Dermot Bolger Wo die verlorenen Seelen wohnen

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Inhaltsangabe zu „Wo die verlorenen Seelen wohnen“ von Dermot Bolger

Joey ist neu an seiner Schule - doch in dem allseits beliebten Shane findet er schnell einen besten Freund. Seine Mitschülerin Geraldine aber warnt Joey: Shane hätte sich mit dem Bösen eingelassen und Joey solle sich besser von ihm fernhalten. Und tatsächlich geschehen immer merkwürdigere Dinge, wenn die beiden Freunde zusammen sind. Joey möchte herausfinden, was für ein Geheimnis Shane verbirgt - und macht im Keller eines heruntergekommenen Hauses eine furchtbare Entdeckung ... »Großartig zu lesen, beunruhigend und voller Spannung« John Boyne (Autor von »Der Junge im gestreiften Pyjama«)

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  • Wo die verlorenen Seelen wohnen...hätte mir egal sein können ;)

    Wo die verlorenen Seelen wohnen

    pelznase

    25. March 2013 um 19:11

    Dieses Buch ist eines von der Sorte, die hauptsächlich wegen des Covers den Weg in mein Regal gefunden haben. Das Cover hatte es mir angetan seit ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt. Titel und Klappentext weckten dagegen -ebenfalls seit diesem ersten Mal- gewisse Zweifel. Ich habe mir aber gut zugeredet, dass es ein Buch für Jugendliche ist und dass ich deshalb nicht DEN Grusel schlechthin erwarten kann / darf. Somit war ich doch ganz neugierig auf diesen Mystery-Thriller. Doch das gute Zureden hat letztlich nicht viel gerettet. Es stimmt natürlich: es ist ein Buch für junge Leser, entsprechend sind auch die Hauptcharaktere Jugendliche und die Handlung spielt in ihrer “Welt”. Den meisten Erwachsenen fallen eher kleinere Rollen zu. Das stört mich nicht, das mag ich im Gegenteil sogar sehr gerne. Die Kids sind durchweg ganz sympathisch und ich bin mit ihnen schnell warm geworden und konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen. Aber “Buch für Jugendliche” hin oder her, das heißt doch nicht, dass man nicht auch auf die eine oder andere neuartige Idee hoffen darf, oder? Der Klappentext klang für mich nicht sonderlich innovativ, daher hoffte ich, die Geschichte würde mich trotzdem mit der einen oder anderen Idee überraschen. Das war leider nicht der Fall. Ein unheimliches Haus, ein seltsamer Junge, bei dem man nicht sicher sein kann, ob er gut oder böse ist und dem eine geheimnisvolle Vergangenheit nachgesagt wird, düstere Gerüchte und Warnungen, der Tausch bzw die Weitergabe von Seelen und allerlei typische Requisiten… So etwas dürfte jedem schon mal begegnet sein, der seine Nase gelegentlich in schaurige Bücher steckt oder sich ab und zu einen Gruselfilm anschaut. Zudem habe ich die Geschichte als ausgesprochen vorhersehbar empfunden. Es brauchte gar nicht viele Kapitel bis ich ahnte, in welche Richtung die Handlung läuft. Natürlich noch nicht in jedem Detail, aber doch im Groben. Und auf jeden Fall genug, dass ich die Geschichte nicht mehr sonderlich spannend fand. Daran konnten auch die zahlreichen Wendungen nichts ändern, die Dermot Bolger eingebaut hat. Sie kommen vor allem dadurch zustande, dass die Geschichte mit jedem Kapitel die Perspektive wechselt. Nicht immer begleitet man Joey durch dieses Abenteuer, ebenso häufig begleitet man Shane, Geraldine und andere Personen, sowohl in der Gegenwart als auch in ihrer Vergangenheit. So puzzelt sich nach und nach das genauere Bild der Handlung bzw des Geschehens zusammen. Da wäre grundsätzlich gar nicht verkehrt, aber wenn man bereits ahnt, worauf das alles hinauslaufen wird, kann man halt nicht mehr großartig überrascht werden. Und ich denke, das gilt für mich nicht nur, weil ich schon älter bin als die angepeilte Leserschaft. Dies ist ein Buch, das vor allem Jugendliche interessieren wird, die ohnehin ein Faible für solche Geschichten haben. Für die Wenigsten wird es das erste dieser Art sein. Somit wird die Handlung von “Wo die verlorenen Seelen wohnen” auch dem jugendliche Leser irgendwie ziemlich vertraut vorkommen. Ich rate allerdings trotzdem dazu, speziell die letzten Kapitel sehr aufmerksam zu lesen. Denn da prallen die Charaktere und Handlungsstränge aus Gegenwart und Vergangenheit zusammen, da weiß man oft gar nicht, welcher Charakter gerade er selbst ist oder welcher von einer fremden Seele gelenkt wird, und es werden Erklärungen und Zusammenhänge am Fließband geliefert. Wer bis dahin noch nicht geahnt hat, wohin der Hase läuft, der sollte sich hier gut konzentrieren, sonst ist man verloren. Für ein Buch für junge Leser fand ich diese Kapitel ganz schön heftig. “Wo die verlorenen Seelen wohnen” liest sich nicht so leicht wie ich es von einem Jugendbuch erwarte. Das liegt vor allem daran, dass es -für mein Empfinden- im Verhältnis wenige Dialogszenen gibt. Dagegen wirken die erzählenden und schildernden Passage ziemlich wuchtig, und lesen sich anstrengender und schwerfälliger. Glücklicherweise ist durch den Wechsel der Sichtweisen und den Sprüngen in der Zeit eine gewisse Abwechslung gegeben, die auch ein wenig auflockert. Ein zäher Eindruck ist bei mir dennoch geblieben. Auch wenn mich die Geschichte nicht überzeugen konnte, von dem Covermotiv bin ich noch immer schwer begeistert. Schön düster mit den Bäumen, dem Weg und der dunklen Gestalt, im Hintergrund ein altes Haus und davor heller Nebel und Lichtflecken, die man mit etwas Phantasie für Geister halten kann. Diese Lichtspielerein lassen das Cover unheimlich und mysteriös wirken. Fazit: Mir hat “Wo die verlorenen Seelen wohnen” nicht besonders gefallen. Zu viele Elemente, die einem schon mal anderswo in Büchern oder Filmen begegnet sind, und eine ziemlich vorhersehbare Geschichte. Ich denke, dieses Buch wird auch für jugendliche Fans dieses Genres wenig Neues und Überraschendes bereithalten.

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  • Rezension zu "Wo die verlorenen Seelen wohnen" von Dermot Bolger

    Wo die verlorenen Seelen wohnen

    tasmanischer-teufel

    12. February 2013 um 17:27

    Die Rezension ist unter
    http://pudelmuetzes-buecherwelten.de
    zu lesen. Ich bin der tasmanische Teufel

  • Rezension zu "Wo die verlorenen Seelen wohnen" von Dermot Bolger

    Wo die verlorenen Seelen wohnen

    Galdursfrauchen

    08. September 2012 um 12:20

    Kann man dem Teufel wirklich seine Seele verkaufen, um seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen? Die Aufklärung dieser Frage habe ich mir eigentlich gewünscht. Aber so war es leider nicht. Der Klappentext fasst die Geschichte eigentlich sehr gut zusammen. Joey fühlt sich absolut nicht wohl in seiner neuen Klasse, weil er in seiner anderen Schule als Außenseiter galt und dementsprechend behandelt wurde. Geraldine fällt Joey gleich auf, da sie anders scheint als die anderen. Sie ist ein bisschen wie ein scheues Reh. Dann tritt Shane auf die Bühne und Geraldine versucht Joey davon abzuhalten, sich mit Shane zu befreunden, denn sie hat schon schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht. Joey freut sich einfach, dass er jemanden gefunden hat mit dem er sich auf anhieb versteht, dabei kommen ihm manche Aktionen die Shane durchziehen will, eher merkwürdig vor, aber was tut Joey nicht alles um Shane als Freund zu behalten. Ich musste leider sehr oft mit dem Kopf schütteln. Joey ist so naive, dass es mir schon fast weh getan hat. Shane sagt spring und der Kerl fragt nur “Wie hoch?”. Natürlich kommt es Joey schon merkwürdig vor, auch ziemt er sich etwas, aber dann kann Shane ihn mal wieder völlig überzeugen. Leider konnte ich keine Spannung finden. Ich musste mich Stellenweise wirklich durchquälen, und habe immer vor Augen gehabt, dass es ja spannender werden könnte, weil die Idee mit dem Teufel, der Seele und allem was ich gedacht habe, ja die war klasse, nur die Umsetzung hat mir gar nicht gefallen, aber vielleicht war es auch einfach nur die Übersetzung… Ich weiß es nicht, weil ich das Original nicht gelesen habe, aber ich finde immer, die Übersetzung sollte dem Original in nichts nachstehen. Mein Fazit: Leider nicht so spannend wie erwartet, eher langatmig.

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  • Rezension zu "Wo die verlorenen Seelen wohnen" von Dermot Bolger

    Wo die verlorenen Seelen wohnen

    Livvy

    30. April 2012 um 19:12

    Das dieses Buch in mein Bücherregal gewandert ist, verdankt es eigentlich nur sein Cover und dem Titel. Davon wurde ich immer wieder wie magisch angezogen. Denn an sich lese ich in diesen Genre eher weniger und war deswegen sehr positiv von diesem Buch überrascht. Joey wechselt die Schule und findet ausgerechnet in dem beliebten Shane einen neuen Freund. Auch mit Geraldine würde er sich gerne anfreunden, doch sie bleibt auf Abstand. Denn sie möchte mit Shane nicht zu tun haben. Er soll sich mit dem Bösen eingelassen haben und tatsächlich geschehen merkwürdige Dinge in seiner Gegenwart. Das Buch hat mich sofort nach den ersten Seiten gepackt. Was wohl an dem ungewöhnlichen Erzählerstil liegt. Denn die Geschichte wird nicht nur aus der Sicht von Joey erzählt, sondern der Leser begleitet auch andere Charaktere durch die Geschichte, die auch in der Vergangenheit spielt. Zunächst ist es ein wenig anstrengend wegen des Perspektivenwechsels, doch genau der sorgt für eine große Portion Spannung. Immer wieder tauchen bestimmte Dinge auf und werfen Fragen auf, wie das Puzzelstück in die Geschichte passt. Nach und nach wird dabei das Geheimnis um Shane gelüftet. Mit Joey lernt der Leser einen unsicheren und einsamen Jungen kennen, mit dem man sofort mitfühlt. In seiner alten Klasse wurde er gemobbt, deswegen hatte Joey dort keine Freunde. Als er sich dann mit Shane anfreundet, blüht er langsam auf und kommt aus seinem Schneckenhaus. Auch die restlichen Charaktere und deren Beziehungen untereinander wurden gut ausgearbeitet. Das Buch ist auch tiefgründiger als es zunächst erscheint. Vor allem wird das typische Gut gegen Böse ins Visier genommen und der Autor lehrt einen, das man nicht immer schwarz-weiß denken soll und es auch viele Grautöne gibt. Auch auf die Themen wie Einsamkeit, Verlust oder die Psyche des Menschen wird näher eingegangen. Der Autor Dermot Bolger hat bei seinem ersten Jugendbuch, nichts falsch gemacht – auch wenn es keine bahnbrechende neue Buchidee ist. „Wo die verlorenen Seelen wohnen“ ist ein packender, düsterer, Mystery-Thriller, den ich nur jedem empfehlen kann.

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