Detlef Köhler Interstellares Mysterium

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Inhaltsangabe zu „Interstellares Mysterium“ von Detlef Köhler

Die auf dem fernen Planeten Venaria gestrandeten Menschen der ersten interstellaren Expedition haben Glück gehabt. Sie richten sich mit den Einheimischen erfolgreich ein, gründen eine Kolonie und leben dort friedlich zusammen. Doch der Schein einer heilen Welt trügt. Auf Venaria und bei Reisen ins System Delta Eridanis werden rätselhafte Dinge entdeckt, die alles in Frage stellen, den Frieden beenden und sogar den Lauf der Zeit ändern könnten … Dieser SF-Roman ist eine Fortsetzung von „Interstellare Odyssee“, kann jedoch auch als eigenständiges Buch gelesen werden.

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  • Rezension zu "Interstellares Mysterium" von Detlef Köhler

    Interstellares Mysterium

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es ist schon eine Weile her, dass ich die "Interstellare Odyssee" gelesen habe. Mit dem "Interstellaren Mysterium" wurde ich nicht nur gut an sie erinnert. Denn Stil und Spannung sind dieselben. Ich wurde auch erneut gefordert. Wie bereits im Vorgängerroman wurde ich nicht nur mit phantastischen Ideen, sondern auch mit Problemen und Fragestellungen konfrontiert, die sich eigentlich mehr auf unsere heutige Zeit beziehen als auf die Abenteuer von Astronauten in der ferneren Zukunft. Oder besser in der Vergangenheit? Aber diese stellenweise ein wenig kompliziert erscheinenden zeitlichen Zusammenhänge versteht man erst, wenn man wirklich bis zum Ende liest. Ob der Roman dabei tatsächlich eigenständig geblieben ist, wie vom Verlag angepriesen, kann ich nicht beurteilen. Das müssen andere Rezensenten tun. Mir wurde es jedenfalls nicht langweilig, denn es bleibt spannend bis zum Schluss. Ich meine sogar, dass man als Fan guter SF die beiden Bücher aus dem "Köhlerversum" durchaus im Kopf und im Regal haben sollte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2011 um 09:00
  • Rezension zu "Interstellares Mysterium" von Detlef Köhler

    Interstellares Mysterium

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. September 2011 um 16:08

    Beim zweiten Aufguss ist es ja oftmals so, dass er die Würze des ersten nicht erreicht. Nicht so beim Interstellarem Mysterium. Ich kenne zwar die Vorgeschichte und gelte deshalb hier mit meiner Meinung sicher als ein wenig befangen. Doch das ändert nichts daran, dass mich auch der zweite Roman von Köhler ziemlich gefesselt hat. Denn wieder ist es Science Fiction, wie ich sie haben möchte: Wissenschaftsdichtung im wahrsten Sinne des Wortes. Demzufolge grenzt sich die Story des Geschehens deutlich von Phantasy ab. Sie greift letztlich in allen Punkten der Handlung auf gesichertes Wissen aus Natur- und Ingeniereurswissenschaften zurück und bedient sich in Anlehnung an diese Fakten der spekulativen Fiction. Das bemerkenswerte daran ist, dass es dabei durchweg spannend zu geht. Nicht nur, weil der Autor bekanntes Wissen aus der Raumfahrt einsetzt und dies dem Leser dabei wohl auch ein wenig nahe bringen will. Nein, auch deshalb, weil den gesamten Roman ein Konflikt durchzieht, den man schon fast als politisch oder auch moralisch bezeichnen könnte. Er reflektiert damit so ganz nebenbei wohl auch einige aktuelle ernste Probleme auf unserem Planeten - gekonnt in kleinen Happen transportiert auf eine andere Welt. Das hat mir sehr gefallen und lässt viel Raum für Interpretationen. Eine kleine Kritik sei mir jedoch erlaubt. Denn man muss schon ziemlich aufpassen, dass man beim Lesen der ganzen "Zeitphänomene" am Ball bleibt. Mal wird vom Jahr 2077 geredet, obwohl es ja eigentlich 1904 ist, dann doch wieder von 2077, mal wird ein Planet beschleunigt, mal verzögert, dann wieder beschleunigt... Ich befürchte, dass dabei Leser, welche den Vorgängerroman Interstellare Odyssee nicht kennen, ein wenig auf der Strecke bleiben könnten. Bin gespannt auf eine Rezension von Lesern, die nur das Interstellare Mysterium gelesen haben. Marcus Schwarz, München Was ich noch gut finde: Das kleine Wiki am Buchende und die Hintergrundinfos auf der Website zum Buch unter interstellares-mysterium.de

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