Demon Road - Finale infernale

von Derek Landy 
4,4 Sterne bei27 Bewertungen
Demon Road - Finale infernale
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Auch wenn es mich nicht ganz so sehr gefesselt hat wie Band 1 und 2 war trotzdem ein spannendes Finale mit einigen überraschenden Wendungen

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Der bisher schwächste Teil der Reihe. Trotzdem ein guter Abschluss

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Inhaltsangabe zu "Demon Road - Finale infernale"

Wenn ihr glaubt, ein Sonntagsausflug mit euren Eltern sei die Hölle, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Amber Lamont ist die neue Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons. In seinem Auftrag reist sie über die Demon Road, um die Tribute einzunehmen, die seine Anhänger ihrem Herrn schulden. Jetzt ist also sie auf der Jagd nach ihren Eltern, nicht mehr umgekehrt.

Aber Amber hat selbst noch einige Rechnungen offen. Und natürlich denkt sie nicht im Traum daran, bis ans Ende aller Tage einem so durchgeknallten Typen wie Astaroth zu dienen. Warum soll sie den Leuchtenden Dämon nicht noch ein letztes Mal reinlegen können? Schließlich hat sie in ihrer neuen Stellung uneingeschränkten Zugang zur Hölle ...

Derek Landy
, Bestsellerautor und Großmeister des humorigen Horrors, treibt mit diesem Band seine Trilogie um die Dämonin Amber Lamont in ein infernalisches Finale. Aber anschnallen und festhalten: Es kreuzen wieder jede Menge Monster die
Demon Road
!

„Finale infernale“ist der dritte Band der Demon Road-Reihe. Die Titel der ersten beiden Bände lauten „Hölle und Highway“ und „Höllennacht in Desolation Hill“ . Mehr Infos zu Demon Road und der Psychotest „Wie dämonisch bist du?“ unter:
www.demonroad.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785585108
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:12.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Chronikskinds avatar
    Chronikskindvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Auch wenn es mich nicht ganz so sehr gefesselt hat wie Band 1 und 2 war trotzdem ein spannendes Finale mit einigen überraschenden Wendungen
    Ein spannendes Finale

    Story:
    Der finale Band um Amber, Milo und Demon Road. Ich hab mich sehr drauf gefreut und hatte auch so meine Erwartungen. Am Ende bin ich ein bisschen zwiegespalten, da das Buch sie nicht komplett erfüllen konnte.

    Das Buch setzt zeitnah nach dem Ende des dritten Bandes ein. Amber ist jetzt Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons und so bekommen wir auch erstmal einen Einblick in ihren aktuellen Job. Das fand ich schon sehr spannend. Nebenher versucht Amber aber immer noch, ihre Eltern zu finden und sich für deren Taten zu rächen.

    Die Handlung an sich ist spannend und hat einige, teils auch überraschende Zwischenhöhepunkte im petto. Ich war gefesselt und habe das Buch kaum zur Seite legen können. Manche Wendungen haben einen auch zum verzweifeln bringen können - immer wenn man glaubte, jetzt geht alles gut, wird man eines besseren belehrt.

    Soweit so gut - aber es hat mir ehrlich gesagt ein bisschen ... nennen wir es mal "raten" gefehlt. In dem Band gibt es ausschließlich den Handlungsstrang um Amber. In den Vorgängern gab es noch weitere, was natürlich dafür gesorgt hat, dass man wissen wollte, was die Stränge miteinander zu tun haben. Das hat mir hier gefehlt und so war ich auch nicht ganz so sehr gefesselt wie in den ersten beiden Bänden.

    Aber gut, trotzdem hat mich die Handlung mitgerissen und gerade zum Ende hin kam es nochmal zu einigen Höhepunkten, die mich überraschen konnten, manche sogar ernsthaft schockieren. Das Ende - nun schön wäre das falsche Wort, aber es war ein gutes Ende.

    Der Horroranteil in dem Band ist (finde ich) gering. Man sollte sich schon auf ein bisschen was einstellen, aber so krass fand ich es nicht (und ich lese ja normalerweise überhaupt kein Horror).

    Charaktere:
    Protagonistin des Buches ist Amber. Ich mag sie - ihre beiden Ichs. Auch wenn sich ihre dämonische und menschliche Seite etwas unterscheiden, fand ich es erfrischend, diesen Wechsel zu erleben. Auch dass Amber in Dämonengestalt kein Blatt vor den Mund nimmt, hat mir zur Abwechslung ganz gut gefallen.

    Auch sind wieder viele Nebencharaktere mit von der Partie. Manche haben mir gut gefallen, andere weniger gut. Insgesamt fand ich sie aber gut ausgearbeitet und authentisch. Auch mein einer Lieblingscharakter hat in dem Band wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist locker, flüssig und lässt sich schnell lesen. Gepickt ist das ganze wieder mit dem typischen Humor des Autors, der mich immer wieder zum schmunzeln gebracht hat. An manchen Stellen war er aber auch nicht ganz meins - schwarzer Humor ist nicht immer meins.

    Das Buch wird diesmal ausschließlich aus der Sicht von Amber erzählt. Ich fand es gut, da man so ihre Einstellungen nachvollziehen konnte, hätte mir aber durchaus noch eine weitere gewünscht.

    Mein Fazit
    Ein spannendes Finale um Amber und die Demon Road :D

    Auch der dritte Teil konnte mich wieder mit einer spannenden Handlung mit einigen überraschenden und schockierenden Wendungen fesseln. Persönlich hätte ich mir wie im Vorgänger noch eine weitere Sichtweise gewünscht, da ein weiterer Handlungsstrang die Story sicher bereichtert hätte

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    Sternchenschnuppes avatar
    Sternchenschnuppevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der bisher schwächste Teil der Reihe. Trotzdem ein guter Abschluss
    Sollte man als Abschluss lesen

    Nachdem ich schon die ersten beiden Bände gelesen hatte, musste natürlich auch den Abschlussband her. Amber ist nun Stellvertreter des leuchtenden Dämons und ihre Aufgabe ist es die Tribute ihres Bosses einzutreiben. Auch ihre Eltern gehören da dazu. Der Schreibstil ist leicht verständlich und es beinhaltet ein wirklich guter Lesefluss. Den Einstieg fand ich allerdings sehr schleppend und die ganze Geschichte brauchte lange bis sie in Fahrt kommt. Gut fand ich das auch Charaktere aus den vorigen Bänden wieder zum Einsatz kamen. Kann sich Amber wirklich an ihren Eltern rächen? Wer weiß? Das Ende ist gut geschrieben aber leider ein bisschen traurig, warum das müsst ihr selbst herausfinden.

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 4 Monaten
    Ein gelungener Abschluss

    Und direkt landet man wieder zwischen Amber und Milo, eine Beziehung, wie sie passender nicht sein könnte. Es ist keine Lovestory, sondern einfach tiefsitzende Loyalität. Gerade auch die Gespräche zwischen den beiden lassen die Geschichte ein wenig aufleben und alles unterhaltsamer werden. Wobei ich leider gestehen muss, dass mir die humorvollen Momente aus den ersten beiden Bänden mehr zugesagt haben.
    Ihre Mission ist teils immer noch die gleiche, Ambers Eltern müssen endlich aus dem Weg geschafft werden. Es scheint der Inhalt von Ambers Leben geworden zu sein, ganz neben der Sache mit der Verpflichtung als Stellvertreters des Höllenfürstens zu fungieren.

    Der rote Faden der Story ist zwar ganz klar erkennbar, dennoch war dieser Band für mich wohl der schwächste – was allerdings nicht bedeuten soll, dass er mir nicht gefallen hat!
    Aber auch, wenn die Szenen immer noch blutig und brutal waren, so haben mir doch die Horrorelemente aus dem ersten Band und die spannenden und emotionalen Szenen aus dem zweiten Band gefehlt. Jedoch musste ich auch hier, zum krönenden Abschluss die eine oder andere Träne vergießen und war oftmals geschockt, wie gnadenlos Derek Landy auf der Demon Road aufräumen kann.

    „Es ist Natur, junge Frau. Der ewige Kreislauf des Lebens.“
    „Wenn es der ewige Kreislauf des Lebens wäre, würde es mir ständig passieren. Aber das hier? Das wäre das erste Mal, dass ein kleines, pelziges Monster seine Eier auf mir ablegt. Es ist also kein ewiger Kreislauf des Lebens, sondern einfach nur eklig.“

    Das alles hört sich nach mehr Kritik an, als es vielleicht eigentlich gemeint ist, ich muss an dieser Stelle aber auch sagen, dass meine Erwartungen an die Werke des Autors unglaublich hoch sind. Es gibt hier auch keine Enttäuschungen, einfach nur schwächere und stärkere Werke.
    Die Story an sich ist einfach grandios und bringt Schwung in die Reihen der Jugendbücher, ob es nun um facettenreiche Gestaltungen der Charaktere, einen harten aber unglaublichen Humor oder um Spannung und Horror geht.
    Bücher, die ich einfach immer nur empfehlen kann, zumindest, wenn man auf die oben genannten Punkte steht und vor allem auch Geschichten, die geschlechtsunabhängig begeistern können. Natürlich sollte man nie daran festlegen, allerdings kann ich es schon nachvollziehen, dass man lieber Bücher mit einem Charakter liest, mit dem man sich identifizieren kann. Die Charaktere hier haben alle ihre Macken und Fehler, sind aber unglaublich cool und offen.

    Das Ende habe ich so an sich wirklich nicht erwartet, fand es aber auf jeden Fall gelungen. Es ist ein Abschied, der nicht von Dauer sein muss. Ganz vielleicht, treffen wir Amber ja irgendwann wieder und machen eine Spritztour über die Demon Road…

    FAZIT

    Mit Finale infernale hat Derek Landy einen gewieften dritten Band der Reihe Demon Road geliefert, der, so anders er auch ist, einen passenden Abschluss bildet. Und ganz vielleicht wird es irgendwann auch ein Wiedersehen geben, auf das ich mich jetzt schon freue.
    Bis dahin, passt auf euch auf und haltet euch von der Demon Road fern!

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    BuechersuechtigesHerzs avatar
    BuechersuechtigesHerzvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz etwas schleppendem Einstieg ingesamt ein toller Abschluss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
    Trotz etwas schleppendem Einstieg ingesamt ein toller Abschluss,...

    INHALT:
    Amber ist nun die neue Stellvertreterin des leuchtenden Dämons Astaroth und ihre Aufgabe ist es auf der Demon Road die Tribute für ihren neuen Chef einzusammeln.
    Somit haben wir nun einen Rollentausch, denn Amber ist nun der Jäger und unter anderem auch ihre Eltern die Gejagten. Gemeinsam mit Milo ist sie wieder unterwegs.
    Wird es ihr endlich gelingen ihre skrupellosen Eltern zur Rechenschaft zu ziehen?

    MEINUNG:
    Nachdem ich die ersten beiden Bände bereits schon gelesen hatte, war ich natürlich auf den Abschluss dieser Trilogie sehr gespannt. Das Cover ist im Stil der Vorgänger gehalten und rundet die Serie gut ab.
    Wie schon in den beiden Vorgängerbänden ist der Schreibstil leicht verständlich und es herrscht ein guter Lesefluss. 
    Nur der Einstieg war leider etwas schleppend, man kam irgendwie nur mühselig voran, alles zieht sich etwas. 
    Im weiteren Verlauf des Buches bekam die Geschichte dann aber glücklicherweise noch mehr Schwung.
    Wie schon in den Vorgängerbänden stehen wieder Amber und Milo im Mittelpunkt der Geschichte.
    Ich fand es gut, dass einige Charaktere, die man schon aus den anderen Bänden kennt, auch wieder im finalen Teil aufgetaucht sind.
    Zum Ende hin wurde es dann leider nochmal etwas traurig (warum, verrate ich euch natürlich nicht, das müsst ihr selbst nachlesen) und die Trilogie kam schließlich zu einem tollen Finale.

    FAZIT:
    Trotz etwas schleppendem Einstieg ingesamt ein toller Abschluss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Rockt sein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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    Uwes-Leselounges avatar
    Uwes-Leseloungevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Abschluß der Trilogie um Amber & Milo, auch wenn ich diesen als etwas schwächer, als seine Vorgänger empfand (4,5/5).
    Ein gelungener Abschluss der Trilogie

    STORYBOARD:
    Da Amber nun die neue Stellvertreterin auf der Erde für Astaroth, den Leuchtenden Dämon, ist, reist sie gemeinsam mit Milo auf der Demon Road, um die Tribute für ihren Boss einzufordern. Obwohl sie diesen Job nur sehr widerwillig macht, hat dieser auch Vorteile, denn neben Ansehen und Macht, hat sie nun jederzeit ungehinderten Zugang zur Hölle. Auch ist sie nicht mehr die Gejagte, sondern der Jäger und so verfolgt Amber die Spur ihrer Eltern, um diese endlich zur Rechenschaft zu ziehen. Doch ihre Eltern sind durchtrieben bis ins Mark und um ihr Ziel, ihre Eltern zu vernichten vielleicht erreichen zu können, muss sich Amber nicht nur einmal auf einen Deal einlassen.

    MEINUNG:
    Ich war bisher absolut begeistert von Derek Landys neuer Trilogie "Demon Road" und habe die beiden ersten Bände jeweils mit voller Punktzahl bewertet. Daher war ich voller Vorfreude auf Finale Infernale und stürzte mich mit großen Erwartungen in diesen Abschlussband.

    Durch die Ereignisse zum Ende des zweiten Bandes ist Amber zur Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons, Astaroth, auf der Erde geworden. Eigentlich widerstrebt ihr dieser Job, da sie noch immer Rachegefühle gegenüber ihren Eltern hegt. Doch mit zunehmender Dauer, merkt Amber, dass diese Position durchaus Vorteile hat. Denn nun ist sie die Jägerin und nicht mehr die Gejagte und hat ungehinderten Zugang zur Hölle. Obwohl sie viel Arbeit hat und kreuz und quer mit Milo auf der Demon Road unterwegs ist, bleibt ihr oberstes Ziel das Einfangen ihrer Eltern. Dieser Beginn des Buches kam mir etwas zäh und langatmig vor und ich hoffte, dass sich dieses im weiteren Verlauf bessern würde, was letztlich auch zutraf.

    Dank dem schwarzen Humor (der mir persönlich, etwas größer hätte ausfallen können) und dem zunehmend spannenderen Plot sowie toll gezeichneter Charaktere lässt sich auch dieses Buch, trotz des leicht schleppenden Beginns, gut lesen. So war ich von der Neugierde getrieben, ob und falls wie, es Amber und Milo gelingen würde, die Eltern zu fangen und ihrer gerechten Strafe zu zuführen. Um der Gerechtigkeit genüge zu tun, muss sie den einen oder anderen Deal mit einem Dämon eingehen. Aber Amber wäre nicht Amber, wenn sie nicht noch ein Ass im Ärmel hätte. Um an ihr Ziel zu gelangen, nimmt sie Rache an ihren Gegner, um geht dabei nicht gerade sanft mit ihnen um, was brutal, blutig und stellenweise auch recht detailliert beschrieben wird.

    Ab dem diesem Zeitpunkt nimmt die Geschichte nochmals richtig Fahrt auf und endet in einem wahren Showdown, welcher dieser Trilogie absolut würdig ist.

    Während der Handlung trifft der Leser dabei auch wieder auf liebgewonnene Charaktere, wie z. B. auf Kelly und ihre Freunde, die Amber und Milo in Desolation Hill eine große Hilfe waren und auch Glen, der Vampir, nimmt eine etwas größere Rolle in der Handlung ein, was mir gut gefiel.

    Das Ende hätte ich mir nicht besser ausmalen können, auch wenn ich zum Schluss etwas traurig war, da sich der Leser von einer Person verabschieden muss.

    FAZIT & BEWERTUNG:
    Äußerst gewitzt und mit einer guten Portion seines genialen schwarzen Humors ist Derek Landy mit "Finale Infernale" (Loewe Verlag) ein gelungener Abschluss der Trilogie gelungen. Trotzdem wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, da ich das Buch als etwas schwächer, als seine Vorgänger empfand. Auch wenn die Geschichte spannend zu lesen ist, fehlte mir hier irgendwie der letzte Kick, weshalb ich schlussendlich 4,5 von 5 Nosinggläser vergeben habe.

    Nichtsdestotrotz möchte ich für die Trilogie eine Leseempfehlung aussprechen, wenn man gegenüber einer abgedrehten Geschichte mit viel Sarkasmus aufgeschlossen ist.

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 5 Monaten
    So 100% bin ich nicht überzeugt

    Amber ist jetzt Astaroths Stellvertreterin. In dieser Funktion treibt sie die Opfer von seinen Dämonen ein. Doch sie strebt weiterhin nach Rache an ihren Eltern und nach einem Weg raus aus dem Deal mit Astaroth.

    Das Cover wirkt actiongeladen, ist aber so generell nicht direkt meins.
    Ich mag ja den Stil von Derek Landy sehr gerne. Sonst hätte ich bestimmt nicht so viele seiner Bücher gelesen. Und auch in diesem Band ist es der gewohnte Stil mit den witzigen und manchmal skurrilen Gesprächen zwischendurch.
    Und so konnte ich auch dieses Buch wieder gut lesen. Obwohl Amber wie auch im zweiten Teil auf mich etwas weinerlich stellenweise wirkt, denn sie kann einfach nicht akzeptieren wer sie ist.
    Dabei könnte sie so taff und stark sein.
    Und deshalb hatte ich auch in diesem Teil, wie auch in dem zweiten, das Gefühl das es immer noch eine Story darüber ist sich selbst zu akzeptieren bzw. sie selbst zu finden.
    Milo hingegen ist einfach ein klasse Charakter und bleibt seinem ruhigen, ironischen Stil einfach treu. Ich mag ihn sehr gerne.
    Die eigentliche Story baut sich hier in diesem Teil sehr langsam auf. Ich hatte eher das Gefühl, das ich einen Road Trip verfolge und keine actionreiche Verfolgung von Dämonen. Ich war am Anfang wahnsinnig gespannt was da noch kommen mag.
    Aber ich bin ehrlich, wenn mich Derek Landy nicht mit seinem Witz bei der Stange halten könnte, hätte ich diesen Teil vielleicht abgebrochen, denn mir kam es vor, als würde relativ viel wiederholt. Die Story hat so leider etwas nachgelassen, denn im ersten Teil ist er so gut und spannend in die Trilogie gestartet und verliert im Laufe der beiden Nachfolger etwas an Spannung. Man hätte vielleicht etwas mehr aus der Idee herausholen können, vor allem wenn man Skulduggery Pleasant kennt, der ständig in irgendwelche Kämpfe verwickelt wird.
    Gegen Ende dann dreht die Action dann nochmal so richtig auf und man bekommt so einiges geliefert. Das hat dann doch wieder einiges rausgehauen und auch das Ende selber gefällt mir ausgesprochen gut und ist wirklich sehr passend im Hinblick auf die ganze Trilogie.

    Mein Fazit: Wenn ich so über alle drei Bücher nachdenke, fand ich dann im zweiten und dritten Teil einige Teile etwas zäh. Obwohl mir das eigentliche Ende dann wiederum sehr gut gefallen hat. Im Einzelnen zu Finale Infernale muss ich sagen, dass mich größtenteils der witzige Schreibstil von Derek Landy am Ball gehalten hat. Ich bin also gut unterhalten wurden. :)

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    InaVainohullus avatar
    InaVainohulluvor 6 Monaten
    Ein fulminantes Finale, das seinesgleichen sucht !

    Amber und Milo sind zurück auf der Demon Road. Diesmal sind sie allerdings nicht die Gejagten sondern die Jäger. Amber hat sich mir dem Leuchtenden Dämon verbündet und macht nun Jagd auf Geschöpfe aller Art, um die Tribute einzutreiben, die sie ihrem Boss, also dem Leuchtenden Dämon, schulden. Doch nicht nur diese müssen ihren Zorn und ihre neu erwachten Kräfte fürchten, auch ihren Eltern ist sie dicht auf den Fersen und sollte sie die beiden endlich in die Finger kriegen, dann wird nicht gut ausgehen. So viel steht fest.

    Meinung:
    Mit seinem Finale hat Derek Landy seiner Demon Road Reihe ein wahrlich fulminantes, rasantes und absolut würdiges Ende verpasst, auch wenn Amber wie so oft, mal wieder jede Menge herbe Rückschläge und Verluste einstecken muss.
    Der Plot ist wie immer herrlich schräg, brutal blutig und auch ein wenig eklig, ganz so wie ich es von der Reihe gewohnt bin und wie ich es liebe.

    Landy ist ein genialer Kopf, der mit dieser Reihe mein kleines schwarzhumoriges Herz im Sturm erobert hat und sich auf ewig einen Platz in meinem Bücherregal verdient und gesichert hat.

    Nach wie vor muss ich sagen, das die Reihe nichts für schwache Gemüter ist, denn es geht hier schon echt gut ab, es spritzt eine Menge Blut und man trifft auf teilweise sehr rachsüchtige, blutdürstige und brutale Figuren. Mir hat das gefallen, denn die Reihe hebt sich deutlich von allem anderen was es derzeit auf dem Jugendbuch-Markt so gibt, ab und sucht wirklich seinesgleichen !

    Auf den Inhalt will ich hier gar nicht weiter eingehen, da es sich ja um das Finale handelt und ich somit jemanden spoilern könnte, der die Reihe noch nicht kennt, dies aber ändern möchte !

    Wer auf eine schräge Story steht, Filme von del Torro und Tarantino absolut feiert, wer skurrile Ideen und Figuren schätzt und für wen es auch ruhig ein bisschen krass sein darf, der sollte sich diese Reihe auf gar keinen Fall entgehen lassen. Sie ist eine der Besten die ich in den letzten Jahren gelesen habe !!!

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    Kanyas avatar
    Kanyavor 7 Monaten
    Was für ein Finale

    Inhalt
    Amber wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher als sich endlich an ihren Eltern zu rächen. Doch nun ist sie die Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons und muss seine Aufträge erfüllen, was für sie sehr frustrierend ist. Dennoch hat sie nicht vor ewig dem Leuchtenden Dämon zu dienen und schmiedet schon ganz eigene Pläne um ihm zu entkommen.

    Meine Meinung
    Bisher konnten mich die Bände der "Demon Road"-Trilogie nie ganz überzeugen, doch dieser Abschluss ist genial. Nicht nur, dass ich das Setting des Buches sehr mag und ich Amber und Milo richtig ins Herz geschlossen habe, nein, dieser Band hat so viel mehr zu bieten und ist trotz der Action und der blutigen Szenen überraschend tiefgründig.

    Zwar stehen auch hier Kämpfe, Action, Blut und Tod im Vordergrund, aber ganz nebenbei befasst sich der Autor mit viel tiefgehenderen Themen, wie Selbstzweifel, Selbsthass und der Wunsch etwas besseres zu sein. Amber hat seit dem ersten Band eine enorme Entwicklung durchgemacht, akzeptiert nun ihr Dasein, hat aber auch mit den Folgen davon zu kämpfen, dass sie das Blut des Leuchtenden Dämos trinkt. Denn obwohl sie davon stärker wird, hat es einen unheimlichen Nebeneffekt und sie unterhält sich immer wieder mit ihrer dämonischen Seite, die ihr erscheint.

    Das führt zu interessanten Dialogen. Sowieso konnten mich die Dialoge und der schwarze Humor des Buches erneut begeistern. Derek Landy schreibt trotz des blutigen Themas mit so viel Witz und Einfallsreichtum, kann Emotionen wunderbar darstellen und mit seiner ganz besonderen Art die Dinge zu schreiben fesseln. Ich liebe seinen Schreibstil.

    In diesem Band kommen gefühlt noch einmal alle Figuren vor, die man aus den Vorbänden kennt, was alle Handlungsstränge zu einem gelungenen Abschluss bringt, auch wenn mir nicht jede Entwicklung gefiel, fand ich das Gesamtkonzept großartig. Die Figuren des Buches sind vielschichtig und faszinierend und der Plot ist abwechslungsreich, spannend und voller überraschender Wendungen.
    Dieses Finale konnte mich wirklich komplett begeistern und nun finde ich es etwas schade, dass Ambers Geschichte beendet ist, auch wenn mir das Ende so wie es ist, wirklich sehr gut gefällt.

    Fazit
    "Demon Road- Finale infernale" konnte mich komplett überzeugen. Die beiden Vorbände gefielen mir zwar auch, aber an dieses Finale kommen sie nicht heran. Die Idee dahinter ist spannend und ich habe es genossen Amber auf ihrem Weg zu begleiten. Derek Landy gehört nicht umsonst zu meinen Lieblingsautoren, sein schwarzer Humor ist einfach grandios. Wer also nach einer ungewöhnlichen Trilogie sucht, die allerdings auch sehr blutig ist, sollte sein Glück hiermit versuchen.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: 4.5 Sterne - viel Action am Anfang, aber trotz rasanter Handlung, brutalen Szenen und bissigem Sarkasmus baut Landy tiefgehende Themen ein!
    Ein teuflisches Finale mit tiefsinnigen Gedanken

    Das wird eine etwas ungewöhnliche Rezension für mich - denn obwohl mir die Rahmenhandlung um die dämonische Amber, ihren Begleiter Milo und die teuflischen Gegenspieler auf ihre rasante Art super gefällt, hat Derek Landy viele Botschaften in seiner Geschichte, die mir wirklich wichtig sind und mir aus dem Herzen sprechen. Deshalb möchte ich euch hier zeigen, dass man auch in so einer bissigen, actiongeladenen und auch brutalen Unterhaltungsreihe sehr viel Tiefgang finden kann!

    Den Klappentext spare ich mir hier, um Nichtkennern der Reihe Spoiler zu ersparen.
    Worum es geht: wie der Originaltitel schon sagt, um "American Monsters", um Dämonen, um Höllenfürsten und die mittlerweile 17jährige Amber, die auf Rache aus ist. Aber eben nicht nur um das offensichtlich Böse, sondern auch um die kleinen oder auch größeren dunklen Seiten, die jeder in uns trägt, und wie damit umzugehen ist.

    Manche vergleichen die Geschichte ein bisschen mit der Serie "Supernatural" und es gibt auch einge Grundzüge, die ähnlich sind, denn Amber ist mit dem kampferprobten Milo in einem Dodge Charger auf den Straßen Amerikas unterwegs, um Dämonen zu jagen - zumindest war es bisher so. Doch Amber musste ihre Prioritäten mehr als einmal umschmeißen und sich den Gegebenheiten anpassen, denn nicht alles läuft immer so, wie man es sich vorstellt.

    Es geht um Dämonen: dabei wird es brutal und mit gewalttätigen Szenen spart Derek Landy hier wahrhaftig nicht. Gerade im ersten Drittel ging es nicht viel um Handlung, sondern um das brachiale Leben, dass Amber mittlerweile sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Natürlich wie immer gewürzt mit den genialen trockenen und sarkastischen Dialogen zwischen Milo und ihr, die mir immer wieder ein sardonisches Grinsen ins Gesicht zaubern :D

    Trotz der vielen Action und der "Hau drauf" Mentalität baut Derek Landy aber viele Fragen und Probleme mit ein, die er zwar direkt anspricht, aber vielleicht in dem ganzen Spektakel um Ambers Vergeltungsmaßnahmen untergehen könnten, mir aber immer wieder ins Auge gesprungen sind. Sie hat sich ja mittlerweile an ihr neues Dasein angepasst und genießt nach wie vor ihre "Böse Seite", ihr dämonisches Aussehen, dass sie schöner macht, begehrenswert und die Blicke auf sich zieht. Ganz anders als das Bild, dass sie als "normales Mädchen" von sich hat: zu unauffällig, zu dick und einfach unscheinbar.
    Ich denke, dass es vielen Mädchen und Frauen so geht, gerade durch die geschönten Bilder und Fotos aus der Presse, wie "Frau" heutzutage aussehen soll und ja auch aussehen kann, wenn man nur alles dafür tun würde - ah ja ... Aber auch die Gefahren durch das Internet, in dem verglichen wird und auf den Fotos viele so retouchiert sind, dass man sie kaum wiedererkennt.

    Für Amber ist diese dämonische Ader also sowas wie ein Geschenk, sie verwandelt sich in etwas besseres, schöneres, das Aufmerksamkeit verdient - und wie scheinbar einfach ist es, diese Maske aufzusetzen, sich zu verkleiden, zu tarnen und "die Sau rauszulassen", ohne an die Konsequenzen zu denken. Dabei werden alle schwächenden Gefühle überdeckt, versteckt und wie leicht scheint es auf einmal, sich stark und frei zu fühlen, eine Macht, die man nicht so gerne aufgeben möchte.

    Derek Landy zeigt hier sehr gut, wie schnell Amber dabei vergisst, dass das alles nur Show ist, ein Traum, der natürlich Spaß macht und geträumt werden darf, und wie ernüchternd es ist, wenn er tatsächlich real wird!
    Gerade das was man verstecken möchte ist das, was einen als Persönlichkeit ausmacht und was andere an einem schätzen, ja liebenswert finden; meist ohne dass man selbst es merkt!
    Aber es ist auch eine Gratwanderung, denn manchmal muss man sich auch schützen, muss Stärke zeigen um sich nicht unterkriegen zu lassen, und da kann solche eine "Rüstung auch ein gutes Werkzeug" sein für schwierige Situationen. Nur sollte man diesen Panzer auch wieder ablegen können!

    "Reue ist ein Werkzeug, Amber. Sie ist da, um dir zu helfen. Sie setzt sich in deinem Kopf fest und du wirst sie nicht mehr los. [...] Damit du ein besserer Mensch wirst", entgegnete er. "Du wirst weiter Fehler machen. Vielleicht wirst du Menschen weiter wehtun. Und jedes Mal, wenn du bereust, sticht wieder ein spitzer Stachel in dein Gehirn und verändert dich und die Art und Weise, wie du Dinge angehst." S. 200

    Man darf Fehler machen - wichtig ist, Entscheidungen zu treffen! Jeder Mensch macht Fehler, manche deuten da sehr gerne drauf, andere wiederum sehen die Fehler immer nur bei sich selbst - aber das ganze Leben besteht daraus, denn niemand kann immer alle Folgen absehen über das, wofür man sich entscheidet und nur so kann man daraus lernen. Und ja, man darf seine Meinung im Laufe des Lebens auch ändern und neue Wege gehen, das ist nicht launisch oder inkonsequent, sondern zeugt von Offenheit und der Fähigkeit, dazulernen zu können.

    Es gibt auch sehr schwerwiegende Entscheidungen, zum Glück nicht oft, aber auch diese müssen getroffen werden, manchmal auf Kosten anderer, manchmal muss man das ganz Schlimme gegen das weniger Schlimme abwägen, aber auch hier gilt: mit dem Herzen entscheiden. Denn auch wenn es vielleicht nicht zu dem Ziel führt, das man wollte, hat man zumindest aus der Sicht entschieden, die vom Gefühl her die richtige war.

    So, das waren meine individuellen Eindrücke, die mich durch diese Reihe begleitet haben. Auch wenn Derek Landy nicht so in die Tiefe geht schneidet er das alles mit seiner Thematik sehr wohl an, was gerade bei diesem Genre sicher nicht so einfach war, authentisch rüberzubringen.
    Große Action, triefender Sarkasmus, teuflische Grausamkeiten, auch das alles gibt es bei dieser rasanten Trilogie, die mich durchweg begeistert hat!

    Fazit: 4.5 Sterne

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    Sabine_Marxs avatar
    Sabine_Marxvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Abschluss einer super Serie.
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