Deon Meyer Tod vor Morgengrauen

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Inhaltsangabe zu „Tod vor Morgengrauen“ von Deon Meyer

Ein Mörder mit Vergangenheit Zatopek van Heerden, ein ehemaliger Polizist, wird als Privatdetektiv mit einem ganz und gar undankbaren Fall betraut. Er soll den Mord an einem Antiquitätenhändler aufklären, den die Polizisten längst zu den Akten gelegt hat. Doch nun droht das Vermögen des Toten, der kein Testament hinterlassen hat, statt an seine Lebensgefährtin an den Staat zu fallen. Als van Heerden schon aufgeben will, fällt ihm auf, dass der Ausweis des Toten gefälscht ist. Anscheinend hat er eine andere Identität angenommen. Und dann meldet sich auch noch eine alte Frau und behauptet, die Mutter des Toten zu sein. Ein Roman voller Spannung und Atmosphäre – Deon Meyer beweist mit diesem Buch, dass er zu den besten Krimiautoren der Welt gehört.

Roman hat mir sehr gut gefallen. Gutes Timing und Climax, daher sehr schön zu lesen. Wird nicht mein letzter D. Meyer Roman gewesen sein.

— Silenius
Silenius

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  • Leserunde zu "Sieben Tage" von Deon Meyer

    Sieben Tage
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Deon Meyer - sein Herz gehört Südafrika, seine Leidenschaft sind Mozart, Rugby und Motorräder, seine Stärke fesselnde Krimis.  Obwohl Deon Meyer keine Serienkrimis schreibt, begegnet man einigen Figuren immer wieder – unter anderem Bennie Griessel, der nicht nur das Verbrechen bekämpft, sondern auch seine Dämonen und die Alkoholsucht. Seine Versuche, die Ehe zu retten, trocken zu bleiben und sein Leben in den Griff zu bekommen, sind mehr oder weniger erfolgreich. Was Griessel aber stets gelingt, ist, den Täter zu schnappen. Wie den kaltblütigen Heckenschützen in »Sieben Tage«. »Ich schieße jeden Tag auf einen Polizisten – bis sie den Mörder von Hanneke Sloet anklagen«, lautet eine E-Mail an die Polizei von Kapstadt. Und dann beginnt der Heckenschütze, seine Drohung wahrzumachen. Bennie Griessel steht vor einem Rätsel. Er findet kein Motiv für den Mord an der jungen Anwältin. Man gibt ihm sieben Tage, um den Erpresser zu stoppen und ein Blutbad zu verhindern. Die Zeit läuft. Eine atemberaubende Jagd durch Cape Town beginnt – geschrieben von einem Meister der Spannung. Hier geht´s zur Leseprobe. Kurz zum Autor: Deon Meyer, Jahrgang 1958, gilt seit dem Ende der Apartheid als Begründer des südafrikanischen Kriminalromans – und zwar mit weltweitem Erfolg. Seine Romane erscheinen heute in mehr als 25 Ländern. Er wurde mit dem ATKV Prose Prize, dem begehrten südafrikanischen Literaturpreis, ausgezeichnet und stand mit »Das Herz des Jägers« in den USA unter den Top-Ten-Thrillern des Jahres. Als 2006 sein Roman »Tod vor Morgengrauen« in Südafrika als Serie im Fernsehen läuft, wird Deon Meyer in seiner Heimat berühmt. Hierzulande erhielt er sowohl für »Das Herz des Jägers« (2006) als auch für »Weißer Schatten« (2009) den deutschen Krimipreis. Weitere Informationen zum Autor, zu seinen Büchern und ein lukratives Gewinnspiel findet Ihr unter Deon Meyer - Ein Special - reinschauen lohnt sich. Deon Meyer zählt zu den Besten seines Genres - überzeugt Euch selbst davon und bewerbt Euch bis einschließlich 12. März für die Leserunde zu »Sieben Tage«. Wir stellen 25 Freiexemplare zur Verfügung. Solltet Ihr zu den Mitlesenden zählen, setzen wir eine Teilnahme am Austausch in den einzelnen Leseabschnitten sowie eine abschließende Rezension voraus. Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf die Leserunde. Euer Team vom Aufbau Verlag

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  • Nichts für schwache Nerven

    Tod vor Morgengrauen
    Felice

    Felice

    04. March 2014 um 20:52

    Ein wirklich harter Thriller, bei dem nicht mit Toten gegeizt wird- auch die "Guten" erwischt es. Das war mir persönlich ein bisschen zu viel, auch wenn Ermittler van Heerden dies selbst mehrfach sagt. Die Story ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt und zwar wechseln sich die Kapitel immer ab: der aktuelle Fall und van Heerdens persönliche Lebensgeschichte, die sich genauso spannend liest. Bei Deon MEyer ermittelt in jedem Krimi ein anderer Polizist oder, wie hier, ehemaliger Polizist, die anderen Mitglieder der Dienststelle treten aber auch in Erscheinung. Fazit: super spannende Unterhaltung mit Tiefgang.

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  • Am Kap der verlorenen Hoffnung

    Tod vor Morgengrauen
    Stefan83

    Stefan83

    11. August 2013 um 16:16

    Wenn ich Ende Dezember meinen persönlichen Krimi des Jahres küre, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es sich um Deon Meyers dritten Roman, „Tod vor Morgengrauen“, handeln wird, mit dem der südafrikanische Autor, der mich bereits mit seinem Frühwerk „Der traurige Polizist“ zu begeistern wusste, die qualitative Latte nochmal ein Stückchen höher gelegt hat. Mehr noch: „Orion“, so der Titel auf Afrikaans, gehört ohne Zweifel zum sowohl sprachlich als auch inhaltlich besten, was ich seit längerer Zeit (oder besser gesagt seit James Lee Burke) in diesem Genre in den Händen halten durfte. Meyer legt hier nicht nur das Klischee des südafrikanischen Exoten ad acta, er vollzieht, wie das nur wenigen vor ihm gelungen ist, den Spagat zwischen ernsthafter Literatur und spannungsgeladener Unterhaltung, ohne sich dabei die Leisten zu zerren bzw. dem Leser zuviel künstlich aufgetragenes Gefasel zuzumuten. Hier sitzt jeder Satz am richtigen Platz, trägt jede winzige Zeile dazu bei, ein Gesamtbild zu erzeugen, das uns geistig direkt an den Kap katapultiert und aus künstlichen Figuren erschreckend, ja berührend nachvollziehbare Menschen macht. Im Mittelpunkt steht dabei diesmal ein ehemaliger Ermittler der Mordkommission namens Zatopek van Herrden, der sich inzwischen notgedrungen als abgehalfterter Privatdetektiv seinen Lebensunterhalt verdingt und dabei in schöner Regelmäßigkeit vollkommen besoffen am Fußboden irgendeiner Kneipe wiederfindet. Als ihn eines Tages wieder einmal sein Anwalt Kemp aus dem Knast holen muss, weil er des Abends zuvor eine Schlägerei vom Zaun gebrochen hat, hat dieser zugleich einen neuen Auftrag für ihn: Kemps Kollegin Hope Beneke benötigt seine Hilfe in einem mysteriösen und aufgrund der fehlenden Indizien auch undankbaren Fall. Er soll den Mord an dem Antiquitätenhändler Johannes Jacobus Smit aufklären, der vor seinem Tod brutal gefoltert und am Ende mit einem Schuss aus einer amerikanischen M-16 hingerichtet worden ist. Die Polizei hat die Akte Smit längst geschlossen. Doch da man bei dem Mord auch den Safe geplündert und das darin enthaltene Testament entwendet hat, drängt die Witwe nun auf neue Ermittlungen. Andernfalls fällt das Erbe, ein beträchtliches Vermögen, nach dem Ablauf von sieben Tagen direkt an den Staat. Van Heerden ist von seiner Aufgabe genauso wenig begeistert wie von der idealistischen Hope Beneke. Nur widerwillig erklärt er sich bereit Nachforschungen anzustellen, sind die Spuren doch, allein aufgrund der bereits vergangenen Zeit seit dem Tod des Opfers, mehr als kalt. Als er schließlich auf etwas stößt, scheint er in einen Wespennest gestochen zu haben. Plötzlich zeigt sich neben der Polizei auch der südafrikanische Geheimdienst an seinen Ergebnissen äußerst interessiert. Mit jedem Tag wird mehr Druck auf van Heerden ausgeübt, der immer noch herauszufinden versucht, was sich genau im Safe befunden hat. Waren er es gefälschte Dollars oder Drogengeld? Hatte Smit vielleicht etwas mit Schmuggel zu tun? Nach und nach verwirft er die einzelnen Theorien bis er schließlich auf die Wahrheit stößt, die ihn nicht nur weit zurück in das Jahr 1976 führt, sondern sich und Hope Beneke auch in tödliche Gefahr bringt … Ich bin ganz ehrlich: Kriminalromane mit zwei parallel laufenden Handlungssträngen, welche selbst nach mehr als dreihundert Seiten immer noch keine größere Verbindung zueinander aufweisen, sind mir eigentlich grundsätzlich zuwider, hemmen sie doch zumeist das Lesevergnügen bzw. stören die Dynamik und den Fluss der eigentlichen Geschichte. „Tod vor Morgengrauen“ kann allerdings als schulmeisterliches Beispiel angeführt werden, wie man es richtig macht, gelingt es doch Deon Meyer mit diesem stilistischen Griff hervorragend, der ohnehin schon unheimlich komplexen Handlung und ihren Figuren zusätzliche Tiefe zu verleihen. Und um es auf den Punkt zu bringen. Das ist tatsächlich Optimierung auf besten Niveau, da van Heerden den Vergleich mit den ganz Großen standzuhalten vermag und sich problemlos in die Riege der Dave Robicheaux', Philip Marlowes, John Rebus' oder Patrick Kenzies einreiht. Es fällt mir wirklich schwer zu urteilen, was mir besser gefallen hat: Der eigentliche Krimi-Plot oder die in der Ich-Form erzählte Lebensgeschichte van Heerdens. Fakt ist jedenfalls: Beide zusammen sorgen für den genau richtigen Mix aus psychologischer Betrachtung und stimmungsvoller Atmosphäre, heben das ohnehin schon hohe Niveau des Romans nochmal an. Auch wenn knurrige, saufende Ermittler uns allerorten aus den Buchdeckeln entgegenzuhüpfen scheinen – Zatopek van Herrden hat mit diesen schablonenhaften Stereotypen nur wenig gemein, ist in seiner Charakterisierung viel intensiver gezeichnet, als man dies allgemein hin von diesem Genre gewohnt ist. Fast scheint es so, als wäre nicht die Figur für die Handlung entworfen, sondern andersrum. Als hätte Deon Meyer rund um van Heerden seine Geschichte erzählt, die nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen des heutigen Südafrikas berücksichtigt, sondern bis weit zurück in die Zeit der Befreiungskriege reicht. Einmal mehr wird deutlich, wie eng Zukunft und Vergangenheit am Kap zusammenhängen, wie die Folgen der Apartheid, die begangenen und unter den Teppich gekehrten Verbrechen, das Land, trotz der TRC (Wahrheits- und Versöhnungskommission), weiterhin beschäftigen. Für uns Europäer ist das mitunter schwer verständlich, wenngleich sich Meyer große Mühe gibt, seine Handlung nicht allzu sehr mit Informationen zu überfrachten. Um den ein oder anderen Blick ins Lexikon (Befreiungskriege, UNITA, Geschichte Angolas) kam ich letztlich dennoch nicht herum. Für mich jedoch auch kein Grund zur Kritik. Ganz im Gegenteil: Ein Krimi, welcher es neben dem eigentlichen Auftrag der Spannungserzeugung auch noch schafft mich tiefer für die Thematik zu interessieren, muss umso höher gelobt werden. Selbiges gilt für Meyers Angewohnheit, Figuren früherer Bücher in Nebenrollen auftauchen zu lassen, was einem immer wieder das Gefühl gibt, sofort zuhause zu sein. In diesem Fall sind dies Mat Joubert (Hauptprotagonist in „Der traurige Polizist“) sowie der ehemalige Berufskiller Thobela »Tiny« Mpayipheli, dem der Leser u.a. in „Das Herz des Jägers“ wieder begegnen wird. Wer jetzt Angst hat von all den komplexen Verbindungen erschlagen zu werden, den kann ich beruhigen. „Tod vor Morgengrauen“ liest sich flüssig, schnell, ja, wie aus einem Guss und hält stets die Balance zwischen ruhigen Passagen und deftiger Action. Letztere hat Deon Meyer nicht selten drastisch und brutal inszeniert, wenngleich diese Einlagen keinesfalls den Gewaltgrad eines Roger Smith erreichen. Dennoch: Meyers dritter Roman ist nichts für zartbesaitete Rätselfreunde. Anhänger des nachtschwarzen Hardboiled werden dafür aber ebenso auf ihre Kosten kommen wie Leser psychologischer Krimis. Auch weil die Handlung nicht mit Überraschungen geizt und immer wieder neue Haken schlägt, bis man sich letztendlich mit der ernüchternden, düsteren Wahrheit konfrontiert sieht. Insgesamt ist „Tod vor Morgengrauen“ eine in allen Belangen meisterhafte Mischung aus gesellschaftlichem Kriminalroman und psychologischer Lebensgeschichte, die über die volle Distanz zu überzeugen weiß. Nachtschwarz, spannend, einfühlsam, glaubwürdig und einfach vortrefflich erzählt – ein ganz dicke Empfehlung für alle Freunde anspruchsvoller Spannungsliteratur!

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  • Routiniert

    Tod vor Morgengrauen
    alasca

    alasca

    09. May 2013 um 16:30

    Routinierte Schuld-und-Sühne-Variante auf südafrikanisch.

  • Rezension zu "Tod vor Morgengrauen" von Deon Meyer

    Tod vor Morgengrauen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2011 um 14:08

    Der ehemalige Poliszist Zatopek Van Heerden soll innerhalb von sieben Tagen das verschollene Testament eine ermordeten Antiquitätenhändlers ausfindig machen, da dessen Lebensgefährtin sonst nichts erbt. Schnell stellt sich heraus, dass der Ermordete seine Identität nur angenommen hatte und in zwielichtige Geschäfte verwickelt war. Der Krimi liest sich gut und bleibt bis zum Ende spannend. Die erzählweise mit Rückblenden gefällt mir sehr gut, ist aber wahrscheinlich Geschackssache.

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  • Rezension zu "Tod vor Morgengrauen" von Deon Meyer

    Tod vor Morgengrauen
    sabatayn76

    sabatayn76

    13. January 2011 um 08:37

    Über ungewöhnliche Namen und gewöhnliche Bedürfnisse Inhalt: Zatopek van Heerden - Alkoholiker und ehemaliger Polizist - landet nach einer Schlägerei im Gefängnis. Nach seiner Entlassung wird er auf einen undankbaren und scheinbar aussichtslosen Fall angesetzt: vor 10 Monaten wurde Johannes Jacobus Smit bei einem Einbruch in sein Haus getötet. Der gesamte Inhalt seines Safes ist seitdem verschwunden, darunter auch sein Testament, in dem er angeblich seinen gesamten Besitz seiner Lebensgefährtin Wilhelmina Johanna van As vermacht hat. Miss van As hat großes Interesse an der baldigen Auflösung des Falles, da ansonsten das Erbe dem Staat zugesprochen wird, und beauftragt van Heerden mit der Recherche. Mein Eindruck: Nach einem spannenden Start lässt Deon Meyer auch im Verlauf nicht nach und bietet einen cleveren und atmosphärischen Krimi, der den Leser nach Südafrika versetzt. Die relativ kurzen Kapitel und die verhältnismäßig einfache Sprache sorgen dafür, dass sich 'Tod vor Morgengrauen' schnell und unterhaltsam liest. Der Autor berichtet neben der eigentlichen Krimihandlung zudem sehr detailliert von Zatopeks Lebensgeschichte, lässt so ein komplexes Bild des Protagonisten entstehen und vermittelt das Gefühl, als träfe man als Leser auf einen alten Bekannten. Mein Resümee: 'Tod vor Morgengrauen' bietet einen authentischen Einblick ins moderne Südafrika und ist zudem ein spannender, unterhaltsamer und cleverer Krimi.

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  • Rezension zu "Tod im Morgengrauen" von Deon Meyer

    Tod vor Morgengrauen
    Savina

    Savina

    08. January 2011 um 22:02

    Das Buch "Tod vor Morgengrauen" oder wie es auch noch heißt "Tod im Morgengrauen" ist spannend und unterhaltsam geschrieben. Man fragt sich die ganze Zeit über wie denn den Story ausgehen mag. Am Anfang ist es etwas schwierig, auch weil zwischen zwei Zeiten hin und her gesprungen wird. Aber wenn man erst mal in der Story drin ist, was nach spätestens 100 Seiten geschehen ist, fesselt einen das Buch sehr und lässt einen nicht los. Mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet. Empfehlenswert! http://www.aufbau-verlag.de/index.php/tod-vor-morgengrauen.html

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  • Rezension zu "Tod vor Morgengrauen" von Deon Meyer

    Tod vor Morgengrauen
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    11. August 2010 um 22:23

    "Tod vor Morgengrauen" ist ein exquisiter Kriminalroman, der nicht nur in der Gegenwart Südafrikas handelt, sondern auch tief in dessen Vergangenheit führt. Dies geschieht durch zwei Stories in einem Roman: Zum einen wurde Johannes Smit, ein Antiquitätenhändler in Durbanville in der Kapprovinz, bei einem Einbruch in sein Haus mit einer großkalibrigen Waffe tödlich verletzt. Der gesamte Inhalt seines begehbaren Safes war verschwunden, darunter auch sein Testament, in dem er angeblich seinen gesamten Besitz seiner Lebensgefährtin Wilhelmina Van As vermacht hat. Da das Testament nicht wieder auftaucht, würde das Vermögen des ermordeten Mr. Smit an den Staat Südafrika fallen. Die Rechtsanwältin Hope Beneke engagiert - als alle rechtlichen Möglichkeiten erschöpft waren und nur mehr 7 Tage Zeit bleiben, das Testament aufzufinden - den ehem. Polizist Zatopek Van Heerden, um es zu finden. In der Folge versucht Zet, wie er genannt wird, die Hintergründe für den Mord und das vollständige Leeren des Safes herauszufinden, was ihn tief in die nicht unbedingt ruhmreiche Vergangenheit Südafrikas führt. Zum anderen wird in einer Art Roman im Roman die Entwicklung von Zatopek Van Heerden vom Sohn eines Bergmanns und einer Künstlerin, der nach dem frühen Tod seines Vaters vaterlos aufwächst, episodenartig erzählt: Vom Polizisten, der nach längerem Streifendienst eine Universitätslaufbahn als Kriminologe einschlägt, wo er das Profiling in Südafrika einführt, zum Captain des Morddezernats der Kapprovinz. Die Umstände, wie er und sein Partner Captain Willem Nagel einen Serienmörder stellen, bei dem Nagel getötet wird, führen dazu, daß Zet aus dem Polizeidienst ausscheidet, versumpert und schließlich Privatdetektiv wird. Jede der beide Stories ist für sich allein spannend, beide ergänzen einander perfekt. Beim Lesen von 570 Seiten wird es nie langweilig, die Zeit vergeht wie im Flug.. :))

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  • Rezension zu "Tod vor Morgengrauen" von Deon Meyer

    Tod vor Morgengrauen
    mausimotte

    mausimotte

    22. February 2010 um 12:54

    naja der knaller war dieses buch leider nicht, hatte es mir nach den guten bewertungen bei online-buchläden besser vorgestellt.
    es werden zwei geschichten in unterschiedlicher zeit erzählt, das macht das verstehen nicht unbedingt einfacher.

  • Rezension zu "Tod vor Morgengrauen" von Deon Meyer

    Tod vor Morgengrauen
    KarlMay

    KarlMay

    02. September 2007 um 16:18

    Der Held des Romans ist der Ex – Polizist van Heerden, der in einem Mordfall ermitteln soll, der bereits Jahre zurückliegt. Die Freundin eines ermordeten Antiquitätenhändlers will verhindern, dass das Vermögen des Toten an den Staat zurückfällt, weil sein Testament, das sie zur Alleinerbin bestimmt hat, verschwunden ist. Widerwillig beginnt van Heerden mit seinen Ermittlungen, denn er hat nur eine Woche Zeit und die Polizei erweist sich nicht gerade als kooperativ. Je länger seine Nachforschungen gehen, desto stärker wird sein Verdacht, dass es sich hier um ein Komplott handelt, das bis in die höheren Kreise geht und das tief in die Vergangenheit seines Landes führt. Deon Meyer hat einen Hang zu etwas kaputten Ermittlern – so auch dieses Mal. Denn parallell zum aktuellen Fall erzählt er auch die Geschichte eines begabten und hoffnungsvollen jungen Polizisten, der über eine persönliche Schuld, in die er verstrickt hat, nie hinweggekommen ist. Wenn Ihr den Roman „Der traurige Polizist“ von Deon Meyer schon gelesen habt, dann begegnet Ihr in diesem Roman auch dem Kommissar Mat Joubert wieder. Wenn Ihr etwas übrig habt für spannende Kriminalromane, die einen etwas exotischeren Hintergrund haben, dann solltet Ihr Euch diesen Roman nicht entgehen lassen!

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  • Rezension zu "Tod im Morgengrauen" von Deon Meyer

    Tod vor Morgengrauen
    ramonapop

    ramonapop

    14. August 2007 um 14:40

    Sehr dichte, spannende Geschichte. Kein einfaches Whodunnit, die Kriminalgeschichte ist das Stichwort für die eigentliche Erzählung, die tief in die Geschichte Südafrikas zurückgeht.