Detlef Garbe Zwischen Widerstand und Martyrium

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Inhaltsangabe zu „Zwischen Widerstand und Martyrium“ von Detlef Garbe

Bis heute gehören die Zeugen Jehovas zu den weitgehend vergessenen Opfern des NS-Regimes. Sie wurden bereits Mitte 1933 und von da an mit unerbittlicher Härte bekämpft. Keine andere Religionsgemeinschaft hat mit einer vergleichbaren Geschlossenheit und Unbeugsamkeit dem nationalsozialistischen Druck widerstanden. Der Bekennermut der "Bibelforscher" beschäftigte zeitweilig höchste Stellen in Justiz, Polizei und SS. Sie waren die einzige Gruppe, die ungeachtet drohender Todesstrafe geschlossen den Kriegsdienst verweigerte. Die Auswertung bislang unbekannter Archivalien, Interviews mit Überlebenden und die kritische Auseinandersetzung mit ihrem Schrifttum bilden die Basis für diese erste umfassende sozialgeschichtliche Darstellung über die Verfolgung der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus. The religious community of Jehovas Witnesses is one of the almost forgotten groups of Nazi victims. Jehovas Witnesses constituted no more than a half per mille of the German population, about 25,000-30,000 people, but they were one of the most fiercely persecuted religious groups in the Third Reich. They even were the first group to be outlawed by the Nazi regime, as early as 1933. In spite of this, they continued in their resistance, eoften arning incarceration in the concentration camps. Even there, they refused to work for the armaments. The collective refusal of their men to serve as soldiers in the war led many of them to their deaths by court martial.

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