Derek Meister Blutebbe

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Inhaltsangabe zu „Blutebbe“ von Derek Meister

Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten ... Der dritte Teil der Thrillerserie um das Ermittlerteam Henning und Jansen.

„Blutebbe“ von Derek Meister lässt sich flüssig lesen auch wenn nicht alle Szenen realistisch wirken.

— Taluzi
Taluzi

Nichts für schwache Nerven!

— AmyJBrown
AmyJBrown

Spannung pur in norddeutscher Atmosphäre.

— MotteEnna
MotteEnna

interessant aber leider mit einigen Schwächen

— Anneja
Anneja

Ein durch und durch spannender Thriller – allerdings nichts für schwache Nerven!

— StMoonlight
StMoonlight

Das neue Werk war wieder mega spannend von der ersten bis zur letzten Seite

— harlekin1109
harlekin1109

Mit "Blutebbe" hat Derek Meister wieder einmal eine tolle Leistung abgelegt. Innerhalb von zwei Nächten weg gelesen und begeistert von A-Z.

— LisaLiebeskind
LisaLiebeskind

Überzeugender Nordsee-Thriller mit viel Spannung und Dramatik

— ech
ech

Der Titel hält was er verspricht. Die Nordsee wird zur Mordsee und Derek Meister schreibt grauenhaft gut. Pageturner. Empfehlung.

— MichaelSterzik
MichaelSterzik

Spannender, brutaler und blutiger als die beiden vorherigen Bände ...

— MissNorge
MissNorge

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    Blutebbe
    Taluzi

    Taluzi

    10. September 2017 um 12:10

    Knut Jansen singt in seiner Freizeit und spielt Gitarre. Der junge Polizeirevierleiter hat seinen ersten großen Auftritt im Dock 5. Als Cowboy will er ein paar Klassiker zum Besten geben. Da erhält er einen Anruf von seinem Kollegen. Im Watt soll ein Geisterschiff vor sich hintreiben. Jansen lässt alles stehen und liegen. Er eilt mit seinem Kollegen Veith ins Watt. Auf dem Schiff machen sie einen grausamen Fund. Die Leichen zweier Frauen sind wie Fische aufgehängt und ausgenommen. Auffällig ist, dass die Lungen der Frauen fehlen und am Tatort eine alte Rune zurückgelassen wurde. Die Ermittlungen führen Knut und seine Kollegin Helen zu einem alten Todesfall. Wurde dieser damalige Unfall zu schnell von Knuts Vater als Unfall abgetan? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Fund damals und den Frauenleichen? Für das Ermittlungsteam Knut und Hansen ist es der mittlerweile 3. Fall. Das soll den Leser aber nicht stören, da die Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. „Blutebbe“ liest sich flüssig, ist grausam brutal und hin und wieder humorvoll ironisch. Für zartbesaitete Nerven sind die blutig, detailgetreuen Schilderungen der Taten nichts. Die Geschehnisse werden schon recht reißerisch geschildert. Die Geschehnisse an der Nordsee in dem beschaulichen Küstenort Valandsiel sind nicht die einzigen Ereignisse, die Helen und Knut zu setzen werden. Im Laufe der Geschichte bahnt sich noch ein weiteres dramatisches Ereignis an. Helens Ex-Verlobter sieht seinen Zeit der Rache gekommen und mischt alles auf. Die Geschehnisse haben einen gemeinsamen Höhepunkt, der dadurch und durch seine Brutalität schon wieder unrealistisch wirkt. Die Charaktere wirken sympatisch, aber manche bleiben beim Lesen undurchsichtig und grau. Gut dargestellt war das sich wandelnde Verhältnis zwischen Knut und seinem Vater Thor. Beide müssen über ihren Schatten springen um sich wieder zu nähern. „Blutebbe“ von Derek Meister lässt sich flüssig lesen auch wenn nicht alle Szenen realistisch wirken.

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  • Nichts für schwache Nerven!

    Blutebbe
    AmyJBrown

    AmyJBrown

    08. September 2017 um 09:59

    Diesen Thriller habe ich angefordert, weil mich der Klappentext bereits gefesselt hat, eine solche Geschichte hatte ich bisher nicht gelesen.Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten ...Derek Meister wurde 1973 in Hannover geboren. Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Er schreibt TV-Event-Filme und vor allem Krimis und Thriller. Sein historischer Kriminalroman Rungholts Ehre war für den Glauser-Krimipreis nominiert. Derek Meister lebt mit seiner Familie in der Nähe des Steinhuder Meers.Die Kindle-Edition kostet 8,99€, das Taschenbuch mit 400 Seiten 9,99€.Ich habe leider erst beim Lesen erfahren, dass das Buch der dritte Teil einer Serie ist. Ich habe es trotzdem gelesen, weil man oft Bücher nicht zwingend in einer Reihe lesen muss, hier ist es aber sehr von Vorteil, da der Autor auf alte Geschehnisse zurück kommt, Beziehungen sich verändern und mir hier eine ausführliche Vorstellung der Figuren gefehlt hat, was aber sicherlich in den vorangegangenen Teilen Thema war. Deswegen gibt es von mir keinen Punktabzug dafür.Die beiden Hauptfiguren finde ich super. Beide sind sehr originell, Knut, ein musikliebender Surfer in Cowboykluft und Helen, Restaurantführerin und frühere FBI-Agentin, die durch einen Schuss eines ihrer Beine verloren hat und deswegen eine Prothese trägt. Beide wirken etwas mitgenommen zu Beginn, was sich im Laufe des Thrillers noch steigert.Was ich bei der Geschichte etwas schade fand, ist, dass der Täter relativ schnell klar war, und das möchte ich bei einem Thriller überhaupt nicht haben. Ich möchte mitfiebern, mitleiden und mitraten, das war hier leider nicht gegeben.Allerdings muss ich sagen, dass diese Tatsache durch die detaillierten Schilderungen der Geschehnisse, durch krasse, blutige, gruselige Grausamkeiten wieder wett gemacht wurde. Deswegen ist auch die Grundstimmung ständig eine dunkle. Diese Geschichte ist definitiv nichts für zarte Gemüter, auch ich war teilweise versucht, das Buch weg zu legen, habe dann aber doch weiter gelesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht.Für Thrillerfans ein Muss, aber lest die Serie am besten in der Reihenfolge.

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  • Rasante Ereignisse in einer entschleunigten Umgebung

    Blutebbe
    MotteEnna

    MotteEnna

    06. September 2017 um 14:50

    Als Knut Jansen die Leitung des Polizeireviers von Valandsiel vor ein paar Jahren übernommen hatte, hat er eigentlich damit gerechnet, dass das Aufregenste in seinem Alltag vermisste Touristenkinder und Ladendiebstähle sein würden. Falsch gedacht.  Spät am Abend wird Jansen zu einem Segelboot gerufen, dass im Watt gestrandet ist und sich keiner per Funk meldet. An Deck wartet ein schrecklicher Anblick auf ihn. Zwei junge Frauen hängen nackt und ausgeweidet wie Fische am Mast. Es gibt aber keine Spuren des Täters. Wie ist er an Bord gekommen und wieso hat er gerade diese beiden Frauen ausgewählt? Jansen und sein Team stehen vor einem neuen Rätsel, das es zu lösen gilt. Kaum haben sie die Ermittlungen aufgenommen, da bekommen sie schon einen panischen Anruf vom nächsten Opfer. Zwar schafft es Knut Jansen den Täter in seinem Vorhaben zu stören, aber festsetzen kann er ihn nicht. Ohne Unterstützung durch die Kieler Kollegen wäre der Kampf eine aussichtslose Sache.  Und wie es oft so ist, als ob Jansen und Henning mit den Ermittlungen nicht schon genug um die Ohren hätten, werden beide mit Problemen in ihrem privaten Umfeld konfrontiert und haben da einiges zu lösen. Ein wirklich spannender, packender, deutscher Thriller. Derek Meister ist mit diesem Buch etwas ganz Besonderes gelungen. Er passt perfekt die norddeutsche Atmosphäre in seine Geschichte ein um die Spannung aufzubauen und zu halten. Trotzdem gibt es auch kleine Momente zum Schmunzeln, wenn Situationen beschrieben werden, die es nur in kleinen Gemeinschaften geben kann. Obwohl Blutebbe bereits das dritte Buch ist in dem Knut Jansen und Helen Henning zusammen ermitteln, kann man es gut so lesen. Mir persönlich hat es sofort das Interesse an den anderen beiden Bänden geweckt. Daumen hoch und eine absolute Leseempfehlung für jeden Thriller-Fan.

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  • Wie immer MEISTERlich

    Blutebbe
    LisaLiebeskind

    LisaLiebeskind

    28. August 2017 um 18:25

    Blutebbe von Derek Meister war für mich mein absolutes Monats Highlight im Juli, denn wieder einmal hat der Autor es geschafft mich völlig von seiner Idee zu überzeugen. Es hat keine zwei Tage gedauert, bis ich auch dieses Abenteuer der Ermittler Jansen und Henning weg gelesen hatte und letztlich irgendwie traurig war, dass es schon vorbei sein sollte.Für mich ist Derek Meister wahrlich ein Meister des Thrillers, denn auch dieses Mal hat er es wieder geschafft, mir eine Gänsehaut nach der anderen zu bescheren. Die grausigen Taten, die er in jedem seiner drei Thriller erschaffen hat, sind einerseits natürlich erschreckend, andererseits aber auch überraschend neu und einzigartig. Es wird nicht einfach nur ein bestialischer Mord begangen, nein, es passiert noch so vieles mehr drum herum, das den Leser ein ums andere Mal den Atmen anhalten lässt.Wie immer schafft der Autor eine Menge Überraschungsmomente, die man so nicht erwartet hätte und auch die linguistisch motivierten Hintergründe an gewissen Stellen waren für mich als Studentin der Linguistik natürlich eine schöne Überraschung.Auch die Charaktere gefielen mir durchweg wieder sehr gut, denn sie sind so verschieden und gut ausgearbeitet, dass man einfach nur fasziniert ist. Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, dass ich bei seinem letzten Thriller "Sandwitwe" ein klein wenig genervt von Knut war, doch dieses Mal habe ich ihn wieder ganz und gar in mein Herz geschlossen. Abgesehen davon, dass er eine Menge einstecken musste, ist er einfach ein sympathischer, wenn auch verschrobener Charakter, den man gern von Fall zu Fall begleitet. Derek Meister hat mit "Blutebbe" wieder ein grandioses Werk hingelegt, das ich jedem Thriller Fan nur ans Herz legen kann. Spannung und Grauen von Anfang bis Ende, Überraschungen, tolle Charaktere und das gewisse Etwas. Ganz klare Leseempfehlung!Falls ihr übrigens noch keines seiner Bücher kennt, ist das kein Problem! Auch wenn viele der Figuren immer wiederkehren, so sind die Geschichten in sich abgeschlossen, sodass man sie problemlos unabhängig voneinander lesen kann. Also ran an den Speck!www.lisa-reads.blogspot.de

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  • Wenn ein Gott nach Opfern verlangt

    Blutebbe
    Anneja

    Anneja

    28. August 2017 um 18:08

    Dies ist mein erstes Buch von Derek Meister und auch die erste Geschichte von den Ermittlern Jansen und Henning.Ein wenig ärgere ich mich, das ich mit dem 3. Teil der Reihe begonnen habe. Denn zu oft werden die Fälle der 2 vorherigen Bände angesprochen und man bekommt sehr schnell das Gefühl wichtiges verpasst zu haben. Da mir das Buch aber gefallen hat und die Neugier einfach zu mächtig ist, werde ich die beiden Vorgänger auf jeden Fall auch noch lesen. Eine richtige Vorstellung der Charaktere erhielt man leider nicht, da die Figuren wahrscheinlich schon in den Vorgängern ausführlich beschrieben wurden. Mein Eindruck der beiden Hauptcharaktere Knut Jansen und Helen Henning war sehr gemischt, da sie neben der Ermittlertätigkeit sehr außergewöhnliche Hobbys hatten. Knut, der Polizeirevierleiter, der gerne wie ein Cowboy herumläuft und dann auch noch leidenschaftlicher Surfer ist und Helen, die ehemalige Agentin, welche ein Restaurant betreibt. Ich wurde das Gefühl nicht los, das man etwas dick aufgetragen hatte um die beiden in Szene zu setzen.Der Täter, im Buch, ist von vorn herein bekannt. Bis zum Ende konnte ich allerdings nicht sagen ob er hochintelligent oder etwas zurück geblieben war. Seine Handlungen und seine Gefühlswelt wechseln sehr schnell, so das man dies nie genau sagen konnte. Mitleid konnte ich leider auch kaum für ihn aufbringen, da man zu wenig von seinem Leben erfuhr.Andere Charaktere wie die restlichen Ermittler von Jansen als auch von Maas´Seite, Thor, Jansens Vater, oder aber der Vater des Täters waren gut mit in die Geschichte intigriert. Für Kenner der Vorgänger gibt es sogar einen Ehrengast über den man nicht unbedingt erfreut sein wird.Das Buch als hart zu umschreiben fand ich etwas überzogen, da ich definitiv schon schlimmere Taten erlesen hatte. Allerdings war der Fall an sich sehr spannend und der Grund der Taten gut durchdacht. Eigentlich kam es mir ehr vor wie ein Kriminalroman, da wir ja Polizeibeamte erleben die einen Fall lösen, aber ich will da mal nicht so sein. Was mir besonders gut gefiel war die Detailverliebtheit des Autors. Egal ob die Tatorte oder die Umgebung, man konnte sich alles bildlich vorstellen, was dem Buch nochmal einen kleinen Kick gab. Für Spannung wurde auch gut gesorgt. Allerdings störten mich die vielen Nebengeschichten, welche viel zu sehr ablenkten und hin und wieder die Spannung schadeten. Ein konzentrieren auf den wirklichen Fall war so kaum möglich. Tatsächlich hätte ich mir gewünscht, das man gerade bei einem Thriller etwas näher auf die Gefühlswelt des Täters eingehen würde. Es wurden zwar Gründe für seine Taten beschrieben, aber diese waren viel zu oberflächlich und ließen so einige Fragen offen.Wir erlesen die Geschichte mit einem stetigen Wechsel der Charaktere, so das man mal aus der Sicht von Knut Jansen, Helen Henning, Thor Jansen oder dem Täter Einsichten erhält.Das Cover ist einfach nur ein Traum. Es ist belebend und hat doch einen unheimlichen Charme, ein einfach toller Mix.Das Boot mit der Harpune, die aufgepeitschte See, der dunkle Himmel und die Ferne ergaben ein Bild das man nur als wundervoll bezeichnen könnte. Ich finde es toll das man sich für ein richtiges Bild entschieden hat, da es mittlerweile viel zu wenige davon gibt. Man merkt einfach das sich hier Mühe gegeben wurde.Sowohl der Autorenname als auch der Buchtitel stechen stark hervor und passen hervorragend zum Bild. Und obwohl dieses sehr aussagekräftig ist, erliest man zuerst die Namen und schaut sich danach die Szenerie an.Trotz einiger Einsprüche würde ich das Buch Freunden von Thrillern empfehlen. Allerdings würde ich Ihnen auch raten vorher die Vorgänger zu lesen.Gut durchdacht, aber doch mit einigen Schwächen.

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  • Derek Meister konnte mich nicht überzeugen

    Blutebbe
    jenny_wen

    jenny_wen

    28. August 2017 um 13:41

    Zu Anfang passiert der Mord und recht schnell ist klar, wer der Mörder ist. Es zwei Erzählstränge, einmal erleben wir den Mörder und dann widerum die Ermittlungsarbeiten von Helen und Knut. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr über den Mörder zu lesen, noch mehr seine Gefühlswelt erleben zu dürfen, doch fand ich es manchmal doch sehr dürftig. Die Story kam mir so ziemlich langatmig vor und sämtliche Figuren wirkten für mich total eindimensional. Ich konnte weder zu den Figuren noch zu der Geschichte eine Verbindung aufbauen. Mag vielleicht daran liegen, dass ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe, und mir daher diverse Details über Helen und Knut entgangen sind, aber eigentlich dürfte das keine Rolle spielen. Die Umgebung der Nordsee wurde sehr toll geschildert, aber das allein reicht nicht aus. Auch die Mordszene, die der Autor hier sehr detailreich beschreibt, war gut, aber das alles reichte leider nicht aus, um mich an das Buch zu fesseln, so das ich doch sehr lang gebraucht habe, um das Buch zu  beenden. Eigentlich sehr schade. Mein Fazit: Derek Meister konnte mich mit "Blutebbe" leider so gar nicht fesseln, so dass ich nur 2,5 Sterne geben kann.  Die Henning & Jansen-Reihe: Der Jungfrauenmacher, Die Sandwitwe, Blutebbe

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  • Blutebbe

    Blutebbe
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    25. August 2017 um 12:52

    Ich bin die ganze Zeit über nicht richtig in das Buch rein gekommen, was wahrscheinlich mehrere Gründe hatte. Zum einen hatte ich die beiden Vorgänger des Buches nicht gelesen und hatte deswegen meine Probleme mit den Charakteren.Man wurde ziemlich schnell ins Geschehen geworfen, Namen wurden genannt, Verbindungen waren vorhanden und viel Wissen wurde vorausgesetzt. Das war natürlich meine eigene Schuld, ich wollte das nur mal erwähnt haben, falls ihr mit dem Gedanken spielt, das Buch ohne die anderen Teile zu lesen. Es ist möglich, aber ein bisschen schwierig am Anfang. Das hat mich aber noch nicht so sehr gestört. Was mich wirklich gestört hat, waren die Längen im Buch. Alles hat ewig gedauert und irgendwie kam nie richtig Spannung auf, bei mir zumindest. Die Idee, mit dem Geisterschiff und den Ritualmorden fand ich super und das hat mich dann auch wirklich interessiert.Aber diese Themen, um die es eigentlich in dem Buch gehen sollte, hatten viel zu wenig Raum. Es gab Beziehungsdramen, Familiendramen, allgemein einfach ganz, ganz viel Drama. Die Spannung kam etwa auf den letzten 100 Seiten auf, aber auch die waren, Überraschung, sehr dramatisch.Der Schreibstil hat mir leider auch nicht besonders gefallen. Er war sehr detailliert und man hatte das Gefühl, wirklich am Tatort zu sein und allgemein wurde dadurch eine wirklich tolle Atmosphäre geschaffen. Leider waren eher unwichtige Szenen ebenso detailliert beschrieben und so wurde es oft wirklich langweilig.Blutebbe ist für mich eher ein Krimi und leider wirklich nicht spannend. Wer auf kleine Dramen, zwischen denen ein interessanter Mord gelöst wird, steht, könnte dieses Buch mögen. Richtigen Thriller Fans würde ich eher zu einem anderen Buch raten.

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  • Sehr harter Thriller

    Blutebbe
    wampy

    wampy

    20. August 2017 um 21:25

    Buchmeinung zu Derek Meister – Blutebbe „Blutebbe“ ist ein Kriminalroman von Derek Meister, der 2017 bei Blanvalet als Taschenbuch erschienen ist. Dies ist der dritte Band der Serie um den Polizisten Knut Jansen und die Profilerin Helen Henning. Zum Autor:Derek Meister wurde 1973 in Hannover geboren. Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg und schreibt erfolgreich Serien, Spielfilme fürs Fernsehen – und rasant-spannende Romane, mit denen er sich eine große Fangemeinde erobert hat. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe des Steinhuder Meers. Klappentext:Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten … Meine Meinung:Dieses Buch wird durch eine dunkle Grundstimmung gekennzeichnet. Die beiden Hauptfiguren wirken schon zu Beginn angeschlagen und ihre Probleme wachsen während der Geschichte beständig. Knut Jansen und Helen Henning müssen so einiges aushalten, aber auch Personen im Umfeld kommen nicht ungeschoren weg. Ein Psychopath und Ritualmörder treibt sein Unwesen und die grausigen Details werden nicht verschwiegen. Die Perspektive wechselt mehrmals und manchmal verfolgt man das Geschehen aus der Sicht des Täters. Daneben spielen auch persönliche Probleme eine Rolle. So ist Knut bei einigen Kollegen noch immer der Sohn des alten Chefs und Helen wird mit Drohungen eines alten Bekannten aus ihrer amerikanischen Zeit konfrontiert. Die Figuren sind tief und eindringlich gezeichnet, und man fiebert von Beginn an mit ihnen mit. Der Autor nimmt keine Rücksicht auf zartbesaitete Naturen und wuchert mit bluttriefenden Szenen. Dazu kommen Rückblicke auf Szenen, die den Lesen ob ihrer Grausamkeit das Blut gefrieren lassen. Zusätzlich führt der Autor den Leser mehrmals grandios in die Irre, weil die Annahmen über Ort und Beteiligte nicht stimmen. Die Spannung wird nur selten zurückgenommen und wenn, dann nur um kurze Zeit später wieder rasant angezogen zu werden. Die Spannung entlädt sich in einem furiosen Showdown, der leider deutlich überzeichnet ist. Die Auflösung ist plausibel und überzeugend. Und doch gibt es auch Minuspunkte, die meinen Lesespaß getrübt haben. Es war mir einige Male zu filmreif und zu grausam mit Details, die ich nicht brauche.Fazit:Dieser Thriller trägt seinen Namen zu Recht und ist überaus spannend und nimmt den Leser gefangen. Doch mir waren es zu viele grausame Details und zum Schluss wurde es zu amerikanisch. Die Figuren waren tief charakterisiert und haben mich überzeugt, auch die Bösewichte. So kann ich nur vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkte) vergeben. Eine Empfehlung kann ich nur für Leser aussprechen, die spannende Thriller mögen und die nicht zartbesaitet sein dürfen.

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  • ATEMlos

    Blutebbe
    StMoonlight

    StMoonlight

    09. August 2017 um 10:57

    Schon das Cover ist herrlich düster. Ein in der Gischt treibendes Boot, bei Sonnenuntergang. Leider hat es mit dem Inhalt nicht ganz so viel gemein, denn in der Geschichte geht es um ein Segelboot. Mir gefällt das Bild dennoch sehr gut und, soviel sei verraten, auch der Titel ist durchaus passend gewählt. Eines Abends treibt ein Schiff führerlos durch die Nordsee. Durch die Ebbe läuft es auf Grund. Während die Retter anfangs von Betrunkenen ausgehen, wird schnell klar, dass hier etwas viel brutaleres stattgefunden hat. Statt dösenden Trunkenbolden befinden sich die Leichen zweier Frauen an Board. Das kuriose: der Täter hat ihre Lungen entfernt. Ob die Zeichen, die an Runen erinnern, etwa damit zu tun haben? Wer ist der Mörder: Ein religiöser Fanatiker oder ein durchgeknallter Psychopath? Neben der Hauptgeschichte läuft am Rande eine weitere. Ich vermute, dass sich diese auf einen vorangegangenen Teil bezieht. (Da „Blutebbe“ mein erster Teil dieser Reihe war, kann ich dieses aber wirklich nur vermuten.) Diese Nebenhandlung war zwar ganz nett, aber jetzt auch nicht so interessant, als das sie eine wirkliche Bereicherung darstellt. Ein wunderbar packender, da bildlicher Schreibstil. Der Autor schafft es den Spannungsbogen so hoch zu ziehen, dass man als Leser förmlich um die Auflösung bettelt. Immer wieder wurde ich von den Ereignissen überrascht. Selbst das Ende war anders, als ich es erwartet hätte. ~°~ Fazit ~°~ Ein durch und durch spannender Thriller – allerdings nichts für schwache Nerven!

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  • Lebensbaum

    Blutebbe
    walli007

    walli007

    25. July 2017 um 21:44

    Ein Schiff treibt führerlos in der Nordsee. Der Leiter des örtlichen Polizeireviers Knut Jansen macht sich mit dem Rettungskreuzer auf die Suche nach dem Schiff. In seinem kleinen Reich passiert eigentlich nie was, vielleicht ist es ein Fehlalarm. Doch die Retter finden das Boot und der Anblick, der sich ihnen bietet, ist sehr erschreckend. Zwei Frauen wurden brutal umgebracht und offensichtlich hat der Täter Trophäen mitgenommen. Zusammen mit seiner Kollegin Helen Henning beginnt Knut, die Spuren zu sichern. Bei der akribischen Besichtigung des Tatorts findet Helen eine Zeichnung, die sich als Rune deuten lässt. Sollten sie es mit einem Ritualmord zu tun haben? Knut Jansen, der sich mit seinem Vater überworfen hat, und Helen, die nach einem mißglückten Einsatz für das FBI aus Amerika zurückgekehrt ist, gemeinsam versuchen sie die Beweggründe des Täters zu entschlüsseln, um einen Hinweis auf dessen Identität zu finden. Allzu sicher scheint sich der Mörder zu sein, er beginnt mit der Polizei zu spielen. Vielleicht wird ihn sein Spiel dazu verleiten, Fehler zu begehen. Zwar hat Knut heimlich ein Auge auf Helen geworfen, das jedoch soll die Ermittlungen nicht beeinflussen. Und auch Helen stürzt sich mit aller Kraft in den Fall, obwohl sie bedenkliche Nachrichten aus den USA erhalten hat.  Grausame brutale Morde, die das Erträgliche zumindest ausreizen, zunächst etwas betuliche Ermittler, die jedoch schnell die Brisanz des Falles erkennen. Eine sich langsam steigernde Spannung mit geschickt eingeflochtenen Nebensträngen führt zu einem fulminanten Finale. Hat man anfänglich noch Zeit genug über die Begebenheiten nachzudenken oder selbst nach einem Verdächtigen zu suchen, der in einzelnen Kapiteln selbst auftaucht, sich aber nicht zu erkennen gibt, so haben die Ereignisse während der letzten hundert Seiten eine derart rasante Abfolge, dass man einfach geradeaus weiterlesen muss und sich dem Sog der Geschichte hingibt.  Anders als man bei der idyllisch freundlichen Urlaubsgegend, in der der Autor nach dem Klappentext lebt, erwarten könnte, bietet dieses sympathische Ermittler-Team in seinem dritten Fall packende, manchmal blutige Unterhaltung, mit der dem Leser nicht viel erspart wird. Die Handlung ist dabei schlüssig und fesselt beinahe von der ersten bis zur letzten Seite.

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  • Überzeugender Nordsee-Thriller mit viel Spannung und Dramatik

    Blutebbe
    ech

    ech

    24. July 2017 um 13:49

    Als auf einem Geisterschiff im Watt die brutal zugerichteten Leichen von 2 Frauen gefunden werden, wird Knut Jansen, dem Leiter der Polizeiwache im ansonsten beschaulichen Nordseeort Valandsiel schnell klar, das er es hier mit einem besonders skrupelosen Mörder zu tun bekommt. Gut, das er sich wieder auf die tatkräftige Unterstützung der ehemaligen FBI-Ermittlerin Helen Henning verlassen kann. Denn diesmal geraten die beiden selber ins Visier des Mörders ...Mit dem inzwischen dritten Band aus der Reihe um die ungleichen Ermittler Jansen und Henning legt Derek Meister hier einen fulminanten Nordsee-Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Neben der spannenden Jagd auf den unheimlichen Mörder führt das Buch auch einige Erzählstränge aus der Vergangenheit der beiden Ermittler fort und führt sie am Ende in einem spektakulären Showdown zusammen. Allerdings muss man die ersten Bände der Reihe nicht unbedingt kennen, um der Geschichte folgen zu können, da für Neu- bzw. Späteinsteiger wie mich alle wesentlichen Informationen zur Vorgeschichte gut in die laufende Handlung eingebunden werden, ohne den Lesefluß dabei zu stören.Neben einer nahezu perfekt konstruierten Geschichte überzeugt das Buch auch noch mit einem packenden Schreibstil und gut charakterisierten Protagonisten, mit denen man beim Lesen gerne mitfiebert. Das die Identität des Täters hier von Anfang an bekannt ist, tut der Spannung keinerlei Abbruch, da hinter der Geschichte des Täters und den Motiven für die Morde noch eine ganze Menge an überraschenden Wendungen lauern, die die Geschichte immer wieder in eine andere Richtung lenken.  Mein erstes Buch des Autoren wird mit Sicherheit nicht mein letztes bleiben.

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  • Blutige Mordsee

    Blutebbe
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    22. July 2017 um 12:47

    Im dritten Band der Thrillereihe um das Ermittlerduo Knut Hansen und Helen Henning wird die Nordsee in „Blutebbe“ wieder einmal zur Mordsee. Nach „Der Jungfrauenmacher“ und „Die Sandwitwe“ spielt die Handlung des vorliegenden Romans wieder in dem provenzalischen Küstendorf Valandsiel.Wieder treibt ein Serienmörder, die beiden Ermittler Hansen und Henning sowie das LKA mit Johannes Maas mit einer perfiden Serie unter Zugzwang. Die okkulten Ritualmorde und die hinterlassenden Zeichen, im Form von friesischen Runen, lassen ebenfalls den Vater von Knut Hansen – Thor Hansen sichtlich geschockt zurück. Ein früherer Unglücksfall an der Steilküste des malerischen, kleinen Ortes, lassen sehr alte Erinnerungen an die Oberfläche wach wecken. Kann es sein, dass ein Mörder 20 Jahre später erneut eine Serie von brutalen Morden fortsetzt? Derek Meister versteht es sehr gut, eine Kriminalreihe packend weiter zu erzählen. Das interessante ist, dass das Nachhalten von den vergangenen Strukturen weiter erzählt wird, alte Handlungsspielräume werden wieder aufgegriffen, die Charaktere entwickeln sich munter menschlich weiter und Beziehungsebenen werden entweder weiter gestrickt, oder enden mitunter in einem Showdown. Konzeptionell hochklassig. Die Charaktere und dieses Muster kann man ebenfalls in den historischen Kriminalromanen um den bärbeißigen Patrizier Rungholt beobachten, sind mitunter etwas skurril. Dennoch oder gerade deswegen sympathisiert man mit diesen manchmal egozentrischen und abgefahrenen Figuren recht schnell. Bei Knut Hansen fragt man sich manchmal ob der kleine Junge vergessen hat sein Cowboyoutfit aus der Kindheit abzulegen, bzw. er hat sein Equipment etwas vervollständigt. Originell abgefahren halt. Helen Henning Entwicklung befindet sich zudem eher in einer kleinen traumatischen Endlosschleife – jedenfalls bis zum zweiten Teil. Die junge Profilerin leidet noch immer unter posttraumatischen Albträumen und Ängsten und kann sich ihrem selbst auferlegten Schneckenhaus nicht entziehen. „Blutebbe“ von Derek Meister ist obwohl der dritten Teil dieser Reihe auch eigenständig gut zu lesen. Die beiden ersten Teile der Reihe waren an geschilderter Brutalität für einen Thriller gesehen, schon sehr extrem – in „Blutebbe“ geht noch einen Level weiter und gehört damit nicht zu den „Gute-Nacht-Geschichten“, denn sollte man wirklich diesen Thriller in den Abendstunden anfangen zu lesen, sollte man vielleicht der Nacht ein „bye, bye“ anbieten. Spannend und Packend erzählt Derek Meister(lich) diese Story, ohne das großartige Längen auftreten. „Blutebbe“ ist ein großartiger Thriller – doch leider gibt es auch einige Chancen, die Derek Meister nicht wahrgenommen hat. Die Vergangenheit erreicht und überholt Helen Henning mit der Wucht eines Gewitters, das über sie einbricht. Diesen Handlungsstrang hätte ich ggf. separat in einem Roman verwendet – denn der Gegenspieler hat immens viel faszinierendes Potenzial, dass leider nur ansatzweise ausgespielt wurde. Weiterhin kann ich es mir für die nachfolgenden Bände nicht vorstellen, dass Valandsiel erneuter Spielplatz für brutale Serienmörder in Folgebänden sein könnte. Der Ort ist zu klein, um als Freizeitmörderpark von durchgeknallten Kriminellen herzuhalten. „Blutebbe“ ist konsequent, brutal und schonungslos faszinierend. Diesmal gibt es für einige Charaktere ein „Ende“, dass ziemlich überraschend kommt und den Weg für die kommende Entwicklung der Hauptfiguren ein Stück weiter öffnet. Auch hier in aller Konsequenz brillant dramaturgische Entwicklung. Fazit„Blutebbe von Derek Meister – der Titel hält, was er verspricht – ist ein großartiger Thriller. Für evtl. dramaturgische Nebenwirkungen ist bestens gesorgt – für menschliche Tragödien ebenfalls. Meisterlich hochklassig inszeniert – Zensur 1 – sitzen – weiterschreiben. Danke. Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Blutebbe"

    Blutebbe
    Its_only_me_thats_it

    Its_only_me_thats_it

    18. July 2017 um 14:32

    Titel: Blutebbe Reihe: Henning und Jansen Teil: 3 Autor: Derek Meister Seitenanzahl: 396 Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-7341-0478-7 Inhalt Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut Jansen und Helen Henning zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt der Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten ... Wie kam ich zum Buch? Ich habe schon lange gespannt auf diesen Teil gewartet und als er dann herauskam, habe ich ihn gleich beim Bloggerportal angefragt und glücklicherweise auch erhalten. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag. Meine Meinung Nach Der Jungfrauenmacher und Die Sandwitwe hatte ich hohe Erwartungen an diesen Folgeband und wieder wurden diese mehr als erfüllt. Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und fesselnd, wobei natürlich der Showdown am Ende der krönende Abschluss war. Insbesondere die kurzen Kapitel, die auch aus der Sicht des Täters stammen, sorgen für einen gelungenen Spannungsaufbau. Am liebsten hätte ich das Buch gar nicht aus der Hand gelegt. Der Autor versteht es auch in dieser Geschichte wieder sowohl die Ermittler als auch den Leser ein wenig in die Irre zu führen, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. Schön finde ich auch, wie das Privatleben von Helen und Knut eingearbeitet wird, sodass man nicht nur die puren Ermittlungen hat, sondern mit jedem Buch die beiden etwas mehr kennenlernt. Besonders Helens Vergangenheit ist ja sehr interessant und als diese dabei war, sie endgültig einzuholen, konnte ich überhaupt nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Alles in allem wieder ein sehr gutes Buch der Reihe, welches ich Thrillerfans, die kein Problem mit ein bisschen mehr Blut und Brutalität haben, nur empfehlen kann. Ich freue mich auf den nächsten Teil, falls es einen geben wird.

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  • Ein atmosphärischer und spannender Küstenthriller

    Blutebbe
    Krimine

    Krimine

    17. July 2017 um 21:35

    Ein unbekanntes Geisterschiff gibt den Polizeibeamten des kleinen Küstenortes Valandsiel einige Rätsel auf. Denn kaum hat ihr Revierleiter Knut Jansen die im Watt treibende Segeljacht betreten, stößt er auch schon auf zwei grausam zugerichtete Leichen, deren Anblick er nie wieder vergessen wird. Wie Schlachtvieh zum Ausbluten aufgehängt, baumeln zwei Frauen mit gefesselten Händen am Mast, während aus ihren fachmännisch ausgeweideten Körpern das Blut auf die weißen Schiffsplanken fließt. Ein Verbrechen, das Knut Jansen nicht alleine aufklären kann und so nimmt er gemeinsam mit der einstigen FBI-Profilerin Helen Henning die Ermittlungen auf und stößt schon bald auf einen alten Fall und auf einen Mörder, der es auch auf sie abgesehen hat.„Blutebbe“ ist nach „Der Jungfrauenmacher* und „Die Sandwitwe“ der dritte Thriller der Valandsiel-Trilogie, in der Derek Meister das inzwischen eingespielte Duo Knut Jansen und Helen Henning erneut zum Einsatz bringt. Zwei sympathische Figuren, die einem Fall ermitteln, der durch das Auffinden einer seltsamen Rune am Tatort an einen Ritualmord denken lässt. Und während schon die letzten beiden Verbrechensserien in Valandsiel mit ungewöhnlichen Todesarten verbunden waren, lässt Derek Meister auch diesmal seiner Fantasie freien Lauf und den Mörder das grausame Werk auf ungewöhnliche Weise verrichten. Deshalb ist dieser Thriller nicht für zartbesaitete Leser gedacht. Denn an schaurigen Details und schockierenden Bildern mangelt es nicht. Aber auch ein wenig Mystik belebt den dramatischen Plot, die von einem auf dem Watt treibenden Geisterschiff und von einem unbekannten und mit Blut besudelten Schriftzeichen ausgeht.Kurze Kapitel, ein flüssiger Schreibstil, lebendige Figuren und eine spannend verlaufende Ermittlung sorgen dafür, dass der Thriller in einem Rutsch gelesen werden kann. Dabei ist es nicht vonnöten, dass der Leser die ersten beiden Teile der beiden ungleichen Ermittler kennt. Denn die Probleme aus der Vergangenheit, die vor allem im Privatleben der einstigen FBI-Profilerin und jetzigen Gaststättenbesitzerin Helen Henning eine große Rolle spielen, werden im Verlaufe des turbulenten Geschehens ausreichend erwähnt. Auch steht die Identität des Mörders beizeiten fest, sodass der Leser recht schnell einen guten Einblick in dessen Leben erhält und in die verhängnisvollen Umstände, die verantwortlich dafür sind, dass er zu einem Monster geworden ist. Klar gibt es auch ab und an eine Flaute in dem gut durchdachten Fall, was aber die Ermittlungen umso greifbarer werden lässt.Fazit:„Blutebbe“ ist ein atmosphärischer und spannender Küstenthriller, der durchgängig gut unterhält und hoffentlich nicht der letzte Fall von Knut und Helen ist. Zwar wurde die Thrillerserie in Valandsiel als Trilogie angelegt, aber eine Erweiterung zur Tetralogie oder Pentalogie ist durchaus möglich und würde uns Leser unheimlich freuen. 

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  • Brutal, blutig und spannend

    Blutebbe
    MissNorge

    MissNorge

    13. July 2017 um 18:42

    Kurz zur Geschichte(lt.Verlagsseite)Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten.Meine MeinungNach *Der Jungfrauenmacher* und *Die Sandwitwe* legt der Autor Derek Meister nun mit seinem dritten Band der Knut Jansen und Helen Henning-Reihe nach. Ein Thriller der mich sehr gut unterhalten hat und der etwas härter ist als die Vorgänger. Hier hat der Autor ganz schön an Brutalität und detaillierten Beschreibungen zugelegt und wie ich finde, hat sich das sehr zum Vorteil verändert an seinem Schreibstil, der trotz allem flüssig und sehr gut zu lesen ist. Die Geschichte ist mit einem Hauch Mystik versehen, mit vielen Toten und Verletzten, selbst in den eigenen Reihen der Ermittler. Sehr brutal und ungewöhnlich finde ich diesmal die Tötungsarten und auch den Charakter des Täters finde ich gut gelungen. Ich mag es ja, wenn man tiefe Einblicke in die Psyche und in das Tun und Handeln eines Täters bekommt. Durch kurze, rückblickende Erwähnungen, bei den Ermittlern war ich wieder sofort im Bilde, denn es war schon etwas her, das ich Band 2 gelesen hatte. Dadurch fiel mir der Einstieg in diese Geschichte sehr leicht und ich fand mich sofort wieder in Valandsiel zurecht. Helen und Knut haben diesmal wirklich viel zu durchleiden, doch beide erweisen sich als sehr starke Menschen, auch wenn die schreckliche Vergangenheit beide einzuholen scheint.Der Grund des Tötens, wenn man ihn denn wirklich als Grund benennen kann, ist geschichtlich verankert und wird zudem gut erklärt bzw. später aufgelöst.Obwohl man den Täter gleich zu Beginn der Story kennenlernt, hat dies der Spannung nicht geschadet, die von der ersten bis zur letzten Seite zu spüren ist. Der Thriller endet mit einem furiosen Finale im nebligen Watt und hier wurde ich als Leserin dann alleine mit meinen Gedanken zu diesen zwischenmenschlichen Dramen gelassen. Einziger Kritikpunkt: Mir wurde nach dem ersten Doppelmord zuviel und zu lange herumspekuliert wieso, weshalb und warum dies nun geschehen ist. Das war mir zu ausführlich.FazitEin toller 3. Band dieser Serie, der vieles vereint: Spannung, Mystik, Mord, Qual, eine Vergangenheit die eigentlich abgeschlossen scheint und zwischenmenschliche Begegnungen, die noch lange in Erinnerung bleiben.

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