Derek Meister Blutebbe

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Inhaltsangabe zu „Blutebbe“ von Derek Meister

Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten ...

Der dritte Teil der Thrillerserie um das Ermittlerteam Henning und Jansen.

Von Anfang bis Ende spannend. Ein toller dritter Teil der Reihe rund um Helen und Knut

— Sonnenschein96

langsamerer Mittelteil, superspannendes Ende!

— Tine_1980

Sehr spannend. Ein Buch, was man kaum aus der Hand legen kann.

— Schmusekatze69

spannende Handlung mit Gänsehautfealing

— Engel1974

Ein guter Kriminalroman und kein Thriller in meinen Augen

— Einhornkeks

„Blutebbe“ von Derek Meister lässt sich flüssig lesen auch wenn nicht alle Szenen realistisch wirken.

— Taluzi

Nichts für schwache Nerven!

— AmyJBrown

Spannung pur in norddeutscher Atmosphäre.

— MotteEnna

interessant aber leider mit einigen Schwächen

— Anneja

Ein durch und durch spannender Thriller – allerdings nichts für schwache Nerven!

— StMoonlight

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    Blutebbe

    Sonnenschein96

    07. December 2017 um 16:18

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von dem Bloggerportal zugeschickt! Vielen Dank dafür :) Buchinfo Autor: Derek Meister Verlag: Blanvalet Genre: Thriller Erschienen: 19.06.2017 Seitenanzahl: 400  Preis: 9,99€ InhaltAuf einer Jacht werden zwei Frauenleichen gefunden. Nackt. Aufgeschnitten...Beiden Frauen wurden die Lungen entwendet. Doch welches Motiv verfolgt der Mörder dabei? Und was steckt hinter der Rune, die unter der Blutlache hervorscheint? Knut und Helen stoßen während ihrer Ermittlungen auf einen weiteren Todesfall und müssen einen Fall wieder aufgreifen, der Jahrzehnte zurückliegt. Schlägt der Täter erneut zu? Welche Verbindung besteht zu dem alten Fall? Helen und Knut werden selbst zu Gejagten und kämpfen um ihr Leben...Die Reihe:Der Jungfrauenmacher, der erste Teil der Reihe, hat mich absolut begeistert, sodass ich unbedingt weiterlesen musste. Leider war ich von Die Sandwitwe nicht mehr ganz so angetan. Ich bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe diesen Teil zu lesen, denn der neueste Teil der Reihe übertrifft die ersten beiden meiner Meinung nach. Insgesamt eine wunderbar spannende Reihe über die Ermittler Knut und Helen. Handlungsstränge:Die Story beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, die jedoch alle miteinander verstrickt sind. Von Anfang an hat man einen Einblick in die Gedankengänge und Taten des Mörders. Aber auch die Geschichte rund um Helens Vergangenheit in den USA, die zuvor nur nebenbei beleuchtet wurde, wird weiter verfolgt und erreicht Ihren Höhepunkt.Die ständig wechselnden Handlungen sorgen für Action und man fliegt gerade zu durch das Buch. Die Personen:Natürlich sind die Hauptpersonen auch in diesem Buch wieder Helen Henning und Knut Jansen. Aber auch die anderen LKA-Mitarbeiter sind wichtiger Bestandteil der Geschichte. Für mich sind alle Personen absolut authentisch. Auch Knuts Vater, Thor, hat wieder seinen Auftritt und mischt sich erneut in den Fall ein. Die Beleuchtung der verschiedenen Personen sorgt für Abwechslung und Spannung. Fazit:Die Story hat mich aufgrund der Spannung von Anfang an gepackt. Ich habe das Buch geradezu verschlungen! Eine absolute Empfehlung :)

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  • Spannung garantiert

    Blutebbe

    Tine_1980

    12. November 2017 um 09:59

      Auf einem gestrandeten Schiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind wie Fische aufgehängt und ihnen fehlt die Lunge. Der Mörder hat eine Rune hinterlassen, bei der man von einem Ritualmord ausgehen könnte. Knut und Helen ermitteln und landen bei einem Todesfall vor 16 Jahren, der mit diesen Morden zusammenhängen könnte. Am Ende werden sie selbst zu Gejagten…   Dies ist der 3. Fall des Ermittlerduos Knut Hansen und Helen Henning und nach „Der Jungfrauenmacher“ und „Die Sandwitwe“ freute ich mich auf die Fortsetzung. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und der rote Faden zieht sich durch die ganze Geschichte. Die Charaktere sind zwar nicht alle einfach, aber gerade in ihrer unperfekten Art perfekt. Knut mit seinen Cowboystiefeln, Helen mit ihrer Prothese, Thor, der sich immer etwas stärker gibt, als er ist und auch die anderen Ermittler wie Maas oder Diehl, sind alle detailliert ausgearbeitet und kommen einem menschlich daher. Es sind keine Superermittler, sondern ganz normale Polizisten und LKA Mitarbeiter, die ihr Bestes geben.   Knut reicht es inzwischen mit den Leichen, denn seit er der leitende Beamte von Valandsiel ist, gab es in seinen Augen schon viel zu viele Tote. Doch so kommt es wieder zur Zusammenarbeit mit Helen. Diese hat in diesem Band mit der Freilassung ihres Peinigers zu kämpfen und ist froh, sich mit dem Fall und Knut ablenken zu können. Derek Meister hat hier wieder ein tolles Buch geschrieben, welches gleich zu Beginn mit den Morden an den zwei Frauen startet. Die Ermittlungen sind glaubwürdig dargestellt, mit vielen Sackgassen, die sich erst nach und nach aufklären. Der Mittelteil war in einer eher langsameren Gangart, um dann zum Ende hin in ein wahres Galopp zu verfallen. Es war für mich als Leser fast nicht möglich, das Buch zur Seite zu legen, da sich die Ereignisse im letzten Drittel überschlagen, eines zum anderen kommt, sich alles aufklärt und man an manchen Stellen da sitzt, das Buch in der Hand hält und sich denkt: Nein, das kann nicht sein! Ich war echt überrascht und geschockt, was sich ereignet hat und bin so gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.   Trotz des etwas langsameren Mittelteils kann ich dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Die Spannungskurve steigt zum Ende hin ins Unermessliche und es hat mir Spaß gemacht, Knut und Helen bei ihren Ermittlungen beizuwohnen. Auch wenn es „schlimmere“ Thriller gibt, bekommt es von mir eine volle Leseempfehlung.

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  • Ritualmorde????

    Blutebbe

    Schmusekatze69

    28. October 2017 um 11:50

    „ Blutebbe“ spielt in einem Küstendorf an der Nordsee. In Valandsiel, treibt sich ein Serientäter rum, der die beiden Ermittler Hansen und Henning und das dazugehörige LKA ganz schön auf Trab hält.Bei den Toten werden Runen entdeckt. Handelt es sich hier um okkulte Ritualmorde??? Diese Zeichen bringen Thor Hansen mit ins Spiel, der Vater von Knut. Ein früherer Fall kommt in Erinnerung.Kann es sein, das der Täter nach 20 Jahren wieder zurück ist????Fazit:Die Charaktere in dem Buch sind manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus sehr sympathisch. Hansen mir seinem Hang zu allem Cowboyoutfit und seiner Musik und Henning, die irgendwie traumatisiert ist und sich aus ihrem Schneckenhaus kaum rausbewegt. Trotz allem merkt man, das sich die Charaktere in ihren menschlichen Beziehungsebenen weiter entwickeln und auch weiter erstklassig gestrickt werden.Derek Meister hat ein Buch geschrieben, das einen von der ersten Seite an packt und nicht mehr los lässt. Spannend und packend wird die Geschichte ohne extreme Brutalität geschildet, aber faszinierend und sehr bildlich, das es einem leicht fällt, sich in die Situation reinzuversetzen. Immer und immer wieder wird man in die Irre geführt, weil man das Gefühl hat, das Annahmen und Orte nicht stimmen können.Die Spannung ist sehr geladen, wird ab und zu etwas abgebremst, aber entlädt sich im nächsten Augenblick wieder rasant. Es kommt zu einem grandiosen Showdown. Etwas überladen, weniger nachvollziehbar, sehr amerikanisch, trotzdem gut. Das Buch aus die Hand zu legen fällt schwer. Derek Meister werde ich im Auge behalten, weil er mich sehr mit deiner Art zu schreiben überzeugt hat.

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  • spannende Handlung mit Gänsehautfealing

    Blutebbe

    Engel1974

    11. October 2017 um 12:19

    Nach der „Jungfrauenmacher“ und „Die Sandwitwe“ gibt es mit „Blutebbe“ nun den 3. Thriller aus der Serie um das Ermittlerpaar Helen und Knut. Geschrieben wurde sie von Derek Meister. Um was geht es? Auf einem Geisterschiff im Watt werden die grausam zugerichteten Leichen zweier Frauen gefunden. Das mysteriöse daran, ihnen fehlen die Lungen und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Erste Parallelen führen Knut und Helen zu einem Todesfall, der schon mehrere Jahre zurückliegt. Stellt sich nun die Frage, ob es sich um einen Trittbrettfahrer oder selbigen Mörder handelt. Doch ehe die Beiden, die schaurige Wahrheit herausfinden, werden sie selbst zu Gejagten. Ein Ex-Häftling und Mafiaboss, den Helen einst ins Gefängnis gebracht hat, sinnt auf Rache. Meinung: Bereits die beiden Vorbände haben ein Gänsehautfeeling bei mir hervorgerufen und auch mit diesem Band hat es der Autor abermals geschafft. Die Handlung geht in stetigen Schritten voran und hält einige Überraschungen bereit. Zum Ende hin überschlagen sich sogar die Ereignisse, da hätte ich mir dann doch etwas mehr „Luft zum atmen“ gewünscht. Habe ich in den Vorbänden noch die recht farblos wirkenden Protagonisten sowie die Abhängigkeit des Kommissars Knut von seinem Vater bemängelt, haben sie in diesem Band endlich Farbe und ein Gesicht bekommen. Endlich kann man sich in Knut und Helen hineinversetzten und sogar mit ihnen mitfühlen. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm, gut, schnell und flüssig zu lesen. Mein einziger Kritikpunkt ist hier, wie bereits oben erwähnt das rasante Ende, da habe ich mich dann doch etwas erschlagen gefühlt. Fazit: spannende Handlung mit Gänsehautfealing

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  • Solider Nordsee-Thriller

    Blutebbe

    bieberbruda

    02. October 2017 um 13:16

    Derek Meister ist zurück und lehrt dem beschaulichen Küstenort Valandsiel wieder das Fürchten! Dieses mal deutet alles auf Ritualmorde hin...doch was genau steckt hinter den brutalen Vorkommnissen?Inhalt:Ein im Watt gestrandetes Geisterschiff gibt einige Rätsel auf. Weshalb meldet sich keiner per Funk? Ermittler Knut Jansen und seine Kollegin Helen Henning befürchten Schlimmes und finden vor Ort ein wahres Blutbad vor: Zwei Frauen wurden auf bestialische Weise ermordet und ausgeweidet! Auf den Körpern findet man merkwürdige Runen, die auf einen Ritualmord schließen lassen. Interessanterweise ergibt sich hierdurch ein Muster eines ungelösten Mordfalles aus der Vergangenheit - kann es sein, dass der Mörder nach rund 20 Jahren Pause sein blutiges Werk fortsetzt?Meine Meinung:Die Reihe um Jansen und Henning hat mir bisher immer sehr gut gefallen, denn der Autor verwebt seine außergewöhnlichen und atmosphärisch dichten Thriller immer mit einem Hauch Horror/Grusel. Das ist auch bei Blutebbe der Fall, aber ich muss gestehen, dass mir der dritte Fall nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger gefallen hat. Das liegt vor allem daran, dass nach dem ersten Mord die Spannung deutlich abfällt und erst langsam wieder anzieht, sodass im ersten Drittel des Buches einige Längen auftreten. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse dann geradezu und wirken etwas konstruiert und unrealistisch (das hatte ich bei der Sandwitwe schon bemängelt). Hier darf der Autor im vierten Fall dann gerne einen Gang zurückschrauben. Mir hat dieses mal aber gut gefallen, dass man den Täter von Anfang an kennt und dem Geschehen deshalb aus den Blickwinkeln von ihm und dem Ermittlerteam folgt. Insgesamt also ein solider und wieder einmal blutiger Thriller mit kleineren Schwächen.Fazit:Auch wenn Blutebbe nicht an die Vorgänger herankommt: Derek Meister bietet einen soliden Nordsee-Thriller mit einem Hauch Grusel. Ich vergebe 3 Sterne und freue mich auf weitere Fälle des Ermittlerteams.

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  • alte Runen

    Blutebbe

    Taluzi

    10. September 2017 um 12:10

    Knut Jansen singt in seiner Freizeit und spielt Gitarre. Der junge Polizeirevierleiter hat seinen ersten großen Auftritt im Dock 5. Als Cowboy will er ein paar Klassiker zum Besten geben. Da erhält er einen Anruf von seinem Kollegen. Im Watt soll ein Geisterschiff vor sich hintreiben. Jansen lässt alles stehen und liegen. Er eilt mit seinem Kollegen Veith ins Watt. Auf dem Schiff machen sie einen grausamen Fund. Die Leichen zweier Frauen sind wie Fische aufgehängt und ausgenommen. Auffällig ist, dass die Lungen der Frauen fehlen und am Tatort eine alte Rune zurückgelassen wurde. Die Ermittlungen führen Knut und seine Kollegin Helen zu einem alten Todesfall. Wurde dieser damalige Unfall zu schnell von Knuts Vater als Unfall abgetan? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Fund damals und den Frauenleichen? Für das Ermittlungsteam Knut und Hansen ist es der mittlerweile 3. Fall. Das soll den Leser aber nicht stören, da die Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. „Blutebbe“ liest sich flüssig, ist grausam brutal und hin und wieder humorvoll ironisch. Für zartbesaitete Nerven sind die blutig, detailgetreuen Schilderungen der Taten nichts. Die Geschehnisse werden schon recht reißerisch geschildert. Die Geschehnisse an der Nordsee in dem beschaulichen Küstenort Valandsiel sind nicht die einzigen Ereignisse, die Helen und Knut zu setzen werden. Im Laufe der Geschichte bahnt sich noch ein weiteres dramatisches Ereignis an. Helens Ex-Verlobter sieht seinen Zeit der Rache gekommen und mischt alles auf. Die Geschehnisse haben einen gemeinsamen Höhepunkt, der dadurch und durch seine Brutalität schon wieder unrealistisch wirkt. Die Charaktere wirken sympatisch, aber manche bleiben beim Lesen undurchsichtig und grau. Gut dargestellt war das sich wandelnde Verhältnis zwischen Knut und seinem Vater Thor. Beide müssen über ihren Schatten springen um sich wieder zu nähern. „Blutebbe“ von Derek Meister lässt sich flüssig lesen auch wenn nicht alle Szenen realistisch wirken.

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  • Nichts für schwache Nerven!

    Blutebbe

    AmyJBrown

    08. September 2017 um 09:59

    Diesen Thriller habe ich angefordert, weil mich der Klappentext bereits gefesselt hat, eine solche Geschichte hatte ich bisher nicht gelesen.Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten ...Derek Meister wurde 1973 in Hannover geboren. Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Er schreibt TV-Event-Filme und vor allem Krimis und Thriller. Sein historischer Kriminalroman Rungholts Ehre war für den Glauser-Krimipreis nominiert. Derek Meister lebt mit seiner Familie in der Nähe des Steinhuder Meers.Die Kindle-Edition kostet 8,99€, das Taschenbuch mit 400 Seiten 9,99€.Ich habe leider erst beim Lesen erfahren, dass das Buch der dritte Teil einer Serie ist. Ich habe es trotzdem gelesen, weil man oft Bücher nicht zwingend in einer Reihe lesen muss, hier ist es aber sehr von Vorteil, da der Autor auf alte Geschehnisse zurück kommt, Beziehungen sich verändern und mir hier eine ausführliche Vorstellung der Figuren gefehlt hat, was aber sicherlich in den vorangegangenen Teilen Thema war. Deswegen gibt es von mir keinen Punktabzug dafür.Die beiden Hauptfiguren finde ich super. Beide sind sehr originell, Knut, ein musikliebender Surfer in Cowboykluft und Helen, Restaurantführerin und frühere FBI-Agentin, die durch einen Schuss eines ihrer Beine verloren hat und deswegen eine Prothese trägt. Beide wirken etwas mitgenommen zu Beginn, was sich im Laufe des Thrillers noch steigert.Was ich bei der Geschichte etwas schade fand, ist, dass der Täter relativ schnell klar war, und das möchte ich bei einem Thriller überhaupt nicht haben. Ich möchte mitfiebern, mitleiden und mitraten, das war hier leider nicht gegeben.Allerdings muss ich sagen, dass diese Tatsache durch die detaillierten Schilderungen der Geschehnisse, durch krasse, blutige, gruselige Grausamkeiten wieder wett gemacht wurde. Deswegen ist auch die Grundstimmung ständig eine dunkle. Diese Geschichte ist definitiv nichts für zarte Gemüter, auch ich war teilweise versucht, das Buch weg zu legen, habe dann aber doch weiter gelesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht.Für Thrillerfans ein Muss, aber lest die Serie am besten in der Reihenfolge.

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  • Rasante Ereignisse in einer entschleunigten Umgebung

    Blutebbe

    MotteEnna

    06. September 2017 um 14:50

    Als Knut Jansen die Leitung des Polizeireviers von Valandsiel vor ein paar Jahren übernommen hatte, hat er eigentlich damit gerechnet, dass das Aufregenste in seinem Alltag vermisste Touristenkinder und Ladendiebstähle sein würden. Falsch gedacht.  Spät am Abend wird Jansen zu einem Segelboot gerufen, dass im Watt gestrandet ist und sich keiner per Funk meldet. An Deck wartet ein schrecklicher Anblick auf ihn. Zwei junge Frauen hängen nackt und ausgeweidet wie Fische am Mast. Es gibt aber keine Spuren des Täters. Wie ist er an Bord gekommen und wieso hat er gerade diese beiden Frauen ausgewählt? Jansen und sein Team stehen vor einem neuen Rätsel, das es zu lösen gilt. Kaum haben sie die Ermittlungen aufgenommen, da bekommen sie schon einen panischen Anruf vom nächsten Opfer. Zwar schafft es Knut Jansen den Täter in seinem Vorhaben zu stören, aber festsetzen kann er ihn nicht. Ohne Unterstützung durch die Kieler Kollegen wäre der Kampf eine aussichtslose Sache.  Und wie es oft so ist, als ob Jansen und Henning mit den Ermittlungen nicht schon genug um die Ohren hätten, werden beide mit Problemen in ihrem privaten Umfeld konfrontiert und haben da einiges zu lösen. Ein wirklich spannender, packender, deutscher Thriller. Derek Meister ist mit diesem Buch etwas ganz Besonderes gelungen. Er passt perfekt die norddeutsche Atmosphäre in seine Geschichte ein um die Spannung aufzubauen und zu halten. Trotzdem gibt es auch kleine Momente zum Schmunzeln, wenn Situationen beschrieben werden, die es nur in kleinen Gemeinschaften geben kann. Obwohl Blutebbe bereits das dritte Buch ist in dem Knut Jansen und Helen Henning zusammen ermitteln, kann man es gut so lesen. Mir persönlich hat es sofort das Interesse an den anderen beiden Bänden geweckt. Daumen hoch und eine absolute Leseempfehlung für jeden Thriller-Fan.

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  • Wie immer MEISTERlich

    Blutebbe

    LisaLiebeskind

    28. August 2017 um 18:25

    Blutebbe von Derek Meister war für mich mein absolutes Monats Highlight im Juli, denn wieder einmal hat der Autor es geschafft mich völlig von seiner Idee zu überzeugen. Es hat keine zwei Tage gedauert, bis ich auch dieses Abenteuer der Ermittler Jansen und Henning weg gelesen hatte und letztlich irgendwie traurig war, dass es schon vorbei sein sollte.Für mich ist Derek Meister wahrlich ein Meister des Thrillers, denn auch dieses Mal hat er es wieder geschafft, mir eine Gänsehaut nach der anderen zu bescheren. Die grausigen Taten, die er in jedem seiner drei Thriller erschaffen hat, sind einerseits natürlich erschreckend, andererseits aber auch überraschend neu und einzigartig. Es wird nicht einfach nur ein bestialischer Mord begangen, nein, es passiert noch so vieles mehr drum herum, das den Leser ein ums andere Mal den Atmen anhalten lässt.Wie immer schafft der Autor eine Menge Überraschungsmomente, die man so nicht erwartet hätte und auch die linguistisch motivierten Hintergründe an gewissen Stellen waren für mich als Studentin der Linguistik natürlich eine schöne Überraschung.Auch die Charaktere gefielen mir durchweg wieder sehr gut, denn sie sind so verschieden und gut ausgearbeitet, dass man einfach nur fasziniert ist. Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, dass ich bei seinem letzten Thriller "Sandwitwe" ein klein wenig genervt von Knut war, doch dieses Mal habe ich ihn wieder ganz und gar in mein Herz geschlossen. Abgesehen davon, dass er eine Menge einstecken musste, ist er einfach ein sympathischer, wenn auch verschrobener Charakter, den man gern von Fall zu Fall begleitet. Derek Meister hat mit "Blutebbe" wieder ein grandioses Werk hingelegt, das ich jedem Thriller Fan nur ans Herz legen kann. Spannung und Grauen von Anfang bis Ende, Überraschungen, tolle Charaktere und das gewisse Etwas. Ganz klare Leseempfehlung!Falls ihr übrigens noch keines seiner Bücher kennt, ist das kein Problem! Auch wenn viele der Figuren immer wiederkehren, so sind die Geschichten in sich abgeschlossen, sodass man sie problemlos unabhängig voneinander lesen kann. Also ran an den Speck!www.lisa-reads.blogspot.de

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  • Wenn ein Gott nach Opfern verlangt

    Blutebbe

    Anneja

    28. August 2017 um 18:08

    Dies ist mein erstes Buch von Derek Meister und auch die erste Geschichte von den Ermittlern Jansen und Henning.Ein wenig ärgere ich mich, das ich mit dem 3. Teil der Reihe begonnen habe. Denn zu oft werden die Fälle der 2 vorherigen Bände angesprochen und man bekommt sehr schnell das Gefühl wichtiges verpasst zu haben. Da mir das Buch aber gefallen hat und die Neugier einfach zu mächtig ist, werde ich die beiden Vorgänger auf jeden Fall auch noch lesen. Eine richtige Vorstellung der Charaktere erhielt man leider nicht, da die Figuren wahrscheinlich schon in den Vorgängern ausführlich beschrieben wurden. Mein Eindruck der beiden Hauptcharaktere Knut Jansen und Helen Henning war sehr gemischt, da sie neben der Ermittlertätigkeit sehr außergewöhnliche Hobbys hatten. Knut, der Polizeirevierleiter, der gerne wie ein Cowboy herumläuft und dann auch noch leidenschaftlicher Surfer ist und Helen, die ehemalige Agentin, welche ein Restaurant betreibt. Ich wurde das Gefühl nicht los, das man etwas dick aufgetragen hatte um die beiden in Szene zu setzen.Der Täter, im Buch, ist von vorn herein bekannt. Bis zum Ende konnte ich allerdings nicht sagen ob er hochintelligent oder etwas zurück geblieben war. Seine Handlungen und seine Gefühlswelt wechseln sehr schnell, so das man dies nie genau sagen konnte. Mitleid konnte ich leider auch kaum für ihn aufbringen, da man zu wenig von seinem Leben erfuhr.Andere Charaktere wie die restlichen Ermittler von Jansen als auch von Maas´Seite, Thor, Jansens Vater, oder aber der Vater des Täters waren gut mit in die Geschichte intigriert. Für Kenner der Vorgänger gibt es sogar einen Ehrengast über den man nicht unbedingt erfreut sein wird.Das Buch als hart zu umschreiben fand ich etwas überzogen, da ich definitiv schon schlimmere Taten erlesen hatte. Allerdings war der Fall an sich sehr spannend und der Grund der Taten gut durchdacht. Eigentlich kam es mir ehr vor wie ein Kriminalroman, da wir ja Polizeibeamte erleben die einen Fall lösen, aber ich will da mal nicht so sein. Was mir besonders gut gefiel war die Detailverliebtheit des Autors. Egal ob die Tatorte oder die Umgebung, man konnte sich alles bildlich vorstellen, was dem Buch nochmal einen kleinen Kick gab. Für Spannung wurde auch gut gesorgt. Allerdings störten mich die vielen Nebengeschichten, welche viel zu sehr ablenkten und hin und wieder die Spannung schadeten. Ein konzentrieren auf den wirklichen Fall war so kaum möglich. Tatsächlich hätte ich mir gewünscht, das man gerade bei einem Thriller etwas näher auf die Gefühlswelt des Täters eingehen würde. Es wurden zwar Gründe für seine Taten beschrieben, aber diese waren viel zu oberflächlich und ließen so einige Fragen offen.Wir erlesen die Geschichte mit einem stetigen Wechsel der Charaktere, so das man mal aus der Sicht von Knut Jansen, Helen Henning, Thor Jansen oder dem Täter Einsichten erhält.Das Cover ist einfach nur ein Traum. Es ist belebend und hat doch einen unheimlichen Charme, ein einfach toller Mix.Das Boot mit der Harpune, die aufgepeitschte See, der dunkle Himmel und die Ferne ergaben ein Bild das man nur als wundervoll bezeichnen könnte. Ich finde es toll das man sich für ein richtiges Bild entschieden hat, da es mittlerweile viel zu wenige davon gibt. Man merkt einfach das sich hier Mühe gegeben wurde.Sowohl der Autorenname als auch der Buchtitel stechen stark hervor und passen hervorragend zum Bild. Und obwohl dieses sehr aussagekräftig ist, erliest man zuerst die Namen und schaut sich danach die Szenerie an.Trotz einiger Einsprüche würde ich das Buch Freunden von Thrillern empfehlen. Allerdings würde ich Ihnen auch raten vorher die Vorgänger zu lesen.Gut durchdacht, aber doch mit einigen Schwächen.

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  • Derek Meister konnte mich nicht überzeugen

    Blutebbe

    jenny_wen

    28. August 2017 um 13:41

    Zu Anfang passiert der Mord und recht schnell ist klar, wer der Mörder ist. Es zwei Erzählstränge, einmal erleben wir den Mörder und dann widerum die Ermittlungsarbeiten von Helen und Knut. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr über den Mörder zu lesen, noch mehr seine Gefühlswelt erleben zu dürfen, doch fand ich es manchmal doch sehr dürftig. Die Story kam mir so ziemlich langatmig vor und sämtliche Figuren wirkten für mich total eindimensional. Ich konnte weder zu den Figuren noch zu der Geschichte eine Verbindung aufbauen. Mag vielleicht daran liegen, dass ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe, und mir daher diverse Details über Helen und Knut entgangen sind, aber eigentlich dürfte das keine Rolle spielen. Die Umgebung der Nordsee wurde sehr toll geschildert, aber das allein reicht nicht aus. Auch die Mordszene, die der Autor hier sehr detailreich beschreibt, war gut, aber das alles reichte leider nicht aus, um mich an das Buch zu fesseln, so das ich doch sehr lang gebraucht habe, um das Buch zu  beenden. Eigentlich sehr schade. Mein Fazit: Derek Meister konnte mich mit "Blutebbe" leider so gar nicht fesseln, so dass ich nur 2,5 Sterne geben kann.  Die Henning & Jansen-Reihe: Der Jungfrauenmacher, Die Sandwitwe, Blutebbe

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  • Blutebbe

    Blutebbe

    Zeilentraumfaenger

    25. August 2017 um 12:52

    Ich bin die ganze Zeit über nicht richtig in das Buch rein gekommen, was wahrscheinlich mehrere Gründe hatte. Zum einen hatte ich die beiden Vorgänger des Buches nicht gelesen und hatte deswegen meine Probleme mit den Charakteren.Man wurde ziemlich schnell ins Geschehen geworfen, Namen wurden genannt, Verbindungen waren vorhanden und viel Wissen wurde vorausgesetzt. Das war natürlich meine eigene Schuld, ich wollte das nur mal erwähnt haben, falls ihr mit dem Gedanken spielt, das Buch ohne die anderen Teile zu lesen. Es ist möglich, aber ein bisschen schwierig am Anfang. Das hat mich aber noch nicht so sehr gestört. Was mich wirklich gestört hat, waren die Längen im Buch. Alles hat ewig gedauert und irgendwie kam nie richtig Spannung auf, bei mir zumindest. Die Idee, mit dem Geisterschiff und den Ritualmorden fand ich super und das hat mich dann auch wirklich interessiert.Aber diese Themen, um die es eigentlich in dem Buch gehen sollte, hatten viel zu wenig Raum. Es gab Beziehungsdramen, Familiendramen, allgemein einfach ganz, ganz viel Drama. Die Spannung kam etwa auf den letzten 100 Seiten auf, aber auch die waren, Überraschung, sehr dramatisch.Der Schreibstil hat mir leider auch nicht besonders gefallen. Er war sehr detailliert und man hatte das Gefühl, wirklich am Tatort zu sein und allgemein wurde dadurch eine wirklich tolle Atmosphäre geschaffen. Leider waren eher unwichtige Szenen ebenso detailliert beschrieben und so wurde es oft wirklich langweilig.Blutebbe ist für mich eher ein Krimi und leider wirklich nicht spannend. Wer auf kleine Dramen, zwischen denen ein interessanter Mord gelöst wird, steht, könnte dieses Buch mögen. Richtigen Thriller Fans würde ich eher zu einem anderen Buch raten.

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  • Sehr harter Thriller

    Blutebbe

    wampy

    20. August 2017 um 21:25

    Buchmeinung zu Derek Meister – Blutebbe „Blutebbe“ ist ein Kriminalroman von Derek Meister, der 2017 bei Blanvalet als Taschenbuch erschienen ist. Dies ist der dritte Band der Serie um den Polizisten Knut Jansen und die Profilerin Helen Henning. Zum Autor:Derek Meister wurde 1973 in Hannover geboren. Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg und schreibt erfolgreich Serien, Spielfilme fürs Fernsehen – und rasant-spannende Romane, mit denen er sich eine große Fangemeinde erobert hat. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe des Steinhuder Meers. Klappentext:Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten … Meine Meinung:Dieses Buch wird durch eine dunkle Grundstimmung gekennzeichnet. Die beiden Hauptfiguren wirken schon zu Beginn angeschlagen und ihre Probleme wachsen während der Geschichte beständig. Knut Jansen und Helen Henning müssen so einiges aushalten, aber auch Personen im Umfeld kommen nicht ungeschoren weg. Ein Psychopath und Ritualmörder treibt sein Unwesen und die grausigen Details werden nicht verschwiegen. Die Perspektive wechselt mehrmals und manchmal verfolgt man das Geschehen aus der Sicht des Täters. Daneben spielen auch persönliche Probleme eine Rolle. So ist Knut bei einigen Kollegen noch immer der Sohn des alten Chefs und Helen wird mit Drohungen eines alten Bekannten aus ihrer amerikanischen Zeit konfrontiert. Die Figuren sind tief und eindringlich gezeichnet, und man fiebert von Beginn an mit ihnen mit. Der Autor nimmt keine Rücksicht auf zartbesaitete Naturen und wuchert mit bluttriefenden Szenen. Dazu kommen Rückblicke auf Szenen, die den Lesen ob ihrer Grausamkeit das Blut gefrieren lassen. Zusätzlich führt der Autor den Leser mehrmals grandios in die Irre, weil die Annahmen über Ort und Beteiligte nicht stimmen. Die Spannung wird nur selten zurückgenommen und wenn, dann nur um kurze Zeit später wieder rasant angezogen zu werden. Die Spannung entlädt sich in einem furiosen Showdown, der leider deutlich überzeichnet ist. Die Auflösung ist plausibel und überzeugend. Und doch gibt es auch Minuspunkte, die meinen Lesespaß getrübt haben. Es war mir einige Male zu filmreif und zu grausam mit Details, die ich nicht brauche.Fazit:Dieser Thriller trägt seinen Namen zu Recht und ist überaus spannend und nimmt den Leser gefangen. Doch mir waren es zu viele grausame Details und zum Schluss wurde es zu amerikanisch. Die Figuren waren tief charakterisiert und haben mich überzeugt, auch die Bösewichte. So kann ich nur vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkte) vergeben. Eine Empfehlung kann ich nur für Leser aussprechen, die spannende Thriller mögen und die nicht zartbesaitet sein dürfen.

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  • ATEMlos

    Blutebbe

    StMoonlight

    09. August 2017 um 10:57

    Schon das Cover ist herrlich düster. Ein in der Gischt treibendes Boot, bei Sonnenuntergang. Leider hat es mit dem Inhalt nicht ganz so viel gemein, denn in der Geschichte geht es um ein Segelboot. Mir gefällt das Bild dennoch sehr gut und, soviel sei verraten, auch der Titel ist durchaus passend gewählt. Eines Abends treibt ein Schiff führerlos durch die Nordsee. Durch die Ebbe läuft es auf Grund. Während die Retter anfangs von Betrunkenen ausgehen, wird schnell klar, dass hier etwas viel brutaleres stattgefunden hat. Statt dösenden Trunkenbolden befinden sich die Leichen zweier Frauen an Board. Das kuriose: der Täter hat ihre Lungen entfernt. Ob die Zeichen, die an Runen erinnern, etwa damit zu tun haben? Wer ist der Mörder: Ein religiöser Fanatiker oder ein durchgeknallter Psychopath? Neben der Hauptgeschichte läuft am Rande eine weitere. Ich vermute, dass sich diese auf einen vorangegangenen Teil bezieht. (Da „Blutebbe“ mein erster Teil dieser Reihe war, kann ich dieses aber wirklich nur vermuten.) Diese Nebenhandlung war zwar ganz nett, aber jetzt auch nicht so interessant, als das sie eine wirkliche Bereicherung darstellt. Ein wunderbar packender, da bildlicher Schreibstil. Der Autor schafft es den Spannungsbogen so hoch zu ziehen, dass man als Leser förmlich um die Auflösung bettelt. Immer wieder wurde ich von den Ereignissen überrascht. Selbst das Ende war anders, als ich es erwartet hätte. ~°~ Fazit ~°~ Ein durch und durch spannender Thriller – allerdings nichts für schwache Nerven!

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  • Lebensbaum

    Blutebbe

    walli007

    25. July 2017 um 21:44

    Ein Schiff treibt führerlos in der Nordsee. Der Leiter des örtlichen Polizeireviers Knut Jansen macht sich mit dem Rettungskreuzer auf die Suche nach dem Schiff. In seinem kleinen Reich passiert eigentlich nie was, vielleicht ist es ein Fehlalarm. Doch die Retter finden das Boot und der Anblick, der sich ihnen bietet, ist sehr erschreckend. Zwei Frauen wurden brutal umgebracht und offensichtlich hat der Täter Trophäen mitgenommen. Zusammen mit seiner Kollegin Helen Henning beginnt Knut, die Spuren zu sichern. Bei der akribischen Besichtigung des Tatorts findet Helen eine Zeichnung, die sich als Rune deuten lässt. Sollten sie es mit einem Ritualmord zu tun haben? Knut Jansen, der sich mit seinem Vater überworfen hat, und Helen, die nach einem mißglückten Einsatz für das FBI aus Amerika zurückgekehrt ist, gemeinsam versuchen sie die Beweggründe des Täters zu entschlüsseln, um einen Hinweis auf dessen Identität zu finden. Allzu sicher scheint sich der Mörder zu sein, er beginnt mit der Polizei zu spielen. Vielleicht wird ihn sein Spiel dazu verleiten, Fehler zu begehen. Zwar hat Knut heimlich ein Auge auf Helen geworfen, das jedoch soll die Ermittlungen nicht beeinflussen. Und auch Helen stürzt sich mit aller Kraft in den Fall, obwohl sie bedenkliche Nachrichten aus den USA erhalten hat.  Grausame brutale Morde, die das Erträgliche zumindest ausreizen, zunächst etwas betuliche Ermittler, die jedoch schnell die Brisanz des Falles erkennen. Eine sich langsam steigernde Spannung mit geschickt eingeflochtenen Nebensträngen führt zu einem fulminanten Finale. Hat man anfänglich noch Zeit genug über die Begebenheiten nachzudenken oder selbst nach einem Verdächtigen zu suchen, der in einzelnen Kapiteln selbst auftaucht, sich aber nicht zu erkennen gibt, so haben die Ereignisse während der letzten hundert Seiten eine derart rasante Abfolge, dass man einfach geradeaus weiterlesen muss und sich dem Sog der Geschichte hingibt.  Anders als man bei der idyllisch freundlichen Urlaubsgegend, in der der Autor nach dem Klappentext lebt, erwarten könnte, bietet dieses sympathische Ermittler-Team in seinem dritten Fall packende, manchmal blutige Unterhaltung, mit der dem Leser nicht viel erspart wird. Die Handlung ist dabei schlüssig und fesselt beinahe von der ersten bis zur letzten Seite.

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