Deon Meyer Rote Spur

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 25 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(12)
(5)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Rote Spur“ von Deon Meyer

Blutige Spuren Es ist nur ein Gerücht: ein islamistischer Anschlag in Südafrika. Doch warum gelingt es dem Geheimdienst nicht, Genaueres herauszufinden? Warum fährt die CIA schweres Geschütz auf? Deon Meyer legt einen neuen atemberaubenden Roman vor. Eine Schmugglerin führt alle hinters Licht, eine Agentin verliebt sich in den Falschen, und ein Drogenboss geht über Leichen. Mittendrin der Bodyguard Lemmer, für den das Motto gilt: „Nicht ich suche Ärger – der Ärger sucht mich.“ „Versuchen Sie es: Nehmen Sie dieses Buch in die Hand und legen Sie es dann wieder weg. Versuchen Sie es. Man schafft es einfach nicht. Ich bin ein Profi, und nicht mal ich konnte es.“ Don Winslow

Absolut fesselnd und beeindruckend vielschichtig

— MinnaM
MinnaM

Vier Geschichten, die der südafrikanische Autor in seinem neuen Buch wie beiläufig zu einem packenden Thriller verknüpft.

— MartinKrist
MartinKrist

Spannender Thriller mit mehreren Strängen. Wie gewohnt mit intensivem Einblick ins politische und gesellschaftliche Südafrika.

— Gulan
Gulan

Stöbern in Krimi & Thriller

Die gute Tochter

spannende Geschichte, allerdings etwas zu fad und langgezogen

Anni59

The Girl Before

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe ! Die Story hat mich durchweg umgehauen! Spannend bis zum Schluss - Unbedingt lesen !!!!

rosaazuckerwatte

Harte Landung

Schöner Krimi mit ausgesprochen wenig Leichen und Blut!

vronika22

AchtNacht

Ein sehr schön geschriebenes Buch, aber für meinen Geschmack zu stark an "The Purge" angelehnt.

Nadine_Teuber

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Ein wirklich aussergewöhnlicher Thriller!

dreamlady66

Death Call - Er bringt den Tod

Schade, schon zu Ende und jetzt heißt es wieder warten auf das nächste Buch von Chris Carter ...

anie29

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Böse Befindlichkeiten!°

    Rote Spur
    MartinKrist

    MartinKrist

    17. November 2015 um 11:39

    Der NIA, der nationale Nachrichtendienst Südafrikas, soll aufgelöst werden und mit anderen Behörden zu einem Supergeheimdienst fusionieren. Doch die Direktorin Janina Mentz wittert eine Chance, die Eigenständigkeit ihres Nachrichtendienstes zu erhalten, als ihre Spione über Diamantenschmuggler und Waffenschieber auf die Spur von Islamisten kommen, die im Vorfeld der Fußball-WM 2010 einen terroristischen Anschlag planen. Etwa zur gleichen Zeit erhält Lemmer, der aus Deon Meyers "Weißer Schatten" bekannte Bodyguard, einen ungewöhnlichen Auftrag: Diesmal soll er keine Menschen beschützen, sondern zwei der seltenen Spitzmaulnashörner auf ihrem Weg von Simbabwe in ein neues, schützendes Reservat im südafrikanischen Outback. Als ihm unterwegs aber eine ebenso berüchtigte wie brutale Straßenbande auflauert und er obendrein von seinem Auftraggeber gelinkt wird, gilt seine Sorge nicht mehr nur dem Arten-, sondern auch seinem eigenen Schutz. Nicht viel später fasst die jahrelang von ihrem Mann und ihrem Sohn erniedrigte Milla Strachan einen Entschluß. Sie will ihr Leben neu sortieren, sucht sich eine eigene Wohnung und findet einen neuen Job: ausgerechnet beim südafrikanischen Geheimdienst NIA, wo sie verstrickt wird in einen seltsamen Fall von Schmuggel, Diebstahl - und unverhoffter Liebe, die ihr neues Leben auf den Kopf stellt, mehr als sie erhofft hat. Kurz darauf quittiert der aus "Der traurige Polizist" bekannte Mat Joubert seinen ernüchternden Dienst als Kommissar und beginnt einen Job als Privatdetektiv. Sein Auftrag: den spurlos verschwundenen Gatten von Tanja Flint finden, einen Bertriebsleiter bei den Busbetrieben Kapstadts. Ein unscheinbarer Mann, der eigentlich eine glückliche Ehe führte, dennoch der Versuchung nicht widerstehen konnte - und sich dabei mit den falschen Leuten einließ. Eigentlich sind es vier eigenständige Geschichten über vier von Angst, Schuld, Sühne und Resignation getriebene Menschen, die der südafrikanische Autor Deon Meyer in seinem neuen Roman erzählt. "Rote Spur" ist deshalb auch in vier unabhängige Teile gegliedert, die Meyer dennoch auf faszinierende Weise, immer wieder nur durch kleine, unscheinbare Zufälle, miteinander zu verknüpfen weiß - ohne dass er sie für seine Protagonisten zu einem alles vereinenden, auflösenden Happy-End führt. Was nur konsequent ist, denn so wie die Figuren nach über 600 Seiten vor offenen Fragen stehen, blickt der Leser auf ein vordergründig schillerndes, nach einem seit Jahren währenden Wandel aber zutiefst zerrissenes Land. Dieses ist bei Deon Meyer freilich nicht so blutig und brutal wie bei beispielsweise einem Roger Smith. Anders als Smith setzt Meyer nach wie vor seine Hoffnung auf das "Gute" der südafrikanischen Seele. Was nicht bedeutet, dass er seine Finger nicht in die Wunden legt, die auch zwei Jahrzehnte nach Ende der Apartheid am Kap noch schwären. Das Resultat ist ein vielschichtiger, packender, großartiger Roman.

    Mehr
  • Tolles Buch!

    Rote Spur
    BeckyHH

    BeckyHH

    14. July 2013 um 17:45

    Als Leserin habe ich sofort gemerkt, dass unglaublich viel Arbeit notwendig war, um dieses Buch fertigzustellen. Die ganzen Recherchearbeiten und teils detaillierten Beschreibungen der Orte können eben nicht „einfach mal so“ niedergeschrieben worden sein. Der Schreibstil ist sehr erwachsen, fast zu bürokratisch mit Fremdwörtern gespickt (vor allem im ersten Teil). Der Einstieg ist mir dadurch recht schwer gefallen, aber auch weil ich zu Beginn so manchen Sachverhalt mehrfach lesen musste um den Überblick über die Namen zu behalten, die in einer Vielzahl genannt wurden. Das Buch wird in mehrere Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es um die Hausfrau Milla Strachan und wie sie zur PIA findet. Dieser Teil hat mir ehrlich gesagt am wenigsten gefallen, denn es gab viele zu verarbeitende Berichte, die sehr ausführlich dargestellt wurden. Diese waren mir teils zu detailliert, weswegen mir zusammengefasste Berichte lieber gewesen wären um den Lesefluss nicht auszubremsen. Andererseits sind mir viele Details lieber als Oberflächlichkeit. Umso besser fand ich dann den zweiten Teil, der völlig anders aufgebaut wurde. Es geht um Lemmer, der eine Fracht für einen Bekannten abholen und den Transport begleiten soll. Jedoch stellen sich ihm einige unangenehme Feinde in den Weg. Bevor diese Geschichte jedoch zu Ende erzählt wird, wechselt die Sichtweise wieder zu Milla Strachan. Fast am Ende des Buchs wechselt die Sichtweise erneut, was mich sehr überrascht hat. Denn nun geht es um eine völlig neue Person, Ermittler Mat Joubert, welcher im ganzen bisherigen Verlauf nicht ein Mal erwähnt wurde. Dies hat mich erst verwirrt, doch durch seine Ermittlungen werden am Ende ganz viele lose Fäden miteinander verknüpft, sodass doch alles einen klaren Sinn ergibt. Ich hatte den „AHA“-Effekt tatsächlich erst auf den letzten 30 Seiten des Buchs. Beinahe schon hatte ich es abgeschrieben, dass alles doch noch einen Sinn ergibt. Doch dann mit einem Mal war alles glasklar und nachvollziehbar. Das ist ein wirklich empfehlenswertes Buch für alle die auf Polit-Thriller stehen und ich habe auch schon weiterführende Bücher zu einzelnen Protagonisten aus dem Buch entdeckt, welche bei mir sicherlich auf der Wunschliste landen. Copyright © 2013 by Rebecca H.

    Mehr
  • Rezension zu "Rote Spur" von Deon Meyer

    Rote Spur
    walli007

    walli007

    05. August 2012 um 19:28

    Milla, Hausfrau und Autorin Organisierte Krminalität in Südafrika, hier wie auch sonst wo in der Welt, versuchen Regierungsorganisationen das Verbrechen zu stoppen. Doch auch wie so oft stehen die Aussichten schlecht. Das fängt schon damit an, neue Mitarbeiter zu finden. Da kommt die biedere Hausfrau Milla, die sich von ihrem untreuen Mann und dem widerwärtigen Sohn getrennt hat, gerade recht. Zunächst einmal soll Milla nur Zusammenfassungen aus Recherchen oder Zeitungsberichten schreiben. Eine einfache Aufgabe, denkt sie, die noch nicht weiß, was auf sie zukommt. Komisch nur, dass sie niemandem von der Arbeit erzählen soll. Und auch Lemmer ist wieder unterwegs, einen eigenartigen Auftrag bekommt der Personenschützer, er soll zwei Nashörner zu einer Farm begleiten. Meiner Meinung nach sehr zäh beginnt dieser Roman. Durch den ersten Teil musste ich mich etwas quälen, denn hier geht es viel um Millas Hintergrund, ihren untreuen Ehemann und ihren Sohn, der sie behandelt wie den letzten Dreck. Man versteht zwar sehr gut, dass sie sich nach Jahren endlich trennt, und freut sich mit ihr über die neue Arbeit. Doch gerade die Schilderung dieser ausgesprochen drögen Zuarbeit für irgendwelche Dienste, war für mich schwer zu ertragen. Für den Anfang eines Thrillers ging es hier doch sehr ungewöhnlich los. Erst ab dem zweiten Teil wo wir den altbekannten Lemmer wiedertreffen, wird ein Schuh bzw. Thriller draus. Dieser Teil ist sehr interessant und lebt von seinen Protagonisten, was mir runterging wie Öl. Da ist er, der Deon Meyer, den ich kenne. Wie auch in seinen anderen Büchern geht es sowohl um die politische Situation in Südafrika als auch um das eben durch gewisse politische Vorgaben gut entwickelte organisierte Verbrechen. Banden bekämpfen sich untereinander und die Behörden tun sich schwer mit den Ermittlungen. Hier geht es zum Teil sehr spannend zu und wir treffen viele alte Bekannte aus den vorherigen Büchern des Autors wieder. Gerade diese Verknüpfung mehr oder weniger locker hat mir sehr gut gefallen. Doch genau das Gleiche gibt für mich auch Anlass zur Kritik, denn manchmal waren mir die Verknüpfungen zu locker, so dass ich kaum noch eine Verbindung zwischen den einzelnen Handlungen ziehen konnte. Da würde ich mir beim nächsten Mal entweder unterschiedliche Bücher oder engere Zusammenhänge wünschen. Dennoch ein guter Thriller von einem meiner Lieblingsautoren.

    Mehr
  • Rezension zu "Rote Spur" von Deon Meyer

    Rote Spur
    Phil Decker

    Phil Decker

    28. December 2011 um 19:12

    Drei Geschichten in einem Thriller so zu verarbeiten, ist schon hohe Schreibkunst. Meyer wird immer besser. Es gibt kaum etwas an diesem Buch auszusetzen. Höchstens, dass nicht ganz klar wurde, was aus der Spurenleserin letztendlich geworden ist. Erfährt man vielleicht im nächsten Buch.