen Roman zu schreiben ist wie eine Reise in ein unbekanntes Land. Und die Entdeckungen, die man während dieser Reise macht – über die eigene Welt und sich selbst, formen und verändern nicht nur die Geschichte, sondern auch den Autor. Der Grund, warum dieses Buch so besonders für mich ist, liegt darin, wie es mich und mein Schreiben verändert hat. Und wie es meinen Blick auf das menschliche Zusammensein neu geformt hat.« Deon Meyer

Interessanter Plot, jedoch nicht durchgehend spannend genug. Der zum Teil sehr häufige Wechsel der Erzählperspektive störte mich. Ende gut.

— monerl

Absolutes Hammer-Buch, ganz ungewöhnliches Genre für Deon Meyer - es ist eind Dystopie

— vormi

Es rutschte nach und nach auf die Liste meiner absoluten Lieblingsbücher. Mehr von Deon Meyer, bitte!

— Knigaljub

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  • Spannend und langatmig zugleich

    Fever

    monerl

    03. January 2018 um 17:02

    (3,5 Sterne)Dieses Zitat beschreibt das Buch am treffendsten: » Der neue 700-Seiten-Wälzer hat zwar Krimielemente, ist jedoch viel mehr ein gesellschaftspolitisches Epos, auch ein bisschen Psychothriller und Science-Fiction, aber ebenso ein Entwicklungsroman und ein Ökothriller. Eine wilde Mischung, die zu fesseln vermag. « (Tages-Anzeiger 2017-10-11)  Ich lese sehr gerne Dystopien und Endzeitromane, da mich fasziniert, auf welche Ideen die Autoren kommen und wie sie sich eine mögliche Zukunft vorstellen kommen. Deon Meyer lässt in seiner vorliegenden Zukunftsversion 95% der Weltbevölkerung durch ein Virus sterben. Die Überlebenden finden sich in einer neuen Welt wieder, in einer Welt ohne Strom, ohne große Hilfsmittel, beschränkten medizinischen Kenntnissen, geringen Fortbewegungsmitteln usw. Zwei davon sind Vater Willem und Sohn Nico, was sehr ungewöhnlich ist, da fast alle Familien auseinandergebrochen sind, weil fast immer nur eine Person einer Familie das Virus überlebt hat. Auf der Suche nach einer neuen Heimat und Überlebensschance gründet Willem eine neue Gemeinschaft, Amanzi, in der sich die neuen Bürger durch Arbeitskraft und auch Wissen unterstützen und helfen und sich auch gegenseitig beschützen müssen, da es nun sehr viele Überlebende gibt, die sich ihr Leben durch Rauben, Plündern und Gewalt zu sichern versuchen.  Sehr schön zeigt der Autor auf, vor welchen Schwierigkeiten die Überlebenden stehen und wie sie versuchen, diese zu lösen. Dabei hat Deon Meyer sehr starke und überzeugende Charaktere geschaffen!  Allen voran Willem, der Zukunft trotz allem positiv entgegenschauend, für seinen Sohn das Beste wollend, demokratisch eingestellt und als führende Persönlichkeit für Amanzi mehr als geeignet. Nico, noch Jugendlicher als die Epidemie ausbrach, seine Mutter vermissend und auf der Suche nach seinem Platz in dieser neuen Welt. Er muss erkennen, dass sein Vater kein Superheld ist und sogar seine Hilfe und Unterstützung benötigt.  Viele weitere interessante Charaktere, die vielschichtig ausgearbeitet wurden, füllen den Roman und lassen ihn leben. Nico erzählt für ein Geschichtsprojekt rückblickend, wie und was alles nach der Epidemie passiert ist, wie Amanzi gegründet wurde, zu was Amanzi wurde und wie es dazu kam, dass sein Vater ermordet wurde. Aus vielen Interviews mit Amazis Bewohnern, gibt es gelungene Perspektivwechsel und diese rundeten den Überblick über das ganze Geschehen ab. Doch zeitweise war mir der Roman, neben einigen sehr spannenden Stellen, zu langatmig. Die gegen Ende immer wieder sehr kurzen Interviews und der damit häufige Wechsel des Erzählers, störte zunehmend meinen Hörfluss. Trotz recht detaillierter Beschreibungen der Gegend von Südafrika, konnte ich mir kaum eine Vorstellung vom Setting machen. Hin und wieder gab es wilde Tiere, die das Leben der Menschen streiften oder beeinflussten. Das waren dann die Punkte, die mich daran erinnerten, dass wir uns im Südafrika von morgen befinden. Zur Örtlichkeit fand ich den ganzen Roman lang keinen Zugang finden. Das Buch steuerte auf ein Endereignis hin, das aussergewöhnlich sein musste. Und ja, der Schluss hat mich überrascht. Diese Auflösung hatt ich zu keiner Zeit vor Augen. Aber kaum war sie eingeführt, war sie auch schon zu Ende. Einige Fragen werden damit beantwortet. Und doch fühlte ich mich irgendwie aus der Geschichte hinauskatapultiert. Ein weniger abgehacktes Ende hätte mir mehr zugesagt.  Zum Hörbuch: Der Sprecher Martin Bross war mir bisher nicht bekannt. Doch seine Stimme passte sehr gut, um das Hörbuch hörenswert zu machen. Sie hat eine gewisse Schwere, die für das Thema "Endzeit" gut ausgewählt wurde.  Fazit: Eine sehr gut recherchierte Geschichte, die sehr viele Themen aufnimmt und auch aufarbeitet. Interessante Charaktere, die man während des Lesens immer besser kennenlernt. Für mich jedoch zum einen zu langatmig und zum Ende zu kurz. Gerne hätte ich, über die Auflösung hinaus, einen runden Abschluss zu Amanzi und einen Ausblick in eine weitere nahe Zukunft gehabt. Ein gutes Buch, dem der letzte Kick gefehlt hat.

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  • Fever - Deon Meyer

    Fever

    vormi

    17. December 2017 um 01:58

    »Ich will vom Fieber erzählen, von unserer Stadt Amanzi – und von dem Mord an meinem Vater Willem.«Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. Das Land ist in einem Zustand der Gesetzlosigkeit. Gangs ziehen schwerbewaffnet umher, wilde Tiere bedrohen die Menschen. Schließlich aber finden Vater und Sohn einen Platz für eine Siedlung. Andere Menschen stoßen zu ihnen – Abenteurer, elternlose Kinder, ehemalige Soldaten. Sie alle müssen die Gesetze des Überlebens neu lernen. Nico wird zum Schützen ausgebildet. Er verliebt sich in Sofia, die wildeste Frau, die jemals ihre kleine Stadt betreten hat, und er beginnt wieder an eine Zukunft zu glauben. Bis die Katastrophe passiert – und sein Vater ermordet wird.»Einen Roman zu schreiben ist wie eine Reise in ein unbekanntes Land. Und die Entdeckungen, die man während dieser Reise macht – über die eigene Welt und sich selbst, formen und verändern nicht nur die Geschichte, sondern auch den Autor. Der Grund, warum dieses Buch so besonders für mich ist, liegt darin, wie es mich und mein Schreiben verändert hat. Und wie es meinen Blick auf das menschliche Zusammensein neu geformt hat.« Deon MeyerInhaltsangabe auf amazonIch kannte bisher nur die Thriller von Deon Meyer, deshalb war ich um so gespannter darauf, wie er dieses Thema angehen und umsetzen wird.Und das ist ihm Beides spitzenmäßig gelungen.Ich konnte kaum mal eine Pause beim Hören machen, so sehr hat es mich gefesselt.Ein echter Endzeit-Roman, in dem die Bevölkerung einer Welt, beängstigend ähnlich der unseren, durch ein Fieber auf nur wenige Überlebende reduziert wurde.Nico und sein Vater versuchen eine neue Siedlung zu gründen und es ist so spannend zu erleben, was ihnen dabei alles passiert.Wem können sie vertrauen, wie viel Sicherheitvorkehrungen brauchen sie, wie können sie Nahrungsmittel für alle beschaffen und/oder herstellen?Ein echter Pageturner, auch wenn ich das Buch "nur" gehört habe, aber so spannend ist es , wenn man nicht mahr ausstellen kann.Die Figuren und Charktere handeln sehr gut nachvollziehbar und realistisch.Die Situationen und Handlungen sind absolut nachvollziehbar und könnten sich genau so abspielen.Ein echt gelungenes Buch - für alle Fans des Genres - unbedingt lesen, es lohnt sich👍

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  • absolute Leseempfehlung

    Fever

    Knigaljub

    03. December 2017 um 12:54

    Hier wird wirklich alles vereint, was ein gutes Buch haben sollte: Spannung, philosophisch-nachdenkliche Passagen, überraschende Wendungen, vielschichtige und sich entwickelnde Charaktere, Bezug zur realen Welt, ...Zum Inhalt:Nico und sein Vater überleben ein Fieber, welches 95% der Bevölkerung in Südafrika ausgerottet hat. Sie gründen eine Gemeinschaft, in der sich die Übriggebliebenen zusammentun und eine neue Zivilisation aufbauen. Das Buch ist nicht nur spannend, weil immer wieder Gefahren von außen drohen und der Leser von vornherein weiß, dass Nico die Geschichte vom Mord an seinem Vater erzählt (und förmlich nur darauf wartet, dass es passiert), sondern auch wegen der genauen Beschreibung der Vater-Sohn-Beziehung und anderer Überlegungen über das Leben. Die Suche nach dem Mörder bildet schießlich den Höhepunkt. Zum Erzählstil:Die Geschichte ist aus Nicos Sicht erzählt, der rückblickend als Mitte-50-Jähriger berichtet. Zu Beginn der Geschehnisse ist er 13 Jahre alt und wir begleiten ihn über circa fünf Jahre. Immer wieder kommen auch andere Charaktere zu Wort, da Nicos Vater ein Geschichtsprojekt, bei dem er die Bewohner der Siedlung befragte, verfolgte, und (zur Handlung passende) Ausschnitte aus diesem präsentiert werden. Zur Hörbuchversion:Zugegeben, am Anfang musste ich warm werden mit der Stimme von Martin Bross. Es störte mich vor allem, wie er das "mein" in "mein Vater" betonte (und dies kam wirklich oft vor) - aber nach und nach las entweder er sich so richtig ein oder ich gewöhnte mich vollständig an seine Intonation - jedenfalls kann ich insgesamt auch die Hörbuchversion empfehlen. Er verleiht den einzelnen Charakteren unterschiedliche Stimmen, macht ausreichend und gut gesetzte Pausen - und irgendwann taucht man vollkommen ein in die Geschichte.Für wen geschrieben?Ich glaube, sowohl Menschen, die auf Utopien und Spannung stehen, als auch solche, die gern über den Sinn des Lebens philosophieren, können hier auf ihre Kosten kommen.Für wen nicht?Obwohl es auch an (Reflektionen über) Liebe nicht mangelt, können Liebhaber klassischer Schnulzen oder eher oberflächlich-heiterer Romane hiermit vermutlich etwas weniger anfangen. Fazit: TOP! Absolut lesenswert! Eine spannende Handlung mit unerwarteten Wendungen in einem postapokalyptischen (aber realistischen) Setting trifft auf hohe Erzählkunst und Reflektionen über das Leben. Von mir 5 Sterne +++ !

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