Der Jugendrat der Generationenstiftung

 4 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Der Jugendrat der Generationenstiftung

Franziska Heinisch, 20 Jahre, studiert in Heidelberg Jura und arbeitet für den Jugendrat der Generationen Stiftung. In der Wochenzeitschrift ZEIT erregte am 29. März 2019 ihr Artikel zum Klimastreik großes Aufsehen.Lucie Hammecke, 22 Jahre, studiert in Leipzig Politikwissenschaft und ist Expertin für Demokratie. Als jüngste Abgeordnete zog sie 2019 für die Grünen in den Sächsischen Landtag ein.Niklas Hecht, 21 Jahre, studiert in Leipzig Lehramt für die Fächer Deutsch und Sport ist der Experte für Bildungsfragen. Er war von 2012 bis 2016 Mitglied der Nationalmannschaft im Kanu-Slalom.Jonathan Gut, 20 Jahre, studiert in Dresden Verkehrsingenieurwesen.Daniel Al-Kayal, 25 Jahre, studiert Politikwissenschaft in Heidelberg, ist Bezirksbeirat in Kirchheim, kandidiert für die SPD und interessiert sich vor allem für kommunale Themen.Sarah Hadj Ammar, 20 Jahre, studiert Biomedizin in Würzburg, ist seit neun Jahren unter anderem bei Plant-for-the-Planet aktiv, war dort ein Jahr im Global Board (dem Jugendweltvorstand) aktiv. Sie befasst sich mit Klimafragen.Hannah Lübbert, 18 Jahre, kommt aus Berlin, studiert Umweltwissenschaften und Psychologie in Lüneburg. Jakob Nehls, 25 Jahre, studiert Geografie und Politik in Göttingen und ist Jugendvertreter von Amnesty International Deutschland.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen!" von Der Jugendrat der Generationenstiftung

Ein wachrüttelndes Buch das zeigt an welchen Baustellen wir dringend arbeiten müssen um die Erde und uns zu retten!
Laurie8vor 2 Monaten

Inhalt: Eine Generation, die lange Zeit als unpolitisch belächelt wurde, steht auf, organisiert Proteste, an denen landesweit Hunderttausende und weltweit Millionen teilnehmen. Angesichts schwindender Ressourcen und globaler Vermüllung stellen sie die Forderung nach nachhaltigem Klima- und Umweltschutz.
Acht Autoren und Aktivisten, Mitglieder des Jugendrates Generationen Stiftung, warnen nicht nur vor den Gefahren, denen sich die heutigen 14- bis 25-Jährigen ausgesetzt sehen. In genau recherchierten Beiträgen, die mit den Erkenntnissen anerkannter Wissenschaftler abgeglichen sind, stellen sie konkrete Forderungen, nehmen uns alle in die Verantwortung und entwerfen eine Vision, die die Kraft hat, Generationen zu vereinen.


Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Harald Lesch, den ich wirklich sehr schätze und dessen Sendungen ich mir sehr gerne ansehe. Ich finde es toll dass er sich hinter die Autoren stellt und sie durch sein Vorwort unterstützt.

Es ist in zehn Kapitel bzw. 10 Bedingungen unterteilt, die wiederum in zwei Kapitel gegliedert sind. Und gleich zu Beginn möchte ich meinen einzigen Kritikpunkt erwähnen, denn das hat mich wirklich unglaublich beim Lesen gestört: es ehrt die Autoren sehr, dass sie allen gerecht werden wollen, aber dieses Gendering war einfach zu viel des Guten. Auf jeder Seite stolpert man mindestens einmal über Autor*innen, über Politiker*innen, über Manager*innen. Nach den ersten paar Seiten war ich extrem genervt und habe die Sternchen verflucht. Bitte nicht übel nehmen, aber das hätte man sich wirklich sparen können! Nun weiter zum Buch:

Es ist kein reines „Klimarettungsbuch“, wie ich es zuerst annahm. Vielmehr ist es ein Leitfaden zur Rettung unserer Welt, da wir die Welt und unsere Zivilisation nur retten können wenn an allen Baustellen so schnell wie möglich gearbeitet wird. Es geht nicht nur um die Klimakatastrophe in die sich die Menschen hineinmanövriert haben, es geht auch um die Wirtschaft, die so nicht weiter voran getrieben werden darf. Es geht um soziale Ungerechtigkeit, die aus ungerechter Wirtschaft resultiert und wodurch die Menschheit immer mehr in Arm und Reich auseinander driftet. Es geht um Bildung, die für jeden zugänglich sein muss! Die Verhältnisse und die Herkunft dürfen nicht entscheiden ob jemand Zugang zu Bildung bekommt oder nicht. Denn genau das bringt Arm und Reich immer weiter auseinander! Genau das führt zu einer Vormachtstellung der Reichen, die wiederum die Wirtschaft beherrschen und deren Richtung bestimmen, nur um noch reicher und ungerechter über unsere Welt zu herrschen. Daraus resultiert die Gefährdung der Demokratie, denn wo Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Neid und Hass sind, ist undemokratisches Gedankengut schnell geschürt.

Das Buch zeigt auf, wie sehr alles miteinander verbunden ist und wie notwendig es ist, dass wir daran arbeiten. Die Autoren haben klare Vorstellungen was wir, die Politiker und die Verantwortlichen marktbeherrschender Konzerne ändern müssen! Sie haben einen tollen Plan! Und wenn ich die Kritiker höre, die sagen „das ist doch alles nichts Neues“ - ja, das ist richtig! Dieses jungen Menschen haben das Rad nicht neu erfunden, aber sie wollen es zum Drehen bringen - und das ist genau das was alle vorher versäumt haben, was immer wieder aufgeschoben wurde! Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vor dem, worin wir heute fest stecken! Und ich hoffe dass diese jungen Menschen, die Autoren dieses Buches, endlich wachrütteln konnten. Das kann man nur mit radikalen Vorschlägen und Maßnahmen, das kann man nur wenn man polarisiert. Denn das ewige „man könnte ja mal irgendwann“ hat uns in unsere schlimme Lage gebracht.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen - egal welches Geschlecht, welches Alter und welcher  Herkunft! Die Rettung von uns allen geht auch jeden von uns etwas an!

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Die Acht Autoren und Aktivisten, Mitglieder  des Jugendrates Generationen Stiftung versuchen mit diesem  Buch endlich Bewegung in die Leserschaft ihres Buches zu bringen. Denn ihrer Meinung nach haben wir keinen Plan und können aber einen solchen, oder besser 100 Forderungen, in diesem Buch finden. Jeder für sich hat sich den Themen Klimakrise, soziale Gerechtigkeit, KI und Bildung auseinander gesetzt. Es wurden Erkenntnisse und Wissenschaftliche Daten abgeglichen, und so wird aufgezeigt, dass bei vielen Themen schon länger Zeit zum Handeln ist. Die 100 Forderungen sollten also nicht nur gelesen und mal wieder diskutiert sowie totgeredet werden, sondern alsbald wie möglich umgesetzt werden. 


Fazit: Vorweg, ja die 100 Forderungen sind nicht neu, bahnbrechend oder spektakulär- wie auch- viele der Themen werden schon seit Jahrzehnten diskutiert und zum Teil von den regierenden Parteien vor sich hergeschoben und totgeredet. 

Jetzt geht es ums TUN und das ANFANGEN, sofort. 

Das wie und wo, findet man im Buch. Ich habe keine neuen Ideen erwartet, ich war eher neugierig auf den Ton und wie die Autoren diese heißen Eisen angehen werden. Ja, da ist Wut, doch da ist auch sehr viel Hoffnung und ein unbändiger Glaube, dass wir, selbst ohne einen Plan jetzt, es schaffen können. Es macht Spass sich mit all diesen Themen so kompakt auseinander zusetzen, selbst wenn man zu denen gehört, die angeblich keinen Plan haben oder nicht handeln wollen….


unbedingt lesen…5 STERNE.

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Rezension zu "Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen!" von Der Jugendrat der Generationenstiftung

Ein mutiges Buch zum kritisch Hinterfragen
LuisaSophievor 2 Monaten

Das Buch "Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen!" ist ein Aufruf an die Menschheit zu handeln. Meiner Meinung nach sind die Vorschläge, die gemacht werden durchaus konstruktiv, sind aber auch kritisch zu Hinterfragen. Mir ist aufgefallen, dass häufig Vorschläge eher wie Vorwürfe dem Leser gegenüber formuliert wurden. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist Ansichtssache und muss sicherlich jeder selbst entscheiden. Trotzdem ist es außerordentlich lesenswert und auch wenn man mit einigen Argumenten nicht übereinstimmt, eignen sich diese doch gut als Diskussionsthema mit Freunden und Familie.

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