Deon Meyer Fever

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 6 Leser
  • 10 Rezensionen
(9)
(2)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Fever“ von Deon Meyer

»Ich will vom Fieber erzählen, von unserer Stadt Amanzi – und von dem Mord an meinem Vater Willem.«

Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. Das Land ist in einem Zustand der Gesetzlosigkeit. Gangs ziehen schwerbewaffnet umher, wilde Tiere bedrohen die Menschen. Schließlich aber finden Vater und Sohn einen Platz für eine Siedlung. Andere Menschen stoßen zu ihnen – Abenteurer, elternlose Kinder, ehemalige Soldaten. Sie alle müssen die Gesetze des Überlebens neu lernen. Nico wird zum Schützen ausgebildet. Er verliebt sich in Sofia, die wildeste Frau, die jemals ihre kleine Stadt betreten hat, und er beginnt wieder an eine Zukunft zu glauben. Bis die Katastrophe passiert – und sein Vater ermordet wird.

»Einen Roman zu schreiben ist wie eine Reise in ein unbekanntes Land. Und die Entdeckungen, die man während dieser Reise macht – über die eigene Welt und sich selbst, formen und verändern nicht nur die Geschichte, sondern auch den Autor. Der Grund, warum dieses Buch so besonders für mich ist, liegt darin, wie es mich und mein Schreiben verändert hat. Und wie es meinen Blick auf das menschliche Zusammensein neu geformt hat.« Deon Meyer

Überzeugende Dystopie

— laraelaina

Ein Wälzer- megaspannender Endzeit Thriller- lebendiger Stil- atemloses fesselndes Lesen garantiert.

— Buchraettin

Genial! Packendes Epos, das sehr klug und spannend vom menschlichen Zusammenleben erzählt. Ein absolutes Jahreshighlight 2017!

— Gwendolyn22

Ein Neuanfang, nachdem ein Fieber 95% der Weltbevölkerung getötet hat, und ein spannender Vater-Sohn-Konflikt, allerdings mit Längen.

— Barbara62

Gute Idee, Charaktere mit Potenzial, aber mäßige, schleppende Umsetzung.

— Evangeline2233

Spannender Endzeitroman

— raven1711

Fesselnde Dystrophie aus Südafrika mit interessanten und vielschichtigen Charakteren

— 4petra

Ein postapokalyptischer Roman mit einem Protagonisten, der an das Gute im Menschen glaubt. Wahnsinnig spannend und fesselnd!

— TanyBee

Ein postapokalyptisches Szenario, das zeigt, dass Menschen selbst dann noch unmenschlich handeln, wenn sie auf andere angewiesen sind.

— DieLeserin

Stöbern in Romane

Der gefährlichste Ort der Welt

Sollte man in der Schule als Lektüre behandeln! Bietet viel Diskussionsstoff!

cheshirecatannett

Das Licht der Insel

Ein abolutes Juwel, unbedingt lesen.

BrittaRuth

Der verbotene Liebesbrief

Ich konnte mich gar nicht mehr von diesem spannenden Roman losreißen

Buchherz13

Dunbar und seine Töchter

Leider etwas schwach

leserattebremen

Die Lichter von Paris

Schöne Reise ins Paris der 20er Jahre!

Nina_1986

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Ach, mein Herz... <3

PaulaAbigail

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Überzeugende Dystopie

    Fever

    laraelaina

    23. November 2017 um 10:16

    "Fever" von Deon Meyer beschreibt die Welt nach dem Fast-Aussterben der Menschheit.Der Plot ist autobiographisch erzählt, als Teil des Amanzi-Geschichtsprojektes und aus Sicht der Überlebenden, die versuchen wieder eine menschliche Gemeinschaft aufzubauen und das Wissen der Menschheit zu retten.Sehr plausibel aufgebaut, spannend erzählt, gut geschrieben und übersetzt, und es benötigt keine Monster dafür. Ich habe nichts vermisst.Erstklassige Unterhaltung für viele Lesestunden. Meine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.

    Mehr
  • Ein Wälzer- megaspannender Endzeit Thriller- lebendiger Stil- atemloses fesselndes Lesen garantiert.

    Fever

    Buchraettin

    23. November 2017 um 07:03

    Ein mutierter Virus, ein Fieber, das es auslöst und die Menschheit an den Rand der Auslösung bringt. Die Geschichte spielt in Südafrika.Das Besondere am Erzählstil der Geschichte war die Zusammenfassung unterschiedlicher Perspektiven der Personen, die in der Geschichte auftauchen. Es wird wie eine Art Chronik der Erlebnisse aus ihrer Sicht erzählt und abgerundet durch die Erzählung von Nico. Dieser betrachtet die Ereignisse rückblickend und berichtet als Ich –Erzähler. Die Welt nach dem Fieberausbruch. Das Überleben, die Kämpfe, den Aufbau einer Gemeinschaft. Ich fand die Geschichte sehr intensiv erzählt. Es gab schon gerade zu Beginn ein paar Längen in der Erzählung, sei es der Aufbau des Militärs, die Kriege, die sie führen. Das hätte für mich gekürzt dargestellt werden können. Aber als Leser ist man auch durch die Erzählweise hautnah am Geschehen. Ich erlebe mit, wie sich die Menschen sozusagen sammeln und versuchen wieder eine Gemeinschaft aufzubauen. Aber auch die Figuren, gerade die von Domingo, die Tiefe in der Figur, Rückblenden in die Vergangenheit, Andeutungen, Hinweise, das Verhalten- es weckt die Neugier des Lesers, ebenso wie den Zwang immer weiter lesen zu wollen.Mir hat auch gefallen, dass die Emotionen der Figuren gut dargestellt werden. Als Leser kann ich eintauchen in die Geschichte und mitfiebern und mitempfinden.Es wird schon gleich zu Beginn eigentlich deutlich, wo der Weg einer Figur hinführen wird, das zieht sich durch das ganze Buch, aber es bewirkt bei mir als Leser ein atemlose angespannte Stimmung, die sich auch mit durch die Geschichte zieht und mich an dieses Buch gefesselt hat- ein tolles Detail für einen Endzeitthriller.Das Virus, wurde nur kurz angesprochen, ich hätte mir ein wenig mehr Details gewünscht zu Beginn, aber ich finde der Autor hat auch dafür eine geniale Lösung gefunden.Für mich war es der erste Band des Autors, aber der Stil hat mich für ihn eingenommen und ich werde auf jeden Fall weiter zu Büchern des Autors greifen.Hinten im Buch findet sich ein Glossar und ein Literaturverzeichnis, das rundet das Buch sehr gut ab.Mir hat so eine kleine Übersichtskarte im Einband des Buches gefehlt um die Orte in Südafrika nachzuverfolgen, das wäre ein tolles Detail gewesen.Ein Wälzer- megaspannender Endzeit Thriller- lebendiger Stil- atemloses fesselndes Lesen garantiert.4,5 Sterne

    Mehr
    • 2
  • Fesselndes Epos über das menschliche Zusammenleben

    Fever

    Gwendolyn22

    22. November 2017 um 10:55

    Eines der besten Bücher des Jahres Da es mein erstes Buch von Deon Meyer war, das ich gelesen habe, war ich natürlich sehr gespannt, ob ich mich mit seinem Schreibstil anfreunden würde. Ich sag nur eines: Ja! Vier Jahre lang hat der Autor recherchiert und geschrieben, und für mein Empfinden hat sich dies mehr als gelohnt. Ich bin begeistert von der Geschichte, dem Schreibstil, der Erzählweise, den Perspektivwechseln, der Figurenzeichnung und -entwicklung und den vielschichtigen Themen, die er anspricht. Mal philosophisch, dann gesellschaftskritisch, mal spannend, dann wieder ruhiger und mal mit der geballten Kraft der Emotionen – wobei er einen nüchternen Erzählstil hat, der eine ganz beeindruckende Unaufgeregheit widerspiegelt. Man wird sofort in die Geschichte geworfen und da Deon Meyer ein Meister seines Fachs ist, vermag er es, die Spannungsbögen geschickt zu entwickeln, so dass man von vielen Szenen schnell gefesselt ist und auch die ruhiger erzählten Passagen geradezu verschlingt. Nach und nach werden Informationen über das "Fieber" gegeben; ein Virus hat 95 % der Bevölkerung ausgelöscht und nur 5 % aufgrund genetischer Gegebenheiten überlassen lassen. Das Buch finde ich klug geschrieben, düster, melancholisch und wirklich interessant durch die Figur des Vaters Willem Storm, der viele Visionen hat und gebildet und klug ist und durch die Erzählperspektive seines Sohnes, der noch ein Kind ist, aber durch die Katastrophe plötzlich gezwungen wird, erwachsen zu sein. Dazwischen streut Meyer die quasi "historischen Fakten" und die Geschichtsaufzeichnungen aus der Siedlung Amanzi ein, was ich vom Aufbau her und für einen guten Spannungsbogen äußerst gelungen finde. Fazit: Es fällt schwer, dieses Epos in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Ich gebe es zu: Ich bin gefangen von dem Szenario, das Meyer hier entwirft. Es macht wirklich über weite Strecken sehr nachdenklich; ich habe mich dabei erwischt, alle möglichen Gedanken weiterzuspinnen. Ein Buch, das sich für mein Empfinden – positiv – von anderen bekannten Dystopien abhebt. Düster, melancholisch, aber ohne pathetisch zu wirken. Bedrückend real(istisch) erzählt. „Fever“ zählt zu den besten Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe – und sicherlich wird es noch länger nachwirken! Meisterhaft!

    Mehr
  • Nach dem viralen Tsunami

    Fever

    Barbara62

    18. November 2017 um 16:53

    Nico Storm und sein Vater Willem gehören zu den zwei Millionen Südafrikanern, die das große Fieber, den „viralen Tsunami“, der 95% der Weltbevölkerung ausgelöscht hat, und das anschließende Chaos überlebt haben. 30 Jahre später schreibt Nico seine Erlebnisse während der ersten fünf Jahre nach dem Ende der Epidemie nieder, angereichert durch protokollierte Zeugenberichte. Er beginnt mit den Worten: „Ich will euch von dem Mord an meinem Vater erzählen. Ich will euch erzählen, wer ihn ermordet hat und warum. Denn dies ist die Geschichte meines Lebens. Und es ist auch die eures Lebens, ihr werdet es sehen.“   Die Erzählung beginnt, als Nico 13 Jahre alt ist. Er muss nicht nur den Verlust seiner Mutter, seiner Freunde und seiner Heimat verkraften, er erkennt auch schnell, dass sein Vater zwar sehr klug, sensibel und sanft, aber kein Held ist, und dass er ihn deshalb in Zukunft beschützen muss. Willem Storm, Geograph, Jurist und eine Art Universalgelehrter, hat nach dem Untergang der alten Welt eine Vision: Er möchte am Staudamm in Vanderkloof eine neue Siedlung nach dem Vorbild von Platons idealem Staat gründen, eine Gemeinschaft, die moralisch handelt, ethnische Grundsätze hat und in der Mitmenschlichkeit herrscht.   Amanzi, wie die neue Siedlung genannt wird, wächst dank Willems unermüdlicher Arbeit und seinem unbeirrbaren Optimismus kontinuierlich, erobert sich nach und nach viele Errungenschaften der alten Welt zurück, doch tauchen bald auch die überwunden geglaubten Konflikte wieder auf, im Inneren genauso wie durch Bedrohung von außen.   Deon Meyer, Südafrikas bekanntester Krimiautor, begeistert mich seit vielen Jahren mit seinen Büchern um den Ermittler Bennie Griessel und das Porträt der südafrikanischen Gesellschaft. Nur deshalb habe ich mich nun an seine Dystopie gewagt, ein Genre, das ich üblicherweise eher nicht lese. Nach der Lektüre der 700 Seiten kann ich sagen, dass die Grundidee des Romans mir gut gefallen hat und ich ganz besonders die einfühlsame Darstellung der konfliktreichen Vater-Sohn-Beziehung sehr gelungen finde. Auch die Diskussionen im „Komitee“, der Regierung von Amanzi, sind sehr interessant, egal ob es um die richtige Staatsform, Fragen der Religion, der Armee, das Grundgesetz oder praktische Alltagsprobleme geht. Allerdings war mir der mittlere Teil des Buches zu langatmig und die Szenen mit den bewaffneten Konflikten nehmen mir zu viel Raum ein. Hier wäre eine starke Straffung in meinen Augen angebracht gewesen. Auf den letzten gut 100 Seiten stieg die Spannung dann aber wieder deutlich an und das Ende hat mich ausgesprochen überrascht.   Selbst wenn ich in Zukunft wieder bevorzugt zu seinen Krimis greifen werde, die mir auch sprachlich besser gefallen, war es interessant, Deon Meyer hier einmal ganz anders kennenzulernen. Fans von Dystopien kommen bei „Fever“ auf jeden Fall auf ihre Kosten, bei mir gibt es 3,5 Sterne. http://xn--mit-bchern-um-die-welt-wlc.de/deon-meyer-fever/

    Mehr
  • Spannender Endzeitroman

    Fever

    raven1711

    10. November 2017 um 14:00

    Rezension Deon Meyer - Fever Klappentext:Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. Das Land ist in einem Zustand der Gesetzlosigkeit. Gangs ziehen schwerbewaffnet umher, wilde Tiere bedrohen die Menschen. Schließlich aber finden Vater und Sohn einen Platz für eine Siedlung. Andere Menschen stoßen zu ihnen – Abenteurer, elternlose Kinder, ehemalige Soldaten. Sie alle müssen die Gesetze des Überlebens neu lernen. Nico wird zum Schützen ausgebildet. Er verliebt sich in Sofia, die wildeste Frau, die jemals ihre kleine Stadt betreten hat, und er beginnt wieder an eine Zukunft zu glauben. Bis die Katastrophe passiert – und sein Vater ermordet wird.Meinung:Autor Deon Meyer ist kein unbekannter Name auf dem deutschen Buchmarkt, dennoch ist Fever der erste Roman des bekannten Autors, den ich gelesen habe.Schon die Inhaltsangabe hat mich gereizt. Nach einer Grippepandemie sind rund 90% der Menschheit ausgelöscht worden. Die Überlebenden stehen vor den Trümmern der Zivilisation. In diesem Endzeitszenario erzählt der Protagonist Nico Storm, wie er mit seinem Vater eine neue Gemeinde aufbaut, über die Hinternissse und Schwierigkeiten, über die Niederungen des menschlichen Charakters und über den Mord an seinem Vater, der bereits auf den ersten Seiten angesprochen wird und die Geschichte überschattet.Deon Meyer beleuchtet in Fever viele verschiedene Aspekte und Schwierigkeiten, die ein solches Endzeit-Szenario mit sich bringt. Über die Probleme der Nahrungsbeschaffung, gen-verändertem Saatgut, Kraftstoffe, Strom und Wasserzufuhr sind auch zwischenmenschliche Belange von großer Wichtigkeit in diesem Buch. Wie wirkt sich der Wegfall einer sozialen Ordnung aus? Bilden die Menschen Gruppen und helfen einander? Oder entstehen Gangs, deren Zweck es ist, sich auf kosten anderer zu bereichern?Willem und Nico Storm gehören hier zu der zivilisierteren Gruppe Mensch, treffen aber auch immer wieder auf das Gegenteil, müssen sich mit Plünderern, Gangs und anderen zwielichtigen Gestalten auseinander setzen. Das alles zusätzlich zu den Hürden und den Rückschlägen ihres Gemeindeaufbaus.Meyers Charaktere sind interessant und vielschichtig ausgearbeitet und wirken sehr nah und menschlich in ihren Ängsten, Bedürfnissen und Hoffnungen. Nur zu gut schafft man es, sich in die verschiedenen Figuren hineinzuversetzen. Dabei zeichnen sie auch natürlich Fehler auf, die ihnen Tiefe und Format verleihen.Nico Storm erzählt seine Geschichte rückblickend, immer wieder ergänzt mit Auszügen aus einer Gemeinde-Chronik, in der andere Bewohner zu Wort kommen dürfen. Die Handlung ist abwechslungsreich und zum Großteil spannend inszeniert. Gerade zum Ende hin zieht diese gewaltig an, und ich ahnte bereits ein wenig, wohin mich einige Fragen führen werden. Leider hat der Ausgang der Geschichte ein etwas fades Gefühl hinterlassen. Ein wenig zu schnell abgehandelt fühlte es sich an, vielleicht, weil das Ende der vorher aufgebauten Spannung nicht wirklich gerecht wurde? Auch blieben mir einige Fragen zu offen und ich hätte es schön gefunden, wenn mehr lose Fäden hier zusammengeführt hätten. So bleibt am Ende doch einiges noch der Fantasie des Lesers überlassen. Fazit:Deon Meyer hat mit Fever einen sehr gut durchdachten Endzeit-Roman mit vielen Spannungsmomenten geschaffen, dessen Ende mir aber im Vergleich zum Rest des Buchs etwas zu flach ausfiel.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Fever

    Fever

    Thrillertante

    10. November 2017 um 08:41

    Ich lese sehr gerne apokalyptische Geschichten, demzufolge war es für mich schnell klar, dass "Fever" so schnell wie möglich auf meiner Leseliste landet. Ein Fieber, ausgelöst durch einen mutierten Virus hat 95% der Weltbevölkerung ausgelöscht. Nico ist mit seinem Vater unterwegs nach Vanderkloff. Dort angekommen gründen sie eine Stadt, die den Namen Amanzi bekommt. Schon auf dem Weg dorthin, müssen sie sich einigen Gefahren stellen und bald wird klar, auch beim Aufbau der Stadt, dass Nico eigentlich seinen Vater mehr oder weniger beschützt und der stärkere von beiden ist. Die Stadt wächst von der Bewohneranzahl sehr schnell und was sehr bemerkenswert ist und auch hochinteressant ist, dass die Bewohner in dem Buch auch zu Wort kommen. Was haben sie vor Amanzi erlebt, was erhoffen sie sich? Eine Postapokalypse bringt auch die niedersten Sinne in Menschen zum Vorschein und so haben sich verschiedene Gruppen und Gangs gebildet, die in ihrem Kampf ums Überleben buchstäblich über Leichen gehen und so kommt es zum Krieg zwischen Amanzi und anderen Gruppierungen, in dem Nico eine große Rolle spielt. Auch innerhalb von Amanzi sind sich nicht alle einig, sodas es auch dort zu Unstimmigkeiten kommt. Oft habe ich mich gefragt, wie es sein würde, wenn so etwas tatsächlich passieren würde und eine Pandemie die Menschheit dahinrafft. Statt die Chance zu etwas Neuem wahrzunehmen,scheint die Menschheit genau dieselben Fehler wie vor der Pandemie zu machen und nichts dazugelernt zu haben. "Fever" ist ein sehr gut erzählter, unglaublich fesselnder Roman, der trotz seiner 700 Seiten niemals langweilig wird und nachdenklich macht! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

    Mehr
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Aktuell könnt ihr hier eure Favoriten nominieren! Unsere große Verlosung für euch!Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Ladet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram zum Nominieren beim Leserpeis ein und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

    Mehr
    • 1020
    • 05. December 2017 um 23:59
  • interessant mit etwas Spannung

    Fever

    dorothea84

    04. November 2017 um 11:57

    »Ich will vom Fieber erzählen, von unserer Stadt Amanzi – und von dem Mord an meinem Vater Willem.« Nicolaas Storm und sein Vater fahren durch das veränderte Südafrika. Nach dem Fieber, dass 95 % der Menschen getötet hat. Versuche beide zu überleben und einen sicheren Platz zu finden. Willem möchte einen Ort schaffen wo alle sicher sind. Doch das ist nicht gerade leicht.  Der Trailer vom Buch hat mich sehr gefangen genommen und war total gespannt auf die Geschichte. Am Anfang ist alles neu und interessant. Es liest sich wie eine Biografie. Doch die Spannung wird immer wieder unterbrochen durch die Aufzeichnungen von Amanzi. Es ist wie an einem Freitagabend auf Couch mit einem guten Film im Fernsehen. Immer an den besten Stellen kommt Werbung. Hier sind es die Aufzeichnung. Die interessant sind, bloß sie nerven mit der Zeit. Man will wissen wer hinter dem Mord steht, bzw. wann es endlich soweit ist. Die Geschichte ist interessant und sehr real bezogen, doch irgendwie fehlt die Spannung. Das Ende ist auch so ... flach, offen und einfach nur unbefriedigend. Gut, das mit dem Mörder war auch das einzige Spannende und schockierende an der ganzen Geschichte. Über die Charakter kann man kaum etwas sagen, da es eine sehr stark biografisch geschrieben ist und man das gefühlt hat eine reale Person zu beurteilen. Auf jeden Fall weis ich, dass wenn das Ende kommt ich gar nichts dazu beitragen kann um die Zivilisation wieder aufzubauen. ;)

    Mehr
  • Fesselnde Dystrophie aus Südafrika

    Fever

    4petra

    23. October 2017 um 14:51

    Nach einer Pandemie durch einen mutierten Coronavirus sind 95% der Weltbevölkerung ausgelöscht. Nico Storm ist mit seinem Vater Willem einer der letzten Überlebenden. Doch wie es so passend im Buch heißt: „Wo das Coronavirus aufhörte, hat Darwin angefangen.“ (Fever, Seite 63). Nur die Stärksten und Rücksichtslosesten überleben. Willem will dagegen angehen und eine neue Kolonie gründen – auf Basis seiner moralischen und demokratischen Grundsätze. Doch mit dem Erfolg der neuen Siedlung wachsen auch deren Feinde und Neider.Der Autor Deon Meyer verlegt die Handlung dieser Dystrophie in seine Heimat Südafrika. Somit haben die Überlebenden nicht nur mit Nahrungsmangel und plündernden Horden zu kämpfen, sondern auch mit der Wildnis Afrikas und deren Tiere. Was mich aber besonders begeistert hat an dieser Endzeitgeschichte ist nicht nur die Spannung, sondern vor allem auch, wie detailliert die Charaktere im Buch ausgearbeitet wurden. Hier gibt es vor allem nicht nur Gut und Schlecht, sondern alle Schattierungen dazwischen. Die Geschichte erzählt von einigen Menschen, die manchmal Helden sind, aber auch mit vielen menschlichen Schwächen zu kämpfen haben. Für mich war dies das erste Buch von Deon Meyer. Aber es wird sicherlich nicht mein letztes sein, denn dieser Mann versteht es, fesselnde Geschichten zu erzählen.

    Mehr
  • Unglaublich fesselnd!

    Fever

    TanyBee

    23. October 2017 um 11:55

    Schauplatz dieses Endzeit-Romans ist Südafrika: ein Fieber hat 95 % der Menschheit ausgelöscht. Willem Storm und sein jugendlicher Sohn Nico haben überlebt und schlagen sich von Tag zu Tag durch. Doch Willem hat eine Vision: er möchte eine friedliche Gemeinschaft gründen, die zusammen arbeitet und so nicht ständig in Angst vor Hunger und Gewalt leben muss: Amanzi. Wird es gelingen? All das wird geschildert aus der Sicht von Nico, der seine Geschichte rückblickend erzählt. Es ist faszinierend, wie die Menschen sich alles neu aufbauen müssen. Nicht nur technisch wurden sie zurück geworfen, auch ihre Gesellschaft und deren Regeln müssen von Grund auf neu gestaltet werden. Ich habe eine Schwäche für Endzeit-Romane. Allerdings treibt mich diese Schwäche auch regelmäßig zur Verzweiflung, denn allzu grausame Bücher kann ich nicht vertragen. Jedes Mal schwanke ich zwischen Angst und Vorfreude, wenn ich ein solches Buch beginne. Und was soll ich sagen: diesmal hatte ich richtig großes Glück. "Fever" ist genau meins. Wenn man mich gelassen hätte, hatte ich die 700 Seiten wahrscheinlich am Stück gelesen, so spannend war es. Es hat mir besonders gut gefallen, dass Willem Storm an das Gute im Menschen glaubt. Auch wenn die Gemeinschaft Rückschläge hinnehmen muss, so kämpfen sie doch weiterhin für ihre Sache. Andere postapokalyptische Romane sind so unglaublich düster und lassen kaum einen Hoffnungsschimmer zu. Das ist hier anders! Besonders mochte ich auch die Charakterzeichnungen der Einwohner von Amanzi, von denen jeder auf seine Weise die Gemeinschaft bereichert. Sie sind mir ans Herz gewachsen, mit allen ihren Stärken und Schwächen. Es hat mir richtig wehgetan, mich von Ihnen zu verabschieden am Ende des Buches. Ich hätte auch noch einige hundert Seiten weiterlesen können.Ein richtiger Pageturner. Und das Ende! Damit hätte ich nie gerechnet. Aber das will ich hier natürlich nicht verraten. Bitte selbst lesen. Es lohnt sich.

    Mehr
  • Der Mensch schafft sich ab

    Fever

    DieLeserin

    19. October 2017 um 08:56

    Ein leergefegtes Afrika, denn der Mensch schafft sich ab. Erst kommt das Fieber, dann der Tod. Übrig bleiben ein paar Einzelne, die diese Fieberepidemie überleben. Doch diese müssen um ihr weiteres Überleben kämpfen, denn die Nahrungsmittel werden knapp und wilde Gangs belagern die Straßen, nehmen Frauen gefangen, töten Männer und Kinder.Deon Meyer lässt Nico den Verlauf dieser Postapokalypse erzählen. Er hat als Junge das Fieber überlebt und ist mit seinem Vater unterwegs nach Vanderkloof, wo er eine neue Siedlung namens Amanzi gründen will.Nico hat nicht nur das Fieber überlebt, sondern auch den Kampf ums Überleben. Als 47jähriger erzählt er seine Memoiren, die Geschichte des Mordes an seinem Vater, die Geschichte seines Lebens. Dazwischen streut er Aufzeichnungen seines Vaters ein, so dass auch einzelne Bewohner Amanzis zu Wort kommen.Das ganze liest sich erschreckend. Hart, düster, teils blutig, hoffnungslos. 700 Seiten lesen sich weg wie nix. Denn auch wenn der Mensch großteils absolut unmenschlich handelt, so ist er doch nicht langweilig. Alle Facetten des menschliches Daseins kommen vor. Vom Humanisten Willem bis zu schweren Jungs und geläuterten Sträflingen. Das Leben ist hart, das wird in diesem Buch klar vor Augen geführt. Denn rücksichtslos handelt der Mensch, gierig und unmenschlich, und auch wenn einzelne Menschen dazwischen zu kleinen Hoffnungsinseln werden, so müssen auch sie erkennen: Der Mensch ist und bleibt unberechenbar und ist jederzeit bereit für sich selbst das Menschsein zu opfern. Immer und überall, hinterrücks und vorderrücks, Tag und Nacht.Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, das einen nicht mehr loslässt, das eine Warnung an unsere Gesellschaft darstellt. Denn es ist ein Buch der Zerstörung, bei dem am Ende nur die Hoffnung bleibt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks