Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium

von Derek Landy 
4,5 Sterne bei372 Bewertungen
Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (346):
J

Sehr schöner vierter Band.

Kritisch (5):
uwemetzs avatar

Zu überraschend, zu viele Charaktere, zu skuril - weniger wäre mehr gewesen. Am Ende war's einfach nicht rund.

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Inhaltsangabe zu "Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium"

Seit der großen Schlacht ist Skulduggery in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten – oder Walküre: Sie muss ganz schnell seinen Kopf finden, der ihm einst von drei Kobolden in Irland gestohlen wurde.
Während Walküre um die halbe Welt reist, wird der Magier Skarabäus nach 200 Jahren Gefängnis entlassen. Zwar hat er seine Zauberkräfte eingebüßt, doch seine Rachelust ist ungebrochen. Sofort schart er einen Kreis der schlimmsten Übeltäter um sich, unter ihnen auch Remus Crux, der die Seiten gewechselt hat.
Sie alle können Skulduggerys Rückkehr kaum erwarten – denn jeder Einzelne von ihnen hat noch eine Rechnung mit ihm offen.

Mehr Infos rund ums Buch unter:

www.skulduggery-pleasant.de Spiegel- Bestseller-Autor Derek Landy mit einem weiteren actiongeladenen Fantasy-Abenteuer über den coolen Skelett-Detektiv Skulduggery Pleasant. Spaß und Spannung garantiert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785575338
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:01.06.2012

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    Lesefreudes avatar
    Lesefreudevor einem Jahr
    Etwas zäh, dennoch voller Humor

    Leider kommt "Sabotage im Sanktuarium" nicht ganz an die Bücher davor ran, weshalb ich hoffe dass er im 5. Teil wieder in sein altes Muster zurückverfällt. Ich bin schon ziemlich gespannt, wie er die Beziehung zwischen Walküre und Fletcher weiterspannt, da Liebe bisher noch garkeine Rolle gespielt hat und sein Schreibstil in diese Richung somit noch recht unbekannt ist.
    Gut gefallen hat mir wieder der typische Derek Landy Humor - ohne den wären die Bücher einfach nichtmal halb so gut!
    Alles in allem, geb ich dem Buch aufgrund seiner etwas zäh dahinlaufenden Handlung zwischendurch leider nur 3 Sterne.

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    uwemetzs avatar
    uwemetzvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zu überraschend, zu viele Charaktere, zu skuril - weniger wäre mehr gewesen. Am Ende war's einfach nicht rund.
    Zuviel des Guten - leider!

    Derek Landy hat's drauf. Er hat einen richtig guten Stil, einen Riesenvorrat Phantasie und Gespür für's Timing. Aber hier in "Sabotage im Sanktuarium" hat er sich selbst rechts überholt. Eine Überraschung nach der anderen, ständig wechselnde Personen. Viel Tempo, aber am Ende keine Richtung. Es ist, als würde man ein ganzes Nutellaglas auslöffeln. Irgendwann wünscht man sich in einen richtigen Apfel.

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    Msnici91s avatar
    Msnici91vor 2 Jahren
    Derek Landy - Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarim


    Die Story:

    Skulduggery ist seit elf Monaten in der Welt der Gesichtslosen gefangen. Walküre setzt alles daran ihn wieder in ihre Welt zurückzuholen und nimmt dafür, trotz Einwand von Tanith und Grässlich, die Hilfe des Totenbeschwörer Solomon Kranz und des Vampirs Caelan in Anspruch. Um Skulduggery zu retten machen sich die Freunde auf die Such nach seinem Schädel, denn nur mit ihm und der Hilfe von Fletcher Renn können sie das Portal erneut öffnen.

    Zudem wird die Desolationsmaschine aus dem Sanktuarium gestohlen, mit deren Hilfe der Club der Rächer Vergeltung ausüben will.Weiterlesen...

    Grässlich Schneider:

    Grässlich (etwa 400 Jahre alt) ist Schneider und fertigt Schutzkleidung für Magier an. Er ist loyal, hilfsbereit und scheut keinem Kampf um seinen Freunden beizustehen. Sein Ganzer Kopf ist mit Narben übersät, da seine Mutter, als sie mit ihm schwanger war, verflucht wurde.

    Caelan:

    Caelan (19 jahre alt … zum Zeitpunkt seines Todes) ist ein Vampir. Er hat Walküre bei der Hilfe nach Skulduggerys Schädel geholfen. Caelan ist ausgesprochen humorlos und taucht immer nur ganz kurz auf, um dann auch gleich wieder zu verschwinden. Caelan schläft nachts in einem Käfig, aber nicht um Andere nicht zu gefährden, sondern um sich selbst vor Angriffen zu schützen.



    Skulduggery ist verschwunden in der Welt der Gesichtslosen. Seit fast einem Jahr sind Walküre, Tanith und ihre Freunde schon auf der Suche nach seinem Schädel, damit Fletcher das Portal dorthin öffnen kann. Wälküre muss sich neue Fähigkeiten aneignen und ist deshalb bei Solomon Kranz, einem Totenbeschwörer, in der Lehre. Durch die Hilfe von Caelan kann sie ein Treffen mit dem Mann arangieren, der behauptet, Skulduggerys Schädel zu besitzen, doch dieser hat ihn schon an jemand Anderen verkauft. Der Schädel ist im Sanktuarium. Walküre, Grässlich, Tanith und Fletcher fassen den Plan, den Schädel zu entwenden und werden dabei von den Angestellten des Sanktuariums verhaftet, doch Walküre entkommt der neuen obersten Detektivin Marr und es gelingt ihr schließlich doch, Skullduggerys Kopf mitzunehmen. Gemeinsam mit Fletcher und China macht sie sich auf den Weg zu der Stelle, an der das Portal zuletzt geöffnet würde und sie öffneten es Erneut. Walküre schlüpft in die Welt der Gesichtslosen, findet Skulduggery und es beginnt ein erbitterter Kampf. Zusammen mit China Sorrows gelingt es ihr, Skulduggery zu retten und von nun an geht es darum, die aus dem Repositorium des Sankturiums gestohlene Desolationsmaschine (Sie kann alle Menschen in Quadratmeilenweiter Entfernung töten) wiederzubekommen. Der Club der Rächer hatte sie gestohlen, um sich wegen diverser Verletzungen und eine 200-jährigen Haftstrafe ihres Anführers zu rächen. Skulldugery und die Anderen liefern sich erneut einen Kampf auf Leben und tot, mit dem Ziel, 82000 Menschen vor dem sicheren Tod zu bewähren, doch sie tappen in eine Falle, aus der es nicht kniffliger sein könnte herauszukommen.

    Im vierten Band der Skulduggery-Reihe – Sabotage im Sanktuarium - gibt es gleichzeitig zwei Abenteuer: Die Rettung von Skulduggery und der Diebstahl der Desolationsmaschine. Beide konnte Derek Landy wunderbar voneinander trennen und doch in gewisser Weise verbinden. Wirklich gelungen. Sprachlich ist auch dieser Band wieder so anschaulich beschrieben, dass es leicht fällt, sich die Geschichte vor dem geistigen Auge vorzustellen.

    Fazit:

    Spannend wie eh und je und als kleines Goodie sogar zwei Geschichten in einem Band. Der Sarkasmus lässt auch diesmal wieder nichts zu wünschen übrig. Von mir ganz klar eine absolute Leseempfehlung

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    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 3 Jahren
    Mehr Spannung erwartet und mehr Tempo

    Walküre hat sich in den Kopf gesetzt, Skulduggery aus der Welt der Gesichtslosen zurück zu holen, egal wie. Sie braucht nur seinen "Original Kopf". Doch daran zu kommen, stellt sich als schwierig heraus. 11 Monate ist Walküre bereits dabei, ihn zu suchen. Immer wieder sie auf die falsche Spur geleitet. Doch so schnell gibt sie nicht auf. Magier Skarabäus wird nach 200 Jahren Gefängnis endlich entlassen. Ihm wurden zwar seine Zauberkräfte genommen, aber seine Rachlust nicht. Kaum entlassen, hat er diverse Kreaturen um sich geschart, um Rache zu üben, nicht nur an Skulduggery.
    Auch nach längerer Pause von Band 3 zu diesem Band, war ich relativ schnell wieder im Geschehen drin. Kleine Rückblenden, die dem Lesevergnügen aber keineswegs hinderlich waren, halfen mir dabei, mich zu erinnern, was im letzten Band geschehen war. Der Schreibstil des Autors war wie gewohnt, leicht und locker. Und doch hatte ich das Gefühl, dass es hier an Spannung fehlte. Mir fehlte das rasante Tempo, welches ich aus den vorherigen Bänden gewohnt war.
    Mein Fazit:
    Mir fehlte es definitiv am Tempo und an Spannung. Es war nicht das, was ich aus den vorherigen Bänden gewohnt war. 3,5 Sterne für Band 4.

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    NicoleGozdeks avatar
    NicoleGozdekvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gefällt mir wirklich um einiges besser als Band 3. Doch es wird düster - und zum Glück auch wieder skurril. ;-)
    Dark Fantasy für Jugendliche und Erwachsene


    Nachdem mir der 3. Band der "Skulduggery Pleasant"-Reihe ("Die Diablerie bittet zum Sterben") ja leider nicht ganz so gut gefallen hatte wie seine beiden Vorgänger, war ich umso gespannter auf "Sabotage im Sanktuarium", den 4. Band. Zumal der 3. Band ja mit einem fiesen Cliffhanger endete und Autor Derek Landy eine seine beiden Hauptfiguren mal eben kurzerhand auf Nimmerwiedersehen in die Welt der dunklen Götter, die Gesichtslosen, schickte. Sollte Skulduggery Pleasant tatsächlich für immer verloren sein? 

    Ihr ahnt es: Wenn die Reihe nach dem skurrilen Skelett-Detektiv benannt ist, dann MUSS es natürlich ein Wiedersehen mit ihm geben. Und so kommt es auch. Der Weg dahin ist zwar etwas steinig und verlangt seiner Schülerin Walküre Unruh und ihren Freunden etwas ab, doch sie schaffen es und müssen sich dann einer neuen Gefahr stellen: dem Club der Rächer, von dem jedes einzelne Mitglied ein Hühnchen mit Skulduggery, Walküre und ihren Freunden zu rupfen hat und auch das Sanktuarium insgesamt bedrohen. Es steht viel auf dem Spiel und Skulduggery und die Freunde sind angeschlagen ...

    s wird wieder düster im 4. Band. Zwar gefällt mir die Stimmung hier insgesamt wieder besser als im 3. Band - es gibt wieder mehr skurril-verrückte Momente mit Skulduggery und Walküre, die mir gut gefallen haben -, aber wie schon im 3. Band gibt es auch hier wieder Tote und Verletzte unter den Verbündeten. Ist der Roman noch tauglich für 12-jährige Leserinnen und Leser? Das habe ich mich schon mehrfach gefragt, als die Guten Opfer von Gewalt und Folter wurden. Sie wird zwar nicht zu deutlich vorgeführt und breit getreten, aber die Reihe driftet immer mehr von absurd-komischer Fantasy in Richtung Dark Fantasy und hat sich dort schon einen bequemen Sitzplatz erobert. 

    Es wird definitiv düster in den nächsten Bänden weitergehen, das lässt auch die Vision über die dunkle Mörderin und Gefahr für die Zukunft Darquise erahnen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Und ja, auch dieser Band hat wieder einen Cliffhanger, also legt den 5. Band schon mal bereit!

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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor 3 Jahren
    "Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium" von Derek Landy


    INHALT

    Seit der großen Schlacht ist Skulduggery in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten – oder Walküre: Sie muss ganz schnell seinen Kopf finden, der ihm einst von drei Kobolden in Irland gestohlen wurde. Während Walküre um die halbe Welt reist, wird der Magier Skarabäus nach 200 Jahren Gefängnis entlassen. Zwar hat er seine Zauberkräfte eingebüßt, doch seine Rachelust ist ungebrochen. Sofort schart er einen Kreis der schlimmsten Übeltäter um sich, unter ihnen auch Remus Crux, der die Seiten gewechselt hat. Sie alle können Skulduggerys Rückkehr kaum erwarten – denn jeder Einzelne von ihnen hat noch eine Rechnung mit ihm offen. [ Quelle: Loewe ]


    MEINE MEINUNG Wer meinen Blog verfolgt, weiß: ich bin momentan im absoluten Skulduggery Pleasant-Fieber. Erst vor kurzem habe ich den dritten Teil gelesen und nachdem Skulduggery am Ende des letzten Teils ins Loch gezogen wurde und anschließend mit den Gesichtslosen in einer Parallelwelt gefangen genommen wurde, konnte ich es kaum abwarten, Teil 4 in die Hände zu bekommen. Das versprach doch ein spannendes Buch zu werden.

    Das Buch beginnt, wie bereits gewohnt, einige Monate nach den Geschehnissen der dritten Teils. Walkühre Unruh hat sich fest vorgenommen, Skulduggery wieder aus der Welt der Gesichtslosen zu befreien, doch dafür benötigt sie seinen Kopf. Also nicht den, den er momentan auf den Schultern trägt, sondern seinen richtigen. Der wurde Skulduggery ja vor Jahren schon von Kobolden geklaut. Für Walküre eine Mammut-Aufgabe, den im Laufe der Zeit ist der Kopf von Hand zu Hand gewandert. Um ihren Freund wieder zurückzuholen, wendet sie sich sogar an Caelan, einen Vampir. Der sieht sich selbst als Monster und sperrt sich nachts, wenn seine Vampir-Natur durchbricht, weg.

    Mit Hilfe also eines Vampirs und der bereits üblichen Verdächtigten geling es Walküre tatsächlich, den Kopf zu finden. Doch das Sanktuarium ist der Meinung, dass das Tor zur anderen Welt nicht mehr geöffnet werden darf, um zu verhindern, dass die Gesichtslosen doch noch auf diese Seite des Tores gelangen. Dass Skulduggery als Kollateralschaden dann in dieser Welt bleiben muss, wird eben dann als unerfreuliche Nebenwirkung abgetan. Das kann Walküre nicht akzeptieren.

    Wer die ersten drei Teile gelesen hat, muss natürlich auch Teil 4 lesen, schon allein wegen des überfiesen Cliffhangers am Ende von Teil 3. Ich persönlich war sofort wieder in der Geschichte drin und schon nach wenigen Seiten wurde mir wieder vor Augen geführt, warum ich mich in diese Reihe so verliebt habe. Derek Landys Schreibstil ist geprägt durch seinen trockenen und manchmal auch dunklen Humor, den ich so sehr liebe. Seine Diskussionen mit Walküre und ihre kleinen Wortgefechte sind es alleine schon wert, die Bücher zu lesen. Auch der zwischenzeitlich vierte Teil liest sich wieder in einem Rutsch weg und plötzlich ist man auch schon wieder am Ende des Buches.

    Und bei Sabotage im Sanktuarium hat Landy nochmal eines drauf gelegt, was das Ende angeht. Wie schon gesagt, wies ja bereits das Vorgängerbuch einen miesen Cliffhanger auf, doch der war noch einigermaßen zu verkraften. Denn irgendwie weiß man ja, dass Skulduggery nicht auf ewig in der Welt der Gesichtslosen bleiben kann, immerhin kommen ja noch sechs Teile, die seinen Namen tragen. Etwas anders war der noch bösere Cliffhanger in diesem Buch. Walküre macht eine unglaubliche Entdeckung und ich wollte am liebsten direkt mit Teil 5 weiterlesen!!

    Für mich war es der bisher beste Skulduggery-Teil, weil einfach was ganz anderes mal Thema war. Ich hab ja an den ersten drei Teilen ein wenig rumgemeckert, weil es eigentlich ja fast nur darum ging, die Gesichtlosen zu befreien, einzig und allein der Bösewicht hat halt immer gewechselt. Im vierten Teil ging es endlich mal nicht darum und meiner Meinung nach ist das eine wirklich positive Entwicklung. Somit wird die Reihe gar nicht langweilig.

    Wie immer waren aber für mich wieder mal die Charaktere. Derek Landy hat eine Vielzahl von Charakteren erfunden, doch es geschafft, ihnen allen ganz unterschiedliche Züge zu geben. Gerade auf der "guten Seite der Macht" ist dem Autor es wunderbar gelungen, liebenswerte Protagonisten zu erschaffen, die zwar unterschiedlicher nicht sein könnten, aber trotzdem eine Einheit bilden können.

    FAZIT

    Meine Meinung nach ist Sabotage im Sanktuarium der bisher beste Teil der neun-teiligen Skulduggery-Reihe. Die Gesichtslosen treten (endlich) ein wenig in den Hintergrund und eine neue Gefahr in Form der Restanten tritt auf. Die Geschichte war kurzweilig und außerdem so witzig wie nie zuvor. Wer die Reihe bereits kennt und mag, für den ist der vierte Teil ein Must-Read, Skulduggery-Neulinge sollten dagegen erst die Vorgänger lesen.

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    Chiawens avatar
    Chiawenvor 5 Jahren
    Rezension

    "Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium" von Derek Landy ist die der 4. Band der Jugendbuchreihe vom Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh.

     

    Elf Monate sind es nun her das Skulduggery verschwunden ist. Walküre, Tanith, Grässlich und Fletcher sind immer noch auf der Suche nach dem Schädel von Skulduggery um ihn zurück aus der Welt der Gesichtslosen zu holen. Dieses Mal scheint die Spur heiß zu sein und Walküre ist ganz nah am Schädel. Doch leider ist es nicht der Richtige, denn der wurde kurz vorher ans Sanktuarium verkauft. Skulduggerys Freunde brechen daher dort ein und stehlen den Kopf. Tanith und Grässlich werden verhaftet und während dessen teleportiert Fletcher Walküre zu China. Die Drei machen sich jetzt auf um das Tor zu öffnen. Dabei werden sie nicht nur vom Sanktuarium gejagt sondern auch vom Magier Skarabäus und seinem Club der Rächer.

     

    Auch dieser Teil fängt spannend und rasant an. Er passt super zu den letzten Bänden. Die Zeitspanne von elf Monaten merkt man nur darin, dass Walküre ihre Fähigkeiten im Totenbeschwören entwickelt und ausgebaut hat. Auch hat Walküre sich ganz gut gemacht. Sie führt die Truppe an und leistet die Detektivarbeit von Skulduggery. Da lastet viel auf ihren Schultern. Im weiteren Verlauf muss sie damit zurechtkommen, dass Skulduggery nach seinem Aufenthalt in der Welt der Gesichtslosen nicht ganz der Alte ist.  Der schwerste Schlag ist sicherlich die Zukunftsvision die Walküre zu sehen bekommt, denn in der sterben ihre Eltern und sie steht daneben. Daran hat sich zu knacken. Doch sie macht auch positive Erfahrungen. Denn sie wird ein Geschwisterchen bekommen und sammelt Erfahrungen die Jungs betreffen.

    Auch die anderen Charaktere haben es nicht leicht in diesem Buch. Skulduggery und Tanith müssen mit den Folgen einer Folterung klar kommen, von China und Guild werden besondere Geheimnisse aufgedeckt.

    Es ist eine gute Mischung aus alten bekannten und neuen Gesichtern, sowohl auf Skulduggery Seite und auf der des Feindes. Allerdings es ist etwas langweilig, dass Hohlen noch da sind, die sind schon etwas schon etwas ausgelutscht.

    Was etwas gefehlt hat ist die Detektivarbeit von Walküre um den Kopf zu finden. Man erfährt zwar in Kurzfassung was passiert ist, aber es ist eben nicht das Gleiche, als wenn man es auch Walküres Sicht live mitbekommt.

    Spannend ist es auf jeden Fall, da kann es locker mit den Vorgänger mithalten auch mit den Witzen und der gesamten Stimmung.

    Das Ende wirft mal wieder einige Fragen auf und der Leser wartet gespannt auf die Fortsetzung.

     

    Das Cover hat mir dieses Mal richtig gut gefallen. Denn es zeigt dass Walküre einiges geleistet hat und nicht mehr nur ein "Lehrling" ist. Es war wieder super spannend und witzig. Schade fand ich wie oben schon gesagt, dass man von der Suchaktion nicht wirklich was mitbekommen hat.

    Mein Urteil lautet: 4 von 5 Wölfen

     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Skulduggery Pleasant 4

    Darum geht es:

    Walküre gelingt es tatsächlich, Skulduggery aus der Welt der Gesichtslosen zu befreien. Sonderlich gut bekommen ist ihm der Aufenthalt dort nicht. Doch für eine Erholungspause bleibt keine Zeit.


    Clement Skarabäus wurde nach 200 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und sinnt auf Rache. Er hat zwar viele Verbrechen begangen, aber dieses eine, für das er im Gefängnis war, nicht. Skulduggery Pleasant und Thruid Guild macht er dafür verantwortlich. Daher versammelt er ein paar üble Gesellen um sich, deren Motive zwar unterschiedlich sind, das Ziel aber ganz klar Rache ist. An Skulduggery Pleasant, dem Sanktuarium und an Walküre Unruh.


    Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, beunruhigt eine Vision die Sensitiven. Darin geht es um das unvorstellbar Böse, Walküres Tod und das Ende der Welt. Auch hat das Böse einen Namen: Darquise!


    Ich sage dazu:

    Wie schon die vorherigen Bände, habe ich auch dieses Buch wieder mit meinem Sohn gelesen.


    Wir sind uns etwas uneinig über die Motive einiger Charaktere. China Sorrows etwa, die ja bislang grundsätzlich auf der Seite von Skulduggery und Walküre stand, deren Vergangenheit jedoch eher vom Gegenteil spricht. Auch bin ich mir nicht sicher, was die Totenbeschwörer hinsichtlich Walküre noch planen und Skulduggery selbst, scheint auch so manchen Fleck auf seiner weißen Weste zu haben. Worüber wir uns jedoch einig sind, ist, dass wir die Reihe lieben.


    Den Humor fand ich in diesem Teil der Reihe nicht ganz so ausgeprägt. Dafür war die Geschichte umso spannender.


    Jetzt sind wir jedenfalls schon gespannt wie es weiter geht und werden deshalb gleich mit dem nächsten Band starten.


    Die Reihenfolge der einzelnen Bände:

    1. Der Gentleman mit der Feuerhand

    2. Das Groteskerium kehrt zurück

    3. Die Diablerie bittet zum Sterben

    4. Sabotage im Sanktuarium

    5. Rebellion der Restanten

    6. Passage der Totenbeschwörer


    © Marion Schauder

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    H
    honey_tamivor 6 Jahren
    Rezension zu "Sabotage im Sanktuarium" von Derek Landy

    Seit einem Jahr versucht Walküre nun schon Skulduggery aus der Welt der Gesichtslosen zu retten. Dies stellt sich allerdings als sehr schwierig heraus und Walküre muss all ihre Kraft aufbringen, bis es ihr schließlich gelingt. Als Skulduggery dann endlich wieder zurück ist, brennt die Luft ein weiteres Mal, denn deren schlimmste Feinde machen nun gemeinsame Sache und schmieden einen fürchterlichen Racheplan. Werden Walküre und ihr Skelett-Freund es ein weiteres Mal schaffen das Böse zu besiegen?

    Auch diesmal verzaubert Derek Landy seine Leser mit magischen, die es in sich haben. So besucht Skulduggery beispielsweise mit seiner Partnerin einen alten Freund, der Besitzer vom "Hotel Mitternacht" ist. Dieses hat die Angewohnheit jeden Tag um Mitternacht an einem anderen Ort aus dem Boden emporzusteigen. Auch eine meiner Meinung nach unheimliche Wahrsagerin prophezeit Walküre eine schlimme Zukunft, die ihr Leben verändern wird.

    Walküre trifft in diesem Band sehr viele Entscheidungen, die ihr weiteres Leben enorm beeinflussen. Um Skulduggery befreien zu können, geht sie bei Solomon Kranz in die Lehre und lernt Totenbeschwörung. Zudem hat sie nun einen festen Freund. Wer das allerdings ist, werde ich nicht verraten. Auch einen Vampir zählt sie von nun an zu ihren Freunden, was Skulduggery gar nicht gutheißt.

    Skulduggery kam mir anfangs, nachdem er aus der Welt der Gesichtslosen zurückgekehrt war, verändert vor. Ich glaube, dass er erstmal etwas Zeit gebraucht hat, um die ganzen Geschehnisse zu verarbeiten. Zum Glück hat es nicht sehr lange gedauert, dann war er wieder ganz der alte. In diesem Band merkt man ganz deutlich, wie viel Walküre ihm bedeutet. Die Szenen, als er Walküre für seine Rettung dankt und als er erfährt, dass sie Kontakt zu einem Vampir hat, sprechen für sich.

    Der Schreibstil ist so locker wie immer und auch leicht verständlich. Das Buch wurde wieder mit viel Witz und Humor geschrieben, wovon ich niemals genug bekomme. Auch diesmal wird die Geschichte größtenteils aus der Sicht von Walküre erzählt und nur ab und zu gibt es Kapitel aus der Sicht des Feindes.

    Auch ein paar Überraschungen hält das Buch bereit, wodurch das Buch einen noch mehr fesselt. Teilweise ist es unmöglich, einfach aufzuhören und erst am nächsten Tag weiterzulesen. So hat man zwar etwas Schlafentzug, ist aber glücklich und zufrieden, weil man es fertig gelesen hat. Auf der anderen Seite ist man allerdings traurig darüber, dass es nur so "wenig" Seiten hat. Es hat eben einen richtigen Suchtfaktor!

    Das Ende ist diesmal ebenfalls total überraschend und kein bisschen vorhersehbar! Ein richtig fieser Cliffhanger! Ich war total geplättet, als ich das gelesen habe und es ist unmöglich, sich nicht sofort den nächsten Band "Skulduggery Pleasant - Rebellion der Restanten" zu besorgen.

    Fazit: "Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium" überzeugt durch witzige Dialoge, spannende Kampfszenen, überraschende Wendungen und Charaktere, die einem immer mehr ans Herz wachsen. Es verspricht einen weiteren fesselnden Band und nach diesem unglaublichen Ende bin ich überglücklich, dass diesen schon in meinem Regal stehen habe! Diese atemberaubende Reihe muss man einfach gelesen haben!

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 6 Jahren
    Rezension zu "Sabotage im Sanktuarium" von Derek Landy

    Seit 11 Monaten ist Skulduggery Pleasant nun in der Welt der Gesichtslosen verschollen und Walküre Unruh und ihre Freunde suchen verzweifelt nach Skulduggerys Schädel, der einzigen Verbindung, die sie noch zu Skulduggery haben. Mit dem Schädel wollen sie den Versuch wagen, Skulduggery wieder zurückzuholen.Während der Suche wir der Magier Skarabäus aus der Haft entlassen und hat nur eins im Sinne: Rache am Sanktuarium, dass ihn vor mehr als 200 Jahren verhaftet hat. Er scharrt alles um sich, was ebenfalls Rache ausüben will. Sei es am Sanktuarium, an Skulduggery oder an Walküre selbst.

    Der vierte Teil beginnt elf Monate nach dem ersten und man ist gleich wieder mitten im Geschen.

    Mit der gewohnt schnoddrigen Schreibweise freundet man sich auch wieder schnell an und so lässt sich das Buch locker flockig daherlesen.

    Die Heldin Walküre Unruh wird langsam erwachsen und macht sich immer mehr Gedanken über sich, ihre Zukunft und ihre Familie. Ihre Furcht vor dem Unbekannten ist greifbar und sie versucht ständig es allen Recht zu machen.

    Auch kommt der Autor wieder ohne große Detailverliebtheit aus und wechselt von einer rasanten Szene zur anderen.

    Einzig von der Story her hat mir das Buch diesmal nicht so gut gefallen. Die neu aufgetauchte Figur Skarabäus war mir einfach nicht böse genug und hat auch irgendwie nicht so den richtigen Pfiff zum Bösewicht gehabt.

    Auch ging mir am Anfang alles zu schnell und war nicht richtig ausgereift. Schade, hätten ein paar Seiten mehr der Geschichte doch sehr gut getan.

    Auch geht es teilweise sehr blutig zu, so dass das Buch schon nicht mehr für Kinder geeignet ist.

    Fazit:
    Trotz diesem kleinen Einknick bleibt die Reihe doch sehr lesenswert.

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